CH478715A - Verfahren zur Herstellung von synthetischem, kristallinem, zeolithischem Natriumaluminosilikat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von synthetischem, kristallinem, zeolithischem Natriumaluminosilikat

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CH478715A
CH478715A CH1200263A CH1200263A CH478715A CH 478715 A CH478715 A CH 478715A CH 1200263 A CH1200263 A CH 1200263A CH 1200263 A CH1200263 A CH 1200263A CH 478715 A CH478715 A CH 478715A
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crystalline
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Edwin Robson Harry
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Exxon Research Engineering Co
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    • C01B33/2838Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of faujasite type, or type X or Y (UNION CARBIDE trade names; correspond to GRACE's types Z-14 and Z-14HS, respectively)
    • C01B33/2853Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures of faujasite type, or type X or Y (UNION CARBIDE trade names; correspond to GRACE's types Z-14 and Z-14HS, respectively) of type Y

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Description


  Verfahren zur Herstellung von synthetischem,     kristaflinem,          zeolithischem        Natriumaluminosilikat       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von synthetischem, kristallinem,     zeolithi-          schein        Natriumaluminosilikat    vom<B>Typ</B> Y mit einem       Mol-Verhältnis    von<B>1,0  </B> 0,2     Na20   <B>:

   1,0</B>     A1203:    n       Si02,    worin n einen Wert zwischen<B>3</B> und<B>7</B> hat, durch  Kristallisation bei erhöhten Temperaturen aus einer  wässrigen Reaktionsmischung, die     Na20,        Si02    und       A1203    als Bestandteile enthält, dadurch gekennzeichnet,  dass die Reaktionsmischung die Bestandteile in dem  folgenden     rnolaren    Verhältnis enthält:

    
EMI0001.0015     
  
    sio2/A1203 <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> <B> < 8</B>
<tb>  Na20/Si02 <SEP> <B>0,3</B> <SEP> bis <SEP> <B>0,60</B>
<tb>  H2O/Na#90 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 40       Die Erfindung betrifft mit anderen Worten ein  Verfahren zur Herstellung verbesserter     Adsorbentien    aus  kristallinem     Natrium-Y-Zeolith    vor allem aus Reaktions  gemischen mit niedrigem Verhältnis von Kieselsäure zu  Tonerde, relativ hohem     Sodagehalt    und niedrigem Was  sergehalt.  



  Unter dem Ausdruck  grossporiger     Zeolith     sind in  der vorliegenden Beschreibung     Metall-Alumino-Silikat-          Zeolithe    zu verstehen, die insbesondere durch ihren  ausserordentlichen kristallinen Ordnungszustand ge  kennzeichnet sind und vor allem Poren nahezu     gleich-          mässiger    Abmessungen im Bereich von etwa<B>6-15</B>       Angström    aufweisen. Eine Art von grossporigen     Zeolit-          hen    wird bereits allgemein als     X-Zeolith    bezeichnet.  Einer weiteren Gruppe wurde die Bezeichnung<B>Typ A</B>  gegeben.

   Die     Zeolithe    vom<B>Typ A</B> besitzen im allgemei  nen Porengrössen im Bereich zwischen<B>3</B> und<B>5</B>       Ängström.        Zeolithe    vom<B>Typ A</B> und X unterscheiden  sich in ihrer Kristallstruktur. Sie sind leicht mittels  Röntgenbeugung und Produktanalyse identifizierbar. Die  gemäss vorliegende Erfindung     erhätlichen        Zeolithe    wer  den als     Zeolithe    vom<B>Typ</B> Y bezeichnet.

   Ein Beispiel    eines natürlichen     Zeoliths    vom<B>Typ</B> Y ist das Mineral       Faujasit.    Die Formel für den synthetisch,     erfindungsge-          mäss    hergestellten wasserfreien, grossporigen     Zeolith     vom<B>Typ</B> Y, in Molen ausgedrückt, ist wie folgt:    <B>1.0  </B> 0.2     Na203:   <B>1.0</B>     A1203:    n     Si02,       in der n einen Wert zwischen<B>3</B> und<B>7</B> hat.

   Die     Zeolithe     X und Y sind insbesondere von identischer Struktur und  unterscheiden sich vor allem nur im Verhältnis von       Siliziumdioxyd    zu Aluminiumoxyd in der     #endgültigen     Kristallstruktur. Als     Zeolith    X bezeichnet man beispiels  weise einen solchen mit einem Verhältnis von Kieselsäu  re<B>:</B> Tonerde von 2 bis<B>3,</B> während     ein        Zeolith    Y ein  Verhältnis von Kieselsäure<B>:</B> Tonerde von<B>3</B> bis<B>7</B>  aufweist.  



