CH473961A - Befestigung einer Blechverkleidung an einer Unterlage mittels einer Ankerschiene - Google Patents

Befestigung einer Blechverkleidung an einer Unterlage mittels einer Ankerschiene

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CH473961A
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sheet metal
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CH723667A
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Schoop Traugott
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Schoop Traugott
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


  Befestigung einer Blechverkleidung an einer Unterlage mittels einer Ankerschiene    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Befestigung  einer Blechverkleidung an einer Unterlage mittels einer  Ankerschiene.  



  Blechverkleidungen grosser Länge wie beispielsweise       Flachdach-Bordbleche    können nicht direkt mit ihrer  Unterlage, z. B. einer Betondecke oder einer zwischen  die Blechverkleidung und die Betondecke angebrachten  Schicht eines Isoliermaterials verbunden werden, da sich  eine derartige Verankerung infolge     Dilatation    der Blech  verkleidung mit der Zeit löst.  



  Zur Abhilfe sieht ein bekannter Vorschlag vor, ei  nen an der Betondecke befestigten Blechstreifen mit der  Blechverkleidung durch einen Falz zu verbinden, der  ein gegenseitiges Gleiten der beiden Blechteile in der       Falzrichtung    ermöglicht.     Nachteilig    ist hierbei, dass  das Anbringen des Falzes an den beiden Blechteilen auf  der Baustelle vorgenommen werden muss, zeitraubend  und umständlich ist und darüber hinaus die Verwen  dung eines speziellen     Falzapparates        nötig    macht.  



  Es ist auch bekannt, an der     Längsschmalseite    der  Unterlage eine Ankerschiene anzuordnen, die ein     im     wesentlichen V-förmiges Profil aufweist, dessen eine  Schenkel in das Profilinnere umgebogen ist und dessen  andere Schenkel einen Ansatzstreifen aufweist, der auf  der Unterlage     befestigbar    ist. Die auf der Unterlage auf  liegende Blechverkleidung wird durch einen weiteren,  abgewinkelten Blechstreifen, dessen eine Schenkel mit  beim Einstecken des Blechstreifens in die Ankerschiene  einschnappenden     Vorsprüngen    oder Nocken versehen  ist, auf der Unterlage festgehalten.

   Diese Anordnung  weist den Nachteil auf, dass neben der Ankerschiene  ein weiteres Blechteil zum Festhalten der Blechverklei  dung benötigt wird und dass es nicht möglich ist, die  durch das Einrasten des     Halte-Blechstreifens    in der  Ankerschiene bewirkte Verankerung der Blechdicke der  Blechverkleidung anzupassen.

      Zweck der     vorliegenden    Erfindung ist, die     angeführ-          ten    Nachteile zu vermeiden und eine     Befestigung    mittels  einer     vorfabrizierbaren    Ankerschiene zu schaffen, mit  welcher eine Blechverkleidung beliebiger Dicke an     Ort     und Stelle ohne besonderes Werkzeug rasch     befestigt     werden     kann.     



  Erfindungsgemäss ist die Befestigung dadurch ge  kennzeichnet, dass ein Blechstreifen zu einem     langge-          streckten,    einen vieleckigen     Querschnitt    oder einen  Querschnitt mit mindestens teilweise runden Umbiegun  gen aufweisenden, mit einem auf einer Unterlage be  festigten Ansatzstreifen versehenen Hohlprofil, das mit  dem Ansatzstreifen einen zwischen die Blechverkleidung  und die Unterlage über eine     Längskante    der Unterlage       gelegten    Winkel bildet, mehrfach umgebogen ist.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeich  nung beispielsweise erläutert. Die     Fig.    1 und 2 zeigen  hierin in einem geschnittenen Schaubild zwei Ausfüh  rungsformen der angebrachten, eine     ausschnittweise     dargestellte Blechverkleidung festhaltenden Befestigung  mittels Ankerschiene nach der Erfindung.  



