CH477023A - Kopiergerät mit einer Entwicklungsvorrichtung - Google Patents

Kopiergerät mit einer Entwicklungsvorrichtung

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CH477023A
CH477023A CH686167A CH686167A CH477023A CH 477023 A CH477023 A CH 477023A CH 686167 A CH686167 A CH 686167A CH 686167 A CH686167 A CH 686167A CH 477023 A CH477023 A CH 477023A
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CH
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roller
liquid
bath container
cam disk
spring
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Application number
CH686167A
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English (en)
Inventor
Limberger Walter
Original Assignee
Lumoprint Zindler Kg
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Publication of CH477023A publication Critical patent/CH477023A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D9/00Diffusion development apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description


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 Kopiergerät    mit   einer Entwicklungsvorrichtung Die Erfindung    betrifft   ein Kopiergerät mit einer Entwicklungsvorrichtung zur Verarbeitung von Kopiermaterialien unter Anwendung des    Silbersalzdiffusions-      Verfahrens,   bei dem das Negativ durch eine Entwicklerflüssigkeit    hindurchgeführt   wird, während das Empfangsmaterial einer    Oberflächenbenetzung   unterworfen wird, wobei ein für beide Materialien    gemeinsames   Quetsch- und    Transportwalzenpaar   und zur Benetzung des Empfangsmaterials eine    Flüssigkeitsauftragwalze   in bezug zu über der Flüssigkeit angeordneten Führungsmitteln vorgesehen ist. 



  Bei dem    bekannten      Silbersalzdiffusions-Verfahren   wird auf die    Halogensilber-Emulsionsschicht   eine Abbildung    aufbelichtet,   die auf ein Empfangsmaterial übertragen wird, wobei das belichtete Negativmaterial mit einer bekannten, die Entwicklung bewirkenden Flüssigkeit befeuchtet und in Anlage mit dem befeuchteten Empfangsmaterial aus Papier, Film oder Textil einer Zusammenpressung unterworfen wird. 



  In der' deutschen Patentschrift 764 572 ist das sogenannte    Silbersalzdiffusions-Verfahren   beschrieben und angegeben, dass als    Empfangsbildträger   die verschiedensten Stoffe gebraucht werden, zum Beispiel auch    unbeschichtete   Papiere, Textilien,    Holz,   Zelluloid und andere Kunststoffe und dergleichen. Dazu wird darauf hingewiesen, dass sich die Erfindung bei dem Ausdruck    < ;Material    auf    blattförmiges   Material bezieht. 



  Aus der genannten Patentschrift geht ferner hervor, dass die    Übertragung   durch die    Gegenwart   diffusionsbegünstigender Stoffe unterstützt werden kann. Dabei kann das    diffundierende      bzw.   diffundierte Halogensilber ohne Belichtung bildmässig entwickelt werden, wobei diese Entwicklung durch zugesetzte Keime oder Reaktionsstoffe unterstützt wird. Hierbei wird das entwickelte Bild beispielsweise auf ein    Barytpapier   oder auf eine Textilunterlage aufgebracht, die in demselben Bad wie das    Halogensilbermaterial   angefeuchtet worden ist.

   In der praktischen Ausführung des    Verfahrens,   wie es zur brauchbaren gewerblichen    Verwertbarkeit   unter Verwendung blattförmiger Kopiermaterialien entwickelt worden ist, hat man jeweils eine besondere Positiv- oder Empfangsschicht vorgesehen, in der die Reduktionskeime angeordnet werden. Diese Schicht ist üblicherweise auf einem besonderen Träger angeordnet, so dass Schicht und Träger das Empfangsmaterial bilden. 



  Bei einem Gerät zum Herstellen von Positivbildern nach dem    Silbersalzdiffusions-Verfahren   ist es ferner bekannt, die Schichtträger, durch Leitelemente geführt, der Wirkung einer Entwicklungsflüssigkeit auszusetzen und sie anschliessend    aneinanderzupressen.   Dabei können für den einen Schichtträger durch die Entwicklungsflüssigkeit führende Kanäle gebildet werden, während der zweite Schichtträger, oberhalb der Entwicklungsflüssigkeit verlaufend, zu einer Vorrichtung zum Auftragen von Entwicklungsflüssigkeit, zum    Beispiel   einer    Auftragswalze,   geführt wird. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät zu schaffen, mit welchem eine Abbildung nach dem    Silbersalzdiffusions-Verfahren   hergestellt werden kann, bei welchem ein Material durch eine    Entwick-      lerflüssigkeit   hindurchgeführt und das andere einer    Oberflächenbenetzung   unterworfen wird, wobei eine wechselseitige Beeinflussung der    Entwicklerflüssigkeit   und der Flüssigkeit für die Oberflächenbenetzung vermieden und eine besonders vorteilhafte Steuerung für die Entwicklungsvorrichtung erreicht wird. 



  Wenn oben vom Positiv und Negativ die Rede ist, so wird darauf hingewiesen, dass das Negativ jeweils eine fotografische    Halogensilberschicht   aufweist, während das Positiv als Empfangsmaterial    ein      normales   Blatt sein kann. 



  Die der Erfindung    zugrundeliegende   Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in einer    Entwicklungsvorrichtung   die Flüssigkeitsauftragwalze in einem besonderen, mit 

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 geschlossenem Boden ausgeführten    Badbehälter   mit einer besonderen Flüssigkeit angeordnet ist, und der    Auftragwalze   eine federbelastete Andruckwalze zugeordnet ist, und der    Auftragwalze   eine federbelastete Andruckwalze zugeordnet ist, die zugleich    mit   der Benetzung eine Verteilung und Einpressung der besonderen Flüssigkeit durchführt, wobei die Benetzung    und   Pressung des Positivmaterials in einem Arbeitsschritt erfolgt.

   Vorteilhaft ist die Flüssigkeitsauftragwalze am Ende des besonderen    Badbehälters   vorgesehen. 



  Diese Lösung ist nicht nur deshalb besonders vorteilhaft, weil das Empfangsmaterial oder Positiv    verhältnis-      mässig   trocken aus der Vorrichtung austritt, was bekannt ist, sondern insbesondere deshalb, weil praktisch in einem Arbeitsschritt mit der    Auftragung   der Flüssigkeit auf das Positiv eine die    Verteilung   und die Einbringung in das Material bewirkende Pressung auftritt. Durch diese Lösung werden zwei getrennte Bäder geschaffen, mittels derer die beiden Materialien in besonders günstiger Weise mit verschiedenen Flüssigkeiten behandelt werden können, ohne dabei einen zu grossen räumlichen Aufwand    zu   treiben, wobei weiterhin auch eine besonders günstige Aufbringung der Flüssigkeit auf das Positivmaterial erreicht wird. 



  Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen    erläutert,   die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigen:    Fig.   1: eine Seitenansicht des Kopiergerätes im Schnitt zwecks    Erläuterung   der wesentlichen Funktion,    Fig.   2 eine Seitenansicht eines anderen Gerätes im Schnitt zur Erläuterung weiterer Einzelheiten,    Fig.   3: eine Seitenansicht einer Entwicklungsvorrichtung im Schnitt längs der Linie    I11-III   in    Fig.   4,    Fig.   4: eine Draufsicht auf die Entwicklungsvorrichtung nach    Fig.   3 bei abgenommenem Oberteil in Teildarstellung,    Fig.   5:

   einen Schnitt längs der Linie    V      -V   durch    Fig.   3,    Fig.   6: eine schematische Darstellung einer Steuervorrichtung für ein Gerät mit der Entwicklungsvorrichtung nach den    Fig.   3-5,    Fig.   7: ein Schaltbild für die Vorrichtung nach    Fig.   6. 



