CH481989A - Verfahren zur Herstellung von kupfer- oder nickelhaltigen Bisformazanfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kupfer- oder nickelhaltigen Bisformazanfarbstoffen

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CH481989A
CH481989A CH1728468A CH1728468A CH481989A CH 481989 A CH481989 A CH 481989A CH 1728468 A CH1728468 A CH 1728468A CH 1728468 A CH1728468 A CH 1728468A CH 481989 A CH481989 A CH 481989A
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CH1728468A
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Paul Dr Lienhard
Fabio Dr Beffa
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B50/00Formazane dyes; Tetrazolium dyes

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Description


      Verfahren        zur    Herstellung von     kupfer-    oder     nickelhaltigen        Bisformazanfarbstoffen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von neuen     kupfer-    oder     nickelhaltigen    Bis  formazanfarbstoffen.  



  Es wurde gefunden, dass man wertvolle, kupfer-    oder     nickelhaltige        Bisformazanfarbstoffe    erhält,     wenn     man eine     metallisierbare        Hydrazonverbindung    der For  mel I oder     II     
EMI0001.0014     
    worin  A, B und D je einen die Gruppe     X1,    X2 bzw.

   X3 in     o-          Stellung    zur     NH-Gruppe    enthaltenden aro  matischen Rest der Benzol- oder     Naphthalinrei-          he,     R einen einwertigen organischen Rest,       X1,   <B>X2 und X3</B> je eine     metallisierbare    Gruppe und    Q einen zweiwertigen gesättigten Kohlenwasser  stoffrest, den     Acylrest    einer zweibasischen     Car-          bonsäure    oder eine zweiwertige     schwefelhaltige     Brücke     bedeuten,

       zuerst mit einem Kupfer oder Nickel abgebenden Mittel  behandelt und dann mit der     Tetrazoniumverbindung     eines     Diamins    der Formel IV  
EMI0001.0030     
    bzw. mit der     Diazoniumverbindung    eines     Anvns    der     Formel        III,     
EMI0001.0035     
         worin     A, B, D und Q die unter Formel I bzw.

       1I    angegebene  Bedeutung haben,       X1,        X2    und     Xs    je Wasserstoff oder eine     metallisierbare          Gruppe    bedeuten     und    die     Gruppen        X1        und        NH2       bzw.     X2    und     NH2    bzw.

   X3 und     NH2    in     o-Stellung     zueinander stehen,  zu einem metallhaltigen     Bisformazanfarbstoff    der For  mel V,    
EMI0002.0001     
    in der       Y1,        Y2    und Y3 je Wasserstoff oder den Rest einer     me-          tallisierbaren    Gruppe bedeuten, wobei entweder  beide     Y1    oder     Y2    und     Y3    je den Rest einer     me-          tallisierbaren    Gruppe darstellen müssen.  



       Me    Kupfer oder Nickel darstellt und  A, B, D, Q und R die unter Formel I bzw.     1I    angegebe  ne Bedeutung haben,  kuppelt.  Sowohl die Hydrazone der Formel I bzw. die       Dihydrazone    der Formel Il als auch die Amine der  Formel     III    bzw. die Diamine der Formel IV können je  als einheitliche Verbindungen oder als Gemische zweier  oder mehrerer entsprechender Verbindungen verwendet  werden.  



  In bevorzugten Verbindungen der Formel     1I    bzw. IV  sind     B-X2    und D -X3 identisch.  



  A, B und D in den     Formeln        I-VI    gehören mit  Vorteil der     Benzolreihe    an, wobei B und D vorzugsweise  identische     Benzolreste    sind. Sie können ausser     X1,        X2     bzw.     X3    weitere in Farbstoffen übliche     Substituenten     enthalten, beispielsweise Halogene, wie Fluor, Chlor  oder Brom; Cyan- oder Nitrogruppen; Kohlenwasser  stoffgruppen, besonders niedere     Alkylgruppen;    substi  tuierte     Alkylgruppen,    z.

   B.     Perfluoralkylgruppen,    wie       i        rifluormethylgruppen,    ferner     Hydroxyalkyl-,        Alkoxyal-          kyl-,        Acyloxyalkyl-,        Carboxyalkyl-,        Carbalkoxyalky-,          Cyanalkylgruppen;        Aethergruppen,    vorzugsweise niedere       Alkoxy-    und     Aryloxygruppen;        Thioäthergruppen,    wie  niedere     Alkylthio-    und     Phenylthiogruppen;

          Acylgruppen,     wie niedere     Alkanoyl-,        Aroyl-,        Carbalkoxy-,        Carbaryl-          oxy-,        Alkylsulfonyl-    oder     Arylsulfonylgruppen;        Aryloxy-          sulfonylgruppen,    wie     Phenyloxysulfonylgruppen;    primä  re, sekundäre oder tertiäre     Aminogruppen;

          Acylamino-          gruppen,    besonders niedere     Alkanoyl-    und     Alkenoylami-          nogruppen,    wie     Acetylamino-,        Chloracetylamino-,          Brompropionylamino-,        Acroylamino-,        Chloracroylami-          nogruppen;

          Aroylaminogruppen,    wie     Benzoylamino-          gruppen,        Carbalkoxyaminogruppen,        Alkylsulfonylami-          no-,        Arylsulfonylaminogruppen;

      gegebenenfalls am  Stickstoff mono- oder     disubstituierte        Carbonsäureamid-          und        Sulfonsäureamidgruppen,        Carbonsäure-,        Sulfonsäu-          re-    oder     acylierte        Sulfonsäureamidgruppen.    Die in diesen       Substituenten    allfällig vorhandenen aromatischen Ringe  können ebenfalls derartig substituiert     sein.     



  Die durch zwei     X1    bzw. X2 und     X3    dargestellten       metallisierbaren    Gruppen sind beispielsweise     Hydroxyl-,          Carboxyl-,        Alkylsulfonylamino-    oder     Arylsulfonylamino-          gruppen.        X1,        X2    und     X3    können aber auch beispiels  weise niedere, gegebenenfalls substituierte     Alkoxygrup-          pen,    wie die     Methoxy-,        Aethoxy-,

          Carboxymethoxy-          oder        Carboxyäthoxygruppe,        ferner        Di-alkylsulfonyl-          oder        Di-arylsulfonyl-aminogruppen    oder     Acyloxygrup-          pen    bedeuten, die während der     Metallisierung    leicht       entalkyliert    bzw. zu     Alkyl-    oder     Arylsulfonylamino-        bzw.          Hydroxylgruppen    verseift werden können.

      Vorzugsweise verwendet man Verbindungen der  Formel     IH    bzw. IV, in denen     X1,        X2   <B>und</B>     X3    je eine       metallisierbare    Gruppe bedeuten.

   Besonders bevorzugt  ist die Verwendung je einer Verbindung der Formel I  und IV bzw.     II    und     III,    in denen     X1,        X2    und     X3    je eine       Hydroxylgruppe    oder aber     X1    eine     Hydroxyl-    und X2  und     X3    je eine     Carboxylgruppe    oder umgekehrt, bedeu  ten.  



  Verwendet man Amine der     Formle        III    oder     Diamine     der Formel IV, besonders     Amine    der Formel     III,    in  welchen     X1    bzw. X2 und     X3    z.

   B. eine     Dialkylsulfonyla-          mino-    oder     Diarylsulfonylaminogruppe    darstellen, so  sind die nach der Kupplung anfallenden     metallhaltigen          Bisformazanfarbstoffe    unter Abspaltung einer     Alkylsul-          fonyl-    bzw.     Arylsulfonylgruppe    noch zu verseifen.  



  R     kann    beispielsweise die     Nitro-    oder     Cyanogruppe,     ein     Alkyl-,        Alkenyl-    oder     Cycloalkylrest,    der gegebenen  falls durch Halogen, wie     Fluor    oder Chlor, durch die       Hydroxyl-,    Cyan- oder eine niedere     Alkoxygruppe    sub  stituiert sein kann; ferner ein     Acylrest,    z.

