CH481269A - Fahrstrassenanlage - Google Patents

Fahrstrassenanlage

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CH481269A
CH481269A CH628764A CH628764A CH481269A CH 481269 A CH481269 A CH 481269A CH 628764 A CH628764 A CH 628764A CH 628764 A CH628764 A CH 628764A CH 481269 A CH481269 A CH 481269A
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CH
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CH628764A
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Inventor
Langeheineken Georg
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Langeheineken Georg
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C1/00Design or layout of roads, e.g. for noise abatement, for gas absorption
    • E01C1/002Design or lay-out of roads, e.g. street systems, cross-sections ; Design for noise abatement, e.g. sunken road
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    • E01C1/02Crossings, junctions or interconnections between roads on the same level

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


      Fahrstrassenanlage       Die Erfindung betrifft eine     Fahrstrassenanlage.     Die bisher bekannten     Fahrstrassenanlagen    mit Ein  bahnverkehr, deren Fahrbahnen der in Längs- und Quer  richtung verlaufenden Fahrbahnscharen sich     grössten-          teils    im rechten Winkel kreuzen, bringen zufolge ihrer  kleinen Kreuzungsflächen erhebliche Gefahren und  Schwierigkeiten mit sich, da im Einbahnverkehr aus zwei  Richtungen eintreffende Fahrzeuge bei Beibehaltung der  Fahrtrichtung eine Fahrbahn überqueren müssen. Viele  Fahrer verursachen dabei Unfälle, weil sie die Geschwin  digkeit der Fahrzeuge auf der zu überquerenden Fahr  bahn nicht richtig einschätzen können.

   Bei einer Ver  kehrsregelung durch Ampeln und dergleichen werden die  Gefahren zwar etwas herabgesetzt, doch entsteht an jeder  dieser Kreuzungen durch Anhalten und Warten auf Frei  gabe der     Fahrtrichtung    ein grosser Zeitverlust.     Ausser-          dem    wird durch den     dauernden    Wechsel von Geschwin  digkeitsminderung, Halten und Anfahren ein hoher Brenn  stoffverbrauch sowie starker Lärm verursacht.  



  Das Ziel der Erfindung besteht vor allem darin, un  ter Berücksichtigung des ständig wachsenden Fahrzeug  verkehrs eine     Fahrstrassenanlage    zu schaffen, über de  ren Kreuzungen die     Fahrzeuge    ohne Unterbrechung in  ständigem Verkehrsfluss gefahrlos fahren können, bei  denen eine besondere Verkehrsregelung überflüssig ist  und das heutige Verkehrsproblem vollständig gelöst wird.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  von den in mindestens einer Verkehrsebene verlaufenden,  ein- oder mehrspurigen Fahrbahnen zweier sich kreu  zender Fahrbahnpaare mit Einbahnverkehr entgegenge  setzter Richtung jeweils mindestens ein Teilstück von  praktisch polygonaler Form gebildet ist, das aus annä  hernd symmetrisch nach links und rechts gerichteten  Kurven und dazwischen liegenden geraden oder geboge  nen Fahrbahnabschnitten besteht, und dass die beiden  Fahrbahnpaare sich auf den zwischen den Kurven lie  genden Fahrbahnabschnitten im spitzen Winkel kreuzen.  



  Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Fahr  strassenanlage gemäss der Erfindung näher beschrieben.  Es zeigen:         Fig.    1 bis 3 die     Fahrstrassenanlage    im Grundriss,       Fig.    4 die     Fahrstrassenanlage    in Perspektive,       Fig.5    die schematische Darstellung mehrerer Aus  führungsformen der     Fahrstrassenanlage.     



  Die in     Fig.    1 dargestellte     Fahrstrassenanlage    weist  mehrere sich kreuzende Fahrbahnpaare auf, deren Ein  bahnverkehr aufweisende Fahrbahnen aus abwechselnd  nach links und rechts umbiegenden Fahrbahnkurven a  und c sowie dazwischen liegenden Fahrbahnabschnitten b  bestehen. Die Kurven der Nachbarfahrbahnen eines  Fahrbahnpaares sind entgegengesetzt umbiegend angeord  net. Die Nachbarfahrbahnen besitzen entgegengesetzten  Einbahnverkehr. Die Fahrbahnpaare kreuzen sich auf  den Fahrbahnabschnitten b im spitzen Winkel, und zwar  beispielsweise an der Kreuzung x in einem Winkel von  etwa 30 , an der Kreuzung y in einem solchen von etwa  15  und an der Strecke z von wenigen Grad.

