CH470400A - Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten

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CH470400A
CH470400A CH1135067A CH1135067A CH470400A CH 470400 A CH470400 A CH 470400A CH 1135067 A CH1135067 A CH 1135067A CH 1135067 A CH1135067 A CH 1135067A CH 470400 A CH470400 A CH 470400A
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CH
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phenyl
lower alkyl
hydrogen
nitro
halogen
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CH1135067A
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English (en)
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Allan Archer Giles
Henryk Sternbach Leo
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D401/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom
    • C07D401/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings
    • C07D401/04Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings directly linked by a ring-member-to-ring-member bond
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin-Derivaten    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten  der allgemeinen     Formel     
EMI0001.0001     
    worin B eine Carbonyl- oder Methylengruppe, R1 und  R2 Wasserstoff, Halogen, Trifluormethyl, niederes  Alkyl oder Cyano, R3 Pyridyl, Phenyl oder Phenyl,  monosubstituiert mit Halogen, Trifluormethyl, niede  rem Alkyl oder Cyano, R.4 Wasserstoff, niederes Alkyl  oder die Gruppe  
EMI0001.0002     
    R5 Wasserstoff oder R,4 und R5 zusammen eine zu  sätzliche C-N-Bindung, in welchem Falle das.

   Stick  stoffatom in 4-Stellung ein Sauerstoffatom tragen kann,  R6 Wasserstoff oder niederes Alkyl, R7 eine niedere  Alkylengruppe, R8 niederes Alkyl, niederes Alkoxy,  Phenyl oder die Gruppe  
EMI0001.0003     
    und R9 und RIO Wasserstoff, niederes Alkyl, niederes:  Alkenyl oder Phenyl bedeuten, wobei mindestens einer  der Phenylringe ein Halogenatom oder -Atome trägt.    Die Erfindung betrifft auch die     Herstellung    von  Salzen der Verbindungen gemäss der Formel I.  



  Bevorzugte Ausführungsformen des     erfindungsge-          mässen    Verfahrens betreffen die     Herstellung    von Ver  bindungen der Formel I, worin     R$    die Gruppe  
EMI0001.0009     
    ist. In einer noch zweckmässigeren Ausführungsform  bedeutet R7 in Formel I eine Methylengruppe und R8  ist  
EMI0001.0010     
    In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist     R3     eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls, in der vorste  hend angegebenen Weise substituiert ist, B ist eine  Carbonylgruppe, R7 ist eine Methylengruppe und R8  ist CH3-NH-. Falls R3 eine substituierte Phenylgruppe  bedeutet, befindet sich dieser Substituent vorzugsweise  in 2'-Stellung.

   Was; die Substituenten betrifft, die durch  die Symbole R1 und R2 veranschaulicht sind, besteht  eine bevorzugte Ausführungsform in der     Herstellung     von Verbindungen, worin R, Wasserstoff ist und R2  sich in 7-Stellung befindet. In einer anderen bevor  zugten Ausführungsform ist R2 Chlor in 7-Stellung  des Moleküls.  



  Der Ausdruck      nieder ,    wie er in der vorliegenden  Beschreibung benützt wird, bedeutet Gruppen     mit    bis zu  7 Kohlenstoffatomen. Die Ausdrücke  Alkyl  und   Alkenyl  umfassen geradkettige und verzweigte Grup  pen, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Isobutyl, Allyl und  dergleichen. Der Ausdruck      Halogen     umfasst alte  vier Formen, das heisst     Chlor,    Brom, Jod und     Fluor.     Der     Ausdruck         Alkylen     bezeichnet ursubstituierte      oder substituierte Gruppen, wie Methylen, Äthylen,  Methyl-methylen und dergleichen.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemei  nen Formel  
EMI0002.0001     
    worin B, R4, R5,     R6,        R7    und     R$        vorstehend    angege  bene Bedeutung haben, R1' und R21 Wasserstoff, Ha  logen, Trifluormethyl, Nitro, niederes Alkyl, Amino  oder Cyan, R3 Pyridyl, Phenyl oder Phenyl mono  substituiert mit Halogen, Trifluoremethyl, Nitro, nie  derem Alkyl, Amino oder Cyano bedeuten, wobei min  destens einer der Phenylringe eine Nitrogruppe oder  -gruppen trägt, mit einem Reduktionsmittel behandelt  und im erhaltenen Reaktionsprodukt die     Aminogrup-          pen    durch Halogene ersetzt.

   Anschliessend wird er  wünschtenfalls     ein.        erhaltenes    Produkt     in        ein    Salz über  geführt.  



  Das Ausgangsmaterial der Formel II kann: am  besten durch     Behandeln    einer entsprechenden Verbin  dung der Formel II oder eines. 4-Oxyds davon, worin;  das Stickstoffatom in 1-Stellung ein Na-atom trägt,  mit einer Verbindung der allgemeinen Formel  X-R7-CO-R8 (III)  worin     R7    und     R$    die vorstehend     angegebene    Bedeu  tung haben und X Chlor, Brom oder Jod bedeutet,  hergestellt werden.  



  Die Reaktion kann in -einem inerten organischen  Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol,     Dimethylform-          amid,    Benzol, Toluol oder einer Mischung davon  durchgeführt werden. Die     Temperatur    und der Druck  sind nicht von Belang; Die Reaktion kann bei Raum  temperatur und Atmosphärendruck oder bei erhöhten  Temperaturen und/oder erhöhten Drucken oder bei  verminderten Temperaturen     und/oder        verminderten     Drucken durchgeführt werden.     Übliche    Reaktionsmit  tel, wie Natriummethoxyd, Natriumhydrid oder der  gleichen können zur Bildung des Natrium-Derivates  herangezogen, werden.  



  Ein erhaltenes 4-Oxyd kann zur Eliminierung des  Sauerstoffatoms in 4-Stellung reduziert werden. Eine       derartige    Reduktion kann durch     Behandlung    mit einem  Phosphortrihalogenid, wie z. B. Phosphortrichlorid er  reicht werden.  



  4,5-Dihydroverbindungen können: alkylert werden,  z. B. mit einem niedern Alkylhalogenid, wie z. B.  Mathyljodid, oder einem Diniederen Alkylsulfat, wie  Dimethylsulfat.  



  4-Alkylverbindungen können auch in 2 Stufen aus  den 4,5-ungesättigten Verbindungen erhalten werden.,  welche kein Sauerstoffatom in 4-Stellung aufweisen,  in erster Stufe durch Behandlung mit     einem:        niederen     Alkylhalogenid, wie Methyljodid, oder einem     Dinieder-          alkylsulfat,    wie Dimethylsulfat, und in, der zweiten  Stufe durch Reduktion des erhaltenen quarternären  Salzes mittels eines Borhydrids, wie Kaliumborhydrid,  Natriumborhydrid, Calciumborhydrid oder dergleichen.    Die Reduktion der Nitrogruppen kann durch üb  liche Methoden erfolgen:, z. B. durch     Hydrierung        in     Anwesenheit von Raney-Nickel, um die entsprechende  Aminoverbindung zu erhalten.

   Derartige     Aminover-          bindungen    können selektiv in die entsprechenden     Ha-          logenveTbindungen    übergeführt werden, z. B. durch  Behandlung     mit        salpetriger    Säure in     Anwesenheit        einer     Mineralsäure, z. B. Chlorwasserstoffsäure, und anschlie  ssender Behandlung der     erhaltenen    Substanz     mit    einer  starken Halogenwasserstoffsäure, z. B. Chlorwasser  stoffsäure, in Anwesenheit eines Kupferkatalysators,  z. B. Cuprochlorid.  



  Die Umwandlung der     erhaltenen,    Verbindungen in  ihre     Salze        kann    mit     anorganischen    oder     organischen     Säuren, wie Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoff  säure, Schwefelsäure, Phosphorsäure,     Salpetersäure,     Weinsäure, Zitronensäure, Kampfersulfonsäum,     Äthan-          sulfonsäure,    Ascorbinsäure, Salicylsäure, Malensäure  und dergleichen, als auch mit Quaternisierungsmittel,  wie niederen Alkyl oder niederen, Alkenylhalogeniden,  z. B. Methyljodid, Allylbromid, oder Dialkylsulfaten,  z. B. Dimethylsulfat, hergestellt werden.  



       Verbindungen    der Formel I und ihre pharmazeu  tisch verwendbaren Salze können als Antikonvulsiva  verwendet     werden,    wobei von besonderer Bedeutung ist,  dass ihre     Wirksamkeit    für diesen Zweck nicht durch  unerwünschte Nebenwirkungen     beeinträchtigt    ist.  



  Die Verfahrensprodukte können als     Heilmittel    in  Form     pharmazeutischer        Präparate    Verwendung finden,  welche sie oder ihre     Salze:    in Mischung mit einem für  die enterale oder parenterale Applikation geeigneten       pharmazeutischen,    organischen oder anorganischen  inerten Trägermaterial enthalten.

   Die pharmazeuti  sehen Präparate     können    in fester Form oder in flüs  siger Form     vorliegen.    Gegebenenfalls     enthalten    sie  Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-,     Netz-          oder    Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des, osmo  tischen Druckes oder Puffer. Sie können auch, noch       andere    therapeutisch     wertvolle        Stoffe        enthalten.     



  Beispiel 1  Zu einer Lösung von 26,7 g (0,100     Mole)        2,3-          Dihydro    - 7 - nitro-5-phenyl-1H-1,4-benzodiazepin in  300 ml wasserfreiem N,N-Dimethylformamid setzt man  5,94 g (0,110 Molle) Natriummethoxyd zu. Die Reak  tionsmischung wird bei     Raumtemperatur        eine    Stunde       gerührt.        Sodann    versetzt man im     Verlaufe    von 2  Stunden     sorgfältig    mit einer Lösung     von.    18,39     ml     (0,110 Mole) N,N-Dimethyl-bromacetamid in 100 ml  Toluol.

   Die Reaktionsmischung wird gerührt und in  einem     Wasserbad    eine Stunde auf 60  erhitzt. So  dann engt man im Vakuum ein, verdünnt mit Wasser,  extrahiert mit Methylenchlorid, wäscht die     Methylen-          chloridextrakte    mit Wasser, trocknet über wasserfreiem       Natriumsulfat    und     dampft    im Vakuum ein.

   Der     er-          haltene    Rückstand wird im Benzol gelöst und die  erhaltene Lösung über eine kurze Kolonne von     neu-          tralem        Aluminiumoxyd        (Aktivitätsgrad    I)     filtriert.     Durch Eindampfen des Benzoleluates und Kristallisa  tion des erhaltenen Rückstandes aus Aceton/Hexan  erhält man     2,3-Dihydro-N,N-dimethyl-7-nitro-5-phenyl-          1H-1,4-benzodiazepin-1-acetamid    in Form von gelben       Nadeln,    vom     Schmelzpunkt    119 bis 121'.  



  Die erhaltene     Verbindung    wird     in    einem leichten       Überschuss    der     berechneten    Menge     methanolischer    1,5 n       Salzsäure    gelöst. Nach Zusatz von Äther scheidet sich       2,3-Dihydro    -     N,N    - dimethyl-7-ni,tro-5-phenyl-1H-1,4-      benzodiazepin-l-acetamid-hydrochlorid aus, das nach  Umkristallisieren aus Methanol/Äther gelbe Nadeln  vom Schmelzpunkt 242 bis 245' liefert.  



  Eine Lösung von 8,80 g (0,0237 Mole)     2,3-Di-          hydro    - N,N - dimethyl - 7-nitro-5-phenyl 1     H-1,4-benzo-          diazepin-1-acetamid    in 250 ml Methanol wird bei 2.6   und 733 Torr über mit Alkohol gewaschenem     Raney-          Nickel    (1,5-Teelöffel voll; Aktivität etwa W-2) hy  driert. Die Wasserstoffaufnahme     hört    nach etwa 3  Stunden auf. Sodann wird der Katalysator abfiltriert,  mit     Methanol    gewaschen. und verworfen.

