CH480350A - Verfahren zur Herstellung von neuen, kondensierten heterocyclischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen, kondensierten heterocyclischen Verbindungen

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CH480350A
CH480350A CH1363366A CH1363366A CH480350A CH 480350 A CH480350 A CH 480350A CH 1363366 A CH1363366 A CH 1363366A CH 1363366 A CH1363366 A CH 1363366A CH 480350 A CH480350 A CH 480350A
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Wilfried Dr Graf
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen, kondensierten heterocyclischen Verbindungen
Dr. Wilfried Graf, Binningen, ist als Erfinder genannt worden
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen, kondensierten heterocyclischen Verbindungen.



   Verbindungen der allgemeinen Formel I,
EMI1.1     
 in welcher   Ri    und R2 je Wasserstoffatome, niedere Alkyloder Alkoxygruppen oder Halogenatome, R3 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe, R4 und Rs Benzylgruppen, wovon eine im Phenylkern substituiert sein kann, durch insgesamt höchtsens zwei der folgenden Gruppen, niedere   Alkyl-und/oder    Alkoxy-,   Hydroxy-,      Halogen-od.    die   Methylendioxygruppen,    od. 1, 2 od. 3 bedeuten, sind bisher nicht bekanntgeworden.

   Wie nun gefunden wurde, besitzen diese neuen Verbindungen, ihre Additionssalze mit anorganischen und   organischen Säu-    ren, ihre quaternären Salze, sowie ihre   N-Oxide, wertvolle    pharmakologische Eigenschaften, insbesondere   entzün-      dungshemmende,      analgotische,    hypotensive, spasmolytische, sedative und antitussive Wirksamkeit. Sie können oral, rektal oder in Form wässriger Lösungen auch parenteral, z.   B.    zur Behandlung von rheumatischen und andern entzündlichen Krankheiten, zur Linderung und Behebung   von Schmerzen, von Hustenreizen    oder Erregungszuständen verschiedener Genese verabreicht werden.



   In den Verbindungen der allgemeinen Formel I und den zugehörigen Zwischenprodukten können   Ri    und   Ra    durch
Benzyl-, o-Fluorbenzyl-, m-Fluorbenzyl-,    p-Fluorbenzyl-, m-Chlorbenzyl-, p-Chlorbenzyl-, m-Methylbenzyl-, p-Propylbenzyl-, p-Methoxybenzyl-, p-Athoxybenzyl-,   
3, 4-Dimethoxybenzyl-, 3,4-Methylendioxybenzyl-,    m-tHydroxybenzyL-oder   
3-Methoxy-4-hydroxybenzylgruppen verkörpert sein.



   Zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I setzt man einen reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der allgemeinen Formel II,
EMI1.2     
 in welcher R1, R2, R3 und   n    die unter Formel I   angege-    bene Bedeutung haben, insbesondere ein Halogenid, einen   Arensulfonsäure-oder Methansulfonsäureester,    mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III,
EMI1.3     
 in welcher R4 und   R5    die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, in Gegenwart eines   säurebindeaden      Mitteis    um, und   fiihrt    gewünschtenfalls die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in ein Salz mit einer anorganischen oder organischen Säure über.



   Die Umsetzungen werden beispielsweise bei Raumtemperatur oder erhöhten Temperaturen bis etwa 120  in geeigneten   Lösungs-oder Verdünnungsmitteln,    wie überschüssigem Amin, Wasser, Alkanolen, Dialkyläthern, Dioxan, Tetrahydrofuran, Benzol oder Toluol, durchgeführt Als säurebindendes Mittel dient vorzugsweise ein Überschuss an Amin der allgemeinen Formel   III,    ferner kann z. B. auch eine tertiäre organische Base, wie Triäthylamin, Dimethylanilin oder Pyridin, Verwendung finden.



   Die heterocyclischen Ausgangsstoffe, das heisst die reaktionsfähigen Ester von Verbindungen der   allge-    meinen Formel   II,    sind ihrerseits z. B. durch Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel IV,
EMI2.1     
 in welcher   R, R.. und    n die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, mit Halogeniden, insbesondere Chloriden oder Bromiden, oder mit Anhydriden von niedern   a-Halogen-, a-Arensulfonyl-oder a-Methansulfonyloxy-    alkansäuren in An-oder Abwesenheit geeigneter Lösungs-oder Verdünnungsmittel, wie z. B. Chlorbenzol oder Dimethylformamid, in der Wärme, z. B. bei Siedetemperatur des Reaktionsgemisches, herstellbar. Die Verbindungen der allgemeinen Formel IV entstehen z.