   B. ein     Alka-          noylrest,        wie    der     Acetylrest;    ein     Aroylrest,    wie der       Benzoylrest;    ein organischer     Sulfonsäurerest,    wie der       Methylsulfonyl-    oder     Phenylsulfonylrest    oder ein     N-          carbocyelisch-aromatisch    substituierter     Carbaminsäure-          rest;

      ein     Aralkylrest,    wie der     Benzylrest,    ein     Aryloxyrest,     wie der     Phenyloxyrest,    oder ein     Arylthiorest,    wie der       Phenylthiorest,    sein.

       Vorteilhaft    ist R aber ein     homo-          oder        heterocyclisch-aromatischer    Rest, besonders ein  Rest der     Benzolreihe,        wie    der     Phenylrest    oder auch ein  Rest der     Naphthalinreihe.    Alle     carbocyclischen        Arylbe-          standteile    dieser R verkörpernden     Substituenten    können  ebenfalls die in     Azofarbstoffen    üblichen, oben aufgezähl  ten     Substituenten    enthalten.  



       In    bevorzugten Verbindungen der     Formeln        1-IV     enthalten A, B, D und R in Wasser nicht sauer  dissoziierende,     wasserlöslichmachende    Gruppen.  



  Neben den oben aufgezählten, in Farbstoffen übli  chen     Substituenten    können die     erfindungsgemäss    her  stellbaren     Bisformazankomplexe    auch sogenannte fa  serreaktive Gruppierungen enthalten, d. h. Gruppen, die  eine chemische Bindung mit der     Faser    eingehen kön  nen.  



  Derartige Gruppierungen können durch übliche     Um-          wandlungsreaktionenwährend    verschiedener Stadien der  Herstellung der Metallkomplexe in das     Bisformazanmo-          lekül    eingeführt werden.  



  Unter den üblichen     Umwandlungsreaktionen    wird  beispielsweise die Umsetzung einer, eine     acylierbare          Aminogruppe    enthaltenden Komponente mit Säuren  oder     mit        reaktionsfähigen    Derivaten von Säuren verstan  den, die im Säurerest einen als Anion     abspaltbaren          Substituenten,    wie ein     bewegliches    Halogenatom oder  eine labile     Sulfonsäuregruppe,    oder eine     additionsfähige     Mehrfachbindung aufweisen.

   Als solche     Acylierungsmit-          tel    kommen vorzugsweise in Frage:  a) symmetrische     Triazinverbindungen    mit minde-           stens        zwei    an     Kohlenstoffatome    gebundenen Halogen  atomen, wie     Cyanurchlorid,        Cyanurbromid,    sowie pri  märe Kondensationsprodukte aus     Cyanurchlorid    bzw.

         Cyanurbromid    mit Ammoniak, Aminen,     Alkanolen,          Alkylmerkaptanen,        Phenolen    oder     Thiophenolen;     b)     Pyrimidine    mit mindestens zwei reaktionsfähigen  Halogenatomen, wie     2,4,6-Trichlor    oder     2,4,6-Tribrom-          pyrimidin,        2,4,5,6-Tetrachlor-    oder     2,4,5,6-Tetrabrom-          pyrimidin;

       c)     Halogenpyrimidincarbonsäurehalogenide,    wie     2,4-          Dichlorpyrimidin-5-    oder     -6-carbonsäurechlorid;     d)     2,3-Dihalogenchinoxalin-carbonsäurehalogenide,     wie     2,3-Dichlor-chinoxalin-6-carbonsäurechlorid,    und  e)     2-Halogenbenzothiazol-carbonsäurehalogenide,     wie     2-Chlor-benzothiazol-5-    oder     -6-carbonsäurechlo-          rid.     



  In der Bedeutung eines zweiwertigen, gesättigten  Kohlenwasserstoffrestes stellt Q beispielsweise einen  niederen     geradkettigen    oder verzweigten     Alkylenrest,    wie  den     Methylen-,        1,2-Aethylen-    oder     2,2-Propylenrest,     dar.  



  Stellt Q den     Acylrest    einer zweibasischen     Carbon-          säure    dar, so kann der     Acylrest    von einer anorganischen  oder organischen zweibasischen     Carbonsäure    abgeleitet  sein. Im ersten Fall handelt es sich besonders um den  Rest -CO-, im zweiten Fall beispielsweise um den  Rest einer gesättigten oder ungesättigten     aliphatischen          Dicarbonsäure,    wie der     Oxalsäure,        Fumarsäure,    Bern  steinsäure, oder um den Rest einer     cyclischen,    z.

   B. einer  aromatischen     Dicarbonsäure,    wie der     Tere-    oder     Iso-          phthalsäure    oder der     Naphthalin-2,6-dicarbonsäure.     



  Als zweiwertige schwefelhaltige Brücke bedeutet Q  z. B. eine     -S0-1        -502-1        -502-0-3     
EMI0003.0052     
         -Gruppe,       (wobei R' Wasserstoff oder einen niederen     Alkylrest     darstellt), sowie zweibindigen Schwefel.

   Hierbei kann Q  auch eine  
EMI0003.0055     
    Gruppe sein, wobei R"    Wasserstoff oder einen niederen     Alkylrest    und Z  eine     Alkylengruppe    mit vorzugsweise 1 bis 4 Kohlen  stoffatomen, wie die     Aethylen-    oder     Propylengruppe,     oder eine     Cycloalkylengruppe,    wie die     Cyclohexylen-          gruppe    oder eine     Arylengruppe,    wie die     Phenylengruppe     bedeuten. In besonders leicht zugänglichen und daher  bevorzugten Verbindungen der Formel     II    bzw. IV  bedeutet Q die -CO- und besonders die  -SO-Gruppe.  



  Die Verbindungen der Formeln I und     II        erhält    man  z. B. durch     Kuppeln    der     Diazoniumverbindung    eines  Amins der Formel     III    bzw. der     Tetrazoniumverbindung     eines     Diamins    der Formel IV, wobei     X1,    X2 und     X3    in  Formel     III    bzw.

   IV je eine     metallisierbare    Gruppe  bedeuten, mit einer     Methylen-        ider        Methinverbindung,     welche nach erfolgter Kupplung am     Methinkohlenstoff-          atom    noch eine     Carboxylgruppe    oder einen in eine  solche     überführbaren        Substituenten,    z. B. eine Cyan  oder     Carbonsäureestergruppe    enthalten, und nötigenfalls  Umwandlung des in die     Carboxylgruppe        überführbaren          Substituenten    in diese letztere.  



  Als     Amine    der Formel     III,    in der X, Wasserstoff    bedeutet, kann mau beliebige     diazotierbare,        primäre     aromatische Amine der Benzol- oder     Naphthalinreihe     verwenden.  



  Als Beispiele seien genannt:     Aminobenzol    und des  sen     Monosulfonsäure,        alkyl-,        alkoxy-,        phenoxy-,        halo-          gen-,        nitro-,        cyan-,        trifluormethyl-,        alkanoylamino-,        ha-          logenalkanoylamino-,        benzoylamino-substituierte        Ami-          nobenzole    und     Aminobenzolsulfonsäuren,

          Amino-diphe-          nylaminsulfonsäuren,        Amino-diphenylsulfon-    und Ami  nophenylalkylsulfonverbindungen und deren     Sulfonsäu-          ren,        Aminonaphthaline    und     Aminonaphthalinsulfonsäu-          ren,    die weiter substituiert sein können, beispielsweise  durch     Nitro-    oder     Acylaminogruppen,    wie     Acetylamino-,          Benzoylamino-,

          Alkylsulfonylamino-    oder     Arylsulfonyl-          aminogruppen.     



  Als Amine der Formel     III,    in der     X1    eine     metalli-          sierbare    Gruppe bedeutet, verwendet man mit     Vorteil     für die Herstellung     metallisierbarer        Azofarbstoffe    übli  che     o-Hydroxyaminobenzol-    und     -naphthalin-    sowie     o-          Aminocarboxylbenzol-    und     -naphthalinverbindungen.     Als Beispiele seien genannt:

    ein- und mehrfach, gleich oder verschieden,     alkyl-,          alkoxy-,        halogen-,        nitro-,        alkylsulfonyl-,        arylsulfonyl-,          acylamino-,        sulfamid-,        N-alkyl-,        N-cycloalkyl-,        N,N-          dialkyl-,        N-aryl-N-alkyl-sulfamid-        substituierte        2-Hydro-          xy-l-amino-benzole    bzw.

       2-Hydroxy-l-amino-benzol-          sulfonsäuren    oder     2-Aminobenzol-l-carbonsäuren    bzw.  sulfonierte     2-Amino-benzol-l-carbonsäuren,        ferner    gege  benenfalls weitersubstituierte     o-Aminonaphthalincarbon-          säuren,    wie     2-Amino-naphthalin-3-carbonsäuere,        2-          Amino-3-carboxy-naphthalin-6-sulfonsäure,

          2-Hydroxy-          1-amino-naphthalin-4-sulfonsäure    und     6-Nitro-2-hydro-          xy-l-amino-naphthalin-4-sulfonsäure.     



  Als Amine der Formel     III        mit    einer zur     Aminogrup-          pe        o-ständigen        metallisierbaren    Gruppe     X1,    die     während     der     Metallisierung        entalkyliert    bzw. verseift wird, sind  beispielsweise zu nennen:

         1-Amino-2-bis-(alkylsulfonyl-    oder     arylsulfonyl)-          aminobenzole,    beispielsweise     1-Amino-2-bis-(methylsul-          fonyl-,        phenylsulfonyl-    oder     4'-methylphenylsulfonyl)-          aminobenzole,    sowie die entsprechenden     4-chlor-,        4-          alkyl-    oder     4-alkoxy-substituierten        Benzolverbindungen,     die sich     diazotieren,

      kuppeln und je nach dem Verwen  dungszweck vor oder nach der     Bisformazanbildung    unter  milden Bedingungen alkalisch zu den entsprechenden     o-          Monosulfonylarnino-verbindungen    verseifen lassen.  



       Es    können auch Gemische verschiedener     diazotier-          barer    Amine der Formel     III    verwendet werden, wobei in  diesem Falle Mischungen von symmetrischen und un  symmetrischen     Bisformazanverbindungen    der     Formel    V  erhalten werden.  



  Als Diamine der     Formel    IV verwendet man mit  Vorteil     Diaminodiphenylderivate,    die zwischen den bei  den     Benzolkernen    als Brückenglied Q eine     -CH2-,     -CO-,     -S02NH-(CH2)i-3-NH-S02-    und vor  zugsweise eine     S02--Gruppe    und als zu den     Amino-          gruppen        o-ständige        metallisierbare    Gruppen X2 und     X3    je eine     Hydroxyl-    oder je eine     Carboxylgruppe    enthal  ten.

   Als solche Diamine seien beispielsweise genannt:       4,4'-Dihydroxy-3,3'-diamino-diphenylmethan,          3,3'-Diamino-diphenylmethan-4,4'-dicarbonsäure,          4,4'-Dihydroxy-3,3'-diainino-benzophenon,          4,4'-dihydroxy-3,3'-diamino-diphenylsulfon,          3,3'-Diamino-diphenylsulfon-4,4'-dicarbonsäure,          N,N'-Di-(3-amino-4-hydroxybenzolsfulfonyl)-          äthylendiamin,              N,N'-Di-(3-amino-4-hydroxybenzoIsulfonyl)-          propylendiamin,          N,N-Di-(3-carboxy-4-amino-benzolsulfonyl)-          äthylendiamin,

            N,N'-Di-(3-carboxy-4-amino-benzolsulfonyl)-          propylendiamin.     