  Gemäss    Fig.   1 sind ein unterer    Badbehälter   1 und ein oberer    Badbehälter   2 vorgesehen. Der untere    Badbe-      hälter,   dessen Boden im Schnitt schwach stumpfwinklig ausgeführt ist, hat einen Eingangsabschnitt 3 und einen Ausgangsabschnitt 4, in dessen Bereich ein Quetsch- und    Transportwalzenpaar   aus den    Walzen   5, 6 angeordnet ist. Zu der Berührungszone 7 zwischen den Walzen führt ein auf dem Boden der Wanne 2 angeordnetes    Leitele-      ment   8, das sich in Stegen 9 bis zum Eingang bei 3 fortsetzt. 



  Gemäss der wesentlichen    Ausführungsform   sind die beiden    Badbehälter   ineinander angeordnet, und der Boden des oberen    Badbehälters   ist zu dem unteren    Badbehälter   hin geschlossen, wobei in    Vorschubrichtung   am Ende des oberen    Badbehälters   eine Auftragwalze mit einer zugeordneten    Andruckwalze   vorgesehen ist, während an dem über den oberen    Badbehälter   hinausgehenden Ende des unteren    Badbehälters   die    Walzen   des gemeinsamen Quetsch- und    Transportwalzenpaares   angeordnet sind. 



  In den    Badbehälter   1 ist der    Badbehälter   2 mittels nicht näher dargestellter    seitlicher      Ansätze   eingehängt. Der    Badbehälter   2 ist nach unten vollständig geschlossen. Auf seiner Oberseite    besitzt   er Stege 10, 11, die zum Spalt eines Walzenpaares mit den Walzen 12, 13    führen.   Die    Walze   12 ist eine sogenannte    Benetzungswalze   bzw.    Auftragwalze,      die   im Sinne des eingezeichneten Pfeils 14 angetrieben ist und    mit   einer    Andruckwalze   13 zusammenarbeitet, die unter Federeinwirkung 15 an die Walze 12 gepresst wird.

   Die    Berührungszone   zwischen den Walzen 12, 13 liegt etwa in einer Höhe mit der oberen Kante 16 der    stegartigen   Leitelemente, die sich über der    Benetzungsflüssigkeit   17 für das Positiv oder Empfangsmaterial erstrecken. Die    Walzen   6, 7 haben gleichen Durchmesser und sind mit gleichen Mitteln, zum Beispiel einem Motor 31, angetrieben. Die Walzen 6, 7 können sich durch den gegenseitigen    Andruck   mitnehmen oder aber auch auf ihren Wellen 32, 33 Zahnräder tragen, die miteinander kämmen. In entsprechender Weise ist die Andruckwalze 13 beispielsweise über eine Kupplung 34, die eine senkrechte Bewegung der    Walze   unter der Wirkung der Feder 15    zulässt,   mit einem Antriebsmotor 35 verbunden.

   Die    Antriebsmotore   31, 35 können durch Verbindungsmittel 36 verbunden sein, die einen Synchronlauf    herbeiführen.   



  Wichtig ist, dass die den einzelnen Walzenpaaren zugeordneten Bäder mit völlig verschiedenen Flüssigkeiten arbeiten, wobei es darauf ankommt, dass dem Positiv nicht nur die zur Durchführung der Funktion notwendige besondere Flüssigkeit zugeführt, sondern auch in verteilender Weise gleichmässig einverleibt wird. 



  Es versteht sich, dass in Bädern angeordnete    Leit-      bahnen   für die    Führung   der fotografischen Schichtträger bekannt sind. 



  Das erwähnte    Entwicklerbad   für das Negativ kann mit einer üblichen    Entwicklungsflüssigkeit   gefüllt    sein,   während dem Positiv oder    Empfangsmaterial   eine bestimmte Flüssigkeit    zugeführt   wird, die beispielsweise wie folgt ausgeführt ist, wobei zunächst die Bezeichnungen erläutert werden:    H-0   = Wasser    dest.   



     Mirasol   = 0,5    0./oige   Lösung in    HGO   (Netzmittel)    Nass-#03-Lsg.   =    Natrium-Thiosulfat,   1    o/oig   in    H20      Ag      N03-Lsg.   = 1    ()/oige   Silbernitratlösung in    HGO      Gold-Lsg.   = 1    o/oige   Gold    (III)chloridchloro-      Wasserstoffsäure,   gelb in    H20   H (Au    Ch)   - 4    HgO      Platin-Lsg.   = 1    o/oige      Hexachloroplatin      (IV)säure,

     trocken in    HGO      H2-      (Pt      Clo)   - 6    HGO   Beispiel I: 1000 ml    Hn0   15 ml    Mirasol   20 ml    Ag      N03-Lsg.   40 ml    Na7S203-Lsg.   Beispiel    1I:   1000 ml    H,20   15 ml    Mirasol   20 ml    Gold-Lsg.   10    ml      Na2S"03-Lsg.   

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 Beispiel    HI:   1000 ml    H\0   15 ml    Mirasol   5 ml    Gold-Lsg.   10 ml    Na2S203-Lsg.   Beispiel IV:

   1000 ml    H20   15 ml    Mirasol   10    ml      Platin-Lsg.   



  5    ml      Na2S20s-Lsg.   5 ml    Gold-Lsg.   Beispiel V: 1000 ml    H#20   15 ml    Mirasol   10 ml    Platin-Lsg.   



  5 ml    NagS203-Lsg.   10 ml    Gold-Lsg.   Insofern zeigt sich, dass die    Badbehälter   völlig verschiedene Flüssigkeiten aufnehmen müssen. 



  Wichtig ist es, dass die    Oberflächen-Benetzungswal-      ze   genügend    Flüssigkeit   aus dem    zugeordneten   Bad über dem    Badbehälter   2 schöpft. Dies wird durch eine profilierte    Oberfäche   der    Oberflächen-Benetzungs-   bzw. Auftragwalze erreicht, die die Mitnahme der Flüssigkeit fördert, wobei bei der Pressung durch die Andruckwalze mittels der    zur   Profilierung gehörenden Erhebungen eine Anreicherung an Flüssigkeit bei Verteilung und auch    Eindrückung   in die Oberfläche des Empfangsmaterials bewirkt wird. 



  Das    ist      vorteilhaft,      weil   die Ausnutzung der profilierenden Erhebungen nicht nur zum    Heranführen   der Flüssigkeit, sondern auch in Verbindung mit einer    Andruckwalze   zum    Verteilen   und Eindrücken in das Empfangsmaterial überraschenderweise zu einer Vorrichtung führt, die es ermöglicht,    unter   den Gesichtspunkten der Erfindung normale, d. h.    unbeschichtete   Blätter als Empfangsmaterial zu verwenden. 



  Zweckmässig ist die    Auftragswalze      beflockt   und haarig. Beispielsweise ist ein Pelzbesatz aufgebracht, dessen Haare durch ein elektrostatisches Verfahren    aufgeflockt   sein können, oder es sind besondere Oberflächenprofilierungen mit    napfartigen      Ausnehmungen   vorgesehen, wobei ferner vorbehalten bleibt, dass der Bezug mit einer sogenannten Arbeitskleidung, wie Filz, Loden oder Wolle, ausgeführt ist.

   Es    wird   aber darauf hingewiesen, dass in jedem Fall eine Andruckwalze 13 vorgesehen ist, welche bei über eine glatte Fläche der    Auftragwalze   12    hervorragenden   Profilierungen eine Abpressung besorgt, bei    Eindrückungen,   die    schöpfwerk-      artig   Flüssigkeit heranführen, aber lediglich eine glättende Funktion    ausübt.   Unter diesem Gesichtspunkt ist es wesentlich, dass die Auftragwalze 12 vorteilhaft grösseren Durchmesser als die mit den Federn 15 angepresste Andruckwalze 13 hat. 



