CH469889A - Scharnier - Google Patents

Scharnier

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CH469889A
CH469889A CH736065A CH736065A CH469889A CH 469889 A CH469889 A CH 469889A CH 736065 A CH736065 A CH 736065A CH 736065 A CH736065 A CH 736065A CH 469889 A CH469889 A CH 469889A
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CH
Switzerland
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hinge
door
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box
link
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CH736065A
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Grass Alfred
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Grass Alfred Metallwaren
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Description


  Scharnier    Die     Erfindung    betrifft ein     Scharnier    für stumpfvor  schlagende Türen, mit einem in die Tür eingelassenen       Scharnierkasten    und einem am Möbelteil angeschlagenen       Scharnierbügel,    wobei der     Scharnierbügel    im Scharnier  kasten durch Queransätze in an den Seitenwänden des       Scharnierkastens    angeordneten Führungsbahnen gleitbar  gelagert ist.  



  Bei bekannten Scharnieren der     erwähnten    Art schlägt  der     Scharnierarm    bei voll geöffneter Tür an dasjenige  Ende der Mittelnut des Blockes an, welche der     angelenk-          ten    Stirnfläche der Tür zugewendet ist. Somit wirkt eine       verhältnismässig    grosse Kraft auf die verhältnismässig  schmale     Endfläche    der Mittelnut des Blockes ein und  pflanzt sich auf die     angelenkte    Stirnfläche der Tür fort.

         Hierbei    entsteht die Gefahr eines     Ausbrechens    der     ange-          lenkten    Stirnfläche der Tür bzw. der Türkante     im     Bereich des Scharniers. Diese Gefahr ist bei den bekann  ten Scharnieren zwar dadurch etwas     reduziert,    dass an  dem Ende des     Schamierarms    nach zwei Seiten hin je drei  Queransätze vorgesehen sind, welche in entsprechende  Kulissenführungen bzw.

   Nuten     an    den gegenüberliegen  den     Längsflächen    der Mittelnut des Blockes eingreifen,  wobei zumindest je zwei Queransätze an jeder Seite des       Scharnierarms    in jeder     öffnungsstellung    des Scharniers  innerhalb einer zugehörigen     Kulissenführung    festgehalten  sind, während ein dritter,     kreisbogenartiger    Ansatz oder  Vorsprung an jeder Seite des     Schamierarms    nur während  einer anfänglichen     Auslenkbewegung    in eine Kulissen  führung des Blockes eingreift.

   Trotz dieser technischen       Massnahmen    ergeben indessen die bekannten Scharniere  keine hinreichende Sicherheit gegenüber einem Ausbre  chen der     angelenkten        Stirnfläche    der Tür.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines völlig       ausbrechsicheren        Scharnieres,    welches     gegenüber    dem       Stand    der Technik ohne einen erheblichen baulichen  Mehraufwand     herstellbar    ist.

   Erreicht wird dies dadurch,  dass der eine Queransatz in der einen mit der Stirnfläche  des Möbelteiles fluchtenden Endstellung der Tür in einem  ersten     Endabschnitt    der Führungsnut führt und der  andere Queransatz in einer anderen Endstellung der Tür    in einer zweiten Führungsnut     führt,    sowie in beiden  Endstellungen der Tür ein Glied, wie Scherenglied,  biegsames Band, Kette usw., zwischen dem     Scharnierbü-          gel    und dem     Scharnierkasten        wirksam    ist, welches beim  Öffnen der Tür frei     mitschwenkt,

      dagegen bei geschlos  sener Tür hinter einen federnden     Einrastanschlag    greift  und dadurch die Tür in Schliessstellung hält. Da das  Glied an dem von der     angelenkten    Stirnfläche der Tür  entfernten Bereich des     Scharnierkastens    verankert ist,  wird die der     angelenkten    Stirnfläche der Tür benachbarte  Endfläche der Mittelnut nicht mehr belastet,     sondern    es  werden die eine     Ausbrechung    der Tür verursachenden  Kräfte auf den gesamten     Scharnierkasten        verteilt.     



  Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend  anhand der Zeichnung beispielsweise     erläutert.    Es zei  gen:       Fig.    1 eine Ansicht     eines        Ausführungsbeispieles        mit     Blickrichtung parallel zu den Ebenen einer Wand und  einer daran     angelenkten    Tür, bei in Schliessstellung       befindlicher    Tür;       Fig.    2 das Scharnier nach     Fig.    1 in voller Öffnungs  stellung der Tür sowie in Schnittdarstellung;       Fig.    3 das Scharnier nach den     Fig.    1 und 2 in Drauf  sicht gemäss     Fig.    2;

         Fig.4    und 5     Längsschnittansichten    des gleichen       Scharnieres,    wobei das an der Tür angeschlagene Teil der  Einfachheit halber weggelassen ist und       Fig.    6 bis 8 Querschnitte durch das andere Teil des       Scharnieres,    wobei in     Fig.    6 die obere, in den     Fig.    7 und 8  die untere Grenzstellung des     Oberteiles    und der     Verstell-          mutter    dargestellt ist.  



  Das in der Zeichnung dargestellte Scharnier dient zur       Anlenkung    einer Tür 1 an eine zu dieser in     Schliessstel-          lung        in    rechtem Winkel verlaufende Wand 2, wobei die       Stirnfläche    3 der Wand 2 zumindest auf einem Teil     ihrer     Breite, im dargestellten Fall auf ihrer gesamten Breite       (Fig.    1), von der Tür 1 überdeckt wird.  



  In die Tür 1 ist ein mit einem     Befestigungsflansch    4  versehener     Scharnierkasten    5 bündig eingelassen, welcher  eine Mittelnut 6     (Fig.2)    aufweist.     Der    Befestigungs-      flansch 4 ist mittels Holzschrauben 7 an der Tür 1  befestigt. Die beiden inneren Längsflächen der Mittelnut  6 sind mit darin eingearbeiteten Kulissenführungen 8, 9       (Fig.    2) versehen.  



  Ein     Scharnierbügel    12 ist an einem Ende schwanen  halsartig etwa in rechtem Winkel gebogen und daselbst  mit beidseitig vorspringenden (gestrichelt angedeuteten)  Queransätzen 10, 11 versehen, welche in die entsprechen  den     Führungsnuten    8, 9 des     Scharnierkastens    5 eingrei  fen. Die Queransätze 11 sind hierbei in an sich bekannter  Weise     kreisbogenförmig    ausgestaltet und greifen     lediglich     in     Schliessstellung    oder teilweiser Öffnungsstellung der  Tür 1 in die entsprechenden Führungsnuten 9 des       Schamierkastens    5 ein. Die Queransätze 10 des Schar  nierbügels 12 weisen die Form eines angesetzten Ringseg  ments auf.

   Die Führungsnuten 8 sind mit ihren, einer  Öffnungsstellung der Tür entsprechenden Endabschnitten  8a mit einem etwa den     ringsegmentartigen    Queransätzen  10 entsprechenden     Krümmungsradius    gegenüber dem  Anfangsbereich spitzwinkelig zurückgebogenen verlau  fend ausgebildet. Der Anfangsbereich der Führungsnuten  8 entspricht in seiner Breite etwa der     Segmenthöhe    der  ring     segmentartigen    Queransätze 10.

   Die Länge der Füh  rungsnuten 8, 9 ist so abgestimmt, dass beim Austreten  der     ringsegmentartigen    Queransätze 10 des     Scharnierbü-          gels    12 aus den Endabschnitten 8a der Führungsnuten 8  beim     Schliessen    der Tür 1 die Queransätze 11 des       Scharnierbügels    12 in die entsprechenden Führungsnuten  9 einzutreten beginnen, so dass auch dann eine sichere       Scharnierführung    gewährleistet ist, wenn sich die     ringseg-          mentartigen    Queransätze 10 in dem verbreiterten An  fangsabschnitt der Führungsnuten 8     mit    Spiel bewegen  können.

   Der oder die     Krümmungsradien    der Führungs  nuten 9 sowie der jeweiligen Anfangsbereiche der Füh  rungsnuten 8 liegen ausserhalb einer Ebene, welche durch  die der Stirnfläche 3 der Wand 2 in Schliessstellung  benachbarte     Stirnfläche    13 der Tür 1 definiert ist.  



  Da das Scharnier sehr     widerstandsfähig    gegenüber  einem Ausbrechen ist, braucht an dem     Scharnierbügel     jeder Seite nur je ein Queransatz vorgesehen sein,  welcher in jeder Öffnungsstellung des Scharniers in eine  zugehörige Führungsnut des     Scharnierkastens        eingreift;

       zusätzlich zu diesen     Queransätzen    ist, wie an sich       bekannt    und vorstehend beschrieben, an jeder Seite noch  ein     kreisbogenartiger    Queransatz vorgesehen, welcher  jedoch lediglich in Schliessstellung sowie in einer     Teilöff-          nungsstellung    in eine entsprechende Führungsnut des       Scharnierkastens    eingreift.  



