CH469528A - Vorrichtung zum Einspannen von Blechen, insbesondere Bändern in Bandschweissmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einspannen von Blechen, insbesondere Bändern in Bandschweissmaschinen

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CH469528A
CH469528A CH1072268A CH1072268A CH469528A CH 469528 A CH469528 A CH 469528A CH 1072268 A CH1072268 A CH 1072268A CH 1072268 A CH1072268 A CH 1072268A CH 469528 A CH469528 A CH 469528A
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CH1072268A
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Hahne Siegfried
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Messer Griesheim Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
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Description


  Vorrichtung zum Einspannen von Blechen, insbesondere Bändern in Bandschweissmaschinen    Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung zum Ein  spannen von Blechen, insbesondere Bändern in     Band-          schweissmaschinen,    wobei die Bleche zwischen Spann  backenpaaren eingeklemmt sind.  



  Vor dem Stumpfschweissen von Blechen oder Bän  dern ist es erforderlich, die zu verschweissenden Enden  entsprechend vorzubereiten. Zweckmässig ist beispiels  weise ein Besäumen derselben durch zwei parallel zu  einander im Abstand an einem Halter angeordnete       Trennwerkzeuge,    vorzugsweise     Trennscheren.    Nach  Zusammenfügen der solcherart besäumten     Blech-          bzw.    Bandenden ergibt sich eine sehr günstige  Schweissfuge mit V-förmiger     Schweisskantenvorberei-          tung,    was insbesondere für dickere mit Zusatzdraht zu  verschweissende Bleche einen zusätzlichen Vorteil be  deutet.

   Aber auch für Transformatorenbleche von etwa  0,3 mm Stärke bietet dieses Trennverfahren wesentliche  Vorteile, da bei diesen Blechen ein Luftspalt von nur  0,1 mm zwischen den beschnittenen Bändern ein     Zu-          sammenschweissen    unmöglich macht.  



  Voraussetzung für     ein    gutes Gelingen des Trenn  vorganges sowie der anschliessenden Verschweissung  ist jedoch     ein    exaktes Einspannen der Blechenden,  wobei     insbesondere    darauf zu achten ist, dass sich der  Druck der Spannbacken möglichst gleichmässig über  die gesamte Blechbreite     verteilt.    Eine gleichmässige  Verteilung des sehr hohen Einspanndruckes ist primär  erforderlich, um     einseitige    Quetschungen der Bleche  und damit das Entstehen von Luftspalten zu verhin  dern, die - wie bereits oben angedeutet - schon bei  minimaler Ausdehnung die Schweissung stark beein  trächtigen können.

   Ferner empfiehlt sich eine     gleich-          mässige    Druckverteilung, um den Verschleiss der  Spannbacken zu reduzieren.  



  Die erwünschte gleichmässige Druckverteilung  kann wohl bei Blechen gleichmässiger Stärke und  Breite verhältnismässig leicht verwirklicht werden,  nämlich durch stabile Ausbildung der Spannbacken  sowie durch planparalleles Schleifen der mit den Ble-    chen in Eingriff stehenden Spannbackenflächen. Bei  Blechen unterschiedlicher Breite jedoch ist der Ein  spanndruck auf das schmalere Blech erheblich höher  als auf das breitere. Bei über die Breite unterschied  lichen Blechstärken kann es sogar zu     punktförmigen     Belastungen kommen, wobei im Extremfall wenige  Stellen sehr stark belastet sind, während die übrigen  Blechbereiche überhaupt nicht eingespannt sind und  somit die Möglichkeit zur Bildung von Luftspalte be  steht.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die  vorstehenden Nachteile zu vermeiden, d. h. eine Ein  spannvorrichtung zu schaffen, die trotz evt. unter  schiedlicher Blechbreiten sowie -stärken mit     gleichmäs-          sigem    Einspanndruck arbeitet. Zur Lösung des Pro  blems wird vorgeschlagen, dass mindestens     ein    Spann  backen jedes Spannbackenpaares über seine Breite  unterteilt ausgebildet ist und dass die einzelnen Spann  backenteile gegeneinander begrenzt beweglich sind.  



  Die Bewegungsgrenze der erfindungsgemässen  Spannbackenteile, die an einem gemeinsamen Spann  backenträger angeordet sind, ist zweckmässig derart  festzulegen, dass sie - beispielsweise bei     Bandschweiss-          maschinen    - auf die gängigen Bandstärken abgestimmt  ist. überwiegt nun die Spannbackenbreite die Blech  breite, so weisen die unbenutzten Spannbackenpartien  nicht mehr - wie bei geschlossenen planparallelen  Spannbackenflächen - einen der Bandstärke entspre  chenden Abstand gegeneinander auf, sondern liegen   bedingt durch die Beweglichkeit der Spannbackenteile  - fest aneinander an.  