  Wenn für die    Auftragwalze   eine    Beflockung   oder haarige Ausführung    erwähnt   ist, wird darauf hingewiesen, dass die    Beflockung   unter Anwendung eines elektrostatischen Verfahrens an einem Metallkern erfolgt und die Haarlänge    vorteilhaft   im Bereich von 4/10 mm liegt. Ebenso sind punktweise    napfartige   Vertiefungen so ausgeführt, dass die grösstmögliche Tiefe im Bereich von einigen Zehntel    Millimetern   gemessen werden kann. 



  Gemäss einer weiteren Ausgestaltung sind die Berührungszonen der    hintereinandergeschalteten   Walzenpaare im    wesentlichen   in einer Höhe angeordnet. Dabei kann vorbehalten bleiben, dass die    Verbindungslinie   zwischen Achsen des nachgeschalteten    Quetsch-   und Transportwalzenpaares einen    Winkel   zu der Verbindungslinie    zwischen   Achsen des vorgeschalteten Quetsch- und    Transportwalzenpaares   einnimmt. Unter diesem Gesichtspunkt kann eine besonders günstige    Zusammen-      und   Abführung schräg nach oben erreicht werden, wobei der Anschluss an Leitelemente    im   unteren Flüssigkeitsbehälter gut eingehalten wird. 



     Während   der    Badbehälter   1 eine    langgestreckte   Form hat, hat der    Badbehälter   2    wannenförmige   Gestalt, ,die gegebenenfalls mittels seitlicher Ansätze auf den Rand des    Badbehälters   1 abgestützt ist. Wichtig ist, dass der    Badbehälter   2 in dieser Form    zusammen   mit dem    Auftrag-   und    Druckwalzenpaar   12, 13 unter    Umständen      eingehängt   werden    kann,   wobei der Druck der Federn 15 dafür sorgt, dass eine ruhige Abstützung an in    Fig.   1 nicht    näher   gezeigten Anschlägen erreicht wird. 



  Ein weiteres    wesentliches   Merkmal besteht darin, dass die Stege 10 oder Leitelemente mit der oberen Kante 16 im wesentlichen vor der Berührungszone zwischen den Walzen 12, 13 enden, so dass ankommende Kopiermaterialien zwischen diese    Walzen   geführt werden. Die die Führungsmittel bildenden Stege sind im Querschnitt rechteckig gestaltet, über der Flüssigkeit angeordnet und vorteilhaft schräg zur Vorlaufrichtung des Kopiermaterials eingebaut. Durch den Einbau schräg zur    Vorschubrichtung   wird eine gleichmässige Benetzung    gewährleistet,   obgleich dieses unter Verwendung der Walze 12 nicht unbedingt notwendig ist.

   Wichtig ist    lediglich,   dass die Stege 10 allein im oberen    Badbehälter   2 angeordnet sind, während der untere    Badbehälter   1 lediglich an seinem Boden angeordnete Leitelemente 8, 9 aufweist, die durch angehobene Abschnitte zur Berührungszone zwischen den Walzen 5 und 6 führen. 



  Beispielsweise sind die Walzen 12 und 5 durch einen Elektromotor und über ein Getriebe angetrieben. 



  Der Flüssigkeitsstand im unteren    Badbehälter   1 ist so hoch,    dass   eine genügende Benetzung -bei Durchführung des    Kopiermaterialblattes   stattfindet. Für den oberen    Badbehälter   2 sind solche Bedingungen nicht vonnöten, weil das Kopiermaterial oben auf der oberen Kante 16 der Leitelemente zugeführt wird und es unerheblich ist, wie weit die Auftragwalze 12 in die Flüssigkeit im    Badbehälter   2 eintaucht. Das ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung. 



  Gemäss einer .anderen Ausführungsform sind beide    Walzenpaare   mit senkrechten Verbindungslinien zwischen den Achsen zugehöriger Walzen angeordnet, und dem vorgeschalteten Walzenpaar ist eine nach oben gewölbte Führungsbahn vorgeordnet.    Dadurch   wird erreicht, dass gleiche Weglängen für beide Kopiermaterialien entstehen. 



  In    Fig.   2 werden gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Es ist erkennbar, dass im oberen Badebehälter 2    stegartige   Leitelemente 18 angeordnet sind, deren Gegenelemente 19 unter der Abdeckung 20 zugeordnet sind. Die    stegartigen   Leitelemente sind so angeordnet, dass sie eine nach unten konkave Bahn des Empfangsmaterials bis zu dem Walzenpaar aus den    Walzen   21, 22 gewährleisten. Die    Walze   22 entspricht der Walze 12, die Walze 21 der Walze 13.

   Das Ende 23 des    Badbehälters   2 mit der besonderen Flüssigkeit setzt sich in    im   wesentlichen    dreieckförmigen   Stegen 24 fort, die 'zur Berührungszone zwischen dem normalerweise angeordneten Quetsch- und    Transportwalzenpaar   25, 26 führen. Wesentlich ist, dass die Stirnwand 27 für den oberen    Badbehälter   2 so steil nach oben gerichtet ist, dass eine Übertragung von Flüssigkeit zu dem Quetsch- 

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 und    Transportwalzenpaar   25, 26 nicht    möglich   ist.

   Wesentlich ist ferner, dass die    dreieckförmigen   Stege 24 eine obere, schräg nach aussen oben gerichtete Kante    aufweisen,   die zur    Berührungszone   zwischen den    Walzen   25, 26 führt. An dieser nach oben gerichteten    Führung   können unerwünschte Flüssigkeitspartikel abtropfen und in das weniger empfindliche Flüssigkeitsbad über dem    Badbehälter   1 zurückkehren. 



  Die sogenannte    Auftragwalze   hat vorteilhaft    grösse-      ren   Durchmesser als eine unter    Federbelastung   angedrückte    Andruckwalze,   wobei ferner eine    Versetzung   in der Berührungszone gegenüber dem nachgeschalteten    Walzenpaar   vorgesehen ist, um gleiche Weglängen zu erzeugen. Vorteilhaft stellt gemäss    Fig.   2 die Ausbuchtung bei 30 die bereits erwähnte    gleichmässige   Weglänge her, so dass die Kopiermaterialien zugleich in .dem    Quetsch-      und      Transportwalzenpaar   25, 26 eintreffen.

   Der obere    Badbehälter   2 ist    zweckmässig   durch nach aussen    gerichtete   Randstege in das untere Bad eingehängt, wobei die Antriebspfeile    Hinweise   auf    Transmissionen   geben,    mittels   derer die beiden Quetsch- und Transportwalzenpaare, beispielsweise    Flüssigkeits-Auftragswalzen-      paare,   angetrieben und    zusammengeschlossen   werden können. 



  Wenn gemäss    Fig.   2 das sogenannte Positiv schräg nach oben verläuft, um in den Spalt zwischen den    Walzen   25, 26 zu gelangen, dann ist dieses ein    besonde-,   res Mittel dafür, dass anhaftende Flüssigkeit noch im Bereich der Leitelemente 24, insbesondere wenn diese schräg zur Vorlaufrichtung angeordnet sind, abtropfen kann. Wenn gemäss    Fig.   1 das Positiv entsprechend dem Pfeil 28 etwas schräg nach unten geführt wird, dann kann keinesfalls anhaftende Flüssigkeit in den Radbehälter 2 zurücklaufen, sondern allenfalls in den    Badbe-      hälter   1 abtropfen, dessen Inhalt weniger empfindlich gegen Verfälschungen ist.

   Andererseits wird    dadurch   eine gewisse Sättigung an Flüssigkeit beibehalten,    weil,   abgesehen von der    Berührung   an den Stegen 11 und dem oberen Rand des hinter der Walze 12 im wesentlichen senkrechten Abschnitts des    Badbehälters   2, kein Mittel mehr vorhanden ist, um gegebenenfalls nach .der vorhergehenden Einpressung wieder austretende oder sich an der Oberfläche konzentrierende Flüssigkeit abzustreifen. 



