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Kopiergerät mit einer Entwicklungsvorrichtung Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät mit einer Entwicklungsvorrichtung zur Verarbeitung von Kopiermaterialien unter Anwendung des Silbersalzdiffusions- Verfahrens, bei dem das Negativ durch eine Entwicklerflüssigkeit hindurchgeführt wird, während das Empfangsmaterial einer Oberflächenbenetzung unterworfen wird, wobei ein für beide Materialien gemeinsames Quetsch- und Transportwalzenpaar und zur Benetzung des Empfangsmaterials eine Flüssigkeitsauftragwalze in bezug zu über der Flüssigkeit angeordneten Führungsmitteln vorgesehen ist.
Bei dem bekannten Silbersalzdiffusions-Verfahren wird auf die Halogensilber-Emulsionsschicht eine Abbildung aufbelichtet, die auf ein Empfangsmaterial übertragen wird, wobei das belichtete Negativmaterial mit einer bekannten, die Entwicklung bewirkenden Flüssigkeit befeuchtet und in Anlage mit dem befeuchteten Empfangsmaterial aus Papier, Film oder Textil einer Zusammenpressung unterworfen wird.
In der' deutschen Patentschrift 764 572 ist das sogenannte Silbersalzdiffusions-Verfahren beschrieben und angegeben, dass als Empfangsbildträger die verschiedensten Stoffe gebraucht werden, zum Beispiel auch unbeschichtete Papiere, Textilien, Holz, Zelluloid und andere Kunststoffe und dergleichen. Dazu wird darauf hingewiesen, dass sich die Erfindung bei dem Ausdruck < ;Material auf blattförmiges Material bezieht.
Aus der genannten Patentschrift geht ferner hervor, dass die Übertragung durch die Gegenwart diffusionsbegünstigender Stoffe unterstützt werden kann. Dabei kann das diffundierende bzw. diffundierte Halogensilber ohne Belichtung bildmässig entwickelt werden, wobei diese Entwicklung durch zugesetzte Keime oder Reaktionsstoffe unterstützt wird. Hierbei wird das entwickelte Bild beispielsweise auf ein Barytpapier oder auf eine Textilunterlage aufgebracht, die in demselben Bad wie das Halogensilbermaterial angefeuchtet worden ist.
In der praktischen Ausführung des Verfahrens, wie es zur brauchbaren gewerblichen Verwertbarkeit unter Verwendung blattförmiger Kopiermaterialien entwickelt worden ist, hat man jeweils eine besondere Positiv- oder Empfangsschicht vorgesehen, in der die Reduktionskeime angeordnet werden. Diese Schicht ist üblicherweise auf einem besonderen Träger angeordnet, so dass Schicht und Träger das Empfangsmaterial bilden.
Bei einem Gerät zum Herstellen von Positivbildern nach dem Silbersalzdiffusions-Verfahren ist es ferner bekannt, die Schichtträger, durch Leitelemente geführt, der Wirkung einer Entwicklungsflüssigkeit auszusetzen und sie anschliessend aneinanderzupressen. Dabei können für den einen Schichtträger durch die Entwicklungsflüssigkeit führende Kanäle gebildet werden, während der zweite Schichtträger, oberhalb der Entwicklungsflüssigkeit verlaufend, zu einer Vorrichtung zum Auftragen von Entwicklungsflüssigkeit, zum Beispiel einer Auftragswalze, geführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät zu schaffen, mit welchem eine Abbildung nach dem Silbersalzdiffusions-Verfahren hergestellt werden kann, bei welchem ein Material durch eine Entwick- lerflüssigkeit hindurchgeführt und das andere einer Oberflächenbenetzung unterworfen wird, wobei eine wechselseitige Beeinflussung der Entwicklerflüssigkeit und der Flüssigkeit für die Oberflächenbenetzung vermieden und eine besonders vorteilhafte Steuerung für die Entwicklungsvorrichtung erreicht wird.
Wenn oben vom Positiv und Negativ die Rede ist, so wird darauf hingewiesen, dass das Negativ jeweils eine fotografische Halogensilberschicht aufweist, während das Positiv als Empfangsmaterial ein normales Blatt sein kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in einer Entwicklungsvorrichtung die Flüssigkeitsauftragwalze in einem besonderen, mit
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geschlossenem Boden ausgeführten Badbehälter mit einer besonderen Flüssigkeit angeordnet ist, und der Auftragwalze eine federbelastete Andruckwalze zugeordnet ist, und der Auftragwalze eine federbelastete Andruckwalze zugeordnet ist, die zugleich mit der Benetzung eine Verteilung und Einpressung der besonderen Flüssigkeit durchführt, wobei die Benetzung und Pressung des Positivmaterials in einem Arbeitsschritt erfolgt.
Vorteilhaft ist die Flüssigkeitsauftragwalze am Ende des besonderen Badbehälters vorgesehen.
Diese Lösung ist nicht nur deshalb besonders vorteilhaft, weil das Empfangsmaterial oder Positiv verhältnis- mässig trocken aus der Vorrichtung austritt, was bekannt ist, sondern insbesondere deshalb, weil praktisch in einem Arbeitsschritt mit der Auftragung der Flüssigkeit auf das Positiv eine die Verteilung und die Einbringung in das Material bewirkende Pressung auftritt. Durch diese Lösung werden zwei getrennte Bäder geschaffen, mittels derer die beiden Materialien in besonders günstiger Weise mit verschiedenen Flüssigkeiten behandelt werden können, ohne dabei einen zu grossen räumlichen Aufwand zu treiben, wobei weiterhin auch eine besonders günstige Aufbringung der Flüssigkeit auf das Positivmaterial erreicht wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigen: Fig. 1: eine Seitenansicht des Kopiergerätes im Schnitt zwecks Erläuterung der wesentlichen Funktion, Fig. 2 eine Seitenansicht eines anderen Gerätes im Schnitt zur Erläuterung weiterer Einzelheiten, Fig. 3: eine Seitenansicht einer Entwicklungsvorrichtung im Schnitt längs der Linie I11-III in Fig. 4, Fig. 4: eine Draufsicht auf die Entwicklungsvorrichtung nach Fig. 3 bei abgenommenem Oberteil in Teildarstellung, Fig. 5:
einen Schnitt längs der Linie V -V durch Fig. 3, Fig. 6: eine schematische Darstellung einer Steuervorrichtung für ein Gerät mit der Entwicklungsvorrichtung nach den Fig. 3-5, Fig. 7: ein Schaltbild für die Vorrichtung nach Fig. 6.