  Gemäss     Fig.    1 liegt auf einer Betondecke 1 eine Iso  lierplatte 2, beispielsweise eine Korkplatte, die durch  eine Blechverkleidung 3 bedeckt ist. Bei der Beton  decke 1 kann es sich z. B. um eine     Flachdachdecke    han  deln und bei der Blechverkleidung 3 um ein     Flachdach-          Bordblech,    das über die Isolierplatten 2 mit Decke 1 zu  verbinden ist und das an der äusseren Kante der Decke  1 einen nicht dargestellten, senkrechten Rand als Be  grenzung einer auf das Dach aufzubringenden Asphalt  schicht aufweist. Die Blechverkleidung 3 ist abgewinkelt  und weist demnach eine Fläche 4 und eine Längsschmal  seite 5 auf.  



  Die     Längsschmalseite    der Isolierplatte 2 ist mit einer  Kehle versehen, die eine obere     Längskante    6 aufweist.  In der Kehle ist ein Hohlprofil 7 angeordnet, das durch           m-hrfaches    Abwinkeln eines Blechstreifens hergestellt       i_t,    einen angenähert     rechteckförmigen    Querschnitt auf  weist und mit einem     Ansaizstreifen    8 versehen ist.  Hierbei bilden     d-r    Ansatzstreifen 8 und die erste abge  winkelte     S.,ite    9     ds    Hohlprofils 7 einen Winkel, der an  die obere     Längzkante    6 der Isolierplatte 2 gelegt ist.

   Zur       B@fesiigung    der aus dem Hohlprofil 7 und dem     Ansatz-          strc:ifen    e bestehenden Ankerschiene an der Betondecke  1 sind     mehr-Ire    Schrauben 10 vorgesehen, die in     ent-          sprechenden    Bohrungen der Isolierplatte 2 liegen und in  Dübel 11,     v:elchc    in der Betondecke 1     angeordnet    sind,       d:ngeschraubt    sind. Zur Aufnahme der Köpfe der  Schrauben 10 ist der Ansatzstreifen 8 mit eingedrückten       S-nklöchern    12 versehen.  



  Die letzte abgewinkelte Seite 14 des Hohlprofils 7  bildet mit der gegenüberliegenden Kante des Ansatz  streifens 8 und der ersten abgewinkelten Seite 9 einen       spaltförmigen    Zwischenraum, durch welchen die Blech  verkleidung 3 mit der     Längsschmalseite    5 eingesteckt       werden    kann. Die Innenkante der abgewinkelten Blech  verkleidung 3     kommt        dann,    wie aus     Fig.    1     ersichtlich,     auf die Aussenkante zwischen den Ansatzstreifen 8 und       der        Hohlprofilscite    9 zu liegen.  



  Die beiden     lützten    Seiten 13 und 14 des     Hohlprofils     7 sind der Länge des Hohlprofils nach in Abständen mit  Querschlitzen 15 versehen. Die Querschlitze 15 dienen  dazu, Lappen 16 zu bilden, von welchen in     Fig.    1 einer  dargestellt ist. Nach dem Einschieben der Blechverklei  dung 3 in das Innere des Hohlprofils 7 werden alle oder  einige     Lapp--n    16, beispielsweise jeder zweite, zwischen       z#,@    ei     Querschlitzon    liegende Blechteil des     Hohlprofils    7,  mit einem Hammerschlag auf die Fläche 4 der Blech  verkleidung 3 umgebogen.

   Da die letzte Seite 14 der       Lcpp--n    16 oberhalb der Fläche 4 liegt oder höchstens  an sie angrenzt, ist das Umbiegen ohne weiteres mög  lich. Durch das Umbiegen der Lappen 16 pressen  ,ich ihre Seiten 14 an die Fläche 4 der Blechverkleidung  3 an und drücken diese auf die Isolierplatte 2, so dass       di        -,    Blechverkleidung 3 festgehalten ist. Sie kann sich  aber bei einer durch     Temperaturänderungen        hervorgeru-          fen:n        Dilatation    ohne weiteres sowohl in Längs- als  auch in Querrichtung bewegen.  



