CH467369A - Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten WeberkammesInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, einen nach diesem Verfahren hergestellten Weberkamm sowie die Verwen dung dieses Weberkammes zur Herstellung eines mehr teiligen Weberkammes.
Im allgemeinen bestehen We berkämme aus zwei Rahmenelementen, zwischen denen sich eine Anzahl nebeneinanderliegender Zähne erstrek- ken, die so ausgebildet sind, dass sie das Kettengarn während des Schusses in Abstand halten.
Weberkämme der eben beschriebenen Art haben eine Reihe schwerwiegender Nachteile, von denen einer in der Tatsache begründet liegt, dass für jede Tuchbreite, die hergestellt werden soll, eigens ein Weberkamm vor gesehen werden muss, was zur Folge hat, dass der Fa brikant ein grosses Lager von verschiedenen Kämmen vorrätig haben muss. Ausserdem hat sich herausgestellt, dass der Abstand zwischen den einzelnen Zähnen gern verschieden gross ist, was ein unschön gewobenes Tuch ergibt.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein Weber kamm vorzuschlagen, der die oben erwähnten Nachteile nicht aufweist, sowie ein Verfahren zu dessen Herstel lung, und eine Verwendung.
Das Verfahren zur Herstellung des Weberkammes ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Zähne ne beneinander in bestimmtem Abstand mit kleiner Tole ranz angeordnet werden und um das eine Ende aller dieser Zähne ein Kopfteil und um das andere Ende ein Fussteil gegossen wird.
Der Weberkamm, hergestellt nach obigem Verfah ren, ist dadurch gekennzeichnet, dass er eine Anzahl in bestimmtem Abstand nebeneinander angeordneter Zähne aufweist, die in einem Kopfteil und einem Fuss- teil gehalten werden, wobei der Abstand zwischen den Zähnen nur innerhalb sehr kleiner Grenzen variiert.
Die Verwendung dieses Weberkammes zur Herstel lung eines mehrteiligen Weberkammes ist dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Kämme nebeneinander an einem Trägerelement angeordnet und durch Festklam- mein der Fussteile in einer nutenartigen Vertiefung des Trägerelementes befestigt werden.
Vorzugsweise können die Zähne beiderends mit Ein schnitten versehen sein, um eine sichere Verankerung im Kopfteil und Fussteil zu gewährleisten.
Ferner kann der Fussteil des Weberkammes vorteil- hafterweise im Querschnitt trapezförmig sein, wobei die breitere Fläche von den Zähnen weggekehrt sein kann.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sollen im folgenden anhand der Zeichnungen näher be schrieben werden.
Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Weberkammes, Fig.2 einen Querschnitt durch den Weberkamm von Fig. 1, Fig.3 eine Vorderansicht des Weberkammes von Fig. 1, Fig.4 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht des Weberkammes von Fig. 1 in einem Trägerelement befestigt und Fig.5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausfüh rungsform, ähnlich Fig. 4.
In Fig. 1, 2 und 3 ist ein Kammteil dargestellt, wel ches aus einer Anzahl in gewissem Abstand nebenein ander angeordneter Zähne 1, einem Kopfteil 2 und einem Fussteil 3 besteht. Der Kopfteil 2 weist einen quadratischen Querschnitt auf, während der Querschnitt des Fussteiles 3 trapezförmig ist. Die Zähne 1 sind mit Einschnitten 11 versehen (Fig.2), damit eine sichere Verankerung im Kopfteil 2 und im Fussteil 3 gewähr leistet wird. Weitere Einschnitte 12 sind in der Mitte der Zähne 1 vorgesehen, um ein einwandfreies Fluchten der Zähne zu erzielen, wenn sie befestigt werden.
Der Fussteil 3 wird im Präzisionsgussverfahren her gestellt, wobei die Fabrikationstoleranzen so klein sind, dass bei mehreren nebeneinander gestellten Teilen keine nennenswerte Abweichung in den Abmessungen festge stellt werden kann. In der Praxis heisst das, dass der Abstand zwischen den einzelnen Zähnen um höchstens 0,005 mm variieren darf. Auch die Länge der Kämme darf nur um eine kleine Toleranz, höchstens etwa 0,025 mm von der Norm abweichen.
So ist es möglich, die Kammteile nur in einer normierten Grösse herzu stellen, und diese in einer Vielzahl beim Ausrüsten eines Webstuhles zu verwenden, um jede gewünschte Stoff breite herstellen zu können.
Der trapezförmige Querschnitt des Fussteiles 3 ist insofern sehr günstig, als er eine schnelle und genaue Befestigungsmöglichkeit des Kammteiles am Webstuhl ermöglicht.
In Fig. 4 ist dargestellt, wie ein Kamm 6 an einem Webstuhl befestigt wird. Mit 4 ist ein Trägerelement des Webstuhles bezeichnet, welches eine putenartige Vertie fung aufweist. Eine Seitenwand der Vertiefung ist be züglich der Neigung korrespondierend mit dem Fussteil 3 des Kammes 6 ausgebildet, während die andere Sei tenwand rechtwinklig zur Bodenfläche der Vertiefung steht. Ein Klemmelement 5 mit einer geneigten und einer rechtwinkligen Seitenfläche ist so ausgebildet, dass es zusammen mit dem Fussteil 3 des Kammes 6 in die Ver tiefung passt. Eine Klemmschraube 7 dient dazu, das Klemmstück 5 fest gegen das Fussteil 3 zu pressen, um eine sichere Befestigung des Kammes 6 zu gewährleisten.
Eine Längsjustierung des Kammes 6 ist mit dieser Art der Befestigung sehr leicht durchzuführen, indem nur die Klemmschraube 7 etwas gelöst werden muss, um den Kamm 6 längs zu verschieben. Wenn die Schraube 7 wieder angezogen wird, nimmt der ganze Kamm 6 wie der eine genau rechtwinklige Stellung ein, ohne dass eine weitere Einstellung notwendig wäre.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass der Weberkamm fer ner mit einem Kappenelement 8 ausgerüstet werden kann, welches so ausgebildet ist, dass es mittels einer Schraube 13 an den Kopfteil 2 geklemmt werden kann. Abstützstreben 9 sind mittels Bolzen 10 einerends am Kappenelement 8 und andernends am Trägerelement 4 angebracht.
Gemäss einer weitem Ausführungsform (nicht dargestellt) kann das Kappenelement mit einem Schlitz versehen sein, in den klemmend der Kopfteil 2 des Kammes 6 eingeführt wird. In diesem Fall ist keine Klemmschraube notwendig. Das Resultat der Anord nung gemäss Fig. 5 ist, dass der Kamm 6 gestützt wird, damit Kräfte, die während des Betriebes auf ihn wirken können, keinen Einfluss auf seine Stellung haben.
In die ser Weise ist es möglich, dass eine Anzahl Kämme 6 der eben beschriebenen Art zusammengestellt werden kön nen zu einem Weberkamm jeder beliebigen Breite. Es muss nicht eine grosse Anzahl Weberkämme verschie dener Breite hergestellt und aufbewahrt werden, woraus sich eine beträchtliche Einsparung an Zeit und Kosten ergibt. Selbstverständlich kann auch ein Kammteil allein als Weberkamm benützt werden, wenn sehr schmales Tuch gewoben werden muss.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Zähne (1) ne beneinander in bestimmtem Abstand mit kleiner Tole ranz angeordnet werden und um das eine Ende aller die ser Zähne ein Kopfteil (2) und um das andere Ende ein Fussteil (3) gegossen wird. II. Weberkamm, hergestellt nach dem Verfahren ge- mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Anzahl in bestimmtem Abstand nebeneinander an geordnete Zähne (1) aufweist,die in einem Kopfteil (2) und einem Fussteil (3) gehalten werden, wobei der Ab stand zwischen den Zähnen nur innerhalb kleiner Gren zen variiert. III. Verwendung des Weberkammes nach Patentan spruch II zur Herstellung eines mehrteiligen Weberkam mes, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kämme (6) nebeneinander an einem Trägerelement (4) angeordnet und durch Festklemmen der Fussteile (3) in einer puten artigen Vertiefung dieses Trägerelementes befestigt wer den. UNTERANSPRÜCHE 1.Weberkamm nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne beiderseits mit Ein schnitten (1) versehen sind, um eine sichere Veranke- rung im Kopfteil (2) und im Fussteil (3) zu gewährlei sten. 2.Weberkamm nach Patentanspruch II und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussteil (3) im Querschnitt trapezförmig ist, wobei die breitere Fläche von den Zähnen (1) weggekehrt ist, und das Mit tel vorgesehen sind, um den Kammteil in einem Träger element (4) zu befestigen. 3.Verwendung nach Patentanspruch 11I, dadurch gekennzeichnet, dass das Festklammern mittels eines Klemmstückes (5) erfolgt, welches neben den Fuss- teilen (3) in die Nut eingesetzt und festgeschraubt wird. 4. Verwendung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämme (6) mit Stützelementen (9) versehen sind, welche sich vom Kopfteil (2) bis zum Trägerelement (4) erstrecken. 5.Verwendung nach Patentanspruch HI und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz elemente der Kämme als Stützstreben (9) mit schwenk bar daran befestigtem Kappenelement (8) ausgebildet sind, wobei die unteren Enden der Stützstreben (9) schwenkbar am Trägerelement (4) befestigt sind und die Kappenelemente (8) an den Kopfteilen (2) der Kämme (6) aasgeklemmt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1624167A CH467369A (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1624167A CH467369A (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH467369A true CH467369A (de) | 1969-01-15 |
Family
ID=4415601
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| CH1624167A CH467369A (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH467369A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3770024A (en) * | 1970-07-13 | 1973-11-06 | Sulzer Ag | Sley |
| EP1500732A3 (de) * | 1998-06-10 | 2005-05-11 | Picanol N.V. | Webblatt und Lamelle |
-
1967
- 1967-11-16 CH CH1624167A patent/CH467369A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3770024A (en) * | 1970-07-13 | 1973-11-06 | Sulzer Ag | Sley |
| EP1500732A3 (de) * | 1998-06-10 | 2005-05-11 | Picanol N.V. | Webblatt und Lamelle |
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