Schaltungsanordnung zum Überwachen von an räumlich getrennten Stellen von elektrischen Leitungen auftretenden, im Normalfall gleichen Zuständen iDie Erfindung ist insbesondere anwendbar bei einer Schutzeinrichtung für Hochspannungsleitungen mit 3- P asen-Wechselstrom,
bei der die Phasenlagen des Lei tungsstromes an beiden Enden der Hochspannungslei- tung miteinander verglichen werden. Bei einem Schutz- verfahren, :dem der Vergleich der Ströme beider Lei tungsenden nach Betrag und Phase zugrunde liegt, müs sen Meslswerte für die Phasenlagen und Beiträge :
der drei Ströme jeweils von einem Ende der Leitung zum ande ren entgegengesetzten Ende übertragen werden; des wegen ;sin(d für <B>jede</B> Übertragungsrichtung drei hochwer tige übertragungskanäle erforderlich.
Um für jede übertragungsrichtung nur mit einem Übertragungskanal auszukommen, .wird aus den drei Strömen des Drehstromsystems an jedem Leitungsende ein Mischwert gebildet und es werden nur die Pha- senlagen, jedoch nicht die Beträge dieser beiden Misch werte miteinander verglichen.
Für den Vergleich wurde im Hauptpatent vorgeschlagen, die Phasenlage der Ströme am jeweiligen Leitungsende durch Impulse be- stimmt-er Impulsidauer auszudrücken und diese an ;das andere Leitungsende zu übertragen.
Damit für beide Übertragungsrichtungen nur ein einziger Übertragungs kanal benötigt wird, wurden bei Anwendung amplituden- modulierber Schwingungen. die Impulsre einer üb.ertra- gungsrichtung gegenüber Iden Impulsen !der anderen Übertragungsrichtung um 180 phalsenverschoben er zeug.
Ein durch eine Störung unsymmetrisch gewordenes 3-Pblasen-Wechselstrornsys;tem kann in drei :symmetri sche Systeme, Idas Mit-System, das Gegen"System und dals Nu11-System aufgeteilt werden.
Die drei Vektoren des Mit- und Gegedsystems weisen Phasendifferenzen von 120 .auf, während die Vektoren -des Null-Systemns gleiche Phasenlage haben.
Die Rotationsrichtung eines durch,das Mk-System erzeugten Drehfeldes ist dem des ungestörten 3-Phasen-Wechselstro;msystern@s gleich, das Drehfeld des Gegensystenn's rotiert mixt der gleichen Ge- schwindigkeit in der entgegengesetzten Richtung.
Das Null-System ist wie ein 1-Phasen-Wechselstrom zu be handeln, erzeugt also ein Feld wechselnder Feldstärke, das nicht rotiert. Vektoren dieser 3 Systeme kann man auf verschiedene Weise zu Mischwerten zusammen setzen, die sich zum Erkennen einer Störung durch Phasenvergleich eignen und in Form einer Impulsreihe übertragen werden können.
Wie durch Versuche und Berechnungen festgestellt wurde, gilt für alle Systeme, die den Phasenvergleich des 3-Phasen-Wechsellstromes an beiden Leitungsenden mit nur einer Art von Misch- werten durchführen,
dass lediglich etwa 80 % der vor- kommenden Störungen, bei denen eine Abschaltung der Hochspannungsleitung vorgenommen werden sollte, er- fasst werden können. Um alle solche Störmöglichkeiten zu erfassen, .sind hierzu mindestens zwei Arten von Mischwerten nötig.
