Montagefertige Treppe Das Hauptpatent betrifft eine montagefertige Treppe, bestehend aus vorgefertigten und um vertikale Achsen gegeneinander verschwenkbaren miteinander zu verbindenden Wangenteilen und auf diese aufzule genden oder bereits angeformten Trittplatten, wobei die Wangenteile als biegesteife, aus einem Profilmate rial gefertigte Winkelstücke oder Doppelwinkel ausge bildet sind, deren Schenkel senkrecht oder mindestens nahezu senkrecht zueinander stehen und paarweise ent weder direkt oder mittels Zwischenstücken miteinander zu verbinden sind.
Unter Zwischenschaltung von Lagerbuchsen als Zwischenstücke zeichnet sich eine solche montagefer tige Treppe gemäss der Erfindung dadurch aus, dass in dem freien Ende des einen als Innenhülse ausgebilde ten Schenkels eine ein Gewindeloch aufweisende, als Widerlager dienende Lochscheibe und in dem Oberteil des anderen als Aussenhülse ausgebildeten Schen kels als Gegenlager eine weitere Lochscheibe eingelegt ist, die sich auf der Stirnseite der benachbarten Lager buchse abstützt und durch die eine in das Gewindeloch der erstgenannten Lochscheibe eingreifende Spann schraube hindurchragt.
Um ein Verdrehen der Wangenteile gegeneinander zu verhindern, können zwischen der Stirnseite der Aus senhülse und der Oberfläche des horizontalen Wangen teiles Zahnkränze angeordnet sein, die an der Stirnseite der Aussenhülse bzw. an der Oberfläche des horizonta len Winkelteiles befestigt, insbesondere angeschweisst sind und deren gegeneinander vorstehende radial ge richtete Zähne ineinandergreifen.
Es kann ein ebenfalls vorzufertigendes Geländer für eine solche mindestens teilweise gewendelte Treppe vorgesehen sein, deren Holme aus den oben behandel ten Wangenteilen zusammengesetzt sind. Dieses Gelän der ist dabei zweckmässig durch drei einem durchge henden Handlauf zugeordnete Stützen gekennzeichnet, von denen, bezogen auf die Handlauflinie, die beiden äusseren Stützen im Bereich des Treppenantrittes bzw.
Treppenaustritts und die mittlere Stütze in der Mitte des Geländerkrümmlings angeordnet sind. Es handelt sich hierbei also um eine Dreipunktlagerung des Hand laufes, wobei dann der von dieser mittleren Stütze aus zum Treppenaustritt hin verlaufende Geländerteil sym metrisch zu dem von der mittleren Stütze zum Treppen antritt verlaufenden Geländerteil ausgebildet ist.
Die Befestigung dieser den Handlauf tragenden Stützen an den benachbarten Wangenteilen erfolgt dabei vorteil haft mittels Tragarmen, von denen jeder Tragarm zweckdienlich in eine der Aufnahme des Stützenschaf- tes dienende Hülse ausläuft, die eine den Stützenschaft fixierende Spanneinrichtung aufweist und deren Stirn kante als Anschlag für ein am Stützenschaft angeord netes Widerlager dient.
Als Spanneinrichtung kann dabei eine sich beispielsweise an einem im unteren Bereich der Hülse befindlichen Widerlager abstützende Spannschraube vorgesehen sein, die von unten her in den Stützenschaft eingreift.
Um bei eventuell auftretenden Massungenauigkei- ten den Handlauf leicht und rasch ausrichten zu kön nen, ist es von Vorteil, wenn die Stützen aus Rohrma terial gefertigt sind und jeweils ein Höhenverstellbares, den Handlauf tragendes Zwischenstück aufweisen, des sen Schaft längsverschiebbar und leicht feststellbar oder auch leicht verschweissbar in dem Stützenoberteil gelagert ist.
