CH466410A - Schaltungsanordnung zum Überwachen von an räumlich getrennten Stellen von elektrischen Leitungen auftretenden, im Normalfall gleichen Zuständen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Überwachen von an räumlich getrennten Stellen von elektrischen Leitungen auftretenden, im Normalfall gleichen Zuständen

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CH466410A
CH466410A CH649664A CH649664A CH466410A CH 466410 A CH466410 A CH 466410A CH 649664 A CH649664 A CH 649664A CH 649664 A CH649664 A CH 649664A CH 466410 A CH466410 A CH 466410A
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pulses
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CH649664A
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Schumm Erwin
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Siemens Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F5/00Elements specially adapted for movement
    • F28F5/04Hollow impellers, e.g. stirring vane

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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Description


  Schaltungsanordnung     zum    Überwachen von an räumlich getrennten Stellen von elektrischen  Leitungen auftretenden, im     Normalfall    gleichen Zuständen         iDie    Erfindung ist     insbesondere        anwendbar    bei     einer          Schutzeinrichtung        für        Hochspannungsleitungen    mit     3-          P        asen-Wechselstrom,

      bei der die Phasenlagen     des    Lei  tungsstromes an beiden Enden der     Hochspannungslei-          tung        miteinander    verglichen werden. Bei einem     Schutz-          verfahren,        :dem    der     Vergleich    der Ströme beider Lei  tungsenden nach Betrag und Phase zugrunde liegt, müs  sen     Meslswerte        für    die Phasenlagen und     Beiträge    :

  der drei  Ströme     jeweils    von einem Ende der     Leitung        zum    ande  ren     entgegengesetzten    Ende     übertragen    werden; des  wegen     ;sin(d        für   <B>jede</B>     Übertragungsrichtung    drei hochwer  tige     übertragungskanäle        erforderlich.     



  Um für jede     übertragungsrichtung    nur mit einem       Übertragungskanal        auszukommen,    .wird aus den drei  Strömen des     Drehstromsystems    an jedem Leitungsende  ein      Mischwert         gebildet    und es werden nur die     Pha-          senlagen,        jedoch    nicht     die    Beträge dieser     beiden     Misch  werte      miteinander    verglichen.

   Für den     Vergleich     wurde im Hauptpatent     vorgeschlagen,    die     Phasenlage    der  Ströme am jeweiligen Leitungsende     durch        Impulse        be-          stimmt-er        Impulsidauer        auszudrücken    und diese an     ;das     andere     Leitungsende    zu übertragen.

   Damit     für    beide       Übertragungsrichtungen        nur    ein einziger Übertragungs  kanal     benötigt    wird, wurden bei Anwendung     amplituden-          modulierber        Schwingungen.    die     Impulsre    einer     üb.ertra-          gungsrichtung        gegenüber    Iden Impulsen !der anderen       Übertragungsrichtung    um 180      phalsenverschoben    er  zeug.  



  Ein durch     eine        Störung        unsymmetrisch    gewordenes       3-Pblasen-Wechselstrornsys;tem    kann in drei :symmetri  sche     Systeme,        Idas        Mit-System,    das     Gegen"System    und       dals        Nu11-System        aufgeteilt    werden.

   Die drei Vektoren  des Mit- und     Gegedsystems    weisen     Phasendifferenzen     von 120  .auf, während die Vektoren -des     Null-Systemns          gleiche        Phasenlage    haben.

   Die     Rotationsrichtung        eines          durch,das        Mk-System        erzeugten        Drehfeldes    ist dem des  ungestörten     3-Phasen-Wechselstro;msystern@s        gleich,    das       Drehfeld    des     Gegensystenn's    rotiert mixt der     gleichen        Ge-          schwindigkeit    in der     entgegengesetzten    Richtung.

   Das         Null-System    ist wie ein     1-Phasen-Wechselstrom    zu be  handeln, erzeugt also ein     Feld        wechselnder    Feldstärke,  das nicht rotiert.     Vektoren        dieser    3 Systeme kann     man     auf verschiedene Weise zu      Mischwerten     zusammen  setzen, die sich zum Erkennen einer Störung durch  Phasenvergleich eignen und in Form einer Impulsreihe  übertragen werden können.

