CH479597A - Verfahren zur Herstellung neuer wachsartiger Triazine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer wachsartiger Triazine

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CH479597A
CH479597A CH480069A CH480069A CH479597A CH 479597 A CH479597 A CH 479597A CH 480069 A CH480069 A CH 480069A CH 480069 A CH480069 A CH 480069A CH 479597 A CH479597 A CH 479597A
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CH
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triazines
nitrogen
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dibasic
preparation
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CH480069A
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English (en)
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Varsanyi Denis
Willy Dr Roth
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09GPOLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
    • C09G1/00Polishing compositions
    • C09G1/06Other polishing compositions
    • C09G1/14Other polishing compositions based on non-waxy substances
    • C09G1/18Other polishing compositions based on non-waxy substances on other substances

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Macromolecular Compounds Obtained By Forming Nitrogen-Containing Linkages In General (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Herstellung neuer     wachsartiger        Triazine       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur  Herstellung neuer wachsartiger     Triazine.     



  Unter dem Begriff      Oberflächenveredlungsmittel      sollen in der vorliegenden Beschreibung Mittel verstan  den werden, die zum Schutz und zur Veredlung von  Oberflächen aller Art Verwendung finden können, zum  Beispiel zur Behandlung von Oberflächen aus anorga  nischen Materialien, zum Beispiel aus Stein,     Steinzeug,     Metall usw. und aus organischen Materialien, zum Bei  spiel aus Holz, Leder, Kunststoffen sowie Textilien und  Papier.  



  Es wurde gefunden, dass     Triazinderivate,    die zwei  an verschiedene Stickstoffatome eines mehrbasischen  Amins gebundene     2-Guanidino-4-amino-s-triazinyl-(6)-          Gruppen    aufweisen, wachsartige Eigenschaften besitzen  und dadurch als Bestandteile von     Oberflächenver-          edlungsmitteln    wertvoll sind.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  von wachsartigen     Triazinen    der Formel I:  
EMI0001.0015     
    in der       R"    R2 und     R3    unabhängig voneinander je eine durch  einen oder zwei organische Reste substi  tuierte     Aminogruppe    oder einen über ein       Ringstickstoffatom    gebundenen,     unsubsti-          tuierten    oder     substituierten,    gesättigten  3- bis 7gliedrigen     Stickstoff-Heterocyclus,

       der weitere     Heteroatome    aufweisen kann  und    X einen durch zwei verschiedene Stickstoff  atome an die beiden     Triazinringe    gebun  denen zweiwertigen Rest eines mehr  basischen Amins oder eines mindestens  zweibasischen     Stickstoff-Heterocyclus    be  deuten,  ist dadurch gekennzeichnet, dass man zwei Äquivalente  eines     2-Guanidino-4-amino-s-triazins    der Formel     II     
EMI0001.0029     
    in der       Hal    ein Halogenatom bis zur Atomnummer  35 und       R1,        R2    und     R,    die oben angegebenen Bedeutungen ha  ben,

         mit    einem Äquivalent eines mehrbasischen     Amis    oder  einer mindestens zweibasischen, stickstoffhaltigen     hetero-          cyclischen    Verbindung in Gegenwart eines säurebinden  den Mittels     beiTemperaturen    zwischen 100 und 300  C,  gegebenenfalls in     Gegenwart    eines     Lösungs-    oder Ver  dünnungsmittels, umsetzt.  



  Die als     Substituenten    von     Aminogruppen        R1,        R2    und       R"        vorkommenden    organischen Reste sind     aliphatische          (offenkettige    oder     cyclisch        aliphatische),    aromatische,       araliphatische    oder     heterocyclisch-substituierte        aliphati-          sche    Reste, vorzugsweise     aliphatische    Reste,

   bei denen  es sich insbesondere um     geradkettige    oder verzweigte       Alkyl-    und     Alkenylreste    mit 1 bis 22     Kohlenstoffatomen     handelt. Der     aliphatische        Substituent    einer primären           Aminogruppe    ist vorzugsweise ein solcher mit 6 bis 22       Kohlenstoffatomen    und insbesondere 10 bis 22     C-Ato-          men,

      während bei den beiden Resten einer sekundären       Aminogruppe    der eine vorzugsweise ein     Alkyl-    oder       Alkenylrest    mit 1 bis 6     Kohlenstoffatomen    und der  andere ein solcher mit 6 bis 22     Kohlenstoffatomen    ist.  Diese     Alkyl-    und     Alkenylreste    können     unsubstituiert     oder ein- oder     mehrfach        substituiert    sein.