   Die mit d  bezeichneten Flächen zwischen den Kurven a und c kön  nen beliebig bebaut, als Schutzinsel für     Fussgänger    ein  gerichtet und auch mit Blendschutz ausgestattet werden.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen eine     Strassenkreuzung,    bei  der aus vier Richtungen zusammentreffende Strassen mit  Gegenverkehr m,,     m2,        m3    und     m4    an ein Teilstück der       Fahrstrassenanlage    angeschlossen sind, das aus vier Paa  ren von Abschnittskreuzungen b mit ihren Kurven a  und c besteht und in zwei einander gegenüberliegenden  Strassenwinkeln angeordnet ist. In     Fig.    2 ist ein Teil  stück der     Fahrstrassenanlage        mit    spitzen Kreuzungswin  keln und in     Fig.    3 mit Kreuzungswinkeln von wenigen  Grad dargestellt.  



  Bei dem in     Fig.    4 dargestellten Ausführungsbeispiel  sind an drei übereinander angeordnete Teilstücke der       Fahrstrassenanlage    vier 12spurige Autobahnen     ml     +     m5    +     m..,        m.-+        m,        T        m,o,        m3    +     m7    +     m11,        ml    +       m5    +     m,=    angeschlossen,

   wobei die     Doppelspurenpaare     m5 -     m$    und     m9    -     m,.,    in die zweite und dritte Ver  kehrsebene geführt sind.  



       Fig.    5 zeigt in schematischer Darstellung die Anord  nung einer Altstadt C, die in höherer Verkehrsebene  Teilstücke der     Fahrstrassenanlage    als Kreuzungen be  sitzt, und die Anordnung der     Fahrstrassenanlage    einer      Trabantenstadt D. die verkehrstechnisch mit der Altstadt  C verbunden ist. Anschliessende Fernstrassen weisen  Kreuzungen auf, die aus Teilstücken Ei und     E,    bestehen.

    Bei     E_    ist die Kreuzung um weitere     Abschnittskreuzungs-          paare    mit ihren Kurven erweitert worden, die als     an-          schliessendes    Einkaufszentrum oder Siedlung ausgebaut  sein können,  Auf der beschriebenen     Fahrstrassenanlage    begegnen  sich die Fahrzeuge mit verschiedenen Zielrichtungen zu  folge des spitzen Kreuzungswinkels stets gefahrlos mit  fast     gleicher    Fahrtrichtung. Sie fahren mit höchster Si  cherheit über die vergrösserte Kreuzungsfläche, die sie  danach im gleichen Winkel wieder verlassen. Über die  Kurven     b;    wegen sich die Fahrzeuge zur nächsten Kreu  zung.

   Bei einen Zielrichtungswechsel ordnen sich die  Fahrzeuge am Kreuzungspunkt in etwa gleicher Fahrt  richtung in die Zielrichtung der kreuzenden Fahrbahn  ein. Je spitzer der Winkel zwischen den sich kreuzenden  Fahrbahnabschnitten ist, desto     grösser    ist die Sicherheit  auf der     Fahrstrassenanlage    und ihre Leistungsfähigkeit.  Der Weg auf diesen neuartigen Fahrbahnen ist etwa um  die Kurven länger als bei den bekannten, sich im rechten  Winkel kreuzenden Fahrbahnen. Dafür wird     aber    das  Fahrtziel in ununterbrochenem Verkehrsfluss in weit  kürzerer Fahrzeit erreicht und eine sehr viel grössere  Verkehrssicherheit erzielt.  



  Vorteilhaft sind zwei benachbarte Teilstücke der       Fahrstrassenanlage    vorgesehen, die aus vier Paaren von       Fahrbahnabschnittskreuzungen    und ihren Fahrbahnkur  ven bestehen und welche im Einbahnverkehr den Fahr  zeugverkehr der daran angeschlossenen vier Strassen mit  Gegenverkehr aufnehmen; so können die Fahrzeuge im  Einbahnverkehr gefahrlos in ununterbrochenem     Ver-          kehrsfluss    in jede Richtung fahren.