Gemäss Fig. 1 sind ein unterer Badbehälter 1 und ein oberer Badbehälter 2 vorgesehen. Der untere Badbe- hälter, dessen Boden im Schnitt schwach stumpfwinklig ausgeführt ist, hat einen Eingangsabschnitt 3 und einen Ausgangsabschnitt 4, in dessen Bereich ein Quetsch- und Transportwalzenpaar aus den Walzen 5, 6 angeordnet ist. Zu der Berührungszone 7 zwischen den Walzen führt ein auf dem Boden der Wanne 2 angeordnetes Leitele- ment 8, das sich in Stegen 9 bis zum Eingang bei 3 fortsetzt.
Gemäss der wesentlichen Ausführungsform sind die beiden Badbehälter ineinander angeordnet, und der Boden des oberen Badbehälters ist zu dem unteren Badbehälter hin geschlossen, wobei in Vorschubrichtung am Ende des oberen Badbehälters eine Auftragwalze mit einer zugeordneten Andruckwalze vorgesehen ist, während an dem über den oberen Badbehälter hinausgehenden Ende des unteren Badbehälters die Walzen des gemeinsamen Quetsch- und Transportwalzenpaares angeordnet sind.
In den Badbehälter 1 ist der Badbehälter 2 mittels nicht näher dargestellter seitlicher Ansätze eingehängt. Der Badbehälter 2 ist nach unten vollständig geschlossen. Auf seiner Oberseite besitzt er Stege 10, 11, die zum Spalt eines Walzenpaares mit den Walzen 12, 13 führen. Die Walze 12 ist eine sogenannte Benetzungswalze bzw. Auftragwalze, die im Sinne des eingezeichneten Pfeils 14 angetrieben ist und mit einer Andruckwalze 13 zusammenarbeitet, die unter Federeinwirkung 15 an die Walze 12 gepresst wird.
Die Berührungszone zwischen den Walzen 12, 13 liegt etwa in einer Höhe mit der oberen Kante 16 der stegartigen Leitelemente, die sich über der Benetzungsflüssigkeit 17 für das Positiv oder Empfangsmaterial erstrecken. Die Walzen 6, 7 haben gleichen Durchmesser und sind mit gleichen Mitteln, zum Beispiel einem Motor 31, angetrieben. Die Walzen 6, 7 können sich durch den gegenseitigen Andruck mitnehmen oder aber auch auf ihren Wellen 32, 33 Zahnräder tragen, die miteinander kämmen. In entsprechender Weise ist die Andruckwalze 13 beispielsweise über eine Kupplung 34, die eine senkrechte Bewegung der Walze unter der Wirkung der Feder 15 zulässt, mit einem Antriebsmotor 35 verbunden.
Die Antriebsmotore 31, 35 können durch Verbindungsmittel 36 verbunden sein, die einen Synchronlauf herbeiführen.
Wichtig ist, dass die den einzelnen Walzenpaaren zugeordneten Bäder mit völlig verschiedenen Flüssigkeiten arbeiten, wobei es darauf ankommt, dass dem Positiv nicht nur die zur Durchführung der Funktion notwendige besondere Flüssigkeit zugeführt, sondern auch in verteilender Weise gleichmässig einverleibt wird.
Es versteht sich, dass in Bädern angeordnete Leit- bahnen für die Führung der fotografischen Schichtträger bekannt sind.
Das erwähnte Entwicklerbad für das Negativ kann mit einer üblichen Entwicklungsflüssigkeit gefüllt sein, während dem Positiv oder Empfangsmaterial eine bestimmte Flüssigkeit zugeführt wird, die beispielsweise wie folgt ausgeführt ist, wobei zunächst die Bezeichnungen erläutert werden: H-0 = Wasser dest.
Mirasol = 0,5 0./oige Lösung in HGO (Netzmittel) Nass-#03-Lsg. = Natrium-Thiosulfat, 1 o/oig in H20 Ag N03-Lsg. = 1 ()/oige Silbernitratlösung in HGO Gold-Lsg. = 1 o/oige Gold (III)chloridchloro- Wasserstoffsäure, gelb in H20 H (Au Ch) - 4 HgO Platin-Lsg. = 1 o/oige Hexachloroplatin (IV)säure,
trocken in HGO H2- (Pt Clo) - 6 HGO Beispiel I: 1000 ml Hn0 15 ml Mirasol 20 ml Ag N03-Lsg. 40 ml Na7S203-Lsg. Beispiel 1I: 1000 ml H,20 15 ml Mirasol 20 ml Gold-Lsg. 10 ml Na2S"03-Lsg.
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Beispiel HI: 1000 ml H\0 15 ml Mirasol 5 ml Gold-Lsg. 10 ml Na2S203-Lsg. Beispiel IV:
1000 ml H20 15 ml Mirasol 10 ml Platin-Lsg.
5 ml Na2S20s-Lsg. 5 ml Gold-Lsg. Beispiel V: 1000 ml H#20 15 ml Mirasol 10 ml Platin-Lsg.
5 ml NagS203-Lsg. 10 ml Gold-Lsg. Insofern zeigt sich, dass die Badbehälter völlig verschiedene Flüssigkeiten aufnehmen müssen.
Wichtig ist es, dass die Oberflächen-Benetzungswal- ze genügend Flüssigkeit aus dem zugeordneten Bad über dem Badbehälter 2 schöpft. Dies wird durch eine profilierte Oberfäche der Oberflächen-Benetzungs- bzw. Auftragwalze erreicht, die die Mitnahme der Flüssigkeit fördert, wobei bei der Pressung durch die Andruckwalze mittels der zur Profilierung gehörenden Erhebungen eine Anreicherung an Flüssigkeit bei Verteilung und auch Eindrückung in die Oberfläche des Empfangsmaterials bewirkt wird.
Das ist vorteilhaft, weil die Ausnutzung der profilierenden Erhebungen nicht nur zum Heranführen der Flüssigkeit, sondern auch in Verbindung mit einer Andruckwalze zum Verteilen und Eindrücken in das Empfangsmaterial überraschenderweise zu einer Vorrichtung führt, die es ermöglicht, unter den Gesichtspunkten der Erfindung normale, d. h. unbeschichtete Blätter als Empfangsmaterial zu verwenden.
Zweckmässig ist die Auftragswalze beflockt und haarig. Beispielsweise ist ein Pelzbesatz aufgebracht, dessen Haare durch ein elektrostatisches Verfahren aufgeflockt sein können, oder es sind besondere Oberflächenprofilierungen mit napfartigen Ausnehmungen vorgesehen, wobei ferner vorbehalten bleibt, dass der Bezug mit einer sogenannten Arbeitskleidung, wie Filz, Loden oder Wolle, ausgeführt ist.
Es wird aber darauf hingewiesen, dass in jedem Fall eine Andruckwalze 13 vorgesehen ist, welche bei über eine glatte Fläche der Auftragwalze 12 hervorragenden Profilierungen eine Abpressung besorgt, bei Eindrückungen, die schöpfwerk- artig Flüssigkeit heranführen, aber lediglich eine glättende Funktion ausübt. Unter diesem Gesichtspunkt ist es wesentlich, dass die Auftragwalze 12 vorteilhaft grösseren Durchmesser als die mit den Federn 15 angepresste Andruckwalze 13 hat.
Wenn für die Auftragwalze eine Beflockung oder haarige Ausführung erwähnt ist, wird darauf hingewiesen, dass die Beflockung unter Anwendung eines elektrostatischen Verfahrens an einem Metallkern erfolgt und die Haarlänge vorteilhaft im Bereich von 4/10 mm liegt. Ebenso sind punktweise napfartige Vertiefungen so ausgeführt, dass die grösstmögliche Tiefe im Bereich von einigen Zehntel Millimetern gemessen werden kann.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung sind die Berührungszonen der hintereinandergeschalteten Walzenpaare im wesentlichen in einer Höhe angeordnet. Dabei kann vorbehalten bleiben, dass die Verbindungslinie zwischen Achsen des nachgeschalteten Quetsch- und Transportwalzenpaares einen Winkel zu der Verbindungslinie zwischen Achsen des vorgeschalteten Quetsch- und Transportwalzenpaares einnimmt. Unter diesem Gesichtspunkt kann eine besonders günstige Zusammen- und Abführung schräg nach oben erreicht werden, wobei der Anschluss an Leitelemente im unteren Flüssigkeitsbehälter gut eingehalten wird.
Während der Badbehälter 1 eine langgestreckte Form hat, hat der Badbehälter 2 wannenförmige Gestalt, ,die gegebenenfalls mittels seitlicher Ansätze auf den Rand des Badbehälters 1 abgestützt ist. Wichtig ist, dass der Badbehälter 2 in dieser Form zusammen mit dem Auftrag- und Druckwalzenpaar 12, 13 unter Umständen eingehängt werden kann, wobei der Druck der Federn 15 dafür sorgt, dass eine ruhige Abstützung an in Fig. 1 nicht näher gezeigten Anschlägen erreicht wird.
Ein weiteres wesentliches Merkmal besteht darin, dass die Stege 10 oder Leitelemente mit der oberen Kante 16 im wesentlichen vor der Berührungszone zwischen den Walzen 12, 13 enden, so dass ankommende Kopiermaterialien zwischen diese Walzen geführt werden. Die die Führungsmittel bildenden Stege sind im Querschnitt rechteckig gestaltet, über der Flüssigkeit angeordnet und vorteilhaft schräg zur Vorlaufrichtung des Kopiermaterials eingebaut. Durch den Einbau schräg zur Vorschubrichtung wird eine gleichmässige Benetzung gewährleistet, obgleich dieses unter Verwendung der Walze 12 nicht unbedingt notwendig ist.
Wichtig ist lediglich, dass die Stege 10 allein im oberen Badbehälter 2 angeordnet sind, während der untere Badbehälter 1 lediglich an seinem Boden angeordnete Leitelemente 8, 9 aufweist, die durch angehobene Abschnitte zur Berührungszone zwischen den Walzen 5 und 6 führen.
Beispielsweise sind die Walzen 12 und 5 durch einen Elektromotor und über ein Getriebe angetrieben.
Der Flüssigkeitsstand im unteren Badbehälter 1 ist so hoch, dass eine genügende Benetzung -bei Durchführung des Kopiermaterialblattes stattfindet. Für den oberen Badbehälter 2 sind solche Bedingungen nicht vonnöten, weil das Kopiermaterial oben auf der oberen Kante 16 der Leitelemente zugeführt wird und es unerheblich ist, wie weit die Auftragwalze 12 in die Flüssigkeit im Badbehälter 2 eintaucht. Das ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung.
Gemäss einer .anderen Ausführungsform sind beide Walzenpaare mit senkrechten Verbindungslinien zwischen den Achsen zugehöriger Walzen angeordnet, und dem vorgeschalteten Walzenpaar ist eine nach oben gewölbte Führungsbahn vorgeordnet. Dadurch wird erreicht, dass gleiche Weglängen für beide Kopiermaterialien entstehen.
In Fig. 2 werden gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Es ist erkennbar, dass im oberen Badebehälter 2 stegartige Leitelemente 18 angeordnet sind, deren Gegenelemente 19 unter der Abdeckung 20 zugeordnet sind. Die stegartigen Leitelemente sind so angeordnet, dass sie eine nach unten konkave Bahn des Empfangsmaterials bis zu dem Walzenpaar aus den Walzen 21, 22 gewährleisten. Die Walze 22 entspricht der Walze 12, die Walze 21 der Walze 13.
Das Ende 23 des Badbehälters 2 mit der besonderen Flüssigkeit setzt sich in im wesentlichen dreieckförmigen Stegen 24 fort, die 'zur Berührungszone zwischen dem normalerweise angeordneten Quetsch- und Transportwalzenpaar 25, 26 führen. Wesentlich ist, dass die Stirnwand 27 für den oberen Badbehälter 2 so steil nach oben gerichtet ist, dass eine Übertragung von Flüssigkeit zu dem Quetsch-
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und Transportwalzenpaar 25, 26 nicht möglich ist.
Wesentlich ist ferner, dass die dreieckförmigen Stege 24 eine obere, schräg nach aussen oben gerichtete Kante aufweisen, die zur Berührungszone zwischen den Walzen 25, 26 führt. An dieser nach oben gerichteten Führung können unerwünschte Flüssigkeitspartikel abtropfen und in das weniger empfindliche Flüssigkeitsbad über dem Badbehälter 1 zurückkehren.
Die sogenannte Auftragwalze hat vorteilhaft grösse- ren Durchmesser als eine unter Federbelastung angedrückte Andruckwalze, wobei ferner eine Versetzung in der Berührungszone gegenüber dem nachgeschalteten Walzenpaar vorgesehen ist, um gleiche Weglängen zu erzeugen. Vorteilhaft stellt gemäss Fig. 2 die Ausbuchtung bei 30 die bereits erwähnte gleichmässige Weglänge her, so dass die Kopiermaterialien zugleich in .dem Quetsch- und Transportwalzenpaar 25, 26 eintreffen.
Der obere Badbehälter 2 ist zweckmässig durch nach aussen gerichtete Randstege in das untere Bad eingehängt, wobei die Antriebspfeile Hinweise auf Transmissionen geben, mittels derer die beiden Quetsch- und Transportwalzenpaare, beispielsweise Flüssigkeits-Auftragswalzen- paare, angetrieben und zusammengeschlossen werden können.
Wenn gemäss Fig. 2 das sogenannte Positiv schräg nach oben verläuft, um in den Spalt zwischen den Walzen 25, 26 zu gelangen, dann ist dieses ein besonde-, res Mittel dafür, dass anhaftende Flüssigkeit noch im Bereich der Leitelemente 24, insbesondere wenn diese schräg zur Vorlaufrichtung angeordnet sind, abtropfen kann. Wenn gemäss Fig. 1 das Positiv entsprechend dem Pfeil 28 etwas schräg nach unten geführt wird, dann kann keinesfalls anhaftende Flüssigkeit in den Radbehälter 2 zurücklaufen, sondern allenfalls in den Badbe- hälter 1 abtropfen, dessen Inhalt weniger empfindlich gegen Verfälschungen ist.
Andererseits wird dadurch eine gewisse Sättigung an Flüssigkeit beibehalten, weil, abgesehen von der Berührung an den Stegen 11 und dem oberen Rand des hinter der Walze 12 im wesentlichen senkrechten Abschnitts des Badbehälters 2, kein Mittel mehr vorhanden ist, um gegebenenfalls nach .der vorhergehenden Einpressung wieder austretende oder sich an der Oberfläche konzentrierende Flüssigkeit abzustreifen.
Wichtig ist die Hintereinanderschaltung zweier Walzenpaare mit aneinanderlaufenden Walzen, wobei insbesondere das vorgeschaltete Walzenpaar 12, 13 bzw. 21, 22 aus Walzen verschiedenen Durchmessers und verschiedener Oberflächenbeschaffenheit besteht und seine obere Walze durch bestimmte Federmittel 15 bzw. 29 (Fig. 2) an die untere Walze angepresst wird. Alle Walzen laufen im übrigen im Sinne der eingezeichneten Pfeile um, wozu nicht näher dargestellte Antriebsmotore vorgesehen sind.
Gerade bezüglich Fig. 2 ist die enge Hintereinanderanordnung der Walzenpaare 25, 26, 21, 22 von wesentlicher Bedeutung, weil die Einflüsse beider Walzenpaare unmittelbar hintereinander erfolgen. Dabei sei festgestellt, dass bei der Verwendung verschiedener Bäder und verschieden grosser Durchmesser für die vorgeschalteten Walzenpaare 12, 13; 21, 22 ein besonderes Merkmal darin liegt, dass diese Walzenpaare in einem Verfahrensschritt eine Benetzung und Pressung durchführen, was bisher nicht bekannt war. Dieser Verfahrensschritt ist gerade bei der Verwendung verschiedener Behandlungsbäder von wesentlicher Bedeutung, weil die Vorbehand- lung des sogenannten Positivs gewährleistet wird.
Es ist erkennbar, dass insbesondere die Leitelemente 18 so angeordnet sind, dass das Empfangsmaterial vor der Berührungszone zwischen den Walzen 21, 22 auf die Benetzungswalze trifft, so dass ein in seiner Einwirkungsdauer verhältnismässig geringfügiger Abschnitt zur Benetzung vor der Abpressung verbleibt, wobei die Abpressung mittels der Walze 21 zugleich für eine Verteilung und eine Diffusion der Flüssigkeit in die Poren des Materials sorgt.
Wesentlich für die Erfindung ist die Tatsache, dass der Badbehälterabschnitt 23 (Fig. 2) und ein entsprechender Abschnitt in Fig. 1 trennwandartig wenigstens zwischen den unteren Walzen der Walzenpaare bis in den Bereich der Verbindungslinie zwischen den Berührungszonen emporragt, um als Abstreifer oder Träger von flachen Leitelementen zu dienen und zu verhindern, dass hinter dem übergang über den stirnwandartigen Abschnitt noch mitgenommene Flüssigkeit abtropfen kann.
Dieses Merkmal ist von wesentlicher Bedeutung, zumal der innere Badbehälter 2 einem zugeordneten Ende konform zur Benetzungs- oder Auftragswalze 12, 22 angeordnet ist.
Entsprechend der Ausführung nach Fig. 1 steht beispielsweise die Walze 25 des Walzenpaars 25, 26 mit einem Antriebsmotor 37 und die Andruckwalze 21 über eine Kupplung 38 mit einer Antriebseinheit 39 in Verbindung. Der Motor 37 und die Einheit 39 können durch eine Transmission 40 verbunden sein, welche den entsprechenden Synchronlauf gemäss den Oberflächengeschwindigkeiten einstellt.
Die Walzen 5, 6 und 13 in Fig. 1 sowie 25, 26 und 21 in Fig. 2 sind zweckmässig an seitlichen Gestellwän- den, die nicht gezeigt sind, gelagert, die Benetzungswal- zen 12, 22 in einer beispielsweise noch anhand der Fig. 3 beschriebenen Weise im inneren Behälter 2 abgestützt und gelagert, da die Wellen dieser Walzen 12, 22 unter dem Flüssigkeitsspiegel liegen.
Gemäss den Fig. 3-5 besteht die Entwicklungsvorrichtung aus einem Unterteil 100, der als Entwickler- wanne ausgeführt ist und einen Boden 101, Stirnwände 102, 103 und Seitenwände 104, 105 hat. Im Boden mündet ein Anschlussstutzen 106, der mit einem Vorratsbehälter verbindbar ist, der noch anhand der Fig. 6 beschrieben wird.
Auf diesem Unterteil ist ein Deckel 107 angeordnet, der ebenfalls kastenförmig mit Stirnwänden 108, 109 und Seitenwänden 110, 111 ausgeführt ist.