   Als gesättigte,  überein     Ringstickstoffatom    gebundene     Stickstoff-Hetero-          cyclen    kommen vorzugsweise 5- bis 7gliedrige Ring  systeme, die ausser Stickstoff noch andere     Heteroatome     als Ringglieder, wie Sauerstoff und Schwefel enthalten  können, zum Beispiel     Pyrrolidin,        Piperidin,        Piperazin,          1-Alkylpiperazin,        Morpholin,        Thiomorpholin    sowie       Hexahydro-azepine    und     -diazepine    in Betracht.

   Diese       Heterocyclen    können     unsubstituiert    oder ein- oder mehr  fach substituiert sein, zum Beispiel durch     Alkyl,    Halo  genalkyl und andere     Substituenten.     



  Als das Brückenglied X bildende Reste     mehrbasi-          scherAmine    kommen die Reste     aliphatischer    Polyamine,  wie zum Beispiel des     Äthylendiamins,        Hexamethylen-          diamins,        N,N-Bis-(y-aminopropyl)-N-methylamins,    die  Reste aromatischer Polyamine, wie zum Beispiel der       Phenylendiamine,    .der     Diamino-diphenylalkane,    des     1-          Amino-3-aminomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexans,    der       heterocyclischen    Polyamine, wie zum Beispiel des     2,

  6-          Diaminopyridins    sowie Reste mindestens zweibasischer       hydrierter        Stickstoff-Heterocyclen,    wie zum Beispiel der  Rest des     Piperazins,    in Betracht.  



  Als     Lösungs-    oder Verdünnungsmittel kommen ins  besondere     höhersiedende    organische Lösungsmittel,  deren Siedepunkt über<B>100'C</B> liegt, zum Beispiel     ali-          phatische    und aromatische     Kohlenwasserstoffe,    wie       höhersiedende        Petrolfraktionen,        Toluol,        Xylole;

          haloge-          nierte        Kohlenwasserstoffe,    wie Chlorbenzol,     höhersie-          dende    Äther,     N-alkylierte        Säureamide,        Sulfoxide    usw.,  in Frage.  



  Als säurebindende Mittel im Sinne des Verfahrens  sind sowohl anorganische Basen, wie     Carbonate    und       Hydroxide    von     Alkalimetallen    und     Erdalkalimetallen,     als auch organische Basen, wie     tertiäre    Amine, zum  Beispiel     Pyridin    und     Collidin,    verwendbar. In manchen  Fällen ist es vorzuziehen, als     Lösungs-    oder Verdün  nungsmittel ein     tertiäres    Amin, wie zum Beispiel     Pyri-          din,    zu verwenden, welches gleichzeitig die Funktion  eines Lösungsmittels und die eines säurebindenden Mit  tels ausübt.  



  Die neuen     Triazine    der Formel I besitzen charakte  ristische Schmelzpunkte und haben     wachsartige    Eigen  schaften; sie können daher anstelle handelsüblicher na  türlicher und synthetischer Wachse oder zusammen mit  diesen zur Behandlung und Veredlung von Oberflächen  aller Art verwendet werden. Sie besitzen die für die  natürlichen Wachse charakteristischen Eigenschaften,  wie Löslichkeit in Fettlösungsmitteln,     Mischbarkeit    mit  natürlichen und synthetischen Wachsen und lassen sich  unter Zugabe von geeigneten     Emulgatoren    in Wasser zu       feindispersen    Emulsionen aufbereiten.

   Die neuen Ver  bindungen ergeben Beläge, die resistent gegen Chemi  kalien, insbesondere gut     alkalibeständig    sind. In ihrer  hervorragenden Eignung als Wachse sind sie den     Mon-          tansäureestern    praktisch gleichwertig. Die neuen     Tri-          azine    eignen sich     ferner    zum Weichmachen von Texti  lien aller     Art.     



  Die folgenden Beispiele beschreiben die Herstellung  der neuen     Triazine.    Wenn nichts anderes vermerkt ist,    Teile bedeuten darin Gewichtsteile und die Tempera  turen sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  a) 246 Teile     [4,6-Dichlor-s-triazinyl-(2)]-imidocar-          bonylchlorid    werden in 500     Volumteilen        Tetrachlarkoh-          lenstoff    gelöst und unter intensivem Rühren bei 0-5   mit einer Lösung von 810 Teilen     n-Octadecylamin    in  7500     Volumteilen        Tetrachlorkohlenstoff    versetzt.

   An  schliessend wird eine Lösung von 175 Teilen     Natrium-          carbonat    in 1500     Volumteilen    Wasser     zugetropft.    Das  Reaktionsgut wird dann langsam erwärmt und 5 Stun  den lang am Rückfluss erhitzt. Nach beendeter Reaktion  wird das Lösungsmittel     abdestilliert    und der Rückstand  mit 3000     Volumteilen    Aceton     verrührt.    Der ungelöste  Anteil wird abgesaugt, mit Wasser gründlich gewaschen  und getrocknet.

   Man erhält     2-(1',3'-Di-n-octadecyl-          guanidino)-4-n-octadecylamino-6-chlor-s-triazin,    das  nach dem     Umkristallisieren    aus Äthylalkohol bei 94 bis  96      schmilzt.     



  b) 945 Teile     2-(1',3'-Di-n-octadecylguanidino)-4-n-          octadecylamino-6-chlor-s-triazin    und 35 Teile Äthylen  diamin werden in 4000     Volumteilen        Xylol    warm gelöst  und unter Rühren mit 45 Teilen     pulverisiertem        Natrium-          hydroxid    versetzt. Anschliessend wird das Reaktionsgut  unter Stickstoff am Rückfluss mit     Wasserabscheider    er  hitzt. Nach der beendeten     Wasserabscheidung    wird die  Mischung weitere 3 Stunden am     Rückfluss    erhitzt.

   Das  Reaktionsgut wird heiss     filtriert,    das Filtrat im Vakuum  zur Trockene eingedampft und der Rückstand mit 5000       Volumteilen    Aceton angerührt. Der feste ungelöste An  teil wird abgetrennt, mit Wasser gründlich gewaschen  und im Vakuum getrocknet. Man erhält     2,2'-Äthylendi-          imino-bis-        [4-(1',3'-di-n-octadecylguanidino)-6-n-octade-          cylamino-s-triazin],    das nach dem     Umkristallisieren    aus       Essigsäureäthylester    bei 82-84  schmilzt.  



  Auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise werden  unter Verwendung von     Triazinen    der allgemeinen For  mel     1I    (2     Mol)    und eines mehrbasischen Amis oder einer  mindestens zweibasischen stickstoffhaltigen     heterocycli-          schen    Verbindung (1     Mol)    die folgenden Verbindungen  erhalten:

    
EMI0002.0132     
  
    Verbindungen <SEP> Schmelzpunkt
<tb>  2,2'-Äthylendiimino-bis-[4-(1',3'-dimethyl  l',3'-di-n-octadecylguanidino)-6-methyl-n  octadecylamino-s-triazin] <SEP> 48-510
<tb>  2,2'-[Methylimino-bis-(trimethylenimino)]  bis-[4-(1",3"-di-n-octadecylguanidino)-6-n  octadecylamino-s-triazin] <SEP> 94-96 
<tb>  N,N'-Bis-[2-(1',3'-di-n-octadecylguanidino)  4-n-octadecylamino-s-triazinyl-(6)]-1-amino  3-aminomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexan <SEP> 86-89 
<tb>  2,2'-(Piperazin-1,4-diyl) <SEP> bis-[4-(1",3"-di  n-octadecylguanidino)-6-n-octadecylamino  s-triazin] <SEP> 58-62 
<tb>  2,2'-(Piperazin-1,4-diyl)-bis-[4-(1",3"-di  methyl-1 <SEP> ",3"-di-n-octadecylguanidino)-6  methyl-n-octadecylamino-s-triazin] <SEP> 40-42

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung wachsartiger Triazine der Formel I EMI0003.0002 in der R1, R2 und RS unabhängig voneinander je eine durch einen oder zwei organische Reste substi tuierte Aminogruppe oder einen über ein Ringstickstoffatom gebundenen, unsubsti- tuierten oder substituierten, gesättigten 3- bis 7gliedrigen Stickstoff-Heterocyclus,
    der weitere Heteroatome aufweisen kann und X einen durch zwei verschiedene Stickstoff atome an die beiden Triazine gebun denen zweiwertigen Rest eines mehr basischen Amins oder eines mindestens zweibasischen Stickstoff-Heterocyclus be deuten, dadurch gekennzeichnet, dass man zwei Äquivalente eine 2-Guanidino-4-amino-s-triazins der allgemeinen Formel II EMI0003.0019 in der Hal ein Halogenatom bis zur Atomnummer 35 und R1,
    R2 und R3 die oben angegebenen Bedeutungen ha ben, mit einem Äquivalent eines mehrbasischen Amis oder einer mindestens zweibasischen, stickstoffhaltigen hetero- cyclischen Verbindung in Gegenwart eines säurebinden den Mittels bei Temperaturen zwischen 100 und 300 C umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch zur Herstellung von Triazinen der Formel I, in der mindestens eines der Symbole R1, R2 und R3 eine durch einen aliphatischen Rest mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen substituierte Aminogruppe darstellt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umset zung in Gegenwart eines Lösungs- oder Verdünnungs mittels durchgeführt wird.
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