CH472112A - Elektromagnetisches Relais - Google Patents

Elektromagnetisches Relais

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CH472112A
CH472112A CH532567A CH532567A CH472112A CH 472112 A CH472112 A CH 472112A CH 532567 A CH532567 A CH 532567A CH 532567 A CH532567 A CH 532567A CH 472112 A CH472112 A CH 472112A
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CH
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relay according
core
dependent
armature
flange
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Application number
CH532567A
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English (en)
Inventor
Kuehler Paul
Schubert Bruno
Original Assignee
Erni & Co Elektro Ind
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity

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Description


  Elektromagnetisches Relais    Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektromagne  tisches Relais mit einem feststehenden,     einen    bewickel  ten     Spulenkörper    tragenden Eisenkern und einem auf  einem mit dem Eisenkern verbundenen Joch     beweglich     gelagerten, mindestens ein Kontaktglied     betätigenden     Klappanker.  



  Die bekannten     Klappankerrelais    weisen meist einen  Eisenkern mit kreisförmigem Querschnitt auf. Das eine  Ende des Eisenkerns ist an einem bandförmigen, ab  gewinkelten Joch befestigt, beispielsweise durch Vernie  ten,     Verste:mmen    usw. Auf den Kern ist ein bewickelter,  mit Flanschen versehener     Spulenkörper    aufgebracht.

   Der  Anker, der als angenähert rechtwinkliges Winkelstück  oder als Platte ausgebildet sein kann, ist üblicherweise  am     ;einen    sich etwa auf der gleichen Höhe wie das  freie Ende des Eisenkerns befindlichen Jochende an  gebracht, und zwar entweder mittels einer am Jochende  vorgesehenen Schneide, auf welcher die Innenkante des  abgewinkelten Ankers gelagert ist, oder mittels     eines          ferromagnetischen,    dünnen und federnden Blechstreifens,  der sowohl am Jochende als auch an der Ankerplatte  befestigt ist.  



  Diese bekannten Ausbildungen des Magnetkreises  elektromagnetischer Relais weisen verschiedene Nach  teile auf. Der Hauptnachteil liegt darin, dass der Verlauf  des magnetischen Flusses an der Übergangsstelle vom  zylinderförmigen Kern zum bandförmigen Joch sowie  zum ebenfalls band- oder plattenförmigen Anker un  günstig ist und einen beträchtlichen, für die Betätigung  des Relais nichtnutzbaren     Streufluss    verursacht. Zudem  ist eine wirksame, die Korrosion verhindernde Oberflä  chenbehandlung der Eisenteile an der Befestigungsstelle  des Kerns am Joch erschwert und nicht mit Sicherheit  zu erreichen.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die angeführ  ten Nachteile zu vermeiden.  



  Erfindungsgemäss ist das elektromagnetische Relais  dadurch gekennzeichnet, dass der Kern und das Joch       einstückig    als mindestens zweifach abgewinkelter Körper    ausgebildet sind, und dass Kern und Joch je     mindestens     angenähert     recheckigen    Querschnitt aufweisen.  



  Das freie Jochende kann eine Schneide zur Lagerung  eines abgewinkelten Ankers aufweisen, dessen Innenseite  in einem Abstand von der     Winkelinnenkante    mit einer  der Schneide     entsprechenden    Nut versehen ist.  



  Der Anker kann dem Druck einer ihn an die  Schneide anpressenden Spannfeder ausgesetzt sein, die  vorzugsweise als     langgestreckte    und gebogene Drahtfeder  ausgebildet ist, welche in einer auf der Aussenseite des  Ankers der Nut gegenüberliegend angeordneten Rille an  greift.  



  Die Länge der Schneide und die Breite des Ankers  an der Stelle der zur Aufnahme der Schneide vorgese  henen Nut können mit Vorteil grösser sein als die Breite  des Kerns, um eine     Querschnittsverminderung    für den       Magnetfluss    an dieser Stelle, zu vermeiden. Es kann fer  ner das mit der Schneide versehene     Jochteil    einen An  schlagnocken für den Anker aufweisen, um einen Luft  spalt zwischen dem Jochteil und dem Anker zu bewir  ken.  



  Am Joch kann mindestens ein vom Anker     betätig-          bares    Kontaktglied befestigt sein, auf welches das die  Nut aufweisende, abgewinkelte Ankerteil mit seiner auf  der einen und/oder anderen Seite der Nut liegenden,  äusseren Fläche durch Druck und/oder Zug wirkt.  



  Zur Befestigung des Relais und/oder der Kontakt  glieder kann das Joch mit Lappen versehen sein. Es  kann hierzu das die Schneide aufweisende Jochteil mit  zwei rechtwinklig zum Jochteil angeordneten, z. B. ab  gebogenen Lappen versehen sein, die auch mit je einem  Loch zum Einstecken und Halten der     Drahtfeder    verse  hen sind.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeich  nung beispielsweise erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 ein Relais ohne Spule     und    ohne Kontaktglie  der, in isometrischer     Teilmontage-Darstellung,          Fig.    2 das zusammengestellte Relais der     @Fig.    1, in  einem senkrechten Schnitt,           Fig.    3 einen bewickelten     Spulenkörpex    für das Re  lais der     Fig.    1 in isometrischer Darstellung,       Fig.    4 ein Schalterpaket für das Relais der     Fig.    1,  in isometrischer Darstellung,

         Fig.    5-7 weitere Ausführungsformen des Relais der       Fig.    1 mit einem bewickelten     Spulenkörper        und    mit  Kontaktgliedern, halbschematisch in einem senkrechten  Schnitt und zum Teil ausschnittweise,       Fig.    8 und 9 Einzelheiten der Anschlüsse des be  wickelten     Spulenkörpers    der     Fig.    3, in isometrischer       Darstellung.     