Darüberhinaus können die Wangenteile aber auch zum Zusammenbau anderer treppenähnlicher Baukör per geeignet sein. So lässt sich mittels dieser Wangen teile beispielsweise auch der vorzugsweise beliebig schwenkbare Holm einer rasch montierbaren und wie der demontierbaren, gegebenenfalls auf einem Fahrge stell anzuordnenden Treppe zusammensetzen, wobei dann wieder auf jedem Wangenteil jeweils eine Tritt platte angeordnet ist. Weiterhin ist es auch noch mög lich, diese Wangenteile von zwei verschiedenen Punk ten aus nacheinander im Vorbauverfahren zu zwei mit ihren äusseren Enden zusammentreffenden Vorbau schnäbeln zusammenzufügen.
Schliesslich aber können mit Hilfe dieser Wangenteile auch am Ort ihrer Ver- wendung rasch montierbare und wieder demontierbare Montageböcke beliebiger Gestaltung und Höhe bauka stenartig zusammengesetzt werden.
In der Zeichnung sind, ausgenommen Fig. 1 und 2, beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsge genstandes dargestellt: Es zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht einer geraden Treppe, de ren Holme aus horizontalen Doppelwinkeln zusam mengesetzt sind, Fig.2 einen Ausschnitt aus der Fig.1 mit einer anderen Hülsengestaltung, Fig. 3 und 4 zwei weitere der Fig. 2 entsprechende Ausschnitte besonderer Varianten, Fig. 5 die schematische Darstellung einer um 180 gewendelten, aus einzelnen Wangenteilen zusammenge setzten Treppe,
Fig.6 einen Ausschnitt aus der Fig. 5 in vergrös- sertem Masstab, Fig. 7 die teilweise geschnittene Seitenansicht einer Geländerstütze mit Handlauf, Fig.8 und 9 die schematische Seitenansicht und Draufsicht einer aus den Wangenteilen zusammenge- setzten fahrbaren Treppe.
Fig. 10 die schematische Darstellung von zwei aus den Wangentellen zusammengesetzten gegeneinander gerichteten Vorbauschnäbeln, Fig.11 und 12 je eine schematische Darstellung von zwei aus den Wangenteilen zusammengesetzten Montageböcken, Fig. 13 die Seitenansicht einer auf einem Kraftfahr zeug angeordneten Fahrtreppe, Fig. 14 eine Draufsicht der in der Fig. 13 darge stellten Fahrtreppe mit gewendeltem Treppenholm,
Fig. 15 bis 17 zwei Seitenansichten und eine Drauf sicht der die Fahrtreppe bildenden Wangenteile, Fig. 18 die Seitenansicht einer einen abgekröpften Holm aufweisenden Fahrtreppe und Fig. 19 einen Ausschnitt aus der Fig. 18 in vergrös- sertem Masstab.
Die Fig. 1 zeigt eine der Fig. 10 des Hauptpatentes entsprechende Darstellung einer Treppe, bei der die gleichen Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen ver sehen sind. In diesem Fall sind mit 33 bezeichnete Doppelwinkel vorgesehen. Der horizontale Teil 34 die ses Doppelwinkels 33 ist dabei aus einem im Quer schnitt quadratischen oder auch rechteckigen Profilma terial gefertigt und an seinem mit 35 bezeichneten Ende durch eine Stirnplatte 36 abgedeckt. In der Oberseite dieses horizontalen Winkelteiles 34 ist von oben eine kreisförmige Aussparung 37 eingearbeitet, durch die eine den einen Schenkel des Doppelwinkels 33 bildende Innenhülse 38 hineinragt, mit seinem unte ren Ende auf dem Boden des Winkelteiles 34 aufsitzt und beispielsweise angeschweisst ist.
An der Stirnseite des anderen Endes 39 des horizontalen Winkelteiles 34 dagegen ist eine mit 40 bezeichnete Aussenhülse ange ordnet, die nach unten vorsteht und den anderen Schenkel des Doppelwinkels 33 bildet.