  Der     Druckausgleich    zwischen den mit dem Blech in  Eingriff stehenden Spannbackenpartien und den unmit  telbar gegeneinander gepressten freien Spannbackentei  len kann grundsätzlich auf beliebige Weise erfolgen. So  ist beispielsweise ein Druckausgleich über ein geschlos  senes     Druckmittelsystem    (hydraulisch oder pneuma  tisch) denkbar. Aus Gründen einer einfachen und bil  ligen Herstellung ist erfindungsgemäss zwischen den       Spannbackenteilen    und dem     Spannbackenträger    jeweils      eine wulstartige Zwischenschicht aus einem elastischen  Material, vorzugsweise Gummi angeordnet.  



  Die wulstartige Zwischenschicht ist zweckmässig  durchgehend über die gesamte Breite des     Spannbak-          kens    und im wesentlichen parallel zur Abschlusskante  des jeweiligen Spannbackenteils angeordnet.  



  In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird  ferner vorgeschlagen, dass die elastische Zwischen  schicht durch die Spannbackenteile vorgespannt ist und  dass zur Vorspannung jeweils ein Schraubenbolzen  dient, der das Spannbackenteil in einer Ausnehmung  durchsetzt und am Spannbackenträger befestigt ist.  



  Diese Schraubenbolzen genügen an sich schon zur  Befestigung der Spannbackenteile. Um diesen jedoch  eine eindeutig definierte Beweglichkeit zu geben, wird  zusätzlich vorgeschlagen, dass die Spannbackenteile an  ihren rückwärtigen Enden nasenartige Fortsätze auf  weisen, die gelenkartig in entsprechend ausgebildete  Ausnehmungen am Spannbackenträger eingreifen.  



  Die Spannbackenteile können grundsätzlich unmit  telbar mit den einzuspannenden Blechen bzw. Bändern  in Eingriff stehen. Um jedoch ein Eindringen von  Staub und Schmutz in die schmalen Spalte zwischen  den benachbarten Spannbackenteilen und damit eine  Einschränkung deren Funktionsfähigkeit zu vermeiden,  empfiehlt es sich, die Spannbackenteile mit einer ge  meinsamen über die gesamte Spannbackenbreite durch  gehenden Metall-, vorzugsweise Kupferauflage, zu be  schichten.  



  Eine Kupferauflage hat zudem noch den Vorteil,  dass sie auf Grund ihrer guten Leitfähigkeit eine den  Lichtbogen beim Lichtbogenschweissen evt. beeinflus  sende Turbulenz verhindert. Selbstverständlich ist die  Stärke der Kupferauflage so zu bemessen, dass die  Beweglichkeit der Spannbackenteile nicht zu stark be  einträchtigt wird.  



  In der Zeichnung ist zur näheren Erläuterung der  Erfindung ein Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar  zeigt:  Fig. 1 eine Bandschweissanlage in Ansicht,  Fig. 2 eine Ansicht in Richtung eines Pfeiles A in  Fig. 1,  Fig. 3 eine Draufsicht der Bandschweissanlage  nach Fig. 1 und 2,  Fig. 4 Einspann- und Trennvorrichtung der     Band-          schweissanlage    nach Fig. 1 bis 3 in Form eines ver  grösserten Ausschnittes,  Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V - V in  Fig. 4,  Fig. 6 die Grundstellung der Bandschweissanlage  beim Durchlauf der Bänder (schematisch),  Fig. 7 die Grundstellung der Bandschweissanlage  nach dem Einspannen der Bandenden (schematisch),  Fig. 8 die Grundstellung der Bandschweissanlage  nach dem Besäumen der Bandenden (schematisch,)  Fig.

   9 die Grundstellung der Bandschweissanlage  vor dem Zusammenführen der besäumten Bandenden  (schematisch) und  Fig. 10 ebenfalls in schematischer Form die  Schweisstellung der Bandschweissanlage.  



  Wie insbesondere aus Fig. 1 und 2 zu ersehen, ist  die gesamte Bandschweissanlage auf     Walzprofilträger-          teilen    10 montiert, die etwas unterhalb der durch eine  dünne Linie 11 gekennzeichneten Flurhöhe angeordnet  sind.  



