CH481028A - Kohle- oder Graphitkörper und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Kohle- oder Graphitkörper und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
CH481028A
CH481028A CH817161A CH817161A CH481028A CH 481028 A CH481028 A CH 481028A CH 817161 A CH817161 A CH 817161A CH 817161 A CH817161 A CH 817161A CH 481028 A CH481028 A CH 481028A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
diameter
container
sep
longitudinal direction
thermal expansion
Prior art date
Application number
CH817161A
Other languages
English (en)
Inventor
C Thomas Edward
Original Assignee
Great Lakes Carbon Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Great Lakes Carbon Corp filed Critical Great Lakes Carbon Corp
Priority to CH817161A priority Critical patent/CH481028A/de
Publication of CH481028A publication Critical patent/CH481028A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/14Arrangements or methods for connecting successive electrode sections
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/515Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on non-oxide ceramics
    • C04B35/52Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on non-oxide ceramics based on carbon, e.g. graphite
    • C04B35/528Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on non-oxide ceramics based on carbon, e.g. graphite obtained from carbonaceous particles with or without other non-organic components
    • C04B35/532Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on non-oxide ceramics based on carbon, e.g. graphite obtained from carbonaceous particles with or without other non-organic components containing a carbonisable binder
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)

Description


  Kohle- oder     Graphitkörper    und Verfahren zu deren     Herstellung       Die Erfindung betrifft Kohle- oder     Graphitkörper     mit besonders guten Eigenschaften bei Wärmeausdeh  nung, insbesondere Nippel aus Graphit zur Verbindung  von Kohle- und     Graphit-Elektroden    miteinander und ein  Verfahren zu deren Herstellung.  



  Ein am meisten gebräuchliches Verfahren zur Ver  bindung von Elektroden in einer Säule für elektrische  Öfen besteht in einer Anordnung mit Gewinde zum     An-          schluss    der weiblichen Enden (Fassungen) für den     An-          schluss    von Elektroden. Man bezeichnet eine solche An  ordnung als     Elektrodenfassung    und man kann zahlreiche  Gesichtspunkte geltend machen, um dieser Anordnung  den Vorzug zu geben und die Verbindungsart als das  für diese Zwecke beste System bezeichnen, wenn man alle  Faktoren berücksichtigt, die bei ihrer Verwendung be  achtet werden müssen.

   Der Nippel hat notwendigerweise  einen verringerten Querschnitt, verglichen mit der Säule,  die ihn trägt, da er normalerweise eine höhere Zugkräf  tigkeit aufweisen sollte als das Gegengewicht der Säule.  Indessen tragen bestimmte Eigenschaften zu der erhöh  ten Festigkeit bei, die auch andere Eigenschaften, wie  beispielsweise die thermische Ausdehnung, günstig beein  flussen.

   Überschreitet die diametral gemessene thermi  sche Ausdehnung des Nippels diejenige der Elektroden  fassung, mit denen sie verbunden werden soll (und in  welche sie eingehüllt ist), dann entstehen     ausserordent-          lich    hohe Zug- oder Ringspannungen in den Wänden  der Fassung durch die Ausdehnung des Nippels sowohl  bei der Erwärmung des Verbindungsstückes als auch bei  plötzlicher Abkühlung des erwärmten     Verbindunasstük-          kes.    Dieses Beanspruchungen können sehr wohl die     Zer-          reissfestigkeit    des Fassungsmaterials übertreffen.

   Eine  Folge dieser Zugbeanspruchung ist häufig die, dass die  Fassungswand zerbricht, wobei meistens auch diejenigen  Teile der Säule zu Bruch gehen, die unterhalb des. Sprun  ges liegen.  



  Man hat bereits vorgeschlagen, derartige Fassungs  sprünge dadurch zu vermeiden, dass man besonders ge  staltete Nippel oder Klemmen verwendete. Man     könnte     zwar durch Einschneiden von     Schlitzen    in verschiedene  besonders wichtige Teile des Nippels eine übermässige  Ausdehnung des Nippels beim Erwärmen im allgemeinen    wirksam verhindern; anstatt seinen Durchmesser auszu  dehnen, würde der Nippel dann in den geschlitzten Be  reich ausweichen. Derartige Verfahren zeitigten im all  gemeinen geringe Erfolge, führen aber wegen der Ent  fernung konstruktiv wichtiger Teile des Nippels immer  zu einer Schwächung der Gesamtanordnung.  



  Bei der Herstellung von Nippeln für     Graphit-Elektro-          den    war es bisher im allgemeinen üblich, normalen     Öl-          koks    zu verwenden, beispielsweise solchen, wie er     beim     Verkoken von     Vorschaltölen    oder reduzierten     Grude-          ölen    in den üblichen Kokereien (mit Verzögerung arbei  tenden Kokereien, Muschelbrennereien, usw.) verwendet  wird.

   Nippel aus solchen     Kokereiergebnissen    haben im  allgemeinen eine bemerkenswerte Allgemeinfestigkeit,  aber auch verhältnismässig hohe Koeffizienten der Wär  meausdehnung     (C.T.E.).    Werden solche Nippel bei Elek  troden verwendet, die aus einer Kohle gleicher Güte  hergestellt sind, dann ist das Problem ihrer Verbindung  nicht so schwierig, obwohl eine solche Anordnung we  gen anderer Erwägungen ausgesprochen nachteilig ist.