  Wichtig ist die    Hintereinanderschaltung      zweier   Walzenpaare mit    aneinanderlaufenden   Walzen, wobei insbesondere das vorgeschaltete Walzenpaar 12, 13 bzw. 21, 22 aus Walzen verschiedenen Durchmessers und verschiedener Oberflächenbeschaffenheit besteht und seine obere    Walze   durch bestimmte    Federmittel   15 bzw. 29    (Fig.   2) an die untere Walze angepresst wird.    Alle      Walzen   laufen im übrigen im Sinne der eingezeichneten Pfeile um, wozu nicht näher dargestellte    Antriebsmotore   vorgesehen sind. 



  Gerade    bezüglich      Fig.   2 ist die enge Hintereinanderanordnung der    Walzenpaare   25, 26, 21, 22 von wesentlicher Bedeutung, weil die Einflüsse beider Walzenpaare unmittelbar    hintereinander   erfolgen. Dabei sei festgestellt, dass bei der Verwendung verschiedener Bäder und verschieden grosser Durchmesser für die vorgeschalteten Walzenpaare 12, 13; 21, 22 ein besonderes    Merkmal   darin liegt, dass diese Walzenpaare in einem Verfahrensschritt eine    Benetzung   und Pressung durchführen, was bisher nicht bekannt war. Dieser Verfahrensschritt ist gerade bei der Verwendung verschiedener Behandlungsbäder von wesentlicher Bedeutung, weil die    Vorbehand-      lung   des sogenannten Positivs gewährleistet wird.

   Es ist    erkennbar,   dass insbesondere die Leitelemente 18 so angeordnet sind, dass das Empfangsmaterial vor der    Berührungszone   zwischen den Walzen 21, 22 auf die    Benetzungswalze      trifft,   so dass ein in seiner Einwirkungsdauer    verhältnismässig      geringfügiger   Abschnitt zur Benetzung vor der Abpressung verbleibt, wobei    die   Abpressung mittels der    Walze   21 zugleich für eine Verteilung    und   eine Diffusion der Flüssigkeit in die Poren des Materials sorgt. 



  Wesentlich für die Erfindung ist die Tatsache, dass der    Badbehälterabschnitt   23    (Fig.   2) und ein entsprechender Abschnitt in    Fig.   1    trennwandartig   wenigstens zwischen den unteren    Walzen   der    Walzenpaare   bis in den Bereich der Verbindungslinie zwischen den Berührungszonen emporragt, um als Abstreifer oder Träger von flachen Leitelementen zu dienen und zu verhindern, dass hinter dem    übergang   über den    stirnwandartigen   Abschnitt noch mitgenommene Flüssigkeit abtropfen kann.

   Dieses Merkmal ist von wesentlicher Bedeutung, zumal der innere    Badbehälter   2 einem zugeordneten Ende konform    zur      Benetzungs-   oder    Auftragswalze   12, 22 angeordnet ist. 



  Entsprechend der    Ausführung   nach    Fig.   1 steht beispielsweise die    Walze   25 des    Walzenpaars   25, 26 mit einem Antriebsmotor 37 und die    Andruckwalze   21 über eine Kupplung 38 mit einer Antriebseinheit 39 in Verbindung. Der Motor 37 und die Einheit 39 können durch eine    Transmission   40 verbunden sein, welche den entsprechenden Synchronlauf gemäss den Oberflächengeschwindigkeiten einstellt. 



  Die Walzen 5, 6 und 13 in    Fig.   1 sowie 25, 26 und 21 in    Fig.   2 sind    zweckmässig   an seitlichen    Gestellwän-      den,   die nicht gezeigt sind, gelagert, die    Benetzungswal-      zen   12, 22 in einer beispielsweise noch anhand der    Fig.   3 beschriebenen Weise im inneren Behälter 2 abgestützt und gelagert, da die Wellen dieser Walzen 12, 22 unter dem Flüssigkeitsspiegel liegen. 



  Gemäss den    Fig.   3-5 besteht die Entwicklungsvorrichtung aus einem Unterteil 100, der als    Entwickler-      wanne      ausgeführt   ist und einen Boden 101,    Stirnwände   102, 103 und Seitenwände 104, 105 hat. Im Boden mündet ein    Anschlussstutzen   106, der mit einem Vorratsbehälter    verbindbar   ist, der noch anhand der    Fig.   6    beschrieben      wird.   



  Auf diesem    Unterteil   ist ein Deckel 107 angeordnet, der    ebenfalls   kastenförmig mit Stirnwänden 108, 109 und Seitenwänden 110, 111    ausgeführt      ist.   



  Die Stirnwand 103 des Unterteils ist verkürzt ausgeführt und bildet eine Zuführungsöffnung 112. 



  Im    Unterteil   sind rippenförmige Leitelemente 113, 114, 115 und 116, 117, 118 ... angegossen, die    im   wesentlichen parallel zu den Seitenwänden 104 und 105 verlaufen und    eine   untere Begrenzung für eine Führungsbahn für ein    Kopiermaterialblatt   bilden, das durch die Öffnung 112    zugeführt   wird. 



  Es ist erkennbar, dass die ausgangsseitigen Enden der Leitelemente 113-115 einen hochgezogenen Abschnitt 119 besitzen, der im wesentlichen unter dem Spalt eines    Auspress-   und    Transportwalzenpaares   mit den Walzen 120, 121 endet. Diese    Walzen   sind mit ihren Wellen durch die Seitenwände 110, 111 des Deckels 107 nach aussen geführt und in    Gestellwänden   122, 123 eines Geräts in einer Weise gelagert, wie noch anhand der    Fig.   6 beschrieben wird. An einer der    Walzen   120, 121 ist eine Antriebseinheit 124 angeschlossen.

   Beispielsweise ist diese Antriebseinheit auf der Welle 125 .der Walze 120 vorgesehen. 

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 Zweckmässig haben die Seitenwände 110, 111 des Deckels 107 zu ihrem Rand hingehende Schlitze 126, 127, damit der Deckel 107 abgehoben werden kann. 



  Beiderseitig neben der durch die Leitelemente 113-118 gebildeten Führungsbahn für ein    Kopiermate-      rialblatt   sind am Boden 102 Auflager 128, 129 für einen Einsatzbehälter, den sogenannten    Keimbadbehälter   130,    angeordnet.   Der Boden dieses    Behälters   hat an seinen Enden entsprechende    Auflagerflächen.   



  Zwischen den Auflagern ist der Boden 131 des    Keimbadbehälters   nach oben konkav gekrümmt, wie insbesondere aus    Fig.   3 ersichtlich ist. Der Boden ist in bezug zu den    Auflagerflächen   so ausgeführt, dass er mit Abstand über den oberen Kanten der Leitelemente 113-118 liegt. Das Auflager 12.8 kann flach ausgeführt sein oder    ein,,   zum Boden 131 parallele Krümmung haben. Die    Auflagerfläche   132 am    Keimbadbehälter   130 hat eine entsprechende ergänzende Gestalt. 



  Das Auflager 129 ist als    Labyrinthdichtung   ausgeführt und von einer mittleren    Anschlussbohrung   133    durchsetzt,   die in einem nach unten gerichteten Stutzen 134 am Boden 101 des Unterteils 100 angeordnet ist. Dieser Stutzen 134 wird in einer noch anhand der    Fig.   6 zu beschreibenden Weise mit einem    Vorratsbehälter   für    Keimbadflüssigkeit   verbunden. 



  In    Fig.   3 ist zu ersehen, dass    in   der Stützfläche 135 des Auflagers 129 kreisförmig die Bohrung 133 umgebende    Rippen   136 angeordnet sind, die beispielsweise im Querschnitt    dreieckförmig   sein können. Entsprechende Rippen 137 sind an der    Auflagerfläche   138 am Boden des    Keimbadbehälters   130 vorgesehen, der entsprechend dem Durchmesser der äusseren Rippen bzw. der    Laby-      rinthdichtung   einen nach unten gezogenen    kreisförmigen   Ansatz 139 hat. 