  Wesentliche Teile der Bandschweissanlage sind    eine Trennvorrichtung 12, 13, zwei Spannbackenpaare  14 (siehe insbesondere Fig. 4 und 5), sowie die eigent  liche Schweisseinrichtung. Die     Schweisseinrichtung    ist  in der Zeichnung im     einzelnen    nicht dargestellt. Sie       kann    beliebiger Bauart sein,     ausgeführt    beispielsweise  als Lichtbogenschutzgasschweisseinrichtung mit oder  ohne Zusatzmaterial oder auch als     Autogenschweiss-          einrichtung.     



  Mit 12 ist der bewegliche Teil der Trennvorrich  tung bezeichnet. Er besteht aus einem vertikal beweg  lichen rahmenförmigen Halter, an dessen oberem Bal  ken 15 beidseitig Schermesser 16 befestigt sind. Der  insbesondere aus Fig. 4 ersichtliche stationäre Teil 13  der Trennvorrichtung ist ebenfalls mit zwei Schermes  sern versehen, die dort mit 31 beziffert sind.  



  Die mit 17 bezeichnete Oberseite des oberen Bal  kens 15 des beweglichen Teils 12 der Trennvorrich  tung dient zugleich zur Aufnahme der     Schweissbren-          nerführung    sowie der Zuführmittel für das ggf. verwen  dete Zusatzmaterial, die in Fig. 1 bis 3 durch eine  Drahthaspel 18 angedeutet sind. Der aus Fig. 4 ersicht  liche und dort mit 19 bezeichnete untere Balken des  Schermesserhalters ist an seiner Innenseite 20 als  Schweissunterlage ausgebildet     @    und zu diesem Zweck  mit einer Kupferauflage 21 versehen.  



  Der Schermesserhalter 15 wird pneumatisch betä  tigt. Zu diesem Zweck ist unterhalb der Anlage     in          einer    Grube 22 versenkt eine pneumatische Hubvor  richtung 23 vorgesehen. In der Grube 22 ist ferner auf  Schienen 24 ein Wagen 25 verfahrbar angeordnet, der  zum Abtransport von Blechabfällen dient.  



  Die Laufrichtung der zu verschweissenden Bänder  ist in Fig. 1 und 3 durch einen Pfeil 26 angedeutet.  Bedingt durch die symmetrische Ausbildung der An  lage ist nach Fig. 1 und 3 eine Zuführung des ablau  fenden Bandes sowohl von links als auch von rechts  her möglich. Die mit 27 und 28 bezifferten Bänder  werden auf Rollen 29, 30 in die Maschine hinein bzw.  aus der Maschine     herausgeführt.     



  Zum Festklemmen der zu besäumenden Bandenden  dienen die bereits oben erwähnten Spannbackenpaare  14. In Fig. 1 bis 3 sind jeweils die oberen mit 32  bezeichneten     Spannbacken    gut erkennbar,     während    in  Fig. 4 und 5 auch die unteren Spannbacken dargestellt  und mit 33 beziffert sind. Wie aus Fig. 3 hervorgeht,  sind Trennvorrichtung 12, 13 sowie     Spannvorrichtung     14 schräg zur Bandlaufrichtung angeordnet und zwar  unter     einem        Winkel    von etwa 83 .  



  Für die Hubbewegung der oberen     Spannbacken    32  sind pneumatisch betriebene Kolben 34 vorgesehen,  die in Zylindern 35 verschiebbar angeordnet sind. Die  Kolben 34 sind dabei an der Stelle 36 am jeweiligen  oberen Spannbacken 32 und die     Zylinder    35 an der       Stelle    37 am Maschinenkörper     angelenkt.    Zwischen  Zylinder 35 und Kolben 36 sind jeweils     Tellerfederpa-          kete    45 angeordnet, die in entspanntem Zustand der  Zylinder zum Ausgleich des Eigengewichts der oberen  Spannbacken dienen.

       In    Zylindern 38 verschiebbare,  ebenfalls pneumatisch betätigte Kolben 39 dienen zur  Horizontalverschiebung der-     Spannbackenpaare,    die   wie weiter unten noch     ausführlich    erläutert - nach er  folgter     Besäumung    der Bandenden erforderlich ist.  



  Es     ist        selbstverständlich    zweckmässig, sowohl für  die Hubbetätigung der oberen Spannbacken 32 als  auch die Horizontalverschiebung der Spannbacken  paare sowie auch- die     Hubbewegung    der beweglichen  Trennvorrichtung 12 ein gemeinsames Druckmittelsy-      stem vorzusehen. Darüber hinaus wird dieses Druck  mittelsystem auch für die Querverstellung der Spann  backenpaare eingesetzt und zwar zum Zwecke des  Ausrichtens der Bändern gegeneinander, beispielsweise  auf deren Mitten. Auch hierzu dienen wieder in Zylin  dern verschiebbare Kolben. Aus Fig. 3 sind diese  Zylinder bzw. Kolben ersichtlich und dort mit 51 bzw.  52 beziffert.