    Werden dagegen solche Nippel     benutzt,    um     Elektroden     aus     Elektrodenkohle    höherer Qualität anzuschliessen,  dann ergeben sich Lösungen, wie sie     beispielsweise    mit  der Kohle mit einer nadelähnlichen Struktur zu erreichen  sind, etwa wie in der     USA-Patentschrift    Nr. 2 775 549  beschrieben, die während der     Extrusion    eine     parallel-          gerichtete    Ausrichtung aufweist;

   es treten dann aber  trotzdem wegen der grösseren thermischen Ausdehnungs  fähigkeit des Nippels gegenüber derjenigen der     Elektro-          denfassungen    häufig Fassungssprünge auf.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen       Graphitformkörper    zu schaffen, der sich zur Verbindung  von Elektroden mit grossem Durchmesser eignet, der  eine     Bruchfestigkeit    von mehr als 140     kg/cmz    aufweist  und dadurch gekennzeichnet ist,     dass    der in der Quer  richtung gemessene durchschnittliche     Wärmeausdeh-          nungs-Koeffizient    im Bereich von 20 bis 1400 C zwischen  45 und 49.

       10-'    und der in der Längsrichtung gemessene  durchschnittliche     Wärmeausdehnungs-Koeffizient    im Be  reich von 20 bis 1400 C zwischen 32 und 40 -     10-'    liegt,  so dass das Verhältnis des     durchschnittlichen    Koeffizien  ten in der Querrichtung zum durchschnittlichen Koeffi-      ziepten in der Längsrichtung in dem Bereich von 1,1 bis  1.5 liegt, wobei der Kohle- oder     Graphitkörper    nadelähn  liche Teilchen aufweist, von denen mehr als 25 Gewichts  prozent einen Durchmesser grösser als 0,84 mm und  mindestens 50 Gewichtsprozent einen Durchmesser klei  ner als 0,37 mm haben.  



  Die Erfindung betrifft gleicherweise ein Verfahren  zur Herstellung des erwähnten Kohle- oder     Graphitkör-          pers,    das dadurch gekennzeichnet ist, dass durch eine  Düse eine Mischung aus zerkleinertem Koks und Pech  binder herausgepresst wird, wobei letzterer durch Er  wärmung in einen plastischen Zustand gelangt und der  Koks nadelähnliche Teilchen aufweist, von denen mehr  als 25 Gewichtsprozent einen Durchmesser grösser als  0,84 mm und mindestens 50 Gewichtsprozent einen  Durchmesser kleiner als 0,37 mm haben, und wobei der  Koks einen Durchschnittswert des     Wärmeausdehnungs-          koeffizienten    im Bereich von 300 bis 800 C von weniger  als 25 -<B>10---</B> aufweist.

   und dass hierauf der Körper im  plastischen Zustand in einem Behälter in der Längsrich  tung so komprimiert und/oder in der Querrichtung so  gestreckt wird, dass nach dem anschliessenden Brennen  und     Graphitieren    das gebrannte und graphitierte Erzeug  nis im Bereich     con    20 - 1400 C einen     Wärmeausdeh-          nungskoeffizienten    in Querrichtung von 45 bis 49 .

       10-7     und in Längsrichtung von 32 bis 40 - 10-- aufweist, so  dass das Verhältnis des in der Querrichtung gemessenen  Durchschnittswertes zu dem in der Längsrichtung ge  messenen Durchschnittswert des     Wärmeausdehnungs-          Koeffizienten    im Bereich von 20 bis 1400 C zwischen  1,1 und<B>1.5</B><U>liegt.</U>  



  Eine Variante des Verfahrens zur. Herstellung eines  Blocks für die maschinelle Herstellung von Nippeln zur  Verbindung von     Graphitelektroden    mit einem Durch  messer von 46 bis 61 cm, kennzeichnet sich dadurch, dass  eine zylindrische     Extrusionsdüse    mit einem Innendurch  messer von 20 bis 30 cm verwendet wird und dass ein  Stück des Körpers im plastischen Zustand in einem     Ge-          senk    in der Längsrichtung komprimiert wird, wobei das       Gesenk    solche Abmessungen besitzt, dass der Durch  messer des Erzeugnisses um 10 bis     20%    bei der halben  Strecke zwischen den Enden der Erzeugnisse     vergrös-          sert    wird.

    



  Es ist gefunden werden, dass die Eigenschaften der  thermischen Ausdehnung in der Querrichtung bei einer  im Wege der     Extrusion    erhaltenen Mischung aus einer  solchen Kohle mit einem Bindemittel aus Pech geregelt  und günstig herabgesetzt werden können, wenn man das  durch     Extrusion    gewonnene Erzeugnis verschiedenen  weiteren Behandlungen unterwirft. Beispielsweise kann  das Erzeugnis nach der     Extrusion    in der Längsrichtung  komprimiert werden, während man gleichzeitig eine Ex  pansion in Richtung des Durchmessers zulässt.