  Gemäss den     Fig.    1 und 2 weist das Magnetsystem  eines elektromagnetischen Relais einen Kern 1, ein recht  winklig zum Kern 1 angeordnetes, erstes Jochteil 2,  und ein zweites, rechtwinklig zum ersten     Jochteil    2 und  demnach parallel zum Kern 1 angeordnetes, zweites  Jochteil 3 auf. Der Kern 1 und die     Jochteile    2 und 3  sind durch Abwinkeln eines     ausgestanzten    Eisenblech  streifens     einstückig    ausgebildet und weisen deshalb alle  angenähert den gleichen, rechteckigen Querschnitt auf.  



  Das Ende des Jochteils 3, das kürzer als der Kern 1  ist, weist eine nach aussen gerichtete Schneide 4 auf,  welche beispielsweise durch Pressen des Blechstreifens  in einem entsprechenden     Presswerkzeug    hergestellt ist.  Ferner ist das Jochteil 3 auf seiner Aussenseite mit einem  beispielsweise zylinderförmigen Nocken 5     (Fig.    2) ver  sehen, der mit Vorteil ebenfalls aus dem Blechstreifen  gedrückt ist.  



  Die Schneide 4 ist zur Lagerung eines Klappankers 6  vorgesehen, der die Form eines aus einem Eisenblech  streifen abgebogenen Winkelstückes aufweist, dessen  einer Ankerteil 7 senkrecht zum Kern 1 angeordnet ist  und im in     Fig.    2 dargestellten     unerregten    Zustand des Re  lais mit der     Stirnfläche    des Kerns 1 einen Luftspalt 8 bil  det. Das andere     abgewinkelte        Ankertail    9 ist mit einer       dreieckförmigen    Quernut 10 versehen, welche der Auf  nahme der Schneide 4 dient und mit     dieser    zusammen  das Lager 'für den Klappanker 6 bildet.

   Die Nut 10  ist hierbei in -einem Abstand von der     Innenkantes    11  des Ankers 6 angeordnet, beispielsweise etwas in der  Mitte in Längsrichtung des Ankerteils 9. Das Ankerteil 9  wird hierbei einerseits. durch die vorstehende Schneide 4  und anderseits durch den Nocken 5, gegen welchen das  Ankerteil 9 an seinem Ende anschlägt, in einem einen  Luftspalt 12 zwischen der Innenfläche des     Ankerteils    9  und der Aussenfläche des Jochteils 3 bildenden Abstand  gehalten.  



  Um den Anker 6 am     Jochteil    3 festzuhalten und  das Ankerteil 9 gegen die Schneide 4 zu drücken, ist  eine Spannfeder 13 vorgesehen, die als     langgestreckte,     gebogene Drahtfeder ausgebildet ist. Zur Verankerung  der Spannfeder 13 weist das Jochteil 3 zwei rechtwink  lig abgebogene Lappen 14 auf, in welchen je ein klei  nes Loch 15 zum Einstecken und Halten der Spann  feder 13 vorgesehen ist. Damit sich die Spannfeder 13 in  den Löchern 15 nicht bewegen kann, weist jedes Loch  15 eine zugespitzte Form auf, wobei die Spannfeder in  diese Spitze zu liegen kommt. Zur Fixierung der Lage  der Spannfeder 13 auf dem Ankerteil 9 ist dieses mit  einer     Rill-    16 versehen, deren Verlauf der gebogenen  Form der     Spannf-der    angepasst sein kann.

   Die Rille 16  kann genau gegenüber der Nut 10 angeordnet sein, so  dass von der Spannfeder 13 nur eine das     Ankerteil    9  auf die Schneide 4 drückende Kraft ausgeübt wird. Die  Rille kann aber auch etwas unterhalb der Nut 10 an  gebracht werden, so dass dann auf das Ankerteil 9 von    der Spannfeder 13 ein zusätzliches     Drehmoment    aus  geübt wird, welches das Ankerteil gegen den Nocken 5  drückt.  



  Um zu verhindern, dass der Anker 6 durch Erschüt  terungen gegen die     Spannfeder    13 von der Schneide 4  weggeschoben wird, sind als mechanische     Ankerrück-          haltung    an der Innenseite der Lappen 14 zwei Nocken  17 angebracht, welche mit Vorteil aus dem Material  der Lappen gedrückt sind und die eine Ankerbewegung       begrenzen.     



  Die Lappen 14 bilden vorzugsweise einen Teil des  Blechstreifens, aus welchen der Kern 1 und die     Joch-          teile    2     und    3 abgebogen sind. Dies lässt sich durch  Ausstanzen einer entsprechenden Blechform und     an-          ,schliessendes    Abbiegen der Lappen in einfacher Weise  erzielen. Die Lappen 14 dienen gleichzeitig als Träger  für ein oder mehrere Kontaktglieder, die durch den  Anker 6 mechanisch betätigt werden,     und    sind zu die  sem Zweck mit verschiedenen Öffnungen, z. B.     ;einem     am Rande des Lappens 14 offenen Schlitz 18, einem  weiteren, ebenfalls am Rande des Lappens 14 offenen,  abgewinkelten Schlitz 19 und einem runden Loch 20  versehen.

    



  Als eine Ausführungsform zwischen den Lappen 14       befestigbarer    Kontaktglieder ist in     Fig.    4 ein     gekapsel-          te@s    Schaltglied 21 dargestellt und in     Fig.    2 angedeutet,  das aus zwei nebeneinander angeordneten Schnappschal  tern mit     quadeiförmigen    Gehäusen besteht, deren ge  samt,, Breite dem innern Abstand der beiden Lappen  14 entspricht.  



  Das Schaltglied 21 weist auf seinen Aussenflächen  je zwei Nocken 22 und auf einer seiner Schmalseiten  zwei Druckstifte 23 auf, wobei die     Druckstifte    23 in  bekannter Weise zur Betätigung jedes der Schnappschal  ter vorgesehen sind. Die Druckstifte 23 sind in     Verdik-          kungen    24 angeordnet, welche eine grössere Führungs  länge für die     Druckstifte    bewirken. Auf der unteren  Schmalseite des     Schaltgliedes    21 sind mehrere     Anschluss-          elemente    25 angeordnet, die mit entsprechenden Kon  taktstücken des Schaltgliedes 21     verbunden    sind.

   Die       Anschlusselemente    25 können beispielsweise als Flach  kontakte zum .Einstecken in     Einzel-Flachsteckelemente     oder     meinen        entsprechenden,    separaten     Steckerteil,    oder  als Lötfahnen zum Verlöten von     Anschlussdrähten    ver  wendet werden. Die     Anschlusselemente    25 können auch  eine zum Einstecken und     Einlöten    :in gedruckte Schal  tungen oder zum Umwickeln mit einem Schaltdraht ge  eignete Form aufweisen.  



  Zur     Befestigung    des     Schaltgliedes    21 wird dieses zwi  schen die Lappen 14 gebracht, wobei die Nocken 22  in die Schlitze 18 und 19 eingeführt werden. Da der  Schlitz 19 abgewinkelt     ist,    können die Nocken 22 in die  in     Fig.    2 dargestellte Endlage gebracht werden, ohne  dass ein     vorgängiges    Aufbiegen der Lappen 14 nötig  wäre.

   Zur Fixierung des     Schaltgliedes    21 zwischen den  Lappen 14 wird der den innern Teil des     Schlitzes    19  begrenzende Teil des Lappens 14 um den Nocken 22  nach     innren    gebogen, wozu eine Zange oder dergleichen  im Loch 24 und am     Lappenrand    angesetzt werden       kann.    Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, liegt das Ende des  Ankerteils 9 mit seiner Aussenfläche am Druckstift 23  des Schaltgliedes 21 an.

   Das in jedem Lappen 14 vor  gesehene Loch 20 kann ausser zur Montage des Schalt  gliedes 21 auch zur nachträglichen Befestigung     ,einer          Schutzhaube    für das Relais benützt werden,     wobei    die  Schutzhaube auf ihrer Innenseite mit in die Löcher 20       einrastbaren    Nocken versehen ist.      Zur Erregung des Relais ist ein den Kern 1 um  gebender bewickelter     Spulenkörper    vorgesehen, der bei  spielsweise in     Fig.    3 dargestellt ist. Der     Spulenkörper     weist einen oberen und einen     unteren        Flansch    26 bzw.  27 auf und ist mit einer Wicklung 28 versehen.

   Der       Spulemkörper    ist mit einer     Öffnung    für den Kern 1 ver  sehen, deren Querschnitt dem Querschnitt des Kerns 1  entspricht. Die Enden der Wicklung 28 sind an meh  rere     Anschlusselemente    29 geführt und mit diesen ver  bunden. Mit Vorteil sind die     Anschlusselemente    29 in  gleicher Weise ausgebildet wie die     Anschlusselemente    25  des     Schaltgliedes    21     und    weisen auch die     gleiche        Länge     auf.  



  Zur Befestigung des bewickelten     Spulenkörpers    auf  dem Kern 1     (Fig.    1) ist jede der beiden Schmalseiten  des Kerns mit einer Kerbe 30 versehen. Die.     öffnung     des     Spulenkörpers    für den Kern 1 weist zwei entspre  chende Nocken (nicht dargestellt) auf, so dass diese beim  Aufschieben des     Spulenkörpers    auf den Kern 1 in die  Kerben 30 einschnappen und dadurch den     Spulenkörper     festhalten.  



  Der untere Flansch 27 ist auf seiner Aussenseite mit  einer     Ausnehmung    31 versehen, welche zur Aufnahme  des Jochteils 2     (Fig.    1) vorgesehen ist. Dadurch wird  erzielt, dass die Unterseite des Relais, also sein     Joch-          teil    2 und der     Spulenflansch    27, eine angenähert     ebene     Fläche bildet. Auch der obere Flansch 26 ist auf seiner  Aussenseite mit einer     Ausnehmung    32 versehen, in wel  che im eingebauten Zustand das Ende des Kerns 1       (Fig.    1) ragt.

   Diese     Ausnehmung    32 gestattet es, einen  separat dargestellten     Kurzschlussring    33 einzulegen, der  dann einerseits im versteckten Teil der     Ausnehmung     32 und anderseits vom Kern 1, den der     Kurzschluss-          ring    33 teilweise oder ganz umschliesst, festgehalten  wird.  



  Wenn das Relais als     Wechselstromrelais    verwendet  wird, ist es zweckmässig, den     Kurzschlussring    33 so aus  zubilden, dass er etwa '/s des Querschnitts des Kerns 1  umschliesst. Die Länge des im     Kurzschlussring    33 an  geordneten Schlitzes beträgt in diesem Falle also etwa  der Breite des Kerns 1. Um die eine Seite des       Kurzschlussrings    33 durch den Kern 1 hindurchführen  zu können, ist dieser mit einem gestrichelt dargestellten  Ausschnitt 34 versehen.  



  Auch ein gleichstromerregtes Relais kann mit dem       Kurzschlussring    33 versehren werden, wenn die Erzielung  einer Verzögerung erwünscht ist. In diesem Falle um  schliesst der     Kurzschlussring    33 den gesamten Quer  schnitt des Kerns 1 und weist eine der Breite des Kerns  entsprechende Schlitzlänge auf.  



  Die dem Kern 1 zugewandte Seite des Ankerteils 7  wird in bekannter Weise mit einem in     Fig.    1 separat  dargestellten Klebblech 35 oder     dergleichen    versehen,  das beispielsweise als Selbstklebefolie ausgebildet sein  kann.  



  Um das Relais befestigen zu können, ist sein     Joch-          teil    2 gemäss     Fig.    1 beidseitig mit einem Lappen 36  versehen, der beispielsweise ein Gewindeloch 37 auf  weist. Vorzugsweise sind die Lappen 36 mit dem     Joch-          teil    2 zusammenhängend     und    werden gleichzeitig mit  dem Kern 1, den Jochteilen 2 und 3 und den     Lappen     14 aus einem Blechstreifen ausgestanzt.  



  Wie aus den     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist, kann der       Magnetfluss    ungehindert vom Kern 1 in das     Jochteil    2  übertreten, da an der     Übergangsstelle    keine Querschnitts  unstetigkeiten oder     -änderungen    vorhanden sind. Vom  Jochteil 2 verläuft der     Magnetfluss    ebenso     ungehindert       bis zur Schneide 4 des Jochteils 3 und tritt an dieser  Stelle in das Ankerteil 9 über. Ein Parallelpfad vom  Jochteil 3 zu dem unterhalb der Nut 4 liegenden Anker  teil 9 wird     hierbei    vom     Magnotfluss    nur in sehr gerin  gem Ausmasse benützt, da der Luftspalt 12 einen hohen  Widerstand darstellt.

   Ein an der Übergangsstelle vom  Joch zum Anker, d. h. an der Lagerstelle des Ankers,  gegenüber bekannten Relais günstigerer     Magnetfluss    ist  beim beschriebenen Relais dadurch erzielt, dass diese  Übergangsstelle an     einem    flachen Teil und nicht in der       Winkelinnenkante    11 des Ankers vorgesehen ist, wo  durch sich die Schneide 4 und die Nut 10 genauer aus  bilden lassen. Eine durch die Schneide 4 des Jochteils 3  und die Nut 10 des Ankerteils 9 an der Übergangsstelle  noch bewirkte     Querschnittsverkleinerung    für den Ma  gnetfluss ist beim dargestellten Relais mindestens an  genähert dadurch kompensiert, dass die Länge der  Schneide 4 und die Breite des Ankerteils 9 an der  Stelle der Nut 10 grösser sind als die Breite des Kerns 1.

    Der gleiche Vorteil ist auch für den Übergang des Ma  gnetflusses vom Ankerteil 7 auf den Kern 1 vorhanden,  indem auch an dieser Stelle Eisenteile mindestens an  genähert gleicher     Querschnittsfläche    und -form vorlie  gen.  



  Neben den genannten, den Verlauf des     Magnetflus-          ss    betreffenden Vorteilen, weist das beschriebene     Relais     den Vorteil auf, dass das gesamte Magnetsystem ein  schliesslich der Befestigungselemente für die Kontakt  glieder und das Relais aus einem einzigem Blechstück  gestanzt und     gebogen    werden können, so dass weitere  Arbeitsgänge zum Montieren des Magnetsystems und  Anbringen von Befestigungselementen entfallen. Dies er  laubt deshalb, die Befestigungselemente für das Relais,  nämlich die Lappen 30 mit den Gewindelöchern 37,  ohne Mehraufwand so anzuordnen, dass das Gewindeloch  ausserhalb des     Flanschrandes    des     Spulenkörpers    liegt.

    Dadurch ist es nicht mehr möglich, mit zu langen Be  festigungsschrauben auf den     Spulenkörper    oder die  Wicklung zu drücken und diese zu beschädigen.  



  Durch das beschriebene Relais. wird 'ferner die, vor  teilhafte     Möglichkeit    erzielt, Ankerteile beidseitig der  Lagerstelle des Ankers zur Betätigung von Kontaktglie  dern zu verwenden und dadurch mittels einer     Druck-          und/oder    Zugkraft auf die Kontaktglieder zu     wirken     bzw. eine     vorteilhafte    Anordnung der Kontaktglieder  und des Betätigungselementes für die Kontaktglieder be  züglich des Ankers zu erreichen.

   In den     Fig.    5 bis 7  sind drei Ausführungsbeispiele verschiedenartiger Kon  taktglieder halbschematisch im Schnitt dargestellt, wo  bei bereits     vorbeschriebene,    übereinstimmende Teile  gleich bezeichnet     sind.     



  Gemäss     Fig.    5 weist ein Relais wiederum     dien    Kern 1,  das erste abgewinkelte Jochteil 2 und das zweite ab  gewinkelte Jochteil 3 auf, die alle aus     einem    Stück ge  fertigt sind.  



  Auf der Schneide 4 des Jochteils 3 ist der Anker 6  mit den abgewinkelten Ankerteilen 7 und 9 gelagert. Auf  dem Kern 1 ist ein     Spulenkörper    mit den Flanschen 26  und 27 befestigt, der die Wicklung 28 trägt, welche mit  den     Anschlusselementen    29 verbunden ist. Ein erster,  isolierter, oder aus einem Isoliermaterial bestehender  Träger 41 ist am Jochteil 3 befestigt, vorzugsweise an  dem in     Fig.    5 nicht dargestellten Lappen 14 der     Fig.    1  und beispielsweise mit Nocken oder auch Befestigungs  schrauben.

   Im Träger 41 sind an ihren     anschlussseitigen          Endren    drei Kontaktfedern 42 und 43 eines Umschalt-           kontaktes    isoliert befestigt.     Über    ein weiteres Trägerele  ment 44 ist eine Stützplatte 45 für die kontaktseitigen  Enden der beiden äusseren Kontaktfedern 42 mit Schlit  zen für einen     Kontaktnachlauf    am Träger 41 angebracht.  An einer     ob..erhalb    der durch die Schneide 4 gebildeten  Lagerstelle des Ankerteils 9 ist an diesem eine mit einer  Öffnung zur Durchführung der einen Kontaktfeder 42  versehene Hubplatte 46 für die mittlere, zu bewegende  Kontaktfeder 43 angebracht.

   Bei Erregung des Relais  wird durch den anziehenden Anker 6 die Kontaktfeder  43 über die     Hubplattes    46 in ihre andere Kontaktlage  gezogen. Gegenüber bekannten Relais mit     ähnlichen     Kontaktsätzen erlaubt das beschriebene Relais infolge       des    Abstandes der Lagerstelle des abgewinkelten Ankers,  von seiner Innenkante den Angriffspunkt der am Anker  befestigten Hubplatte beliebig nahe an das auf der  Kontaktfeder 43 angeordnete Kontaktstück zu verle  gen. Dies verhindert ein unkontrolliertes mechanisches  Schwingen der Kontaktfedern, wodurch das Prellen der  Kontakte bei der Kontaktgabe wirkungsvoll vermieden  ist.  



  Durch Verhinderung des mechanischen     Schwingens     der Kontaktfedern ist das Prellen der Kontakte     in    min  destens gleichem Ausmasse bei     einer    nicht dargestellten  Anordnung der Kontaktglieder vermieden, die derjeni  gen der     Fig.    5 ähnlich ist. In dieser weiteren Ausfüh  rungsform wirkt die am Ankerteil 3 befestigte Hub  platte 46 auf eine Verlängerung der mittleren Kontakt  feder 43 ausserhalb ihrer Kontaktstücke,     während    die  am weiteren Träger 44 befestigte Stützplatte 45, die eine  Öffnung für die     mittlere    Kontaktfeder 43 aufweist, die  Kontaktfedern innerhalb ihrer Kontaktstücke stützt.  



  Die beschriebenen Kontaktanordnungen können auch  umgekehrt werden, indem die äusseren Kontaktfedern 42  bewegt und die mittlere Kontaktfeder 43 festgehalten  werden, wozu wieder entsprechende     Stützplatten    und  Hubplatten vorgesehen werden.  



  Die gleiche vorteilhafte Wirkung kann gemäss     Fig.    6  auch mit kurzen Kontaktfedern 47 und 48 erzielt wer  den, die wiederum in dem am Jochteil 3 befestigten  Träger 41 verankert sind. Eine Hubplatte 49 ist am       Ankerteil    9 unterhalb der durch die Schneide 4 des  Jochteils 3 gebildeten Lagerstelle befestigt und     greift    an  einer Verlängerung der mittleren, zu bewegenden Kon  taktfeder 48     an.    Beim Anzug des Ankers drückt das  Ankerteil 9 die Hubplatte 49 und damit die Kontakt  feder 48 in die andere Kontaktlage.  



  In     Fig.    7     ist    eine Ausführungsform des Relais dar  gestellt, bei welcher beide oberhalb und unterhalb der  durch die Schneide 4 des     Jochteils    3 gebildeten Lager  stelle liegenden Wirkflächen des Ankerteils 9 zur Be  tätigung von Kontaktstücken ausgenützt     sind.        In    dem  am Jochteil 3 befestigten Träger 41 sind     zwei    Kontakt  federn 50 und 51     verankert,    von welchen die Kontakt  feder 50 mittels des weiteren     Trägers    44 auf die ober  halb der Ebene der     Schneide    4 liegende Seite     geführt     ist.