   B. beim Erhitzen von   o-Benzoylbenzoesäuren    der   allge-    meinen Formel V,
EMI2.2     
 mit Alkandiaminen der allgemeinen Formel VI,
H2H-CH2-(CH2)n-NH2 (VI) wobei R1, R2 und n die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, vorzugsweise auf Temperaturen von 120 bis 180 , in An- oder Abwesenheit von organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Chlorbenzol, o-Dichlorbenzol, Toluol, Xylol, Amylalkohol.



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I werden anschliessend gewünschtenfalls in üblicher Weise in ihre Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren übergeführt. Beispielsweise versetzt man eine Lösung einer Verbindung der allgemeinen Formel I in einem organischen Lösungsmittel mit der als Salzkomponente gewünschten Säure oder mit einer Lösung derselben.



  Vorzugsweise wählt man für die Umsetzung organische Lösungsmittel, in denen das entstandene Salz schwer löslich ist, damit es durch Filtration abgetrennt werden kann. Solche Lösungsmittel sind z. B. Äthanol,   Methanol/Diäthyläther    oder Äthanol/Diäthyläther.



   Zur Verwendung als Arzneistoffe können anstelle freier Basen nichttoxische Säureadditionssalze eingesetzt werden, das heisst Salze mit solchen Säuren, deren Anionen bei den in Frage kommenden Dosierungen pharmazeutisch annehmbar sind. Ferner ist es von Vorteil, wenn die als Arzneistoffe zu verwendenden Salze gut   kristallisierbar    und nicht oder wenig hygroskopisch sind. Zur Salzbildung mit Verbindungen der allgemeinen Formel I können z.   B.    die Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methan  sulfonsäure, ltthansulfonsäure, ss-Hydroxyäthansulfonr    säure, Essigsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure, Mandelsäure und Embonsäure verwendet werden.



   Die neuen Wirkstoffe werden, wie weiter vorne erwähnt, peroral, rektal und parenteral verabreicht.



  Die täglichen Dosen der freien Basen, von nichttoxischen   Säreadditionssalzen, quaternären Salzen    oder N-Oxiden derselben bewegen sich zwischen 10 und 1000 mg für erwachsene Patienten. Geeignete   Doseneinheitsformen,    wie   Dragées,    Tabletten, Suppositorien oder Ampullen, enthalten vorzugsweise 10 bis   200    mg eines   erfindungs-    gemässen Wirkstoffs. Ferner kommt auch die Anwendung entsprechender Mengen von nichteinzeldosierten   Appli-    kationsformen, wie Sirups, in Betracht.



     Doseneinheitsformen für    die perorale Anwendung enthalten als Wirkstoff vorzugsweise zwischen   l    bis 90 % einer Verbindung der allgemeinen Formel   I,    eines nichttoxischen Säureadditionssalzes, quaternären Salzes oder N-Oxids einer solchen. Zu ihrer Herstellung kom  biniert    man den Wirkstoff, z.

   B. mit festen pulverförmigen Trägerstoffen, wie Lactose, Saccharose, Sorbit, Mannit ; Stärken, wie Kartoffelstärke, Maisstärke oder Amylopektin, ferner   Laminariapulver    oder Citruspulpenpulver ; Cellulosederivaten oder Gelatine, gegebenenfalls unter Zusatz von Gleitmitteln, wie Magnesium-oder Calciumstearat oder   Polyäthylenglykolen    (Carbowaxen) von geeigneten Molekulargewichten zu Tabletten oder zur   Dragee-Kernen.    Letztere überzieht man beispielsweise mit konzentrierten Zuckerlösungen, welche z. B. noch arabischen Gummi, Talk und/oder Titandioxid enthalten können, oder mit einem in leichtflüchtigen organischen Lösungsmitteln oder   Lösungsmittelgemi-    schen gelösten Lack.



   Diesen   Uberzügen    können Farbstoffe zugefügt werden, z. B. zur Kennzeichnung verschiedener   Wirkstoff-    dosen.



