CH467977A - Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftmenge bei Feuerstätten - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftmenge bei Feuerstätten

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CH467977A
CH467977A CH229668A CH229668A CH467977A CH 467977 A CH467977 A CH 467977A CH 229668 A CH229668 A CH 229668A CH 229668 A CH229668 A CH 229668A CH 467977 A CH467977 A CH 467977A
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housing
rotary vane
rotary
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CH229668A
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Wartenberg Rudolf
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Schachtel Friedrich Dipl Ing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L13/00Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught
    • F23L13/06Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught slidable only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description


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 Vorrichtung    zur   Regelung    vier      Verbrennungsluftmenge   bei Feuerstätten Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur Regelung der    Verbrennungsluftinenge   bei Feuerstätten mit einem den    Durchflussquerschnitt      verändernden   Regelorgan in einem an der Feuerstelle angeordneten, von der Verbrennungsluft durchströmten Gehäuse    und   eine in diesem zur Veränderung der    Einströmöffnung   schwenkbar gelagerte Blende. 



  Solche Regler arbeiten ohne    zusätzliche   Fremdenenergie. Die    Stehkraft   für das Regelorgan rührt vielmehr von der im Gehäuse selbst gebildeten Druckdifferenz her. Durch die Veränderung des    Durchtrittsquerschnitts   wird bei verschiedenen Druckdifferenzen am Regler ein gleichmässiger Mengendurchsatz erzielt. Die Vorrichtung kommt bei    Feuerstätten   für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe zur Anwendung. Bei Feuerstätten mit festen    Brennstoffen,   deren Leistung von der der Verbrennung zugeführten Luftmenge abhängt, bestimmt die Vorrichtung die Ofenleistung.

   Bei der Verwendung    flüssiger   oder gasförmiger Brennstoffe hingegen beeinflusst die    Ver-      brennungsluftmenge   in erster Linie den Wirkungsgrad der    Feuerstätte   und damit indirekt die Leistung. 



  Die bekannten Regler verwenden eine oder mehrere gewichtsbelastete Pendelklappen, die im Lufteintrittsquerschnitt angeordnet sind und durch den äusseren Überdruck    Stellbewegungen   ausführen. In einem solchen Fall wird durch eine exzentrisch zur Bewegungsbahn der Klappe angeordnete Führung ein    Durchtrittsschlitz   am unteren Ende der Klappe in seiner Grösse verändert und damit die durchströmende Luftmenge beeinflusst. In einem anderen Fall bewegt sich die Klappe auf eine oder mehrere    Lufteintrittsöffnungen   zu, wobei der Querschnitt zunehmend verringert wird. 



  Es ist weiter bekannt, mehrere unterschiedlich schwere Klappen anzuordnen, wobei mit steigender Druckdifferenz zunächst    die   leichteste Klappe schliesst und die Regelung dann von der jeweils nächst schwereren übernommen wird. 



  Eine weitere Anordnung bedient sich einer Pendelklappe, die auf einer    mit   mehreren Öffnungen versehenen zentrischen    Bewegungsbahn   schwingt. Dabei bewegt sich die Klappe über die Öffnungen hinweg, und die dabei überfahrenen Öffnungen werden mit der    Aussenseite   kurzgeschlossen. 



     In   allen diesen Fällen soll eine vorbestimmte    Ver-      brennungsluftmenge   konstant gehalten werden. Auf die Regelklappe wirkt in jedem Fall die    gesamte   vorhandene Druckdifferenz. 



  Die Erfindung schafft eine neue Vorrichtung, die    wesentlich   einfacher im Aufbau und gegenüber den bekannten Vorrichtungen zuverlässiger in der Funktion ist und die es darüber hinaus ermöglicht, die Menge der Verbrennungsluft der Brennstoffmenge    zuzuordnen,   um damit eine optimale Verbrennung zu erreichen. 



  Die erfindungsgemässe Regelvorrichtung sieht vor, dass das Gehäuse etwa zylindrisch ausgebildet ist und die Ein- und    Ausströmöffnungen   in    Umfangsrichtung   des Gehäuses gegeneinander versetzt    angeordnet      sind   und die Blende aus einem um die Gehäuseachse    verdrehbar   gelagerten Flügel besteht. 



  Im einfachsten Fall ist eine    Einströmöffnung   und eine    Ausströmöffnung   vorhanden, die beide an der Innenseite des    Drehflügels      liegen.   Dieser ist einer im Gehäuse ausgebildeten    Teildruckdifferenz   ausgesetzt, so dass er sich entsprechend der jeweils herrschenden Zugstärke verstellt. Im gleichen Mass, wie der Drehflügel über die    Einströmöffnungen      hinwegläuft,   wird deren Querschnitt verändert. Die jeweilige Stellung des Drehflügels ist abhängig von der vorhandenen    Druckdifferenz,   somit also vom Kaminzug. 



  Bei einer Ausführungsform ist das Gehäuse etwa radial unterteilt und weist beiderseits der Trennwand je eine    Einströmöffnung   und eine    Ausströmöffnung   auf. 



  Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die radiale    Trennwand   im Bereich der Gehäuseachse zu unterbrechen und so ein    Schneidenlager   für den Drehflügel zu bilden. Dieser kann zu diesem Zweck doppelt abgewinkelt sein. Es genügt aber auch, aus dem den Flügel bildenden Blech ausgestanzte Lappen auszubiegen, die auf der Lagerschneide aufliegen. 



  Ein die    Rückstellkraft   lieferndes an der Blende angeordnetes Gewicht, welches an sich fest mit dem Drehflügel verbunden sein kann, in diesem Fall aber nur bei geringer Druckdifferenz eine brauchbare Regelung 

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 gewährleistet, ist nach einer weiteren    Ausführungsform   der Erfindung über einen Teil des Schwenkweges des Drehflügels entgegen dessen Schwenkbewegung wirkenden an diesem schwenkbar gelagert. 



  Das Gewicht kann einen abgewinkelten    Schenkel   aufweisen, der in einen Schlitz an der Unterseite des aufwärts schwenkenden Arms des Drehflügels eingreift.    Statt   dessen kann das Gewicht über ein    Scharnier      reit   begrenztem Bewegungsbereich angebracht sein. 



  Bewegt sich der Drehflügel aus der etwa lotrechten Ausgangsstellung heraus, um den    Durchflussquerschnitt   zu vermindern, so wird der    Auflagerpunkt      des   Gewichts mit angehoben. Das Gewicht selbst behält aber eine lotrechte Stellung im Raum. Es führt dabei eine der Schwenkbewegung des Drehflügels entgegengesetzte Schwenkung aus. Durch diese Anordnung ist der wirksame Hebelarm kleiner als bei einem starr mit dem Drehflügel verbundenen Gewicht. 



  Es ist möglich, diese Eigenbewegung des Gewichts gegenüber dem    Drehflügel      z.B.   durch einen Anschlag    od.   dgl. zu begrenzen, so dass dann eine formschlüssige Verbindung zwischen    beiden   eintritt und das Gewicht von einem bestimmten Punkt an wie ein mit dem Drehflügel fest verbundenes Gewicht wirkt. Dadurch wird die von dem Gewicht ausgehende    Rückstellkraft   verstärkt. 



  Selbstverständlich können auch mehrere Gewichte ineinander gehängt werden. Es können andererseits auch Gewichte mit    unterschiedlicher      Abwinkelung   des Aufhängeschenkels und damit    unterschiedlicher   Relativbewegung gegenüber dem Drehflügel verwendet werden. Auf diese Weise lässt sich jede gewünschte Anpassung an den gegebenen Fall erzielen. 



  In weiterer Ausgestaltung ist im Bewegungsbereich des Schwenkflügels eine dessen Schwenkbewegung entgegenwirkende Feder, vorzugsweise eine    Torsionsfeder,   angeordnet. Zweckmässig wirkt diese Feder in dem Stehbereich mit grossen Druckdifferenzen bzw. hoher Zugstärke, wo eine zusätzliche Korrektur der    Rückstell-      kraft   wünschenswert ist. Diesem Gedanken wird dadurch besonders wirkungsvoll Rechnung getragen, dass der Feder ein die Federcharakteristik verändernder gehäuseseitiger Anschlag zugeordnet ist. Dieser Anschlag    kommt,   zweckmässig erst bei einer bestimmten Stellung des Drehflügels zur Wirkung, so dass den einzelnen Lastbereichen der Feuerstätte jeweils besonders Rechnung getragen werden kann.

   Unter diesem Gesichtspunkt kann auch die Formgebung der Feder besonders berücksichtigt werden. 



  Die    Einströmöffnungen   können stufenlos verschliessbar ausgebildet sein. In besonderer Ausgestaltung dieses allgemeinen Gedankens ist an der die    Einströmöffnungen   aufweisenden Gehäusewand ein Drehschieber    gelagert.   



  An dem Drehschieber kann auch die der Schwenkbewegung des Drehflügels entgegenwirkende Feder angeordnet und infolgedessen mit dem Drehschieber verstellbar sein. 



  Bei Feuerstätten für feste Brennstoffe lässt sich auf diese Weise die Leistung von Schwachbrand bis Vollast einstellen. Darüber hinaus können die Durchbrüche des Drehschiebers so gestaltet werden, dass eine Mindestluftmenge zur Vermeidung eines    Erlöschens   der Flamme und/oder eine    Zusatzluftmenge   für den    Anheizvorgang   sichergestellt wird. 



  Bei Feuerstätten für flüssige und    gasförmige   Brennstoffe wird der Drehschieber zweckmässig mit dem    Brennstoffmengenregler   mechanisch verbunden, so dass der    jeweiligen   Brennstoffmenge die entsprechende Luftmenge zugeordnet wird. Für bestimmte Betriebsstellungen kann diese Abhängigkeit auch aufgehoben und für andere Stellungen wieder hergestellt werden. Um den    Besonderheiten   des    Anheizens   Rechnung zu tragen, kann auch bei    Feuerstätten   für    flüssige   und    gasförmige   Brennstoffe der Drehschieber zweckentsprechend so gestaltet werden, so dass eine Mindestluft oder in    ausgewählten   Stellungen eine    Zusatzluft   eingeschleust wird. 



  Schliesslich ist bei einer Ausführungsform vorgesehen, dass die Seitenwand des Gehäuses Durchbrüche für die Mindest- und/oder Zusatzluft enthält. Durch einen übergreifenden    Rand   des Drehschiebers können diese Durchbrüche ganz oder teilweise    verschliessbar   sein. 



  Weitere    Einzelheiten   und Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung    einiger   bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:    Fig.   1 die Vorderseite der Vorrichtung ohne Drehschieber;    Fig.   2 die Rückseite der Vorrichtung nach    Fig.   1;    Fig.   3 eine Seitenansicht der Vorrichtung    mit   aufgesetztem Drehschieber, teilweise geschnitten;    Fig.   4 einen Schnitt nach Linie    IV-IV   in    Fig.   2;    Fig.   5 die Vorrichtung bei    Vollast-Einstellung   und    Fig.   6 bei    Teillast-Einstellung.   



     Fig.   7 die Anordnung des Gewichtes an dem Drehflügel;    Fig.   8 die Anordnung der Vorrichtung in Verbindung    mit   dem Regler einer mit flüssigem Brennstoff betriebenen Feuerstätte und    Fig.   9 eine Draufsicht auf    Fig.   B. 



  Das Gehäuse 1 ist zylindrisch ausgebildet und mit einem Randflansch 2 zur Befestigung an einer Ofenwand 3    od.dgl.   versehen.    In   der Vorderwand 4 sind, diametral gegenüber, zwei    Einströmöffnungen   5 und 6 und in der Rückwand 7 des Gehäuses 1 in eben solcher Anordnung zwei    Ausströmöffnungen   8 und 9 vorgesehen. Die    Aus-      strömöffnungen   8 und 9 weisen einen grösseren Querschnitt auf als die    Einströmöffnungen   5 und 6. 



  Das Gehäuseinnere ist durch zwei auf einem gemeinsamen Durchmesser liegende radiale Trennwände 10 unterteilt. Jeder Gehäusehälfte ist bei der in der Zeichnung wieder    gegebenen   Ausführungsform eine    Einström-      öffnung   5    bzw.   6 und eine    Ausströmöffnung   8    bzw.   9 zugeordnet.    Einströmöffnung   und    Ausströmöffnung   jeder Gehäusehälfte sind in Umfangsrichtung gegeneinander    versetzt   angeordnet, so dass sie nicht miteinander fluchten. 



  Die beiden radialen Wände 10 enden in geringem Abstand voneinander und    bilden   ein    Schneidenlager   für einen Drehflügel 11, der zu diesem Zweck in seiner    Mitte   bei 12 zweimal entgegengesetzt abgewinkelt ist und mindestens einen ausgebogenen, ausgestanzten Lappen 13 aufweist. Es wäre andererseits denkbar, die Trennwände 10 leicht seitlich gegeneinander zu versetzen und einen ebenen Drehflügel 11 vorzusehen. 



  Der untere Arm 14 des    Drehflügels   11 trägt ein Gegengewicht 15 in Form einer Platte, deren oberes Ende abgewinkelt ist oder    mindestens   einen abgewinkelten Lappen 16 aufweist, der durch einen Schlitz 17 im Drehflügel 11    hindurchgreift.   Dieser    Schlitz   kann, wie die Zeichnung wiedergibt, in einer entsprechenden    Abwinke-      lung   des    Arms   14 des Drehflügels 11 angeordnet sein. Der Arm 14 kann jedoch auch eben ausgebildet sein. 



  Der von dem Lappen 16 und der Platte 15 eingeschlossene Winkel 18 ist massgeblich, bis zu welcher 

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 Winkelstellung des Drehflügels 11 das Gewicht 15 seine etwa vertikale Stellung beibehält bzw. von welchem Punkt der Bewegungsbahn des Drehflügels 11 aus das Gewicht 15 dann formschlüssig mit dem Drehflügel 11 gekoppelt ist (vgl. hierzu    Fig.   7). 



  In den Bewegungsbereich des anderen Arms 19 des Drehflügels 11 ragt eine    Torsionsfeder   20 mit ihrem freien Ende 21 hinein. Diese Feder 20 ist beispielsweise an der Vorderwand 4 oder der Rückwand 7 des Gehäuses 1 befestigt, wie beispielsweise    Fig.   1 zeigt. Durch entsprechende Formgebung des    Federschenkels   21 lässt sich die Federcharakteristik beeinflussen. 



  Auf die Vorderwand 4 des Gehäuses 1 ist ein Drehschieber 22 aufgesetzt (siehe insbesondere    Fig.3),   der mit seinem Rand 40 die Gehäusewand 27 teilweise übergreift. Der    Drehschieber   hat den    Einströmöffnungen   5 und 6 der    Gehäusevorderwand   4 entsprechende Öffnungen 23    unf   24, die in der Stellung nach    Fig.   5 voll mit den    Einströmöffnungen   5 und 6 des Gehäuses 1 korrespondieren. Der Drehschieber 22 ist aus dieser Stellung in Pfeilrichtung 25 verstellbar, wobei, wie    Fig.   6 zeigt, die    Einströmöffnungen   5 und 6 zunehmend abgedeckt und damit verschlossen werden. 



  An seinem übergreifenden Rand 40 weist der Drehschieber 22 eine    Ausnehmung   28 auf, die je nach Stellung des Drehschiebers einen Durchbruch 26 der    Gehäusesei-      tenwand   27 ganz oder teilweise freigeben kann. Hierdurch wird der Feuerstätte stets oder zeitweise    eine   gewisse Mindest- oder    Zusatzluftmenge   zugeführt. 



  Aus den    Fig.3,   5 und 6 geht hervor, dass die    Torsionsfeder   20 auch am Drehschieber 22 befestigt sein kann und mit ihrem Federschenkel 21 in das Gehäuseinnere    ragt.   In diesem Fall nimmt die Feder 20 an den    Verstellbewegungen   des Drehschiebers 22 teil. An der Gehäuserückseite 7 ist ein Anschlag 29 vorgesehen, an dem die Feder 21 in der grössten Öffnungsstellung des Drehschiebers 22 (vgl.    Fig.   5) zur Anlage gelangt. 



  Wie aus den    Fig.   8 und 9 ersichtlich ist, kann der Drehschieber 22 einen Ansatz 30 aufweisen, an welchem ein Hebelgestänge 31 über zwei    Mitnehmer   32 angreift. Auf    dieses   Gestänge 31 wirkt andererseits eine Feder 33 ein, die eine Rolle 34 am freien Ende des    Gestänges   31 unter Anlage an einer Kurvenscheibe 35 hält, die auf der Welle 36 des Stellknopfes 37 für den Ölregler 38 befestigt ist. Eine entsprechende Anordnung ist selbstverständlich auch bei einer Feuerstätte für gasförmige Brennstoffe oder auch für feste Brennstoffe denkbar. 



  Der Drehflügel 11 steht an seiner der    jeweiligen      Ausströmöffnung   8, 9    zugekehrten   Vorderseite unter Wirkung eines von der in der Feuerstätte herrschenden Zugstärke abhängigen Unterdruckes, während an seiner    jeweiligen   Rückseite der im Raum herrschende Luftdruck wirkt. Das zwischen beiden gegebene Druckgefälle veranlasst eine Schwenkbewegung des Drehflügels 11 in Pfeilrichtung 39. Er überläuft dabei die    Einströmöffnun-      gen   5 und 6, so dass der    Durchtrittsquerschnitt   entsprechend    vermindert   wird.

   Bei dieser Bewegung führt die Gewichtsplatte 15 eine der Schwenkbewegung des Drehflügels 11    entgegengerichtete   Schwenkung im Schlitz 17 aus, wobei sich jedoch dieser Schlitz und damit der    Angriffspunkt   des Gewichts 15 am Drehflügel 11 mit diesem bewegt. Die dadurch hervorgerufene Charakteristik der    Drehflügelbewegung   lässt sich durch entsprechende Bemessung des Gewichts 15 und des Winkels 18 weitgehend den in Frage kommenden Regelbereichen anpassen. Es können    natürlich   auch mehrere Gewichte verwendet werden.

   Nach einer entsprechenden Schwenk-    bewegung      gelangt   der    Drehflügel   11 an der Feder 21, vorzugsweise einer    Torsionsfeder,   zur Anlage.    Damit      verändert   sich die Charakteristik der    Drehflügelbewe-      gung   erneut. Der Drehflügel 11 überläuft dabei die    Ein-      strömöffnungen   5 und 6, so dass der    Durchström-      querschnitt   entsprechend kleiner wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftmen- ge bei Feuerstätten mit einem den Durchflussquerschnitt verändernden Regelorgan mit einem an der Feuerstätte angeordneten und von der Verbrennungsluft durchströmten Gehäuse und einer in diesem zur Veränderung der Einströmöffnung schwenkbar gelagerten Blende, die unter der Wirkung einer Rückstellkraft steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) etwa zylindrisch ausgebildet ist und die Einströmöffnungen (5, 6) und die Ausströmöffnungen (8, 9)
    in Umfangsrichtung des Gehäuses gegeinander versetzt angeordnet sind und die Blende aus einem um die Gehäuseachse verdrehbar gelagerten Flügel (11) besteht. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) etwa radial unterteilt ist und beiderseits der Trennwand (10) je eine Ein- und eine Ausströmöffnung (5, 6; 8, 9) aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Trennwand (10) im Bereich der Gehäuseachse unterbrochen ist und ein Schneidenlager für den Drehflügel (11) bildet. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Drehflügel (11) ein Gewicht (15) angeordnet ist, das zumindest über einen Teil des Schwenkweges des Drehflügels entgegen dessen Schwenkbewegung wirkend an diesem schwenkbar gelagert ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht (15) einen abgewinkelten Schenkel (16) aufweist, der in einen Schlitz (17) an der Unterseite des aufwärts schwenkenden Arms (14) des Drehflügels (11) eingreift. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteran- sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bewegungsbereich des Drehflügels (11) eine dessen Schwenkbewegung entgegenwirkende Feder (20), vorzugsweise eine Torsionsfeder, angeordnet ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Feder (20) ein die Federcharakteristik verändernder gehäuseseitiger Anschlag (29) zugeordnet ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einströmöffnungen (5, 6) stufenlos verschliessbar sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der die Einströmöffnungen (5, 6) aufweisenden Gehäusewand (4) ein Drehschieber (22) gelagert ist. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Drehschieber (22) die der Schwenkbewegung des Drehflügels (11) entgegenwirken- <Desc/Clms Page number 4> de Feder (20) angeordnet und mit diesem verstellbar ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber (22) mit dem Stell- Organ (37) eines die Brennstoffmenge bemessenden Reglers (38) gekoppelt ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit einer Öffnung (26) für Mindest- und/oder Zusatzluft versehen ist, die durch den Drehschieber (22) bzw. seinen Rand (40) zumindest teilweise verschliessbar ist.
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