   Ein derartiges Teil  stück der     Fahrstrassenanlage    kann in Erdebene bzw. in  einem Stadtgebiet in höherer Verkehrsebene oder unterir  disch in nur einer Verkehrsebene eine Autobahnkreu  zung     ersetzen.    Der für das Teilstück der Fahrstrassen  anlage benötigte Raum ist geringer und die Baukosten  sind mehrfach niedriger als bei den bekannten Auto  bahnkreuzungen.  



  Mit dieser     Fahrstrassenanlage    ist das Verkehrspro  blem auch in Altstädten zu lösen. Beim Neubau von  Städten können sie zusätzlich errichtet werden. Beson  ders in Altstädten kann die Anordnung in einer höheren  oder unterirdischen Verkehrsebene auch das Parkpro  blem in den Stadtzentren lösen. wenn an den Fahrbahn  rändern Abstellplätze, Parkhäuser und Hochgaragen an  geordnet werden und dadurch die Fahrzeuge von einem  Parkplatz zum anderen fahren können, ohne mit dem       Fussgängeverkehr    in Berührung zu     kömmen.     



  Die bekannten Autobahnen besitzen Doppelspuren  in beiden Verkehrsrichtungen und ihre Kreuzungen be  nötigen zwei Verkehrsebenen. Sollen nun bei einer mehr  spurigen Autobahn für die     Doppelspurenpaare    getrennte  Autobahnkreuzungen übereinander gebaut werden, so  erfordert beispielsweise eine 12spurige Autobahn mit  ihren sechs Spurenpaaren ein Bauwerk in sechs Ver  kehrsebenen, das ein sehr ausgedehntes Gelände erfor-         dert.    Demgegenüber werden mit der beschriebenen     Fahr-          strassenanlaCe    bei der gleichen 12spurigen Autobahn  in deren Kreuzungsgelände nur drei der erwähnten Teil  stücke benötigt. die übereinander angeordnet an die  Spurenpaare der Autobahn angeschlossen werden kön  nen.

   Es ist demnach möglich, den Fahrzeugverkehr über  die erforderlichen Bauwerke in nur drei Verkehrsebenen  auf viel kleinerem Geländeraum ohne Spurenwechsel ge  fahrlos in ununterbrochenem Verkehrsfluss in jeder Rich  tung abzuwickeln und ihn auch beliebig nach Art, Ziel  oder Geschwindigkeit zu sortieren. Auch diese Anord  nung ist geeignet, in einem Stadtgebiet Anwendung zu  finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrstrassenanlage, dadurch gekennzeichnet, dass von den in mindestens einer Verkehrsebene verlaufenden, ein- oder mehrspurigen Fahrbahnen zweier sich kreuzender Fahrbahnpaare mit Einbahnverkehr entgegengesetzter Richtung jeweils mindestens ein Teilstück von praktisch polygonaler Form gebildet ist, das aus annähernd sym metrisch nach links und rechts Berichteten Kurven (a, c) und dazwischen liegenden geraden oder gebogenen Fahr bahnabschnitten (b) besteht, und dass die beiden Fahr bahnpaare sich auf den zwischen den Kurven liegenden Fahrbahnabschnitten (b) im spitzen Winkel (x, y, z) kreuzen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fahrstrassenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Fahrbahnpaare und ent sprechend viele Kreuzungs-Teilstücke vorgesehen sind, wobei die einander benachbarten Fahrbahnen zweier Fahrbahnpaare jeweils den Einbahnverkehr in entgegen gesetzte Richtung aufnehmen.
    2. Fahrstrassenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Teilstücke vorge sehen sind, die aus vier Paaren von Fahrbahnabschnitts kreuzungen (b) und ihren Fahrbahnkurven (a, c) bestehen und welche im Einbahnverkehr den Fahrzeugverkehr der daran angeschlossenen vier Strassen (ml - m,) mit Gegenverkehr aufnehmen (Fig. 2, 3 und 5).
    3. Fahrstrassenanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in mehreren Verkehrsebenen übereinanderliegende Teilstücke mit angeschlossenen Strassen mit Gegenverkehr vorgesehen sind, welche je weils mit Auf- und Abfahrten zu den in den anderen Verkehrsebenen liegenden Teilstücken versehen sind (Fig. 4). 4. Fahrstrassenanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Teilstücken weitere Paare von Fahrbahnabschnittskreuzungen mit ihren Kurven angeschlossen sind (Fig. 5. E2).
CH628764A 1963-05-20 1964-05-14 Fahrstrassenanlage CH481269A (de)

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