CH470300A - Rutsche - Google Patents
RutscheInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Rutsche Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rutsche, insbesondere zur Stapelung von Stückgütern. Es sind beispielsweise in Mühlebetrieben Rutschen zum Transport von Säcken bekannt, wobei zum Sta peln die einzelnen Säcke von der Rutsche weggehoben und aufeinander gestellt werden müssen, um anschliessend magaziniert zu werden. Das übliche Vorgehen war bisher so, dass die Säcke von Hand aufeinandergestellt wurden. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Rutsche, welche erlaubt, diese bisherige Handarbeit weitgehendst zu vermeiden. Die erfindungsgemässe Rutsche zeichnet sich dadurch aus, dass diese einen fixen Teil und einen diesem gegenüber im Betrieb zum Aus- und Zurückklappen vorgesehenen Teil aufweist, wobei bei ausgeklapptem Teil die Rutschbahn unterbrochen ist. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend anhand von Figuren erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht einer fahrbaren Rutsche, in unbeladenem Zustand, Fig. 2 die Rutsche gemäss Fig. 1 in Vorderansicht, Fig. 3 eine Ansicht aus der Steuergruppe, gemäss Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt durch die Steuergruppe, im Ausschnitt gemäss Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt durch die Steuergruppe, im Ausschnitt gemäss Linie V-V der Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt durch die Steuergruppe, im Ausschnitt gemäss Linie VI-VI der Fig. 3, Fig. 7 einen Ausschnitt, teilweise im Schnitt, mit weggelassenen Teilen, gemäss Linie VII-VII der Fig. 3, analog dem Schnitt nach Linie VI-VI, Fig. 8 einen Ausschnitt aus dem oberen Teil der Rutsche mit dem Bereich des oberen Endes des Kippteils sowie des Rutscheneinlaufes, teilweise im Schnitt, Fig. 9 einen Ausschnitt aus dem Bereich der Fussplatte mit dem Steuergestänge zum Abheben der Säcke von der Rutschenfläche, mit weggehobener Seitenwand, Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X der Fig. 2. Die in Seitenansicht dargestellte Rutsche gemäss Fig. 1 umfasst ein Untergestell 1 mit zwei festen Standstreben 3, sowie zwei gegenüberliegende Streben 4, an welchen je ein Rad 5 befestigt ist. Die Streben 4 sind mit höheneinstellbaren Strebenteilen 7 versehen, die ein Anpassen der Aufnahmehöhe der Rutsche erlauben. An der einen Strebe 4 ist im Schwenkpunkt 11 ein Dämpfungszylinder 9 angeordnet. Auf dem Untergestell 1 ruht ein fester Trog 13 in einem festen Rah- men 14. Dieser dient ebenfalls der Aufnahme des kippbaren Troges 15. Der Kipptrog 15 ist um eine Schwenkwelle 17 drehbar. Am festen Rahmen 14 ist eine Steuergruppe 19 angeordnet, um die Freigabe des kippbaren Troges in n vorbestimmter Weise zu steuern. Am untern Ende des kippbaren Troges 15 befindet sich eine schwenkbare Fussplatte 21. Die Kolbenstange 23 zum Dämpfungszylinder 9 ist mit ihrem freien Ende im Schwenkpunkt 25 des kippbaren Troges 15 befestigt. In Fig. 2 ist die Rutsche in Vorderansicht mit eingeklapptem Rutschenteil ersichtlich. Fig. 3 zeigt Teile der Steuergruppe 19. Eine Trägerschiene 30 ist am festen Rahmen 14 befestigt. Die Schiene 30 trägt zwei Führungszapfen 32 und 33 sowie einen Lagerzapfen 34. Eine Steuerschiene 36 ist in zwei Schlitzen 41 auf den Zapfen 32 und 33 geführt. Eine Rückzugfeder 37 ist mit dem einen Ende an der Steuerschiene 36 und mit dem andern an der Trägerschiene 30 befestigt. Die Steuerschiene 36 weist eine obere Zahnung 38 und eine untere Zahnung 401 auf. Eine auf dem Lagerzapfen 34 schwenkbar angeordnete Halteklinke 42 ist am einen freien Ende mit einem