Die im Patehbanspruah des Hauptpatentes definierte Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Überwachen von an räumlich ,getrennten Stellen von elekltrischen Leitungen auftretenden, im Normalfall gleichen Zuständen hinsichtlich ihrer zeitrichtigen gegen- seitigen Lage und Kennzeichnung von Abweichungen bestimmter Mindeistgrösse,
vorzugsweise zum Schutz von Hochspannungsileitungen, durch Vergleich ;der Strom phasen an den Leitungsenden und Abschalten der Lei tung bei Phasenunterschieden bestimmter Mindestgrösse, welche Schaltungsanordnung dadurch gekennzeichnet ist, dasls an beiden Leitungsenden Schaltmittel vorge sehen sind, :die aus einer mit dem Leitun:
gssitrom am je- weiligen. Leitungsende in fester Phasenbeziehung stehen den Wechselspannung Rechteckimpulse bestimmter Im pulsdauer ableiten und ,zum jeweils anderen Leitungs ende übermitteln, wo Auswenteschaltmittel vorgesehen sind, die den empfangenen Impulsen Abbastimpulse kür zerer Impulsdauer überlagern, die aus,der mit,dem Lei- ,
tungsstrom an diesem Leitungsende in fester ung stehenden Wechselspannung abgeleitet werden, bei Phasengleichheit an beiden Leitungsenden in der Mitte der empfangenen Impulse liegen und nur dann Auslöseschaltmilbtel lxetätigen und :die Abschaltung der Leitung bewirken, wenn sie mi!t den übermittelten Im pulsen nicht koinzident sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schaltungs- anordnungweiter auszubilden, ,damit die .an räumlich getrennten Stellen auftretenden, hinsichtlich ihrer !gegen- seifigen zeitlichen Lage im Normalfall ,gleichen Zustände und die Abweichnungendieser Zustände vom Normal fall durch<B>je</B> zwei charakteristische Werte (z.
B. zwei Mischwerte pro Drehstrom!sys;tem) im gleichen Kanal übertragen werden können. Zum Beispiel bei einem Schutzsystem für Hochspannungsleistungen sollen da durch alle Störungen erfasst werden, und es soll der Lei tungsabschnitt, in dem ;die Ursache der Störung liegt, abgeschaltet werden können.
Man kann drei Zustände der Hochspannungsleitung unterscheiden: erstens der ungestörte Zustand, bei dem festgelegte Amplitudenwerte der Ströme in den Leitern bzw. :des Nullstromes nicht überschritten werden, also Mischwerte nicht angeregt werden müssen; zweitens der gestörte Zugstand mit der Störursache ausserhalb des Leitun;gsab;
chnittes, bei dem die festgelegten Ampli- tudenwerte überschritten werden, was zur Anregung und zur übertragung der Mischwerte führt, wobei jedoch der Phasenvergleich an beiden Leitungsenden keine grosse Abweichung ergibt, die Ursache der Störung also ausserhalb des betreffenden Leitungsabschnittes liegt;
drittens der gestörte Zustand mit der Störursache inner halb des Leitungsabschnittes, bei dem ebenfalls eine An regung der Mischwerte erfolgt, ider Phasenvergleich der Miscihwerte an Iden Leitungsenden jedoch eine grössere Abweichung aufweist, so dass eine ,stärkere Stö rung innerhalb des betreffenden Leitungsabschnittes er kannt ist und diese abgeschaltet werden muss.
Die gestellte Aufgabe wird,dadurch gel'össt, dass zwei sendeseitige Einrichtungen zum Bilden je einer Impuls folge in Abhängigkeit zu den zu überprüfenden Zustän den parallel geschaltet sind und dass die beiden Impuls folgen bezüglich des Verhältnisses Impulslänge zu Pau senlänge zueinander komplementär aufgebaut sind, und dass ferner empfangsseitig eine Vorrichtung zur Um- polun;
g des Empfangsisignales vorgesehen ist, sdamit im mer eine Impulsfolge mit einem festgelegten Verhältnis zwischen Impulslänge und Pausenlänge zur Verfügung steht.
Durch die Verwendung von zwei Impulsfolgen kön nen alle auftretenden Störungen erkannt und die schnelle, selektive Abschaltung des fehlerhaften Leitungsabschnit tes ausgeführt werden. Die beiden verwendeten Impuls folgen sind bezüglich des Verhältnisses Impulslänge zu Pausenlänge zueinander komplementär aufgebaut, d. sh., die eine Impulsfolge setzt sich aus kurzen Impulsen und längeren Pausen, die andere aus längeren Impulsen und kürzeren Pausen zusammen.
Es isst nicht erforderlich, dass die längeren Pausen der ersten Impulsfolge und die längeren Impulse der zweiten Impulsfolge gleich lang :sind. Mit der Schaltungsanordnung nach der Er findung ist es möglich, jeweils eine .der beiden Impuls folgen bzw. beide nacheinander über denselben über- tragungskanal zu senden und diese Impulsfolgen auf der Empfangsseite voneinander zu unterscheiden.
Wenn die empfangene Impulsfolge nicht in der einmal fesstlgelegten Weise abgegeben wird, z. B. mit kurzen Impulsen und langen Pausen, dann invertiert der Empfänger automa tisch das empfangene Signal, lso dass die Impulse und Impulspausen :am Ausgang immer in der gewünschten Weise erscheinen.
