Vorrichtung zum Einkleben von Buchungsbelegen, insbesondere von Postcheckbelegen Heute werden die sogenannten Postcheckbelege, d. h.
Belege, die der Postcheckkontoinhaber für Gut schriften oder Lastschriften auf seinem Konto vom Postcheckamt erhält, wie Abschnitte von Einzahlungs scheinen, Einzugsaufträgen und Nachnahmen, Girozettel und Lastschriftsanzeigen in ein sogenanntes Postcheck buch oder eine sogenannte Postcheckkontrolle abge schrieben und dann in einen Ordner mit Bügel- oder Ringverschluss abgelegt.
Das Postcheckbuch gibt in chronologischer Folge Auskunft über Ein- und Ausgänge auf dem Postcheckkonto und über den Stand des Guthabens beim Postcheckamt.
Diese Bearbeitungsweise beansprucht viel Zeit, weil jeder Postcheckbeleg abgeschrieben werden muss: Ab sender und überwiesener Betrag bei Eingängen, Empfän ger und Betrag bei Auszahlungen oder in letzterem Falle mindestens Nummer und Betrag des Lastschriftzettels.
Die Ablage der Postcheckbelege in Ordner mit Bügel- oder Ringverschluss ist unübersichtlich. Das Suchen eines Beleges erfordert relativ viel Zeit, weil dessen Daten erst nach Auseinanderrücken der eng aneinander liegenden Belege sichtbar werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, sowohl das bisher übliche Postcheckbuch als auch die Ablage ordner zu ersetzen und durch direktes Einkleben der Postcheckbelege auf einen Klebefalzbogen einerseits das zeitraubende und unproduktive Abschreiben derselben unnötig zu machen, nach der Devise: Warum nochmals schreiben, was schon geschrieben steht! und anderseits gleichzeitig eine Ablegemethode zu bieten, die das Suchen bestimmter Postcheckbelege erleichtert.
Erfindungsmässig wird dies durch eine Vorrichtung, bestehend aus einem Bogen Papier oder Kunststoff, auf welchem parallel verlaufende Klebfalze aus Selbstklebe streifen angebracht sind, erreicht. Die Klebefalze können gebildet werden, indem zwei Selbstklebestreifen derart aufeinander geklebt werden, dass der untere Streifen auf dem Papierbogen aufliegt, der obere, breitere hingegen zum Teil auf dem Papierbo gen, zum Teil auf dem unteren Selbstklebestreifen liegt. Die Oberfläche des unteren Streifens ist zweckmässig derart beschaffen, dass sich der obere Streifen leicht davon abheben lässt, damit der Buchungsbeleg Barunter geschoben und angeklebt werden kann.
Um das Abhe ben des oberen Selbstklebestreifens zusätzlich zu erleich tern, weist er z. B. einen nicht klebenden Rand auf und ist in Abständen von ca. 55 mm quer durchschnitten. Der obere Selbstklebestreifen besteht vorzugsweise aus durchsichtigem oder undurchsichtigem Kunststoff, insbe sondere PVC oder aus Gewebe, der untere Klebstreifen (es muss nicht ein Selbstklebestreifen sein) aus Kunst stoff, Papier oder Gewebe.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass ein Selbstklebestreifen derart über einen direkt auf dem Papierbogen angebrachten Streifen aus Paraffin oder einem anderen Selbstklebemittel abstossenden Stoff ge klebt wird, dass er zum Teil direkt auf dem Papierbogen, zum Teil auf dem Paraffinstreifen aufliegt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass ein Selbstklebestreifen derart über einen ein Prägung aufwei senden Streifen (z. B. Waffelprägung oder eine kreparti- ge Prägung), die durch mechanische Einwirkung direkt in den Papierbogen geprägt wurde, geklebt wird, dass er zum Teil direkt auf dem Papierbogen, zum Teil auf dem geprägten Streifen aufliegt.
Die mit den Klebefalzen versehenen Papierbogen können mit Vorteil in Heftform zusammengefasst wer den. Möglich ist auch deren Ablage in Ordnern mit Bügel- oder Ringverschluss.
Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeich- nun,-en ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben.
Es zeigen: Fig. 1 Die einzelnen Teile des Klebefalzbogens auseinandergezogen. Es bedeuten: a) den aus Papier oder Kunststoff bestehenden Bogen, b) den oberen Selbstklebestreifen aus Kunststoff oder Gewebe, e) den unteren Klebestreifen aus Kunststoff, Papier oder Gewebe, d) den nicht klebenden Rand am oberen Selbstklebe streifen.