Haltezahn 43 versehen. Das andere freie Ende der Klinke 42 weist eine Auflauffläche 45 auf, welche an einer Steuernase 46 endet. Eine Schraubenfeder 44 drückt den Haltezahn 43 in die Zahnung 40. In zwei Seitenstützen 50 und 51, von welchen die eine 50 mit der Trägerschiene 30 und die andere 51 mit einem andern Teil des festen Rahmens 14 verbunden sind, dienen der Aufnahme eines Haltebolzens 48. An der Steuerschiene 36 ist ferner ein Schaltnocken 139 befestigt (Fig. 10). Am kippbaren Trog 15 ist, wie aus Fig. 7 hervorgeht, eine Winkelschiene 55 angebracht. Sie trägt einen Schalt- und Zählhebel 57, der um einen Schwenkpunkt 59 schwenkbar angeordnet ist und an seinem einen freien Ende einen Lagerzapfen 63 trägt, auf dem eine Schaltklinke 61 schwenkbar lagert. Diese Klinke 61 läuft am einen Ende in einen Verschiebezahn 65 aus, während das andere Ende einen seitlich herausragenden Anschlagstift 67 aufweist, welcher die Drehbewegung der Schaltklinke 61 auf dem Zählhebel 57 im Uhrzeigersinn begrenzt. Eine Zugfeder 69 ist am einen Ende mit dem Zählhebel 57 und mit dem andern über eine Halteschraube (nicht dargestellt) mit der Winkelschiene 55 verbunden. Auf dieser Schiene 55 ist ein weiterer Anschlag 71für einen Haltehebel 73 vorgesehen, welch letzterer auf einem Lagerzapfen 75 in der Winkelschiene 55 schwenkbar gelagert und mittels einer Feder 77 in seine Haltelage geschwenkt wird, in welcher er am Anschlag 71 ansteht. Der Haltehebel 73 ist mit einer Ausnehmung 79 versehen, welche in seiner Halte- bzw. Ruhelage den Haltebolzen 48 aufnimmt, wie dies in Fig. 3 ersichtlich ist. Das freie Ende 81 des Haltehebels 73 liegt in der Ruhelage am Schaltnocken 139. Ein Rückführsteuerhebel 83, um einen Lagerzapfen 84 an der Winkelschiene 55 schwenkbar gelagert, ist an seinem freien Ende mit einem Haltezapfen 85 ausgerüstet und wird von einer Zugfeder 87 im Gegenuhrzeigersinn an einen Anschlagzapfen 88 gezogen. In Fig. 7 sind die entsprechenden Halteteile mit dem Haltehebel 73, welcher den kippbaren Trog 15 in seiner eingekippten Lage festhält, ersichtlich. Fig. 8 zeigt einen Ausschnitt, teilweise im Schnitt, des obern festen Troges 13 und der Übergangsstelle mit dem obern Teil des kippbaren Troges 15. Es sind ebenfalls Teile des festen Rahmens 14 ersichtlich. Der feste Trog 13 weist einen heb- und senkbaren Bodenteil 92 auf, welcher um eine Schwenkachse 94 des festen Troges 13 auf- und abgeklappt werden kann. Dieser Bodenteil 92 ist mit einer an einem Lappen 100 um eine Schwenkachse 98 drehbaren Stützklinke 96 ausgerüstet. Diese Stützklinke 96 hat einen seitlich herausragenden Stützkamm 102. Ihr freies Ende ist über einen auf einer Welle 106 drehbar gelagerten Hebel 104 und um eine Drehachse 108 schwenkbar, mit einem Hebel 110 verbunden, welcher seinerseits um eine Achse 114 eines Winkelteils 112 schwenkbar ist. Eine Feder 116 versucht, die Stützklinke 96 im Gegenuhrzeigersinn in ihre Stützlage zu ziehen. Über dem festen Trog 13 ist - wie aus Fig. 8 ersichtlich - ein Fangblech 118 vorgesehen, dessen Lage mittels eines Einstellorganes 120 bezüglich des schwenkbaren Bodenteiles 92 verstellt werden kann. Ein Mitnehmer 122, an einem Winkel 124 des kippbaren Troges 15 befestigt, untergreift mit seiner Nase den schwenkbaren Bodenteil 92. In Fig. 9 ist der untere Teil des kippbaren Troges 15 dargestellt, an welchem die Fussplatte 21 an einem Drehlagerbolzen 128 schwenkbar befestigt ist. An der Fussplatte ist beidseitig je ein Hebel 129 vorgesehen, verbunden über je zwei Laschen 130 mit je zwei Winkelhebeln 132, von welchen nur einer dargestellt ist. Deren andere Winkelteile sind an einer Rückklappe 134 befestigt. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, ist auf dem Schaltzapfen 52 der Steuerschiene 36 mittels eines Handgriffes 137 um 1800 umlegbar der Schaltnocken 139 angeordnet, welcher auf der einen Seite des Drehpunktes in Verschieberichtung der Steuerschiene 36 mehr vorsteht als in der andern Richtung. Die Rutsche, unbelade.n, befinde sich in Ausgangslage. Es ist ein erster gefüllter Sack aufgegeben worden. Dieser Sack rutscht in den festen Trog 13 und anschliessend in den kippbaren Trog 15. Der Sack überrutscht dabei das in den kippbaren Trog 15 vorstehende freie Ende des Hebels 57 (Fig. 3) und presst diesen, im Gegenuhrzeiger-sinn um den Schwenkpunkt 59 schwenkend, auf die Rutschbahn. Durch diese Schwenkung erfährt die am Lagerzapfen 63 gelagerte Schaltklinke 61 eine Verschiebung nach rechts, wobei der eingehakte Verschiebezahn 65 die Steuerschiene 36 um eine Zahnbreite nach rechts verschiebt. Dabei verschiebt sich auch der Schaltnocken 139 und verschiebt am freien Hebelende 81 den Schalthebel 73 aus seiner ursprünglichen Lage im Gegenuhrzeigersinn, wobei die Ausnehmung 79 und der Anschlagzapfen 48 sich relativ zueinander verschieben. Bei dieser Bewegung wird die Steuerschiene 36 um einen Zahn nach rechts verschoben und durch den Haltezahn 43 in der nächsten Zahnlücke gehalten. Wenn der Sack den Hebel 57 überrutscht hat, kehrt dieser unter dem Zug der Feder 69 wieder in seine aufgerichtete Ausgangslage zurück, wobei der Verschiebezahn 65 unter Verschwenkung der Schaltklinke 61 auf dem Lagerzapfen 63 eine Zahnbreite zurückversetzt wird und in die öffnung zwischen dem vordersten und dem zweiten Zahn zu liegen kommt. Der Sack 140 ist nun mittlerweile in den unteren Teil des kippbaren Troges 15 gelangt und auf die Fussplatte 21 aufgelaufen, welche er im Gegenuhrzeigersinn um den Drehlagerbolzen 128 schwenkt und damit über die Hebel 129 und die Laschen 130 die vier Winkelhebel 132 betätigt, welche die Rückklappe 134 von der Rutsche wegstösst, so dass der Sack 140 gegenüber der Rutschbahn abgehoben wird. Wenn nun der zweite Sack in den festen Trog 13 und anschliessend in den kippbaren Trog 15 gelangt, so betätigt er in vorbeschriebener Weise den Hebel 57 und die Steuerschiene 36 wird um eine weitere Zahnbreite nach rechts verschoben, wobei sich die Ausnehmung 79 des Haltehebels 73 immer mehr vom stillstehenden Haltebolzen 48 entfernt. Dadurch, dass der erste Sack mit Hilfe der Rückplatte 134 in seiner halb liegenden Lage von der Rutschfläche abgehoben wird, verhütet man, dass der nachfolgende Sack, am obern Teil des ersten Sackes abgleitend, diesen überspringt und aus der Rutsche fällt; denn abgefüllte Säcke sind nicht immer ganz gefüllt. Durch die Schräglage der Rutsche liegt der Füllspiegel im Oberteil des Sackes 140 oft beinahe horizontal. Kommt nun bei angehobenem Sack 140 der nachfolgende Sack angefahren, so liegt dieser nun etwas tiefer auf dem ersten auf und überfährt den Füllspiegel im Sack nicht mehr, sondern drückt diesen zusammeln. Wenn nun der dritte Sack über den festen Trog 13 und den kippbaren Trog 15 den Hebel 57 betätigt, so wird die Steuerschiene 36 um eine weitere Zahnbreite nach rechts verschoben. Dabei gelangt nun der Haltehebel 73 ausser Eingriff mit dem Haltebolzen 48, so dass der kippbare Trog 15 nicht mehr durch den Haltehebel 73 gehalten wird. Die Rutsche ist dimensionsmässig bezüglich der erzeugten Drehmomente derart ausgelegt, dass sich der kippbare Trog 15 unter der Last der drei Säcke um die Schwenkwelle 17 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Dabei