CH465122A - Automatisches Entwässerungsventil für Druckluftanlagen an Strassen- oder Schienenfahrzeugen - Google Patents
Automatisches Entwässerungsventil für Druckluftanlagen an Strassen- oder SchienenfahrzeugenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/12—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure
- F16T1/14—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure involving a piston, diaphragm, or bellows, e.g. displaceable under pressure of incoming condensate
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Description
Automatisches Entwässerungsventil für Druckluftanlagen an Strassen- oder Schienenfahrzeugen Die Druckluftanlagen an Strassen- oder Schienen fahrzeugen werden durch Kompressoren mit Druckluft versorgt, die einen recht grossen Feuchtigkeitsgehalt und auch einen gewissen Ölgehalt aufweist. An den kalten Wandungen der Anlageteile und insbesondere in den Behältern schlägt sich der Feuchtigkeitsgehalt als Kondensat nieder. Um Betriebsstörungen in der Anlage zu vermeiden, muss dieses Kondensat periodisch aus gelassen werden.
Insbesondere auf Lastkraftfahrzeugen sind meistens mehrere Druckluftbehälter installiert, die oft nicht bei einander angeordnet und die in Parallelschaltung am Druckluftnetz angeschlossen sind; dies zwingt dazu, jeden Behälter einzeln zu entwässern.
Es sind Entwässerungsventile bekannt, die durch einen Steuerkreis gesteuert sind, der an das Regelorgan des Kompressors angeschlossen ist. Es gibt auch soge nannte autonome Entwässerungsventile zur Entwässe rung eines Behälters, die sich aber im allgemeinen nur für Anlagen eignen, die mit verhältnismässig grossen Luftveränderungen arbeiten und die ziemlich kompli ziert sind.
Die Erfindung geht von einem Entwässerungsventil aus, das ein dichtes Gehäuse aufweist, in dessen Innen raum zwei öffnungen einander vertikal gegenüber ein münden, von denen die eine zum Einlass von Druck luft und Kondensat bestimmt und die andere eine Aus- lassöffnung ist, und besteht darin, dass die Einlassöff- nung durch den unteren Rand einer Glocke begrenzt ist, in der ein Kolben arbeitet, der an seiner Unterseite mit einem Ventilglied versehen ist,
welches mit einem an der unter der erhöhungsfreien Bodenfläche des Gehäu seinnern gelegenen Auslassöffnung ausgebildeten Ven tilsitz zusammenarbeitet, wobei immer dann, wenn auf den Kolben von oben her der normale Druck wirkt, der Kolben aus der Glocke ausgefahren ist, entgegen dem Widerstand einer ihn stützenden Feder, und zu gleich das Ventilglied die Auslassöffnung schliesst, und wobei anlässlich eines Druckabfalles vor der Einlass- öffnung der Kolben bei seiner Aufwärtsbewegung zu- erst in die Glocke einfährt, um dadurch die Einlassöff- nung zu schliessen,
und dann das Ventilglied die Aus- lassöffnung freigibt.
Eine solche Ausbildung gibt Gewähr für eine dau erhaft gute Betriebssicherheit, unter anderem weil sich am Boden des Gehäuseinnern keine Schmutzteile an sammeln können und weil der Kolben und das Ventil glied an den Gegenflächen, also an der Glocke bzw. am Ventilsitz, selbstreinigend wirken.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dar. Das Gehäuse des dargestellten automatischen Ent- wässerungsventiles für Druckluftanlagen an Strassen- oder Schienenfahrzeugen setzt sich aus drei Teilen 1, 2, 3 zusammen, wobei der Teil 3 unten eine Glocke 3a bildet, die im Innern des durch die Teile 1, 2 um schlossenen Raumes gelegen ist; die zentrale Bohrung 4 des Schaftes 3b des Teiles 3 bildet den Einlasskanal und am unteren Rand der Glocke 3a ist die Einlassöff- nung 5 gelegen.
Die Auslassöffnung 6 mündet im Bo den 1a des Teiles 1 vertikal gegenüber der Einlassöff- nung 5 in den Innenraum 7 des Gehäuses ein, und zwar unter der erhöhungsfreien Bodenfläche dieses Innenraumes.