  Die     Zeolithe    vom<B>Typ</B> Y haben sich als bessere       Adsorbentien    als die     Zeolithe    X erwiesen, da sie bei  hohen Temperaturen in Gegenwart von Feuchtigkeit im  allgemeinen beständiger sind als die letzteren. Die  Beständigkeit der     Zeolithe    Y wird insbesondere dem  hohen Verhältnis von Kieselsäure: Tonerde zugeschrie  ben, und im allgemeinen erhöht sich auch die Beständig  keit mit dem Verhältnis von Kieselsäure<B>:</B> Tonerde zuge  schrieben, und im allgemeinen erhöht sich auch die  Beständigkeit mit dem Verhältnis von     Kieselsäure   <B>:</B> To  nerde in der Kristallstruktur weiterhin.  



  Bei der bekannten Herstellung kristalliner     Zeolithe     vom<B>Typ</B> Y mit hohem Verhältnis zwischen Kieselsäure  und Tonerde wurde es bisher als notwendig betrachtet,  ein ebenfalls hohes Verhältnis von     SiOp:        A1203    im  Reaktionsgemisch, beispielsweise von<B>8</B> bis 40, anzuwen  den. Es wurde gefunden, dass bei niedrigeren Verhältnis  sen von     SiO2:        A1203    im Reaktionsgemisch vor allem  die weniger beständigen     Zeolithe    X erhalten wurden.  



  Bei der Herstellung kristalliner Tonerde-Kieselsäure-           Zeolithe    werden im Reaktionsgemisch vier Bestandteile  benötigt; die     Molverhältnisse    dieser Bestandteile bestim  men weitgehend, ob     Zeolithe    vom<B>Typ</B> X oder Y oder  sonstige kristalline Materialien erhalten werden.

   Es ist  bekannt, dass     Zeolithe    vom<B>Typ</B> X und Y entstehen  können, wenn man die in der Tabelle genannten Be  standteile in den folgenden Proportionen im Reaktions  gemisch einsetzt:  
EMI0002.0005     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I>
<tb>  Reaktionsteile;
<tb>  <I><U>Molverhältnis <SEP> Typ <SEP> <B>X</B> <SEP> Typ <SEP> <B>Y</B></U></I>
<tb>  Na20/Si02 <SEP> <B>0,7</B> <SEP> bis <SEP> <B>1,0 <SEP> 0,28</B> <SEP> bis <SEP> 0,45
<tb>  Si02/AI"#03 <SEP> <B>2,5</B> <SEP> bis <SEP> <B><I>5,0</I> <SEP> 8,0</B> <SEP> bis <SEP> <B>30</B>
<tb>  Hj..0/Na-0 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> <B>60</B> <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> <B>60</B>
<tb>  SiOL,

  /A1203 <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> <B>3 <SEP> 3</B> <SEP> bis <SEP> <B>7</B>
<tb>  im <SEP> Produkt       Bei der Herstellung von     Zeolithen    Y und der  Verwendung niedriger Verhältnisse zwischen     Na20    und  Kieselsäure wurde gefunden, dass das minimale Verhält  nis von     Kieselsäure:    Tonerde bis<B>8</B> bis<B>30</B> liegen sollte.  Bei einem Verhältnis Kieselsäure: Tonerde unterhalb<B>8</B>  wurden vor allem     Zeolithe    X oder andere kristalline  Produkte erhalten.

   Auch bei der Herstellung von     Zeolit-          hen    Y unter Anwendung eines Verhältnisses von     SiO2:-          A1203    von beispielsweise<B>8</B> bis<B>10</B> musste man<B>im</B>  allgemeinen bereits die Kristallisation in zwei Stufen  durchführen, nämlich in einer verlängerten     Digerierstufe     bei Raumtemperatur und einer verlängerten     Kristallisa-          tionsstufe    bei erhöhter Temperatur.  



  Ferner war es bei Anwendung eines hohen Verhält  nisses von     SiO2:        A1203    von beispielsweise<B>10</B> bis 40 in  der Regel schwierig,     reproduzierbare    Ergebnisse zu  erzielen. Auch bei diesen Gemischen war der Prozentge  halt von     SiO.,-    im Reaktionsgemisch, der in das kristalli  ne Produkt eintrat, gewöhnlich niedrig,<B>d.</B> h. die     Auswer-          tun-    der im Reaktionsgemisch vorliegenden Kieselsäure  war schlecht.

   Ferner wurden die bisher bekannten       Umsetzungen    im allgemeinen in Gegenwart grosser  Mengen Wasser durchgeführt, wodurch die     Kristallisa-          tionsgeschwindigkeit    herabgesetzt wurde. Langsame     Kri-          C        bl          stallisation,    geringe Ausnutzung des     Si02    und nicht  reproduzierbare Ergebnisse führten insbesondere ge  meinsam dazu, dass die bisherigen Verfahren unwirt  schaftlich blieben.

   Bei Verhältnissen von     SiO2:        A1203     von<B>8</B> bis<B>10</B> waren vor allem eine verlängerte     KristaHisa-          tionszeit    und die zusätzliche     Digerierstoffe    notwendig.  Die     Digerierstufe    erforderte normalerweise 20 bis 40  Stunden, während die zweite Kristallisation bei erhöhten  Temperaturen in der Regel einen Zeitaufwand von 20  bis<B>80</B> Stunden benötigte.  