nimmt das vorstehende Ende des Mitnehmers 122 den schwenkbaren Bodenteil 92 des festen Troges 13 mit, welcher um die Schwenkachse 94 ausgeschwenkt wird. Mit dieser Schwenkbewegung wird die Stützklinke 96 ebenfalls hochgehoben und sobald der Stützkamm 102 die Oberkante der Profilschiene 101 des festen Rahmens 14 erreicht hat, gelangt er, sich um die Schwenkachse 98 schwenkend, unter dem Zug der Feder 116 in eine Sperrstellung. Der Mitnehmer 122 ist in dieser Zeit ausser Eingriff mit dem schwenkbaren Bodenteil 92 gekommen,, so dass dieser durch den Stützkamm 102 in der ausgeschwenkten Lage festgehalten wird, während der kippbare Trog 15 in seine ungefähr vertikale Lage weiterdreht, aus welcher beispielsweise mittels eines Hubstaplers dem Trog 15 die drei übereinandergelagerten Säcke entnommen werden können. Durch die Aufwärtsbewegung der Stützklinke 96 wird über den Hebel 104 auch der Hebel 110 im Gegenuhrzeigersinn nach oben geschwenkt. Wenn nun nach der Entnahme der drei Säcke der kippbare Trog 15, bedingt durch die entsprechende Gewichtsverteilung, selbsttätig in seine Ausgangslage zurückklappt, erfasst er im letzten Teil seiner Bewegung den aufstehenden Hebel 110 und nimmt diesen mit, wodurch der Hebel 104 nach links gezogen, die Stützklinke 96 ebenfalls aus ihrer Sperrlage nach links zieht, so dass der Stützkamm 102 von der Profilschiene 101 weggleitet und der schwenkbare Bodenteil 92 in seine Ausgangslage zurückkehrt. Während der Aufrichtbewegung des kippbaren Troges 15 in seine annähernd vertikale Lage, hat er den am Trog 15 befestigten Rückführsteuerhebel 83 mitgenommen, wobei der Haltezapfen 85 die Halteklinke 42 um den Lagerzapfen 34 gedreht hat. Dadurch ist der Haltezahn 43 ausser Eingriff mit der unteren Zahnung 40 der Steuerschiene 36 gelangt und die Schiene 36 schnellt unter dem Zug der Feder 37 in ihre Ausgangslage zurück. Beim Zurückklappen des kippbaren Troges 15 läuft der Haltezapfen 85 auf der Auflauffläche 45 der Halteklinke 42 auf, wird dabei auf dem Lagerzapfen 84 im Uhrzeigersinn verschwenkt und nach Überlaufen der Fläche 45 durch den Zug der Feder 87 in seine Ausgangslage gemäss Fig. 3 zurückgezogen. Analog gelangt das freie Hebelende 81 des Haltehebels 73 bei der Rückkehr in die Ausgangslage auf den Haltebolzen 48 und wird, bedingt durch die Auflauffläche des Hebelendes 81, ausgeschwenkt, so dass es in die in Fig. 3 dargestellte Endlage gelangen kann, wobei die Zugfeder 77 den Haltehebel 73 in diese Lage zieht. Nun ist die Rutsche bereit, weitere Säcke in der dargelegten Art und Weise aufzunehmen. Wenn anstelle von drei Säcken nur zwei Säcke übereinander gestapelt werden sollen, d. h. zwei Säcke im kippbaren Trog 15 diesen in die ungefähre Vertikalstellung kippen sollen, so wird mittels des Handgriffes 137 der Schaltnocken 139 in diejenige Lage umgeklappt, in welcher das längere Nockenende nach rechts steht. Dies bewirkt, dass die Steuerschiene 36 nicht in ihre Null-Ausgangslage zurückkehrt, sondern derart verschoben bleibt, dass der Verschiebezahn 65 nicht in die vorderste, sondern in die zweite Zahnlücke der oberen Zahnung 38 zum Eingreifen kommt. Dadurch wird erreicht, dass sich nach zweimaliger. Schaltung, d.h. wenn zwei Säcke über die Rutsche und den Hebel 57 gerutscht sind, die Steuerschiene 36 bereits in ihrer Endlage befindet und der Haltehebel 73 den kippbaren Trog 15 freigibt. Die Rutsche kann mithin für zwei oder drei Säcke genau gleich vorteilhaft beschickt werden. Um unter allen Umständen zu verhüten, dass in einem unpässlichen Moment, wenn beispielsweise der Trog 15 sich nicht in seiner Ausgangslage