CH470007A - Verfahren und Vorrichtung zum Beschriften von Diapositiven - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Beschriften von Diapositiven

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CH470007A
CH470007A CH933966A CH933966A CH470007A CH 470007 A CH470007 A CH 470007A CH 933966 A CH933966 A CH 933966A CH 933966 A CH933966 A CH 933966A CH 470007 A CH470007 A CH 470007A
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CH
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CH933966A
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Wettlaufer Georg
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Ancora Werbung Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/006Retouching apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren und Vorrichtung zum Beschriften von Diapositiven Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine    Vorrichtung      zum   Beschriften von mit transparenten Deckplatten versehenen Diapositiven. 



  Es ist vielfach erwünscht, Diapositive zu beschriften. Wegen der nachfolgenden Vergrösserung muss die, Aufschrift genau und scharf sein. Eine Beschriftung mit Feder und Tusche oder auf ähnliche Weise ist, wenn sie scharf und gerade    aufgebracht   werden soll, schwierig und zeitraubend: Bei einer direkten    Beschriftung   des    Diapositivfilms   lässt sich    eine      misslungene   Beschriftung ausserdem schlecht    entfernen   und verdirbt das    ganze   Bild. 



  Es ist Aufgabe der Erfindung,    ein      Verfahren   und eine Vorrichtung    zum      Beschriften   von Diapositiven.    zu   schaffen, mit deren Hilfe    schnell,      einfach   und sicher eine saubere    Beschriftung   erhalten werden kann. 



  Diese Aufgabe wird    gemäss-   dem erfindungsgemässen    Verfahren   dadurch gelöst, dass    man   die    Schriftsymbole   einer    Haftdruckfolie   auf die Innenfläche einer Deckplatte aufbringt. Die Deckplatts ist gewöhnlich ein Diapositivglas. Die Anordnung von Schriftsymbolen an der    Innenfläche   der    Diapositivdeckplatten   bietet den Vorteil, dass die Schrift auch bei starker Erwärmung des Diapositivs    infolge   der    Lichtdurchstrahlung   oder dergleichen sickergehalten ist. 



  Vorzugsweise wird dabei der Filmstreifen, der das zu beschriftende Bild enthält, in .einer Stellung,    die   dessen gerahmter Stellung entspricht,    unterhalb   der Deckplatte    angeordnet,   so dass seine genaue- Anordnung der Beschriftung im bzw. zum Bild möglich ist. 



  Zweckmässig    kann,   man. eine    Beschriftung   mit einer Schriftgrösse von 2,5 mm verwenden, wobei kleine Schriftsymbole,    wie   Satzzeichen und dergleichen, aus der 3    mm   oder    einer      grösserem   Schrift genommen werden. 



  Eine Vorrichtung zur Durchführung des    Verfahrens   umfasst erfindungsgemäss eine Auflageplatte mit an ihrer    Oberfläche      angeordneten-   Kanten zum Halten der Diapositivdeckplatte.. 



     Die,      Kanten      zum   Halten der    Diapositivdeckplatten   können durch eine Vertiefung in der Auflageplatte gebildet sein, die der Grösse der    grössten   zu beschriftenden    Diapositivdeckplatten   entspricht, oder durch aus der    Auflagefläche   herausragende Stege. 



  Eine Anpassung an kleinere Formate    geschieht   zweckmässig durch Einlegerahmen mit entsprechender Innenöffnung; diese Einlegerahmen sind vorzugsweise zwischen die Kanten zum Halten der    Diapositivdeck-      platten      einlegbar.   



  Zum Greifen der    Diapositivdeckplatten   in der Vertiefung besitzt    diese      vorteilhaft   eine seitliche Ausbuchtung, die über den Rand der    Diapositivdeckplatte   hinausgeht und sie auf dieser Seite hochzuheben gestattet. Die    Ausnehmungstiefe   dieser Ausbuchtung    kann   derjenigen der übrigen Vertiefung gleich oder tiefer    sein.   Auch die Einlegerahmen weisen vorteilhaft eine derartige Ausbuchtung an    ihrer      Innenöffnung   auf, oder sie sind am Rand der Innenöffnung mit    stegartig_   vorstehenden Innenrändern versehen,. die    ein   Hochheben der Rahmen gemeinsam mit den    Diapositivdeckplatten   ermöglichen. 



  Weiterhin    kann,   es.    vorteilhaft   :sein, die Auflageplatte mit    einer   Führung für einen. Filmstreifen zu. versehen. Dies bietet den Vorteil,.    dass   der Filmstreifen. mit dem betreffenden Bild    unterhalb   der zu beschriftenden Diapositivdeckplatte an dieser    entlangbewegt   werden kann und .die    Einteilung   des Bildformats in Text und Bilddarstellung leichter ausgewählt und eingestellt werden kann. 