   Durch  diese Verfahrensschritte kann eine Verbesserung der ther  mischen Eigenschaften erzielt werden ohne Einbusse an  anderen günstigen Eigenschaften in dem gebrannten und       graphitierten    Erzeugnis, wenn man die Dehnung in dia  metraler Richtung auf etwa 1 bis     30%    und vorzugsweise       auf    Werte zwischen etwa 10 bis     20%    begrenzt.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin  dung wird die Mischung bis zur Temperatur der     Plastifi-          zierung    erwärmt und durch eine zylindrische Düse ge  spritzt, die einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 cm  hat, um ein Ausgangsmaterial für die Nippen von Elek  troden mit einem Durchmesser von etwa 46 bis 61 cm  zu gewinnen.

   Vorzugsweise hat diese     Extrusionsdüse    eine  innere     Umrissline,    die etwa der     Schiele'schen    reibungs-    freien Kurve entspricht- Ein Stück des durch     Extrusion     gewonnenen Erzeugnisses geeigneter Länge kann dann in  axialer Richtung in einen Behälter oder in eine Form  von solcher Konstruktion gebracht werden, so dass eine  Kompression in einer Längsrichtung und eine Expansion  in Richtung des Durchmessers ermöglicht wird,

   die bei       etwa        10        bis        etwa        20%        der        halben        Strecke        zwischen        den     Enden des Erzeugnisses liegt. Der Behälter oder die Form  sollten nach ihren Enden zu konisch gestaltet sein, so  dass das komprimierte Endprodukt einen Durchmesser       l:at,    der sich in den beiden Hälften nach den Enden zu  gleichförmig verringert.

   Beim Brennen und     Graphitie-          ren    in der üblichen Weise kann das     Graphitmaterial    un  ter einem Minimum von Abfall in einen konischen Nip  pel verarbeitet werden.  



  Da sich die charakteristischen Eigenschaften der ther  mischen Ausdehnung eines     Kohlekörpers    je nach dem  Ablauf des Verfahrens und der Formgebung ändern kön  nen, ist es erforderlich, das Verfahren zu seiner Herstel  lung dadurch deutlich zu kennzeichnen, dass man den       Wärmeausdehnungs-Koeffizienten    einer speziellen Koks  sorte genau     festlegt,    die sich für die Anwendung bei der  Erfindung eignet. Die Kohle, deren     Wärmeausdehnungs-          Koeffizienten    bestimmt werden sollen, wird solange ge  mahlen bis     100%    der Teilchen durch ein Sieb mit einer  Maschenweite von 0,42 hindurchgehen.

   Dieses Koksmehl  wird dann mit einem Pechbinder gemischt und durch eine  Düse herausgepresst, die einen Durchmesser von etwa  25,4 mm hat und eine innere Umrisslinie, die der rei  bungsfreien Kurve von Schiele ähnelt. Das     herausge-          presste    Produkt wird dann wie üblich gebrannt und     gra-          phitiert.    Die Messungen der thermischen Ausdehnungs  fähigkeit werden bei 300 C und bei 800 C vorgenom  men, worauf der Durchschnittskoeffizient für diesen Be  reich berechnet wird- Dieser Durchschnittskoeffizient  sollte dann in den     Wärmeausdehnungs-Bereich    für die  betreffende Kohle fallen und zur Herstellung von Nip  peln nach dem Verfahren gemäss der Erfindung benutzt  werden.

   Dieses Messverfahren wird auch dazu     benutzt,     um den Durchschnittskoeffizienten des Nippels im Be  reich zwischen 20 und 1400 C zu bestimmen. Die Werte  der Koeffizienten, die hier genannt werden, haben die  Dimension     cm/cm/ C.     



  Die Verbesserung, die dadurch gewonnen wird, dass  der     extrudierte        Nippelblock,    der in axialer Richtung in  eine Form zusammengepresst wird, die einen etwas     grös-          seren    Durchmesser hat, ist auf die sich ergebende Nicht  ausrichtung der nadelartigen Teilchen zurückzuführen.  Wie oben bereits erwähnt, hat die     Extrusion    zur Folge,  dass die Teilchen in Richtung dieser     Extrusion    ausge  richtet sind. Diese Ausrichtung der Teilchen hat eine  tiefgreifende Wirkung auf gewisse Eigenschaften des       Kohlekörpers    als Ganzes betrachtet.

   Besonders zu er  wähnen sind von diesen Eigenschaften die Koeffizienten  der Wärmeausdehnung sowohl in der Längs- als auch in  der Querrichtung. Wird das herausgepresste  grüne  Ma  terial in der Längsrichtung komprimiert, wie es die vor  liegende Erfindung lehrt, dann kann die     anisotropische     Anordnung von Teilchen allmählich geändert werden, so  dass sich eine regelmässige     isotropische    Anordnung er  gibt.