       E'ne    weitere Ausführungsform der Befestigung mit  tels Ankerschiene ist in     Fig.    2 dargestellt. Die Anker  schiene weist     wiederum    ein in einer Kehle der Isolier  platte 2     angeordnetes    Hohlprofil 17 sowie einen Ansatz  streifen 18 auf, der mittels nicht dargestellter, durch die  Isolierplatte 2     g:führter    Steinschrauben in der     Beton-          deck---    1 befestigt ist. Das Hohlprofil 17 ist aus einem       B1_echstreifen    mehrfach abgewinkelt und weist recht  winklig zueinander angeordnete Seiten auf.

   Die obere       S:        ite    19 ist in Verlängerung des Ansatzstreifens 18 ge  faltet und bildet eine vorstehende Kante 20. Die beiden  weiteren Seiten 21 und 22 liegen an die Wände der  Kehle an. Die beiden letzten Seiten 23 und 24     sind    so  abgewinkelt, dass die     letzte    Seite 24 parallel zur     gefal-          t2ten    Sehe 19, aber unterhalb dieser liegt.

   Zudem ist  die Breite der letzten Seite 24 so gering, dass die     Längs-          -.ehmalseite    5 der Blechverkleidung zwischen der vor  stehenden Kante 20 und der     Endlängskante    der Seite 24  in das Innere des Hohlprofils 17 eingesteckt werden  kann. Die Innenkante der abgewinkelten Blechverklei  dung liegt dann, wie in     Fig.    2 dargestellt, auf der vor  stehenden Kante 20.  



  Die beiden letzten Seiten 23 und 24 des Hohlprofils  17 sind wiederum der Länge nach in Abständen mit    Querschlitzen 25 versehen, so dass Lappen 26, von       @v,üleh%n    in     Fig.    2 einer dargestellt ist, entstehen. Nach       dvm        Auflegen    der Blechverkleidung 3 auf die Isolier  platte 2 und dem Einschieben ihrer     Längsschmalseite    5       in    das     Innure    des     Hohlprofils    17 werden die Lappen 26  mit einem     Hamm--r--chlag    umgebogen und auf die  Schmalseite 5 der Blechverkleidung gedrückt.

   Durch  den Schlag verbiegt sich die Schmalseite 5 am Orte des  auf     si,-    drückenden Lappens 26 um die Kante 20 des       Hohlp-ofils    17 und ist dadurch am Hohlprofil 17     veran-          k r    t. in Längsrichtung des Hohlprofils 17 kann sich die  Blechverkleidung 3 jedoch ohne weiteres ausdehnen.  



  Die     b _schriebenen    Befestigungen mittels Ankerschie  -n     la=sen    sich in einfacher Weise vorfabrizieren, indem  P     lechstreifen    mit Randschlitzen 15 bzw. 25 der     benötig-          t@n        Länga    und mit Befestigungslöchern 12 (Fit>. 1)     ver-          @chen    werden. Hierauf werden die Blechstreifen gemäss       P:g    1 oder 2 ?n an sich bekannter Weise abgewinkelt.  



  Nach dem Auflegen der Ankerschienen auf die     Iso-          li--rniat*en    2 und dem Anschrauben an die Betondecke  1 ind westere     Anpassarbeiten    nicht erforderlich. Die       i'1 chverkleidung    3 wird in den jeweiligen     schlitzförmi-          g    n     Zl:

   icch=nraum    des Hohlprofils 7 bzw. 17     einge-          tcki.        Hierauf    werden     alle    Lappen 16 bzw. 26     hinter-          inander    in rascher Folge mittels Hammerschlägen     ein-          w.,--@        cebogcn    und an die Blechverkleidung 3     ange-          drickt.@v-odu ch    diese     unabhängig    von ihrer Blechdicke       und    auch dann.

   wenn die     Inn nlcante    ihres abgewinkelten       Teil-    nicht genau auf der entsprechenden     Aussenkante          d     Hohlprofils liegt, an die Isolierplatte bzw. an den  auf ihr befestigten Ansatzstreifen des Hohlprofils     ge-          p-wsst    wird.