  Bei der folgenden Schilderung der Erfindung wird  vor allem die     Kristallinität    des     zeolithischen    Produkts als  Nachweis der Produktqualität verwendet; sie kann wie       fol end    definiert     werdem     <B>C</B>  Die     Kristallinität    bezeichnet die Summe der Intensi  täten der zehn stärksten Linien des     Röntgenbeugungsgit-          fers,    dividiert durch eine Konstante vom Wert<B>1,72.</B> Die  zehn stärksten Linien im     Röntgenbeugungsgitter,    erhal  ten mit einer Standardprobe der     Natriumform    eines       Zeoliths    Y, werden nachstehend angegeben.

   Die     Intensi-          täten    entsprechen den Beobachtungsmöglichkeiten     (Peak     minus Untergrund) beim     Röntgen-trace-spektrometer    für  die Laboratoriumsproben.  
EMI0002.0051     
  
    <B><I>kkl <SEP> <U>d(Ä)</U></I></B><I> <SEP> Intensität</I>
<tb>  <B>111</B> <SEP> 14,27 <SEP> <B>88,4</B>
<tb>  220 <SEP> <B>8,740 <SEP> 13,0</B>
<tb>  <B>311 <SEP> 7,453 <SEP> <I>9,5</I></B>
<tb>  <B>331 <SEP> 5,671</B> <SEP> 20,0
<tb>  <B>333 <SEP> 4,757 <SEP> 10,0</B>
<tb>  440 <SEP> 4,370 <SEP> <B>12,5</B>
<tb>  <B>533 <SEP> 3,770</B> <SEP> 19,4
<tb>  642 <SEP> <B>3,303 <SEP> 10,1</B>
<tb>  <B><I>555</I></B> <SEP> 2,854 <SEP> <B>10,1</B>
<tb>  664 <SEP> <B>2,635 <SEP> <I>5,0</I></B>
<tb>  Total <SEP> <B>198,0</B>       Die Laboratoriumsprobe,

   ein hochkristalliner     Zeolith     Y, frei von anderen Phasen, besitzt in der Regel die     Kri-          stallinität   <B>115.</B> In den nachfolgend beschriebenen Bei  spielen wurden die     Röntgenbeugungsgitter    unter identi  schen Bedingungen wie die vorstehende Standardprobe  untersucht. Die Intensitäten dieser zehn Beugungslinien  wurden bestimmt und die Summe wurde durch die  Konstante<B>1,72</B> dividiert, wobei man die     Kristallinität    er  hielt.  



  Der Wert des     Reaktionsaeinisches    zur     Herstellun-          von    synthetischem     Zeolith    Y kann anhand der Verwer  tung von     Si02    bestimmt werden. Die     Si0,#-Verwertung     ist gewöhnlich als Anteil vom Gesamt-     Si02    -Gehalt im  Reaktionsgemisch, der in das     Zeolithprodukt    eingeht,  definiert.

   Sie kann aus der bekannten Zusammensetzung  des Reaktionsgemisches, der     Zeolithausbeute    und der  Produktanalyse, bestimmt durch chemische Untersu  chung oder Neutronenaktivierung berechnet werden,  sowie auch durch Bestimmung des     Si02    als Rest  während des     Kristallisationsvorgangs    unter der Annah  me     einer        100        %i-en        Einlageruno,        von        A1203        in        das     Produkt und     Na"0-Alz>03-1    im Produkt.  



  Ziel vorliegender Erfindung ist die Herstellung syn  thetischer     zeolithischer        Natriumaluminosilikate    Y mit  insbesondere hohem Verhältnis von     Si02   <B>:</B>     A1203    aus  Reaktionsgemischen, die ein relativ niedriges Verhältnis  von     Si02   <B>:</B>     A1203    aufweisen, ferner niedrigen     Si0.2   <B>- :</B>       Na20-        gehalt    und geringe Wassermengen.

   Weiteres Ziel  der Erfindung' ist die Durchführung des Verfahrens in  solcher Weise, dass man eine maximale Verwertung der  Kieselsäure im Reaktionsgemisch unter Bildung eines  kristallinen Produkts von hohem     SiO2:        AI_,03    -Verhält  nis erzielen kann. Die Erfindung strebt ferner an,  insbesondere die     Kristallisationsgeschwindigkeit    und die       Kristallinität    des Produkts zu erhöhen.  



       Ueberraschenderweise    wurde gefunden, dass bei  Erniedrigung der relativen Menge an     Na20    im Reak  tionsgemisch und des Wassergehalts kristalliner, synthe  tischer     Zeolith    vom<B>Typ</B> Y mit Erfolg hergestellt werden  konnte bei Anwesenheit eines niedrigeren Verhältnisses  von     Si0.2   <B>:</B>     A120,3    im Reaktionsgemisch.     Erfindungsge-          mäss        kan    hochwertiger     Zeolith    Y in guter Ausbeute  unter Verwendung eines Reaktionsgemisches erhalten  werden, in welchem das Verhältnis von     Na_,0   <B>:

  </B> Tonerde  zwischen 2 und 4 und das von     Si02:    Tonerde zwischen  4 und weniger als<B>8</B> liegt bei einstufiger Kristallisation  mit einem Verhältnis von Wasser:     Na_,0    von 20 bis 40  unter     Benötiaung    einer minimalen     Kristallisationszeit.     



  Es wurde gefunden, dass     Zeolithe    vom<B>Typ</B> Y mit  Verhältnissen von     SiO.,G        ALO3    zwischen<B>3</B> und<B>7</B>  hergestellt werden können aus Reaktionsgemischen mit  niedrigem     Si0-,   <B>:

   A120,3</B> -Verhältnis bei sorgfältiger  Kontrolle des Verhältnisses     Na.#O:        Si02    im Reaktions-           gemisch,    des Verhältnisses von Wasser:     Na20    und der       Kristallisationszeit.    Unter den erfindungsgemäss ange  wandten Bedingungen war es völlig unerwartet, dass       Zeolithe    Y mit hohem Verhältnis von     SiO2:   <B>A120,3</B> aus  solchen Reaktionsgemischen resultierten. Es war norma  lerweise anzunehmen, dass der weniger beständige     Zeo-          lith    X entstehen würde.  



  Nach dem     erfindungsgen-lässen    Verfahren werden  vorzugsweise die grossporigen kristallinen     Zeolithe    her  gestellt, aus einem Reaktionsgemisch, in dem     Alunünium-          oxyd    in Form von     Natriumaluminat,        Aluminiumoxyd-          gel,        Aluminiumoxyd-sol    oder     dgl.,    Kieselsäure in Form  von     Natriumsilikat        und/oder        Kieselsäure-gel        und/oder          Kieselsäure-sol    vorliegt,

   wobei     Kieselsäure-sol    bevorzugt  wird, und     Natriumhydroxyd    entweder frei oder in  Verbindung mit einer der vorstehend genannten Kompo  nenten vorhanden sein kann. Das Verhältnis von Kiesel  säure: Tonerde im Reaktionsgemisch wird im allgemei  nen niedrig gehalten, wie auch das Verhältnis von  Wasser<B>:</B> Soda. Das     Verhälntis    von Soda<B>:</B> Kieselsäure,  wenn auch niedrig im Vergleich mit     Reaktionsgemi-          scheu,    die     Zeolithe    vom<B>Typ</B> X hervorbringen, ist vor  allem etwas höher als bei den Reaktionsgemischen mit  hohem     Si02    -Gehalt, die normalerweise     Zeolithe    Y  bilden.

   Bei der Durchführung der Synthese muss insbe  sondere der pH-Wert des Reaktionsgemisches und die       Kristallisationszeit    sorgfältig überwacht werden. Das  Verfahren erfordert ferner gewöhnlich ein sorgfältiges  Mischen der Reaktionsteilnehmer und Aufrechterhal  tung einer erhöhten Temperatur während ausreichender  Zeit zur Bildung des kristallinen     Zeoliths.    Das kristalline  Produkt kann dann von dem Reaktionsgemisch abgeson  dert, gewaschen und auf eine hohe Temperatur erhitzt  werden, wobei man das wasserfreie kristalline Produkt  erhält.

   Die     Kristallisationszeit    ist vor allem insofern  entscheidend, als bei zu kurzer Dauer eine ungenügende  Menge des Reaktionsgemischs umgewandelt wird, wäh  rend bei zu langer Dauer vom     Zeolith    Y verschiedene  kristalline Produkte gebildet werden können. Eine     Kri-          stallisationszeit    von<B>5-50</B> Stunden hat sich insbesonde  re als geeignet erwiesen.  



  Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens     er,-eben    sich verschiedene Vorteile und Verbes  serungen. Es wurde überraschenderweise gefunden, dass  durch die Herabsetzung des Verhältnisses von     Si02          A120b    im     Reaktionsgernisch        Kristallisationsgeschwin-          digkeit    und     Si02    -Verwertung erhöht werden können.

    Die     Kristallisationsgeschwindigkeit    erhöht sich vor allem  auch, wenn man das Verhältnis von     Na?0   <B>:</B>     AI:,03    im  Bezug auf das Verhältnis von     Si02   <B>:</B>     Al_,Q.    erhöht. Auch  die Verminderung des Wassergehaltes kann die     Kristalli-          nität    des Produktes wie auch die     Kristallisationsge-          schwindigkeit    verbessern. Es wurde ferner gefunden,  dass     hochwertiae    kristalline Produkte in guter Ausbeute  <B>CD</B>  mit relativ kurzen     Kristallisationszeiten    erhalten werden  können.  



