CH469931A - Kunststoffschlauch aus thermoplastischem Material und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Kunststoffschlauch aus thermoplastischem Material und Verfahren zu seiner Herstellung

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CH469931A
CH469931A CH1719667A CH1719667A CH469931A CH 469931 A CH469931 A CH 469931A CH 1719667 A CH1719667 A CH 1719667A CH 1719667 A CH1719667 A CH 1719667A CH 469931 A CH469931 A CH 469931A
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CH
Switzerland
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plastic
hose
thermoplastic
thermoplastic material
stretched
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Application number
CH1719667A
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English (en)
Inventor
Ludwig Dr Laemmermayr
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Semperit Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L11/00Hoses, i.e. flexible pipes
    • F16L11/04Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Kunststoffschlauch aus thermoplastischem Material und Verfahren zu seiner Herstellung    Gegenüber den herkömmlichen Gummischläuchen   mit oder ohne Verstärkungseinlage - befinden sich  Schläuche aus Kunststoffmaterial aus preislichen Grün  den und Erzeugungsvorteilen im     Vormarsch.    Die einzige  Schwierigkeit, die bisher eine grössere Ausbreitung von  Kunststoffschläuchen verhinderte, waren deren - im  Vergleich zu Gummi - geringere Temperaturbeständig  keit und Druckfestigkeit bei gleicher Wandstärke, was  auf ein gewisses Fliessverhalten der Kunststoffe zurück  zuführen ist.  



  Man hat nun bereits verursacht, Kunststoffschläuche  mit Hilfe von     Textilgewebeeinlagen    zu verstärken. Der  Nachteil besteht allerdings darin, dass sich zwischen dem  Textil- und dem Kunststoffmaterial keine     befriedigende     Bindung herstellen lässt, so dass das textile Material,  auch wenn es imprägniert wurde, als Fremdkörper im  Kunststoffschlauch vorliegt und beim Biegen zu  arbei  ten  beginnt.  



  Es wurde auch schon vorgeschlagen, Verstärkungs  einlagen aus Kunststoffen, zum Beispiel Hart-PVC, in  spiraliger Form in den Schlauch einzubauen. Diese  Verstärkungseinlagen dienten allerdings hauptsächlich  der Verbesserung der Biegefestigkeit und nur in gerin  gem Masse der Druckfestigkeit des Schlauches; sie waren  ausserdem von im wesentlichen gleicher Dimension wie  die Wandstärke der Schläuche und bildeten daher eine zu  starke Verdickung der Schlauchwände.  



  Aus diesen Gründen wird daher     erfindungsgemäss    ein  Kunststoffschlauch aus thermoplastischem Material, mit  wenigstens einer Einlage oder Umhüllung aus vorge  recktem Material vorgeschlagen, bei welchem die Einla  ge oder Umhüllung aus dem thermoplastischen Material  des Kunststoffschlauches oder aus einem diesem artver  wandten Material besteht. Das vorgereckte Material  gestattet die Verwendung eines dünnen Einlage- bzw.  Umhüllungsmaterials, das nur etwa<B>115</B> bis<B>1/10</B> der  Wandstärke des Schlauches einnimmt.  



  Diese Einlage bzw. Umhüllung wird zum Beispiel in  Form eines Bandes oder Streifens um einen     Kern    oder  um eine     vorgespritzte    Schlauchhülle gewickelt, wobei die       einzelnen    Wendeln mindestens dicht aneinander an-    schliessen, vorzugsweise sich aber geringfügig überlap  pen. Die Einlage bzw. Umhüllung kann aber auch in  Form von gereckten Fasern geflochten sein. Diese     Ar-          mierung    kann nach Bedarf von einem weiteren Mantel  aus thermoplastischem Material umgeben sein.  



  Als thermoplastisches Material für die Herstellung  des Schlauches können bisher dafür verwendete Materia  lien, wie     z.B.    Polyäthylen,     Polypropylen,        Polyvinylchlorid          u.dgl.,    jedoch auch andere thermoplastische Materialien  verwendet werden.