  Im    Inneren   des    Keimbadbehälters   130 sind neben seinen Seitenwänden 140, 141, die sich an den oberen Rand der nach oben gezogenen Bodenschale 131    an-      schliessen,      Widerlagerzapfen   142, 143 mit nach oben offenen Lagerschalen 144    (Fig.   3) für Wellenzapfen 145, 146 einer    Benetzungstrommel   147 angeordnet. Die    Benetzungstrommel,   die als Hohlzylinder ausgeführt ist, ist so tief im    Keimbadbehälter   130 gelagert,    dass   sie einerseits mit einem wesentlichen Umfangsabschnitt in der    Keimbadflüssigkeit   dieses    Behälters   läuft und andererseits über den oberen Rand des    Behälters   herausragt.

   Die Wellenzapfen 145, 146 sind aussen an Stirnwänden 148    (Fig.   3) angeordnet, die mehrere    Durchbrechungen   aufweisen, von denen in    Fig.   3 beispielsweise zwei bei 149, 150 gezeigt sind. Dies hat den Zweck, den Innenraum der    Benetzungstrommel   147 zur    Aufnahme   der    Keimbadflüssigkeit      heranzuziehen,   um dem    Keim-      badbehälter   130 eine möglichst grosse Aufnahmekapazität zu geben, wobei die    Durchbrechungen   zugleich einen gewissen Rühreffekt herbeiführen.

   Auf diese Weise lässt sich ein erheblicher Flüssigkeitsvorrat im Keimbadbehälter 130 unterbringen, obwohl die    Benetzungs-      trommel   147 nahe an der Bodenschale 131 bzw. ihren hochgezogenen Endabschnitten läuft. 



  An der Bodenschale 131 sind weitere Leitelemente angegossen, die sich eingangsseitig mit den Abschnitten 151, 152 ... bis in die Zuführungsöffnung 112    erstrek-      ken   und ausgangsseitig mit den Abschnitten 153, 154 bis in die    Nähe   der senkrechten Projektion der    Transport-      und      Auspresswalzen   120, 121 reichen. 



  Die Leitelemente 151-154 sind gemäss    Fig.   4 so angeordnet, dass sie nach Möglichkeit in der senkrechten Projektion zwischen Leitelementen 113-118 des Unterteils liegen. Der untere Rand 155, der eine Führungsbahn 156 für ein    Empfangsmaterialblatt   nach oben begrenzt, verläuft mit Abstand über den oberen Rändern der Leitelemente 113-118. Der untere Rand 155 geht unter der Bodenschale 131 zwischen den ein- und ausgangsseitigen Abschnitten durch. 



  Der ausgangsseitige Abschnitt 154 setzt sich an der Innenseite des hochgezogenen Randes 157 der Bodenschale 131 des    Keimbadbehälters   mit Abschnitten 158, 159 in dessen Innenraum fort, diese Abschnitte enden aber mit Abstand von der    Benetzungstrommel   147. 



  Im Deckel 107 sind entsprechende und    vorteilhaft   gegenüber den Leitelementen 151-154    jeweils   seitlich versetzte Leitelemente 160 angeordnet, von denen eines in    Fig.   3 gezeigt ist. Der untere Rand dieser    Leitelemen-      te   besteht aus zwei Abschnitten 161, 162, die    jeweils   mit den oberen Rändern der    Leitelementabschnitte   151, 152 bzw. 153, 154 Führungsbahnen 163, 164 für ein    Empfangsmaterialblatt   bilden.

   Die    Führungsbahn   163 geht von der Öffnung 112 bis zum oberen Scheitel der Trommel 147 und den    Führungsbahnabschnitt   164 bis zu dem im wesentlichen spitz zulaufenden Ende der Abschnitte 153, 154 der am    Keimbadbehälter   angeordneten Leitelemente. 



  Zwischen den Randabschnitten 161, 162 sind die Leitelemente ausgespart, so dass eine nach unten    offene   Vertiefung 165 entsteht. Die äussersten Leitelemente, d. h. die in der Nähe der Seitenwände 110 und 111 des Deckels, haben einen nach unten gerichteten Lageransatz 166, der eine nach unten offene Aufnahmeschale 167 für einen Wellenzapfen 168, 169 einer    Transport-      und      Anpresswalze   170 bildet. An diesen äusseren Leitelementen 171, 172 sind Federn 173, 174 befestigt, die die Walze 170 nach unten auf die Trommel 147 drücken. Die    Lagerausnehmungen   167 haben nach unten gerichtete    Seitenflanken,   so dass ein gewisses Lagerspiel möglich ist und die Federn 173, 174 die elastische Abstützung der Wellenzapfen 168, 169 übernehmen können. 



  Wenn der Deckel 107 aufgebracht und beispielsweise durch Federbügel, in    Fig.   5 mit 175, 176 bezeichnet, festgelegt wird, wird dabei nicht nur die    Benetzungs-      trommel   147 in ihren    Widerlagerzapfen   142, 143 festgelegt, sondern zugleich auch der    Keimbadbehälter   auf die Auflager 128, 129 gepresst, wobei zugleich die    Laby-      rinthdichtung   mit den Rippen 136, 137 geschlossen    wird.   



  Der Wellenzapfen 169 ist durch die benachbarte Seitenwand des Deckels 107 geführt und trägt an seinem äusseren Ende 177 beispielsweise ein Kettenrad 178, über das eine Antriebskette 179 geführt ist, die über ein Kettenrad 180 auf der Welle 125 läuft. Durch die Antriebseinheit 124 werden daher die Transport- und    Auspresswalzen   120, 121 und die Transport- und    Anpresswalze   170 in Richtung der eingezeichneten Pfeile angetrieben. 



  Es wird darauf hingewiesen,    dass   die Führungsbahnen 156 einerseits und 163, 164 andererseits so gestaltet sind, dass sie zwischen den spitz zulaufenden Enden der    Abschnitte   151, 152 einerseits und 153, 154 andererseits der Leitelemente an dem    Keimbadbehälter   130 praktisch gleiche Weglänge haben.

   Weiterhin ist unter der Zuführungsöffnung 112, in deren mittlerer Höhe die    Leitele-      mentabschnitte   151, 152 enden, ein kurzer Zuführungstisch 227 zur Anlage der Kopiermaterialien ausgebildet. 

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 Aus der schematischen Darstellung in    Fig.   6 ist erkennbar, dass beispielsweise die Transport- und    Aus-      presswalze   120 drehbar im Gestell 122, 12'3 gelagert ist,    während   die Wellenzapfen 181 der Transport-    und      Auspresswalze   121 in einem Lagerklotz 182 angeordnet sind, die in Schlitzen 183 der    Gestellwände   122, 123 in einer Richtung verschiebbar sind, die mit der Richtung der Verbindungslinie zwischen den Wellenzapfen der Walzen 120, 121 übereinstimmt.

   Die Wellenzapfen sind an beiden Enden der    Walzen   mit einer Feder 184 versehen, die bestrebt ist, die    Wellenzapfen   aneinanderzudrücken. 



  In    Fig.   6 sind der Unterteil 100 und der    Keimbadbe-      hälter   130 in ihrer schematischen Zuordnung erkennbar. Es ist weiterhin zu sehen, dass der    Anschlussstutzen   106 über eine    Schlauchverbindung   185 mit einem    Reservebe-      hälter   186 für die    Behandlungsflüssigkeit,   die    Entwick-      lerflüssigkeit,   verbunden ist, während der Anschlussstutzen 134 über eine Schlauchleitung 187 mit einem Vorratsbehälter 188 für die    Keimbadflüssigkeit   in Verbindung steht.

   Beide Behälter 186 und 188 haben ein genügendes Aufnahmevermögen, um den    trogartigen   Unterteil 100 und den    Keimbadbehälter   130 in der erforderlichen Weise zu füllen. Die Rauminhalte dieser Behälter verhalten sich vorteilhaft etwa wie 2,3 : 0,4. Das Fassungsvermögen ist jeweils auf den Verbrauch der Flüssigkeiten bestimmt, der im Betrieb zu erwarten ist. 



  Die    Vorratsbehälter   186, 188 liegen auf einer im Gestell angeordneten Grundplatte 189 und unter einer    Zusammenpressplatte   190, die    Öffnungen   191, 192 zur Durchführung der Schlauchleitungen 185, 187 haben. Die    Zusammenpressplatte   190 ist über einen hochragenden Ansatz um einen Zapfen 190a gelenkig    mit   einem zweiarmigen    Hebal   193 verbunden, der um eine    im   Gestell vorgesehene Schwenkachse 194    verschwenkbar   gelagert ist. Das andere Ende dieses Hebels 193 steht mit einer Feder 195 in Verbindung, deren anderes, in    Fig.   6 oberes Ende, eine    langgestreckte   Öse 196 trägt. 



  Anhand der    Fig.   6 wird nunmehr eine zweckmässige Gerätesteuerung beschrieben, wobei die Teile jeweils in ihrer Funktion dargestellt sind. 



     Im   Gestell ist frei    verdrehbar   eine    Scheibenbaugrup-      pe      galagert,   die aus wenigstens einer    Nockenscheibe   197 und einem Zahnrad 198 besteht. Zweckmässig sind zwei    Nockenscheiben   197 jeweils an beiden    Gestellwänden   122, 123 angeordnet, um in noch zu beschreibender Weise die Transport- und    Auspresswalze   121 von der anderen Walze 120 des Walzenpaars abzuheben. Die Anordnung an beiden Enden hat den    Vorteil,   dass dadurch zugleich eine parallele Führung der    Walze   121 erreicht wird. 



     Im   Gestell ist ferner eine Achse 199 frei    verdrehbar   gelagert. Die Lagerstellen sind nicht näher eingezeichnet. Diese Welle trägt einerseits ein Antriebszahnrad 200, das mit dem Zahnrad 198 in Eingriff steht und so gemessen ist, dass zwischen der Welle 199 und der    Nockenscheibe   197 eine Übersetzung 1 :2 entsteht. Wenn die Achse 199 eine Umdrehung macht, soll die    Nockenscheibe   197 nur eine halbe Umdrehung machen. 



  Dadurch wird ein Kopiergerät geschaffen, bei welchem die    Entwicklungsvorrichtung   einen    Badbehälter      bzw.      Unterteil   und einen davon abgeschlossenen Keimbadbehälter aufweist, in dem die Flüssigkeitsauftragwalze angeordnet ist. In diesem Kopiergerät ist der Vorratshäher aus zwei    Vorratsbehältern   ausgeführt, von denen jeder mit einem der Behälter der Entwicklungsvorrichtung verbunden ist und eine Feder an einer ersten    Nockenscheibe      angelenkt,   welche über das 1:2    Unterset-      zungsgetriebe   mit einer zweiten    Nockenscheibe   in Verbindung steht, die für einen Antrieb im Sinne eines einmaligen Umlaufs vorgesehen ist.

   Dabei hat die sich dabei um einen halben Umlauf drehende erste Nockenscheibe eine sich über 180  erstreckende    Nockenprofi-      lierung,   um bei dieser Umdrehung die Feder    zum   Auspressen der Vorratsbehälter zu spannen und einen Schalter zur    Erregung   von Antriebs- und Belichtungseinrichtungen einzuschalten. 



  Unter diesen Gesichtspunkten ist auf der Achse eine    Zweischeibenbaugruppe   drehfest gelagert, die aus einer    Nockenscheibe   201 und einer Antriebsscheibe 202 besteht. Die Antriebsscheibe 202 hat eine    Umfangsausneh-      mung   203, in der ein Reibrad 204    berührungsfrei   laufen kann, das aber dann, wenn die    Umfangsausnehmung   203 aus der Ausrichtung zum Reibrad 204 kommt, mit dem Umfang der Antriebsscheibe 202 in einen kraftschlüssigen    Eingriff   kommt. 



  Das Reibrad 204 ist im Gestell gelagert und durch eine    Transmission   205 mit einem Antriebsmotor 206 verbunden. Der Antriebsmotor 206 treibt das Reibrad in Richtung des eingezeichneten Pfeils an. 



  Die    Nockenscheibe   201 hat eine radial gerichtete    Nockenstufe   207. In diese greift das hakenartig abgebogene Ende 208 eines zweiarmigen Rasthebels 209    ein,   der in einem Schwenklager 210 im Gestell gelagert ist. Am anderen Ende trägt der    Rasthebel   209 einen Druckknopf 211. Der Rasthebel steht ferner unter der Einwirkung einer anderseits im Gestell festgelegten Feder 212, die bestrebt ist, das hakenartige Ende 208 an der Raststufe 207 zu halten bzw. das Ende an dem Umfang der    Nockenscheibe   201 zu führen. 



  Im Gestell ist weiterhin ein Schalter 213 derart angebracht, dass ein Betätigungsglied 214 vor einem Zapfen 215 am Rasthebel 209 liegt, so dass der Schalter 213 betätigt wird, wenn der Rasthebel ausgerückt wird. 



  An der    Nockenscheibe   201 ist beispielsweise mittels eines Zapfens 231 zweckmässig an der Seite, an der die Welle 199 nicht herausragt, eine Feder 232 befestigt, deren anderes Ende im Gestell gelagert ist. Der Zapfen 231 befindet sich an einer solchen Stelle, dass die Feder 232 gespannt ist, wenn die    Nockenscheibe   201 durch den Rasthebel 209 festgelegt ist, wobei aber der Zapfen 231 bezüglich der Stelle 233, an der die Feder im    Gestell   festgelegt ist, so angeordnet ist, dass die Feder die    Nockenscheibe   201 nach ihrer    Entriegelung   in Richtung des Pfeils 234 bewegen kann, um den Umfang der Antriebsscheibe 202 mit dem Reibrad 204 in Eingriff zu bringen. 



  Die    Nockenscheibe   197 hat zwei Umfangsabschnitte, die sich jeweils über 180  erstrecken und von denen der Umfangsabschnitt 216 geringeren Radius hat als der Umfangsabschnitt 217. Ein    rollenförmiger      Nockenreiter   218 ist im Gestell radial zur Drehachse der    Nockenschei-      be   197 beweglich geführt und steht über ein Gestänge 219 mit dem Betätigungsglied des Schalters 220 und mit einem Hebelarm 221 eines    Winkelhebels   in Verbindung, dessen anderer Hebelarm 222 hinter die    Wellenzapfen   181 der Transport- und    Auspresswalze   12'1 greift.

   Der Winkelhebel ist um einen im Gestell    gClagerten   Drehzapfen 223    verschwenkbar.   Er steht unter der Einwirkung einer Feder 224, die andererseits im Gestell festgelegt 

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 und bestrebt ist, den    Nockenreiter   218 an den Nockenbahnen 216, 217 zu halten. 



  An der    Nockenscheibe   ist ferner ein Zapfen 225 angeordnet, auf welchem die    langgestreckte   Öse 196 sitzt. Die Feder 195 ist bezüglich der Anordnung der Teile im Gestell so lang    ausgeführt,   dass sie im entspannten Zustand, in dem die    Vorratsbehälter   186, 188    gefüllt   sind, die    langgestreckte   Öse 196 so hält, dass das dem Hebel 193 zugekehrte Ende der Öffnung am Zapfen 225 anliegt. 



  In    Fig.   7 ist ein schematisches Schaltbild gezeigt. An eine Leistungsquelle 226 ist ein    Stromkreis   228 angeschlossen. über die beiden parallelgeschalteten Schalter 220 und 213 ist ein Stromkreis 229 angeschlossen, in welchem parallel die Motoren 206 und 124 eine Belichtungslichtquelle 230 vorgesehen sind. 



  Wenn der Kopiervorgang beginnen soll, wird der    Druckknopf   211 betätigt. Dadurch wird der Schalter 213 eingeschaltet und die Motoren bzw. Antriebseinheiten 206 und 124 erregt sowie die Belichtungslichtquelle 230 angeschlossen. Gleichzeitig wird die    Nockenscheibe   201 entriegelt, und die Feder 232 bringt die Antriebsscheibe 202 in Eingriff    mit   dem Reibrad 204. Der Schalter 213 bleibt im ersten Bereich des spiralförmigen Nockens 201 eingeschaltet. über die Welle 199 wird das    Zahnrad   198 mit der    Nockenscheibe   197 in Richtung des Pfeils 235 gedreht.

   Die Stufen 236, 237 sind nach der Anfangsbewegung so eingestellt, dass die Stufe 236 den    Nockenreiter   218 hebt und dadurch den Schalter 220 einschaltet und den Arm 222 des Winkelhebels 221, 222 entgegen dem Uhrzeigersinn    verschwenkt,   so dass die Federn 184 die    Transport-   und    Auspresswalzen   120, 121 zusammendrücken. Es versteht sich, dass das Ende des Arms 222 hinter den Wellenzapfen 181 verbleibt, so dass bei der Rückbewegung des Winkelhebels 221, 222 die Walzen 120, 121 wieder voneinander abgehoben werden. 



  Beim Umlauf der    Nockenscheibe   wandert der Zapfen 225 im Uhrzeigersinn und spannt, nachdem das Spiel im Langloch der Öse 196 durchschritten worden ist, die Feder 195, so dass die    Zusammenpressplatte   190 nach unten bewegt wird und die Entwickler- bzw.    Keimbadbe-      hälter   100, 130 gefüllt werden. 



  Nach einer Umdrehung der    Nockenscheibe   201 fällt der Rasthebel 209 wieder in die Raststufe 207 und hält das Gerät an. Die    Nockenscheibe   197 hat dann nur eine halbe Umdrehung gemacht, so dass der    Nockenreiter   218 noch in der angehobenen, mit 218' bezeichneten Stellung ist, wobei die    Nockenstufe   237, wie gestrichelt angegeben ist, kurz vor dem    Nockenreiter   218 liegt. 



  Das Gerät ist nunmehr kopierbereit. Die Antriebsmotoren und Belichtungslichtquellen werden durch den Schalter 22'0 erregt bzw. angeschlossen gehalten. 



  Wenn nach der    erforderlichen   Herstellung von Kopien das Gerät ausgeschaltet werden soll, wird der Druckknopf 211 wiederum gedrückt. Die    Nockenscheibe   201 macht eine volle Umdrehung und nimmt die    Nockenscheibe   197 in die Ausgangsstellung, die in    Fig.   5 gezeichnet ist, mit. Dadurch werden die Walzen 120, 121 voneinander abgehoben, der Schalter 220 geöffnet und die    Zusammenpressplatte   190 freigegeben oder angehoben. Die Kontur des Nockens 201 läuft über etwa    280 hinter   der Stufe 207 längs eines Kreisbogens, so dass der Schalter 213 die Erregung des Motors 206 so lange übernimmt, bis die Feder 232 die Stufe 207 an das abgewinkelte Ende 208 des Rasthebels 209 ziehen kann.

   Durch die    langgestreckte   Öse 196 wird die Belastung der    Nockenscheibe   197 zur Spannung der Feder 195 so lange verzögert, bis das Reibrad 204 voll mit der Antriebsscheibe 202 in kraftschlüssigem    Eingriff   steht. Es ist erkennbar, dass auch die Behälterfüllung so lange aufrechterhalten bleibt, bis sich die Feder 195 bei Rückkehr der    Nockenscheibe   197 in der gezeigten Stellung entspannen kann. 



  Es ist ersichtlich, dass somit eine Ausführungsform geschaffen wird, bei welcher die Auftragwalze als hohle    Benetzungstrommel   ausgeführt ist, die in ihren Stirnwänden    Öffnungen   aufweist, durch die das innere der    Trommel   für die Flüssigkeit zugänglich ist. Dadurch wird der Aufnahmeraum des besonderen    Badbehälters   für die    Auftragwalze   wesentlich vergrössert. 



  Zur Erleichterung des Zusammenbaues sind in einer zweckmässigen Ausführungsform an ein Unterteil und einen Deckel    stegartige      Leiterlemente   angegossen, und am    Badbehälter   für das Empfangsmaterial, beispielsweise auch als    Keimbadbehälter   bezeichnet, sind entsprechende andere Seiten von Führungsbahnen begrenzende Leitelemente angegossen, von denen sich eingangsseitig Abschnitte bis in eine Zuführungsöffnung erstrecken. 



  Ein besonders vorteilhafter Zusammenbau wird dabei in der besonderen beschriebenen    Ausführungsform   dadurch geschaffen, dass im Unterteil Auflager für einen    Keimbadbehälter   vorgesehen sind, in welchem die    Be-      netzungstrommel   drehbar gelagert ist und unter Einwirkung einer federnd angedrückten Transport- und Anpresswalze steht, die im Deckel des Unterteils gelagert ist und den    Keimbadbehälter   mit    Auflagerflächen   an die Auflager drückt.

   Dabei    liegt   ein wesentliches Merkmal darin, dass ein Auflager von einer Bohrung durchsetzt ist und die    Auflagerfläche   mit die Bohrung umgebenden und einen Teil einer    Labyrinthdichtung   bildenden Profilierungen versehen ist und an der    Auflagerfläche   Gegenprofilierungen des anderen Teils der    Labyrinthdichtung   angeordnet sind, die durch den federnden Andruck der    Transport-   und    Anpresswalze   geschlossen wird. Hierdurch wird erreicht, dass die federnden Mittel zum Andruck der Transport- und    Anpresswalze   zugleich die Vorrichtung    zusammenhalten,   zumal beispielsweise Federbügel zum Befestigen des Deckels angeordnet werden. 



  Bei der    prinzipiellen   Lösung mit den beiden Nockenscheiben wird durch die beschriebene Ausführungsform die Steuergeschwindigkeit weiter dadurch verbessert, dass die Feder mit einem Zapfen an der    Nockenscheibe   über eine    langgestreckte   Öse in Verbindung steht, die einen    Totgang   vor Spannung der Feder einführt.

   Mit besonderem Vorteil steht in einer bereits vorgeschlagenen Weise die zweite    Nockenscheibe   unter der Wirkung einer Zugfeder und eines Rasthebels und ist    mit   einer Antriebsscheibe verbunden, die eine    Umfangsausneh-      mung   für ein Reibrad hat, das nach    Entriegelung   der    Nockenscheibe   mit der Antriebsscheibe für einen Antrieb zu einem Umlauf in kraftschlüssigen Eingriff kommt. 



  Gemäss einer wesentlichen Ausgestaltung ermöglicht der Rasthebel nicht nur die Auslösung der    Nockenschei-      be,   sondern    zugleich   die Einschaltung der erforderlichen Antriebsmotoren und    -einheiten   und der Belichtungslichtquelle jedenfalls so lange, bis diese Einschaltung von einem    Nockenreiter   der ersten    Nockenscheibe   übernommen wird.

   Zu diesem Zweck hat die zweite    Nockenschei-      be   vorteilhaft hinter der Raststufe eine sich über etwa 280  kreisförmig verlaufende    Nockenprofilierung,   die 

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 den Schalter    während   eines entsprechenden Teil der Umdrehung der    zweiten      Nockenscheibe   eingeschaltet    hält.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kopiergerät mit einer Entwicklungsvorrichtung zur Verarbeitung von Kopiermaterialien unter Anwendung des Silbersalzdiffusions-Verfahrens, bei dem das Negativ durch eine Entwicklerflüssigkeit hindurchgeführt wird, während das Empfangsmaterial einer Oberflächenbenetzung unterworfen wird, wobei ein für beide Materialien gemeinsames Quetsch- und Transportwalzenpaar und zur Benetzung des Empfangsmaterials eine Flüssigkeits- Auftragwalze in bezug zu über der Flüssigkeit angeordneten Führungsmitteln vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits-Auftragwalze (12, 22, 147) in einem besonderen, mit geschlossenem Boden ausgeführten Badbehälter (2, 130)
    mit einer besonderen, Flüssigkeit angeordnet ist, und der Auftragwalze (12, 22, 147) eine federbelastete Andruckwalze (13, 21, 170) zugeordnet ist, die zugleich mit der Benetzung eine Verteilung und Einpressung der besonderen Flüssigkeit durchführt, wobei die Benetzung und Pressung des Positivmaterials in einem Arbeitsschritt erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, bei welchem ein Flüssigkeitsvorratshalter unter einer Zusammenpres- platte steht, die über eine Feder zum Zusammenpressen des Vorratshalters verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwicklungsvorrichtung einen Badbe- hälter bzw.
    Unterteil und einen davon abgeschlossenen Keimbadbehälter aufweist, in dem die Flüssigkeits- Auftragwalze angeordnet, der Vorratshalter aus zwei Vorratsbehältern ausgeführt ist, von denen jeder mit einem der Behälter der Entwicklungsvorrichtung verbunden ist, und dass die Feder an einer ersten Nockenschei- be (197) angelenkt ist, welche über ein 1:
    2-Unterset- zungsgetriebe (198, 200) mit einer zweiten Nockenschei- be (201) in Verbindung steht, die für einen Antrieb im Sinne eines einmaligen Umlaufs vorgesehen ist, wobei di-- sich dabei um einen halben Umlauf drehende erste Nockenscheibe (197) eine sich über 180 erstreckende Nockenprofilierung hat, um bei dieser Umdrehung die Feder (195) zum Auspressen der Vorratsbehälter (186, 199) zu spannen und einen Schalter (220) zur Erregung von Antriebs- und Belichtungseinrichtungen einzuschalten. 2.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragwalze (12, 22, 147) mit einer profilierten Oberfläche ausgeführt ist, die die Mitnahme der Flüssigkeit fördert und bei der Pressung durch die Andruckwalze (13, 21, 170) mittels der zur Profilierung _gehörenden Erhebungen eine Anreicherung an Flüssigkeit bei Verteilung und Eindrückung bewirkt wird. 3. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragswalze (12, 22, 147) beflockt und haarig ist. 4. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragswalze (12, 22, 147) profiliert und mit punktweisen napfartigen Vertiefungen ausgeführt ist. 5.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Presswalze (13, 21, 170) einen Oberflächenüberzug aus einem die Flüssigkeit abstossen- den Material wie TefIon, Warenbezeichnung für Polyte- trafluoräthylen, aufweist. 6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungszonen der hintereinanderge- -schalteten Walzenpaare im wesentlichen in einer Höhe angeordnet sind. 7.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Walzenpaare (21, 22; 25, 26) mit senkrechten Verbindungslinien zwischen den Achsen zugehöriger Walzen angeordnet sind und dem vorgeschalteten Walzenpaar (21, 22) eine nach oben gewölbte Führungsbahn (30) zugeordnet ist. B. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragswalze (12, 22, 147) grösseren Durchmesser hat als die unter Federbelastung angedrückte Andruckwalze (13, 21, 170). 9.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (10, 115, 118, 152, 154, 160) aus rechteckige Querschnitte aufweisenden und im wesentlichen senkrecht angeordneten Stegen bestehen, die über der Oberfläche des Flüssigkeitsbades (17) vorteilhaft schräg zur Vorlaufrichtung des Kopiermaterials angeordnet sind. 10.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Badbehälter (1, 2) ineinander angeordnet sind und der Boden des oberen Badbehälters (2) zu dem unteren Badbehälter hin geschlossen ist und dass in Vorschubrichtung am Ende des oberen Badbehälters eine Auftragswalze (12, 22) mit einer zugeordneten Andruckwalze (13, 21) vorgesehen ist, während an dem über den oberen Badbehälter (2) hinausgehenden Ende des unteren Badbehälters (1) die Walzen (5, 6; 25, 26) des gemeinsamen Quetsch- und Transportwalzenpaares angeordnet sind. 11.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragswalze als hohle Benetzungs- trommel (147) ausgeführt ist und in ihren Stirnwänden (148) Öffnungen (149, 150) vorgesehen sind, durch die das Innere der Trommel für die Flüssigkeit zugänglich ist. 12.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an ein Unterteil (100) und einen Deckel (107) stegartige Leitelemente angegossen sind und am Keimbadbehälter (130) entsprechende, andere Seiten von Führungsbahnen (156, 163, 164) begrenzende Leit- elemente (151-154) angegossen sind, von denen sich eingangsseitig Abschnitte (152) bis in eine Zuführungs- öffnung (112) erstrecken. 13.
    Gerät nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Unterteil (100) Auflager (128, 129) für einen Keimbadbehälter (130) vorgesehen sind, in welchem eine Benetzungstrommel (147) drehbar gelagert ist und unter Einwirkung einer federnd angedrückten <Desc/Clms Page number 9> Transport- und Anpresswalze (170) steht, die im Deckel (107) des Unterteils (100) gelagert ist und den Keimbadbehälter (130) mit Auflagerflächen (132, 138) an die Auflager drückt. 14.
    Gerät nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auflager (129) von einer Bohrung (133) durchsetzt ist und die Auflagerfläche mit die Bohrung (133) umgebenden und einen Teil einer Laby- rinthdichtung bildenden Profilierungen (136) versehen ist und an der Auflagerfläche (138) Gegenprofilierungen (137) des anderen Teils der Labyrinthdichtung angeordnet sind, die durch den federnden Andruck der Transport- und Anpresswalze (170) geschlossen wird. 15.
    Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder mit einem Zapfen (225) an der Nockenscheibe (197) über eine langgestreckte Öse (196) in Verbindung steht, die einen Totgang vor Spannung der Feder (195) einführt. 16. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nockenreiter (218) der ersten Nockenscheibe (197) einen Winkelhebel (221, 222) betätigt, durch welchen das Auspress- und Transportwalzenpaar (120, 121) voneinander abgehoben wird, wenn ein Schalter (220) für die Antriebseinrichtung (124) offen ist. 17.
    Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Nockenscheibe (201) unter der Wirkung einer Zugfeder (232) und eines Rasthebels (209) steht und mit einer Antriebsscheibe (202) verbunden ist, die eine Umfangsausnehmung (203) für ein Reibrad (204) hat, das nach Entriegelung der Nockenscheibe (2'01) mit der Antriebsscheibe (202) für einen Antrieb zu einem Umlauf in kraftschlüssigen Eingriff kommt. 18.
    Gerät nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthebel (209) mit einem Zapfen (215) zur Betätigung eines Schalters (213) zum Einschalten der Antriebsmotoren und -einheiten (124, 206) und der Belichtungslichtquelle (230) versehen ist und diesen Schalter (213) bei Entriegelung der Nockenscheibe (201) betätigt. 19. Gerät nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Nockenscheibe (201) hinter der Raststufe (207) eine über etwa 280 kreisförmig verlaufende Nockenprofilierung besitzt, die den Schalter (213) während eines entsprechenden Teils der Umdrehung der zweiten Nockenscheibe (201) eingeschaltet hält.
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