   Als   Doseneinheitsformen    für die rektale Anwendung kommen z. B. Suppositorien, welche aus einer Kombination eines Wirkstoffs oder eines geeigneten Salzes desselben mit einer   Neutralfettgrundlage    bestehen, oder auch   Gelatine-Rektalkapseln,    welche eine Kombination des Wirkstoffs oder eines geeigneten Salzes desselben mit   Polyäthylenglykolen      (Carbowaxen)    von geeignetem Molekulargewicht enthalten, in Betracht.



   AmpuRen zur parenteralen, insbesondere intramusku  lären    Verabreichung enthalten vorzugsweise ein wasserlösliches Salz eines Wirkstoffs in einer Konzentration von vorzugsweise 0, 5 bis 5 %, gegebenenfalls zusammen mit geeigneten   Stabilisierungsmitteln    und   PuffersubstanL    zen, in wässriger Lösung. 



   Die folgenden Vorschriften sollen die Herstellung von Tabletten und Dragees näher erläutern : a)   1000    g   1-(N-Athyl-N-benzylglycyl)-9b-phenyl-    1, 2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo [2,   1-a]      isoindol-5-on    werden mit 351, 60 g Lactose und 339, 40 g Kartoffelstärke e vermischt, die Mischung mit einer alkoholischen Lösung von 20 g Stearinsäure befeuchtet und durch ein Sieb granuliert.

   Nach dem Trocknen mischt man   320    g Kartoffelstärke, 400 g Talk, 5, 00 g Magnesiumstearat und 64 g kolloidales Siliciumdioxid zu und presst die Mischung zu 10000 Tabletten von je 250 mg Gewicht und   100    mg Wirkstoffgehalt, die gewünschtenfalls mit   Teilkerben    zur feineren Anpassung der Dosierung versehen sein können. b) Aus 250 g   1- (N-Methyl-N-benzylglycyl)-9b-phe-    nyl-1, 2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo [2,   1-a]    isoindol-5-on, 175, 90 g Lactose und der alkoholischen Lösung von 10 g Stearinsäure stellt man ein Granulat her, das man nach dem Trocknen mit 56, 60 g kolloidalem Siliciumdioxid, 165 g Talk, 20 g Kartoffelstärke und 2, 50 g Magnesiumstearat mischt und zu   10 000 Dragée-Kernen    presst.

   Diese werden anschliessend mit   einem konzentrier-    ten Sirup aus 502, 28 g   kristallisierter    Saccharose, 6 g Schellack, 10 g arabischem Gummi, 0, 22 g Farbstoff und 1, 5 g Titandioxid überzogen und getrocknet. Die erhaltenen Dragées wiegen je 120 mg und enthalten je 25 mg Wirkstoff.



   Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Herstellung der neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I und von bisher nicht beschriebenen Zwischenprodukten näher, sollen jedoch den Umfang der Erfindung in keiner Weise beschränken. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
32, 7 g   1-Chloracetyl-9b-phenyl-1,    2, 3,   9b-tetrahy-    dro-5H-imidazo [2,   1-a]      isoindol-5-on    werden mit 40, 5 g N-Athylbenzylamin und 40 ml Dioxan auf   100     erhitzt.



  Nach 15 Minuten lässt man erkalten und schüttelt mit 20 ml Wasser und   300      ml Ather aus.    Aus der Atherschicht kristallisiert beim Einengen das
1-(N-Äthyl-N-benzylglycyl)-9b-phenyl    1,    2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo [2,   1-a]    isoindol
5-on vom Smp. 126 bis   128     (aus Athylacetat und Hexan).



   Die als Ausgangsmaterial verwendete   1-Chloracetyl-    Verbindung kann z. B. wie folgt hergestellt werden :
22, 6 g   o-Benzoylbenzoesäure    werden in 7, 2 g Athylendiamin eingetragen und die Mischung allmählich auf   140     erhitzt, wobei das überschüssige Athylendiamin und das bei der Reaktion freigesetzte Wasser   abdestil-    lieren. Nach zweistündigem Rühren bei   140     wird die Schmelze erkalten gelassen und durch Zugabe von wenig Benzol zur Kristallisation gebracht. Nach dem Umkristallisieren aus Benzol erhält man das reine
9b-Phenyl-1, 2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo  [2, 1-a] isoindol-5-on vom Smp. 150 bis 151 .



   25 g des vorgenannten Produktes werden mit 34, 2 g   Chloressigsäureanhydlrid    in 100 ml Chlorbenzol 30 Minuten unter Rückfluss gekocht. Nach dem Eindampfen unter Vakuum wird der Rückstand aus Athylacetat umkristallisiert, wobei man das 1-Chloracetyl-9b-phenyl1, 2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo [2,   1-a]    isoindol-5-on vom Smp. 156 bis   158  erhält.   



