CH477375A - Verfahren zur Herstellung von Mischungen aus Puzzolanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mischungen aus Puzzolanen

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CH477375A
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CH
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pozzolans
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CH411065A
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Engelbert Hribernik Dipl Prof
Ferjan Dipl Ing Marjan
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Zd Za Raziskavo Materiala In K
Schaden Karl Dipl Ing Dr Techn
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/34Non-shrinking or non-cracking materials
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von     Mischungen    aus     Puzzolanen       Es ist bekannt, natürliche und künstliche     Puzzolane,     z. B. Trass,     Santorinerle    oder Flugasche, Schlacken  usw., mit einem Anreger, z. B. Zement, Kalk oder Gips,  zu mischen, wodurch eine Bildung von Hydraten aus       Kalziumsilikaten,        Kalziumaluminaten    und     Kalziumsul-          foaluminaten    eintritt, die in ihren physikalischen Eigen  schaften dem Zementstein ähnlich sind.

   Daher wurden  bisher natürliche und künstliche     Puzzolane    als Zusatz zu  Zement für die Erzielung besonderer Betoneigenschaf  ten, z. B. Wasserdichte, geringere     Abbindewärme    usw.,  verwendet.  



  Unter     Puzzolane    werden dabei alle diejenigen was  serbindenden Zusatzstoffe zum Beton verstanden, die  zwar bei Wasserzugabe nicht selbständig erhärten, nach  staubfeiner     Vermahlung    mit einem Anreger indessen  ausgezeichnete hydraulische Bindemittel ergeben (nach  Adolf     Kleinlogel,    Einflüsse auf Beton und Stahlbeton,  Berlin 1950, S.199).  



  Im besonderen Fall der Verwendung von Aschen,  wie Flugasche und     Elektrofilterasche,    sowie Schlacken,  tritt jedoch bei der     Hydratisierung    eine starke     Volu-          mensvermehrung    und nachfolgendes Schwinden ein, was  bei der Verwendung als Bindemittel zu Sprengwirkungen  bzw. schädlichen     Schwinderscheinungen    im Erzeugnis  führt. Zufolge der Änderung des Volumens war es auch  bisher nicht möglich, in befriedigender Weise Formsteine  aus Aschen und dergleichen herzustellen.

   Es wurde zwar  schon vorgeschlagen,     Leichtbauplatten    aus einer     Si-          Stoff,    Kalk bzw. kalkhaltige Stoffe und/oder Zement  sowie gegebenenfalls Faserstoffe, Sägemehl oder der  gleichen und unter Umständen kleine Mengen körniger  Stoffe enthaltenden Masse herzustellen, wobei die Mör  telmasse schwach gerösteten     Si-Stoff    in solcher Menge,  z. B. 30 bis 50 0/0 oder mehr der Gesamtmasse, und  entsprechende Mengen Wasser enthält, dass eine plasti  sche Masse entsteht, die auf der     Strangpresse    zu Steinen,  Blöcken oder dergleichen verformt wird.

   Dieses Verfah  ren, bei dem die Masse nach dem Anmachen mit Wasser  ausserdem kurzzeitig gelagert wird, vermag möglicher  weise für die angegebene Zusammensetzung befriedi-         gende    Ergebnisse zu liefern, bei anderen     Puzzolanen,     insbesondere Aschen und Schlacken, ist jedoch durch  die Lagerung allein nur eine teilweise Herabsetzung der  Treib- und     Schwinderscheinungen    möglich.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  von bei erhöhter Temperatur     erhärtbaren    Mischungen,  die bei der Erhärtung grosse Volumenstabilität aufwei  sen, aus     Puzzolanen,    insbesondere Flugaschen, z. B.     Elek-          trofilteraschen    oder Schlacken, und kalkigen und/oder       sulfatischen    Anregern, wobei die Mischungen nach Was  serzugabe gelagert werden.  



  Die Erfindung bezweckt, die Treib- und     Schwind-          erscheinungen    von     Puzzolanen    in weit wirkungsvollerer  Weise zu beseitigen, als dies bisher möglich war, und  erreicht dies in überraschend einfacher Weise dadurch,  dass die Mischungen während der Lagerzeit erwärmt  werden. Dabei kann die bei     exotherm    verlaufenden  Prozessen entstehende Wärme ausgenützt werden, indem  die Mischungen während ihrer Lagerzeit ohne äussere  Wärmezufuhr gegen Wärmeabgabe abgeschirmt werden.  Bei durchgeführten Versuchen hat sich eine Tempera  turerhöhung der Mischungen von mindestens etwa 5  C  und eine Lagerzeit von mindestens etwa 10 Minuten  als günstig erwiesen.  



  Durch die Hintansetzung der Treib- und     Schwind-          erscheinungen    ist es möglich geworden, die so gewon  nene Masse zur Herstellung von Formlingen im     Strang-          pressverfahren    zu verwenden, wobei es sich gezeigt hat,  dass zur Erhöhung der Festigkeit und der     Gleiteigen-          schaften    die Zugabe von Asbest und/oder Steinmehl  zweckmässig ist. Auch eine Verwendung der Masse als  Bindemittel für Zuschlagstoffe, z. B. Schlacke, Kies und  dergleichen, ist möglich.  



  Als Beispiel für eine nach der Erfindung hergestellte  Masse sei angeführt:       Eine        Mischung        aus        80        %        Asche,

          15        %        hydratisier-          tem        Kalk        und    5     %        Asbestfasern        sowie        Wasser        wird        nach          Durchmischung    etwa eine halbe bis eine ganze Stunde  abgeschirmt gelagert, so dass die entstehende Wärme      mindestens teilweise zur Erwärmung der Masse heran  gezogen wird. Anschliessend kann diese Masse auf einer       Vakuumstrangpresse    verformt werden.

   Nach der hierauf  erfolgenden Erhärtung während 8 Stunden und einer  Temperatur von 70-90  C erhält man eine Festigkeit  der Formlinge von 150 bis 200     kp/cm2.    Die     Festigkeiten     steigen innerhalb eines Jahres bis auf etwa 500     kp/cm2.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von bei erhöhter Tempe ratur erhärtbaren Mischungen, die bei der Erhärtung grosse Volumenstabilität aufweisen, aus Puzzolanen, insbesondere Flugaschen oder Schlacken, und kalkigen und/oder sulfatischen Anregern, wobei die Mischungen nach Wasserzugabe gelagert werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mischungen während der Lagerzeit erwärmt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, für exother- misch verlaufende Prozesse, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischungen während ihrer Lagerzeit ohne äus- sere Wärmezufuhr gegen Wärmeabgabe abgeschirmt werden, wobei sie durch exothermisch verlaufende Pro zesse erwärmt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Mischungen ausserdem Asbest und/oder Mehl aus natürlichen oder künstlichen Steinen zugegeben wird.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach Patentanspruch I hergestell ten Mischungen zur Herstellung von Formsteinen, da durch gekennzeichnet, dass die Formsteine im Strang- pressverfahren hergestellt werden.
CH411065A 1965-03-22 1965-03-22 Verfahren zur Herstellung von Mischungen aus Puzzolanen CH477375A (de)

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