befindet, ein Sack in diesen Trog nachgespiesen werden kann, wird der schwenkbare Bodenteil 92, wie erläutert, bei Be ginn der Kippbewegung des Troges 15 ebenfalls angehoben, so dass dieser Bodenteil 92 mit dem Fangblech 118 sich gegen den kippbaren Trog 15 hin verengt und bei Anspeisen eines Sackes diesen im Raume zwischen dem Bodenteil 92 und dem Fangblech 118 festhält. Die Höhe dieses Raumes kann der Sackgrösse durch Verschiebung des Fangbleches 118 mit Hilfe eines Einstellorganes 120 angepasst werden. Nach dem Zurückkippen des Troges 15 in seine Ausgangslage wird, wie erläutert, auch der Bodenteil 92 in seine Normallage zurückgeschwenkt. Die Beschriebene Rutsche arbeitet vollständig selbsttätig ohne irgendwelchen mechanischen Antrieb, wobei die Kipp- und Steuerbewegung einzig und allein durch Verwendung der kinetischen Bewegungsenergie der abrutschenden Säcke bzw. der abrutschenden Stückgüter, welche andere Formen aufweisen können, bewerkstelligt wird. Um zu verhüten, dass der kippbare Trog 15 seine Drehbewegung in die Vertikallage zu schnell ausführt und insbesondere beim Anschlagen in die Vertikallage Säcke beschädigt werden, wird die Bewegung mit Hilfe des Dämpfungszylinders 9 über die Kolbenstange 29 gedämpft. Die Rutsche ist, da mit Rädern 5 versehen, leicht transportierbar. Die Kippbewegugn könnte natürlich auch motorisch und das Auslösen des kippbaren beladenen Troges 15 nicht mechanisch, sondern beispielsweise mit Photozellen oder elektrisch mittels entsprechenden Magnetrelais erfolgen. Es bedürfte dazu eines Zählers, welcher jedes in den kippbaren Teil der Rutsche gelangende Stückgut, z. B. durch einen Impuls, registriert. Nach einer vorbestimmten, vorwählbaren Anzahl von Impulsen würde z. B. ein elektrischer Motor oder ein hydraulisches Kraftsystem in n Bewegung gesetzt, um den Kippteil der Rutsche mit der vorgewählten Anzahl Stückgüter in die Entladelage auszuschwenken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rutsche, insbesondere zur Stapelung von Stückgütern, dadurch gekennzeichnet, dass diese einen fixen Teil (13, 14) und einen diesem gegenüber im Betrieb zum Aus- und Zurückklappen vorgesehenen Teil (15) aufweist, wobei bei ausgeklapptem Teil die Rutschbahn unterbrochen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kippbare Teil (15) in mindestens teilweise mit Stückgütern, z. B. Säcken, beladenem Zustand in seine ausgekippte Entladestellung schwenkt und nach Entnahme der Stückgüter (140) zurückschwenkt.2. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schwenkbewegungen selbsttätig, z. B. durch das Stückgut selbst, gesteuert sind.3. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kippbare Teil (15) unter dem Einfluss seines Eigengewichtes in seine Ausgangslage zurückkippt.4. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (19, 57) zum Schalten und Zählen angeordnet sind, welche jedes auf den kippbaren Rutschenteil (15) gelangende Stückgut (140) registrieren.5. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel (19, 57) ein vom rutschenden Stückgut (140) zu betätigendes Element (57), z. B. einen Hebel, einen Schalter oder einen Impulszähler, umfassen.6. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel (19) ein Festhalteorgan (73) für den Kippteil, z. B. über eine mit Schaltzähnen (38) versehene Schiene (36) oder ein Rad, betätigen.7. Rutsche nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Festhalteorgan (73) nach einer vorbestimmten, einstellbaren Anzahl von registrierten Stückgütern (140) gelöst wird und der Kippteil (15) kippt.8. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (21, 134) vorgesehen sind, um ein Abgleiten von aufeinandergetürmten Stückgütern (140) auf dem Kippteil (15) zu verhüten.9. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel (21, 134) durch das Stückgut (140) selbsttätig gesteuert werden.10. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (21, 134) eine schwenkbare Fussplatte (21), sowie ein aus der Rutschfläche aushebbares Element (134) umfassen, wobei die Fussplatte (21) bei Belastung durch ein Stückgut (140) das Element (134) in seine ausgefahrene Lage bringt und das Stückgut (140) von der Rutschfläche angehoben wird (Fig. 9).11. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (92, 118) vorgesehen sind, um das Zurutschen von Stückgütern bei nicht aufnahmebereitem Rutschenteil (15) zu verunmöglichen (Fig. 8).12. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (92, 118) einen sich verengenden, das Stückgut zurückhaltenden Kanal bilden.13. Rutsche nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal bezüglich Höhe entsprechend dem Stückgut einstellbar ist und sich am Festteil (14) der Rutsche befindet.14. Rutsche nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11-13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Kanals ein die Rutsche abdeckendes, z. B. in seiner Höhe verstellbares, Organ (118) vorgesehen ist.15. Rutsche nach Patentanspruch und Unteransprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Rutschenboden (92) im festen Kanalteil (13) zwecks Bildung eines zusammenlaufenden Kanals gegen das Abdeckorgan (118) hin schwenkbar ist.16. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (92) durch die Kippbewegung des Kippteils (15) in ihre Sperrlage gesteuert werden.17. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt- und Zählmittel (19) mechanisch elektrisch oder photoelektrisch sind.18. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Kippgeschwindigkeit des Kippteils (15) ein Mittel (9), z. B. ein Luftzylinder, vorgesehen ist.19. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Wahl der Auslösung der Kippbewegung des Teiles (15) in die ausgekippte Lage in Abhängigkeit von der Anzahl auf der Rutsche (15) befindlicher Stückgüter (140) ein Steuerorgan, z. B. ein Umleghebel, (137, 139) angeordnet ist.20. Rutsche nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltund Zählmittel nach vorbestimmter Anzahl von Zählungen Mittel, z. B. eine elektrische oder hydraulische Anlage, in Bewegung steuern, welche den beweglichen Teil (15) der Rutsche auskippen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH532367A CH470300A (de) | 1967-04-14 | 1967-04-14 | Rutsche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH532367A CH470300A (de) | 1967-04-14 | 1967-04-14 | Rutsche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH470300A true CH470300A (de) | 1969-03-31 |
Family
ID=4291648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH532367A CH470300A (de) | 1967-04-14 | 1967-04-14 | Rutsche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH470300A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT402055B (de) * | 1994-11-02 | 1997-01-27 | Plohberger Johann | Rutsche zum abladen von schüttgut, insbesondere getreide |
| CN110203607A (zh) * | 2019-06-25 | 2019-09-06 | 福建鸭嫂食品有限公司 | 一种皮蛋收集的保护装置 |
-
1967
- 1967-04-14 CH CH532367A patent/CH470300A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT402055B (de) * | 1994-11-02 | 1997-01-27 | Plohberger Johann | Rutsche zum abladen von schüttgut, insbesondere getreide |
| CN110203607A (zh) * | 2019-06-25 | 2019-09-06 | 福建鸭嫂食品有限公司 | 一种皮蛋收集的保护装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |