CH478471A - Aufwickelvorrichtung für elektrische Schnüre - Google Patents
Aufwickelvorrichtung für elektrische SchnüreInfo
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Description
<B>Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 448182</B> Aufwickelvorrichtung für elektrische Schnüre Das Hauptpatent betrifft eine Aufwickelvorrichtung für elektrische Schnüre, insbesondere für mehradrige Schnüre als Verbindungsleitungen zwischen Tisch- oder Wandfernsprechapparaten und den entsprechenden Handapparaten bzw. für den Einbau in Handvermitt- lungstischen, -pulten oder Schränken.
Diese Vorrichtung zeichnet sich aus durch einen drehbar gelagerten Spulen körper, der innerhalb eines Teiles seines Wickelraumes eine der Zahl der Adern der Schnur entsprechende Zahl Spiralfedern enthält, die mit ihrem inneren Ende an in der Spulenkörperwelle eingelassenen Lötstiften befestigt sind, und deren als Kontaktzungen ausgebil dete äussere Federenden durch Schlitze in der Wickel raumzwischenwand gesteckt, um 90 abgebogen und mit den Adern der elektrischen Schnüre verbunden sind, wobei im aufgewickelten Zustand diese ein- oder mehr adrige Schnur im anderen Teil des Wickelraumes des Spulenkörpers aufgenommen ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiteraus bildung der im Hauptpatent genannten Vorrichtung und zeichnet sich dadurch aus, dass der drehbar gelagerte Spulenkörper für die Aufnahme des Verbindungskabels die Form einer flachen Rolle aufweist, und zwar derart, dass ein ein- oder mehradriges Flach-Typ-Kabel aufge spult werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun an hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Da bei zeigt: Fig. 1 einen Schnitt längs der Linie A-A von Fig. 2, Fig. 2 eine Ansicht der Einrichtung nach Fig. 1, wobei der Spulenkörper teilweise aufgeschnitten ist, um die Teile innerhalb desselben zu zeigen, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils von Fig. 2, und zwar die Fixierung der Telephonschnur am Spulenkörper.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, die mit der Grundplatte einer Telephonstation verbunden ist, wobei die Einrichtung zur Führung der Schnur des Handapparates in ihrer Arbeitsstellung ge zeigt ist, und Fig. 5 ein Detail von Fig. 4, das sich auf den An triebsmechanismus bezieht.
Die obigen Figuren tragen zum besseren Verständnis die gleichen Überweisungszeichen für die gleichen Teile. In den Fig. 1 und 2 ist ein Spulenkörper 1 gezeigt, der die Form einer Rolle hat, und zwar so, dass er die Schnur 10 des Handapparates aufnehmen kann. Die Schnur 10 ist flach ausgeführt, so dass sie mit einem Minimum von Platzbedarf aufgewickelt werden kann. Dieser Spulenkörper weist zwei Scheiben auf; seine obere Scheibe besitzt sechs am Umfang angeordnete Schlitze, die je um 60 voneinander getrennt sind.
Diese Schlitze nehmen sechs geeignete Vorsprünge 3 von der unteren Scheibe des Spulenkörpers auf, und zwar in solcher Art, dass die beiden Scheiben fest zu einem Spulenkörper vereinigt werden können, mit Hilfe einer Warmverformung. Der Zusammenbau wird natür lich erst ausgeführt, wenn die mechanischen Teile inner halb des Spulenkörpers 1 angeordnet sind. Teile a, b und c bilden die Halterung des Spulenkörpers 1, wobei Teil a die Basis bildet, Teil b die Abdeckung und Teil c der Verbindungsbolzen, der die Teile a und b zusam menhält.
Die elektrische Verbindung zwischen den Leitern der Schnur 10 und den Schaltungen der Telephon- station wird mit Hilfe von Spiralfedern 4 ausgeführt, welche ihrerseits an einem geeigneten festen Punkt 6 festgemacht sind und anderseits an der unteren beweg lichen Scheibe des Spulenkörpers 1. Jeder Leiter der Telephonschnur ist mit der zugehörigen Feder 4 mit einem Stecker 8 auf dem Ende 7 der entsprechenden Feder verbunden. Die Federn 4 sind dann mit der elektrischen Schaltung über Leiter 9 verbunden oder mit den vorgenannten festen Teilen 6 verlötet. Die elektrische Isolation längs der verschiedenen Federn 4 wird mit dazwischengelegten Isolierscheiben 5 bewerk stelligt.
In Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Details von Fig. 2 gezeigt, das die Befestigungsanord nung der Telephonschnur 10 mit dem Spulenkörper 1 zeigt. Ein mit der Telephonschnur 10 durch Druck verbundener metallischer Teil 11 ist mit zwei Elementen 12 verbunden, die in geeigneter Form aus Teilen der unteren und der oberen Spulenkörperhälfte gemacht sind, und zwar an der gleichen Stelle des Umfangs. In Fig. 3 sind nur zwei solche Elemente 12 gezeigt, und zwar solche, die an der unteren Scheibe des Spulen körpers 1 angebracht sind.
