CH468254A - Farbwerk von Bogenrotationsdruckmaschinen - Google Patents

Farbwerk von Bogenrotationsdruckmaschinen

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CH468254A
CH468254A CH1049967A CH1049967A CH468254A CH 468254 A CH468254 A CH 468254A CH 1049967 A CH1049967 A CH 1049967A CH 1049967 A CH1049967 A CH 1049967A CH 468254 A CH468254 A CH 468254A
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CH
Switzerland
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ink
sheet
rollers
inking unit
roller
Prior art date
Application number
CH1049967A
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English (en)
Inventor
Rudolf Ing Dr Ruder
Schoene Helmut
Johne Hans
Schumann Guenter
Original Assignee
Planeta Veb Druckmasch Werke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/30Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
    • B41F31/304Arrangements for inking roller bearings, forks or supports

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


  Farbwerk von     Bogenrotationsdruckmaschinen       Die Erfindung betrifft ein Farbwerk von Bogen  rotationsdruckmaschinen, bei welchem die Farbe von  einer Gruppe sich ständig berührender     Farbübertra-          gungswalzen    gefördert wird und diese     Walzengruppe     zwischen     Farbduktor-    und     Heberwalze    als     farbzufüh-          rende    Einrichtung angeordnet ist, wobei mit der Ab  stellung des Druckes sowohl die     Farbzufuhr    an diese  Walzengruppe als auch die Farbabgabe an die Druck  form unterbrochen werden.  



  Bei der Übertragung der Farbe von der farbzufüh  renden Einrichtung zur Druckform stellt sich auf jeder       Farbübertragungswalze    eine bestimmte     Farbschichtdik-          ke    ein, die von der Farbmenge abhängig ist, welche  bei jedem     Druck    an die Druckform bzw. an den zu  bedruckenden Papierbogen abgegeben wird.

   Das über  tragen der Farbe von Walze zu     Walze    unterliegt dabei  bestimmten physikalischen Gesetzen, wodurch die auf  den     Farbübertragungswalzen    geführten     Farbschicht-          dicken    von den mit der Druckform in     Berührung    ste  henden sogenannten Auftragwalzen zu der mit der  farbzuführenden Einrichtung in Verbindung stehenden       Farbübertragungswalze    hin stetig anwachsen.  



  Auf diesen Gesetzmässigkeiten     beruht    der     Farb-          übertragungsvorgang    mittels sich ständig berührender       Walzen    von der     farbzuführenden    Einrichtung hin     zur     Druckform, was allgemein als     Farbschichtdickengefälle     bezeichnet wird. Dieses     Farbschichtdickengefälle    besteht  also während des     Fortdruckes    und bildet einen soge  nannten Gleichgewichtszustand im Farbwerk.  



  Wird der     Fortdruck    durch irgendwelche Störungen  im normalen Druckablauf unterbrochen, muss gleich  zeitig auch die Farbabgabe an die Druckform mit un  terbrochen werden. Da jetzt während des     Auslaufens     der Maschine über mehrere Umdrehungen hin keine  Farbe an die     Druckform    abgegeben werden kann, wird  der vorher durch das     Farbschichtdickengefälle    herr-         schende    Gleichgewichtszustand zwischen     Farbzufuhr     und Farbabgabe gestört. Die Folge davon ist, dass die  bis dahin unterschiedlichen     Farbschichtdicken    der       Farbübertragungswalzen    sich gegenseitig ausgleichen.

    Damit tritt eine Erhöhung der     Farbschichtdicken    zu  den Auftragwalzen hin und eine Verringerung der       Farbschichtdicken    der     Farbübertragungswalzen    zu der  farbzuführenden Einrichtung hin ein. Wird der Druck  vorgang nun fortgesetzt, wird anfangs zu viel Farbe an  die Druckform abgegeben, und es entstehen eine er  hebliche Anzahl Fehldrucke, die besonders bei hohen  Qualitätsansprüchen des     Druckerzeugnisses    und der  Verarbeitung teurer Papiere und Farben den Nutzeffekt  der Arbeit erheblich mindern.  



  In den bekannten Farbwerken wird deshalb beim  Unterbrechen der Farbabgabe an die Druckform auch  die Farbzufuhr durch automatisches Abstellen der       farbzuführenden    Einrichtung mit unterbrochen. Nach  teilig dabei ist, obwohl während des     Auslaufens    der  Maschine bei Unterbrechung des     Fortdruckes    den       Farbübertragungswalzen    keine Frischfarbe zugeführt  wird, dass damit die vorher beschriebene Störung des  Gleichgewichtszustandes nicht beseitigt wird.  



  In einem anderen bekannten Farbwerk ist eine Ein  richtung zum taktweisen Unterbrechen der     Farbüber-          tragung    und Umleiten des     Farbflusses    während des       Fortdruckes    angeordnet, welche jedoch die beschriebe  nen Nachteile nicht beeinflusst.  



  Die Erfindung bezweckt, die beim     Fortsetzen    des  Druckvorganges nach vorangegangener Unterbrechung  des     Fortdruckes    entstehenden Fehldrucke zu beseitigen  und damit den Nutzeffekt der Arbeit in der Druckerei  zu erhöhen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei  den bekannten Farbwerken auftretenden     Störungen    des       Gleichgewichtszustandes    bzw. des Farbschichtdickenge-           fälles    der     Farbübertragungswalzen    bei Unterbrechung  des     Fortdruckes    mit     Hilfe    einer Einrichtung zu ver  meiden, die diesen Effekt ohne zusätzliche Bedienungs  handlung erzielt.  



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst,  dass die im     Fortdruck    sich ständig berührenden     Farb-          übertragungswalzen    der zwischen der     farbzuführenden     Einrichtung und dem Plattenzylinder     angeordneten     Walzengruppe bei Abstellung des Druckes durch ge  steuerte     Aushebemittel    voneinander getrennt werden.  



  In weiterer Ausbildung der     Erfindung        können    die       Aushebemittel    mit dem Schaltmechanismus der Auf  tragwalzen und dem Schaltmechanismus der Waschvor  richtung gekuppelt sein.  



  Eine Weiterbildung der Erfindung kann darin be  stehen, dass in den     Aushebemitteln        Justierglieder    an  geordnet sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung sche  matisch dargestellt.  



  Zwischen der farbzuführenden     Einrichtung,    bei  spielsweise einer     Duktorwalze    1.1 und einer pendeln  den     Heberwalze    1.2 und der Druckform, beispielsweise  dem Plattenzylinder 2, ist die in     Fortdruck    sich ständig  berührende Walzengruppe 3.1 bis 3.17, bestehend aus  den Auftragwalzen 3.10; 3.11; 3.16; 3.17, den     Farb-          übertragungswalzen    3.3; 3.6; 3.7; 3.8; 3.12; 3.14, den       Verreibwalzen    3.1; 3.5; 3.9; 3.15 und den Beschwer  walzen 3.2; 3.4; 3.13 angeordnet. Auf der Achse der       Farbübertragungswalze    3.5 sind auf beiden Seiten der  Maschine     Aushebemittel    4 gelagert.

   Der Schaltmecha  nismus für die Auftragwalzen 3.10; 3.11; 3.16 und 3.17  ist ebenfalls auf beiden Seiten der Maschine angeord  net und besteht beispielsweise aus den     Auftragwalzen-          lagerhebeln    5.1 bis 5.4, die     mit    ihren     Anstellrollen    von  den Schaltkurven 5.5 betätigt werden, welche von ei  ner durchgehenden Steuerwelle 5.6 über das Hebel  gestänge 5.7 bis 5.9 in den dargestellten Richtungen   an  und  ab  manövriert werden.

   Fest auf der Steuer  welle 5.6     sitzen    beiderseits angeordnete Kreisexzenter 6  mit der Exzentrizität 1, welche bei Betätigung der  Steuerwelle mittels Koppelstange 7 den Trennweg h auf  die     Aushebemittel    4 übertragen, wodurch über die     Ju-          stierglieder    8.1; 8.2 die     Farbübertragungswalzen    3.7  und 3.12 von 3.8 und 3.14 getrennt werden. Dadurch  wird die gesamte Walzengruppe in mehrere Teilgruppen  getrennt, wodurch das gegenseitige Ausgleichen der       Farbschichtdicken    während des     Auslaufens    der Maschi  ne verhindert wird.

   Ein Trennen aller Walzen vonein  ander löst die gestellte Aufgabe vollkommen, erfordert  aber einen sehr hohen maschinentechnischen Aufwand.  



  Die Trennung der Walzengruppe nur zwischen ei  nigen     Farbübertragungswalzen    enthält bei vertretbarem  maschinentechnischem Aufwand das vorher bestehen  de     Farbschichtdickengefälle,    wenn auch in gröberer  Stufung, was für die Praxis jedoch vollkommen aus  reicht.  



  Bei Fortsetzung des Druckvorganges, also bei Wie  dereinschalten der Farbzufuhr und Farbabgabe stellt  sich das ursprüngliche     Farbschichtdickengefälle    wesent  lich schneller wieder ein, wodurch die     Anzahl    der Fehl  drucke vermieden bzw. bedeutend verringert     wird.     



  Durch die Kopplung der     Aushebemittel        mit    dem  Schaltmechanismus der     Auftragwalzen    wird erreicht,  dass bei An- und Abstellung der     Auftragwalzen,    was  auch manuell geschehen kann, beispielsweise zum    Zwecke des     Voreinfärbens    der Druckform bei abgestelltem  Druck, die     Aushebemittel    ohne     zusätzliche    Bedienungs  handlungen     mitgesteuert    werden.  



  Auf der Achse 9 ist der Schaltmechanismus der       Walzenwaschvorrichtung    angeordnet, und er besteht  beispielsweise aus einem mittels Handhebel 10.1  schwenkbaren     Rakelhalter    10.2. Drehbar auf der Ach  se der     Verreibwalze    3.5 ist beiderseits     ein        Kreisexzenter     11 mit der     Exzentrizität        e2    angeordnet, auf welchen  die     Aushebemittel    4 drehbar aufgenommen sind.  



  Mit dem Schaltmechanismus 10.1; 10.2 fest verbun  dene und beiderseits angeordnete Zahnsegmente 12  greifen ebenfalls in mit den Kreisexzentern 11 fest ver  bundenen     Zahnsegmente    13 ein. Beim Schwenken der  Waschvorrichtung zum Zwecke des     Waschens    an die       Verreibwalze    3.5     in    Richtung      an     wird der bei Ab  stellung des Druckes ausgeführte Trennweg     hi    durch  den Weg     h2    der Kreisexzenter 11 aufgehoben und die  vorher getrennten     Farbübertragungswalzen    wieder mit  einander in     Berührung    gebracht.  



  Durch diese Steuerungsmöglichkeit der     Aushebemit-          tel    vom Schaltmechanismus der Waschvorrichtung aus  wird erreicht, dass zum Zwecke des     Waschens    der       Farbübertragungswalzen,    was bei abgestelltem     Druck     erfolgt,     mit    der Zustellung der     Walzenwascheinrichtung     die     Farbübertragungswalzen        zwangsläufig    wieder mit  einander in     Berührung    gebracht werden.

   Fehlbedienun  gen sind dadurch völlig ausgeschlossen, da die Steue  rung der     Aushebemittel        zwangsläufig    mit bereits not  wendigen Bedienungshandlungen automatisch erfolgt.  Mittels der     Justierglieder    8.1 und 8.2 wird der Funk  tionsspalt      s     eingestellt, wodurch Toleranzen und La  geveränderungen, beispielsweise durch     nachgeschliffene          Farbübertragungswalzen,    auf     einfache    Weise ausgegli  chen werden können.

   Da es notwendig ist,     Farbüber-          tragungswalzen    wechselweise mit hartem und elasti  schem Walzenmaterial zu paaren, müssen die Ober  flächen der     Farbübertragungswalzen    mit elastischem       Walzenmantel    nach einer bestimmten Laufzeit nachge  schliffen werden.

   Die damit entstehende Durchmesser  verringerung hat zur Folge, dass sich die Lagen der       Farbübertragungswalzen        zueinander        verändern.    Diese  Lageveränderung tritt natürlich auch zu den Aushebe  mitteln auf, und es müsste bei starren     Aushebemitteln     diese Lageveränderung im Gesamtwert zum Trennen  der     Farbübertragungswalzen    berücksichtigt werden, was  sich ungünstig auf die erforderlichen     Abstellkräfte    aus  wirken würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Farbwerk von Bogenrotations-Druckmaschinen, bei welchen die Farbe von einer Gruppe sich ständig be rührender Farbübertragungswalzen gefördert wird und diese Walzengruppe zwischen Farbduktor- und Heber walze als farbzuführende Einrichtung angeordnet ist, wobei mit der Abstellung des Druckes sowohl die Farb zufuhr an diese Walzengruppe als auch die Farbabgabe an die Druckform unterbrochen werden, dadurch ge kennzeichnet, dass die im Fortdruck sich ständig be rührenden Farbübertragungswalzen (3.7; 3.8; 3.12;
    3.14) der zwischen der farbzuführenden Einrichtung (1.1; 1.2) und dem Plattenzylinder (2) angeordneten Walzengruppe (3.1; 3.17) bei Abstellung des Druckes durch gesteuerte Aushebemittel (4) voneinander ge trennt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Farbwerk von Bogenrotations-Druckmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aushebemittel (4) mit dem Schaltmechanismus (5.1; 5.9) der Auftragwalzen (3.10; 3.11; 3.16; 3.17) und dem Schaltmechanismus der Waschvorrichtung (10.1; 10.2) gekuppelt sind. 2. Farbwerk von Bogenrotations-Druckmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aushebemitteln (4) Justierglieder (8.1; 8.2) ange ordnet sind.
CH1049967A 1966-09-12 1967-07-24 Farbwerk von Bogenrotationsdruckmaschinen CH468254A (de)

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CH468254A true CH468254A (de) 1969-02-15

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CH (1) CH468254A (de)
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SE337832B (de) 1971-08-23
AT292037B (de) 1971-07-15

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