   Infolge der annähernd     isotropischen    Anordnung der       Partikelchen    sind auch die Eigenschaften hinsichtlich der  thermischen Expansion in grösserer Annäherung     isotro-          pisch.    Hat man nun die Kompression des herausgedrück  ten Stückes weit genug getrieben, so ergibt sich eine be  merkenswerte     isotropische        Anordnung    der Teilchen und  dementsprechend praktisch     isotropische    Eigenschaften      der thermischen Expansion.

   Eine vollständige     isotropische     Anordnung ist indessen für     Nippelwerkstoff    nicht er  wünscht, weil es zur Erreichung dieses Ziels erforderlich  ist, den     longitudinalen    Koeffizienten der thermischen  Ausdehnung auf ein ungünstiges Mass zu erhöhen. Ist  dieser     longitudinale        Wärmeausdehnungskoeffizient    zu  gross, dann besteht ein zu     grosser    Unterschied zwischen  diesem und dem     longitudinalen        Wärmeausdehnungs-          Koeffizienten    der     Elektrodenfassung    aus Kohle oder Gra  phit, in welcher der Nippel befestigt werden soll.

   Das  Resultat dieser ungünstigen relativen Dehnung besteht  darin, dass Temperatursteigerungen Spannungen zur  Folge hätten, die zur Lockerung der Verbindung führen  würden. Es ist daher erforderlich, die     anisotropische     Ausrichtung von Teilchen in einem solchen Ausmass zu  ändern, dass der Querkoeffizient genügend weit herab  gesetzt wird, um     Fassungsspünge    zu vermeiden, aber auf  der anderen Seite nicht auf einen so hohen Grad, dass  sich ein Zustand herausbildet, der auch wieder eine star  ke Lockerung der Verbindung zur Folge hätte.

   Es ist  gefunden worden, dass das gewünschte Ergebnis dadurch  erreicht wird, dass man den     extrudierten        Nippelblock    in  axialer Richtung nur in einem solchen Ausmass     zusam-          menpresst,    dass man seinen Durchmesser im     Berich    von  1     bis        30c/1,        und        vorzugsweise        zwischen        10        und        2%        ver-          grössert.    Diese Beschränkungen der Zunahme,

   des Durch  messers kann auch als eine solche Zunahme des Durch  messers festgesetzt werden, dass das Verhältnis von Quer  koeffizient zum Längskoeffizienten für den Bereich von  20 bis 1400 C des komprimierten Erzeugnisses nach dem  Brennen und     Graphitieren    im Bereich von ungefähr 1,2  bis ungefähr 1,5 liegt.  



  Obwohl man bei der praktischen Ausführung des Ver  fahrens nach der Erfindung am besten so verfährt, dass  man ein festes zylindrisches, durch     Extrusion    gewonnenes  Stück auf einen grösseren Durchmesser bringt, ist es auch  möglich, die gleichen Ergebnisse durch eine Änderung  dieser einzelnen Verfahrensstufen zu erreichen.

   Ist bei  spielsweise das herausgedrückte Stück, das komprimiert  werden soll, ein hohles Rohr, dann erhält man das ge  wünschte Ergebnis erfindungsgemäss dadurch, dass man  das Rohr in einer Form oder in einem Behälter von an  nähernd gleichem Durchmesser wie ihn das herausge  drückte Stück aufweist, in axialer Richtung     zusammen-          gepresst    mit dem Ergebnis, dass der ausgehöhlte Teil  des Rohres ganz oder teilweise durch die plastische  Masse verdrängt wird.  



  Bei einer anderen Ausführungsform des Verfahrens  nach der Erfindung und wenn der zu komprimierende  herausgepresste Block einen     rechteckigen    Querschnitt  oder irgendeine unregelmässige     Querschnittsform    auf  weist, dann erhält man das gewünschte Ergebnis durch  axiale Kompression auf solche Weise, dass der Quer  schnittsbereich innerhalb der oben erwähnten Grenzen  liegt. Die Wirkung des Kompressionsvorgangs besteht  darin, dass man die     anisotropische    Anordnung der sich  aus der     Extrusion    ergebenden Teilchen in Nichtausrich  tung bringt.  



  Es gehört ferner zur Zielsetzung der Erfindung, sämt  liche Verfahren einzubeziehen, durch welche eine Zu  nahme des     Querschnittsbereichs    durch     Zusammendrük-          kung    einer herausgepressten     Vorform    mit irgendeinem  beliebigen Querschnitt in der Längsrichtung erzielt wer  den kann.

   So kann beispielsweise bei einer anderen Aus  führungsform der Erfindung die     Kohlenstoffmasse    der  oben beschriebenen Art zusammen mit einem Pechbinder,  wobei die Mischung auf eine Temperatur im Bereich von    140 bis 170 C erwärmt worden ist, durch eine Düse     her-          ausgepresst    werden, deren innere Umrisslinie ähnlich  einer Schiele-Kurve ist, wobei die Düse einen     vergrösser-          ten    Querschnitt gleichförmigen Durchmessers am Ende  des geraden Teils der Düse aufwies.

   Am Anfang des Be  arbeitungsvorganges wird das offene Ende des Abschnit  tes mit dem grösseren Querschnitt mit einem Stöpsel  verschlossen oder auf andere Weise blockiert und die  Mischung aus nadelförmigen     Kohleteilchen    und Pech  binder durch die Düse in den verbreiterten Teil gepresst,  bis letzterer vollständig gefüllt ist; hierauf wird der Stöp  sel oder die Abdichtung entfernt und die     Extrusion    fort  gesetzt, bis das Rohmaterial erschöpft ist. Die Viskosität  der Mischung der nadelförmigen Koksteilchen und des  Pechbinders werden so eingestellt, dass genügend Rei  bung oder Bremsung der Mischung an den Wänden des  verbreiterten Teiles der Düse auftreten, um einen eben  bürtigen Rückdruck während des     Extrusionsvorganges     zu erzeugen.

   Durch Einstellung des Durchmessers des  verbreiterten Teils der Düse auf den Durchmesser des  vorhergehenden geraden Teiles erreicht man den ge  wünschten Grad der Dehnung der ursprünglichen Vor  form.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens  nach der     Erfindung    werden Kohlenstoff- oder Graphit  körper mit genau eingestellten thermischen Eigenschaf  ten, insbesondere hinsichtlich ihres Verhaltens bei     longi-          tudinaler    und     transversaler    thermischer Expansion durch  eine Düse der soeben beschriebenen Art durch     Extru-          sion    herausgepresst und der Strom der kohlenstoffhalti  gen Mischung, der gerade herausgepresst worden ist, wird  durch Ausübung einer     Torsionsbewegung    auf die     her-          ausgepresste    Mischung geändert,

   wobei die     Torsions-          oder        Drallbewegung    zusätzlich zu der normalen     lamina-          ren        Axialströmung    erteilt wird, die eine     Extrusionsmi-          schung    bei einem normalen     Extrusionsvorgang    erfährt.

    Die     Torsions-    oder     Drallbewegung    wird der     Extrusions-          mischung    dadurch erteilt, dass man der Innenfläche des  profilierten Teils der Düse eine  Schraubenform  gibt,  die ähnlich der     Anbringung    von Zügen in einem Kano  nenrohr ist. Da die Charge durch den geänderten Teil  der Düse hindurchgedrückt wird, erfährt sie eine Drall  bewegung relativ zu dem Material, das in dem geraden  Teil der Düse     zusammengepresst    ist. Die     Drallbewegung     sollte in der Grössenordnung von 15  bis 45  und vor  zugsweise zwischen 25 bis 35  liegen, relativ zu bzw. um  die     Extrusionsachse    gemessen.

   Diese Art der Behand  lung bringt nicht nur die Ausrichtung der nadelartigen  Koksteilchen auseinander, um eine Einstellung der rela  tiven thermischen Expansion in der Querrichtung zu der  Längsrichtung des endgültigen Kohle- oder     Graphitkör-          pers    zu bekommen, sondern es hat sich darüber hinaus  ergeben, dass diese Art der     Extrusion        Hohlraumbildun-          gen    verringert und auch in gewissem Umfang die     Porosi-          tät,    die sich normalerweise bei solchen     Extrusionen    er  gibt, die nach den üblichen     Extrusionsverfahren    vorge  nommen werden.

   Eine Wirkung der oben erwähnten Kom  ponente der     Drallbewegung,    welche die Züge in der  Düse hervorrufen, besteht darin, dass die langen Achsen  der normalerweise geometrisch ausgerichteten     anisotro-          pischen    Koksteilchen in bezug auf die     Extrusionsachse     schräg gestellt werden und damit auch relativ zu der  Längsachse des     extrudierten    Körpers.  



  Zur besseren Erläuterung des Wesens der Erfindung  sollen im folgenden zwei verschiedene Ausführungsbei  spiele gegeben werden:      <I>Beispiel 1</I>  Ein nadelähnlicher     Petrolkoks    mit einem durchschnitt  lichen     Wärmeausdehnungs-Koeffizienten    für den Bereich  von 300 bis 800 C von 23 der     Kendall        Refining        Compa-          ny    of Bradford,     Pennsylvanie,    wurde auf eine     Teilchen-          grösse    von     60%    der Maschenweite von 0,317 mm eines       Siebes    gemahlen und in der üblichen Weise mit einem  Pechbinder gemischt.

   Die Mischung wurde dann solange  erwärmt, bis sie plastisch wurde und dann durch eine       Extrusionspresse    der Bauart, wie man sie beim     Extrudie-          ren    von Elektroden verwendet, durch eine Düse     extru-          diert,    welche die übliche innere Umrisslinie hatte, die  einer Schiele-Kurve entspricht. Das sich ergebende     extru-          dierte    Stück, welches einen Durchmesser von 25,4 cm  hatte, wurde in drei Stücke gleicher Länge geschnitten.  Zwei dieser Stücke wurden zentral in Zylindern ausge  richtet, die 28,57 cm bzw. 33,02 cm lichte Weite hatten.

    Nach erneuter Erwärmung auf die     Plastifizierungs-          temperatur    wurde ein Pressdruck von 175 kg je     cm2    in  Richtung der Längsachse eines jeden Zylinders ausge  übt, um die Durchmesser der Stücke auf diejenigen der  Zylinder auszudehnen. Das dritte Stück wurde nicht kom  primiert. Die drei Stücke wurden dann in der üblichen  Weise gebrannt und bei etwa 2900 C     graphitiert.    Es wer  den dann Messungen der thermischen Ausdehnung in der  Querrichtung und in der Längsrichtung in den entspre  chenden Stücken durchgeführt.

   Die Messergebnisse sind  in der Tabelle I zusammengefasst:  
EMI0004.0023     
  
    TABELLE <SEP> I
<tb>  Durchschnittlicher <SEP> C.T.E.-Koeffizient <SEP> (20 -1400  <SEP> C) <SEP> Durchmesser <SEP> bei <SEP> Dehnung <SEP> auf <SEP> grössere <SEP> Durchmesser <SEP> mit
<tb>  eines <SEP> extrudierten <SEP> graphitierten <SEP> Blocks <SEP> von <SEP> 25,4 <SEP> cm <SEP> und <SEP> ohne <SEP> Kompression.
<tb>  Bezugswerke <SEP> Dehnung <SEP> von <SEP> Dehnung <SEP> von
<tb>  (Durchmesser <SEP> 25,4 <SEP> cm <SEP> auf <SEP> 28,57 <SEP> cm <SEP> 25.4 <SEP> cm <SEP> auf <SEP> 30,48 <SEP> cm
<tb>  25,4 <SEP> cm) <SEP> Durchmesser <SEP> Durchmesser
<tb>  In <SEP> der <SEP> Querrichtung <SEP> *) <SEP> 51,7 <SEP> 48,8 <SEP> 45,5
<tb>  In <SEP> der <SEP> Längsrichtung <SEP> *) <SEP> 30,1 <SEP> 33,2 <SEP> 40,

  1
<tb>  Verhältnis <SEP> der <SEP> beiden <SEP> Koeffizienten <SEP> zueinander <SEP> 1,72 <SEP> 1,47 <SEP> 1,13
<tb>  *) <SEP> Multipliziere <SEP> die <SEP> Werte <SEP> mit <SEP> 10-7       Eine Prüfung dieser Messwerte ergibt, dass die Kom  pression in axialer Richtung zusammen mit der sich dar  aus ergebenden Vergrösserung des Durchmessers eine  Abnahme des Koeffizienten der     thermischen    Expansion  in der Querrichtung ergibt.

   Das auf einen Durchmesser  von 28,57 cm (das ist eine Zunahme von etwa     130/0)        ver-          grösserte    Stück erfuhr eine Verringerung seines in der  Querrichtung gemessenen Koeffizienten um etwa     5V20/0.     Das in seinem Durchmesser auf 30,48 cm vergrösserte  Stück (das ist eine Zunahme von<I>2000)</I> erfuhr eine Ver  ringerung seines in der Querrichtung gemessenen Koeffi  zienten von etwa     120/0.    In ähnlicher Weise nahm das  Verhältnis von Querkoeffizient zu Längskoeffizient in  jedem einzelnen der obigen Fälle ab.  



  In den Figuren 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung  sind die oben     angeführten    Ergebnisse und weitere Zu  sammenhänge anschaulich wiedergegeben.  



  In den Figuren der Zeichnung bezieht sich die Aus  druckweise  Strecken  auf die Zunahme des Durchmes  sers in jedem Zeitelement.         Fig.    1 zeigt den Einfluss einer Zunahme des Durch  messers auf die Quer- und     Längskoeffizienten    der ther  mischen Expansion, die sich aus der systematischen Deh  nung oder Streckung grüner     extrudierter    Blöcke ergab.  



  Die     Fig.    2 veranschaulicht die Abnahme des Verhält  nisses von Längs- zu Querkoeffizient, die sich aus der  gleichen Dehnung grüner     extrudierter    Blöcke ergab. Aus  den Kurven in beiden     Figuren    ersieht man, dass bei ge  nügend weit getriebener Dehnung das endgültige Ergeb  nis     isotropisch    ist. Wie oben bereits erwähnt worden ist,  wäre diese Bedingung für einen     Nippelblock    uner  wünscht, weil sie zu losen Verbindungen führen würde,  wenn die Nippel den hohen Temperaturen ausgesetzt  würden, die in elektrothermischen Öfen auftreten, ob  wohl diese Bedingung an sich für andere Verwendungs  zwecke von     Graphitblöcken    durchaus erwünscht ist.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine Mischung aus nadelähnlichen     Kohleteilchen    (wie  sie in Verbindung mit dem Beispiel 1 beschrieben ist)  und ein Pechbinder wurden solange erwärmt, bis sie pla  stisch wurden und dann mit Hilfe einer     Extrusionspresse,     wie man sie beim     Extrudieren    von Elektroden verwen  det, durch eine Düse     extrudiert,    welche die übliche     Um-          risslinie    einer Schiele-Kurve * hatte.