Die Abmessungen der beiden Hülsen 38 und 40 sind so aufeinander abgestellt, dass die beiden Hülsen 38 und 40 ineinander gesteckt werden können. Das zwi schen dem Aussenmantel der Innenhülse 38 und dem Innenmantel der Aussenhülse 40 bestehende Spiel ist dabei soweit reduziert, dass die Aussenhülse 40 des benachbarten Doppelwinkels 33 gerade noch auf die Innenhülse 38 aufgeschoben werden kann. Die Hülsen längen sind so bemessen, dass die Innenhülse 38 ge rade um das die Länge der Aussenhülse 40 bestim mende Mass über die Oberfläche des horizontalen Winkelteiles 34 vorsteht.
Dieses aber bedeutet, dass, wenn die Doppelwinkel 33 ineinandergesteckt sind, die Aussenhülse 40 mit ihrer unteren Stirnseite 41 bündig auf der Oberfläche des horizontalen Winkelteiles 34 aufsitzt und die beiden oberen Stirnseitenflächen 42 und 43 der beiden Hülsen 38 und 40 ebenfalls bündig mit der Oberfläche 14 des horizontalen Winkelteiles 34 abschliessen.
Soll nun, wie in der Fig. 1 dargestellt, die durch das Mass b bestimmte Tritthöhe h grösser als die Länge der Aussenhülse 40 sein, so sind in diesem Fall mit 44 bezeichnete Distanzringe zu verwenden, die auf die Innenhülse 38 aufzuschieben sind und nunmehr als Auflage für die anschliessend auf die Innenhülse 38 aufzusteckende Aussenhülse 40 dienen. Werden diese Distanzringe 44 stufenweise in Stärken von jeweils 5,0 mm, 10,0 mm, 15,0 mm usw. vorgefertigt, so können hierdurch alle gewünschten Tritthöhen h erreicht wer den.
Die mit 1 bezeichnete konstante Gesamtlänge des Doppelwinkels 33 dagegen setzt sich aus der ge wünschten Trittiefe t und dem Differenzmass g zusam men, wobei das letztere wieder durch den Abstand zwi schen der Aussenseite der Stirnplatte 36 und dem die sem abgekehrten Mantelteil der auf die Innenhülse 38 aufgeschobenen Aussenhülse 40 bestimmt ist. Um auch bei der Verwendung dieser Doppelwinkel 33 die Tritt- tiefe t variieren zu können, ist es zweckmässig, Dop pelwinkel 33 mit beispielsweise wiederum jeweils um 5,0 mm gestuften unterschiedlichen Längen 1 vorzufer tigen.
Ist es bei einer grösseren Anzahl Stufen notwen dig, das zwischen dem Aussenmantel der Innen hülse 38 und dem Innenmantel der Aussenhülse 40 bestehende Spiel (Toleranz) auf ein Mindestmass zu reduzieren, so müssten hierzu beide Hülsen sorgfältig bearbeitet werden, was jedoch besondere Fertigungsko sten mit sich bringt. Diese bestehende Schwierigkeit lässt sich nun dadurch beseitigen, dass, wie aus der Fig.2 ersichtlich, im Bereich der beiden Enden der Aussenhülse 40 in deren Innenmantel ringförmige Ausnehmungen 40a eingearbeitet sind, in die wieder mit 40b bezeichnete Lagerbuchsen eingesetzt sind, die beispielsweise aus Stahl, Lagermetall (Buntmetall) oder auch sogar Kunststoff gefertigt sein können.
Sind diese Buchsen 40b in die Aussenhülse 40 eingesetzt, so be darf es lediglich noch einer einfachen Bearbeitung der Buchseninnenflächen beispielsweise mittels einer Reib ahle. Anschliessend kann dann die mit diesen beiden Buchsen, 40b ausgestattete Aussenhülse 38 des benach barten Doppelwinkels 33 aufgeschoben werden. Da die Abmessungen der Hülsendurchmesser dabei so gewählt sind, dass zwischen ihnen ein mit 40c bezeichneter Ringspalt freibleibt, stützen sich die Doppelwinkel 33 jeweils über die beiden zwischengeschalteten Buchsen 40b ab.
