CH467369A - Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes

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CH467369A
CH467369A CH1624167A CH1624167A CH467369A CH 467369 A CH467369 A CH 467369A CH 1624167 A CH1624167 A CH 1624167A CH 1624167 A CH1624167 A CH 1624167A CH 467369 A CH467369 A CH 467369A
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CH1624167A
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Charles Arnold William
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Charles Arnold William
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60—Construction or operation of slay
    • D03D49/62—Reeds mounted on slay

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung     eines    Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter     Weberkamm     und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines Weberkammes,     einen    nach diesem  Verfahren hergestellten Weberkamm sowie die Verwen  dung dieses Weberkammes zur Herstellung eines mehr  teiligen Weberkammes.

   Im allgemeinen bestehen We  berkämme aus     zwei    Rahmenelementen, zwischen denen  sich eine Anzahl     nebeneinanderliegender    Zähne     erstrek-          ken,    die so ausgebildet sind, dass sie das Kettengarn  während des Schusses in Abstand halten.  



  Weberkämme der eben beschriebenen Art haben  eine Reihe schwerwiegender Nachteile, von denen einer  in der Tatsache begründet liegt, dass für jede Tuchbreite,  die hergestellt werden soll, eigens ein Weberkamm vor  gesehen werden muss, was zur Folge hat, dass der Fa  brikant ein grosses Lager von verschiedenen Kämmen  vorrätig haben muss. Ausserdem hat sich herausgestellt,  dass der Abstand zwischen den einzelnen Zähnen gern  verschieden gross ist, was ein unschön gewobenes Tuch  ergibt.  



  Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein Weber  kamm vorzuschlagen, der die oben erwähnten Nachteile  nicht aufweist, sowie ein Verfahren zu dessen Herstel  lung, und eine Verwendung.  



  Das Verfahren zur Herstellung des Weberkammes ist  dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Zähne ne  beneinander in bestimmtem Abstand mit kleiner Tole  ranz angeordnet werden und um das eine Ende aller  dieser Zähne ein Kopfteil und um das andere Ende ein  Fussteil gegossen wird.  



  Der Weberkamm, hergestellt nach obigem Verfah  ren, ist dadurch     gekennzeichnet,    dass er eine Anzahl     in     bestimmtem Abstand nebeneinander angeordneter  Zähne aufweist, die in einem Kopfteil und einem     Fuss-          teil    gehalten werden, wobei der Abstand zwischen den  Zähnen nur innerhalb sehr kleiner Grenzen variiert.  



  Die Verwendung dieses Weberkammes zur Herstel  lung eines mehrteiligen Weberkammes ist dadurch ge  kennzeichnet, dass mehrere Kämme nebeneinander an  einem Trägerelement angeordnet und durch Festklam-    mein der Fussteile in einer     nutenartigen    Vertiefung des  Trägerelementes befestigt werden.  



  Vorzugsweise können die Zähne     beiderends    mit Ein  schnitten versehen sein, um eine sichere Verankerung im  Kopfteil und Fussteil zu gewährleisten.  



       Ferner    kann der Fussteil des Weberkammes     vorteil-          hafterweise    im Querschnitt     trapezförmig    sein, wobei die  breitere Fläche von den Zähnen weggekehrt sein kann.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  sollen im folgenden anhand der Zeichnungen näher be  schrieben werden.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht eines Weberkammes,       Fig.2    einen Querschnitt durch den     Weberkamm     von     Fig.    1,       Fig.3    eine Vorderansicht des Weberkammes von       Fig.    1,       Fig.4    eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht  des Weberkammes von     Fig.    1 in einem Trägerelement  befestigt und       Fig.5    eine Seitenansicht einer weiteren Ausfüh  rungsform, ähnlich     Fig.    4.  



       In        Fig.    1, 2 und 3 ist     ein    Kammteil dargestellt, wel  ches aus einer     Anzahl    in gewissem Abstand nebenein  ander angeordneter Zähne 1, einem Kopfteil 2 und  einem Fussteil 3 besteht. Der Kopfteil 2 weist einen  quadratischen Querschnitt auf, während der     Querschnitt     des Fussteiles 3     trapezförmig    ist. Die Zähne 1 sind mit  Einschnitten 11 versehen     (Fig.2),    damit eine sichere  Verankerung im Kopfteil 2 und im Fussteil 3 gewähr  leistet wird. Weitere Einschnitte 12 sind in der Mitte der  Zähne 1 vorgesehen, um ein einwandfreies Fluchten der  Zähne zu erzielen, wenn sie befestigt werden.  



  Der Fussteil 3 wird im     Präzisionsgussverfahren    her  gestellt, wobei die Fabrikationstoleranzen so klein sind,  dass bei mehreren nebeneinander gestellten Teilen keine  nennenswerte Abweichung in den Abmessungen festge  stellt werden kann. In der Praxis heisst das, dass der  Abstand zwischen den einzelnen Zähnen um höchstens  0,005 mm variieren     darf.    Auch die Länge der Kämme           darf    nur um eine kleine Toleranz, höchstens     etwa     0,025 mm von der Norm abweichen.

   So ist es     möglich,     die Kammteile nur in einer normierten Grösse herzu  stellen, und diese in einer     Vielzahl    beim Ausrüsten eines       Webstuhles    zu verwenden, um jede gewünschte Stoff  breite herstellen zu können.  



  Der     trapezförmige    Querschnitt des     Fussteiles    3 ist       insofern    sehr     günstig,    als er eine schnelle und genaue  Befestigungsmöglichkeit des Kammteiles am Webstuhl       ermöglicht.     



  In     Fig.    4 ist dargestellt, wie ein Kamm 6 an einem  Webstuhl befestigt wird. Mit 4 ist ein Trägerelement des  Webstuhles bezeichnet, welches eine putenartige Vertie  fung aufweist. Eine Seitenwand der Vertiefung ist be  züglich der Neigung korrespondierend mit dem Fussteil  3 des Kammes 6 ausgebildet, während die andere Sei  tenwand rechtwinklig zur Bodenfläche der Vertiefung  steht. Ein Klemmelement 5 mit einer geneigten und einer  rechtwinkligen Seitenfläche ist so ausgebildet, dass es  zusammen mit dem Fussteil 3 des Kammes 6     in    die Ver  tiefung passt. Eine     Klemmschraube    7 dient dazu, das  Klemmstück 5 fest gegen das Fussteil 3 zu pressen, um  eine sichere Befestigung des Kammes 6 zu gewährleisten.

    Eine Längsjustierung des Kammes 6 ist mit dieser Art  der Befestigung sehr leicht durchzuführen, indem nur  die Klemmschraube 7 etwas gelöst werden muss, um den  Kamm 6 längs zu verschieben. Wenn die Schraube 7  wieder angezogen wird, nimmt der ganze Kamm 6 wie  der eine genau rechtwinklige Stellung ein, ohne dass eine  weitere Einstellung notwendig wäre.  



  Aus     Fig.    5 ist ersichtlich, dass der Weberkamm fer  ner mit einem     Kappenelement    8 ausgerüstet werden  kann, welches so ausgebildet ist, dass es mittels einer  Schraube 13 an den Kopfteil 2     geklemmt    werden kann.       Abstützstreben    9 sind mittels     Bolzen    10     einerends    am       Kappenelement    8 und     andernends    am Trägerelement 4  angebracht.

   Gemäss einer weitem     Ausführungsform     (nicht dargestellt) kann das     Kappenelement        mit    einem       Schlitz    versehen sein, in den     klemmend    der Kopfteil 2  des Kammes 6 eingeführt wird. In diesem Fall ist keine  Klemmschraube notwendig. Das Resultat der Anord  nung gemäss     Fig.    5 ist, dass der Kamm 6     gestützt    wird,  damit Kräfte, die während des Betriebes auf     ihn    wirken  können, keinen     Einfluss    auf seine Stellung haben.

   In die  ser Weise ist es möglich, dass eine Anzahl Kämme 6 der  eben beschriebenen     Art    zusammengestellt werden kön  nen zu einem Weberkamm jeder beliebigen Breite. Es  muss nicht eine grosse Anzahl Weberkämme verschie  dener Breite hergestellt und aufbewahrt werden, woraus  sich eine beträchtliche Einsparung an Zeit und Kosten  ergibt.     Selbstverständlich    kann auch ein Kammteil allein  als     Weberkamm    benützt werden, wenn sehr schmales  Tuch gewoben werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Zähne (1) ne beneinander in bestimmtem Abstand mit kleiner Tole ranz angeordnet werden und um das eine Ende aller die ser Zähne ein Kopfteil (2) und um das andere Ende ein Fussteil (3) gegossen wird. II. Weberkamm, hergestellt nach dem Verfahren ge- mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Anzahl in bestimmtem Abstand nebeneinander an geordnete Zähne (1) aufweist,
    die in einem Kopfteil (2) und einem Fussteil (3) gehalten werden, wobei der Ab stand zwischen den Zähnen nur innerhalb kleiner Gren zen variiert. III. Verwendung des Weberkammes nach Patentan spruch II zur Herstellung eines mehrteiligen Weberkam mes, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kämme (6) nebeneinander an einem Trägerelement (4) angeordnet und durch Festklemmen der Fussteile (3) in einer puten artigen Vertiefung dieses Trägerelementes befestigt wer den. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Weberkamm nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne beiderseits mit Ein schnitten (1) versehen sind, um eine sichere Veranke- rung im Kopfteil (2) und im Fussteil (3) zu gewährlei sten. 2.
    Weberkamm nach Patentanspruch II und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussteil (3) im Querschnitt trapezförmig ist, wobei die breitere Fläche von den Zähnen (1) weggekehrt ist, und das Mit tel vorgesehen sind, um den Kammteil in einem Träger element (4) zu befestigen. 3.
    Verwendung nach Patentanspruch 11I, dadurch gekennzeichnet, dass das Festklammern mittels eines Klemmstückes (5) erfolgt, welches neben den Fuss- teilen (3) in die Nut eingesetzt und festgeschraubt wird. 4. Verwendung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämme (6) mit Stützelementen (9) versehen sind, welche sich vom Kopfteil (2) bis zum Trägerelement (4) erstrecken. 5.
    Verwendung nach Patentanspruch HI und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz elemente der Kämme als Stützstreben (9) mit schwenk bar daran befestigtem Kappenelement (8) ausgebildet sind, wobei die unteren Enden der Stützstreben (9) schwenkbar am Trägerelement (4) befestigt sind und die Kappenelemente (8) an den Kopfteilen (2) der Kämme (6) aasgeklemmt sind.
CH1624167A 1967-11-16 1967-11-16 Verfahren zur Herstellung eines Weberkammes, nach dem Verfahren hergestellter Weberkamm und Verwendung des nach dem Verfahren hergestellten Weberkammes CH467369A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3770024A (en) * 1970-07-13 1973-11-06 Sulzer Ag Sley
EP1500732A3 (de) * 1998-06-10 2005-05-11 Picanol N.V. Webblatt und Lamelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3770024A (en) * 1970-07-13 1973-11-06 Sulzer Ag Sley
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