  Die vier wesentlichen Komponenten im Reaktionsge  misch sind: Soda     (Na20),    Kieselsäure     (Si02),    Tonerde       (A1-,0.3)    und Wasser     (H#-,0).    Diese Bestandteile können  rein oder im Gemisch in solchen Mengen eingesetzt  werden, dass man die vorstehend genannten Mengenver  hältnisse erzielt. Soda     bzw.        Natriumoxyd    kann entweder  in Form eines     Natriumsilikats,        Natriumaluminats    oder  als     Natriumhydroxyd    zugegeben werden.

   Die Kieselsäu  re kann als     Natriumsilikat    oder als wässriges     Sol    eines  kolloidalen Silikats oder als     Silikagel    zugesetzt werden,  wobei man den Zusatz in Form eines     Kieselsäuresols    be-         vorzugt.    Die Tonerde kann als     Natriumaluminat,        Toner-          dehydrat    oder wässriges     Tonerdesol    zugegeben werden.  Wasser wird vor allem gesondert oder als Bestandteil  einer der anderen Komponenten zugefügt.  



  Die Mengen der einzelnen Reaktionsteilnehmer im  Gemisch sind weitgehend entscheidend und bestimmen  insbesondere die     Kristallinität    des Produkts, die Ausbeu  te und das Verhältnis von     Si02.-        A120,3    im kristallinen  Produkt.  



  Erfindungsgemäss werden     Zeolithe    Y mit Verhält  nissen von     SiO2:   <B>A1203</B> von<B>3</B> bis<B>7,</B> vorzugsweise 4 bis  <B>6</B> und speziell bevorzugt<B>5</B> bis<B>6</B> hergestellt. Zur  Herstellung dieser     Zeolithe    kann das Verhältnis von       SiO2:   <B>A1203</B> im Reaktionsgemisch zwischen 4 und  weniger als<B>8,</B> vorzugsweise<B>5,5</B> bis<B>7,5</B> liegen. Verhält  niswerte von<B>6</B> bis<B>7</B> werden bevorzugt. Im Zusammen  hang mit diesen Verhältniszahlen stehen gewöhnlich die  Verhältnisse von Soda: Tonerde von 2,0 bis<B>3,5,</B> vor  zugsweise 2,1 bis 3,4 und speziell bevorzugt 2,2 bis 3,4.

    Das Verhältnis von Soda: Kieselsäure kann zwischen  <B>0,30</B> und<B>0,60,</B> vorzugsweise<B>0,32</B> und<B>0,57</B> und speziell  bevorzugt<B>0,33</B> und<B>0,55</B> liegen. Die Wassermenge im  Reaktionsgemisch ist vor allem entscheidend, da sie bis  zu einem gewissen Grade die     Kristallisationsgeschwin-          digkeit    und die     Kristallinität    bestimmen kann und dafür  verantwortlich ist, ob ein kristallines Produkt entsteht  oder nicht. Die Wassermenge wird insbesondere ausge  drückt als Verhältnis von Wasser: Soda; sie kann  zwischen 20 und 40, vorzugsweise 20 und<B>30</B> liegen. Die  Verhältnisse zwischen den einzelnen Reaktionsteilneh  mern sind in der folgenden Tabelle<B>11</B> näher erläutert.

    
EMI0003.0082     
  
    <I>Tabelle <SEP> <B>11</B></I>
<tb>  <I>allgemein <SEP> bevorzugt <SEP> speziell</I>
<tb>  <I>bevorzugt</I>
<tb>  Si02/A190,3 <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> weni- <SEP> <B>5,0</B> <SEP> bis <SEP> <B>7,5 <SEP> 6</B> <SEP> bis <SEP> <B>7</B>
<tb>  ger <SEP> als <SEP> <B>8</B>
<tb>  Na"0/A1.-#03 <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> <B>3,5</B> <SEP> 2,1 <SEP> bis <SEP> 3,4 <SEP> 2,20 <SEP> bis <SEP> 3,40
<tb>  Na20/Si02 <SEP> <B>0,30</B> <SEP> bis <SEP> <B>0,60 <SEP> 0,32</B> <SEP> bis <SEP> <B>0,57 <SEP> 0,33</B> <SEP> bis <SEP> <B>0,55</B>
<tb>  H2O/Na20 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 40 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> <B>30</B>       Vor allem die Temperatur, bei der die Kristallisation  vor sich geht, und die     Kristallisationszeit    sind ebenfalls  entscheidend und voneinander abhängig.

   Man kann       Kristallisationstemperaturen    von<B>80</B> bis 120', vorzugs  weise<B>90</B> bis<B>110'</B> anwenden. Die     Kristallisationszeit    bei  diesen Temperaturen ist vor allem von Bedeutung, da  bei zu kurzer Dauer eine ungenügende Menge an  Produkt erhalten wird, während bei zu langer     Kristallisa-          tionszeit    andere kristalline Materialien, die keine     Zeolit-          he    Y darstellen, gebildet werden können. Die Reaktion  verläuft mit Erfolg bei     Kristallisationszeiten    von<B>5</B> bis<B>50</B>  Stunden, vorzugsweise 20 bis 40 Stunden.