   Strukturformel des ersten   Endstoffs    von Beispiel 1 :
EMI3.1     

Beispiel 2 Analog Beispiel   1    werden hergestellt : a)   l- (N-Methyl-N-benzylglycyl)-9b-pheny !-   
1, 2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo    [2, 1-a]    isoindol-5-on,    Smp. 157 bis   159     ;   b)    1-[N-Äthyl-N-(p-chlorbenzyl)-glycyl]-9b-phenyl
1, 2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo [2, 1-a]    isoindol-5-on    ; c)   1- [N-Methyl-N- (p-chlorbenzyl)-glycyl]-9b-phenyl-       1,    2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo      [2,    1-a]    isoindol-5-on    vom Smp. 112 bis 115  ;

   d)   l-[N-Methyl-N-(p-methoxybenzyl)-glycyl]-   
9b-phenyl-1, 2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo-     [2,   1-a] isoindol-5-on    vom Smp.   117    bis 120  ; e) 1-[N-Äthyl-N-(p-methoxybenzyl)-glycyl]
9b-phenyl-1, 2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo  [2,   l-au      isoindol-5-on-hydrochlorid    vom Smp.   254     unter Zersetzung ; f)   l-(N-Propyl-N-benlzylglycyl)-9b-phenyl-   
1, 2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo [2, 1-a]       isoindol-5-on    vom Smp. 117 bis   119     ;

   g)   l-(N-Athyl-N-benzylglycyl)-9b-(p-chlorphenyl3-       1,    2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo    [2, 1-a] isoindol vom Smp. 95 bis 100  ;    h) l-(N-Methyl-N-benzylglycyl)-9b-(3, 4-dimethoxy-    phenyl)-1, 2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo [2,   1-a]-    isoindol-5-on-hydrochlorid ;

   i)   1- (N-Athyl-N-benzylglycyl)-9b- (3,    4-dimethoxy    phenyl)-1,    2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo-     [2,   1-a] isoindol-5-on hydrochlorid ;    k)   l-[N-Methyl-N-(p-methoxybenzyl)-glycyl]-9b-     (3,   4-dimethoxyphenyl)-1,    2, 3, 9b-tetrahydro    5H-imidazo    [2,   1-a]      isodndol-5-on-hydrochlorid    ;   1) 1- [N-Athyl-N- (p-methoxybenzyl)-glycyl]-9b-     (3,   4-dimethoxyphenyl)-1,    2, 3, 9b-tetrahydro    5H-imidazo    [2, 1-a]isoindol-5-on-hydrochlorid vom Smp. 179 bis 180  ;

   m) 1-[N-Methyl-N-(p-chlorbenzyl)-glycyl]-9b  (3, 4-dimethoxyphenyl)-1, 2, 3, 9b-tetrahydro    5H-imidazo    [2,   1-a]      isoindol-5-on-hydrochlorid    vom Smp. 197 bis   198  ;    n)   l-[N-Athyl-N-(3, 4-dimethoxybenzyl3-glycyl]-9b-     (3,   4-dimethoxyphenyl)-1,    2, 3, 9b-tetrahydro    5H-imidazo    [2,   1-a]      isoindol-5-on-hydrochlorid    ; o)   1- (N-Propyl-N-benzylglycyl)-9b- (3,    4-dimethoxy    phenyl)-1,    2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo-     [2,   1-a]      isoindol-5-on-hydrochlorid    vom Smp.   175     ;

   p) l- [N-Methyl-N- (3, 4-dimethoxybenzyl)-glycyl]
9b-(3,4-dimethoxyphenyl)-1, 2, 3, 9b-tetrahydro    5H-imidazo    [2,   1-a] isoindol-5-on-hydrochlorid    ; q)   1- [N-Athyl-N- (3, 4-methylendioxybenzyl)-glycyl]-       9b-(3, 4-dimethoxyphenyl)-1,    2, 3, 9b-tetrahydro    5H-imidazo    [2,   1-a]      isoindol-5-on-hydrochlorid    ; r)   1- (N-Athyl-N-benzylalanyl)-9b-phenyl-       1,    2, 3, 9b-tetrahydro-5H-imidazo [2, 1-a]   isoindol-5-on-hydrochlorid    vom Smp. 196 bis 198  ;