In Fig. 4 ist die Telephonschnur im teilweise ausge zogenen Zustand gezeigt. Die Schnur 10 wird durch einen rohrförmigen Teil, der aus zwei Hälften von halbkreisförmigem Querschnitt besteht, ausgezogen. Die beiden Hälften werden durch Klammern 25 und 25' zusammengehalten, die beim Herstellen des Spulen körpers gebildet werden. An der Aussenseite des ge nannten rohrförmigen Teils sind zwei zylindrische Rol len 26 vorhanden, deren Aufgabe darin besteht, die Schnur 10 so zu drehen, dass sie an der Aussenseite mit ihrer flachen Seite parallel zur Basis 14 erscheint, um so das Gleiten während des Gebrauchs zu verbessern. Ein Stoppglied 18 ist in geeigneter Weise mit der Schnur 10 verbunden.
Wenn der Hörer auf seiner Auflage ist, ist die Schnur 10 im Gehäuse 1 aufgewunden. Wenn ein Tele- phongespräch ausgeführt werden soll, wird die Schnur manuell herausgezogen, indem der Hörer abgehoben wird auf die gewünschte Länge. Das Ausziehen wird gestoppt, sobald der Zug aufhört, und zwar durch eine spezielle automatische Vorrichtung. Diese Vorrichtung ermöglicht auch das automatische Aufrollen der Schnur im Spulenkörper 1, wenn der Hörer wieder auf seine Auflage aufgesetzt wird.
Die Telephonschnur lässt sich also handhaben wie eine gewöhnliche, sie wird aber im Telephongehäuse versorgt, wenn sie nicht benö tigt ist.
Die Arbeitsweise der genannten automatischen Vor richtung ist aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich. Das An halten der Schnur während des Abrollens wird durch ein Klinkenrad 19, das aus einem Stück mit dem Spulenkörper besteht, bewirkt, indem eine Sperrklinke 20 mit Hilfe einer Feder 21 gegen dieses gedrückt wird. Am Ende des Telephongespräches wird das Auf rollen der Schnur dadurch erreicht, dass die Klinke durch den Hebel 22 freigemacht wird, welcher Hebel 22 seinerseits durch den Gewichtshebel 23 betätigt wird, und zwar wenn der Hörer auf seine Auflage gelegt wird.
Eine Feder 27 dient dazu, den Hebel 22 in seine Ruhelage zu bringen. Der mit 28 bezeichnete Teil ist eine elastische Klammer, die den Spulenkörper 1 mit der Basis 14 verbindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aufwickelvorrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes zum manuellen Ausziehen und auto-J matischen Aufrollen des Verbindungskabels für den Hörer einer Telephonstation, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbar gelagerte Spulenkörper (1) für die Aufnahme des Verbindungskabels die Form einer fla chen Rolle aufweist, und zwar derart, dass ein ein- oder mehradriges Flach-Typ-Kabel darauf aufgespult werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der genannte Spulenkörper zwei Scheiben aufweist, eine untere Scheibe und eine obere Scheibe, die je-sechs im Umfang gleichmässig verteilte Schlitze aufweisen, die ermöglichen, die genannten zwei Scheiben mit Hilfe einer Warmverformung miteinander fest zu verbinden. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der unteren und oberen Scheibe an der gleichen Umfangsstelle zwei Elemente (12) vor handen sind, welche das Festmachen der Hörerschnur (10) mit dem Spulenkörper ermöglichen. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektrische Verbindung zwischen den Leitern für den Hörer und der übrigen elektrischen Schaltung im Spulenkörper durch Federn (4) bewerk stelligt wird, die an ihren Enden mit Hilfe von Steckern verbunden sind, und dass Klemmittel hiefür vorhanden sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Ausziehen und beim Wieder aufrollen des Kabels dieses durch ein rohrförmiges Glied geführt wird, das mit der Basis des Telephon- apparates verbunden ist. 5.Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte rohrförmige Glied aus zwei Hälften von halbkreisförmigem Querschnitt be steht, die mit Hilfe von Steckvorrichtungen (25, 25') miteinander verbunden sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Anhalten der Hörerschnur, wenn diese aus dem Spulenkörper gezogen wird, durch ein Klinkenrad bewirkt wird, das aus einem Stück mit dem Spulenkörper für die genannte Schnur besteht und zu welchem eine Klinkenanordnung gehört, die eine Feder aufweist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Hebelvorrichtung (22, 23) vor handen ist, um die genannte Klinkenanordnung zu entsperren und dadurch das Aufrollen der Hörerschnur in den Spulenkörper zu bewirken. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Hörerschnur ein Stoppglied angebracht ist, um zu verhindern, dass die Schnur den Hörer von seiner Auflage zieht unter der Wirkung der Federn der Aufrollvorrichtung.
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Legal Events
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