  Die Wahl des Ortes der Beschriftung wird. erleichtert, wenn die    Auflageplatte,   insbesondere im Bereich der    Vertiefung   bzw. innerhalb der Stege, zum Einlegen der    Diapositivdeckplatten   durchsichtig oder    durchscheinend   ausgebildet ist, z. B.    indem   sie aus durchsichtigem. oder durchscheinendem    Polymethacrylester   oder einem anderen Kunststoff, oder aus Glas besteht. Es ist dann    vor-      teilhaft,   die    Auflageplatte   von der Rückseite her zu beleuchten.

   Die Lampe kann dabei so nah an der Auflageplatte angeordnet sein, dass sie, ausser zu beleuchten, die.    Diapositivdeckplatten   auch erwärmt und damit ein 

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 Ablösen der Symbole von der    Haftdruckfolie   ,und das Halten am    Diapositivglas,   insbesondere auch bei feuchter Luft, erleichtert. 



  Es ist von Vorteil, die Auflageplatte insbesondere im Bereich zwischen den Kanten zum Halten der Diapositivgläser mit Zeilen, einem Strichgitter mit horizontalen und vertikalen Linien oder einer ähnlichen, die Fläche aufteilenden Markierung zu versehen, um eine genaue, gerade und gleichmässige    Plazierung   der Beschriftung sicherzustellen. 



  Im folgenden wird die Erfindung an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher beschrieben. 



     Fig.   1 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Beschriftungsvorrichtung. 



     Fig.   2    zergt   einen    Einlegerahmen   in Draufsicht. 



     Fig.   3 zeigt eine andere    Ausführungsform   im Querschnitt in einer Ebene    III-III   gemäss    .Fig.   4. 



     Fig.   4    zeigt   die Vorrichtung gemäss    Fig.   3 in Draufsicht. 



     Fig.   5 ist eine perspektivische Ansicht einer abgewandelten Auflageplatte zu der Vorrichtung gemäss    Fig.   3. 



  Die in    Fig.   1    dargestellte      Beschriftungsvorrichtung   weist eine Auflageplatte 11 aus Pappe mit einer quadratischen Vertiefung 12 von etwa 2 mm Tiefe auf. In die    Ausnehmung   12 kann eine    Diapositivdeckplatte,   z. B. ein    Diapositivglas,   eingelegt werden, das beschriftet wird, indem in bekannter Weise    Haftdruckfolien   aufgelegt und die gewünschten Buchstaben durchgedrückt werden. Unter das    Diapositivglas   kann der dazugehörige Film, der später beim Rahmen durch dieses Glas abgedeckt werden soll,    eingelegt   werden, um die Beschriftung genau an der    gewünschten   Stelle des Bildes zu erhalten. 



  Die Vertiefung 12 besitzt die    Aus.massei   eines üblichen Diapositivs, also z. B. etwa 7 x 7    cm2   oder etwa 5    x5      cm .   Soll die Beschriftungsvorrichtung für    kleiner-      formatige   Diapositive verwendet werden als der Grösse der    Ausnehmung   12 entspricht, so kann sein in    Fig.   2 dargestellter Einlegerahmen 14 zur    Anwendung   kommen. 



  An einer Seite der Vertiefung 12 befindet sich eine Ausbuchtung 13 von vorzugsweise gleicher Tiefe, die etwa in Form eines Halbkreises von 1 cm Radius ausgebildet ist. Hierdurch    lässt   sich das    Diapos.itivglas      leicht   aus der    Vertiefung   12 herausnehmen. Auch der Einlegerahmen 14 besitzt    vorteilhafterweise   eine solche Ausbuchtung, oder er ist gemäss    Fig.   2 an mindestens zwei    Seiten   seiner Innenöffnung mit    stegartig   vorstehenden Innenrändern 15 versehen, auf denen das Diapositiv aufliegt, so dass es zusammen mit dem Einlegerahmen 14 aus der Vertiefung 12 herausgenommen werden kann. 



  Die Pappe, aus der die Auflageplatte 11 besteht,    ist   in der    Vertiefung   12 und zu deren beiden Seiten mit engen Zeilen 16    bedruckt,   die ein geradliniges Beschriften erleichtern. 



  An der Auflageplatte 11 ist links ein Deckel 17    be=   festigt, der wie ein Buchdeckel über die Auflageplatte 11 geklappt werden kann. Im Deckel 17 befindet sich eine Tasche 18, die zur Aufbewahrung der    Haftdruckfolie   dienen kann. Hierdurch wird die    Beschriftungsvorrich-      tung   zu einem handlichen und aussen ansprechend    be-      druckbaren   Gegenstand. 



     Fig.   3    zeigt   eine abgewandelte    Ausführungsform   mit    einem      pultartigen   Gehäuse 21, dessen Schrägfläche als    Auflageplatte   1 1' ausgebildet ist und in der Mitte aus einem durchscheinenden Material 28 besteht, z. B. aus einer    durchscheinenden      Polymethacrylesterplatte.   Es kann jedoch auch die    ganze   Auflageplatte 11' aus dem durchscheinenden Material    bestehon.   