   Wie durch Versuche und       Berechnungen        festgestellt        wurde,    gilt für     alle    Systeme,  die den     Phasenvergleich    des     3-Phasen-Wechsellstromes     an beiden Leitungsenden mit nur einer     Art    von      Misch-          werten         durchführen,

          dass        lediglich        etwa        80        %        der        vor-          kommenden    Störungen, bei denen eine Abschaltung der  Hochspannungsleitung vorgenommen werden     sollte,        er-          fasst    werden können. Um alle solche     Störmöglichkeiten     zu     erfassen,    .sind hierzu mindestens zwei Arten von   Mischwerten  nötig.  



  Die im     Patehbanspruah    des     Hauptpatentes    definierte       Erfindung    bezieht sich     auf    eine     Schaltungsanordnung     zum Überwachen von an räumlich ,getrennten     Stellen     von     elekltrischen    Leitungen auftretenden, im     Normalfall     gleichen Zuständen hinsichtlich ihrer zeitrichtigen     gegen-          seitigen        Lage    und     Kennzeichnung    von     Abweichungen     bestimmter     Mindeistgrösse,

          vorzugsweise    zum     Schutz    von       Hochspannungsileitungen,    durch Vergleich ;der Strom  phasen an den Leitungsenden und     Abschalten    der Lei  tung bei Phasenunterschieden bestimmter     Mindestgrösse,     welche Schaltungsanordnung dadurch gekennzeichnet  ist,     dasls    an beiden Leitungsenden Schaltmittel vorge  sehen sind, :die aus einer mit dem     Leitun:

  gssitrom    am     je-          weiligen.    Leitungsende in fester     Phasenbeziehung    stehen  den Wechselspannung     Rechteckimpulse    bestimmter Im  pulsdauer ableiten und     ,zum        jeweils    anderen Leitungs  ende übermitteln, wo     Auswenteschaltmittel        vorgesehen     sind, die den     empfangenen    Impulsen     Abbastimpulse    kür  zerer Impulsdauer überlagern, die     aus,der        mit,dem        Lei-          ,

  tungsstrom        an        diesem        Leitungsende        in        fester          ung    stehenden     Wechselspannung    abgeleitet werden,  bei Phasengleichheit     an    beiden     Leitungsenden    in der  Mitte der empfangenen Impulse liegen und nur dann       Auslöseschaltmilbtel        lxetätigen    und :die     Abschaltung    der      Leitung bewirken, wenn sie     mi!t    den übermittelten Im  pulsen nicht     koinzident    sind.  



  Aufgabe der     Erfindung        ist    es, diese     Schaltungs-          anordnungweiter        auszubilden,        ,damit        die    .an     räumlich     getrennten Stellen     auftretenden,        hinsichtlich    ihrer     !gegen-          seifigen    zeitlichen Lage im Normalfall     ,gleichen        Zustände     und die     Abweichnungendieser    Zustände vom Normal  fall durch<B>je</B> zwei charakteristische     Werte    (z.

   B. zwei   Mischwerte  pro     Drehstrom!sys;tem)    im     gleichen    Kanal  übertragen werden können. Zum Beispiel bei einem  Schutzsystem     für        Hochspannungsleistungen        sollen    da  durch alle     Störungen    erfasst werden, und es soll der Lei  tungsabschnitt, in dem ;die Ursache der Störung liegt,       abgeschaltet    werden     können.     



  Man kann drei Zustände der Hochspannungsleitung       unterscheiden:        erstens    der ungestörte Zustand, bei dem       festgelegte        Amplitudenwerte    der Ströme in den     Leitern     bzw. :des Nullstromes     nicht    überschritten werden, also   Mischwerte      nicht        angeregt    werden müssen;     zweitens     der     gestörte    Zugstand mit der     Störursache        ausserhalb    des       Leitun;gsab;

   chnittes,    bei dem die festgelegten     Ampli-          tudenwerte    überschritten werden, was zur     Anregung    und  zur     übertragung    der  Mischwerte  führt, wobei jedoch  der     Phasenvergleich    an beiden     Leitungsenden    keine  grosse     Abweichung    ergibt, die Ursache der Störung also  ausserhalb des betreffenden Leitungsabschnittes     liegt;

       drittens der     gestörte    Zustand mit der Störursache inner  halb des     Leitungsabschnittes,    bei dem     ebenfalls    eine An  regung der      Mischwerte     erfolgt,     ider    Phasenvergleich  der      Miscihwerte     an     Iden    Leitungsenden     jedoch    eine  grössere     Abweichung    aufweist, so     dass    eine ,stärkere Stö  rung     innerhalb    des     betreffenden    Leitungsabschnittes er  kannt ist und diese abgeschaltet werden     muss.     