   Die Kristalli  sation kann bei erhöhten Temperaturen während solchen  Reaktionszeiten durchgeführt werden, dass eine maxi  male Ausbeute an     Zeolith    Y erhalten wird.  



  Die Kristalle werden dann im allgemeinen von der  Mutterlauge abgetrennt und gewaschen; sie enthalten  üblicherweise bis zu<B>10</B>     Mol        Hydratwasser.    Man kann sie  durch Erhitzen auf<B>300</B> bis 450' unter Entfernung des       Hydratwassers    und Bildung im wesentlichen wasserfreier  Kristalle aktivieren. Dabei bleibt insbesondere eine       Kristallstruktur    zurück, die Kanäle von Moleküldimen  sion aufweist und als     Adsorbens    verwendbar ist.  



  Erfindungsgemäss werden beispielsweise eine ent  sprechende Menge an     Natriumaluminat,    Natriumhydro-           xyd    und einem wässrigen     Sol    kolloidaler Kieselsäure in  Gegenwart von Wasser zu einem homogenen Gemisch  vereinigt, in welchem folgende     Molverhältnisse    vorliegen:       SiOi,   <B>:</B>     A120,3    von 4 bis weniger als<B>8,</B> Soda<B>:</B>     A120,3    von  2 bis<B>3,5,</B>     Soda:Si02    von<B>0,30</B> bis<B>0,60</B> und Wasser: So  da von 20 bis 40.

   Das Gemisch kann bei Raumtempera  tur bereitet und dann 4 bis<B>50</B> Stunden lang auf eine  Temperatur von etwa<B>80</B> bis 120' erwärmt werden,  wobei sich der synthetische kristalline     Zeolith    Y bildet.  Das kristalline Material wird in der Regel von der  Mutterlauge abgetrennt und gewaschen, bis es einen     pH-          Wert    von etwa<B>10</B> bis<B>11</B> aufweist. Man kann so ein       Natrium-A1203-Si027Produkt    mit folgenden     Molver-          hältnissen:       <B>1,0  </B> 0,2     Na20:   <B>1,0</B>     A1903:    4-6     SiO2:    H20    erhalten.

    Zur Herstellung der wasserfreien Form, die als       Adsorbens    verwendbar ist, kann man dieses kristalline  Material bei erhöhten Temperaturen trocknen.  



  Der erfindungsgemäss erhältliche     Zeolith    Y kann als       Adsorbens        venvendet    werden. Er kann in an sich  bekannter Weise durch Erhitzen unter Verlust des       Hydratwassers    aktiviert werden. Bei der Wasserabgabe  entsteht insbesondere eine Kristallstruktur mit Verbin  dungskanälen von molekularer Abmessung, die grosse  Oberflächen zur     Adsorption    von fremden Molekülen  bereitstellen.

   Die     Zeolithe    Y sind vor allem geeignete       Adsorbentien    zur Trennung von Molekülen mit Durch  messern kleiner als die Porengrösse des     Zeolithsiebes     von solchen mit Durchmessern grösser als die     Porengrös-          es    des     Zeolithsiebes.    Eine Eigenschaft des     Zeoliths    Y ist  die Bevorzugung polarer und ungesättigter Moleküle.  Diese Materialien werden in der Regel stark und  bevorzugt     adsorbiert,    vorausgesetzt, dass die Moleküldi  mensionen und die Form dieser Materialien ihr Eindrin  gen in die Poren erlaubt. Die erfindungsgemäss erhältli  chen     Zeolithe    können z.

   B. in Form eines Kristallpulvers  wie auch als     Pellets    verwendet werden. Eine weitere  vorteilhafte Eigenschaft der     Zeolithe    Y ist vor allem ihre  ausserordentliche     Beständiakeit    bei hohen Temperaturen  in Gegenwart von Feuchtigkeit. So ist z.

   B. ein     Zeolith    Y  mit einem Verhältnis     SiO2:        A120,3    von 4 bis<B>6</B>  wesentlich beständiger gegen Hydrolyse als ein     Zeolith     mit einem unter 4 liegenden Verhältnis von     SiO2:

  -          ALOS     <I>Beispiel<B>1</B></I>  In<B>68 -</B> destilliertem Wasser wurden<B>90 g</B>     Natrium-          aluminat        (38        Gew.-%        Na20,        38        Gew.-%        A120g,        24        %            H20)        und        20        g        Natriumhydroxyd        (75        Gew.-%        Na20)     gelöst.