Ein Kolben 8 ist in der Glocke 3a verschiebbar und kann nach unten aus ihr austreten; er ist an sei nem Umfang mit einem Dichtungsring 9 ausgerüstet, der an der Glockeninnenfläche anzuliegen kommt, wenn der Kolben in die Glocke einfährt. An seiner Oberseite ist der Kolben 8 mit einem im Querschnitt sternförmigen Ansatz 8a zu seiner Führung an der Wandung der Bohrung 4 versehen; an der Unterseite hat der Kolben einen als Ventilglied mit Dichtungsring 10 wirkenden, in der als Ventilsitz wirkenden Auslass bohrung 11 des Gehäuseteiles 1 geführten Ansatz 8b, dessen Unterteil im Querschnitt etwa sternförmig ist, wodurch sich ein Kranz von Durchlässen für Luft und Wasser und etwaige Schmutzteilchen ergibt.
Eine sich auf dem Boden 1a des Gehäuseteiles 1 abstützende Schraubfeder 12 stützt den Kolben 8; diese Feder 12 ist so bemessen, nach Massgaben des Kolbengewichtes, dass sie im Ruhezustand den Kolben mit seinem Dich tungsring 9 am unteren Rand der Glocke 3a in Anlage hält; der Kolben wirkt dann gleichsam als Rückschlag ventil, das ein Angleichen des Druckes im Innenraum 7 an einen höheren Druck im Einlasskanal 4 zulässt.
Findet in letzterem von der Anlage ausgehend ein Druckabfall statt, so wird der Kolben 8 durch die kombinierte Einwirkung der Federkraft und des im In nenraum 7 dann überwiegenden Druckes ganz in die Glocke eingeschoben, wobei im letzten Teil dieser Aufwärtsbewegung das Ventilglied 8b, 10 die Auslass- öffnung 6 freigibt, damit die im Raum 7 enthaltene Flüssigkeit durch den dort herrschenden Druck rasch ausgestossen wird.
Dabei fällt auch dieser Druck rasch ab, so dass der im Einlasskanal herrschende Druck nun wieder überwiegt und eine rasche Abwärtsbewe gung des Kolbens 8 bewirkt, bei der zuerst das Ventil glied 8b, 10 die Auslassöffnung 6 schliesst und an- schliessend die oberhalb des Kolbens angesammelte Flüssigkeit dank dem Ueberdruck im Einlasskanal 4 durch die Einlassöffnung 5 hindurch rasch in den In nenraum 7 hinein gedrückt wird. Bei Angleichung des Druckes im Innenraum 7 an den Einlassdruck kommt der Kolben in seine Ausgangslage, womit der Arbeits zyklus beendigt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Automatisches Entwässerungsventil für Druckluft anlagen an Strassen- oder Schienenfahrzeugen, mit ei nem dichten Gehäuse, in dessen Innenraum zwei öff- nungen einander vertikal gegenüber einmünden, von denen die eine zum Einlass von Druckluft und Kon densat bestimmt und die andere eine Auslassöffnung ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (5) durch den unteren Rand einer Glocke (3a) begrenzt ist, in der ein Kolben (8) arbeitet, der an seiner Unter seite mit einem Ventilglied (8b) versehen ist,welches mit einem an der unter der erhöhungsfreien Bodenflä che des Gehäuseinnern gelegenen Auslassöffnung aus gebildeten Ventilsitz (11) zusammenarbeitet, wobei immer dann, wenn auf den Kolben von oben her der normale Druck wirkt, der Kolben aus der Glocke aus gefahren ist, entgegen dem Widerstand einer ihn stützen den Feder (12), und zugleich das Ventilglied (8b) die Auslassöffnung (6) schliesst, und wobei anlässlich eines Druckabfalles vor der Einlassöffnung (5) der Kolben (8) bei seiner Aufwärtsbewegung zuerst in die Glocke (3a) einfährt, um dadurch die Einlassöffnung zu schliessen,und dann das Ventilglied (8b) die Auslassöffnung (6) freigibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1633666A CH465122A (de) | 1966-11-14 | 1966-11-14 | Automatisches Entwässerungsventil für Druckluftanlagen an Strassen- oder Schienenfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1633666A CH465122A (de) | 1966-11-14 | 1966-11-14 | Automatisches Entwässerungsventil für Druckluftanlagen an Strassen- oder Schienenfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH465122A true CH465122A (de) | 1968-11-15 |
Family
ID=4416424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1633666A CH465122A (de) | 1966-11-14 | 1966-11-14 | Automatisches Entwässerungsventil für Druckluftanlagen an Strassen- oder Schienenfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH465122A (de) |
-
1966
- 1966-11-14 CH CH1633666A patent/CH465122A/de unknown
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