  Der     Scharnierbügel    12 ist an seinem dem Scharnier  kasten 5 abgewendeten Abschnitt mit     tropfenförmigen     Langlöchern 14, 15 zur Befestigung an der Wand 2  mittels Schrauben 16 versehen.  



  Ein Glied 17 in der Art einer Schere mit zwei Armen  18, 19 ist an den Enden der Arme 18, 19 mit je einem  Paar von Augen 20, 21 versehen. Die Augen 21 umgrei  fen den     Scharnierbügel    12 seitlich und sind an diesen  mittels eines den     Scharnierbügel    12 durchsetzenden  Drehzapfen 22 aasgelenkt. Der     Scharnierkasten    5 hat in  einem sich über den Befestigungsflansch 4 erhebenden  Vorsprung 23 an dem der aasgelenkten Stirnfläche 13 der  Tür 1 abgewendeten Ende der     Mittelnut    6 eine Querboh  rung.

   Der Vorsprung 23 entspricht in seiner Breite dem  gegenseitigen Abstand der Augen 20 des Armes 18 des  Gliedes 17, und die Augen 20 sind mittels einem. die  Querbohrung durchsetzenden Drehzapfens 24 an den       Scharniergehäuse    5 aasgelenkt. Die Arme 18, 19 des  Gliedes 17 sind durch einen     Scharnierdrehzapfen    25    aneinander     aasgelenkt.        In    einer     Ausführungsvariante     könnten die Arme des Gliedes 17 aus Abschnitten von     U-          Profilstäben    bestehen, mit einer Breite entsprechend  derjenigen des     Scharnierbügels    12     bzw.    des     Vorsprunges     23,

   und mit beiden     Profilschenkeln    den     Scharnierbügel     12 bzw. den Vorsprung 23 des     Scharnierkastens    5  umgreifen. Die Widerstandsfähigkeit des Scharniers ge  genüber einem Ausbrechen ist dadurch im wesentlichen  durch die     Reissfestigkeit    des an den     Scharnierkasten          ungeformten        Vorsprungs    zur     Aufnahme    des     Veranke-          rungszapfens        bestimmt.     



  Bei einer (nicht dargestellten)     abgeänderten    Ausfüh  rungsform kann anstelle des Gliedes 17 auch ein Glied in  Form eines biegsamen Bandes oder     einer    Kette zur  Anwendung gelangen. In jedem Fall muss die maximale  Länge des Gliedes so abgestimmt sein, dass bei voller  Öffnung der Tür 1 nicht die Stirnfläche 13 durch das  Anschlagen des     Scharnierbügels    12 ausgebrochen wird.  



  Wird das Scharnier mit einem Glied 17 in Form einer  Schere ausgestattet, so ergibt sich die Möglichkeit,     an    der  Tür oder Wand in der Bewegungsbahn des Knickpunktes  des Gliedes 17 einen bei in Schliessstellung befindlicher  Tür 1 wirksam     federnden        Einrastanschlag    26 zur spitz  winkligen Zusammenpressung der Arme 18, 19 des  Gliedes bzw.     Vorspannung    der Tür in der     Schliessstel-          lung    vorzusehen.  



  Bei einer anderen Variante kann das Glied 17 auch  durch eine bistabile     Totpunktfeder    ersetzt sein, die das  Bestreben hat, die Tür in einer     Öffnungs-    und oder       Schliessstellung    zu halten.  



  Wie aus     Fig.    2 der Zeichnung deutlich hervorgeht,  wird durch das Glied 17 ein Ausbrechen des bei dem  vorderen Ende der     Mittelnut    6 des     Scharnierkastens    5  gelegenen, die     Stirnfläche    13     aufweisenden    Teiles der Tür  1 zuverlässig verhindert.  



  Bei der in den     Fig.    4 und 5 gezeigten Ausführungsva  riante ist ein     Scharnierbügel    des     Scharnieres    aus einem       Aufschraubgehäuse    31 und einem Oberteil 32     zusammen-          setzbar.    Das     Aufschraubgehäuse    31 ist beispielsweise auf  dem Seitenteil 51 eines Schrankes mittels Schrauben 47  befestigt, das rechtwinklig zur geschlossenen Tür 50  steht.     Im        Aufschraubgehäuse    31 ist ein     Bolzen    33  befestigt, der mit Innengewinde 39 und Aussengewinde  40 versehen ist.