   Durch Ein  dampfen der Filtrate und Umkristallisieren des Rück  standes aus Methylenchlorid/Hexan erhält man     7-          Amino    - 2,3 - dihydro-N,N-dimethyl-5-phenyl     1H-1,4-          benzodiazepn.-l-acetamid    in Form von gelben Prismen  vom     Schmelzpunkt    187 bis 189 .  



  Eine gerührte Lösung von     7-Amino-2,3-dihydro-          N,N    - dimethyl-5-phenyl-1H-1,4 -     benzodiazepin-1-acet-          amid    in 3n Salzsäure (30 ml; 5 Äquivalente), wird auf  -10  abgekühlt und tropfenweise mit einer Lösung  von 1,4 g Natriumnitrit in, 5 ml Wasser behandelt, bis  die Kalliumjodidstärkereaktion der Lösung während 15  Minuten positiv bleibt. Die     Temperatur    der erhaltenen  Lösung lässt man gegen das Ende der Reaktion auf  etwa +10  ansteigen.

   Die erhaltene Lösung wird im  Verlaufe von 35     Minuten        sorgfältig        mit    einer gerühr  ten, Lösung von 3,5g Cuprochlorid in einer Mischung  von 20 ml     konzentrierter    Salzsäure und 10 ml Was  ser versetzt. Nach Beendigung des Zusatzes wird     die     Reaktionsmischung in einem Wasserbad während 3  Stunden auf 35 bis 40  und     während    10,     Minuten     auf     60         erhitzt,    bis die     Stickstoffentwicklung    beendigt  ist.

   Die     Reaktionsmischung    wird sodann mit Wasser  verdünnt, mit konzentriertem wässrigem Ammoniak  basisch gestellt und mit Methylenchlorid extrahiert.  Der Extrakt wird mit Wasser gewaschen, über wasser  freiem     Natriumsulfat        getrocknet    und     extrahiert,    wobei  man     7-Chlor-2,3-dihydro-N,N-dimethyl-5-phenyl-1H-          1,4-benzod'iazepin    1-acetamid in Form eines nichtkri  stallisierten     gummiartigen    Produkts     erhält.     



  Die     erhaltene        Verbindung        wird    in einem     leichten     Überschuss der berechneten Menge methanolischer 1,5n  Salzsäure     gelöst.    Nach Zusatz von     Äther        scheidet    sich  7-Chlor-2,3-dihydro -     N,N-dimethyl-5-phenyl-1H-1,4-          benzodiazepin-1-acetamidhydrochlorid    aus, das nach  Umkristallisieren aus Methanol/Äther gelbe Prismen  vom     Schmelzpunkt    243 bis 245'     liefert.     



  <I>Beispiel 2</I>  Zu einer Lösung von 26,7 g     (0,100    Mole)     2,3-          Dihydro    - 7 - nitro-5-phenyl-1H-1,4-benzodiazepin in  300 ml wasserfreiem N,N-Dimethylformamid setzt man  5,94 g (0,110 Mole) Natniummethoxyd zu un' rührt  die     Reaktionsmischung        eine    Stunde bei Raumtem  peratur. Sodann versetzt man im Laufe     von.    2 Stun  den, tropfenweise mit     einer    Lösung von 16,7 g (0,110  Mole) N-Methyl-&alpha;-bromacetamid in 100 ml Toluol.

    Die Mischung     wird    eine Stunde     in    einem Wasserbad  gerührt und auf 60      erhitzt.    Man     engt    hierauf     im;     Vakuum ein, verdünnt mit Wasser, extrahiert mit  Methylenchlorid, wäscht die Methylenchloridextrakte  mit Wasser, trocknet über wasserfreiem     Natriumsulfat     und dampft im Vakuum ein. Der Rückstand wird  in Benzol gelöst und die erhaltene Lösung über eine       kurze        Kolonne    von neutralem     Aluminiumoxyd   <B>(Ak-</B>  tivitätsgrad I) filtriert.