   Die beschriebene Befestigung mittels     An-          k _rschiene    wird also allen     Anforderungen,    welche der       n--b     Betrieb auf einem Bauplatz stellt, gerecht und       kann    in ihrer Funktion auch nicht durch     Fremdkörper          wi    - Beton-, Asphalt- und Farbverschmutzungen oder  dgl.     b einträchtigt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Befestigung einer Blechverkleidung an einer Unter lag-- mittels einer Ankerschiene, dadurch gekennzeich- na, dass ein Blechstreifen zu einem langgestreckten, einen vieleckigen Querschnitt oder einen Querschnitt mit miaadetens teilweise runden Umbiegungen aufweisen den, mit einem auf einer Unterlage (2) befestigten An satzstreifen (8, 18) versehenen Hohlprofil (7, 17), das mit dem Ansatzstreifen (8, 18) einen zwischen die Blechverkleidung (3) und die Unterlage (2) über eine Längskante (6) der Unterlage (2)
    gelegten Winkel bil- d-t, mehrfach umgebogen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Befestigung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Hohlprofil (7, 17) durch meh- ere, über seine Länge verteilte und in einem Teil (13, 14 bzw. 23, 24) seiner Seitenwände angebrachte Schlitze (15, 25) in mehrere, auf der einen Seite der Längskante (6) der Unterlage (2) auf die Blechverkleidung (3) angedrückte Lappen (16, 26) unterteilt ist. z.
    Befestigung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blechverkleidung (3) über die Längskante (6) der Unterlage (2) abgewinkelt ist. 3. Befestigung nach Patentanspruch und Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (7) einen angenähert rechteckigen Querschnitt aufweist, dessen dem Ansatzstreifen (8) benachbarte erste abge- winkelte Seite (9) mit dem Ansatzstreifen (8) den an die Längskante (6) der Unterlage (2) angelegten Winkel bildet und dessen beide letzten abgewinkelten Seiten (13, 14) durch Querschlitze (15) unterteilt sind,
    so dass zwi- @chen j-- zwei Querschlitzen (15) liegende Lappen (16) gz,bildet sind, deren von der letzten abgewinkelten Seite (14) gebild:ts Teile üb, -r und auf die Fläche (4) der Blechverkleidung (3) aufgedrückt sind, deren abgewin kelte Schmalseite (5) zwischen die erste abgewinkelte Szite (9) und die Endlängskante der letzten abgewinkel- t-_n Seite (14) des Hohlprofils (7) in dessen Inneres ein gesteckt ist. 4.
    Befestigung nach Patentanspruch und Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (17) rechtwinklig zueinander angeordnete Seiten (19, 21, 22, 23, 24) aufweist, von welchen die eine Seite (19) in Verlängerung des Ansatzstreifens (18) gefaltet ist und einen über die Längskante (6) der Unterlage (2) ragen den Vorsprung (20) bildet, über welchen die abgewin kelte Blechverkleidung (3) gelegt ist, und von welchen die letzte Seite (24) parallel zur und unterhalb der gefal teten Seite (19) abgewinkelt ist, wobei die beiden letzten Seiten (23, 24) des Hohlprofils (17) durch Querschlitze (25) unterteilt sind, so dass zwischen je zwei Quer schlitzen (25) liegende Lappen (26) gebildet sind,
    deren von der letzten abgewinkelten Seite (24) gebildete Teile in die abgewinkelte Schmalseite (5) der Blechverklei dung (3) eingedrückt sind, die zwischen die Längskante (20) des Vorsprungs und die Endlängskante der letzten angewinkelten Seite (24) des Hohlprofils (17) in dessen Inneres eingesteckt ist. 5. Befestigung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Unterlage (2) an ihrer Längs- schmalseite mit einer Längskehle zur Aufnahme des Hohlprofils (7, 17) versehen ist. 6. Befestigung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzcichnet, dass der Ansatzstreifen (8, 18) mit Lö chern (12), z.
    B. mit eingedrückten Senklöchern, zum Durchstecken von Befestigungsschrauben (10) versehen ist.
CH723667A 1967-05-23 1967-05-23 Befestigung einer Blechverkleidung an einer Unterlage mittels einer Ankerschiene CH473961A (de)

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