CH481262A - Verfahren zur Verbesserung der Nassechtheitseigenschaften von mit Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken auf Textilmaterialien aus Cellulosefasern - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Nassechtheitseigenschaften von mit Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken auf Textilmaterialien aus Cellulosefasern

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CH481262A
CH481262A CH306567A CH306567A CH481262A CH 481262 A CH481262 A CH 481262A CH 306567 A CH306567 A CH 306567A CH 306567 A CH306567 A CH 306567A CH 481262 A CH481262 A CH 481262A
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CH
Switzerland
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textile materials
dyeings
improving
cellulose fibers
fastness properties
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Application number
CH306567A
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English (en)
Inventor
Rath Hermann Prof Dr Dr H C
Bredereck Karl Dr Dipl-Chem
Rieckert Horst Dr Dipl-Chem
Hans Dr Toepffer
Otto Dr Troesken
Brachel Hanswilli Dr Von
Christian Dr Heid
Original Assignee
Cassella Farbwerke Mainkur Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/30General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using sulfur dyes

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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 448 015    Verfahren zur Verbesserung der     Nassechtheitseigenschaften    von mit     Schwefelfarbstoffen     erzeugten Färbungen und Drucken auf Textilmaterialien aus     Cellulosefasern       Das Hauptpatent Nr. 448 015     betrifft    ein Verfahren  zur Verbesserung der     Nassechtheitseigenschaften    von mit  Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken  auf Textilmaterialien aus     Cellulosefasern    durch Nach  behandlung der frisch hergestellten Färbungen bzw.

    Drucke nach kurzem Spülen     mit    polyfunktionellen  Substanzen, welche mit den Farbstoffen stabile Um  setzungsprodukte liefern, wobei man die frisch gefärb  ten oder bedruckten     Textilmaterialien    nach dem Spü  len mit 0,1 bis 5     %    ihres Trockengewichts an     alipha-          tischen    oder     heterocyclischen,        wasserlöslichen,    minde  stens ein basisches Stickstoffatom enthaltenden,     Bis-          oder        Poly-a,ss-halogenhydrinen,    gegebenenfalls in Gegen  wart von Alkali, imprägniert und sodann fertigstellt.  



  In der     Schweizer    Patentschrift Nr. 388 257 ist ein  Verfahren zur Verbesserung der     Nassechtheitseigen-          schaften    von mit     Schwefelfarbstoffen    erzeugten Fär  bungen und     Drucken    auf     Textilmaterialien    aus     Cellulose-          fasern        beschrieben,    wobei die frisch gefärbten.

   oder be  druckten Textilmaterialien nach kurzem Spülen vor der  Oxydation mit     aliphatischen,    aromatischen oder     hetero-          cyclischen        Polyepoxydverbindungen    oder deren unmittel  baren Vorprodukten, den     entsprechenden        Poly-a,ss-          halogenhydrinen,    zusammen mit einer ihrem Halogen  gehalt     zumindesten    äquivalenten Menge     Alkali,    imprä  gniert werden.

   Es wurde nun gefunden, dass man eine  noch günstigere Verbesserung der     Nassechtheitseigenr-          schaften    von mit     Schwefelfarbstoffen    erzeugten Färbun  gen und Drucken auf     Textilmaterialien    aus     Cellulose-          fasern    erzielen kann, wenn man wie im Hauptpatent  beschrieben, die gefärbten oder bedruckten Textil  materialien mit     aliphatischen    oder     heterocyclischen,     wasserlöslichen,     mindestens    ein basisches Stickstoff  atom enthaltenden, Bis- oder     Poly-a,ss-halogenhydrinen     behandelt.  



  Es wurde nunmehr gefunden, dass die Imprägnie-         rung    nicht in der im Hauptpatent vorgeschriebenen  Reihenfolge zu erfolgen braucht.  



  Gegenstand der Erfindung ist     somit    eine     westere     Ausbildung des im Hauptpatent beschriebenen Ver  fahrens.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  man die gefärbten oder bedruckten Textilmaterialien  nach der Oxydation mit 0,1 bis 5     GewA,    bezogen auf  ihr Trockengewicht,     aliphatischen    oder     heterocyclischen,     wasserlöslichen, mindestens ein basisches Stickstoff  atom enthaltenden, Bis- oder     Poly-a,ss-halogenhydrinen,     gegebenenfalls in Gegenwart von Alkali, imprägniert  und sodann fertigstellt.  



  Unter  Oxydation  wird hier die beim Färben mit       Schwefelfarbstoffen    übliche Oxydation verstanden.  