Aus der Lage des Umpolens kann ausserdem ein Kriterium gewonnen werden, mit welchem der beiden charakteristischen und am Empfangsort ge- bilde@ten Werte ( Mischwer;te ) der Vergleich durchzu- führen ist.
Ein Aus üfuhrun@gsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung diskutiert. Die Fig. 1 zeigt ein Block- scha!btbild eines !der beiden für den Phasenvergleichs- sdhutz notwendigen Geräte. Fig. 2 zeigt eine Variante eines Schaltungsteiles der Fig. 1.
Anden Enden der zu schützenden Hochspannungs- leitung mit den -drei Phasenleitern R, S, T sind Strom wandler angeschlossen, deren Messströme über die Lei tungen R1, S1, T1 den Mischwandlern MWl und MW2 zugeführt und in, unterschiedlicher Weise zu zwei Arten von Milschwerten zusammengesetzt werden.
Diese Mischwerte stellen sinusförmig verlaufende Spannun gen dar, die im Falle einer Störung auf der Hochspan- niungsleitung so gros:s werden, dass sie durch die Be- grenzerstufen B1 und B2 in trapezförmi.ge Spannungen urigeformt werden.
Aus diesen trapezförmigen Span nungen werden wiederum mit Hilfe von Impulsformer- stufen K1 und K2 rechteckförmige Impulse hergeleitet. Diese Ausgangsimpulseder Impulsform!erstufen K1 und K2 stossen mit ihren Vorderflanken die monostabilen Kippstufen KMl und KM21 an, ldie daraufhin .eine Im pulsfolge mit bestimmter Impulslänge abgeben.
Die Im pulshänge wird so gewählt, dass :sie bei der .empfangs seitigen Auswertung und :der zulässigen Abweichung der Phasenwinkel noch zu keiner Abschaltung der Hoch spannungsleitung führt.
Als zulässige Abweichung wird z. B. eine gegensei tige Abweichung der Nulldurchgänge von 30 bis 50 der Periodendauer der Mischwerte betrachtet. Bei 50 Hz entspricht das z. B. einer mittleren Länge der Impulse von 4 ms und einer Impulspause von 16<I>ins.</I> Die Ausgangsklemme der Kippstufe KMl ist entgegen gesetzt zur Ausgangsklemme der Kippstufe KM21 ge polt.
Dadurch ist erreicht, dass die Ausgangsimpulsfolge der Kippstufe KMl kurze Impulls-e und lange Impuls pausen, die Ausgangsimpulsfolge der Kippstufe KM21 lange Impulse und kurze Impulspausen aufweisen. Die beiden Impulsfolgen :
sind also zueinander komplementär. Eine der beiden Impulsfolgen wird über die Schalter p1 oder ql der Anregerelais P ,bzw. Q dem Sender Sc über- mittelt, der die Impuhfohgen als frequenzmo.dulierte Schwingungen weitergibt.
,Die Auswahl der Impulsfolgen :der monostabilen Kippstufen KM1 oder KM21 erfolgt durch die Anrege- RTI ID="0002.0212" WI="8" HE="4" LX="1157" LY="1964"> relais P bzw. Q. Die Anre,gung erfolgt, wenn be stimmte, für den jeweiligen Mischwert charakteristische Komponenten festgelegte Amplitudenwerte überschrei ten.
Das :dem Mischwandler MWl zugeordnete Relais P kann z. B. bei Strom im Null@Sys!tem (Io) angeregt wer den, wahrend das Relais Q des Mischwandlers MW2 in der Hauptsache durch Strom ides Gegensystems (I.) be tätigt wird.
Wenn beide Anrqgerelais P und Q sgleich- zeitig iangeregt werden, dann spricht das Relais P zuerst an, weil !das Relais Q ,anzugsverzögert ist, d. h., ,die Aus- gan;gsimpulsfolge der monostabilen Kippstufe KMl wird bevorzugt ausgesendelt.
Um im noch zu beschreibenden Empfänger eine sichere Ausweittung der empfangenen Impulsfolgen zu erzielen, wird jede Impulsfolge mindestens 60 ms lang gesendet. Hierzu dienen @die monostabilen Kippstufen KM4 und KM5 sowie sdie Relais B und C.