   Durch eine solche Querverstelleinrichtung  ist ein wesentlich exakteres Ausrichten der Bänder ge  geneinander möglich als mit den herkömmlichen senk  rechten     Walzen.    Darüber hinaus kann durch Fortfall  der herkömmlichen Ausrichteinrichtung ein erheblicher  Betrag an Baulänge der Bandschweissanlage eingespart  werden.  



  Wie insbesondere aus Fig. 4 und 5 hervorgeht, sind  auf den oberen Spannbacken 32 je zwei Zylinder 40  angeordnet, die mit Druckanschlüssen 41, 42 versehen  sind.     In    den Zylindern 40 ist je ein pneumatisch betä  tigter Kolben 43 angeordnet, der den oberen Spann  backen 32 in einer Ausnehmung 44 durchsetzt und zur  Betätigung des jeweiligen unteren Spannbackens 33  dient.  



  In Fig. 6 bis 10 ist nun in schematischer Form die  Wirkungsweise der erfindungsgemässen     Bandschweiss-          anlage    anhand der charakteristischen Grundstellungen  derselben erläutert.  



  Nach Fig. 6 befindet sich die Bandschweissanlage  in Banddurchlaufstellung, d. h. es befindet sich in die  sem Moment nur     ein    Band in der Maschine, welches  bis zu seinem Ende die Maschine durchlaufen muss.  Mit den Spannbackenpaaren 32, 33 koordinierte     Leit-          rollen    29, 46 sind soweit angehoben, dass das Band 27  über die stationären Schermesser 31 ungehindert hin  weglaufen kann. Die Spannbacken 32, 33 sind ge  spreizt und gleichzeitig geschwenkt, woraus man  schliessen kann, dass sie am Maschinenkörper ange  lenkt sind.  



  Fig. 7 zeigt die Anlage unmittelbar vor dem     Besäu-          men    der Bandenden. Die Spannbackenpaare 32, 33  sind geschlossen und die Bänder 27, 28 sind jeweils an  zwei Stellen eingeklemmt:     Einmal    in rückwärtiger  Richtung zwischen dem unteren Spannbacken 33 und  dem oberen Spannbacken 32, welcher letztere dort zu  diesem Zweck mit einer bremsbelagartigen Kunststoff  schicht 47 mit hohem Reibungsbeiwert versehen ist.  Dies ist auch in Fig. 4 und 5 sehr gut erkennbar. Die       zweite    Spannstelle befindet sich an den vorderen, ge  geneinander gerichteten Enden der oberen     Spannbak-          ken    32.

   Die Einspannung der Bandenden erfolgt dort       zwischen    den oberen Spannbacken 32 und der Halte  vorrichtung 48 für die stationären Schermesser 31. Ein  auf dem oberen Spannbacken 32 jeweils befestigter  Verstärkungsbalken 49 dient zur Stabilisierung der  oberen Spannbacken.  



  Während bei der Grundstellung gemäss Fig. 7 die  beweglichen Schermesser 16 noch oberhalb der Band  ebene angeordnet sind, befinden sie sich nach erfolg  tem Besäumen der Bandenden gemäss Fig. 8 nunmehr  unterhalb der Bandebene, werden aber - wie Fig. 9  verdeutlicht - unmittelbar danach wieder in die alte  Stellung (Fig. 7) gebracht. Da die besäumten Banden  den nunmehr einen Abstand     voneinander    aufweisen  der dem der Schermesser entspricht, ist für den     an-          schliessenden    Schweissvorgang eine Zusammenführung  der beiden Bandenden erforderlich.

   Dies erfolgt durch  ein leichtes Anheben der Spannbackenpaare 32, 33,  wobei die hintere Einspannung zwischen Backen 32    und 33 bestehen bleibt,     während    die vordere Einspan  nung zwischen Backen 32 und stationärer Haltevor  richtung 48 gelöst wird. Die beiden Spannbackenpaare  32, 33 können nun unter Mitnahme der Bandenden in  die Schweistellung gemäss Fig.10 in waagerechter  Richtung verfahren werden.  



  Anschliessend erfolgt erneut eine Festklemmung  der Bandenden an den vorderen Enden der oberen  Spannbacken 32, diesmal jedoch von unten her durch  die Schweissunterlage 21. Wie insbesondere aus Fig. 4  hervorgeht, sind an der Vorderkante der oberen  Spannbacken zu diesem Zweck Spannbackenteile 53  vorgesehen, die nebeneinander über die gesamte Breite  der oberen Spannbacken angeordnet sind und jeweils  eine Breite von etwa 300 mm     aufweisen.    Zwischen den  Spannbackenteilen 53 und ihrem Trägerorgan, den  oberen Spannbacken 32 ist durchgehend über die ge  samte Breite der oberen Spannbacken eine Zwischen  schicht 54 kreisrunden Querschnitts angeordnet.

   Diese  Zwischenschicht 54 besteht aus einem elastischen  Material, vorzugsweise     Gummi,    und hat zusammen  mit den Spannbackenteilen 53 die Aufgabe, den von  den Spannbacken ausgeübten Druck auf das einge  spannte Band gleichmässig zu verteilen. Eventuelle  Dickenunterschiede innerhalb eines Bandes bzw. Ober  flächenunebenheiten können dadurch ausgeglichen  werden.  



  Jedes Spannbackenteil 53 ist mittels eines Schrau  benbolzens 55 und zweier Muttern 56 am oberen  Spannbacken 32 befestigt. Ferner weisen die Spann  backenteile an ihren rückwärtigen Enden nasenartige  Fortsätze 57 auf, die in entsprechend gestaltete     Aus-          nehmungen    58 in einer Schiene 59 eingreifen, die mit  tels Schrauben 60 am oberen Spannbacken 32 befestigt  ist. Dies ermöglicht bei nicht völlig angezogenen     Mut-          tern    56 eine gewisse Beweglichkeit und Nachgiebigkeit  der Spannbackenteile 53, wodurch unter Mitwirkung  der Gummischicht 54 ein Ausgleich von Breiten- bzw.

    Dickenunterschieden oder Oberflächenunebenheiten  der     einzuspannenden    Bleche     bzw.    Bänder erreicht  wird.  



  Die Unterseiten der Spannbackenteile 53 sind fer  ner mit einer über die gesamte Spannbackenbreite rei  chenden Kupferschicht 61 belegt. Diese Kupferschicht  erfüllt die Funktion, beim Lichtbogenschweissen auf  tretende, die Schweissung beeinträchtigende Wirbel  ströme abzuleiten. Die Dicke der Kupferschicht 61 ist  so bemessen, dass die Beweglichkeit der Spannbacken  teile 53 nicht beeinträchtigt wird.  



  Nach der Einspannung der Bandenden zwischen  Spannbackenteilen 53 und Schweissunterlage 21 kann  die Schweissung durch den in Fig. 7 bis 10 angedeute  ten und mit 50 bezeichneten Schweissbrenner vorge  nommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einspannen von Blechen, insbe sondere Bändern in Bandschweissmaschinen, wobei die Bleche zwischen Spannbackenpaaren eingeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Spannbacken jedes Spannbackenpaares (14) über seine Breite unterteilt ausgebildet ist und dass die einzelnen Spannbackenteile (53) gegeneinander begrenzt beweg lich an einem gemeinsamen Spannbackenträger (32) angeordnet sind, wobei zwischen den Spannbackentei- len (53) und dem Spannbackenträger (32) jeweils eine wulstartige Zwischenschicht (54) aus einem elastischen Material angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die wulstartige Zwischenschicht (54) im wesentlichen parallel zur Abschlusskante des jeweiligen Spannbackenteils (53) angeordnet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die wulstartige Zwischenschicht (54) durchgehend über die gesamte Breite des Spann backens (32) angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die elastische Zwischenschicht (54) durch die Spannbackenteile (53) vorgespannt ist und dass zur Vorspannung jeweils ein Schraubenbolzen (55) dient, der das Spannbackenteil (53) in einer Aus- nehmung durchsetzt und am Spannbackenträger (32) befestigt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannbackenteile (53) an ihren rückwärtigen Enden nasenartige Fortsätze (57) aufwei sen, die gelenkartig in entsprechend ausgebildeten Aus- nehmungen (58) am Spannbackenträger (32) eingrei fen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannbackenteile (53) mit einer gemeinsam über die gesamte Spannbackenbreite durch gehenden Metallauflage, vorzugsweise einer Kupferauf lage (61), beschichtet sind.
CH1072268A 1967-07-19 1968-07-18 Vorrichtung zum Einspannen von Blechen, insbesondere Bändern in Bandschweissmaschinen CH469528A (de)

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