Fig. 2 Den fertigen Klebefalz.
Fig. 3 Den Klebefalz bei der Vorbereitung zum Gebrauch mit dem zwischen die beiden Klebestreifen eingeführten Postcheckbelag (c#.
Fig. 4 Die parallel von links nach rechts über den Bogen laufenden Klebefalze.
Es bedeuten: f) Unterer Klebestreifen resp. dessen Ersatz aus angebrachten Streifen aus selbstklebestreifenabstossen- dem Stoff (z. B. Paraffin) oder einer durch mechanische Einwirkung direkt auf dem Bogen angebrachten Prägung (z. B. krepartige Prägung), g) oberer Selbstklebestreifen, welcher die Buchungs belege festhält, h) klebestoffreier Rand am oberen Selbstklebestrei fen, i) die Querschnitte im oberen Selbstklebstreifen.
Device for gluing in booking receipts, in particular postal check receipts. Today, so-called postal check receipts, d. H.
Receipts that the postal check account holder receives from the postal check office for credits or direct debits on their account, such as sections of payment slips, direct debit orders and cash on delivery, giro notes and direct debit notices, are copied into a so-called postal check book or a so-called postal check check and then in a folder with ironing or Ring clasp filed.
The postal checkbook provides information in chronological order about incoming and outgoing items on the postal check account and the balance of the credit at the post office.
This processing method takes a lot of time because every postal check slip has to be copied: sender and transferred amount on receipts, recipient and amount on payouts or, in the latter case, at least the number and amount of the direct debit slip.
The filing of the postal check receipts in folders with clip or ring fasteners is confusing. Searching for a document takes a relatively long time because its data only becomes visible after the documents, which are close together, have been moved apart.
The invention is based on the task of replacing both the previously common postal checkbook and the filing folder and, on the one hand, by gluing the postal check receipts directly onto an adhesive fold, to make the time-consuming and unproductive copying of the same unnecessary, according to the motto: Why write again, what already is written! and on the other hand, to offer a filing method at the same time that makes it easier to find certain postal check receipts.
According to the invention this is achieved by a device consisting of a sheet of paper or plastic on which parallel adhesive folds of self-adhesive strips are attached. The adhesive folds can be formed by gluing two self-adhesive strips on top of one another in such a way that the lower strip rests on the sheet of paper, while the upper, wider strip lies partly on the paper sheet and partly on the lower self-adhesive strip. The surface of the lower strip is expediently designed in such a way that the upper strip can easily be lifted off it so that the accounting receipt can be pushed under and stuck on.
To the Abhe ben the upper self-adhesive strip in addition to erleich tern, he has z. B. a non-adhesive edge and is cut across at intervals of about 55 mm. The upper self-adhesive strip is preferably made of transparent or opaque plastic, in particular special PVC or fabric, the lower adhesive strip (it does not have to be a self-adhesive strip) made of plastic, paper or tissue.
Another possibility is that a self-adhesive strip is stuck over a strip of paraffin or another self-adhesive repellent material attached directly to the paper sheet in such a way that it rests partly directly on the paper sheet and partly on the paraffin strip.
Another possibility is that a self-adhesive strip is stuck over a strip with an embossing (for example waffle embossing or a creepy embossing) which has been embossed directly into the sheet of paper by mechanical action, that it is partly directly rests on the sheet of paper, partly on the embossed strip.
The sheets of paper provided with the adhesive folds can advantageously be summarized in booklet form. It is also possible to store them in folders with a clip or ring lock.
In the following, an embodiment of the invention is described in more detail with reference to the accompanying drawings.
They show: FIG. 1 The individual parts of the adhesive seam sheet pulled apart. It means: a) the sheet made of paper or plastic, b) the upper self-adhesive strip made of plastic or fabric, e) the lower adhesive strip made of plastic, paper or fabric, d) strip the non-adhesive edge on the upper self-adhesive.
Fig. 2 The finished glue seam.
Fig. 3 The adhesive fold in preparation for use with the postal check covering inserted between the two adhesive strips (c #.
Fig. 4 The adhesive folds running parallel from left to right across the sheet.
It means: f) lower adhesive strip resp. its replacement from attached strips of self-adhesive strip-repellent material (e.g. paraffin) or an embossing applied directly to the sheet by mechanical action (e.g. crepe embossing), g) upper self-adhesive strip, which holds the accounting records, h) adhesive-free edge on the upper self-adhesive strip, i) the cross-sections in the upper self-adhesive strip.