Die mono- is;tabile Kippstufe KM4 und :das Relais B werden beim Ansprechendes Relais P durchs den Schalter p2 mit Ver- soTgungsspannung -U verbunden;
dass Relais B spricht an und trennt mit seinem Schalter b das Relais Q vom Anregakreis des Mischwandlers MW2. Nach 60 ms schalstet ,die monostabile Kippstufe KM4, das Relais B wird stromlos, das Relais Q wird wieder mit seinem zu gehörigen Anre:
gekreis verbunden. Essei nun angenom- men,dass,die Aussendung der Ausgangsimpulsfolgeder monostabilen Kippstufe KMl nach 60 mfs noch zu kei ner Abschaltung des gestörten Leitungsabschnittes ge führt hat und der Anrügekreis des Mischwandlers MW2 einen Strom abgibt. Indiesem Fall spricht :
das Relais Q anschaltet mit seinem Schalter q2 die monostabile Kippstufe KM5 und das Relais C an Versorgungsspan nung -U, das Relais C spricht an und trennt mit sei nem Kontakt c das Relais P vom Anregekreis des Misch- wandlers MW 1. Die Stellungen der Schalter p1 und q1 sind nun derart,dass die Ausgangsimpulsfol,geder mono stabilen 'Kippstufe KM21 wirksam wird.
Die Aussen dung der Ausgangsim.pulsfoslge der monostabilen Kipp- stufe KM21dauert ebenfalls 60 ms, nach dieser Zeit nämlich wird das Relais C stromlos und schaltest mit seinem Kontakt c :das Relais P wieder an den Anrege- krei:sdes Mischwandlers MWl.
,Der Empfängerdes Übertragun,gsgeräte.s enthält ein Bandfilter F und einen Diskriminator D. Das Bandfilter F dient dazu, das Signal dcs enffernten Gerätes (fre- quenzmodulierte Impulsfolge) durchzulassen und :das Signal des über den gleichen Verbindungsweg senden den, örtlichen,Geräte:
s für den Empfänger zu unterdrük- ken. Wichtige Hochspannungsleitungen bestehen häufig aus zwei parallelen Drehstomsystemen, für diesen Fall dient das Bandfilter auch :dazu, die Impulsfolge zum Schutz -des einen Drehstromsystemes :
durchzulassen und die Impulsfolge zum Schutz des zweiten parallelen Dreh stromsystems des in der Frequenzlage unmittelbar be nachbarten Kanals zu unterdrücken. Am Ausgang des Diskriminators D stehen die vom entfernten Gerät ge sendeten Impulse wieder .als Gleichstromimpulse bzw. Doppelstromimpulse zur Verfügung.
Sie sind trapez- förmig und werden in einer Impulsformerstufe K6 wie der in Rechteckimpulse umgewandelt. Die Recht eckimpulse werden nun darauf überprüft, zu welcher Impulsreihe sie gehören, ob zu der mit langen Impulsen oder zu der mit kurzen Impulsen.
Dies ,geschieht da durch, :dass zu Beginn der Impulsreihe eine monostabile Kippstufe KM6 betätigt wind, dessen Kippzeit mit 6 ms etwars grösser ist als die zu erwartende Impulsdauer von 4 ms der Impulsfolge mit den kürzeren Impulsen.
Der nach d er Kippzeit von 6 ms am Ausgang der monstabi- len Kippstufe KM6 erscheinende nadelförmige Im puls gelangt zum ersten Eingang,des Koinzidenzgatters GK; der andere Einganag des Koinzidenzgatters GK ist über eine Leitung 20 mit der Impulsformerstufe K6 ver bunden.
Ist 6 ms nach Beginn eines Impulses bereits eine Impulspause eingetreten, so ist dies Koinzidenzgatter GK undurchlässig; ergibt der erste Impuls der empfangenen Impulsreihe am Ausgang der Impulsformerstufe einen langen Impuls , so wird das Koiazidenzgatter GK durchlässig und die bistabile Kippstufe K7 wird umge schaltet.
Das Relais A wird :beispielsweise stromführend und polt mit seinem Schalter tal die Impulsformerstufe K6 um. Dadurch werden nun Impulse und Impulspausen vertauscht,
so dass @die Ausgangsimpulse der Impwls- formerstufe K6 und der monostabilen Kippstufe KM6 nicht mehr koinzident sind und die bistabile Kippstufe K7 in ihrer gesehalteiten Lage !leibt, sola ,ge die gleiche Impulsfolge gesendet wird.
