CH488775A - Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonderivaten

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CH488775A
CH488775A CH1470864A CH1470864A CH488775A CH 488775 A CH488775 A CH 488775A CH 1470864 A CH1470864 A CH 1470864A CH 1470864 A CH1470864 A CH 1470864A CH 488775 A CH488775 A CH 488775A
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Sandoz Ag
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von     Anthrachinonderivaten       Gegenstand der Erfindung ist     ein    Verfahren zur  Herstellung von     Anthrachinonderivaten    der Formel  
EMI0001.0006     
    worin R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwas  serstoffrest und Cl ein Chloratom, das in 5- oder     8-          Stellung    ist, bedeutet und der     Kern    A weitersubstituiert  sein     kann.     



  Bevorzugte Reste R sind solche, die frei von wasser  löslich machenden Gruppen sind, insbesondere gegebe  nenfalls substituierte     Aryl-    oder     Alkylreste.    Der Rest R  kann, insbesondere wenn es sich um einen     Arylrest    han  delt, denselben     Substituenten    mehrmals, vorzugsweise  nicht mehr als dreimal, oder mehrere verschiedene     Sub-          stituenten,    vorzugsweise nicht mehr als drei, enthalten.

    Als     Substituenten    kommen in Betracht:     Cyangruppen,     gegebenenfalls     verätherte    oder     acylierte        Hydroxylgrup-          pen,    gegebenenfalls     verätherte        Thiolgruppen,        Carbon-          säureestergruppen,    gegebenenfalls mono- oder     di-sub-          stituierte        Carbonsäure-    oder     Sulfonsäureamidgruppen,          Acylgruppen    oder gegebenenfalls     alkylierte,

          arylierte     oder     @acylierte        Aminogruppen;    ferner, wenn R einen       Arylrest    bedeutet, auch Nitrogruppen, Halogenatome  oder     Alkylgruppen.    Unter      Acyl     wird sowohl ein or  ganischer als auch ein anorganischer Säurerest verstan  den, z.

   B. eine     Alkylcarbonyl-    oder     Alkylsulfonylgruppe.     Besonders bevorzugte Reste R sind beispielsweise:     Me-          thyl,        Athoxy-carbonyläthyl,        Methylphenyl    und Methoxy-         phenyl.    Der Kern A kann in den -Stellungen, vorzugs  weise in einer     ss-Stellung,    weitersubstituiert sein, wobei  als     Substituenten    nicht wasserlöslich machende Gruppen  bevorzugt sind, z. B.

   Halogenatome, insbesondere Brom  atome,     Nitrogruppen,        Cyangruppen,    gegebenenfalls     ver-          ätherte        Hydroxylgruppen,    wie     Alkoxy-    oder     Aryloxy-          gruppen,    insbesondere     Methoxy-    oder     Phenyloxygrup-          pen    oder gegebenenfalls     verätherte        Thiolgruppen.       Das Verfahren zur Herstellung der     Anthrachinon-          derivate    der Formel (I) ist dadurch gekennzeichnet,

   dass  man 1     Mol    eines     Anthrachinons    der Formel  
EMI0001.0065     
    worin Cl ein Chloratom in 5- oder     8-Stellung    bedeutet,       mit    1     Mol    einer Verbindung der Formel       R-X          (III)     oder       R'=CHI        (IV)     worin X Halogen oder     O-acyl    bedeutet, umsetzt und  das Reaktionsprodukt gegebenenfalls mit Ammoniak  oder einem seiner funktionellen     Derivate    zu einer Ver  bindung der Formel    
EMI0002.0001     
    worin R,

   eine     in    5- oder     8-Stellung    gebundene     Amino-          gruppe    bedeutet,     kondensiert.     



  Stellt man ein     Anthrachinonderivat    (I) aus 1     Mol    des       Anthrachinons        (II)    und 1     Mol    einer Verbindung     (III),     worin X für Halogen steht, her, so ist es meist vorteil  haft, die Umsetzung in einem als Lösungsmittel wirken  den     Überschuss    der Verbindung     (III)    durchzuführen.  Das     Molverhältnis        (II)    zu     (III)    bzw. (IV) kann in weiten  Grenzen verändert werden, z. B. von etwa 1:5 bis etwa  1:20. Bevorzugt ist ein     Molverhältnis    von 1:10.

   Man  kann jedoch auch in Gegenwart     inerter    organischer Lö  sungsmittel oder     Lösungsmittelgemische    arbeiten. Die  Umsetzung wird durch Kupfer oder Kupferverbindun  gen, z. B.     Kupfer(I)-chlorid,    Kupferacetat oder Kupfer  sulfat, beschleunigt. Meist ist es vorteilhaft, säurebin  dende Mittel zuzugeben, z. B. Natrium- oder Kalium  acetat oder Natrium- oder     Kaliumcarbonat.    Die Reak  tionstemperatur wählt man zwischen etwa 100 und  200  C und bevorzugt zwischen etwa 130 und 180  C.  



  Werden die     Anthrachinonderivate    (I) aus der Um  setzung 1     Mols    eines     Anthrachinons        (1I)    mit 1     Mol    einer  Verbindung     (III),    worin X für     -O-acyl    steht oder einer  Verbindung der Formel (IV), wobei unter     R-O-acyl    so  wohl saure als auch neutrale organische oder anorga  nische Säurereste enthaltende Ester verstanden werden,  hergestellt, so ist es meist vorteilhaft, in Gegenwart eines  als Lösungsmittel wirkenden Überschusses der Verbin  dung     (III)    bzw. (IV) und, wenn die entsprechende Ver  bindung eine saure Gruppe enthält, in Gegenwart einer  Säureumsetzung.

   Der Überschuss der Verbindung     (III)     bzw. (IV) kann in weiten Grenzen variiert werden, be  vorzugt ist ein     Nifolverhältnis        Anthrachinon        (II)    zu Ver  bindung     (III)        bzw.    (IV) von 1:5 bis 1:14. Die Umset  zung kann bei einer Temperatur zwischen etwa 60 und  170      C,        vorzugsweise    zwischen etwa 85 bis 150     \C,     durchgeführt werden. Die Kondensation des Chloratoms  wird vorzugsweise mit einem funktionellen Derivat des       Ammoniaks,    z.

   B. mit einem     Amid,    insbesondere mit       4-Nfethylbenzol-l-sulfonsäureamid,    ausgeführt, wobei  die Kondensation durch Kupfer oder Kupferverbindun  gen, z. B.     Kupfer(I)chlorid,    Kupferacetat oder Kupfer  sulfat, beschleunigt wird. Die Zugabe von säurebinden  den Mitteln, z. B. Natrium- oder     Kaliumacetat    oder Na  trium- oder     Kaliumcarbonat,    ist meist vorteilhaft. Die  Reaktionstemperatur wählt man zwischen etwa 100 und  200     'C    und bevorzugt zwischen etwa 130 und 180  C.  



  Wurde für die Kondensation mit dem Chloratom  des     Anthrachinons        (II)    ein funktionelles Derivat des  Ammoniaks eingesetzt, so kann man nach bekannten  Methoden die durch die Kondensationsreaktion einge  tretene Gruppe in die primäre     Aminogruppe    überfüh  ren, z. B. kann man bei Verwendung von     4-Methyl-          benzol-I-sulfons@itireamid    als funktionellem Derivat des  Ammoniaks     4-hletltylbenzol-l-sulfonsäure    durch Hy-         drolyse    mit Säuren, z. B.     konz.    Schwefelsäure, abspal  ten. Diese Hydrolyse wird bei mässig erhöhter Tempera  tur, z. B. bei einer Temperatur von etwa 20  C, vorge  nommen.

   Die     Anthrachinonderivate    (I) können durch  Ausfällen, z. B. durch Zugabe von     niedrigmolekularen     Alkoholen oder Wasser, oder durch     Abdestillieren    des  verwendeten Reaktionsmediums gewonnen werden.    Die so erhaltenen Verbindungen sind vorzügliche  Farbstoffe, die, wenn sie frei von wasserlöslich machen  den sauren Gruppen sind, hervorragend als     Dispersions-          farbstoffe    geeignet sind.

   Hierfür werden sie zunächst in  üblicher Weise in     Farbstoffpräparate    überführt, indem  man sie zusammen mit Netz-,     Emulgier-    bzw.     Disper-          giermitteln    mahlt, bis die     Farbstoffteilchen    eine Grösse  zwischen ungefähr 0,01 und 10     Mikron    und im wesent  lichen zwischen ungefähr 0,1 und 5     Mikron    haben.  Diese Präparate können zum Färben aller synthetischen  und halbsynthetischen     hydrophoben    organischen Fasern  und von Textilerzeugnissen aus solchen Fasern, z. B. von  Garnen, Vliesen, Geweben und Gewirken,     verwendet     werden.