Die Stirnwand 103 des Unterteils ist verkürzt ausgeführt und bildet eine Zuführungsöffnung 112.
Im Unterteil sind rippenförmige Leitelemente 113, 114, 115 und 116, 117, 118 ... angegossen, die im wesentlichen parallel zu den Seitenwänden 104 und 105 verlaufen und eine untere Begrenzung für eine Führungsbahn für ein Kopiermaterialblatt bilden, das durch die Öffnung 112 zugeführt wird.
Es ist erkennbar, dass die ausgangsseitigen Enden der Leitelemente 113-115 einen hochgezogenen Abschnitt 119 besitzen, der im wesentlichen unter dem Spalt eines Auspress- und Transportwalzenpaares mit den Walzen 120, 121 endet. Diese Walzen sind mit ihren Wellen durch die Seitenwände 110, 111 des Deckels 107 nach aussen geführt und in Gestellwänden 122, 123 eines Geräts in einer Weise gelagert, wie noch anhand der Fig. 6 beschrieben wird. An einer der Walzen 120, 121 ist eine Antriebseinheit 124 angeschlossen.
Beispielsweise ist diese Antriebseinheit auf der Welle 125 .der Walze 120 vorgesehen.
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Zweckmässig haben die Seitenwände 110, 111 des Deckels 107 zu ihrem Rand hingehende Schlitze 126, 127, damit der Deckel 107 abgehoben werden kann.
Beiderseitig neben der durch die Leitelemente 113-118 gebildeten Führungsbahn für ein Kopiermate- rialblatt sind am Boden 102 Auflager 128, 129 für einen Einsatzbehälter, den sogenannten Keimbadbehälter 130, angeordnet. Der Boden dieses Behälters hat an seinen Enden entsprechende Auflagerflächen.
Zwischen den Auflagern ist der Boden 131 des Keimbadbehälters nach oben konkav gekrümmt, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist. Der Boden ist in bezug zu den Auflagerflächen so ausgeführt, dass er mit Abstand über den oberen Kanten der Leitelemente 113-118 liegt. Das Auflager 12.8 kann flach ausgeführt sein oder ein,, zum Boden 131 parallele Krümmung haben. Die Auflagerfläche 132 am Keimbadbehälter 130 hat eine entsprechende ergänzende Gestalt.
Das Auflager 129 ist als Labyrinthdichtung ausgeführt und von einer mittleren Anschlussbohrung 133 durchsetzt, die in einem nach unten gerichteten Stutzen 134 am Boden 101 des Unterteils 100 angeordnet ist. Dieser Stutzen 134 wird in einer noch anhand der Fig. 6 zu beschreibenden Weise mit einem Vorratsbehälter für Keimbadflüssigkeit verbunden.
In Fig. 3 ist zu ersehen, dass in der Stützfläche 135 des Auflagers 129 kreisförmig die Bohrung 133 umgebende Rippen 136 angeordnet sind, die beispielsweise im Querschnitt dreieckförmig sein können. Entsprechende Rippen 137 sind an der Auflagerfläche 138 am Boden des Keimbadbehälters 130 vorgesehen, der entsprechend dem Durchmesser der äusseren Rippen bzw. der Laby- rinthdichtung einen nach unten gezogenen kreisförmigen Ansatz 139 hat.
Im Inneren des Keimbadbehälters 130 sind neben seinen Seitenwänden 140, 141, die sich an den oberen Rand der nach oben gezogenen Bodenschale 131 an- schliessen, Widerlagerzapfen 142, 143 mit nach oben offenen Lagerschalen 144 (Fig. 3) für Wellenzapfen 145, 146 einer Benetzungstrommel 147 angeordnet. Die Benetzungstrommel, die als Hohlzylinder ausgeführt ist, ist so tief im Keimbadbehälter 130 gelagert, dass sie einerseits mit einem wesentlichen Umfangsabschnitt in der Keimbadflüssigkeit dieses Behälters läuft und andererseits über den oberen Rand des Behälters herausragt.
Die Wellenzapfen 145, 146 sind aussen an Stirnwänden 148 (Fig. 3) angeordnet, die mehrere Durchbrechungen aufweisen, von denen in Fig. 3 beispielsweise zwei bei 149, 150 gezeigt sind. Dies hat den Zweck, den Innenraum der Benetzungstrommel 147 zur Aufnahme der Keimbadflüssigkeit heranzuziehen, um dem Keim- badbehälter 130 eine möglichst grosse Aufnahmekapazität zu geben, wobei die Durchbrechungen zugleich einen gewissen Rühreffekt herbeiführen.
Auf diese Weise lässt sich ein erheblicher Flüssigkeitsvorrat im Keimbadbehälter 130 unterbringen, obwohl die Benetzungs- trommel 147 nahe an der Bodenschale 131 bzw. ihren hochgezogenen Endabschnitten läuft.
An der Bodenschale 131 sind weitere Leitelemente angegossen, die sich eingangsseitig mit den Abschnitten 151, 152 ... bis in die Zuführungsöffnung 112 erstrek- ken und ausgangsseitig mit den Abschnitten 153, 154 bis in die Nähe der senkrechten Projektion der Transport- und Auspresswalzen 120, 121 reichen.
Die Leitelemente 151-154 sind gemäss Fig. 4 so angeordnet, dass sie nach Möglichkeit in der senkrechten Projektion zwischen Leitelementen 113-118 des Unterteils liegen. Der untere Rand 155, der eine Führungsbahn 156 für ein Empfangsmaterialblatt nach oben begrenzt, verläuft mit Abstand über den oberen Rändern der Leitelemente 113-118. Der untere Rand 155 geht unter der Bodenschale 131 zwischen den ein- und ausgangsseitigen Abschnitten durch.
Der ausgangsseitige Abschnitt 154 setzt sich an der Innenseite des hochgezogenen Randes 157 der Bodenschale 131 des Keimbadbehälters mit Abschnitten 158, 159 in dessen Innenraum fort, diese Abschnitte enden aber mit Abstand von der Benetzungstrommel 147.
Im Deckel 107 sind entsprechende und vorteilhaft gegenüber den Leitelementen 151-154 jeweils seitlich versetzte Leitelemente 160 angeordnet, von denen eines in Fig. 3 gezeigt ist. Der untere Rand dieser Leitelemen- te besteht aus zwei Abschnitten 161, 162, die jeweils mit den oberen Rändern der Leitelementabschnitte 151, 152 bzw. 153, 154 Führungsbahnen 163, 164 für ein Empfangsmaterialblatt bilden.
Die Führungsbahn 163 geht von der Öffnung 112 bis zum oberen Scheitel der Trommel 147 und den Führungsbahnabschnitt 164 bis zu dem im wesentlichen spitz zulaufenden Ende der Abschnitte 153, 154 der am Keimbadbehälter angeordneten Leitelemente.
Zwischen den Randabschnitten 161, 162 sind die Leitelemente ausgespart, so dass eine nach unten offene Vertiefung 165 entsteht. Die äussersten Leitelemente, d. h. die in der Nähe der Seitenwände 110 und 111 des Deckels, haben einen nach unten gerichteten Lageransatz 166, der eine nach unten offene Aufnahmeschale 167 für einen Wellenzapfen 168, 169 einer Transport- und Anpresswalze 170 bildet. An diesen äusseren Leitelementen 171, 172 sind Federn 173, 174 befestigt, die die Walze 170 nach unten auf die Trommel 147 drücken. Die Lagerausnehmungen 167 haben nach unten gerichtete Seitenflanken, so dass ein gewisses Lagerspiel möglich ist und die Federn 173, 174 die elastische Abstützung der Wellenzapfen 168, 169 übernehmen können.
Wenn der Deckel 107 aufgebracht und beispielsweise durch Federbügel, in Fig. 5 mit 175, 176 bezeichnet, festgelegt wird, wird dabei nicht nur die Benetzungs- trommel 147 in ihren Widerlagerzapfen 142, 143 festgelegt, sondern zugleich auch der Keimbadbehälter auf die Auflager 128, 129 gepresst, wobei zugleich die Laby- rinthdichtung mit den Rippen 136, 137 geschlossen wird.
Der Wellenzapfen 169 ist durch die benachbarte Seitenwand des Deckels 107 geführt und trägt an seinem äusseren Ende 177 beispielsweise ein Kettenrad 178, über das eine Antriebskette 179 geführt ist, die über ein Kettenrad 180 auf der Welle 125 läuft. Durch die Antriebseinheit 124 werden daher die Transport- und Auspresswalzen 120, 121 und die Transport- und Anpresswalze 170 in Richtung der eingezeichneten Pfeile angetrieben.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Führungsbahnen 156 einerseits und 163, 164 andererseits so gestaltet sind, dass sie zwischen den spitz zulaufenden Enden der Abschnitte 151, 152 einerseits und 153, 154 andererseits der Leitelemente an dem Keimbadbehälter 130 praktisch gleiche Weglänge haben.
Weiterhin ist unter der Zuführungsöffnung 112, in deren mittlerer Höhe die Leitele- mentabschnitte 151, 152 enden, ein kurzer Zuführungstisch 227 zur Anlage der Kopiermaterialien ausgebildet.
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Aus der schematischen Darstellung in Fig. 6 ist erkennbar, dass beispielsweise die Transport- und Aus- presswalze 120 drehbar im Gestell 122, 12'3 gelagert ist, während die Wellenzapfen 181 der Transport- und Auspresswalze 121 in einem Lagerklotz 182 angeordnet sind, die in Schlitzen 183 der Gestellwände 122, 123 in einer Richtung verschiebbar sind, die mit der Richtung der Verbindungslinie zwischen den Wellenzapfen der Walzen 120, 121 übereinstimmt.
Die Wellenzapfen sind an beiden Enden der Walzen mit einer Feder 184 versehen, die bestrebt ist, die Wellenzapfen aneinanderzudrücken.
In Fig. 6 sind der Unterteil 100 und der Keimbadbe- hälter 130 in ihrer schematischen Zuordnung erkennbar. Es ist weiterhin zu sehen, dass der Anschlussstutzen 106 über eine Schlauchverbindung 185 mit einem Reservebe- hälter 186 für die Behandlungsflüssigkeit, die Entwick- lerflüssigkeit, verbunden ist, während der Anschlussstutzen 134 über eine Schlauchleitung 187 mit einem Vorratsbehälter 188 für die Keimbadflüssigkeit in Verbindung steht.
Beide Behälter 186 und 188 haben ein genügendes Aufnahmevermögen, um den trogartigen Unterteil 100 und den Keimbadbehälter 130 in der erforderlichen Weise zu füllen. Die Rauminhalte dieser Behälter verhalten sich vorteilhaft etwa wie 2,3 : 0,4. Das Fassungsvermögen ist jeweils auf den Verbrauch der Flüssigkeiten bestimmt, der im Betrieb zu erwarten ist.
Die Vorratsbehälter 186, 188 liegen auf einer im Gestell angeordneten Grundplatte 189 und unter einer Zusammenpressplatte 190, die Öffnungen 191, 192 zur Durchführung der Schlauchleitungen 185, 187 haben. Die Zusammenpressplatte 190 ist über einen hochragenden Ansatz um einen Zapfen 190a gelenkig mit einem zweiarmigen Hebal 193 verbunden, der um eine im Gestell vorgesehene Schwenkachse 194 verschwenkbar gelagert ist. Das andere Ende dieses Hebels 193 steht mit einer Feder 195 in Verbindung, deren anderes, in Fig. 6 oberes Ende, eine langgestreckte Öse 196 trägt.
Anhand der Fig. 6 wird nunmehr eine zweckmässige Gerätesteuerung beschrieben, wobei die Teile jeweils in ihrer Funktion dargestellt sind.
Im Gestell ist frei verdrehbar eine Scheibenbaugrup- pe galagert, die aus wenigstens einer Nockenscheibe 197 und einem Zahnrad 198 besteht. Zweckmässig sind zwei Nockenscheiben 197 jeweils an beiden Gestellwänden 122, 123 angeordnet, um in noch zu beschreibender Weise die Transport- und Auspresswalze 121 von der anderen Walze 120 des Walzenpaars abzuheben. Die Anordnung an beiden Enden hat den Vorteil, dass dadurch zugleich eine parallele Führung der Walze 121 erreicht wird.
Im Gestell ist ferner eine Achse 199 frei verdrehbar gelagert. Die Lagerstellen sind nicht näher eingezeichnet. Diese Welle trägt einerseits ein Antriebszahnrad 200, das mit dem Zahnrad 198 in Eingriff steht und so gemessen ist, dass zwischen der Welle 199 und der Nockenscheibe 197 eine Übersetzung 1 :2 entsteht. Wenn die Achse 199 eine Umdrehung macht, soll die Nockenscheibe 197 nur eine halbe Umdrehung machen.
Dadurch wird ein Kopiergerät geschaffen, bei welchem die Entwicklungsvorrichtung einen Badbehälter bzw. Unterteil und einen davon abgeschlossenen Keimbadbehälter aufweist, in dem die Flüssigkeitsauftragwalze angeordnet ist. In diesem Kopiergerät ist der Vorratshäher aus zwei Vorratsbehältern ausgeführt, von denen jeder mit einem der Behälter der Entwicklungsvorrichtung verbunden ist und eine Feder an einer ersten Nockenscheibe angelenkt, welche über das 1:2 Unterset- zungsgetriebe mit einer zweiten Nockenscheibe in Verbindung steht, die für einen Antrieb im Sinne eines einmaligen Umlaufs vorgesehen ist.
Dabei hat die sich dabei um einen halben Umlauf drehende erste Nockenscheibe eine sich über 180 erstreckende Nockenprofi- lierung, um bei dieser Umdrehung die Feder zum Auspressen der Vorratsbehälter zu spannen und einen Schalter zur Erregung von Antriebs- und Belichtungseinrichtungen einzuschalten.
Unter diesen Gesichtspunkten ist auf der Achse eine Zweischeibenbaugruppe drehfest gelagert, die aus einer Nockenscheibe 201 und einer Antriebsscheibe 202 besteht. Die Antriebsscheibe 202 hat eine Umfangsausneh- mung 203, in der ein Reibrad 204 berührungsfrei laufen kann, das aber dann, wenn die Umfangsausnehmung 203 aus der Ausrichtung zum Reibrad 204 kommt, mit dem Umfang der Antriebsscheibe 202 in einen kraftschlüssigen Eingriff kommt.
Das Reibrad 204 ist im Gestell gelagert und durch eine Transmission 205 mit einem Antriebsmotor 206 verbunden. Der Antriebsmotor 206 treibt das Reibrad in Richtung des eingezeichneten Pfeils an.
Die Nockenscheibe 201 hat eine radial gerichtete Nockenstufe 207. In diese greift das hakenartig abgebogene Ende 208 eines zweiarmigen Rasthebels 209 ein, der in einem Schwenklager 210 im Gestell gelagert ist. Am anderen Ende trägt der Rasthebel 209 einen Druckknopf 211. Der Rasthebel steht ferner unter der Einwirkung einer anderseits im Gestell festgelegten Feder 212, die bestrebt ist, das hakenartige Ende 208 an der Raststufe 207 zu halten bzw. das Ende an dem Umfang der Nockenscheibe 201 zu führen.
Im Gestell ist weiterhin ein Schalter 213 derart angebracht, dass ein Betätigungsglied 214 vor einem Zapfen 215 am Rasthebel 209 liegt, so dass der Schalter 213 betätigt wird, wenn der Rasthebel ausgerückt wird.
An der Nockenscheibe 201 ist beispielsweise mittels eines Zapfens 231 zweckmässig an der Seite, an der die Welle 199 nicht herausragt, eine Feder 232 befestigt, deren anderes Ende im Gestell gelagert ist. Der Zapfen 231 befindet sich an einer solchen Stelle, dass die Feder 232 gespannt ist, wenn die Nockenscheibe 201 durch den Rasthebel 209 festgelegt ist, wobei aber der Zapfen 231 bezüglich der Stelle 233, an der die Feder im Gestell festgelegt ist, so angeordnet ist, dass die Feder die Nockenscheibe 201 nach ihrer Entriegelung in Richtung des Pfeils 234 bewegen kann, um den Umfang der Antriebsscheibe 202 mit dem Reibrad 204 in Eingriff zu bringen.
Die Nockenscheibe 197 hat zwei Umfangsabschnitte, die sich jeweils über 180 erstrecken und von denen der Umfangsabschnitt 216 geringeren Radius hat als der Umfangsabschnitt 217. Ein rollenförmiger Nockenreiter 218 ist im Gestell radial zur Drehachse der Nockenschei- be 197 beweglich geführt und steht über ein Gestänge 219 mit dem Betätigungsglied des Schalters 220 und mit einem Hebelarm 221 eines Winkelhebels in Verbindung, dessen anderer Hebelarm 222 hinter die Wellenzapfen 181 der Transport- und Auspresswalze 12'1 greift.
Der Winkelhebel ist um einen im Gestell gClagerten Drehzapfen 223 verschwenkbar. Er steht unter der Einwirkung einer Feder 224, die andererseits im Gestell festgelegt
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und bestrebt ist, den Nockenreiter 218 an den Nockenbahnen 216, 217 zu halten.
An der Nockenscheibe ist ferner ein Zapfen 225 angeordnet, auf welchem die langgestreckte Öse 196 sitzt. Die Feder 195 ist bezüglich der Anordnung der Teile im Gestell so lang ausgeführt, dass sie im entspannten Zustand, in dem die Vorratsbehälter 186, 188 gefüllt sind, die langgestreckte Öse 196 so hält, dass das dem Hebel 193 zugekehrte Ende der Öffnung am Zapfen 225 anliegt.
In Fig. 7 ist ein schematisches Schaltbild gezeigt. An eine Leistungsquelle 226 ist ein Stromkreis 228 angeschlossen. über die beiden parallelgeschalteten Schalter 220 und 213 ist ein Stromkreis 229 angeschlossen, in welchem parallel die Motoren 206 und 124 eine Belichtungslichtquelle 230 vorgesehen sind.
Wenn der Kopiervorgang beginnen soll, wird der Druckknopf 211 betätigt. Dadurch wird der Schalter 213 eingeschaltet und die Motoren bzw. Antriebseinheiten 206 und 124 erregt sowie die Belichtungslichtquelle 230 angeschlossen. Gleichzeitig wird die Nockenscheibe 201 entriegelt, und die Feder 232 bringt die Antriebsscheibe 202 in Eingriff mit dem Reibrad 204. Der Schalter 213 bleibt im ersten Bereich des spiralförmigen Nockens 201 eingeschaltet. über die Welle 199 wird das Zahnrad 198 mit der Nockenscheibe 197 in Richtung des Pfeils 235 gedreht.
Die Stufen 236, 237 sind nach der Anfangsbewegung so eingestellt, dass die Stufe 236 den Nockenreiter 218 hebt und dadurch den Schalter 220 einschaltet und den Arm 222 des Winkelhebels 221, 222 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass die Federn 184 die Transport- und Auspresswalzen 120, 121 zusammendrücken. Es versteht sich, dass das Ende des Arms 222 hinter den Wellenzapfen 181 verbleibt, so dass bei der Rückbewegung des Winkelhebels 221, 222 die Walzen 120, 121 wieder voneinander abgehoben werden.
Beim Umlauf der Nockenscheibe wandert der Zapfen 225 im Uhrzeigersinn und spannt, nachdem das Spiel im Langloch der Öse 196 durchschritten worden ist, die Feder 195, so dass die Zusammenpressplatte 190 nach unten bewegt wird und die Entwickler- bzw. Keimbadbe- hälter 100, 130 gefüllt werden.
Nach einer Umdrehung der Nockenscheibe 201 fällt der Rasthebel 209 wieder in die Raststufe 207 und hält das Gerät an. Die Nockenscheibe 197 hat dann nur eine halbe Umdrehung gemacht, so dass der Nockenreiter 218 noch in der angehobenen, mit 218' bezeichneten Stellung ist, wobei die Nockenstufe 237, wie gestrichelt angegeben ist, kurz vor dem Nockenreiter 218 liegt.
Das Gerät ist nunmehr kopierbereit. Die Antriebsmotoren und Belichtungslichtquellen werden durch den Schalter 22'0 erregt bzw. angeschlossen gehalten.
Wenn nach der erforderlichen Herstellung von Kopien das Gerät ausgeschaltet werden soll, wird der Druckknopf 211 wiederum gedrückt. Die Nockenscheibe 201 macht eine volle Umdrehung und nimmt die Nockenscheibe 197 in die Ausgangsstellung, die in Fig. 5 gezeichnet ist, mit. Dadurch werden die Walzen 120, 121 voneinander abgehoben, der Schalter 220 geöffnet und die Zusammenpressplatte 190 freigegeben oder angehoben. Die Kontur des Nockens 201 läuft über etwa 280 hinter der Stufe 207 längs eines Kreisbogens, so dass der Schalter 213 die Erregung des Motors 206 so lange übernimmt, bis die Feder 232 die Stufe 207 an das abgewinkelte Ende 208 des Rasthebels 209 ziehen kann.
Durch die langgestreckte Öse 196 wird die Belastung der Nockenscheibe 197 zur Spannung der Feder 195 so lange verzögert, bis das Reibrad 204 voll mit der Antriebsscheibe 202 in kraftschlüssigem Eingriff steht. Es ist erkennbar, dass auch die Behälterfüllung so lange aufrechterhalten bleibt, bis sich die Feder 195 bei Rückkehr der Nockenscheibe 197 in der gezeigten Stellung entspannen kann.
Es ist ersichtlich, dass somit eine Ausführungsform geschaffen wird, bei welcher die Auftragwalze als hohle Benetzungstrommel ausgeführt ist, die in ihren Stirnwänden Öffnungen aufweist, durch die das innere der Trommel für die Flüssigkeit zugänglich ist. Dadurch wird der Aufnahmeraum des besonderen Badbehälters für die Auftragwalze wesentlich vergrössert.
Zur Erleichterung des Zusammenbaues sind in einer zweckmässigen Ausführungsform an ein Unterteil und einen Deckel stegartige Leiterlemente angegossen, und am Badbehälter für das Empfangsmaterial, beispielsweise auch als Keimbadbehälter bezeichnet, sind entsprechende andere Seiten von Führungsbahnen begrenzende Leitelemente angegossen, von denen sich eingangsseitig Abschnitte bis in eine Zuführungsöffnung erstrecken.
Ein besonders vorteilhafter Zusammenbau wird dabei in der besonderen beschriebenen Ausführungsform dadurch geschaffen, dass im Unterteil Auflager für einen Keimbadbehälter vorgesehen sind, in welchem die Be- netzungstrommel drehbar gelagert ist und unter Einwirkung einer federnd angedrückten Transport- und Anpresswalze steht, die im Deckel des Unterteils gelagert ist und den Keimbadbehälter mit Auflagerflächen an die Auflager drückt.
Dabei liegt ein wesentliches Merkmal darin, dass ein Auflager von einer Bohrung durchsetzt ist und die Auflagerfläche mit die Bohrung umgebenden und einen Teil einer Labyrinthdichtung bildenden Profilierungen versehen ist und an der Auflagerfläche Gegenprofilierungen des anderen Teils der Labyrinthdichtung angeordnet sind, die durch den federnden Andruck der Transport- und Anpresswalze geschlossen wird. Hierdurch wird erreicht, dass die federnden Mittel zum Andruck der Transport- und Anpresswalze zugleich die Vorrichtung zusammenhalten, zumal beispielsweise Federbügel zum Befestigen des Deckels angeordnet werden.
Bei der prinzipiellen Lösung mit den beiden Nockenscheiben wird durch die beschriebene Ausführungsform die Steuergeschwindigkeit weiter dadurch verbessert, dass die Feder mit einem Zapfen an der Nockenscheibe über eine langgestreckte Öse in Verbindung steht, die einen Totgang vor Spannung der Feder einführt.
Mit besonderem Vorteil steht in einer bereits vorgeschlagenen Weise die zweite Nockenscheibe unter der Wirkung einer Zugfeder und eines Rasthebels und ist mit einer Antriebsscheibe verbunden, die eine Umfangsausneh- mung für ein Reibrad hat, das nach Entriegelung der Nockenscheibe mit der Antriebsscheibe für einen Antrieb zu einem Umlauf in kraftschlüssigen Eingriff kommt.
Gemäss einer wesentlichen Ausgestaltung ermöglicht der Rasthebel nicht nur die Auslösung der Nockenschei- be, sondern zugleich die Einschaltung der erforderlichen Antriebsmotoren und -einheiten und der Belichtungslichtquelle jedenfalls so lange, bis diese Einschaltung von einem Nockenreiter der ersten Nockenscheibe übernommen wird.
Zu diesem Zweck hat die zweite Nockenschei- be vorteilhaft hinter der Raststufe eine sich über etwa 280 kreisförmig verlaufende Nockenprofilierung, die
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den Schalter während eines entsprechenden Teil der Umdrehung der zweiten Nockenscheibe eingeschaltet hält.