   Durch Eindampfen der     Benzol-          eluate    und Kristallisation des Rückstandes. aus Ace-    ton erhält man 2,3-Dihydro-N     methyl-7-nitro-5-phenyl-          1H-1,4-benzodiazepin-1-acetamid    in Form von gelben       Nadeln    vom Schmelzpunkt 223     bis,    225 .  



  Die erhaltene Verbindung wird in     einem    leichten  Überschuss der berechneten Menge methanolischer  1,5n Salzsäure gelöst. Nach Zusatz von Äther scheidet  sich 2,3-Dihydro-N-methyl-7-nitro -     5-phenyl-1H-1,4-          benzodiazepin-1-acetamidhydrochlorid    aus, das: aus  Methanol/Aceton umkristallisiert gelbe Prismen vom       Schmelzpunkt    258 bis 260  liefert.  



  Eine Lösung von 26,3 g (0,0778 Mole) 2,3-Di-,       hydro-N-methyl-7-nitro-5-phenyl-1H-1,4-benzodsazepin-          1-acetamid    in 800 ml Methanol wird bei 28  und 730  Torr über mit Alkohol gewaschenem Raney-Nickel (3  Teelöffel voll; Aktivität etwa W-2)     hydriert.    Nach etwa  3,5 Stunden hört die Wasserstoffaufnahme auf. Der  Katalysator wird sodann abfiltriert, mit Methanol  gewaschen und verworfen. Durch Eindampfen der Fil  trate und Umkristallisieren des Rückstandes. aus     Me-          thylenchlorid/Hexan    erhält man braun gefärbte Pris  men von     7-Amino-2,3-dihydro-N-methyl-5-phenyl-1H-          1,4-benzodiazepin-1-acetamid    vom Schmelzpunkt 190  bis 192 .

    



  Eine     gerührte    Lösung von 13,5 g (0,0450 Mole),       7-Amino-2,3-dihydro-N-methyl-5-phenyl-1H-1,4-benzo-          diazepin-1-acetamid    in 3n Salzsäure (75 ml; 5 Äqui  valente)     wird    auf     -10     abgekühlt und     tropfenweise     mit einer Lösung von 3,5 g Natriumnitrit in 8 ml  Wasser behandelt, bis die Kaliumjodidstärkereaktion  der Lösung     während    15 Minuten positiv bleibt.

   Die  Temperatur der erhaltenen Lösung lässt man     gegen    das  Ende der Reaktion auf etwa +     10.         ansteigen.    Die  erhaltene Lösung     wird!    sodann     tropfenweise    im Ver  laufe von 35     Minuten    mit einer     gerührten:

      Lösung  von 9,0 g Cuprochlorid in einer Mischung von 47m1,  konzentrierter Salzsäure und 23 ml Wasser     versetzt.     Nach vollständiger Zugabe wird die     Reaktionsmischung     in     einem    Wasserbad während 3 Stunden auf 35 bis  40  und     sodann    während 10 Minuten auf 60  er  wärmt, bis die     Stickstoffentwicklung    aufgehört hat. Die       Reaktionsmischung        wird.    mit Wasser     verdünnt,    mit  konzentriertem wässrigem Ammoniak alkalisch gestellt  und mit Methylenchlorid extrahiert.

   Der     Methylen-          chloridextrakt    wird mit Wasser gewaschen, über was  serfreiem     Natriumsulfat    getrocknet und eingedampft,  wobei man     7-Chlor-2,3-dihydro-N-methyl-5-phenyl-1H-          1,4-benzodiazepin-1-acetamid    vom Schmelzpunkt 186  bis 189  erhält. Nach Umkristallisieren aus.     Methy-          lenchlorid/Hexan        schmilzt    die Verbindung bei 187       bis    189 .  