   Besonders gute Ergebnisse werden beim Fär  ben von linearen aromatischen Polyestern, z. B. aus       Terephthalsäure    und     Äthylenglykol        (Polyäthylentere-          phthalat)    und von     Cellulose-21!>-acetat    und     Cellulose-          triacetat    erhalten. Auch synthetische Polyamide, z. B.

    Polykondensate bzw.     Polymerisate    aus     Adipinsäure    und       Hexainethylendiamin,        w-Aminoundecansäure    oder     e-Ca-          prolactam,    sowie     Acrylnitrilpolymerisate    lassen sich aus       wässriger    Dispersion in sogenannter langer oder kurzer  Flotte färben, klotzen oder auch bedrucken.

   Die bei die  sen Massnahmen üblicherweise     verwendeten    Hilfsmittel  sind auch hier nützlich, und so kann man Netz-,     Emul-          gier-,        Dispergier-    und Verdickungsmittel und die übli  chen     Carrier        mitverwenden.     



  Die so erhaltenen Imprägnierungen werden im allge  meinen durch eine thermische Behandlung auf bzw. in  der Faser fixiert. Diese thermische Behandlung kann im  Färbebad oder im Anschluss an das Imprägnieren mit  der     Farbstoffzubereitung    durch trockenes oder feuchtes  Erhitzen vorgenommen werden. Hierzu erwärmt man  im allgemeinen auf etwa 100 bis 140  C in Anwesen  heit von Wasserdampf oder trocken auf 150 bis 235 \C.  



  Die erhaltenen     Färbungen    haben sehr gute     Echthei-          ten,    z. B. eine gute Lichtechtheit, gute     Nassechtheiten,     insbesondere gute Wasch-, Dämpf-, Wasser-,     Badwas-          ser-,Meerwasser-,        Trockenreinigungs-,    Schweiss-, Reib-,  Chlor-, Peroxid-,     Hypochlorit-,    Überfärbe- und Rauch  gasechtheit sowie eine besonders     hervorragende    Plissier-,  Sublimier- und     Thermofixierechtheit.     



  Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichts  teile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Tempera  turen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel J</I>  40 Teile     1-Amino-8-chlor-4-hydroxy-anthrachinon     werden mit 50 Teilen     Acrylsäureamid    in 800 Teilen       50oioiger    Schwefelsäure 14 Stunden auf 85  C erwärmt.  Dann giesst man die Reaktionsmasse in 1500 Teile Was  ser, filtriert ab und trocknet den Rückstand. 45 Teile  trockenes     1-Carboxyäthylamino-8-chlor-4-hydroxy-an-          thrachinon,        -150    Teile     100 ioiges    Äthanol und 30 Teile       konz.    Schwefelsäure werden 4 Stunden auf     78'C    er  wärmt. Nach dem Abkühlen wird     abfiltriert    und der      Rückstand mit Äthanol gewaschen.

   Das     erhältene    1       Äthoxycarbonyl-äthylamino-8-chlor-4-hydroxy-anthra-          chinon    färbt Polyesterfasern violett.  



  <I>Beispiel 2</I>  8 Teile     1-Amino-5-chlor-4-hydroxy-anthrachinon     werden in 70 Teilen Brombenzol mit 6 Teilen Kalium  acetat, 0,2 Teilen Kupferbronze und 0,2 Teilen     Kupfer-          (I)chlorid    4 Stunden unter Rückfluss     erwärmt.    Nach  dem Abkühlen versetzt man die Reaktionsmasse mit 200  Teilen Methanol und filtriert das ausgeschiedene     5-          Chlor-4-hydroxy-l-phenylamino-anthrachinon    ab. Es  färbt Polyesterfasern blauviolett.

      <I>Beispiel 3</I>    Ersetzt man die 8 Teile     1-Amino-5-chlor-4-hydroxy-          anthrachinon    durch 8 Teile     1-Amino-8-chlor-4-hydroxy-          anthrachinon    und verfährt im übrigen nach den Anga  ben des Beispiels 2, so erhält man     8-Chlor-4-hydroxy-l-          phenylamino-anthrachinon,    das auf Polyesterfasern  blauviolette Farbtöne ergibt.

