Befestigung einer Blechverkleidung an einer Unterlage mittels einer Ankerschiene Im Hauptpatent Nr. 473<B>961</B> wird eine Befestigung einer Blechverkleidung an einer Unterlage mittels einer Ankerschiene beschrieben, wobei ein Blechstreifen zu einem langgestreckten, einen vieleckigen Querschnitt oder einen Querschnitt mit mindestens teilweise runden Umbiegungen aufweisenden, mit einem auf einer Un terlage befestigten Ansatzstreifen versehenen Hohlpro fil, das mit dem Ansatzstreifen einen zwischen die Blechverkleidung und die Unterlage über eine Längs kante der Unterlage gelegten Winkel bildet, mehrfach umgebogen ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die im Hauptpatent beschriebene Befestigung im Hinblick auf eine Vereinfachung und Erleichterung der Veranke rung der Blechverkleidung in vorteilhafter Weise wei ter zu bilden.
Diese Auf-abe wird erfindungsgemäss dadurch ge löst, dass eine Verbindung zwischen dem Hohlprofil und der Blechverkleidung als Schnappverbindung aus gebildet ist.
Auf diese Weise lassen sich die Ankerschiene und die Blechverkleidung auf sehr einfache und mühelose Weise miteinander verbinden.
Die erfindungsgemässe Befestigung wird anschlies- send beispielsweise anhand von Figuren erläutert. Es zeigen: Fig. <B>1</B> ein geschnittenes Schaubild in auseinander gezogener Darstellung einer auf einer Unterlage ange brachten Ankerschiene, einer ausschnittweise darge stellten Blechverkleidung und eines Schnappverbin- dungselementes, Fia. 2 einen Teil einer andern Ausführungsform der Ankerschiene in schaubildlicher Darstellung, Fig. <B>3</B> ein zur Ankerschiene gemäss Fig. 2 passen des Schnappelement in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 4 eine Ansicht des Schnappelementes gemäss Fig. <B>3,</B> Fig. <B>5</B> die Ankerschiene gemäss Fig. 2 und das Schnappelement gemäss Fig. <B>3</B> bzw. Fig. 4 in zusam- mengesetztern, eingerastetem Zustand im Profil. Gemäss Fig. <B>1</B> liegt auf einer Betondecke<B>1</B> eine Isolierplatte<B>3,</B> beispielsweise eine Korkplatte, die durch eine Blechverkleidung<B>5</B> bedeckt werden soll. Bei der Betondecke<B>1</B> kann es sich z.
B. um eine Flachdachdecke handeln und bei der Blechverkleidung <B>5</B> um ein Flachdachbordblech, das über die Isolier platte<B>3</B> mit Decke<B>1</B> zu verbinden ist und das an der äusseren Kante der Decke<B>1</B> einen nicht dargestellten, senkrechten Rand als Begrenzung einer auf das Dach aufzubrinoenden Asphaltschicht aufweist. Die Blech verkleidung<B>5</B> ist abgewinkelt und weist demnach eine Fläche<B>10</B> und eine Längsschmalseite <B>11</B> auf.
Die Längsschmalseite der Isolierplatte<B>3</B> ist mit einer Kehle versehen. die eine obere Längskante<B>6</B> auf weist. In der Kehle ist ein Hohlprofil<B>7</B> angeordnet, das durch mehrfaches Ab\vinkeln eines Blechstreifens her gestellt ist, in seinem unteren Teil einen anLyenähert rechteck- oder U-förmigen Querschnitt aufweist, und mit einem Ansatzstreifen<B>8</B> versehen ist. Hierbei bildet der Ansatzstreifen<B>8</B> und die erste ab2ewinkelte Seite <B>27</B> des Hohlprofils<B>7</B> einen Winkel, der an die obere Längskante<B>6</B> der Isolierplatte<B>3</B> gelegt ist.
Eine abge winkelte Seite<B>17</B> des Hohlprofils<B>7</B> weist ein widerha- kenförmi-es. einwärts Gekrümmtes Ende<B>23</B> auf, an weiches sich eine nach aussen gebogene Verlängerung <B>25</B> anschliesst, welche zusammen mit der ersten abge winkelten Seite 1-7 des Hohlprofils<B>7</B> einen trichterför migen Eingang<B>29</B> ins Hohlprofil<B>7</B> bildet. Zur Befesti gung der ans dem Hohlprofil<B>7</B> und dem Ansatzstreifen <B>8</B> bestehenden Ankerschiene an der Betondecke<B>1</B> sind mehrere Schrauben 21 vor-esehen, die in entsprechen den Bohrungen der Isolierplatte<B>3</B> liegen, und in Dübel 22, welche in der Betondecke<B>1</B> angeordnet sind, einge schraubt sind.