  Das     Hydrochlorid    der Verbindung erhält man ent  sprechend den Angaben in Beispiel 1. Durch     Umkri-          stallisieren    des     Hydrochlorids    aus,     Methanol/Äther    er  hält man gelbe Nadeln vom     Schmelzpunkt    252 bis 254 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepin Derivaten der Formel EMI0003.0119 worin B eine Carbonyl- oder Methylengruppe, R1 und R2 Wasserstoff, Halogen, Trifluormethyl, niederes Alkyl oder Cyano, R3 Pyridyl, Phenyl oder Phenyl;
    monosubstituiert mit Halogen, Trifluormethyl, niederem Alkyl oder Cyano, R4 Wasserstoff, niederes Alkyl oder die Gruppe EMI0004.0000 R5 Wasserstoff oder R4 und R5 zusammen eine zu- sätzliche C-N-Bindung, in, welchem Falle das Stick stoffatom in 4-Stellung ein Sauerstoffatom tragen kann, R3 Wasserstoff oder niederes Alkyl, R7 eine niedere Alkylengruppe, R$ niederes Alkyl, niederes Alkoxy, Phenyl oder die Gruppe EMI0004.0005 und R3 und Rio Wasserstoff, niederes Alkyl, niederes Alkenyl oder Phenyl bedeuten, wobei mindestens einer der Phenylringe ein Halogenatom oder -atome trägt, dadurch gekennzeichnet,
    dass man eine Verbindung der Formel EMI0004.0007 worin R1' und R2 Wasserstoff, Halogen, Trifluor- methyl, Nitro, niederes Alkyl, Amine oder Cyan, R3 Pyridyl, Phenyl oder Phenyl, monosubstituiert mit Halogen, Trifluormethyl, Nitro, niederem Alkyl, Amine, oder Cyano, bedeuten, und wobei mindestens einer der Phenylringe eine Nitrogruppe oder -gruppen trägt, mit einem Reduktionsmittel behandelt und im erhal tenen Reaktionsprodukt die Aminogruppen durch Halb gene ersetzt. II.
    Verwendung von gemäss Patentanspruch I herge stellten Verbindungen zur Herstellung von quaternä ren Salzen durch Umsetzung mit einem Quaternisie- rungsmittel. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine erhaltene Verbindung in ein Säureadditionssalz überführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Verbindung der allge meinen Formel EMI0004.0018 worin R21, R22 und R23 Wasserstoff, Halogen, Trifluor- methyl, Nitro, niederes Alkyl oder Amine, R11 Was serstoff oder niederes Alkyl, R24 Wasserstoff oder nie deres Alkyl, R25 Wasserstoff oder R24 und R25 zu sammen eine zusätzliche C-N Bindung, in welchem Falle das Stickstoffatom.
    in 4-Stellung ein Sauerstoff atom tragen kann, bedeuten, R7 eine niedere Alky lengruppe, R23 und Rio Wasserstoff, niederfies Alkyl oder niederes Alkenyl bedeuten und wobei mindestens einer der Phenylringe eine Nitrogruppe oder -grup- pen trägt, als Ausgangsmaterial verwendet.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 7-R21-2,3-dihydro-N-methyl- 2-oxo-5-(R23-phenyl)-1H-1,4-benzodiazepin-1-acetamid, worin R21 und R23 Wasserstoff, Halogen, Trifluor- methyl, Nitro, niederes Alkyl oder Amine bedeu ten und wobei mindestens einer der Substituenten R21 und R23 Nitro bedeutet, als Ausgangsmaterial ver wendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man 7-Nitro-2,3-dihydro-N-methyl- 5-phenyl-1H-1,4-benzodiazepin-1-acetamid als Aus- gangsmaterial verwendet.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 7-R21-2,3-Dihydro-2-oxo-5- (R23-phenyl) -1H -1,4-benzodiazepin-1-acetamid, worin R21 und R23 Wasserstoff, Halogen, Trifluormethyl, Nitro, niederes Alkyl oder Amine bedeuten und min destens einer der Substituenten R21 und R23 Ntro be deutet, als Ausgangsmaterial verwendet.
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