Sofern es darüberhinaus noch notwendig erschei nen sollte, so können die Innenhülsen 38 und Aussen hülsen 40 sowohl gegen eine eventuelle axiale Ver schiebung als auch eine gegenseitige Verdrehung in der in der Fig. 1 gezeigten Weise noch jeweils durch einen oder mehrere Bolzen 44e gesichert sein, die -zur Hül- senlängsachse quergerichtet sind und beiden Hülsen 38 und 40 durchgreifen.
Als Fusstück ist bei dieser in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsform je Treppenholm eine einfache, mit tels Bolzen 18 im Podest 4 verankerbare Platte 45 vor gesehen, an deren Oberseite als Anschlusstück eine Innenhülse 38 gleicher Abmessungen angeordnet ist, auf die wieder die Aussenhülse 40 des ersten Doppel winkels 33 aufzustecken ist. Sollte es notwendig sein, so kann diese Platte 45 natürlich auch in der in der Fig. 1 gestrichelten Weise als Winkelplatte ausgebildet sein.
Die auf die Oberfläche 14 des horizontalen Win kelteiles 34 sowie die in der gleichen Ebene befindliche obere Stirnseite 42 der Aussenhülse 40 aufzulegende Trittplatte 3 ist bei dieser Ausführungsform als längs geteilte Verbundplatte ausgeführt, von deren miteinan der verbundenen Teilplatten 48 und 49 mindestens die untere Teilplatte 48 Zugspannungen aufzunehmen ver mag. So weisen die in der Fig. 1 im Schnitt dargestell ten Trittplatten 3 jeweils eine beispielsweise aus Edel holz od. dgl. gefertigte Unterplatte 48 auf, auf der dann jeweils eine Oberplatte 49 aufliegt, die aus einem besonders abriebfesten Material wie beispielsweise Marmor, Asbestzement oder auch einem Kunststoffbe lag bestehen kann.
Sind hierbei besondere mit 50 be zeichnete Rutschleisten erforderlich, so können diese in in den Oberplatten 49 eingearbeitete Längsnuten 51 eingelegt werden.
Um nun auch die zuvor erwähnten Trittplatten 3 gut mit den einzelnen Doppelwinkeln 33 zu verbinden, sind mit 52 und 53 bezeichnete Schrauben vorgesehen, die jeweils von unten her in die Unterplatte 48 der Trittplatte 3 eingreifen. Wie in dem horizontalen Win kelteil 34 zwei mit 54 und 55 bezeichnete Aussparun gen eingearbeitet. Als Widerlager für die Schraube 53 dient dagegen eine Bohrung 56 aufweisende Scheibe 57, die im freien Ende der Innenhülse 38 einge- schweisst ist.
Die Schraube 53 ist dabei durch eine in der Unterseite des Doppelwinkels 33 eingearbeitete Bohrung 58 in das Innere der Innenhülse 38 einzufüh ren und mittels eines geeigneten Werkzeuges in die Unterplatte 48 der Trittplatte 3 einzuschrauben. Der von der Schraube 33 ausgeübte Zug wird dabei von der Unterplatte 48 auf den horizontalen Winkelteil 34 des benachbarten Doppelwinkels 33 und damit auch auf die diesem zugehörige Aussenhülse 40 übertragen. Dieses aber hat zur Folge, dass die auf die Innenhülse 38 aufgesteckte Aussenhülse 40 intensiv mit der In nenhülse 38 verspannt ist.
