CH476190A - Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Fussbodenbelages - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Fussbodenbelages

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CH476190A
CH476190A CH1074968A CH1074968A CH476190A CH 476190 A CH476190 A CH 476190A CH 1074968 A CH1074968 A CH 1074968A CH 1074968 A CH1074968 A CH 1074968A CH 476190 A CH476190 A CH 476190A
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CH
Switzerland
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solids
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plastic
applying
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Application number
CH1074968A
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English (en)
Inventor
Mauthner Hans
Original Assignee
Metallurg Gmbh
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description


  Verfahren     zum        Aufbringen    eines rutschfesten Fussbodenbelages    Es ist bekannt, Fussböden aus Beton, Mauerwerk,  Holzziegeln oder dgl. in     Fabrikhallen,    Flugzeughangars,  Kellern, Lagerräumen usw. mit einem abriebfesten  Kunststoffbelag zu versehen, der in flüssigem Zustand  aufgebracht wird und nach kurzer Zeit zu einer festen  Schicht erstarrt. Zur Erhöhung "der Rutschsicherheit ist  es auch bekannt, den flüssigen Kunststoff mit Festkör  pern zu mischen, die nach dem Erstarren in der Kunst  stoffschicht eingebettet und     mit    dieser fest verbunden  sind. Anstelle dieser     Zumischung    kann auch eine Ein  streuung der Festkörper nach dem Aufbringen des Flüs  sigkeitsstoffes auf den Fussboden erfolgen.

   Als Festkör  per werden Materialien der verschiedensten Art ver  wendet, unter anderem auch Edelstahl. Die Körnung der  Festkörper ist verschieden.  



  Nachteilig ist bei den bekannten rutschsicheren     Fuss-          bodenbelägen    aus     Flüssigkunststoff,    dass die eingebette  ten Festkörper nur eine ungenügend kurze Zeit in dem  Belag haften bleiben und dann auf Grund der     Fussbo-          denbelastung    herausgerissen werden. Zu bedenken ist  hierbei, dass insbesondere in Fabrikhallen, Lagerräu  men, Flugzeughangars ein erheblicher fliessender Ver  kehr über den Fussboden hinweggeht mit sehr häufigem  Anfahren und Abbremsen. Gerade bei den letztgenann  ten Bewegungen werden auf     die    aus dem Kunststoff  belag herausragenden Festkörper     grosse    Kräfte ausge  übt.

   An oft befahrenen Stellen sind     daher    in kurzer Zeit  die Festkörper herausgerissen, und es besteht auf dem  meist etwas öligen Boden eine erhöhte Rutschgefahr.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, die Haftung der Fest  körper in dem     Kunststoffbelag    zu erhöhen und damit die  Rutschsicherheit des Bodenbelages zu erhöhen.  



  Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, dass zu  erst eine erste Schicht eines     Flüssigkunststoffes    aufge  bracht wird, welcher die Festkörper bereits enthält oder  in die die Festkörper nach dem     Aufbringen    eingebracht  werden, und dass anschliessend eine zweite Schicht aus       Flüssigkunststoff    auf die erste Schicht aufgebracht wird.  Durch diese zweite     Schicht    wird eine zusätzliche Ver  klammerung der Festkörper erreicht, die überraschen-         derweise    so gross ist, wie Versuche gezeigt haben, dass  ein Vielfaches an Benutzungszeit gegenüber der ein  schichtigen Aufbringung erreicht wird, bis die Festkör  per herausgerissen sind.

   Man erklärt sich diese über  raschend grosse Verlängerung der Lebensdauer damit,  dass die zwei Schichten auf dem Festkörper Bindungs  kräfte in unterschiedlichen Richtungen ausüben, so dass  dieser wie durch ein verspanntes Netz in den beiden  Schichten festgehalten wird.  



  Gemäss einer besonderen Ausführung der     Erfindung     weist die erste Schicht ein Mehrfaches der Dicke der  zweiten Schicht auf. Vorzugsweise beträgt das Verhält  nis 3:1. Das Aufbringen der dünneren zweiten Schicht       erfolgt    üblicherweise, nachdem die erste Schicht erstarrt  ist und die Festkörper bereits in dieser Schicht fest ver  klammert sind. Es ist aber auch möglich, die Festkör  per nach Festwerden der ersten Schicht in diese      ein-          zuschiessen .     



  In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen,  dass die Festkörper eine Korngrösse von etwa der     Ge-          samtschichtdicke    aufweisen. Dadurch wird erreicht, dass  die Festkörper .einerseits mit Sicherheit aus den beiden  Kunststoffschichten herausragen, anderseits aber auch  eine grosse Fläche zur Verankerung in dem Kunststoff  aufweisen.  



  Eine besonders zweckmässige Ausführungsform der  Erfindung besteht darin, dass die erste Schicht eine  Dicke von ca. 0,6 mm und die zweite Schicht eine Dicke  von ca. 0,2 mm aufweist und die Festkörper aus Edel  stahlstiften bestehen mit einer     Korngrösse    von etwa  0,8 mm. Bei Einhaltung dieser Abmessungen wird eine  besonders lange Lebensdauer der Rutschsicherheit er  reicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Kunst stoff-Belages in flüssigem Zustand auf Fussböden aller Art, wobei in dem Belag Festkörper zur Erhöhung der Rutschsicherheit nach dem Erstarren eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst eine erste Schicht eines Flüssigkunststoffes aufgebracht wird, welcher die Festkörper bereits enthält oder in die die Festkörper nach dem Aufbringen eingebracht werden, und dass anschliessend eine zweite Schicht aus Flüssigkunststoff auf die erste Schicht aufgebracht wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste Schicht eine mehrfache Dicke der zweiten Schicht hat. 2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Festkörper eine Korngrösse von etwa der Gesamtschichtdicke auf weisen. 3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht eine Dicke von ca. 0,6 mm und die zweite Schicht eine Dicke von ca. 0,2 mm aufweist und die Festkörper aus Edelstahlstiften bestehen mit einer Korngrösse von ca. 0,8 mm.
CH1074968A 1968-02-22 1968-07-18 Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Fussbodenbelages CH476190A (de)

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DE19681683308 DE1683308A1 (de) 1968-02-22 1968-02-22 Verfahren zum Aufbringen von rutschfesten Fussbodenbelaegen

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CH476190A true CH476190A (de) 1969-07-31

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CH1074968A CH476190A (de) 1968-02-22 1968-07-18 Verfahren zum Aufbringen eines rutschfesten Fussbodenbelages

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2734009A1 (fr) * 1995-05-11 1996-11-15 Boulenger Ets Revetement de sol comportant des motifs disposes de facon predeterminee, inseres sans joint dans une resine souple

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2734009A1 (fr) * 1995-05-11 1996-11-15 Boulenger Ets Revetement de sol comportant des motifs disposes de facon predeterminee, inseres sans joint dans une resine souple
EP0743405A1 (de) * 1995-05-11 1996-11-20 Etablissements Boulenger Bodenbelag mit in einer bestimmten Form angeordnetem Muster, eingebettet nahtlos in weichen Harz

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