   Dieser Lösung wurde 466<B>g</B> eines wässrigen     Sols     kolloidaler Kieselsäure<B>(30</B>     Gew.-1/o        SiO2)    zugegeben.  Dann wurde das resultierende Gemisch unter Rühren in  eine homogene Form gebracht, die folgende     Molverhält-          nisse    aufwies: 2,4     Na20:Al203:   <B>7</B>     SiO2:   <B>70</B> H90.  Sodann wurde das Reaktionsgefäss verschlossen und 24  bis<B>30</B> Stunden auf<B>90</B> bis<B>110'</B> erwärmt. Das dabei ge  bildete feste kristalline Produkt wurde von der Mutter  lauge     abfiltriert    und gewaschen, bis der pH-Wert etwa  <B>10</B> bis<B>11</B> betrug; dann wurde bei 400' getrocknet.

         Röntgenbeugungsgitter    und Produktanalyse ergaben,  dass das Produkt aus<B>100</B> %     Zeolith    Y mit einem  Verhältnis von     Kieselsäure   <B>:</B> Tonerde von<B>7</B> bestand.    <I>Beispiel 2</I>  Die in den Tabellen     III    und IV wiedergegebenen Da  ten wurden erhalten bei Wiederholung des Verfahrens  gemäss Beispiel<B>1</B> unter Abänderung der Mengenverhält  nisse der Reaktionsteilnehmer.

   Als spezielles Beispiel sei  folgendes angeführt:       Natriumaluminat-Pulver        (37,9        Gew.-%        A1203,          38,2        Gew.-%        Na,.0)        und        Natriumhydroxyd        (97        11/o        Na-          triumhydroxyd)    wurden in Wasser gelöst; die Lösung  wurde einem     Silikasol    zugesetzt<B>(30</B> %     SiO2).    Dann  wurde bis zur erzielten Homogenität gemischt.

   Jedes  spezielle Reaktionsgemisch wurde in mehrere gleiche  Teile geteilt, die einzeln verschieden lang auf<B>100'</B>  erwärmt und dann analysiert wurden, um die     Kristallini-          tät    des Produkts und die     SiO_,    -Verwertung zu bestim  men. Nach der angegebenen     Kristallisationszeit    wurde  filtriert und der     Niederschla-    bis zur     Erzielun-    eines     pH-          Werts    von etwa<B>10.5</B> gewaschen.

   Die Produkte wurden  bei<B>130'</B> getrocknet und enthielten dann noch etwas       Hydratwasser.    Die einzelnen Produkte wurden analysiert  und als     Zeolithe    Y erkannt. Die Produktqualität wurde  durch Vergleich mit der Standardprobe im Hinblick auf  die     Kristallinität    bestimmt. Man addierte die     Intensitäten     der zehn stärksten     Röntgenbeugungslinien    und dividierte  mit der Konstanten<B>1,72,</B> worauf Vergleich mit der  Standardprobe erfolgte.

   Die     SiQ>    -Verwertung wurde  aus den Gewichtsprozent ofengetrocknetem Produkt       (unter        der        Annahme        eines        Wassergehalts        von   <B>8</B>     %),     bezogen auf die ursprüngliche Aufschlämmung, berech  net, wobei<B>100</B>     Ohiger    Eintritt des     AI,20,3    aus der  Aufschlämmung in das Produkt und das Verhältnis       Na20:        A1203    gleich<B>1,0</B> im Produkt angenommen  wurden.  



  Wie bereits gesagt, wurde das Verfahren ausgeführt  unter Veränderung der Mengenverhältnisse gemäss den  in Tabelle     III    und IV angegebenen Daten.  
EMI0004.0112     
  
    <I>Tabelle <SEP> III</I>
<tb>  <U>Versuch <SEP> <B>A120,3</B> <SEP> Na20</U> <SEP> sio2# <SEP> 11,0 <SEP> <U>Zeit*</U> <SEP> Kristallinität <SEP> Sio2  <U>1Verwertung#</U>
<tb>  <B>1 <SEP> 1</B> <SEP> 2.4 <SEP> <B>6 <SEP> 60</B> <SEP> 24 <SEP> Std. <SEP> <B>99 <SEP> 78</B>
<tb>  2 <SEP> <B><U>1</U></B><U> <SEP> 2.4</U> <SEP> <B>7 <SEP> 70</B> <SEP> 24 <SEP> Std. <SEP> <B><I>151</I> <SEP> 77</B>
<tb>  Kristallisationszeit <SEP> bei <SEP> <B>100',</B> <SEP> die <SEP> eine <SEP> maximale <SEP> Kristallinität <SEP> hervorrief.

           Tabelle     III    zeigt, dass ein hochkristallines Produkt  bei kurzer     Kristallisationsziet    und unter guter     Si02   <B>-</B>    Verwertung nach dem erfindungsgemässen Verfahren  erhalten werden kann.

    
EMI0005.0004     
  
    <I>Tabelle <SEP> IV</I>
<tb>  Versuch <SEP> <B><U>Al-"0.3</U></B> <SEP> Na20 <SEP> <U>si02</U> <SEP> H20 <SEP> <U>Zeit</U> <SEP> Kristallini- <SEP> Si02-Ver- <SEP> <B>1</B>
<tb>  tät <SEP> wertung-1
<tb>  <B>3 <SEP> 1</B>
<tb>  <B>1</B> <SEP> 2.4 <SEP> <B>7 <SEP> 70 <SEP> 16</B> <SEP> Std. <SEP> <B>135 <SEP> 79</B>
<tb>  4 <SEP> <B>1</B> <SEP> 2.4 <SEP> <B>7 <SEP> 70</B> <SEP> 24 <SEP> Std. <SEP> <B><I>151</I> <SEP> 77</B>
<tb>  <B><I>5</I> <SEP> 1</B> <SEP> 2.4 <SEP> <B>7 <SEP> 70</B> <SEP> 48 <SEP> Std. <SEP> <B>116 <SEP> 79</B>
<tb>  <B>6 <SEP> 1</B> <SEP> 2.4 <SEP> <B>7 <SEP> 70 <SEP> 72</B> <SEP> Std.

   <SEP> <B>66 <SEP> 78</B>       Tabelle IV zeigt den Einfluss der     Kristallisationszeit     auf     Kristallinität    und     Si02    -Verwertung bei konstantem  Wassergehalt,     Si02   <B>-</B>     A190a    -Verhältnis und     Natrium-          gehalt.    Aus den vorstehenden Daten ist zu ersehen, dass  bei zu langen     Kristallisationszeiten    von beispielsweise  mehr als<B>50</B> Stunden die     Kristallinität,   <B>d.</B> h. die Qualität  des Produkts nachteilig beeinflusst wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH 1</B> Verfahren zur Herstellung von synthetischem, kri stallinem, zeolithischem Natriumaluminosilikat vom<B>Typ</B> Y mit einem Mol-Verhältnis von<B>1,0 </B> 0,2 NapO: <B>1,0</B> A1208: n Si0,2, worin n einen Wert von<B>3</B> bis<B>7</B> hat, durch Kristallisation bei erhöhten Temperaturen aus einer wässrigen Reaktionsmischung, die Na20, Si02 und A120,3 als Bestandteile enthält, dadurch gekenn zeichnet, dass die Reaktionsmischung die Bestandteile in dem folgenden molaren Verhältnis enthält:
    EMI0005.0024 SiO2A120,3 <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> <B> < <SEP> 8</B> <tb> Na20/Si02 <SEP> <B>0,3</B> <SEP> bis <SEP> <B>0,60</B> <tb> H20/Na20 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> 40. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren gemäss Patentansprach <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kristallisation bei einer Tempe ratur von<B>80</B> bis 120 'C und einer Kristallisationszeit von<B>5</B> bis<B>50</B> Stunden erfolgt. 2. Verfahren gemäss Unteransprach <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kristallisation bei einer Tempe ratur von<B>90</B> bis<B>110'</B> und einer Kristallisationszeit von 20 bis 40 Stunden erfolgt.
    <B>3.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteranspräche <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestandteile in der Reaktionsmischung in den folgenden molaren Verhältnissen vorliegen: EMI0005.0032 Si02/A1-,03 <SEP> <B>5,0</B> <SEP> bis <SEP> <B>7,5</B> <tb> Na20/Si02 <SEP> <B>0,3</B> <SEP> bis <SEP> <B>0,57</B> <tb> H2O/Na20 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> <B>30.</B> 4.
    Verfahren gemäss Unteranspruch<B>3,</B> dadurch <I>a</I><B>-</B> gekennzeichnet, dass die Bestandteile in der Reaktions mischung in den folgenden molaren Verhältnissen vorlie gen: EMI0005.0036 Si02/A1203 <SEP> <B>6</B> <SEP> bis <SEP> <B>7</B> <tb> Na20/Si02 <SEP> <B>0,33</B> <SEP> bis <SEP> <B>0,55</B> <tb> H2O/Na20 <SEP> 20 <SEP> bis <SEP> <B>30.</B> <B>5.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch I oder einem der Unteransprüche 1,2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass n einen Wert zwischen<B>5</B> und<B>6</B> hat.
    <B>6.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene Natriumalumi- nosilikat vom<B>Typ</B> Y zusätzlich durch Erhitzen auf<B>300</B> bis 450 'C unter Entfernung des Hydratwassers akti viert.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II Verwendung des nach Unteranspruch<B>6</B> erhaltenen Natriumaluminosilikats vom<B>Typ</B> Y als selektives Adsor- bens. UNTERANSPRÜCIIE <B>7.</B> Verwendung gemäss Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass polare und ungesättigte Moleküle adsorbiert werden. <B>8.</B> Verwendung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Natriumal uminosilikat vom <B>Typ</B> Y in Form eines Pulvers oder kleiner Kugeln vor liegt.
CH1200263A 1962-10-02 1963-09-30 Verfahren zur Herstellung von synthetischem, kristallinem, zeolithischem Natriumaluminosilikat CH478715A (de)

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