   Am Austrittsende  dieser Düse war eine zweite zylindrische Düse     angeord-          net,        deren        Innendurchmesser        etwa        15%        grösser        war        als       der Durchmesser des geraden Teils der     Extrusionsdüse.     Das Austrittsende dieser Düse mit dem grösseren Durch  messer war anfangs verschlossen und dann begann der       Extrusionsvorgang.    Nachdem nun der verbreiterte Teil  der Düse mit der plastischen Mischung gefüllt war,

   wur  de der Stöpsel entfernt und der     Extrusionsvorgang    fort  aesetzt. Es wurden dann einzelne Abschnitte der erweiter  ten     Extrusionsformen    in der üblichen Weise gebrannt  und     graphitiert    und es wurden die Messungen der ther  mischen Expansion in Querabschnitten und Längsab  schnitten dieser Stücke vorgenommen. Die Werte für die  Quer- und Längskoeffizienten der thermischen Expan  sion und das Verhältnis der beiden Koeffizienten zuein  ander waren annähernd die gleichen wie in     Tabelle    I des  Beispiels 1.  



  Unter gewissen Bedingungen kann es erwünscht     sein,     den     Nippelblock    nach dem Brennvorgang zu imprägnie-    * siehe: MARKS:     Handbook    of     Mechanical    Engineering,     6'h     Edition, 1958,     Section    2,     page    62           ren,    beispielsweise wenn ein ungewöhnlich höherer Grad  mechanischer Festigkeit im Zuge der Elektrode erforder  lich ist.

   Gemäss einem weiteren Erfindungsgedanken  wird daher das Verfahren nach der Erfindung so modifi  ziert, dass ein gebrannter     Kohlenippel,    der gemäss der  Erfindung geformt worden ist, nun zusätzlich noch mit  Pech oder Teer imprägniert wird, wobei das Pech aus  Destillaten der     Steinkohlenteer-Destillation    abgeleitet ist.  Es können eine oder mehrere Imprägnierungen vorge  nommen werden, wobei auf jede Imprägnierung ein  Brennvorgang folgt, um die     Kohlenwasserstoff-Bestand-          teile    in dem     Imprägnierungsmittel    in Kohlenstoff zu ver  wandeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Kohle- oder Graphitformkörper zur Verbindung von Elektroden mit grossem Durchmesser, der eine Bruchfestigkeit von mehr als 140 kg/cm2 aufweist, da durch gekennzeichnet, dass der in der Querrichtung ge messene durchschnittliche Wärmeausdehnungs-Koeffi- zient im Bereich von 20 bis 1400 C zwischen 45 und 49.
    10-7 und der in der Längsrichtung gemessene durch schnittliche Wärmeausdehnungs-Koeffizient im Bereich von 20 bis 1400 C zwischen 32 und 40 - 10-7 liegt, so dass das Verhältnis des durchschnittlichen Koeffizienten in der Querrichtung zum durchschnittlichen Koeffizien ten in der Längsrichtung in dem Bereich von 1,1 bis 1,5 liegt, wobei der Kohle- oder Graphitkörper nadelähnliche Teilchen aufweist, von denen mehr als 25 Gewichtspro zent einen Durchmesser grösser als 0,84 mm und minde stens 50 Gewichtsprozent einen Durchmesser kleiner als 0,37 mm haben.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Körpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Düse eine Mischung aus zerkleinertem Koks und Pechbinder herausgepresst wird, wobei letzterer durch Erwärmung in einen plastischen Zustand gelangt und der Koks nadelähnliche Teilchen aufweist, von denen mehr als 25 Gewichtsprozent einen Durchmesser grösser als 0,84 mm und mindestens 50 Gewichtsprozent einen Durchmesser kleiner als 0,37 mm haben, und wobei der Koks einen Durchschnittswert des Wärmeausdehnungs- Koeffizienten im Bereich von 300 bis 800 C von weniger als 25 - 10-7 aufweist.
    und dass hierauf der Körper im plastischen Zustand in einem Behälter in der Längsrich tung so komprimiert und/oder in der Querrichtung so gestreckt wird, dass nach dem anschliessenden Brennen und Graphitieren das gebrannte und graphitierte Erzeug nis im Bereich von 20-1400 C einen Wärmea.usdehnungs- koeffizienten in Querrichtung von 45 bis 49 - 10-7 und in Längsrichtung von 32 bis 40 - 10-7 aufweist,
    so dass das Verhältnis des in der Querrichtung gemessenen Durch schnittswertes zu dem in der Längsrichtung gemessenen Durchschnittswert des Wärmeausdehnungs-Koeffizienten im Bereich von 20 bis 1400 C zwischen 1,1 und 1,5 liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch II, zur Herstel lung eines Blocks für die maschinelle Herstellung von Nippeln zur Verbindung von Graphitelektroden mit einem Durchmesser von 46 bis 61 cm, dadurch gekenn zeichnet, dass als Düse eine zylindrische Extrusionsdüse mit einem Innendurchmesser von 20 bis 30 cm verwendet wird und dass ein Stück des Körpers im plastischen Zu stand in einem Gesenk in der Längsrichtung komprimiert wird,
    wobei das Gesenk solche Abmessungen besitzt, dass der Durchmesser des Erzeugnisses um 10 bis 20% bei der halben Strocke zwischen den Enden der Erzeugnisse vergrössert wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Innenraum der Extrusionsdüse recht eckige Form hat. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine plastische Mischung aus Petrolkoks und Pech in Form eines Rohres ausgepresst wird und dass das herausgepresste Rohr in einem Behälter von annähernd gleichem Durchmesser, wie ihn das heraus gedrückte Stück aufweist, in axialer Richtung zusam mengepresst wird, so dass der axiale Hohlraum des Roh res ganz oder teilweise durch die plastische Masse aufge füllt wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein kreiszylindrischer Formkörper mit einem Durchmesser von 20 bis 30 cm durch eine Düse herausgepresst wird, deren innere Umrisslinie einer Schiele'schen Kurve ähnlich ist. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der extrudierte Formkörper, der bis zur Erreichung eines plastischen Zustandes erwärmt worden ist, in einem Behälter von solcher Konstruktion kom primiert wird, dass sein Aussendurchmesser um 10 bis 20% der halben Strecke zwischen den Enden des Erzeug- nisses vergrössert wird und das komprimierte Erzeugnis einen Durchmesser erhält,
    der sich in den beiden Hälf ten nach seinen Enden zu infolge der inneren Ausbildung des Behälters gleichförmig verringert. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der extrudierte Formkörper in einen zylin drischen Behälter eindringt, so dass die Achse des Form körpers mit der Achse des Behälters praktisch ausge richtet ist, und der Behälter einen Durchmesser hat, der um 10 bis 20% grösser ist als der Durchmesser des extru- dierten Formkörpers, und dass der Formkörper wieder solange erwärmt wird, bis er seinen plastischen Zustand erreicht hat, und schliesslich in der Längsrichtung kom primiert und/oder in der Querrichtung gestreckt wird, solange er sich in dein Behälter befindet,
    bis er die Ge stalt des Behälters angenommen hat. 7. Verfahren nach Patentanspruch II oder einem der Unteransprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Erzeugnis, nach dem Graphitieren schliesslich in die Form eines Nippels gebracht wird. Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH817161A 1961-07-12 1961-07-12 Kohle- oder Graphitkörper und Verfahren zu deren Herstellung CH481028A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH817161A CH481028A (de) 1961-07-12 1961-07-12 Kohle- oder Graphitkörper und Verfahren zu deren Herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH817161A CH481028A (de) 1961-07-12 1961-07-12 Kohle- oder Graphitkörper und Verfahren zu deren Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH481028A true CH481028A (de) 1969-11-15