  In den nachstehenden Beispielen sind die Prozent  angaben gewichtsmässig zu verstehen.    <I>Beispiel 1</I>    Eine 5 %     ige    Färbung von     KHydrosolgelb        RR     (C. I.  Nr. 53 121) auf Baumwollgarn, hergestellt mit 7,5  Schwefelnatrium     krist.,    8 % Soda     kalz.    und 40 % Glauber  salz     kalz.    durch einstündiges Färben bei 90  C, wird  gespült und mit 1,0 %     Bichromat    und 3 % Essigsäure       (60%ig)    10 Minuten bei 70 C oxydiert.

   Nach der  Oxydation wird die Färbung gespült und in ein Bad  eingebracht, das 3 % eines der unten angegebenen  Umsetzungsprodukte sowie<B>1,5%</B> Soda     kalt.    enthält.  Man erwärmt im Verlauf von 10 Minuten von 30 auf  90  C und     behandelt    die Färbung dann weitere 10  Minuten bei 90  C. Anschliessend wird gut gespült.  



  Die so hergestellte Färbung zeigt eine einwandfreie  Wäsche Nr. 3 nach     AATCC    .sowie eine, im Vergleich  zur nicht nachbehandelten Färbung, wesentlich ver  besserte Wasch- und     Peroxidwaschechtheit    nach DIN  54 011 und DIN 54 015.

        Für die Nachbehandlung wurden die folgenden  Umsetzungsprodukte     eingesetzt:        Epichlorhydrin    und       Äthylendiamin    im     Molverhältnis    2:1, 3:1 und 4: 1  sowie entsprechende Produkte aus     1,3-Diaminopropan,          1,4-Diaminobutan,        1,6-Diaminohexan,        3,3'-Diamino-          dipropyläther,    weiterhin das Umsetzungsprodukt aus  3     Mol        Epichlorhydrin    und 1     Mol        Monohydroxyäthyl-          äthylendiamin,

      sowie     N,N'-Bis-(3-chlor-2-oxypropyl)-          piperazin.     



  Die Herstellung dieser     Produkte    ist im Hauptpatent  beschrieben.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine 4 %     ige    Färbung von      Hydrosollichtblau    B   (C. I. Nr. 53 441) auf     Baumwollgewebe,    wird mit  6 % Schwefelnatrium     krist.,    8 % Soda     kalz.    und 20  Glaubersalz     kalz.    durch     3/4stündiges    Färben bei 60  C  hergestellt. Nach dem Spülen wird die Färbung mit  1,5 %     Bichromat    und 4 % Essigsäure (60 %     ig)    10 Mi  nuten bei 70  C oxydiert und dann gespült.

   An  schliessend wird die Färbung in einem Bad behandelt,  das 3<B>A,</B> des     Umsetzungsproduktes    von 4     Mol        Epichlor-          hydrin    mit 1     Mol        3,3'-Diaminodipropyläther    sowie  1,5 % Soda     kalz.    enthält. Man erwärmt im Verlauf  von 10 Minuten von 30 auf 70  C     und    behandelt  10 Minuten bei 70  C. Anschliessend wird gut gespült.

      Die erhaltene Färbung zeigt, gegenüber einer nicht  nachbehandelten, eine wesentlich verbesserte     Wasch-          und        Peroxidwaschechtheit    nach DIN 54 011 und 54 015  sowie eine einwandfreie Wäsche Nr. 3 nach     AATCC.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Verbesserung der Nassechtheits- eigenschaften von mit Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken auf Textilmaterialien aus Cellulosefasern, dadurch gekennzeichnet, dass man die gefärbten oder bedruckten Textilmaterialien nach der Oxydation mit 0,1 bis 5 Gew.%, bezogen auf ihr Trockengewicht, aliphatischen oder heterocyclischen, wasserlöslichen, mindestens ein basisches Stickstoffatom enthaltenden Bis- oder Poly-a,ss halogenhydrinen im prägniert und sodann fertigstellt.
    II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I behandelte Textilmaterialien. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Imprägnierung in Gegenwart von Alkali durchführt. <B>Entgegengehaltene</B> Schrift- und Bildwerke <I>Schweizerische Patentschrift Nr.<B>388257</B></I>
CH306567A 1965-11-09 1967-03-02 Verfahren zur Verbesserung der Nassechtheitseigenschaften von mit Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken auf Textilmaterialien aus Cellulosefasern CH481262A (de)

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CH1541165A CH448015A (de) 1965-11-09 1965-11-09 Verfahren zur Verbesserung der Nassechtheitseigenschaften von mit Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken auf Cellulosetextilfasern
AT1037166A AT265196B (de) 1965-11-09 1966-11-09 Verfahren zur Verbesserung der Naßechtheitseigenschaften von mit Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken auf Cellulosetextilfasern

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CH306567A CH481262A (de) 1965-11-09 1967-03-02 Verfahren zur Verbesserung der Nassechtheitseigenschaften von mit Schwefelfarbstoffen erzeugten Färbungen und Drucken auf Textilmaterialien aus Cellulosefasern

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