  Die     gestellte    Aufgabe     wird,dadurch        gel'össt,        dass    zwei       sendeseitige        Einrichtungen    zum Bilden je einer Impuls  folge in Abhängigkeit zu den     zu        überprüfenden    Zustän  den     parallel    geschaltet sind und dass die beiden Impuls  folgen bezüglich des     Verhältnisses    Impulslänge zu Pau  senlänge     zueinander    komplementär aufgebaut sind, und  dass ferner empfangsseitig eine Vorrichtung zur     Um-          polun;

  g    des     Empfangsisignales    vorgesehen ist,     sdamit    im  mer eine Impulsfolge mit einem festgelegten Verhältnis       zwischen    Impulslänge und Pausenlänge     zur        Verfügung     steht.  



  Durch die Verwendung von     zwei    Impulsfolgen kön  nen alle auftretenden Störungen     erkannt    und die schnelle,  selektive     Abschaltung    des fehlerhaften Leitungsabschnit  tes     ausgeführt    werden. Die beiden verwendeten Impuls  folgen sind     bezüglich    des Verhältnisses Impulslänge zu       Pausenlänge    zueinander komplementär aufgebaut,     d.        sh.,     die eine     Impulsfolge    setzt sich aus kurzen Impulsen und  längeren Pausen, die andere aus längeren     Impulsen    und  kürzeren Pausen zusammen.

   Es isst nicht erforderlich,  dass die  längeren  Pausen der ersten Impulsfolge und  die  längeren  Impulse der zweiten Impulsfolge     gleich     lang :sind. Mit der     Schaltungsanordnung    nach der Er  findung ist es möglich, jeweils eine .der beiden Impuls  folgen bzw. beide nacheinander über denselben     über-          tragungskanal    zu senden und diese Impulsfolgen auf der       Empfangsseite    voneinander zu unterscheiden.

   Wenn die  empfangene Impulsfolge nicht in der einmal     fesstlgelegten     Weise abgegeben wird, z.     B.    mit     kurzen    Impulsen und  langen Pausen, dann invertiert der Empfänger automa  tisch das empfangene Signal,     lso        dass        die    Impulse und  Impulspausen :am Ausgang immer in der     gewünschten     Weise erscheinen.

   Aus der Lage des     Umpolens    kann  ausserdem ein Kriterium     gewonnen    werden, mit welchem    der beiden     charakteristischen    und am     Empfangsort        ge-          bilde@ten    Werte     ( Mischwer;te )    der     Vergleich        durchzu-          führen    ist.  



  Ein Aus     üfuhrun@gsbeispiel    der     Erfindung    ist anhand  der     Zeichnung        diskutiert.    Die     Fig.    1 zeigt ein     Block-          scha!btbild    eines !der beiden     für    den     Phasenvergleichs-          sdhutz        notwendigen    Geräte.     Fig.    2 zeigt eine Variante  eines     Schaltungsteiles        der        Fig.    1.  



  Anden Enden der zu     schützenden        Hochspannungs-          leitung        mit    den -drei     Phasenleitern    R, S, T sind Strom  wandler angeschlossen, deren Messströme über die Lei  tungen     R1,        S1,        T1    den     Mischwandlern        MWl    und     MW2          zugeführt    und     in,        unterschiedlicher    Weise zu zwei Arten  von      Milschwerten         zusammengesetzt    werden.

   Diese   Mischwerte      stellen        sinusförmig        verlaufende    Spannun  gen dar, die im     Falle    einer Störung auf der     Hochspan-          niungsleitung    so     gros:s        werden,        dass    sie durch die     Be-          grenzerstufen    B1 und B2 in     trapezförmi.ge    Spannungen       urigeformt    werden.

   Aus diesen     trapezförmigen    Span  nungen werden wiederum mit     Hilfe    von     Impulsformer-          stufen        K1    und K2     rechteckförmige    Impulse hergeleitet.  Diese     Ausgangsimpulseder        Impulsform!erstufen        K1    und  K2     stossen    mit ihren     Vorderflanken    die     monostabilen     Kippstufen     KMl    und KM21 an,     ldie    daraufhin .eine Im  pulsfolge mit bestimmter Impulslänge abgeben.

   Die Im  pulshänge wird so     gewählt,    dass :sie bei der .empfangs  seitigen Auswertung und :der     zulässigen        Abweichung    der       Phasenwinkel    noch zu keiner     Abschaltung    der Hoch  spannungsleitung führt.  



  Als zulässige Abweichung     wird    z. B. eine gegensei  tige Abweichung der Nulldurchgänge von   30  bis    50  der Periodendauer der Mischwerte betrachtet.  Bei 50 Hz     entspricht    das z. B. einer mittleren Länge der       Impulse    von 4 ms und einer Impulspause von 16<I>ins.</I>  Die Ausgangsklemme der     Kippstufe        KMl    ist entgegen  gesetzt zur     Ausgangsklemme    der Kippstufe KM21 ge  polt.

       Dadurch    ist erreicht,     dass    die     Ausgangsimpulsfolge     der     Kippstufe        KMl    kurze     Impulls-e    und lange Impuls  pausen, die     Ausgangsimpulsfolge    der Kippstufe KM21  lange Impulse und kurze     Impulspausen        aufweisen.    Die  beiden     Impulsfolgen    :

  sind also     zueinander        komplementär.     Eine der beiden Impulsfolgen wird über die     Schalter        p1     oder     ql    der     Anregerelais    P     ,bzw.    Q dem     Sender    Sc     über-          mittelt,    der die     Impuhfohgen    als     frequenzmo.dulierte          Schwingungen        weitergibt.     



       ,Die        Auswahl    der     Impulsfolgen    :der     monostabilen          Kippstufen        KM1    oder KM21     erfolgt    durch die     Anrege-     RTI ID="0002.0212" WI="8" HE="4" LX="1157" LY="1964">  relais    P bzw. Q. Die      Anre,gung         erfolgt,    wenn be  stimmte, für den     jeweiligen    Mischwert     charakteristische     Komponenten festgelegte     Amplitudenwerte    überschrei  ten.

   Das :dem     Mischwandler        MWl        zugeordnete    Relais P  kann z. B. bei Strom im     Null@Sys!tem        (Io)    angeregt wer  den, wahrend das Relais Q des     Mischwandlers        MW2    in  der Hauptsache durch Strom     ides        Gegensystems        (I.)    be  tätigt wird.

   Wenn beide     Anrqgerelais    P und Q     sgleich-          zeitig        iangeregt    werden, dann spricht das Relais P zuerst  an, weil !das Relais Q     ,anzugsverzögert    ist, d. h., ,die     Aus-          gan;gsimpulsfolge    der monostabilen     Kippstufe        KMl    wird  bevorzugt     ausgesendelt.     



  Um im     noch    zu beschreibenden Empfänger     eine     sichere     Ausweittung    der     empfangenen    Impulsfolgen zu  erzielen, wird jede Impulsfolge     mindestens    60 ms lang       gesendet.    Hierzu dienen     @die        monostabilen        Kippstufen          KM4    und     KM5    sowie     sdie    Relais     B    und C.

   Die     mono-          is;tabile        Kippstufe        KM4    und :das Relais B werden beim  Ansprechendes Relais P durchs den Schalter p2 mit     Ver-           soTgungsspannung    -U verbunden;

       dass    Relais B     spricht         an und trennt mit seinem Schalter b das Relais Q vom       Anregakreis    des     Mischwandlers        MW2.        Nach    60 ms       schalstet        ,die    monostabile     Kippstufe        KM4,    das     Relais    B  wird     stromlos,    das Relais Q wird wieder mit seinem zu  gehörigen     Anre:

  gekreis        verbunden.    Essei nun     angenom-          men,dass,die        Aussendung    der     Ausgangsimpulsfolgeder          monostabilen        Kippstufe        KMl        nach    60     mfs    noch zu kei  ner Abschaltung des gestörten Leitungsabschnittes ge  führt hat und der     Anrügekreis    des     Mischwandlers        MW2     einen Strom abgibt.     Indiesem    Fall spricht :

  das Relais Q       anschaltet    mit seinem Schalter q2 die monostabile       Kippstufe        KM5    und das Relais C an Versorgungsspan  nung -U, das Relais C     spricht    an und trennt mit sei  nem Kontakt c das Relais P vom     Anregekreis    des     Misch-          wandlers    MW 1. Die Stellungen der     Schalter        p1    und     q1     sind nun     derart,dass    die     Ausgangsimpulsfol,geder    mono  stabilen 'Kippstufe KM21 wirksam wird.

   Die Aussen  dung der     Ausgangsim.pulsfoslge    der monostabilen     Kipp-          stufe        KM21dauert        ebenfalls    60     ms,    nach dieser Zeit       nämlich    wird das Relais C stromlos und     schaltest    mit       seinem        Kontakt    c :das Relais P wieder an den     Anrege-          krei:sdes        Mischwandlers        MWl.     



       ,Der        Empfängerdes        Übertragun,gsgeräte.s    enthält ein  Bandfilter F und einen     Diskriminator    D. Das     Bandfilter     F dient     dazu,    das     Signal        dcs        enffernten    Gerätes     (fre-          quenzmodulierte    Impulsfolge) durchzulassen und :das  Signal des über den     gleichen    Verbindungsweg senden  den,     örtlichen,Geräte:

  s    für den Empfänger zu     unterdrük-          ken.    Wichtige     Hochspannungsleitungen    bestehen häufig  aus zwei parallelen     Drehstomsystemen,    für diesen     Fall     dient das Bandfilter auch :dazu, die Impulsfolge zum       Schutz    -des einen     Drehstromsystemes    :

  durchzulassen und  die     Impulsfolge    zum     Schutz    des zweiten     parallelen    Dreh  stromsystems des in der     Frequenzlage    unmittelbar be  nachbarten Kanals zu     unterdrücken.    Am Ausgang des       Diskriminators    D stehen die vom entfernten Gerät ge  sendeten Impulse wieder .als     Gleichstromimpulse    bzw.       Doppelstromimpulse    zur Verfügung.

   Sie sind      trapez-          förmig     und werden     in    einer     Impulsformerstufe    K6 wie  der in      Rechteckimpulse         umgewandelt.    Die  Recht  eckimpulse  werden     nun    darauf     überprüft,    zu welcher  Impulsreihe sie gehören, ob zu der mit langen Impulsen       oder    zu der mit kurzen Impulsen.

   Dies     ,geschieht    da  durch,     :dass    zu Beginn der Impulsreihe     eine    monostabile  Kippstufe     KM6    betätigt wind, dessen Kippzeit mit 6 ms       etwars    grösser ist als die     zu    erwartende Impulsdauer von  4 ms der     Impulsfolge    mit den     kürzeren    Impulsen.

   Der  nach d er Kippzeit von 6 ms am Ausgang der     monstabi-          len    Kippstufe     KM6        erscheinende     nadelförmige  Im  puls gelangt zum ersten     Eingang,des        Koinzidenzgatters     GK; der andere     Einganag    des     Koinzidenzgatters    GK ist  über eine Leitung 20 mit der     Impulsformerstufe    K6 ver  bunden.

   Ist 6 ms nach Beginn eines Impulses bereits eine       Impulspause    eingetreten, so ist dies     Koinzidenzgatter    GK  undurchlässig; ergibt der erste Impuls der empfangenen       Impulsreihe    am Ausgang der     Impulsformerstufe    einen        langen    Impuls , so wird das     Koiazidenzgatter    GK  durchlässig und die     bistabile        Kippstufe    K7     wird    umge  schaltet.

   Das Relais A     wird    :beispielsweise stromführend  und polt mit seinem     Schalter        tal    die     Impulsformerstufe     K6 um.     Dadurch        werden    nun Impulse und Impulspausen       vertauscht,

      so dass     @die    Ausgangsimpulse der     Impwls-          formerstufe    K6 und der monostabilen Kippstufe     KM6     nicht mehr     koinzident    sind und die     bistabile    Kippstufe  K7 in ihrer     gesehalteiten        Lage        !leibt,        sola        ,ge    die gleiche  Impulsfolge gesendet wird.

   Zwischen der     Stellung    der       Schalter        a1,    a2     und    a3 des Relais A und d er     igesendeten            Impulsfolge    besteht     also    eine feste     Zuordnung.    Die  Schalter .a werden erst wieder     umgeschaltet,        wenn        eine     geänderte Impulsfolge     ein        neuerliches    Kippen der Kipp  stufe K7     veranlas:st    hat.  



       Fig.    2 zeigt .eine Variante im     Empfangssteil    der Schal  tung nach     Fig.    1. Der     Impulsformerstufe    K6 ist eine bi  stabile     Kippstufe    K8 nachgeschaltet, die auf die Impuls  flanken der     Impulsformerstufe    K6     anspricht.    Das     Koin-          zidenzgatter    GK     enthält    einen     Negator        (Linksgezeichneter          Einsgang),        iso        :dass    die     :

  bistabile        Kipps'-tufe    K7 nur dann  umgeschaltet wird, wenn  nadelförmige  Ausgangs  impulse der .monostabilen     Kippstufe        KM6    und die        Reohteckimpulse     der bistabilen Kippstufe K8 nicht       koinzident    sind.

   Wenn also der Impuls am Ausgang der       bistabilen        Kippstufe    K8 nach 6 ms     bereits        beendet    ist,  dann wind die bistabile     Kippstufe    K7     umgeschaltet.    Der  rechtsliegende Ausgang der bistabilen     Kippstufe    K7 ist  auf den     Eingang    der bistabilen     Kippstufe    K8 zurückge  führt.

       Durch    den zusätzlichen Impuls bei der Umschal  tung der     Kippstufe    K7 wird die     bistabile        Kippstufe    K8  umgepolt,     -dadurch    werden     Inzpullse    und Impulspausen       vertauscht.    Nunmehr     sind    die     Ausgangsimpulse    der bi  stabilen Kippstufe K8 und der monostabilen Kippstufe       KM6        koinzident    und     die    bistabile Kippstufe K7 'bleibt  in     ihrer        ;

  geschalteten    Lage, solange     ein    und dieselbe Im  pulsfolge vom     entfernten    Sender     .gesendet    wird. Der       Schalter        .a1        (Fig.    1) oder ein elektronisches     Äquivalent     dafür kann bei dieser Anordnung nach     F.i:g.    2     eingespart     werden.

   Das Signal     für    den     Phasenvergleich    wird :dem  linksgezeichneten Ausgang der bistabilen     Kippstufe    K8  entnommen, das     Signal    zur     Kennzeichnung    der Impuls  folge     wird    dem rechtsgezeichneten     Ausgang    der     Kipp-          stufe    K8     entnommen.        Dadurch    wird eine     Entkopplung     der     beteiligten    Stromkreise erreicht.  



  Eine Störung     auf,der    Hochspannungsleitung R S T  macht sich dadurch     bemerkbar,    dass     mindestens        an     einem     Leitungsende    eine Anregung durch     Überschreiten     festgelegter     Amplitudenwerte   RTI ID="0003.0220" WI="11" HE="4" LX="1573" LY="1557">  erfolgt.    Dadurch legt das  Relais P oder Q mit dem     Schalter    p3 oder q3 eine     Span-          nung    -U an die monostabile     Kippsitufe        KM8,    wodurch  Niese     angestossen    wird.

   Der     Anstoss    der     monostabilen          Kippstufe        KM8    kann auch durch Umlegendes     Schalters     a2 des Relais A     erfolgen,    wenn     gleichzeitig    einer der  Schalter p3 oder q3 geschlossen ist, und zwar deshalb,  weil     die        Kippstufe    auf die Anstiegsflanke der     erneut        an-          geschalteten    Spannung -U anspricht.

   Die     monostabile          Kippstufe        KM8    betätigt     nach    Ablauf ihrer Kippzeit von  20 ms :die monostabile Kippstufe     KM7,        welche,    über die       Leitung    22, die an der     Auslösekippstufe        KM3    liegende       Sperrspannung        für    :

  die Dauer von 30 ms aufhebt, so     idass          erst    20     ms    nach     der    Anregung, d. h. nach     Eintritt    des  Störungsfalles,     eine    Auslösung der     Kippstufe        KM3        für          :eine    auf 30     ms        begrenzte    Zeit möglich ist.

   Die     Aufrecht-          serhaltung    der     Sperrspannung    an der     Kilppsitufe        KM3        für          Idie    ersten 20 ms ist vorgesehen, einmal um     die        Ein-          -sahwinigvorgänge        abzuwarten,    die     bei        Beginndes    Kurz  schlusses auf der     Hochspannungsleitung    auftreten,

   zum  anderen weil im     verwendeten        Frequenzband    auch     Tele-          phongespräche    übertragen werden sollen und     für    die       Umschaltung    der Geräte von Fernsprechen auf     Schutz-          übertragung    Zeit benötigt     wind.        Nach    diesen 20     ms    ist       für    30     ms    die Auslösung der     Kippstufe        KM3        durch    Im  pulse der monostabilen   

  Kippstufe        KM2        bzw.        KM22     ;möglich. In dieser Zeit ist von den beiden möglichen       Impulsfolgen    bereits     sie    Amt der vom     entfernten    Sender  ,empfangenen     Impulsfolge    erkannt worden. Der dritte       Schalter    a3 :des Relais A verbindet     entsprechend        dieser              Entscheidung    einen der Ausgänge der monostabilen       Kippstufen        KM2    bzw.

   KM22 müdem     Eingang    der mono  stabilen     Kippstufen        KM3.    Am Eingang der monostabi  len     Kippstufe        KM3        liegen    nunmehr     die         nadelförmigen           Abtastimpulse    der     monostabilen        Kippstufe        KM2        bzw.          KM22,    die aus den      Mischwerten     der     Mischwandler          MWl    bzw.

       MW21    hergeleitet sind und mit den Phasen  lagen     der    zu     überwachenden        örtlichen        Ströme    im     Zu-          sammenhang        ;

  stehen,        und    eine     Impulsfolge    der     Impuls-          formerstufe    K6 bzw. der     bistabilen        Kippstufe        KM8,        die          angeregt    wird durch     idie        Impulsfolge    des     entfernten,

      am       anderen        Leitungseide    der     zu        überwachenden        Hochspan-          nungsleitung    liegenden     Senders.    Um<B>die</B> Laufzeit der       Impulsfolgen    vom entfernten Sender zu     berücksichtigen,          )sind    die     monostabilen        Kippstufen        KM2    und     KM22    so       ausgeführt,

      dass die     Kippzeiten    über einen     entsprechen-          den        Bereich        einstellbar        sind.    Wenn eine Störung auf der       Hochspannungsleitung    an beiden Leitungsenden eine       Phasenabweichung    von >     -f-    50  der Periodendauer der       Mischwerte    zur Folge hat,

   -dann werden     die        Abtast-          nmpulse    der monostabilen     Kippstufe        KM2    oder     KM22          durch    die Impulse dar     Impulsformerstufe    K6 bzw.

   der       bistabilen        Kippstufe        K8        nicht        mehr    unwirksam gemacht,  die monostabile     Kippstufe        KM3        spricht    an und     mit        die-          ,

  sein    das     Empfangsrelais        RL.    Einer     ider        Schalter    p4 oder  q4 ist infolge der     Anregung    des     Relais    P oder Q     .geschlos-          %en,    so     dass    der Schalter     r1        -des    Relais     RL    die Auslösung       ides    Leistungsschalters des ,gestörten     Leitungsabschnittes          veranlasst.     



  Bei     einer        Änderung    der     empfangenen    Impulsfolge  des     entfernten    Senders spricht .das Relais A an, unter  bricht dabei die     'Spannung    ,am     Eingang    der     Kippstufe          KM8        mittels        des    Schalters a2     und    legt, falls     der    Schal  ter p3 oder q3     geschlossen    ist, die     Spannung    erneut an.

    Dadurch werden     äieKippstufen        KM8    und     KM7    noch  mals     ,angestossen,    so dass die     Auswertezeitbegrenzung     erneut,     und        zwar        für    die neue Impulsfolge betätigt wird.  



       Falls    von     ,der        Gegenstation        z.B.        infolge        fehlender          Anregung    keine     Impulsfolge    gesendet     wird,    oder keine  Impulsfolge von dort     empfangen    werden kann, weil etwa  die     Übertragungsleitung        zerstört    ist,

   dann können die        nadelförmigen     Impulse der .monostabilen     Kippstufen          KM2        bzw.        KM22        nicht        durch    Impulse der     ImpulsfoT-          merstufe    K6     unwirksam    gemacht     werden;    der zu schüt  zende     Leitungsabschnitt        wird        abgeschaltet.     