Zur Aufnahme der Köpfe der Schrauben 21 ist der Ansaustreifen <B>8</B> mit eingedrückten Senklö chern<B>19</B> versehen. Ober der in die trichterförmige<B>Öff-</B> nung<B>29</B> ins Hohlprofil<B>7</B> eingestreckten Längsschmal- seite <B>11</B> der Blechverkleidung<B>5</B> ist ein Schnappelement <B>9</B> vorgesehen, welches aus einem abgewinkelten Blech stück gebildet ist und zwei Schenkel 12 und<B>13</B> um-
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fasst. <SEP> v-mon <SEP> der <SEP> Schenkel <SEP> <B>13</B> <SEP> Nocken <SEP> <B>15</B> <SEP> aufweist, <SEP> wel clie <SEP> in <SEP> z##ei <SEP> Reihen <SEP> angeordnet <SEP> sind.
<SEP> Die <SEP> aus <SEP> dem
<tb> Schenkel <SEP> <B>13</B> <SEP> atiseestanzten <SEP> Nocken <SEP> <B>15</B> <SEP> der <SEP> einen <SEP> Reihe
<tb> sind <SEP> ceLcniiber <SEP> jen <SEP> Nocken <SEP> der <SEP> anderen <SEP> Reihe <SEP> versetzt
<tb> an,-,c(#rdtict. <SEP> Anstelle <SEP> der <SEP> ausgestanzten <SEP> Nocken <SEP> <B>15</B>
<tb> könnte <SEP> der <SEP> Schenkel <SEP> <B>13</B> <SEP> auch <SEP> mit <SEP> aufgesetzten <SEP> Nocken
<tb> ',4'(,cl,-cn <SEP> in <SEP> Form <SEP> von <SEP> Blindnieten <SEP> ausgerüstet <SEP> wer Llen. <SEP> Die <SEP> Nocken <SEP> <B>15</B> <SEP> sind <SEP> dazu <SEP> bestimmt. <SEP> nach <SEP> Einfüh n <SEP> 1#s <SEP> Schnappelementes <SEP> <B>9</B> <SEP> ins <SEP> Hohlprofil <SEP> <B>7</B> <SEP> der <SEP> An kerschiene <SEP> hinter <SEP> dem <SEP> einwärts <SEP> gekrümmten <SEP> Ende <SEP> <B>23</B>
<tb> uinzurasten.
<SEP> Der <SEP> Schenkel <SEP> 12 <SEP> des <SEP> Schnappelementes <SEP> <B>9,</B>
<tb> welcher <SEP> so <SEP> vorgespannt <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> er <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schenkel
<tb> <B>1-1.</B> <SEP> in <SEP> niclit <SEP> cingerasteter <SEP> Lage <SEP> einen <SEP> spitzen <SEP> Winkel
<tb> bildet. <SEP> dient <SEP> dazu. <SEP> die <SEP> Blechverkleidung <SEP> <B>5</B> <SEP> auf <SEP> der <SEP> Un <U>terla,-ye</U> <SEP> <B>-;</B> <SEP> festzuhalten. <SEP> wobei <SEP> durch <SEP> die <SEP> Vorspannung
<tb> bewirkt <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Schenkel <SEP> 12 <SEP> auf <SEP> der <SEP> Blechver #-le;dun#, <SEP> <B><U>';
</U></B> <SEP> "ut <SEP> anlien <SEP> Die <SEP> auswärts <SEP> gebogene <SEP> Verlän gerung <SEP> <B>25</B> <SEP> dient <SEP> zum <SEP> leichteren <SEP> Einführen <SEP> sowohl <SEP> der
<tb> Blechverkleidune <SEP> <B>5</B> <SEP> als <SEP> auch <SEP> des <SEP> Schenkels <SEP> <B>13</B> <SEP> in <SEP> das
<tb> Hohlprofil <SEP> <B>-/.</B> <SEP> ic <SEP> nach <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> zu <SEP> verankernden
<tb> Blechverkleidung <SEP> <B>5</B> <SEP> schnappt <SEP> die <SEP> obere <SEP> oder <SEP> die <SEP> untere
<tb> N(#ckenreilie <SEP> -[n <SEP> Schenkel <SEP> <B>13</B> <SEP> des <SEP> Elementes <SEP> <B>9</B> <SEP> unter
<tb> dem <SEP> Ende <SEP> <B>1-3</B> <SEP> ein. <SEP> Es <SEP> können <SEP> aber <SEP> auch <SEP> mehr <SEP> als <SEP> nur
<tb> zwei <SEP> Nockenreihen <SEP> vorgesehen <SEP> werden.