   Für die Armierung von Polyäthylen  und     Polypropylenschläuchen    können vorgereckte Bänder,  Streifen oder Fasern sowohl aus     Polyäthylen    als auch       Polypropylen    verwendet werden, die jedoch nicht für die       Armierung    von Schläuchen aus - vorzugsweise weichge  machtem -     Polyvinylchlorid    Verwendung finden kön  nen, da sie diesem nicht artverwandt sind. Für die  Armierung solcher Schläuche wird vorzugsweise gereck  tes     Hart-PVC-Material    herangezogen.  



  Ein Verfahren zur Herstellung des     erfindungsgemäs-          sen    Kunststoffschlauches ist nun dadurch gekennzeich  net, dass auf einen Dorn oder eine     vorgespritzte     Schlauchhülle aus thermoplastischem Material ein oder  mehrere Kunststoffbänder, -streifen oder -fasern aus  artverwandtem, jedoch vorgerecktem Material aufge  bracht, vorzugsweise gewickelt oder geflochten werden,  und dass die Aufbringung dieses vorgereckten Materials,  in oder an einen Mantel aus thermoplastischem Material  bei einer solchen Temperatur erfolgt, welche ein     Ver-          schweissen    des vorgereckten mit dem thermoplastischen       Schauchmaterial    gerade schon gestattet,

   ein Zurückgehen  der     Reckung    bei der kurzfristigen     Aufbringung    jedoch  noch nicht bewirkt. Es konnte nämlich überraschender  weise festgestellt werden, dass die     Reckung    eines stramm  gewickelten Bandes oder Fasergeflechtes durch diese  Fixierung bei gleicher Temperatur länger, bzw. bei  gleicher     Zeiteinwirkung    noch bei höheren     Temperaturen     erhalten bleibt, als wenn das Band oder Geflecht in freier  Form vorliegen würde.  



  Es wird     z.B.    ein durch     Reckung    orientiertes Polypro  pylenband von 0,3 mm Stärke und 1 cm Breite verwen  det, welches eine Zugfestigkeit von 2850 kg     besitzt.    Für      die     Armierung    eines     Polyvinylchloridschlauches    wird  beispielsweise ein gerecktes     Hart-PVC-Band    von 0,2 mm  Stärke und 5 mm Breite verwendet, welches eine Zugfe  stigkeit von 900 kg besitzt und in einer     Lage    gewickelt  wird. Mit solchen Verstärkungseinlagen lassen sich  Kunststoffschläuche herstellen, welche die Druckfestig  keit von metallarmierten Schläuchen besitzen, ohne deren  Nachteile aufzuweisen.  



  Der     erfindungsgemässe    Kunststoffschlauch besitzt bei  gleichem Gewicht eine gegenüber einem herkömmlichen  Kunststoffschlauch     5-fache    Festigkeit, wobei ausserdem  auch die     Verwendbarkeitsgrenze    von etwa 40  auf rund  80  - 90 C gesteigert werden kann. Im Falle von  gerecktem     Hart-PVC-Band    geht die     Reckung    erst bei  Temperaturen von 190 C zurück, während die Verbin  dung mit dem gespritzten, weichgemachten     Polyvinylchlo-          ridmaterial    des Schlauches bereits bei l40  C in kurzer  Zeit befriedigend erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Kunststoffschlauch aus thermoplastischem Mate rial, mit wenigstens einer Einlage oder Umhüllung aus vorgerecktem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage oder Umhüllung aus dem thermoplastischem Material des Kunststoffschlauches oder aus einem diesem artverwandten Material besteht.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffschlau ches nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Dorn oder eine vorgespritzte Schlauchhül le aus thermoplastischem Material ein oder mehrere Kunststoffbänder, -streifen oder -fasern aus artverwand tem, jedoch vorgerecktem Material aufgebracht werden, und dass die Aufbringung dieses vorgereckten Materials in oder auf einen Mantel aus thermoplastischem Material bei einer solchen Temperatur erfolgt, welche ein Ver- schweissen des vorgereckten Materials mit dem thermo plastischen Schlauchmantel gerade schon gestattet,
    ein Zurückgehen der Reckung bei der kurzfristigen Aufbrin gung jedoch noch nicht bewirkt. UNTERANSPRUCH Kunststoffschlauch nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage bzw. Umhüllung etwa 1/5 bis 1/1o der Wandstärke des Schlauches ausmacht.
CH1719667A 1966-12-28 1967-12-06 Kunststoffschlauch aus thermoplastischem Material und Verfahren zu seiner Herstellung CH469931A (de)

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