Eine ähnliche Art, die Innenhülse 38 axial mit der Aussenhülse 40 zu verspannen, zeigt die Fig. 3. In die sem Fall ist die obere Buchse 40b etwas versenkt ange ordnet, wobei dann auf der Stirnseite dieser Buchse 40b eine als Gegenlager dienende andere Lochscheibe 57a aufliegt, durch deren Bohrung 56a eine mit 53a bezeichnete Spannschraube hindurchragt, deren Schaft in das Gewinde einer an der Unterseite der Loch scheibe 57 angeschweissten Gewindemutter 57b ein greift. Wird diese Schraube 53a angezogen, so werden hierbei nicht nur die beiden Hülsen 38 und 40 axial miteinander verspannt, sondern darüberhinaus auch der obere Rand der Hülse 40b leicht gestaucht.
Ist zu sätzlich zu dem Distanzring 44 noch ein Dichtungsring 44a vorgesehen, so bewirken der gestauchte Rand der Hülse 40b sowie der Dichtungsring 44a eine einwand freie Abdichtung des Ringspaltes 40e, was wieder jede Unterbindung eventueller Korrosionsschäden der In nenhülse 38 sowie des Innenmantels der Aussenhülse 40 gewährleistet.
Die Fig.4 zeigt eine zusätzliche Sicherung gegen ein Verdrehen der Aussenhülse 40 gegenüber der In nenhülse 38. Zu diesem Zweck ist über die Innenhülse 38 ein nach oben vorstehender und radial gerichtete Zähne aufweisender Zahnkranz 44b geschoben, der an der Oberfläche des Winkelteiles 34 angeschweisst oder sonstwie befestigt ist. Als Gegenstück zu diesem Zahn kranz 44b ist an der unteren Stirnseite der Aussen hülse 40 ein Zahnkranz 44c angeschweisst, dessen nach unten vorstehende Zähne ebenfalls radial gerich tet sind und in die Gegenzähne des zuerst erwähnten Zahnkranzes 44b eingreifen.
Statt des in der Fig.3 gezeigten Distanzringes 44 kann gegebenenfalls ein Distanzzahnkranz 44d verwendet werden, dessen bei derseits vorstehende und ebenfalls radial gerichteten Zähne dann einerseits in die Gegenzähne des oberen Zahnkranzes 44c eingreifen. Durch dieses Eingreifen der Zahnkränze 44b und 44c ineinander unter eventu eller Zwischenschaltung des Distanzzahnkranzes 44d ist also ein Verdrehen der Aussenhülse 40 gegenüber der Innenhülse 38 unmöglich.
Ausserdem kann statt der Schraube 52 zur Halte rung der Trittplatte 30 aber auch ein mit 59 bezeichne ter Zapfen vorgesehen sein, der an der der Trittplatte 3 gegenüberliegenden Mantelfläche der Aussenhülse 40 befestigt ist und in eine in der Stirnseite der Trittplatte 3 eingebrachte gegenüberliegende Ausnehmung 60 hin eingreift.
Die Fig. 5 zeigt als Draufsicht den innenliegenden Teil einer um 180 gewendelten Treppe, deren innen liegender Holm 61 aus den zuvor besprochenen Dop- pelwinkeln 33 zusammengesetzt ist und einen mit 62 bezeichneten Krümmling sowie zwei einander parallel gerichtete Längsteile 63 und 64 aufweist. Infolge dieser Gestaltung des inneren Treppenholmes 61, dem der in der Fig. 5 nicht mehr dargestellte äussere Treppenholm parallel verläuft, ergibt sich ein mit 65 bezeichnetes Treppenauge mit der Breite h.
Auf die einzelnen Doppelwinkel 33 sind die Tritt platten 3 so aufgelegt, dass diese mit ihren Stirnkanten 66 jeweils an der gegenüberliegenden Mantelfläche der Aussenhülsen 40 dieser Doppelwinkel 33 anstossen. Der Antritt ist dabei mit 67 und der Austritt mit 68 bezeichnet.
Dieser um 180 gewendelten Treppe ist ein vorge fertigtes Geländer 69 zugeordnet, das aus einem durch gehenden Handlauf 70 sowie drei Stützen 71, 72 und 73 besteht. Während die beiden Stützen 71 und 72 im Bereich des Treppenantrittes 67 bzw. Treppenaustrittes 68 angeordnet sind, ist die Stütze 73, bezogen auf die Handlauflinie, in der Mitte des Geländerkrümmlings 74 angeordnet. Durch diese Massnahme weist der Handlauf 70 eine dreifache Unterstützung auf, die es erlaubt, den Handlauf 70 und die drei vorgesehenen Stützen 71 bis 73 bei einer der Treppe angepassten Steigerung vorzufertigen und bei der Montage dem Treppenverlauf anzupassen.
Wie sich aus der Fig. 7 ergibt, so ist jeder der Stüt zen 71 bis 73 ein mit 75 bezeichneter Tragarm zuge ordnet, der leicht und rasch an der Mantelfläche der Aussenhülse 40 des benachbarten Doppelwinkels 33 angeschweisst werden kann. An dem äusseren Ende des Tragarmes 75 befindet sich eine mit 76 bezeich nete senkrechte Hülse, die wieder der Aufnahme des unteren Schaftes 77 der aus Rohrmaterial gefertigten Stütze 71 dient. Dieser Schaft 77 stützt sich dabei mit tels eines mit 78 bezeichneten Bundes auf der oberen Stirnseite der Hülse 76 ab.
Zur Befestigung des Stüt- zenschaftes 77 in der Hülse 76 ist dabei eine mit 79 bezeichnete Spannschraube vorgesehen, die sich an einer an der unteren Stirnseite der Hülse 76 befind lichen Lochscheibe 80 abstützt und in ein in dem Stüt- zenschaft 77 befindliches Gewinde eingreift. Durch ein Anziehen dieser Schraube 79 werden also der Stützen- schaft 77 sowie die Hülse 76 fest miteinander ver spannt.
Gemäss der Fig. 7 ist weiterhin in dem oberen Teil 81 jeder Stütze 71 ein stabförmiges Zwischenstück 82 längsverschiebbar gelagert, an dessen schräg verlaufen der Stirnseite 83 der Handlauf 70 angeschweisst ist.
Die Montage dieses Geländers 69 erfolgt dabei in der Art, dass zunächst die drei erforderlichen Unter stützungspunkte für den Handlauf 70 festgelegt und anschliessend die mit den Hülsen 76 ausgestatteten Tragarme 75 an den Aussenhülsen 40 der benachbarten Doppelwinkel angeschweisst werden. Ist dieses gesche hen, so werden die rohrartigen Stützen 71 bis 73 in die Hülsen 76 der Tragarme 75 eingesteckt und mittels der Schrauben 79 mit den Hülsen 76 verspannt.
Hiernach wird der Handlauf 70 mit den Zwischenstücken 82 in die Oberteile 81 der Stützen 71 bis 73 hineingesteckt, wobei die Zwischenstücke 82 dann mit den Oberteilen 81 der Stützen 71 bis 73 zu verschweissen sind, sobald der Handlauf 70 entsprechend der Treppensteigung ausgerichtet ist.
Dieses Beispiel zeigt also, dass infolge der dreifa chen Unterstützung des Handlaufes 70 sowie dessen nahezu symmetrischer Gestaltung eine einfache und rasche Montage des Geländers 69 möglich ist, ohne dass es an der Baustelle noch etwa besonderer Anpas sungsarbeiten bedarf. Ausserdem aber lässt sich dieses Geländer 69 rasch und einfach lösen und erneut mon tieren, falls einmal grössere Gegenstände wie Möbel od. dgl. über die Treppe transportiert werden sollen.
Handelt es sich um Treppen unterschiedlicher Stei gung, so ist jeweils das gleiche Geländer 69 zu ver wenden, wobei lediglich für den Handlauf 70 eine ent sprechende Steigung vorzusehen ist. Da die Steigun gen der Treppen infolge Verwendung der vorgefertig ten Doppelwinkel 33 ebenfalls feststehen, können auch die für verschiedene Steigerungen vorgesehenen Handläufe 70 in der Werkstatt vorgefertigt werden.