<tb> Die <SEP> Ankerschiene <SEP> gemäss <SEP> Fig.
<SEP> 2 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Hohlpro fil <SEP> <B>7,</B> <SEP> den <SEP> Seitenwänden <SEP> <B>17</B> <SEP> und <SEP> <B>27</B> <SEP> sowie <SEP> dem <SEP> Ansatz streifen <SEP> <B>8</B> <SEP> ist <SEP> ebenfalls <SEP> mit <SEP> dem <SEP> widerhakenförrnig <SEP> um ienen <SEP> Ende <SEP> 23 <SEP> ausgerüstet. <SEP> Dieses <SEP> weist <SEP> jedoch
<tb> keine <SEP> Verlängeruncy <SEP> <B>25</B> <SEP> auf. <SEP> Das <SEP> Schnappelement <SEP> <B>9</B> <SEP> ge mäss <SEP> den <SEP> <U>Fili.</U> <SEP> <B>3</B> <SEP> und <SEP> 4 <SEP> weist <SEP> anstelle <SEP> der <SEP> Nocken <SEP> <B>15</B>
<tb> \,orsprtiii2e <SEP> 14 <SEP> auf, <SEP> weiche <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Schenkel <SEP> <B>13</B> <SEP> ge <B>#od</B> <SEP> iind <SEP> sich <SEP> über <SEP> dessen <SEP> 2anze <SEP> Länge <SEP> erstrek ken.
<SEP> Fic,.5 <SEP> zei2t <SEP> die <SEP> Ankerschine <SEP> gemäss <SEP> Fig.2 <SEP> mit
<tb> darin <SEP> angebrachtem <SEP> Sclinappelement <SEP> <B>9</B> <SEP> gemäss <SEP> der
<tb> <U>Fig.</U> <SEP> <B>3</B> <SEP> bzw. <SEP> Fig. <SEP> 4, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> zweitobente <SEP> der <SEP> Vor sprünge <SEP> 1-4 <SEP> unter <SEP> dem <SEP> Ende <SEP> <B>23</B> <SEP> eingerastet <SEP> ist. <SEP> In <SEP> die ,-cm <SEP> Beispiel <SEP> kann <SEP> die <SEP> Ankerschiene <SEP> für <SEP> fünf <SEP> verschie dene <SEP> Blechdicken <SEP> die <SEP> sich <SEP> beispielsweise <SEP> <B>je</B> <SEP> um <SEP> <B>3</B> <SEP> mm
<tb> unterscheiden.
<SEP> venvendet <SEP> werden.
<tb> Je <SEP> na##h <SEP> den <SEP> herrschenden <SEP> Verhältnissen <SEP> können
<tb> mit <SEP> der <SEP> "orliezenden <SEP> Ankerschiene <SEP> auch <SEP> Blechverklei (1#iiii"en <SEP> <B>5</B> <SEP> verankert <SEP> werden, <SEP> welche <SEP> keine <SEP> abgewinkelte
<tb> 1-iii,-,ssclimalseite <SEP> <B>11</B> <SEP> aufweisen. <SEP> Grundsätzlich <SEP> wäre <SEP> es
<tb> auch <SEP> r,-iöL,)ich. <SEP> die <SEP> Länosschnialseite <SEP> <B>11</B> <SEP> der <SEP> Blechver kleidung <SEP> <B>5</B> <SEP> mit <SEP> Nocken <SEP> oder <SEP> Vorsprüngen <SEP> zu <SEP> versehen,
<tb> #o <SEP> das-, <SEP> diese <SEP> selbst <SEP> im <SEP> Hohlprofil <SEP> <B>7</B> <SEP> der <SEP> Ankerschiene
<tb> cinrasten <SEP> wü-rden. <SEP> Dabei <SEP> könnte <SEP> auf <SEP> das <SEP> Schnappe-lement
<tb> <B>9</B> <SEP> verzichtet <SEP> werden.
<SEP> Aus <SEP> herstellungstechnischen <SEP> Griin Licii <SEP> ist <SEP> es <SEP> jedoch <SEP> bequemer, <SEP> wenn <SEP> nicht <SEP> die <SEP> grossflä f3##jch"-erkleidun#, <SEP> entsprechend <SEP> bearbeitet, <SEP> <B>d.</B> <SEP> h.