Family

ID=4336250

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH817161A CH481028A (de) 1961-07-12 1961-07-12 Kohle- oder Graphitkörper und Verfahren zu deren Herstellung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH481028A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69506950T2 (de) Graphitschaummaterialien und Verfahren zur Herstellung derselben
DE3339247C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gekraeuselten Faserstuecken aus wiederaufbereitetem Tabak
DE69823802T2 (de) Kontinuierliches strangpressen von pasten
DE69407241T2 (de) Hohl-Körper aus fluorenthaltenden Harz, Verfahren zur Herstellung und Strangpresse zum Durchführen des Verfahren
DE3003615A1 (de) Schneckenpresse mit stiftzylinder
EP1198437B1 (de) Herstellung keramischer rohre mit radialer vorzugsrichtung
EP1891341B1 (de) Mit einer Längsbohrung versehener Hohlbolzen und dessen Herstellungsverfahren
DE1133115B (de) Verfahren zum Herstellen strangfoermiger Erzeugnisse, insbesondere von Rohren, aus Polytetrafluoraethylen mit gekruemmter Laengsachse
EP0504782B1 (de) Schraube, Verfahren und Walzbacken zu ihrer Herstellung
DE102017202043B4 (de) Verfahren und Extrusionsanlage zur Herstellung eines Hubels aus einer keramischen Masse sowie Verwendung des Hubels zur Herstellung eines Isolators
DE3036226C2 (de)
AT248713B (de) Kohle- oder Graphitkörper und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1149835B (de) Sicherungsvorrichtung gegen Lockerung der Schraubnippel-verbindung von Kohleelektroden
DE4242395B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Strangpressen
DE1182575B (de) Verfahren zur Herstellung eines Kohle- oder Graphitkoerpers fuer den Anschluss von Elektroden
DE102019002187B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Bauteils mit Gewinde
EP0524379B1 (de) Tabak enthaltende Folienfäden sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung
DE2250441B1 (de) Klemme zum Verbinden von zwei elektrischen Leitern in Rohrform, insbesondere von zwei Rohrsammei schienen
DE2613353C3 (de) Verfahren zur Herstellung von hochfestem Formkoks
DE1471182C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Gegenständen aus körnigen, kohlenstoffhaltigen Materialien
DE1792260C3 (de) Einrichtung zu seiner Herstellung
DE2841867A1 (de) Pressling sowie verfahren und presse zu seiner herstellung
AT201285B (de) Verfahren zum Strangpressen in Längsrichtung gekrümmter Gegenstände
AT203190B (de) Verankerung der Bewehrung von Beton
AT221335B (de) Matrize zum gleichzeitigen Auspressen von mehreren vollen Profilen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased