CH466475A - Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe

Info

Publication number
CH466475A
CH466475A CH118567A CH118567A CH466475A CH 466475 A CH466475 A CH 466475A CH 118567 A CH118567 A CH 118567A CH 118567 A CH118567 A CH 118567A CH 466475 A CH466475 A CH 466475A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
anhydride
carboxylic acid
halide
group
Prior art date
Application number
CH118567A
Other languages
English (en)
Inventor
Visvanathan Dr Ramanathan
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Priority to CH118567A priority Critical patent/CH466475A/de
Priority claimed from CH299364A external-priority patent/CH435517A/de
Publication of CH466475A publication Critical patent/CH466475A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D333/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom
    • C07D333/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D333/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings not substituted on the ring sulphur atom
    • C07D333/26Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings not substituted on the ring sulphur atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D333/30Hetero atoms other than halogen
    • C07D333/32Oxygen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D333/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom
    • C07D333/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D333/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings not substituted on the ring sulphur atom
    • C07D333/26Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings not substituted on the ring sulphur atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D333/38Carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B23/00Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes
    • C09B23/14Styryl dyes
    • C09B23/143Styryl dyes the ethylene chain carrying a COOH or a functionally modified derivative, e.g.-CN, -COR, -COOR, -CON=, C6H5-CH=C-CN

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe
Es wurde gefunden, dass man zu wertvollen neuen wasserunlöslichen Styrylfarbstoffen gelangt, wenn man eine Verbindung der Formel
EMI1.1     
 worin A eine Alkylengruppe, X eine Cyan- oder   Carbalkoxygruppe,    Y1 ein Wasserstoffatom, eine Alkyloder Alkoxygruppe,   Y2    ein Wasserstoffatom, eine Alkyloder Alkoxygruppe, Z eine Alkyl- oder   Phenylalkyl-    gruppe bedeuten, mit einem Mol eines   Halogemdes    oder Anhydrides einer Carbonsäure der Formel HOOC-R-B acyliert, worin B einen Benzolrest oder einen heteroacyclischen Rest und R eine direkte Bindung, eine Methylen-,   Äthylen- oder    Vinylengruppe oder ein Sauerstoffatom bedeuten, oder eine Verbindung der Formel 1, worin A,

   X und Y1 und Y2 angegebene Bedeutung haben und Z einen Rest der   Formel -AOH    bedeutet, mit 2 Mol eine± Halogenides oder Anhydrides einer Carbonsäure der Formel HOOC-R-B oder mit 1 Mol eines Halogenides oder Anhydrides einer Carbonsäure der Formel HOOC-R-B und mit 1 Mol einer aliphatischen oder cycloaliphatischen Carbonsäure acyliert.



   Als Ausgangsstoff verwendet man zweckmässig Verbindungen der Formel
EMI1.2     

Die Acylierung erfolgt entweder mit 2 Mol eines Halogenides oder Anhydrides einer Benzoesäure, beispielsweise Benzoylchlorid, p-Methoxybenzoylchlorid,   p-Methylbenzoylchlorild      oder    p-Carbomethoxybenzoylchlorid, dem Halogenid einer Arylfettsäure, beispielsweise Phenylessigsäure,   Dihydrozilmtsäure,    dem Halogenid einer Phenoxyessigsäure, der Zimtsäure oder dem   Halogenid einer r heterocyclischen Monocarbonsäure, bei-    spielsweise dem   Furan-oder      Thiophen-2-carbonsäure-    chlorid oder   Pyridin-3-carbonsäurechlorid,

      oder mit 1 Mol eines Halogenides oder Anhydrides einer aromatischen oder heterocyclischen Monocarbonsäure und 1 Mol eines Halogenides oder Anhydrides einer aliphatischen, araliphatischen oder cycloaliphatischen Monocarbonsäure, beispielsweise Acetylchlorid, Acetanhydrid,   Propionsäurechlond    oder -anhydrid, Chloracetylchlorid, Phenoxyacetylchlorid,   Phenylacetylchiorid    oder   Hexahydrobenzoylchlorid    oder mit Chlorameisensäurephenylester. Es ist auch möglich, durch Verwendung von Gemischen von Säurehalogeniden bzw.   Säureanhy-    driden entsprechend gemischt-acylierte Typen herzustellen.

   Die   Acylierung    erfolgt vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie Pyridin, Benzol, Dioxan, Isopropyläther,   Äthylacetat    oder Dimethylformamid. Bei der Herstellung einheitlich acylierter Verbindungen kann anstelle eines Lösungsmittels auch ein grösserer Überschuss an   Acyliemngsmittein    verwen  det    werden.



   Die neuen Farbstoffe eignen sich ausgezeichnet, insbesondere nach   Obelrführung    in eine feinverteilte Form, z. B. durch Vermahlen, Verpasten, Umfällen usw. zum Färben und Bedrucken von Polyester-Fasermaterial, insbesondere Polyäthylen-terephthalat. Man erhält darauf nach den üblichen Färbeverfahren, z. B. aus einer Färbeflotte, die eine feine Dispersion des Farbstoffes und zweckmässig ein Dispergiermittel enthält, bei Temperaturen nahe bei   1000 C,    gegebenenfalls unter Zugabe eines   Quellmittels    (Carrier-Verfahren), oder bei Temperaturen über 1000 C (bis etwa 1300 C) unter Anwendung von Überdruck (Hochtemperatur-Verfahren) reine, kräftige, grünstichig gelbe Färbungen, die sich durch hervorragende   Licht-und    Sublimationsechtheit auszeichnen.

   Diese besondere Lichtechtheit leidet  auch nicht durch Kombinationen, z. B. Grünkombinationen.



   Die neuen Farbstoffe besitzen ausserdem den Vorzug, im Färbebad anwesende Wolle und andere Fasern nur wenig anzufärben. Sie sind daher gut geeignet zum Färben von   Polyester-Wolle- oder    z. B.   Polyester-Tri    acetat-Mischgeweben.



   Die erfindungsgemässen Farbstoffe eignen sich auch zum Färben nach dem sogenannten Thermosol-Verfahren, wonach das zu färbende Gewebe mit einer wässrigen Dispersion des Farbstoffes, welche zweckmässig 1 bis   50 %    Harnstoff und ein   Verdickusgsmittel,    insbesondere Natriumalginat, enthält, vorzugsweise bei Temperaturen von höchstens 600 C imprägniert und wie üblich abgequetscht wird. Zweckmässig quetscht man so ab, dass die imprägnierte Ware 50 bis   100%    ihres   Ausgangsgewichtes    an Färbeflüssigkeit zurückhält.



  Zur Fixierung des Farbstoffes wird das so imprägnierte Gewebe, zweckmässig nach vorheriger Trocknung, z. B. in einem warmen Luftstrom, auf Temperaturen von über 1000 C, beispielsweise zwischen 180 und   2100    C, erhitzt.



   Von besonderem Interesse ist das eben erwähnte   Tbermosol-Verfahren    zum Färben von Mischgeweben aus Polyesterfasern und Cellulosefasern, insbesondere Baumwolle. In diesem Falle enthält die Klotzflüssigkeit neben dem erfindungsgemässen Farbstoff noch zum Färben von Baumwolle geeignete Farbstoffe, beispielsweise Küpenfarbstoffe. Bei Verwendung letzterer ist eine Behandlung des   fouiardierten    Gewebes nach der Hitzebehandlung mit einer wässrig alkalischen Lösung eines in der Küpenfärberei üblichen Reduktionsmittels nötig.



   Im nachfolgenden. Beispiel bedeuten die Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
2,71 Teile   4-[N,N-Bic-(2'-hydroxyäthyl)-amino]-2-      methylbenzylidenmalonitril    werden in 10 Teilen Pyridin gelöst und 4,22 Teile Benzoylchlorid zugetropft.



  Das Reaktionsgemisch wird etwa 30 Minuten auf   80     erhitzt. Die   erkaltete    Masse wird auf Eis und Wasser gegossen. Der ausgefallene Farbstoff wird abfiltriert und mit verdünntem wässrigem Ammoniak und Wasser nachgewaschen. Er löst sich in organischen Lösungsmitteln mit gelber Farbe und färbt Polyesterfasern aus wässriger Dispersion in   grimstichig    gelben Tönen von vorzüglichen   Echtheitseigenschaften.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI2.1 worin A eine Alkylengruppe, X eine Cyan- oder Carbalkoxygruppe, Y1 ein Wasserstoffatom, eine Alkyloder Alkoxygruppe, Y2 ein Wasserstoffatom, eine Alkyloder Alkoxygruppe, Z eine Alkyl- oder Phenylalkylgruppe bedeuten, mit einem Mol eines Halogenidies oder Anhydrides einer Carbonsäure der Formel HOOC-R-B acyliert, worin B einen Benzorest oder einen heterocyclischen Rest und R eine direkte Bindung, eine Methylen-, Sithylenr oder Vinylengruppe oder ein Sauerstoffatom bedeuten, oder eine Verbindung der Formel 1, worin A,
    X und Y1 und Y2 angegebene Bedeutung haben und Z einen Rest der Formel -AOH bedeutet, mit 2 Mol eines Halogenides oder Anhydrides einer Carbonsäure der Formel HOOC-R-B oder mit 1 Mol eines Halogenides oder Anhydrides einer Carbonsäure der Formel HOOC-R-B und mit 1 Mol einer aliphatischen oder cycloaliphatischen Carbonsäure acyliert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von einer Verbindung der Formel NC, /CH2CH2OH C =CH N7 NC CH2CH2OH CH3 ausgeht.
CH118567A 1964-03-09 1964-03-09 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe CH466475A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH118567A CH466475A (de) 1964-03-09 1964-03-09 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH299364A CH435517A (de) 1964-03-09 1964-03-09 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe
CH118567A CH466475A (de) 1964-03-09 1964-03-09 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe
CH188665 1965-02-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH466475A true CH466475A (de) 1968-12-15

Family

ID=27172771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH118567A CH466475A (de) 1964-03-09 1964-03-09 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH466475A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1295115B (de) Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen
DE68920293T2 (de) Heterocyclische Dispersionsfarbstoffverbindungen, ihre Herstellung und ihre Verwendung zum Färben oder Bedrucken hydrophober Fasern.
CH498907A (de) Verfahren zur Herstellung von Dispersionsfarbstoffen der Monoazoreihe
CH523957A (de) Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Azofarbstoffen
DE2433260C3 (de) In Wasser schwer lösliche Monoazoverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zum Färben oder Bedrucken
CH466475A (de) Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Styrylfarbstoffe
DE2729914A1 (de) Azo-dispersionsfarbstoffe, ihre herstellung und verwendung
DE2929848A1 (de) Farbstoffmischungen
DE2434207A1 (de) In wasser schwer loesliche monoazoverbindungen, ihre herstellung und verwendung
DE2905653C3 (de) Disperse Anthrachinonfarbstoffe, deren Gemische, deren Herstellung und deren Verwendung
DE1569686C3 (de) Wasserunlösliche Styrylfarbstoffe
DE1569686B2 (de) Wasserunlösliche Styrylfarbstoffe
DE2460668C2 (de) Monoazofarbstoffe, ihre Herstellung und Verwendung
AT235435B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isothiazolanthronfarbstoffen
DE1644372C3 (de) Monoazodisperslonsfarbstoffe, Verfahren zu Ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE2941512A1 (de) Neue monoazofarbstoffe und deren verwendung
DE1644380C (de) Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen
CH645912A5 (en) Disperse dyes
AT233693B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Küpenfarbstoffe
EP0027930A2 (de) Wasserunlösliche Azlactonfarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung zum Färben oder Bedrucken von synthetischen Fasermaterialien
CH584261A5 (en) Azo dyes derived from 4-alkoxy-3-diethylamino-1-acylaminobenzenes - as blue-green disperse dyes for cellulose esters and synthetic polyamides
DE1807492A1 (de) Dispersionsfarbstoffe der Anthrachinonreihe,ihre Herstellung und Verwendung
AT234872B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Küpenfarbstoffe
CH488775A (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonderivaten
DE1046565B (de) Faerben von Fasern, Geweben und anderen Gebilden aus synthetischen hochmolekularen, Carbonsaeureamidgruppen enthaltenden Stoffen