CH480717A - Längswasserdichtes Fernmeldekabel - Google Patents

Längswasserdichtes Fernmeldekabel

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Publication number
CH480717A
CH480717A CH479869A CH479869A CH480717A CH 480717 A CH480717 A CH 480717A CH 479869 A CH479869 A CH 479869A CH 479869 A CH479869 A CH 479869A CH 480717 A CH480717 A CH 480717A
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CH
Switzerland
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water
gas
cable
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telecommunication cable
Prior art date
Application number
CH479869A
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English (en)
Inventor
Haarmann Dietrich Ing Dr
Original Assignee
Kabel Metallwerke Ghh
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17—Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28—Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather
    • H01B7/282—Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable
    • H01B7/285—Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable
    • H01B7/288—Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable using hygroscopic material or material swelling in the presence of liquid
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00—Communication cables or conductors

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description


      Längswasserdichtes    Fernmeldekabel    Die vorliegende Erfindung betrifft ein längswasser  dichtes Fernmeldekabel mit einer aus Adern mit einer  feuchtigkeitsunempfindlichen Hohlraum- oder Volliso  lation bestehenden Kabelseele.  



  Bei Fernmeldekabeln ist es bekanntlich erforder  lich, das Eindringen von Feuchtigkeit in das verlegte  Kabel nach Möglichkeit zu verhindern oder zumindest  das Eindringen von Feuchtigkeit auf einen kleinen  Raum zu beschränken. In ganz besonderem Masse gilt  dies für Fernmeldekabel, deren Kabelseele aus Adern  mit einer     feuchtigkeitsunempfindlichen        Hohlraumisola-          tion    oder einer Vollisolation aus Kunststoff besteht,  oder Adern deren     Isolationsfläche    allseitig geschlossen  und aus einem     feuchtigkeitundurchlässigen    Material  aufgebaut ist.

   Bei solchen Adern vermag sich nämlich  ins Kabel eingedrungenes Wasser zwischen der Kabel  seele und dem Mantel, aber auch in den durch die  Adern gebildeten Zwickeln in längsaxialer Richtung  der Kabelseele auszubreiten. Dies kann dazu führen,  dass erst nach geraumer Zeit der Wassereinbruch be  merkt wird, sei es dass an irgendeiner Stelle einer Ader  ein Isolationsfehler vorliegt und dadurch diese Ader  über das Wasser am Erdpotential zu liegen kommt,  oder sei es, dass das Wasser an eine     Verbindungs-    oder       Abzweigungsmuffe    gelangt ist und dort einen     Kurz-          schluss    zwischen den Adern hervorruft.

   Da nunmehr  ein relativ langes Stück Kabel unter Wasser steht, ist  es meist erforderlich das Kabel auszuwechseln, denn es  ist recht schwierig und zeitraubend die eigentliche       Wassereinbruchstelle    im Mantel zu     finden,    diese zu  verschliessen und das Kabel wieder betriebstüchtig zu  machen.  



  Um diese Wanderung des Wassers innerhalb eines  Fernmeldekabels zu unterbinden, ist bereits vorge  schlagen worden, einen     aufschäumbaren    Kunststoff in  und um die Kabelseele anzubringen, der dann in aufge  schäumtem Zustand eine absolute     Längswasserdichtig-          keit    des Kabels ergibt. Dieser Vorschlag hat auch recht  gute Ergebnisse bezüglich der     Längswasserdichtigkeit     gezeigt, jedoch besteht ein erheblicher Nachteil dieses    Vorschlages darin, dass das Kabel, nachdem der  Kunststoff     ausgeschäumt    ist, eine so hohe     Steifigkeit          aufweist,    dass es nahezu nicht mehr     aufgetrommelt     werden kann.

   Versuche, die erforderliche Flexibilität  durch Variation des     Aufschäumgrades    zu erreichen,  sind fehlgeschlagen, da bei einer Erhöhung des     Auf-          schäumgrades    und damit bei wachsender Flexibilität  die     Längswasserdichtigkeit    erheblich sinkt, so dass bei  Erreichen der erforderlichen Flexibilität die ge  wünschte     Längswasserdichtigkeit    nicht mehr vorhan  den ist.  



  Das erfindungsgemässe Fernmeldekabel ist dadurch  gekennzeichnet, dass mindestens um die Kabelseele  eine Schicht aus einem bei Zutritt von Wasser ein Gas  entwickelndes Material vorgesehen ist.  



  Das Kabel wird also nicht bereits während der Fer  tigung längswasserdicht ausgebildet, sondern es ist  lediglich     längswasserdichtfähig    aufgebaut und die       Längswasserdichtigkeit    wird erst nach der Verlegung,  wenn also die Flexibilität keine Rolle mehr spielt, er  zeugt, und zwar nur an der Stelle, an der ein Wasser  einbruch auftritt. Die Abdichtung erfolgt dadurch, dass  an der Stelle des Wassereinbruchs das dort vorhan  dene, bei Zutritt von Wasser ein Gas entwickelnde  Material örtlich Gas entwickelt und dadurch die Was  sereinbruchstelle verstopft. Der in und an der Ein  bruchstelle herrschende Druck des Gases ist dem von  aussen wirkenden Wasserdruck entgegengesetzt. Das  Zufliessen des Wassers in das Kabel endet dann, wenn  beide Drücke einander dem Betrage nach gleich sind.

    Nach einiger Zeit wird der Gasdruck durch Druckaus  gleich mit den benachbarten Kabelstücken absinken, so  dass weiteres Wasser in das Kabel eindringen kann,  dort wiederum ein Gasen hervorruft, was den Gas  druck erhöht und damit ein weiteres Eindringen des  Wassers     verhindert     Schliesslich wird nach einiger Zeit das gesamte  Kabel unter einem konstanten Gasdruck stehen, der  dem Betrag nach gleich gross ist, wie der an der Was  sereinbruchstelle herrschende Wasserdruck, so dass      nunmehr in das Kabel kein Wasser mehr einzudringen  vermag.  



  Ein solches Kabel hat den Vorteil, dass, zumindest  bei Verwendung eines geeigneten Gas     bildenden    Mate  rials, die Fehlerortung durch das an der     Wasserein-          bruchstelle    ausströmende Gas sehr einfach sein kann.  Darüber hinaus kann durch Auswahl geeigneter, Gas  entwickelnder Materialien eine Störung der     übertra-          gungseigenschaften    des Kabels vermieden werden, da  das Wasser durch die chemische Reaktion vollständig  in Gas umgesetzt werden kann und somit die     Dielektri-          zitätskonstante    und damit die Kapazität zwischen den  einzelnen     Adern    kaum     verändert    wird.

   Die sonst bei  einem     Wassereinbruch        üblicherweise    vorhandene       Dämpfungserhöhung    und Reflexionsstelle, die sich     zu-          gegebenermassen    kaum störend auf die     übertragungs-          eigenschaften    auswirken, entfällt bei einem solchen  Kabelaufbau ganz.  



  Das Gas entwickelnde Material kann in sämtlichen,  im Kabel auftretenden Hohlräumen - wie in den     Zwik-          keln    zwischen den Adern und den Adern und dem  Mantel - vorhanden sein. Da das Gas jedoch in sämt  liche Zwischenräume gelangen kann, genügt es in den  meisten Fällen für die     geforderrter        Längswasserdichtig-          keit,    wenn nur um die Kabelseele eine entsprechende  Schicht angeordnet ist.  



  Das bei Zutritt von Wasser Gas entwickelnde  Material ist mit Vorteil gleichmässig über die gesamte  Kabellänge aufgebracht. Dies erleichtert einmal den       Aufbringvorgang    und gewährleistet zum anderen, ins  besondere wenn nur um die Kabelseele eine entspre  chende Schicht angeordnet ist, dass ein Wasserein  bruch grundsätzlich zuerst auf die Gas entwickelnde  Materialschicht trifft, das Wasser also nicht zwischen  den Adern hindurch in das Kabelinnere gelangen kann.

    Als     Schichtenmaterial    können alle bei Zutritt von Was  ser Gas entwickelnde Materialien verwendet werden,  mit Vorteil solche, bei denen während des chemischen  Prozesses keine Säuren, Laugen oder andere     agressive     Flüssigkeiten entstehen, wie beispielsweise Karbide,       Calciumhydrid,        Calciumoxyd,    einige     Erdalkalimetalle          ete.       Diese Stoffe können in Form einer zähflüssigen  Masse aufgebracht werden, aus     fertigungsteehnischen     Gründen jedoch am zweckmässigsten in feinpulveri  sierter Form, wobei das pulverförmige Material über  eine Lackschicht auf die einzelnen Lagen und/oder den  einzelnen Adern festgelegt ist.  



  Die Wahl der Schichtdicke hängt im wesentlichen  von dem verwendeten Material bzw. von dessen Gas  bildung ab. So kann bei einem Material mit einem  hohen     Gas-Materialvolumen-Verhältnis    die Schicht  relativ dünn ausgebildet sein, während bei einem nie  deren     Gas-Materialvolumen-Verhältnis    eine dickere  Schicht notwendig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Längswasserdichtes Fernmeldekabel mit einer aus Adern mit einer feuchtigkeitsunempfindlichen Hohl raum- oder Vollisolation bestehenden Kabelseele, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens um die Kabelseele eine Schicht aus einem bei Zutritt von Was ser ein Gas entwickelndes Material vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Längswasserdichtes Fernmeldekabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei Zutritt von Wasser ein Gas entwickelndes Material vorgesehen ist, bei dem bei der Gasentwicklung keine agressiven Flüssigkeiten entstehen. 2.
    Längswasserdichtes Fernmeldekabel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus bei Zutritt von Wasser ein Gas entwickelnde Schicht oder Schichten aus einem fein pulverigen Material bestehen, das über eine Lack schicht auf den einzelnen Lagen und/oder den einzel nen Adern festgelegt ist. 3. Längswasserdichtes Fernmeldekabel nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus bei Zutritt von Wasser ein Gas entwickelnde Schicht oder Schichten gleichmässig über die gesamte Kabellänge aufgebracht sind.
CH479869A 1967-10-14 1968-10-12 Längswasserdichtes Fernmeldekabel CH480717A (de)

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CH1520168A CH486753A (de) 1967-10-14 1968-10-12 Längswasserdichtes Fernmeldekabel

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CH479869A CH480717A (de) 1967-10-14 1968-10-12 Längswasserdichtes Fernmeldekabel

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