  Die Kanten zum Halten der    Diapositivgläser   werden bei dieser    Ausführungsform   von Stegen 23 gebildet, die über die Oberfläche der Auflageplatte 11' vorstehen und einen der Aussparung 12    entsprechenden   Bereich 22 begrenzen. Die    Stege,   müssen den Bereich 22 nicht vollständig umschliessen, es genügt, wenn Stege 23 entlang zweier gegenüberliegender Seiten und an den Ecken    vorhanden   sind, wie in    Fig.4   dargestellt, oder wenn nur im Bereich der Ecken Stege 23' vorgesehen sind, wie in    Fig.   5 gezeigt. Hierbei bietet das Herausnehmen der    Diapositivgläser   keine    Schwierigkeiten.   



  Quer über die Auflageplatte 11' und mitten durch den    Bereich   22 erstreckt sich eine der Filmbreite entsprechende flache    Rinne   24 als Führung für den    Film,   der somit unter dem    Diapositivglas   nach rechts und nach links gezogen werden kann, um ein zu beschriftendes Bild in der    zu   rahmenden Stellung anzuordnen    und   eine geeignete Stelle für den Text auszusuchen. 



  Bei der abgeänderten    Ausführungsform   gemäss    Fig.   5 besitzt die Auflageplatte 11" ausser der querliegenden    Führung   24' eine senkrecht    angeordnete      Füh-      rung   25 für einen    Diapositivfilm   mit    Bildern   im Hochformat. Die Auflageplatte 11"    besitzt   ausserdem zwischen den die Kanten zum Halten der Diapositive    bil-      dznden   Stegen 23' auch noch Brücken 26, die den Film an den    Grund   der Rinne 24' bzw. 25 andrücken. Die    Brücken   26 können sich auch in Verlängerung der Ecken 23' erstrecken.

   Die Auflageplatte 11" kann auch im ganzen    durchscheinend   sein, während die Brücken 26 einen dunklen Rahmen um das Diapositiv bilden. Zwischen den Brücken 26 und den    Führungen   24' und 25    entstehen   schlitzförmige Zwischenräume 32, durch die der Film hindurchgeschoben wird. 



  Vorzugsweise sind die    Auflageplatten   11'    (Fig.   3, 4) bzw. 11"    (Fig.   5) mit Zeilen, entsprechend den Zeilen 16    (Fig.   1),    oder   einem Strichgitter 33    (Fig.4)   versehen, die zumindest im Bereich des durchscheinenden Materials 28    bestehen   sollten, sich jedoch auch z. B. über die    Führungen   24 bzw. 24' und 25    erstrecken   können. 



  Das    pultartige      Gehäuse   21 ist mit einer    Glühlampe   29    ausgerüstet,   die zugleich leuchtet und das Diapositivglas leicht erwärmt und damit ein Ablösen der Symbole von der    Haftdruckfolie   und das Halten am Diapositivglas, insbesondere auch bei feuchter Luft, erleichtert.    In   der Rückwand    und   im Boden des Gehäuses 21 sind Luftlöcher 27 vorgesehen, um eine Überhitzung im Innern zu verhindern. 



  Die    Übertragung   der Buchstaben von der Haftfolie auf das    Diapositivglas      erfolgt   in bekannter Weise durch Auflegen auf    das   Glas, Anreiben des Buchstabens und Abheben der Folie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Beschriften von mit transparenten Deckplatten versehenen Diapositiven, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schriftsymbole einer Haftdruckfolie auf die Innenfläche einer Deckplatte aufbringt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Beschriftung einer Deckplatte den das zugehörige Bild aufweisenden Filmstreifen <Desc/Clms Page number 3> in einer der gerahmten Stellung entsprechenden Stellung unterhalb dieser Deckplatte anordnet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Beschriftung mit einer Schriftgrösse von 2,5 mm verwendet, wobei kleine Schriftsymbole, wie Satzzeichen, aus der 3 mm oder einer grösseren Schrift genommen werden. PATENTANSPRUCH II Beschriftungsvorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Auflageplatte mit an ihrer Oberfläche angeordneten Kanten zum Halten der Diapositivdeckplatte. UNTERANSPRÜCHE 3.
    Beschriftungsvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten zum Halten der Diapositivdeckplatten durch eine Vertiefung in der Auf- lageplatte- gebildet sind, die durch Einlegerahmen an kleinere Formate angepasst werden kann. 4.
    Beschriftungsvorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Teil der Auflageplatte, der zwischen den Kanten zum Halten der Diapositivdeckplatten liegt, mit Zeilen, einem Strichgitter oder einer ähnlichen, die Fläche aufteilenden Markierung versehen ist. 5. Beschriftungsvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie im wesentlichen aus Pappe oder Kunststoff besteht. 6.
    Beschriftungsvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Teil der Auflageplatte, der zwischen den Kanten zum Halten der Diapositivdeckplatten liegt, aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material besteht und von der Rückseite beleuchtet ist.
CH933966A 1965-08-20 1966-06-28 Verfahren und Vorrichtung zum Beschriften von Diapositiven CH470007A (de)

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