   s)   1- [N-Athyl-N- (3, 4-dimethoxybenzyl)-glycyl]-   
9b-phenyl-1, 2, 3,   9b-tetrahydro-5H-imidazo-     [2,   1-a] isoindol-5-on    ; t)   l- [N-Methyl-N- (p-methoxyphenyl)-glycyl]-       9b-(p-methoxyphenyl)-1,    2, 3, 9b-tetrahydro
5H-imidazo[2,1-a]isoindol-5-on vom Smp.   130    bis 131  ; u)   1-fN-Methyl-N- (3, 4-methylendioxybenzyl)-       9b- (3, 4-dimethoxyphenyl)-1,    2, 3, 9b-tetrahydro   5H-imidazof2, 1-a] isoindol-5-on-hydrochlorid    vom Smp. 192 bis   193 .   



   Beispiel 3
34, 0 g 1-Chloracetyl-10b-phenyl-1,3,4,10b-tetrahydropyrimido [2,   1-a]    isoindol-6   (2H)-on    (Herstellung siehe Beispiel 4) werden in 40 ml Dioxan gelost und mit 36, 3 g N-Methylbenzylamin während 10 Minuten auf   100     erhitzt. Nach dem Abkühlen wird mit 20 ml Wasser und   300    ml Äther geschüttelt. Aus der Ätherphase isoliert man beim Einengen das
1- (N-Methyl-N-benzylglycyl)-10b-phenyl    1,    3, 4,   1 0b-tetrahydro-pyrimido    [2,   1-a] isoindol-   
6 (2H)-on vom Smp. 126 bis 127,   5     (aus Athylacetat und Hexan).



   Analog wird hergestellt :
1-(N-Äthyl-N-benzylglycyl)-10b-phenyl
1,3,4,10b-tetrahydro-pyrimido[2,1-a]isoindol
6 (2H)-on vom Smp. 141 bis   144 .   



   Die   1-Chloracetyl-Verbindung    zur Herstellung obiger Endstoffe werden z. B. wie folgt erhalten :
22, 6 g o-Benzoylbenzoesäure und 8, 9 g 1, 3-Propandiamin werden innerhalb einer Stunde auf   140     erhitzt und eine Stunde bei dieser Temperatur gehalten. Nach dem Erkalten wird das Rohprodukt aus etwa   300 ml    Athylacetat umkristallisiert. Man erhält so das    lOb-Phenyl-1,    3, 4,   10b-tetrahydro-pyrimido-     [2,   1-a] isoindol-6 (2H)-on    vom Smp. 176 bis   177 .   



   26, 4 g dieser Verbindung werden mit   100    ml Dimethylformamid und 34, 2 g   Chloressigsäureanhydrid    30 Minuten auf 90 bis   95     erhitzt. Hierauf wird die Lösung mit viel Wasser versetzt und das amorph ausfallende Rohprodukt in Benzol gelöst. Diese Lösung wird mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft.



   Der Rückstand wird aus einem Gemisch von je etwa 40 ml Methanol und Cyclohexan umkristallisiert. Man erhält das    l-Chloracetyl-lOb-phenyl-1,    3, 4, 10b-tetrahydro pyrimido [2,   1-a] isoindolL6 (2H)-on    vom Smp.   157 .   



   Strukturformel des ersten Endstoffs von Beispiel 3 :
EMI4.1     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen, kondensierten heterocyclischen Verbindungen der allgemeinen Formel I, EMI4.2 in welcher R1 und R2 je Wasserstoffatome, niedere Alkyloder Alkoxygruppen oder Halogenatome, R3 ein Wasser stoffatom oder eine niedere Alkylgruppe, R4 und R5 Benzylgruppen, wovon eine im Phenylkern substituiert sein kann, durch insgesamt höchstens zwei der folgenden Gruppen, niedere Alkyl- und/oder Alkoxy-, Hydroxy-, Halogen- oder durch die Methylendioxygruppe, und n 1, 2 oder 3 bedeuten, und ihren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man einen reaktionsfähigen Ester einer Verbindung der allgemeinen Formel II, EMI4.3 in welcher RI, Ra,
    R3 und n die e unter Formel I angegebene Bedeutung haben, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III EMI5.1 in welcher R4 und RÏ die unter Formel I angegebene Bedeutung haben, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels umsetzt und gewünschtenfalls die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in ein Salz mit einer anorganischen oder organischen Säure überführt.
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