       Falls    eine     hochfrequente        Störspannung    mit einer  Frequenz, die einer oder     gesendeten    Impulsfolgen ent  spricht, in .den     übertragungskanial        gelangt    (Dauerton),

         mann    diese     Störspannung        idie        Abschaltung    der Hoch  spannungsleitung nicht     verzögern.    Nach 6 ms polt näm  lich die monostabile     Kippstufe    K7     mit    dem Relais A  und dem     Schalter        a1    die     Impulsformerstufe    K6 um,

   so  dass diese     während        -der        Auslösezeitdaucr        keine    die Ab  schaltung     verhindernde        Gleichspannung        abgibt,    bzw.

       die          monostabile        Kippstufe    K7     gibt        einen        zusäitzlichen    Im  puls     auf    die     bistabile        Yippstufe    K8     (Fiig.    2), so     dass    diese       ebenfalls        keine    die     Abschaltung        verhindern &         Gleich-          spannung        abgibt.     



  Die     im        Ausführungsbeispiel    verwendeten     Relais-          sehalter    und     Relais    können     !selbstverständlich    auch durch    elektronische     Schalter    bzw.     Relaisersetzt    werden, was       Insbesondere        NT        rasches    Arbeiten der     Schaltung    von       Vorteil        ie.     



       Die    Art der     übertragung    der     Impulsfolgen    ist nicht  auf die     Frequenzmo:dulation        beschränkt,    es     können        alle          bekannten        Arten    der     übertragung    von     Impulsfolgen    ver  wendet     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zumüberwaohen von an räum lich getrennten Stellen von elektrischen Leitungen auf- fix,etenden, im Normalfall .gleichen Zuständen nach Pa tentanspruch des Hauptpatentere, dadurch gekennzeich- h:
    et, dass zwei sendeseitige Einrichtungen (MWl, B1, K1, KMl .bzw. MW2, B2, K2, KM21) zum. Bilden je einer Impulsfolge in Abhängigkeit zu den zu ü berprü- fen!den Zuständen ;
    parallel geschaltet sind und- dass die beiden Impulsfolgen b@eziiiioh des RTI ID="0004.0248" WI="20" HE="4" LX="1684" LY="835"> Verhältnisses Impuls- länge zu Pausenlänge zueinander komplementär aufge baut isiad, und dass ferner empfangsseitig eine Vorrich tung (A, a1, a2, a3, KM6, GK, K6, K7)
    zur Umpolung des Empfangssignales vorgesehen ist, damit immer eine 'Impulsfolge mit einem festgelegten Verhältnis zwischen Impulslänge und Pausenlänge zur Verfügung steht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Auswahlmittel (P, Q, p1, p2, q1, q2) eine der beiden Einrichtubgen zum Bilden der Impulsfolgen mit dem Sendeteil (Se) verbinden, dass 'die Auswahlmitteal (P, Q, p1, p2, q1, q2)
    unterschied- liche Ansprechzeiten haben, dass die Auswahlmittel (P, 'Q, p1, p2, q1, q2) im eingeschalteten Zustand minde- Wens für eine gewisse Zeitdauer eingeschaltet bleiben 'und dass die Einschaltzeitdauer ider Auswahlmittel (P, Q,
    p1, p2, q1, q2) durch Zeitglieder (KM4, KM5, B, C, b, c) bestimmt ist. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gdkennzehchneit,dass die Umpolvor richtung (A, 'a1, a2, ,a3, KM6, K6, GK, K7) je nach Art der emp fangenen Pulsfolge, d. h.
    lange oder kurze Impulse, ent- \spreahende Auw#orteschaltmi@tel steuert, und dass die 'Umpolvorrichtung (A, a1, a2, a3, KM6, K6, GK, K7) 'auf die Änderung der gesendeten Pulsfolge anspricht. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umpolvorrichtung mit- tels eines Scha#ers (a3),den Empfängerteil der Anord- nung mit )dem Sendbrteil so verbindet, dass eine der Ab- lastimpulsfolgen,
    die am Ausgang von entsprechenden monostabilen Kippstufen (KM2, KM22) auftreten, aus- gewählt wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1 und 3, dhdurah gekennzeichnet, dass das Wirksamwerden der Abtastimpulse auf eine bestimmte Zeitdauer be- schränkt ist, die eine ;gewisse Zeit nach Erregen eines 'der zur Auswahlmittel und zur Umpolvorri'chmung ge hörenden Relais (P oder Q oder A) zu laufen beginnt.
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