   Auf dem Aussengewinde 40 kann     eine          Verstellmutter    34, die eine     Rändelung    46 und auf der  einen Seite konzentrische Rillen 41 trägt, auf und ab  geschraubt werden. Sie     durchragt    dabei Aussparungen 37  der Seitenwände 38 des     Aufschraubgehäuses    31.  



  Diese Ausführung bietet den besonderen Vorteil, dass  die wenigen zur Verstellung benötigten Teile äusserst  raumsparend angeordnet sind.  



  Das in     Fig.5    dargestellte Oberteil 32, auf dem der  andere     Scharmerteil    befestigt ist, übergreift nach der Be  festigung mit seinen Seitenwänden 43 die Seitenwände 38  des     Aufschraubgehäuses    31. Wie auch     Fig.    8 erkennen  lässt, wird dadurch eine Parallelführung gebildet. Zur  Vergrösserung der     Führungsfläche    sind Verlängerungen  44 der Seitenwände 43 vorgesehen, deren Mittelteil ge  zahnte Auflagekanten 42 aufweist, welche zum     Eingriff     in die Rillen 41 der     Verstellmutter    34 bestimmt sind.

   Die  Festlegung des Oberteils 32 auf dem     Aufschraubgehäuse     31 erfolgt durch die Sicherungsschraube 35, welche ein  Langloch 36 des     Oberteils    32     durchragt    und in das       Innengewinde    39 des Bolzens 33     einschraubbar    ist.  



       Während    das Übergreifen des Oberteils über     das          Aufschraubgehäuse    an sich schon eine Verdrehungssi  cherung darstellt,     bewirkt    die Verlängerung der Seiten-      wände des Oberteils ausserdem eine verbesserte Führung.  Dabei ist es     vorteilhaft,    wenn die Höhe des Oberteils  einschliesslich der verlängerten Seitenwände die Höhe  des     Bolzens    nicht oder nur geringfügig     überschreitet.     



  Es ist ferner möglich, dass die     Seitenwandverlänge-          rungen    des     Oberteils    Profilkanten zum Eingriff in die       Rändelung    46 der     Verstellmutter    34 besitzen.  



  Für den Fall, dass gerade eine der beiden Endlagen  bei der Seitenverstellung des Oberteiles gegenüber dem       Aufschraubgehäuse    fixiert werden soll, ist es dadurch  möglich, die     Verstellmutter    nach     erfolgter    Höheneinstel  lung gegen eine unbeabsichtigte Verdrehung zu sichern,  ohne dass hierzu verzahnte Auflagekanten des Oberteils  und ein     Rillenprofil    in der     Verstellmutter    erforderlich  wären.  



  Die Korrektur des Sitzes wird dadurch erreicht, dass  die Schwenkachsen des Scharniers in dem einen, vorzugs  weise an der Tür anzuschlagenden Teil versenkt ange  bracht sind, indem das andere Teil aus einem mit Bolzen  und     Verstellmutter    versehenen     Aufschraubgehäuse    und  einem dieses übergreifenden Oberteil besteht, das mittels  einer Sicherungsschraube am     Aufschraubgehäuse    in     zwei     aufeinander senkrechten Richtungen verstellbar befestigt  ist.  



  Wie die Verstellung funktioniert, geht aus den     Fig.    6  und 7 hervor. Bei gelöster Sicherungsschraube 35 kann  die     Verstellmutter    34 auf dem Bolzen 33 in die passende  Höhe geschraubt werden. In     Fig.    6 ist eine obere     Grenz-          lage    dargestellt. Durch Anziehen der     Sicherungsschraube     35 wird das Oberteil 32 mit den Auflagekanten 42     in    die  Rillen 41 der     Verstellmutter    34 eingeführt.

   Daher ist eine  Seitenverstellung des Oberteiles 32 aus der     Zeichenebene     von     Fig.    6 bis 8 heraus - das ist die Richtung des Pfei  les 52 in     Fig.    5 - nicht mehr möglich. Eine Höhenkor  rektur kann jedoch noch durchgeführt werden, bis die       Verstellmutter    34 und die Sicherungsschraube 35 gegen  einander fest verspannt sind. In     Fig.    7 ist die untere  Grenzlage dargestellt, in der die     Verstellmutter    34 und  die Sicherungsschraube 35 auf dem Bolzen 33 ganz ein  gedreht sind.  