Die Fig. 8 bis 12 zeigen verschiedene andere Mög lichkeiten zur Verwendung des erfindungsgemässen Wangenteiles. So veranschaulichen die Fig. 8 und 9 in schematischer Weise eine fahrbare Arbeitstreppe, wie sie insbesondere für vielerlei Montagearbeiten ge bräuchlich ist. Hierbei ist auf dem Fahrgestell 84 in der in der Fig. 1 dargestellten Weise ein Fusstück 45 mit einer Innenhülse 38 angeordnet, auf die dann der erste von einer den Treppenholm 85 bildenden Wan- genteilen 33 aufzusetzen ist, die wieder jeweils eine beiderseits vorstehende Trittplatte 86 tragen.
Je nach den jeweils bestehenden Gegebenheiten können nach einander beliebig viele Wangenteile 33 aufeinanderge- steckt werden, wobei lediglich das Fahrgestell 84 gegen Kippen zu sichern ist. Da diese Arbeitstreppe lediglich einen Holm 85 aufweist, können die einzelnen Wan- genteile 33 mit den Trittplatten 86 in beliebiger Weise gegeneinander verschwenkt werden, wie dieses in der Fig. 9 gestrichelt dargestellt ist.
Die Fig. 10 dagegen zeigt zwei beispielsweise bei derseits eines Grabens 87 angeordnete, gegeneinander gerichtete Vorbauschnäbel 88, deren freie Enden 89 sich aneinander abstützen. Auch in diesem Fall sind jeweils die ersten Wangenteile 33 auf ein am Boden verankertes Fusstück 45 zu stecken und die folgenden Wangenteile 33 dann in der Vorbauweise zusammen zusetzen.
Gemäss den Fig. 11 und 12 lassen sich mittels der Wangenteile 33 aber auch Montageböcke beliebiger Art zusammensetzen. Der in der Fig. 11 gezeigte Mon tagebock 90 weist so aus vier Wangenteilen 33 zusam mengesetzte Stützen 91 auf, auf denen eine Arbeits platte 92 aufliegt.
Der in der Fig. 12 veranschaulichte Montagebock 93 dagegen ist ausschliesslich aus Wan- genteilen 33 zusammengesetzt, wobei die einzelnen Stüzen 91 dann über die oberen Wangenteile 94 mit einander verbunden sind und so einen in sich steifen Körper bilden.
Wie eine solche Fahrtreppe im einzelnen aufgebaut sein kann, zeigt die weiteren Fig. 13 bis 19. Hierzu ist auf einem mit<B>101</B> bezeichneten Kraftfahrzeug eine Montageplatte 102 angeordnet, die sich in ihrer Arbeitsstellung über mechanisch oder hydraulisch ab senkbare Beine 103 an der Bodenfläche abstützt. Die Montageplatte 102 trägt dabei ein Fusstück 104, auf das der mit 105 bezeichnete erste Wangenteil aufge setzt ist.
Diesem Wangenteil 105 folgen weitere gleich artige Wangenteile 106, wobei dann auf den obersten Wangenteil 107 ein mit 108 bezeichneter Podest aufge setzt ist. Wie sich insbesondere aus der Fig. 13 ergibt, so verringern sich die die Festigkeit bestimmenden Querschnitte der aneinander angesetzten Wangenteile 105 bis 107 stetig.
Diese Schwäche der Wangenquer- schnitte ist insofern möglich, als die diese Wangenquer- schnitte belastenden Biegemomente von dem unteren Wangenteil 105 aus stetig bis zum oberen Wangenteil 107 abnehmen.
Dieser aus den Wangenteilen 105 bis 107 zusam mengesetzte Treppenholm 85 kann selbstverständlich beliebig hin- und hergeschwenkt und auch in sich ge- wendelt werden, wie dieses beispielsweise in der Fig. 14 schematisch dargestellt ist.
Die Ausbildung der in den Fig. 15 bis 17 beson ders dargestellten Wangenteile 105 bis 107 ist prak tisch die gleiche wie auch des zuvor behandelten Wan- genteiles 33.
Auch hierbei ist jeweils ein aus Profilma terial gefertigter rechteckiger Horizontalteil 109 vorge sehen, der einerseits eine nach oben vorstehende In nenhülse 110 trägt und andererseits eine abwärts ge richtete Aussenhülse 111 aufweist. Beiderseits dieses Horizontalteiles 109 sind weiter zwei mit 112 bezeich nete Konsolen angeordnet, die jeweils aus zwei quer vorstehende, aus Verbindungssteg 114 bestehen.
Beide Konsolen 112 sind dabei leicht lösbar mittels eines mit 115 bezeichneten Bolzens an dem Horizontalteil 109 befestigt, wobei dieser Bolzen 115 durch in dem Hori zontalteil 109 und den beiden Verbindungsstegen 114 befindliche Bohrungen hindurchgreift und mittels Splinten 116 od. dgl. gegen ein Lösen gesichert ist.
Dieser Horizontalteil 109 sowie die an ihm ange ordneten Konsolen. 112 dienen als Auflager für eine mit 117 bezeichnete Trittplatte, in deren Rückseite eine Aussparung 118 für die Innenhülse 110 sowie die auf diese aufzusteckende Aussenhülse <B>111</B> des folgen den Wangenteiles 106 eingearbeitet ist.
Wie sich weiter aus den Fig. 16 und 17 ergibt, so ragen die vorderen Streben 113 der Konsolen 112 über die Seitenkanten der Trittplatte 117 vor und tra gen jeweils eine Geländerstütze 119, deren freies Ende in eine Öse 120 zur Aufnahme eines Seiles 121 od. dgl. ausläuft.
Die Fig. 18 zeigt eine gleichartige Fahrtreppe, bei der jedoch der Treppenholm zunächst ansteigend, an- schliessend aber absteigend ausgebildet ist. Während für den ansteigenden Teiltreppenhohn 122 gleichartige Wangenteile 106 wie auch bei der in der Fig. 13 be handelten Fahrtreppe verwendet sind, ist der abstei gende Teiltreppenholm 123 aus Wangenteilen 124 zu sammengesetzt, wie dieses als Ausschnitt aus der Fig. 18 in der Fig. 19 in vergrössertem Masstab darge stellt ist.
Diese Wangenteile 124 unterscheiden sich gegenüber den Wangenteilen 106 dadurch, dass statt des Horizontalteiles 109 ein Z-förmiger Zwischenteil 125 vorgesehen ist, der wieder aus einem horizontalen Oberteil 126, einem abwärts gerichteten, vorzugsweise aus Rohrmaterial gefertigten vertikalen Holm 127 sowie einem horizontalen Unterteil 128 besteht. Hier bei sind dann an. der Stirnseite des horizontalen Ober teiles 126 in üblicher Weise die Aussenhülse 40 und an den Unterteil 128 die Innenhülse 38 angeordnet.
Die Gesamtlänge L des vertikalen Hohnes 127 ist dabei grössei bemessen als die Summe der Höhe x der bei den Aussenhülsen 40 plus der Höhe y des Oberteiles 126 bzw. des Unterteiles 128.
Im übrigen sind auch diese Wangenteile 124 in der gleichen Weise mit den zuvor behandelten Konsolen 112, den Trittplatten 117 sowie auch den Geländer stützen 119 und dem Seil 121 ausgestattet. Auch ist die Montage dieses Treppenholmes in der gleichen Weise durchzuführen, wie dieses schon bereits im Zu sammenhang mit dem Treppenholm 85 der in der Fig. 13 dargestellten Fahrtreppe beschrieben ist.