<tb> mit <SEP> Nocken <SEP> oder <SEP> Vorsprüngen <SEP> versehen <SEP> werden <SEP> muss.
<tb> Auch <SEP> ist <SEP> es <SEP> im <SEP> Falle <SEP> eines <SEP> separaten <SEP> Schnappelementes
<tb> <B>9</B> <SEP> und <SEP> einer <SEP> Blechverkleidung <SEP> <B>5</B> <SEP> ohne <SEP> Längsschmalseite
<tb> <B>11</B> <SEP> ii-#öglich.
<SEP> kleinere <SEP> Ungenauigkeiten <SEP> in <SEP> den <SEP> Abmes #-zcn <SEP> der <SEP> Blechverkleidunizen <SEP> <B>5</B> <SEP> in <SEP> Kauf <SEP> zu <SEP> nehmen,
<tb> da <SEP> In <SEP> diesem <SEP> Fall <SEP> die <SEP> Blec#verkleidung <SEP> <B>5</B> <SEP> nicht <SEP> unbe <U>dinun</U> <SEP> <I>bis <SEP> zur</I> <SEP> LinLskante <SEP> <B>6</B> <SEP> reichen <SEP> muss.
<tb> Das <SEP> Anbrintzen <SEP> von <SEP> Blechverkleidungen <SEP> und <SEP> deren
<tb> Verankeruni-, <SEP> in <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Ankerschiene <SEP> mit
<tb> doni <SEP> Schnappelement <SEP> ist <SEP> sehr <SEP> einfach <SEP> und <SEP> kann <SEP> ohne
<tb> \#'erkzeu,i <SEP> vorLenommen <SEP> werden. <SEP> Das <SEP> Schnappelement
<tb> <B>9</B> <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> mit <SEP> geringem.
<SEP> Kraftaufwand <SEP> ins <SEP> Profil <SEP> <B>7</B>
<tb> eindrÜcken, <SEP> welches <SEP> so <SEP> ausgebildet <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> es <SEP> zurück ed <SEP> <B>c</B> <SEP> r <SEP> t. <SEP> <B>1</B> <SEP> ris <SEP> -besondere <SEP> im <SEP> Fall <SEP> der <SEP> Nockenreihen <SEP> am
<tb> Schnappelement <SEP> ist <SEP> der <SEP> Kraftaufwand <SEP> für <SEP> die <SEP> Veranke rung <SEP> sehr <SEP> gering, <SEP> da <SEP> die <SEP> Reibungsflächen <SEP> zwischen <SEP> dem
<tb> <B>C</B>
<tb> umgebogenen <SEP> Ende <SEP> <B>23</B> <SEP> und <SEP> den <SEP> Nocken <SEP> <B>15</B> <SEP> im <SEP> Ver- gleich zu den sich über die ganze Länge des Schenkeis <B>13</B> erstreckenden Vorsprüngen 14 stark vermindert sind.
Zudem ist es möglich, die beiden letzten Seiten <B>17</B> und<B>23</B> des Hohlprofils<B>7</B> (Fig. 2) und gegebenen falls auch die Verlängerung<B>25</B> (Fig. <B>1)</B> mit Ouerscbht- zen (nicht dargestellt) zu versehen, welche der Länge des Hohlprofils nach in Abständen angeordnet sind und dieses in einzelne Lappen unterteilen. Dadurch wird die federnde Wirkung des Ilohlprofils <B>7</B> erhöht, was sich insbesondere bei Ankerschienen grösserer Länge günstig auswirkt. Ferner ist es möglich, den Schenkel<B>13</B> des Schnappelementes<B>9</B> an seinem unte ren Ende widerhakenförmig und dem Schenkel 12 ent gegengesetzt umzubiegen.
Dies kann anstelle oder zu sätzlich zum Anbrin-en von Nockenreihen oder Vor sprüngen geschehen.
Nach dem Auflegen der Ankerschiene auf die Iso lierplatte<B>3</B> und dem Anschrauben an die Betondecke<B>1</B> sind keine weiteren Anpass-Arbeiten erforderlich. Die Blechverkleidung<B>5</B> kann dann ohne weiteres in den schlitzförmigen Zwischenraurn des Hohlprofils<B>7</B> einge steckt und mit dem Schnappelement<B>9</B> festgeklemmt werden. Die beschriebene Befestigung wird somit allen Anforderungen, welche der grobe Betrieb auf einem Bauplatz stellt, gerecht und kann in ihrer Funktion auch nicht durch Fremdkörper wie Beton-, Asphalt- und Farbverschmutzungen oder dergleichen beein trächtigt werden.