  Die Befestigung und Einstellung des     Scharnieres    geht  also so vor sich, dass zuerst das     Aufschraubgehäuse    31  mittels der     Schrauben    47 auf dem Seitenteil 51 eines  Schrankes angeschlagen wird. Wenn die     Verstellmutter     34 auf den Bolzen 33 aufgeschraubt ist, kann das Oberteil  32 aufgesetzt und durch Eindrehen der Sicherungsschrau  be 35 vorläufig gehalten werden. Dank des     Langloches    36  kann das Oberteil 32 in Pfeilrichtung 52     (Fig.    5)     hin    und  her verschoben und dadurch der richtige Abstand 53       (Fig.    4, 5) hergestellt werden.

   Nun wird die     Verstelhnut-          ter    34 soweit nach oben geschraubt, dass ihre Rillen 41 in  die gezahnten Auflagekanten 42 des Oberteiles 32 ein  greifen. In dieser Lage ist eine Sicherung gegen     seitliches     Verschieben erreicht. Durch gleichzeitiges und gleichsin  niges Verdrehen von     Verstellmutter    34 und Sicherungs  schraube 35 kann nun die endgültige Höhe des Oberteils  32 noch eingestellt werden. Dadurch ist es möglich,  verschiedenen Holzstärken 48 bzw. Anschlagtiefen 49       (Fig.4)    der Tür 50 Rechnung zu tragen. Sobald die  Endstellung erreicht ist, wird das Oberteil 32 durch  weiteres Eindrehen der     Sicherungsschraube    35 endgültig  fixiert.  



  Es ist somit möglich, mittels weniger Teile und ohne  anderes Werkzeug als einen Schraubenzieher, eine Ver  stellung des     einen        Scharnierteiles,        d.h.    des Oberteiles 32  in zwei aufeinander senkrechten Richtungen vorzuneh  men, die beide durch die Konstruktion des Aufschraub-         gehäuses    31 mit Bolzen 33 vorgegeben sind. Bei der  Verstellung eines solchen     Scharnieres    treten keine  Schwenkbewegungen auf. Es macht beispielsweise keiner  lei Schwierigkeiten, ein und dasselbe Scharnier Holz  stärken von 14 bis zu 22 mm anzupassen, da es 8 mm  Ausgleichsweg ohne weiteres bewältigt. Mit herkömmli  chen Scharnieren ist dies nicht möglich.

   Gleichzeitig kann  jedoch auch das Türspiel ausgeglichen werden, das       beispielsweise    3 bis 4 mm betragen kann, wenn die Türe  nicht bündig mit dem Seitenteil abschliesst. Auch diese  Verstellung ist durchführbar, ohne dass der Öffnungswin  kel des     Scharnieres    geändert würde. Da das     Aufschraub-          gehäuse    31 mit dem Oberteil 32 eine Parallelführung  bildet     (Fig.8),    die zugleich eine Verdrehungssicherung  darstellt, und da ferner zur eigentlichen Einstellung nur  die     Verstellmutter    34 und die Sicherungsschraube 35  betätigt werden müssen, ist das Arbeiten mit dem  Scharnier ausserordentlich bequem und einfach.  



  Als Anwendung, um Verstellungen durchzuführen,  sind alle Möglichkeiten zu     bezeichnen,    an einem Bügel  eines     Scharnieres    zwei Teile vorzusehen, die eine höhen  verstellbare Parallelführung bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Scharnier für stumpfvbrschlagende Türen, mit einem in die Tür eingelassenen Scharnierkasten und einem am Möbelteil angeschlagenen Scharnierbügel, wobei der Scharnierbügel im Scharnierkasten durch Queransätze in an den Seitenwänden des Scharnierkastens angeordneten Führungsnuten gleitbar gelagert ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Queransatz (10) in der einen mit der Stirnfläche (3) des Möbelteiles fluchtenden Endstel- lung der Tür (1) in einem ersten Endabschnitt (8a) der Führungsnut (8)
    führt und der andere Queransatz (11) in einer anderen Endstellung der Tür (1) in einer zweiten Führungsnut (9) führt, sowie in beiden Endstellungen der Tür (1) ein Glied (17) zwischen dem Scharnierbügel (12) und dem Scharnierkasten (5) wirksam ist, welches beim öffnen der Tür (1) frei mitschwenkt, dagegen bei ge schlossener Tür (1) hinter einen federnden Einrastan- schlag (26) greift und dadurch die Tür (1) in Schliessstel- lung hält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Glied (17) hinter dem der angelenkten Stirnfläche (13) der Tür (1) zugewendeten Ende der Mittelnut (6) des Scharnierkastens (5) verankert ist. 2. Scharnier nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierkasten (5) ein Lagerauge zur Anlenkung des einen Endes des Gliedes (17) aufweist. 3. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierkasten (5) in die Wand (2) oder Tür (1) eingelassen und mit einem auf der Fläche der Wand (2) oder Tür (1) aufliegenden Befestigungsflansch (4) ver sehen ist. 4.
    Scharnier nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Befestigungsflansch (4) an einem der angelenkten Stirnfläche (13) der Tür (1) zugewendeten Bereich des Scharnierkastens (5) angeordnet ist. 5. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerauge in Form eines mit einer Querbohrung versehe- nen, sich über den Befestigungsflansch (4) erhebenden Vorsprunges (23) an dem der angelenkten Stirnfläche (13) der Tür (1) abgewendeten Ende der Mittelnut (6) ausgeführt ist.
    6. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierbügel (12) eine zu der Querbohrung des Lager auges des Schamierkastens (5) parallele Querbohrung zur Befestigung des anderen Endes des Gliedes (17) aufweist. 7. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied (17) in Form eines Scherengliedes mit zwei Armen (18, 19) ausgeführt ist, deren Enden je einen durch die Querbohrung des Lagerauges bzw. des Scharnierbügels (12) verlaufenden Drehzapfen (22, 24) angelenkt sind.
    B. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (18, 19) des Gliedes (17) als U-Profil mit einer Breite entsprechend derjenigen des Scharnierbügels (12) bzw. des Lagerauges ausgeführt sind und mit beiden Profil schenkeln den Scharnierbügel (12) bzw. das Lagerauge umgreifen. 9.
    Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Tür (1) oder Wand (2) in der Bewegungsbahn des Drehzapfens (25) des Gliedes (17) ein bei in Schliessstellung befindlicher Tür (1) wirksamer federnder Einrastanschlag (26) zur spitzwinkeligen Zusammenpressung der Arme (18, 19) des Gliedes (17) bzw. Vorspannung der Tür (1) in die Schliessstellung vorgesehen ist. 10. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied durch eine bistabile Totpunktfeder in eine öffnungs- und eine Schliessstellung vorgespannt ist.
    11. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Queransatz (10) des Scharnierbügels (12) aus einem an dessen Ende angesetzten Ringsegment besteht, welches in eine Führungsnut (8) von gegenüber der Sehnenlänge des Ringsegmentes geringeren Breite eingreift, und dass die Führungsnut (8) an ihrem einer Öffnungsstellung der Tür (1) entsprechenden Endabschnitt (8a) mit einem etwa dem Ringsegment entsprechenden Krümmungsradius ge genüber ihrem Anfangsbereich spitzwinklig zurückgebo gen verläuft.
    12. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet. dass der Scharnierbügel mit tropenförmigen Langlöchenl (14, 15) zur Befestigung der Tür (1) oder Wand (2) versehen ist.
    13. Scharnier nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein der Verstellung dienendes Teil des Scharniers aus einem mit Bolzen (33) und Verstellmutter (34) versehenen Aufschraubgehäuse (31) und einem dieses übergreifenden Oberteil (32) besteht, das mittels einer Sicherungsschraube (35) am Aufschraubgehäuse (31) in zwei aufeinander senkrechten Richtungen verstell bar befestigt ist. 14.
    Scharnier nach Patentanspruch und Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (32) ein Langloch (36) für den Durchtritt der Sicherungs schraube (35) aufweist. 15. Scharnier nach Patentanspruch und Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Auf schraubgehäuse (31) beiderseits des Bolzens (33) Ausspa rungen (37) in den Seitenwänden (38) besitzt, die von einer Rändelung (46) durchragt werden, und dass der Bolzen (33) mit Innen- (39) und Aussengewinde (40) versehen ist, welche die Sicherungsschraube (35)
    und die vorzugsweise gerändelte Verstellmutter (34) aufneh men. 16. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellmutter (34) auf der dem Oberteil (32) zugewand ten Seite Rillen (41) trägt, in welche gezahnte Auflage kanten (42) des festgelegten Oberteiles (32) formschlüs sig eingreifen. 17. Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (43) des Oberteiles (32) vor und/oder hinter den Auflagekanten (42) verlängert sind. 18.
    Scharnier nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 13 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungen (44) der Seitenwände des Oberteiles (32) Profilkanten zum Eingriff in die Rändelung (46) der Verstellmutter (34) besitzen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0151254A3 (en) * 1984-02-03 1986-01-29 Gesika Buromobelwerk Gmbh & Co. Kg Furniture hinge

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