      <I>Beispiel 4</I>    8 Teile     1-Amino-5-chlor-4-hydroxy-anthrachinon     werden in 80 Teilen     1-Brom-4-methoxybenzol    mit 6  Teilen     Kaliumacetat,    0,2 Teilen Kupferbronze und 0,2  Teilen     Kupfer(I)chlorid    2 Stunden auf 170  C erwärmt.  Nach dem Abkühlen versetzt man die Reaktionsmasse  mit 200 Teilen Methanol und filtriert das ausgeschie  dene     5-Chlor-4-hydroxy-l-(4'-methoxyphenylamino)-          anthrachinon    ab. Es färbt Polyesterfasern blauviolett.

      <I>Beispiel 5</I>    Ersetzt man die 8 Teile     1-Amino-5-chlor-4-hydroxy-          anthrachinon    durch 8 Teile     1-Amino-8-chlor-4-hydroxy-          anthrachinon    und verfährt im übrigen nach den Anga  ben des Beispiels 5, so erhält man     8-Chlor-4-hydroxy-l-          (4'-methoxyphenylamino)-anthrachinon.    Es ergibt auf  Polyesterfasern blauviolette Färbungen.

      <I>Beispiel 6</I>    8 Teile     1-Amino-5-chlor-4-hydroxy-anthrachinon     werden in 75 Teilen     1-Brom-4-methylbenzol    mit 6 Tei  len     Kaliumacetat,    0,2 Teilen Kupferbronze und 0,2 Tei  len     Kupfer(I)chlorid    4 Stunden auf 155  C erwärmt.  Nach dem Abkühlen versetzt man die Reaktionsmasse  mit 200 Teilen Methanol und filtriert das ausgeschie  dene     5-Chlor-4-hydroxy-l-(4'-methylphenylamino)-an-          thrachinon    ab. Mit diesem Farbstoff erhält man auf  Polyesterfasern eine blauviolette Färbung.

      <I>Beispiel 7</I>    8 Teile     1-Amino-5-chlor-4-hydroxy-anthrachinon     werden in 90 Teilen     1-Brom-2,4,6-trimethylbenzol    mit  6 Teilen     Kaliumacetat,    0,2 Teilen Kupferbronze und  0,2 Teilen     Kupfer(I)chlorid    2 Stunden auf 180  C er  wärmt. Nach dem Abkühlen versetzt man mit 200 Tei  len Methanol und filtriert das ausgeschiedene     5-Chlor-          4    -     hydroxy-1-(2',4',6'-trimethylphenylamino)-anthrachi-          non    ab. Dieser Farbstoff färbt     Polyesterfasern    blauvio  lett.  



  <I>Beispiel 8</I>  10 Teile     5-Chlor-4-hydroxy-l-phenylamino-anthra-          chinon,    das gemäss den Angaben des Beispiels 2 herge-    stellt wurde, werden in 100 Teilen     Cyclohexanol    mit 13  Teilen     4-Methylbenzol-l-sulfonsäureamid,    11 Teilen       Kaliumacetat,    0,2 Teilen Kupferbronze und 0,2 Teilen       Kupfer(I)chlorid    4 Stunden auf 150  C     erwärmt.    Nach  dem Abkühlen fällt man durch Zugabe von 100 Teilen  Methanol zur Reaktionsmasse aus, filtriert ab und trock  net den Rückstand.

   12 Teile des erhaltenen 4-Hydroxy       5-(4'-methylphenylsulfonylamino)-1-phenylanünoanthra-          chinons    werden in 80 Teilen     92o/oiger    Schwefelsäure 2  Stunden bei 30  C unter Rühren     hydrolysiert.    Dann  wird die Reaktionsmasse in 300 Teile Wasser gegossen,  das ausgeschiedene     5-Amino-4-hydroxy-l-phenylamino-          anthrachinon        abfiltriert,    bis zur neutralen Reaktion ge  waschen und getrocknet. Es färbt Polyesterfasern in  blauvioletten Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonderi- vaten der Formel EMI0003.0059 worin R einen gegebenenfalls substituierten Kohlenwas- serstoffrest und das Chloratom Cl in 5- oder 8-Stellung ist und der Kern A weitersubstituiert sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol eines Anthrachinons der Formel EMI0003.0068 mit 1 Mol einer Verbindung der Formel R-X (III)
    oder R'= <B>CH,</B> (IV) worin X Halogen oder O-acyl und R' einen gegebenen falls substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeutet, um setzt. II. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen Anthrachinonderivate der Formel (I) zur Herstellung von Verbindungen der For mel EMI0004.0001 worin R1 eine in 5- oder 8-Stellung gebundene Amino- gruppe bedeutet,
    durch Umsetzung mit Ammoniak oder einem funktionellen Derivat des Ammoniaks. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sach lichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
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