Zwischen der Stellung der Schalter a1, a2 und a3 des Relais A und d er igesendeten Impulsfolge besteht also eine feste Zuordnung. Die Schalter .a werden erst wieder umgeschaltet, wenn eine geänderte Impulsfolge ein neuerliches Kippen der Kipp stufe K7 veranlas:st hat.
Fig. 2 zeigt .eine Variante im Empfangssteil der Schal tung nach Fig. 1. Der Impulsformerstufe K6 ist eine bi stabile Kippstufe K8 nachgeschaltet, die auf die Impuls flanken der Impulsformerstufe K6 anspricht. Das Koin- zidenzgatter GK enthält einen Negator (Linksgezeichneter Einsgang), iso :dass die :
bistabile Kipps'-tufe K7 nur dann umgeschaltet wird, wenn nadelförmige Ausgangs impulse der .monostabilen Kippstufe KM6 und die Reohteckimpulse der bistabilen Kippstufe K8 nicht koinzident sind.
Wenn also der Impuls am Ausgang der bistabilen Kippstufe K8 nach 6 ms bereits beendet ist, dann wind die bistabile Kippstufe K7 umgeschaltet. Der rechtsliegende Ausgang der bistabilen Kippstufe K7 ist auf den Eingang der bistabilen Kippstufe K8 zurückge führt.
Durch den zusätzlichen Impuls bei der Umschal tung der Kippstufe K7 wird die bistabile Kippstufe K8 umgepolt, -dadurch werden Inzpullse und Impulspausen vertauscht. Nunmehr sind die Ausgangsimpulse der bi stabilen Kippstufe K8 und der monostabilen Kippstufe KM6 koinzident und die bistabile Kippstufe K7 'bleibt in ihrer ;
geschalteten Lage, solange ein und dieselbe Im pulsfolge vom entfernten Sender .gesendet wird. Der Schalter .a1 (Fig. 1) oder ein elektronisches Äquivalent dafür kann bei dieser Anordnung nach F.i:g. 2 eingespart werden.
Das Signal für den Phasenvergleich wird :dem linksgezeichneten Ausgang der bistabilen Kippstufe K8 entnommen, das Signal zur Kennzeichnung der Impuls folge wird dem rechtsgezeichneten Ausgang der Kipp- stufe K8 entnommen. Dadurch wird eine Entkopplung der beteiligten Stromkreise erreicht.
Eine Störung auf,der Hochspannungsleitung R S T macht sich dadurch bemerkbar, dass mindestens an einem Leitungsende eine Anregung durch Überschreiten festgelegter Amplitudenwerte RTI ID="0003.0220" WI="11" HE="4" LX="1573" LY="1557"> erfolgt. Dadurch legt das Relais P oder Q mit dem Schalter p3 oder q3 eine Span- nung -U an die monostabile Kippsitufe KM8, wodurch Niese angestossen wird.
Der Anstoss der monostabilen Kippstufe KM8 kann auch durch Umlegendes Schalters a2 des Relais A erfolgen, wenn gleichzeitig einer der Schalter p3 oder q3 geschlossen ist, und zwar deshalb, weil die Kippstufe auf die Anstiegsflanke der erneut an- geschalteten Spannung -U anspricht.
Die monostabile Kippstufe KM8 betätigt nach Ablauf ihrer Kippzeit von 20 ms :die monostabile Kippstufe KM7, welche, über die Leitung 22, die an der Auslösekippstufe KM3 liegende Sperrspannung für :
die Dauer von 30 ms aufhebt, so idass erst 20 ms nach der Anregung, d. h. nach Eintritt des Störungsfalles, eine Auslösung der Kippstufe KM3 für :eine auf 30 ms begrenzte Zeit möglich ist.
Die Aufrecht- serhaltung der Sperrspannung an der Kilppsitufe KM3 für Idie ersten 20 ms ist vorgesehen, einmal um die Ein- -sahwinigvorgänge abzuwarten, die bei Beginndes Kurz schlusses auf der Hochspannungsleitung auftreten,
zum anderen weil im verwendeten Frequenzband auch Tele- phongespräche übertragen werden sollen und für die Umschaltung der Geräte von Fernsprechen auf Schutz- übertragung Zeit benötigt wind. Nach diesen 20 ms ist für 30 ms die Auslösung der Kippstufe KM3 durch Im pulse der monostabilen
Kippstufe KM2 bzw. KM22 ;möglich. In dieser Zeit ist von den beiden möglichen Impulsfolgen bereits sie Amt der vom entfernten Sender ,empfangenen Impulsfolge erkannt worden. Der dritte Schalter a3 :des Relais A verbindet entsprechend dieser Entscheidung einen der Ausgänge der monostabilen Kippstufen KM2 bzw.
KM22 müdem Eingang der mono stabilen Kippstufen KM3. Am Eingang der monostabi len Kippstufe KM3 liegen nunmehr die nadelförmigen Abtastimpulse der monostabilen Kippstufe KM2 bzw. KM22, die aus den Mischwerten der Mischwandler MWl bzw.
MW21 hergeleitet sind und mit den Phasen lagen der zu überwachenden örtlichen Ströme im Zu- sammenhang ;
stehen, und eine Impulsfolge der Impuls- formerstufe K6 bzw. der bistabilen Kippstufe KM8, die angeregt wird durch idie Impulsfolge des entfernten,
am anderen Leitungseide der zu überwachenden Hochspan- nungsleitung liegenden Senders. Um<B>die</B> Laufzeit der Impulsfolgen vom entfernten Sender zu berücksichtigen, )sind die monostabilen Kippstufen KM2 und KM22 so ausgeführt,
dass die Kippzeiten über einen entsprechen- den Bereich einstellbar sind. Wenn eine Störung auf der Hochspannungsleitung an beiden Leitungsenden eine Phasenabweichung von > -f- 50 der Periodendauer der Mischwerte zur Folge hat,
-dann werden die Abtast- nmpulse der monostabilen Kippstufe KM2 oder KM22 durch die Impulse dar Impulsformerstufe K6 bzw.
der bistabilen Kippstufe K8 nicht mehr unwirksam gemacht, die monostabile Kippstufe KM3 spricht an und mit die- ,
sein das Empfangsrelais RL. Einer ider Schalter p4 oder q4 ist infolge der Anregung des Relais P oder Q .geschlos- %en, so dass der Schalter r1 -des Relais RL die Auslösung ides Leistungsschalters des ,gestörten Leitungsabschnittes veranlasst.
Bei einer Änderung der empfangenen Impulsfolge des entfernten Senders spricht .das Relais A an, unter bricht dabei die 'Spannung ,am Eingang der Kippstufe KM8 mittels des Schalters a2 und legt, falls der Schal ter p3 oder q3 geschlossen ist, die Spannung erneut an.
Dadurch werden äieKippstufen KM8 und KM7 noch mals ,angestossen, so dass die Auswertezeitbegrenzung erneut, und zwar für die neue Impulsfolge betätigt wird.
Falls von ,der Gegenstation z.B. infolge fehlender Anregung keine Impulsfolge gesendet wird, oder keine Impulsfolge von dort empfangen werden kann, weil etwa die Übertragungsleitung zerstört ist,
dann können die nadelförmigen Impulse der .monostabilen Kippstufen KM2 bzw. KM22 nicht durch Impulse der ImpulsfoT- merstufe K6 unwirksam gemacht werden; der zu schüt zende Leitungsabschnitt wird abgeschaltet.
Falls eine hochfrequente Störspannung mit einer Frequenz, die einer oder gesendeten Impulsfolgen ent spricht, in .den übertragungskanial gelangt (Dauerton),
mann diese Störspannung idie Abschaltung der Hoch spannungsleitung nicht verzögern. Nach 6 ms polt näm lich die monostabile Kippstufe K7 mit dem Relais A und dem Schalter a1 die Impulsformerstufe K6 um,
so dass diese während -der Auslösezeitdaucr keine die Ab schaltung verhindernde Gleichspannung abgibt, bzw.
die monostabile Kippstufe K7 gibt einen zusäitzlichen Im puls auf die bistabile Yippstufe K8 (Fiig. 2), so dass diese ebenfalls keine die Abschaltung verhindern & Gleich- spannung abgibt.
Die im Ausführungsbeispiel verwendeten Relais- sehalter und Relais können !selbstverständlich auch durch elektronische Schalter bzw. Relaisersetzt werden, was Insbesondere NT rasches Arbeiten der Schaltung von Vorteil ie.
Die Art der übertragung der Impulsfolgen ist nicht auf die Frequenzmo:dulation beschränkt, es können alle bekannten Arten der übertragung von Impulsfolgen ver wendet werden.