   Eine weitere Kontaktfeder 52 ist schräg     zwischen    den  Kontaktstücken der Kontaktfedern 50, 51 angeordnet  und auf einem mit einer entsprechenden schrägen Flä  che versehenen, oberhalb und unterhalb der Schneide 4  am Ankerteil 9 befestigten Isolierträger angebracht. Beim  Anziehen des Ankers verschiebt sich die Kontaktfeder  52 als Tangente eines Kreises, dessen     Mittelpunkt        die     Schneide 4 ist und bewirkt Kontakte     mit    den Kontakt  stücken der Kontaktfedern 50, 51, wodurch diese mit  einander verbunden werden.

   Beim Relais nach     Fig.    7    sind     also    zwei Kontakte in Reihe angeordnet, was das  Schalten höherer Spannungen oder     ;einer    induktiven Last  in einfacher Weise ermöglicht.  



  Das beschriebene Relais kann natürlich auch mit  andern Kontaktsätzen bestückt werden, insbesondere mit  mehreren, nebeneinander oder übereinander angeordne  ten     Kontaktgliedern.    Von besonderem Vorteil     ist    der  Umstand, dass die Pakete mit den Kontaktfedern, die  beispielsweise gemäss     Fig.    5 und 6 ausgebildet sind,       vorgängig    zusammengestellt und z. B. in einem     Isolier-          träger    eingegossen, eingespritzt oder     eingepresst    werden  können.

   Dieser Isolierträger wird vorzugsweise mit     Nok-          ken    22 gemäss     Fig.    2 und 4 versehen, so dass sich  das Paket der vormontierten Kontaktfedern ohne den  Aufwand dem     bisher    nachteiligen     Justierungsarbeiten    in  der beschriebenen Weise an den Lappen 14     (Fig.    1, 2)  befestigen lässt.  



  In     Fig.    8 ist eine besonders vorteilhafte Anordnung  der     Anschlusselemente    für die Wicklung des bewickelten       Spulenkörpers    der     Fig.    3 dargestellt.     .Ein    Flansch 61,  der eine auf dien     Spulenkörper    aufgebrachte Wicklung  62 begrenzt, ist     mit    zwei     Ausnehmungen    63 und 64  versehen, die etwa     quaderförmig    und im wesentlichen  nur auf der Seite des     Flanschrandes.    offen sind.

   Auf  der Innenseite des Flansches 61 ist ein zur     Ausneh-          mung    63 bzw. 64 hin offener Kanal 65 bzw. 66 an  geordnet. Der eine Kanal 65 führt bis zum äusseren  Rand der Wicklung 62, also zum Wicklungsende,     und     der andere Kanal 66 bis zum in     Fig.    8 nichtsichtbaren  Wickelkörper, also zum     Wicklungsanfang.    Ferner ist  jede     Ausnehmung    63, 64 mit einem Schlitz 67 bzw.  68 versehen, der auf der Aussenseite des Flansches 61  angeordnet ist und am Rand des Flansches 61 offen  ist. Das andere.

   Ende jedes Schlitzes 67, 68 ist zu     einer     zylindrischen Bohrung 69 bzw. 70 erweitert, die auf  der Aussenseite des Flansches 61 offen, auf dessen In  nenseite aber geschlossen ist.  



  Gemäss     Fig.    9 ist das in die     Ausnehmungen    ein  zusetzende     Anschlusselement    71 als Stift     ausgebildet,    der  nahe seinem einen Ende mit     reinem    Quersteg 72, 73  versehen ist. Der Quersteg weist einen vorderen Teil  72 und einen verbreiterten Ansatz 73 auf. Die Breite  des Ansatzes 73 entspricht hierbei der Höhe der     Aus-          nehmungen    63, 64     (Fig.    8).

   Die Abmessungen des Stif  tes 71 im Teil des Quersteges 72, 73 und oberhalb des  Steges sind zudem mit den Abmessungen der zylindri  schen Bohrungen 69, 70 im Flansch 61 so abgestimmt,  dass sich der Stift 71     in    den Bohrungen 69, 70 drehen  lässt. Der unterhalb des Quersteges 72, 73 liegende Teil  des Stiftes 71 kann beliebig ausgebildet sein, beispiels  weise gemäss     Fig.    9 in einer Form, die zum Einstecken  und     Einlöten    in gedruckte     Schaltungen    oder zum Um  wickeln mit einem Schaltdraht geeignet ist.  



  Eine andere Ausbildungsform des unteren Teils des  Stiftes 71     ist    die in     Fig.    3 dargestellte Form als Flach  kontakt zum Einstecken in ein     Einzel-Flachsteckelement     oder in einen entsprechenden, separaten     Steckerteil,    oder  zum Verlöten von     Anschlussdrähten    als Lötfahne.  



  Das Anbringen der     Anschlussstifte    71 im Flansch  71 und das Verlöten der Wickeldrähte mit den An  schlussstiften     wird        in    der folgenden Weise vorgenommen:  Beim     Wickeln    der Wicklung 62     wird    der     Anfang    des  Wickeldrahtes in den Kanal 66 eingelegt. Das Ende  des Wickeldrahtes wird nach dem Wickeln durch den  Kanal 65 nach aussen     geführt.    Hierauf wird die Wick  lung in üblicher Weise zum     Beäspiel    mit Folien ab  gedeckt.

        Je ein     Anschlussstift    wird von der Aussenseite des  Flansches 61 her in die Bohrung 69 bzw. 70 in Rich  tung des Pfeiles 74 eingesteckt, so dass dann der Steg  72, 73 wie in     Fig.    8 gestrichelt dargestellt etwa parallel  zum Kanal 67 bzw. 68 liegt und über den Rand des  Flansches 61 vorsteht. Um die vorstehenden, vorderen       Stegteile    72 werden nun die Wicklungsdrähte, die an  den     flanschrandseitigen    Öffnungen der Kanäle 65 und  66 greifbar sind, gewickelt und verlötet. Hierauf werden  die     Anschlussstifte    71 in     Richtung    des Pfeiles 75 bzw.

    in der gegensinnigen Richtung mit Hilfe einer Zange  oder dergleichen um etwa 90  gedreht, so dass der Quer  steg 72, 73 gänzlich in das Innere der     Ausnehmung    63  bzw. 64 zu liegen kommt. Beim Drehen der Anschluss  stifte 71 wird auch der überschüssige Wicklungsdraht  in die     Ausnehmung    63 bzw. 64 hineingezogen und bil  det dort eine Schlaufe.  



  Schliesslich werden die noch offenen     Ausnehmungen     63, 64 mit einem härtenden Kunstharz ausgegossen.  Falls die Wicklung 62 mehrere Wicklungsanschlüsse  aufweist, wird für jeden nach aussen     geführten        Wick-          lungsanschluss    eine entsprechende     Ausnehmung    zum  Einsetzen eines     Anschlussstiftes,    an welchen der entspre  chende Wicklungsdraht angelötet wird, vorgesehen.

   Der  ganze     Spulenkörper    mit dem Flansch 61 kann in einem       Kunststoff-Spritzverfahren    oder     Kunststoff-Pressverfahren     zusammen mit allen     Ausnehmungen,    Kanälen und  Schlitzen hergestellt werden.  



  Die beschriebene Ausbildung der     Anschlusselemente     für die Wicklung und ihre Anordnung im Flansch des       Spulenkörpers    weist den     Vorteil    auf, dass beim Verlöten  der Drahtenden mit den     Anschlussstiften    kein Zug auf  den Wicklungsdraht ausgeübt wird,     wodurch    ein Ab  reissen des Wicklungsdrahtes vermieden ist. Da sich beim  Eindrehen des Quersteges des     Anschlussstiftes    in die       Ausnehmung    eine Drahtschlaufe bildet, ist auch bei die  sem Vorgang mit Sicherheit ein Abreissen des     Drahtes     vermieden.

   Da der     Anschlussstift    ferner nach dem Ver  giessen der     Ausnehmung    mindestens     angenähert    von aus  gehärtetem     Kunstharz    umgeben ist, besteht nur noch  eine sehr geringe Gefahr, dass     beim    Anlöten eines Ver  bindungsdrahtes an den     Anschlussstift    die übertragene       Wärme    den beispielsweise     niederschmelzenden    Flansch  so stark erhitzt, dass sich der     Anschlussstift    im Flansch  lockern oder gar aus dem Flansch herausfallen kann.

    Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass die Draht  enden nirgends an die Oberfläche der Innen- und Au  ssenseite des Flansches treten, sondern überall durch  eine isolierende Schicht von     Flanschmaterial    gegenüber  der Wicklung und der     Aussenseite        abgedeckt    sind. Das  gleiche ist auf der Innenseite des Flansches für den       Anschlussstift    der Fall.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetisches Relais mit einem feststehenden, einen bewickelten Spulenkörper tragenden Eisenkern und ;einem auf einem mit dem Eisenkern verbundenen Joch beweglich gelagerten, mindestens ein Kontaktglied betätigenden Klappanker, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern (1) und das Joch (2, 3) einstückig als min destens zweifach abgewinkelter Körper ausgebildet sind, und dass Kern und Joch je mindestens angenähert recht eckigen Querschnitt aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das freie Jochende eine Schneide (4) zur La- gerung eines abgewinkelten Ankers (6) aufweist, dessen Innenseite in einem Abstand von der Winkelinnenkante (11) mit einer der Schneide (4) entsprechenden Nut (10) versehen ist. 2. Relais nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die beidseits der Nut (10) liegenden An kerteile mindestens angenähert dynamisch ausbalanciert sind. 3. Relais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schneide (4) auf weisende Jochteil (3) mindestens angenähert parallel zum Kern (1) abgewinkelt ist und eine geringere Länge als der Kern (1) aufweist. 4.
    Relais nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anker (6) dem Druck einer ihn an die Schneide (4) anpressenden Spannfeder (13) aus gesetzt ist. 5. Relais nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spannfeder (13) als langgestreckte und gebogene Drahtfeder ausgebildet ist, welche in einer auf der Aussenseite des Ankers (6) der Nut (10) gegenüber liegend angeordneten Rille (16) angreift. 6. Relais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Schneide (4) und die Breite des Ankers (6) an der Stelle der zur Aufnahme der Schneide (4) vorgesehenen Nut (10) grösser sind als die Breite des Kerns (1). 7.
    Relais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Schneide (4) versehene Jochteil (3) einen Anschlagnocken (5) für den Anker (6) aufweist, um einen Luftspalt (8) zwischen dem Jochteil (3) und dem Anker (6) zu bewirken. B. Relais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Joch (2, 3) mindestens ,ein vom Anker (6) betätigbares Kontaktglied (21; 42, 43; 47, 48; 50, 51, 52) befestigt ist, auf welches das die Nut (10) aufweisende, abgewinkelte Ankerteil (9) mit seiner auf der einen und/oder anderen Seite der Nut (10) liegenden, äusseren Fläche durch Druck und/oder Zug wirkt. 9.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Joch (2, 3) mit Lappen (14, 36) zur Befestigung des Relais und/oder der Kontaktglieder (21; 42, 43; 47, 48; 50, 51, 52) versehen ist. 10. Relais nach Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schneide (4) aufweisende Jochteil (3) mit zwei rechtwinklig zum Jochteil (3) an geordneten, z. B. abgebogenen, Lappen (14) versehen ist. 11. Relais nach den Unteransprüchen 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen (14) mit je einem Loch (15) zum Einstecken und Halten der Draht feder (13) versehen sind. 12.
    Relais nach den Unteransprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen (14) mit je einem: nach innren weisenden, als mechanische Rückhal tung für den Anker (6) ausgebildeten Nocken (17) ver sehen sind. 13. Relais nach Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lappen (14) je mindestens einen Schlitz (18; 19) zur Aufnahme von Befestigungsnocken (22) eines Schaltgliedes (21) aufweisen. 14. Relais nach Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Lappen (14) mit zwei am Lappen rand offenen Schlitzen (18, 19) versehen ist, von wel chen der eine (19) abgewinkelt ist. 15.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kern (1) an seinen Schmalseiten mit mindestens je einer Kerbe (30) zum Einrasten von Nok- ken versehen ist, welche in der für den Kern (1) be stimmten öffnung des Spulenkörpers vorgesehen sind. 16. Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Flansch (27) des Spulenkörpers auf seiner Aussenseite eine Ausnehmung (31) zum Ein legen des vom Kern (1) abgewinkelten Jochteils (2) auf weist. 17.
    Relais nach den Unteransprüchen 9 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Kern (1) abgewin kelte Jochteil (2) zwei Lappen (36) aufweist, welche mit je einem ausserhalb des Randes des Flansches (27) des Spulenkörpers angeordnetem Loch zur Befestigung des Relais, z. B. mit einem Gewindeloch (37), versehen sind. 18.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der ankerseitige Flansch (26) des Spulen- körpers auf seiner Aussenseite mit einer Ausnehmung (32) zum Einlegen eines das in die Ausnehmung (32) ragende Ende des Kerns (1) ganz oder teilweise um schliessenden Kurzschlussrings (33) versehen ist. 19.
    Relais nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der bewickelte Spulenkörper an mindestens einem Spulenflansch (61) mit in den Flansch eingesetz ten Anschlusselementen versehen ist, die je einen an der Flanschaussenfläche vorstehenden (71) und reinen in einer am Flanschrand offenen, auf der Innen- und Aussen fläche des Flansches angenähert geschlossenen Ausneh- mung (63, 64) angeordneten Teil (72, 73), welch letz terer mit dem Wicklungsdraht verbunden ist,
    aufweisen. 20. Relais nach Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausnehmungen (63, 64) auf der Innen seite des Flansches (61) angeordnete Kanäle (65, 66) zum Einlegen der von der Wicklung (62) zu den Aus- nehmungen (63, 64) geführten Wicklungsdrähte und am Flanschrand offene, sich in den Ausnehmungen (63, 64)
    zu je einer auf der Aussenseite des Flansches offe- nen Bohrung (69, 70) erweiternde Schlitze (67, 68) zum Einführen eines mit einem Quersteg (72, 73) versehenen Anschlussstiftes (71) aufweisen. 21.
    Relais nach Unteranspruch 20, dadurch gekenn zeichnet, dass der Quersteg (72, 73) jedes Anschlussstiftes (71) länger ist als der Abstand der Bohrung (69, 70) vom Flanschrand und die Breite der Ausnehmung (63, 64) grösser ist als die Länge des Quersteges (72, 73), das Ganze zum Zwecke, dass der Quersteg (72) des in die Bohrung (69, 70) und den Schlitz (67, 68) ein gesteckten Anschlussstiftes (71)
    über den Flanschrand vorstehen kann und mit dem Wicklungsdraht verbunden und nach dem Verbinden des Wicklungsdrahtes durch Drehen des Anschlussstiftes (71) vollständig im Inneren der Ausnehmung (63, 64) untergebracht werden kann. 22. Relais nach Unteranspruch 21, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausnehmungen (63, 64) mit einer Ausfüllmasse, z. B. einem aushärtenden Kunstharz, ver- gossen sind.
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EP0033841A3 (en) * 1980-01-21 1981-09-02 Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen Relay

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0033841A3 (en) * 1980-01-21 1981-09-02 Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen Relay
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