CH478997A - Abbindevorrichtung für die Enden von Eisenbahn-Holzschwellen, Holzmasten, Balken und Edelholzstämmen - Google Patents

Abbindevorrichtung für die Enden von Eisenbahn-Holzschwellen, Holzmasten, Balken und Edelholzstämmen

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CH478997A
CH478997A CH819768A CH819768A CH478997A CH 478997 A CH478997 A CH 478997A CH 819768 A CH819768 A CH 819768A CH 819768 A CH819768 A CH 819768A CH 478997 A CH478997 A CH 478997A
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wooden
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Henke Jakob Ing Dr
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/02Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from wood
    • E01B3/04Means for preventing cleaving
    • E01B3/08Straps or bands for hooping or encircling sleepers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


      Abbindevorrichtung        für    die Enden von     Eisenbahn-Holzschwellen,    Holzmasten,  Balken und     Edelholzstämmen       Das Aufreissen der Holzschwelle,     namentlich    der  zur     Rissbildung    neigenden Buchenschwelle, wurde früh  zeitig als äusserst verderblich für die     Holzschwelle    er  kannt.

   Ursprünglich verwendete man zur Bindung von       Holzschwellen    oder auch von     Exoten-Baumstämmen          S-Klammern.    Es ist nötig, vorerst über die Ursachen  des     Reissens    der Holzschwelle und wo     Holzschwellen          im        Geleise        aufreissen    sich klar zu werden, um zu beur  teilen, warum z. B. der     horizontale        Bolzen,    wie er     in     der Schweiz prinzipiell verwendet wird, als eine unge  nügende Sicherung zu bezeichnen ist.  



  Die     Schwindmasse    sind entsprechend der     Heterego-          nität    des     Holzes    in den verschiedenen Richtungen sehr  ungleich. Da sich das     Holz    in der Richtung der Jahres  ringe mehr verkürzt als     in    radialer Richtung, entstehen       innere    Spannungen, die     zum    Aufreissen führen können.  Das gesund gewachsene     Holz    reisst demnach     immer    in  radialer Richtung, d. h. senkrecht zu den Jahresringen.  



  Daraus geht hervor, dass z. B. eine     Holzschwelle     dort am ehesten reissen muss, wo sie dem Schwundpro  zess am meisten unterworfen ist. Diese Stellen sind zwei  fellos, wie     Fig.    1a zeigt, die Schwellenköpfe. Der obere  Teil des Schwellenkopfes (der untere Teil ist durch das  umgebende     Schotterbett    b zum Teil geschützt) ragt nun  praktisch     immer    etwas aus dem     Schotterbett    heraus und  ist dem Temperatur- und Feuchtigkeitswechsel völlig  ausgesetzt.

       Im        allgemeinen    beginnt     das    Aufreissen des  halb vom oberen Teil des Schwellenkopfes aus, was in  der Praxis     immer    wieder beobachtet werden kann. Die  von dort ausgehenden     Risse    sind deshalb besonders ge  fährlich,     weil    sie sich in kurzer Zeit bis zu den     Schienen-          befestigungsmitteln    fortpflanzen und diese dadurch vor  zeitig lockern können     und    die Fäulnisbildung in der       Rissfläche        einsetzt    (siehe     Fig.    1 Anrisse c).  



       Ursprünglich    benutzte man die durchaus unzweck  mässige     S-Klammer.    Später ging man zur Bindung mit       Schraubenbolzen    über     (Fig.    2b). Dieser hat aber den  grossen Nachteil, dass er vom Schwellenquerschnitt nur  einen     begrenzten    Teil     wirklich    verspannt     (Fig.    2a schraf-    fierte Fläche). Horizontale Risse können überhaupt nicht  verspannt werden. Zudem kommt, dass die im Gleis lie  genden Schwellen überhaupt nicht mehr durch     Bolzen     gebunden und gesichert werden können.

   Gerade die für  Anrisse besonders exponierte Partie der Schwellenober  kante bleibt hierbei praktisch     unverspannt.     



  Um     ein        Aufreissen    der Schwelle an der Oberkante  des Schwellenkopfes wirksam zu verhüten, muss die  Schwelle bandagiert werden. Nur die zweckmässige Ban  dage, die eine dauernde feste Pressung am Umfang der  Schwelle oder der Masten oder der     Edelholzstämme    aus  übt, ist in der Lage, das     Holz    allseitig zu verspannen.  Es sind Bänder verwendet worden, deren Enden einfach  vernagelt wurden (Österreich). Es ist klar, dass bei einer  solchen     Vernagelung        eine    genügende Pressung am Um  fang der     Schwelle    nicht erfolgt, d. h. ein Aufreissen  nicht verhindert     wird.     



  In Frankreich wird     eine    8 x 4 mm starke Bandage  verwendet, deren eines Ende als     verschweisste    Schlaufe  ausgebildet     ist,    durch die das andere Bandende durchge  zogen, verspannt und das freie Bandende um 180   zurückgeschlagen wird. Dadurch wird die Berührungs  stelle mit dem     Bandgegenende    stark auf Biegung be  ansprucht.

   Diese Art der Schwellenbindung hat den  Nachteil, dass bei starker Pressung (und diese ist nötig)  die     geringe    Auflagebreite des Bandes von nur 8 mm  die     Holzfaser        zerstört,    und nach Regenwetter, also bei  starker Zugbeanspruchung, die Schweissstelle der  Schlaufe     resp.    die stark auf Biegung beanspruchte Ver  bindungsstelle leicht aufreissen kann.  



  Es ist dann die sogenannte      Spannfix-Bandage    mit       Schloss     entwickelt worden, die sich bewährt hat. Bei  diesem Bandsystem müssen allerdings die stehenden  Zähne des Schlosses vermittels eines     Döppers    in die  horizontale Lage geschlagen werden. Bei diesem Band  system ist das eine Ende des Stahlbandes mit Aus  schnitten versehen, in die die Zungen der     Schlossklam-          mer    zum Zusammenhalten der     übereinandergelegenen     Bandenden eingreifen.

        Zur Verbilligung der Montage ist mit der erfin  dungsgemässen Neuerung eine     schlosslose    Bandage ent  wickelt worden, die kein Schloss mehr braucht und wo  der Arbeitsvorgang mit dem     Döpper    erspart wird, d. h.  das Umschlagen der hochstehenden Zähne vermittels  eines     Döppers    in die horizontale Lage wird damit er  spart.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine ungeschützte, aufgerissene Schwelle im       Schotterbett,          Fig.    2 eine     Holzschwelle    mit horizontal verspann  tem     Schraubenbolzen.    Man sieht aus der Figur, wie nur  ein Teil der     Schwellenfläche    verspannt wird und wie  gerade die für Anrisse besonders exponierte Partie der  Schwellenoberfläche, die nicht     beschottert    wird, prak  tisch     unverspannt    bleibt.  



       Fig.    3 zeigt, wie das eine Bandende in der Mittel  linie des Bandes     Vierkantlöcher    a aufweist, während  das andere Bandende aus dem Bandmaterial     herausge-          stanzte    Zungen b besitzt. Die äusseren Zungen c sind  verlängert. Wenn mit der Bindemaschine der Endzu  stand des     Verspannens    erreicht ist, rasten die Zungen  in die entsprechenden Löcher ein. Die Aussenzungen  werden nun nach aussen zur Sicherung des Bandes ver  spannt, indem sie nach aussen umgeschlagen werden.       Fig.    4 zeigt die gebundene Schwelle.  



  Die erfindungsgemässe Neuerung besteht darin, dass  das eine Bandende in der Mittellinie des Bandes Vier  kantlöcher -     Fig.    3a - erhält, während das andere    Bandende aus dem Bandmaterial     herausgestanzte    Zähne  b     Fig.    3     besitzt.    Die beiden äusseren     Zähne    c     Fig.    3  sind verlängert. Wenn nun vermittels der Bindevorrich  tung der Endzustand des     Verspannens    erreicht ist,  rasten die Zähne in die entsprechenden     Löcher    ein. Der  erste und der letzte höhere Zahn wird nach dem Binden  in entgegengesetzter     Richtung    zur Sicherung des Bandes  umgeschlagen.

   Diese Neuerung hat sich bereits     bewährt     und die     SBB    ist bereits     dazu    übergegangen. Sie ist auch  wirtschaftlicher als die     Spannfix-Bandage    mit     Schloss.          Fig.    4 zeigt die gebundene Schwelle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ein Stahlband aufweisende Abbindevorrichtung für die Enden von Eisenbahn-Holzschwellen, Balken, Ma sten und Edelholzstämmen, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Bandende in seiner Längsmitte Vierkantlöcher enthält und das andere Bandende mit gestanzten Zun gen versehen ist, wobei die Zungen zum Verbinden der übereinandergelegten Bandenden in die Vierkantaus- schnitte greifen.
    UNTERANSPRUCH Abbindevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei äussersten Zungen länger sind als die doppelte Bandstärke, so dass im montierten Zustand deren herausragende Enden auf das Band nach aussen niedergeschlagen werden können.
CH819768A 1968-05-30 1968-05-30 Abbindevorrichtung für die Enden von Eisenbahn-Holzschwellen, Holzmasten, Balken und Edelholzstämmen CH478997A (de)

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DE102008027873A1 (de) * 2008-06-11 2009-12-24 Heinz Wieland Verbindung von zwei Holzbalken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102008027873A1 (de) * 2008-06-11 2009-12-24 Heinz Wieland Verbindung von zwei Holzbalken
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