  Als Diamine der Formel IV, in welcher     X2    und     X3     keine     metallisierbaren        Gruppen    bedeuten, verwendet  man für die Herstellung von     Bisformazanverbindungen     der Formel V mit zwei     dicyclischen        Formazankomple-          xen    beispielsweise:

         4,4'-Diaminodiphenylmethan,          4,4'-Diaminodiphenylsulfon,          4,4'-Diaminodiphenyläthan,          4,4'-Diaminodiphenylsulfid,          3,3'-Diaminodiphenylsulfon.     Als zweifach     ankuppelbare        Methylen-    oder     Methin-          verbindungen,    welche nach erfolgter Kupplung am Met  hinkohlenstoffatom noch eine     Carboxylgruppe    oder eine  in eine solche     umwandelbare        Gruppe        enthalten,    verwen  det man z.

   B.     Cyanessigsäureester,        Nitroessigsäureester,     vorzugsweise jedoch     Phenylformylessigsäure-alkylester     sowie das entsprechende     Nitril,    ferner     Methyl-phenylfor-          mylessigsäurealkylester,        Phenylcyanessigsäure,        Phenyl-          cyanessigsäurealkylester,        Phenylcyanessigsäureamid,        x-          Phenylacetessigsäure-alkylester,        a-Phenylacetessigsäure-          nitril,

          a-Phenyloxalessigsäuredialkylester,        Phenylcyan-          brenztraubensäurealkylester,        cv-Phenyl-u -cyan-acetophe-          non,        2-Phenylindandion-(1,3)    oder auch     ca-Naphthylfor-          mylessigsäurealkylester.     



  Im erfindungsgemässen Verfahren können die     Me-          tallisierung,    die zweite Kupplung und     allenfalls    die       Verseifung    einer     Dialkylsulfonyl-    oder     Diarylsulfonyla-          minogruppe    auch in einer einzigen Stufe     ausgeführt     werden. Arbeitet man in genügend alkalischem Medium,  so kann unmittelbar vorher auch noch die     Verseifung     der Cyan- bzw.     Carbonsäureestergruppe    im gleichen  Reaktionsmedium stattfinden.

      Für die     Metallisierung    der     Hydrazonverbindungen     der Formel I bzw.     II    werden die üblichen, zweckmässig  wasserlöslichen, einfachen oder komplexen     Salze    des  Nickels oder Kupfers von organischen oder anorgani  schen Säuren     verwendet.    Dabei kommen vorzugsweise  die wasserlöslichen Nickel- und vor allem die Kupfersal  ze von Mineralsäuren oder niederen Fettsäuren, wie  Kupfersulfat oder Kupferacetat, in Betracht.

   Bei Ver  wendung von Kupfer- oder Nickelsalzen von Mineral  säuren arbeitet man zweckmässig in     Gegenwart    eines       mineralsäureabstumpfenden        Mittels,    als welches beson  ders     Alkalimetallhydroxyde    oder     -carbonate    oder Alkali  metallsalze niederer Fettsäuren, wie     Alkalimetallacetate,     oder     Alkalimetallsalze    mehrbasischer Phosphorsäuren,  Ammoniak oder     tert.    Stickstoffbasen, z. B.     Pyridinbasen,     in Frage kommen.

   Wenn komplexe     Salze    des Nickels  oder Kupfers verwendet werden, können komplexgebun  dene     Bestandteile    derselben gegebenenfalls im Endpro  dukt enthalten sein.  



  Die     Metallisierung    geht üblicherweise schon bei  Raumtemperatur zu Ende; vielfach ist aber ein schwa  ches     Erwärmen,    z. B. bis auf etwa 80  C, erforderlich.  Ohne     Komplexbildner    wird die     Metallisierung        zweck-          mässig    bei     pH-Werten    von 4 bis 8 durchgeführt, wäh  rend in     Gegenwart    von Komplexbildnern, wie     Wein-          oder    Zitronensäure, oder Ammoniak, vorzugsweise bei  einem     pH-Wert    zwischen ungefähr 8 bis 14 gearbeitet  wird.  



  Die Kupplung der     metallisierten    Verbindungen er  folgt auf an sich bekannte Weise.  



  Besonders wertvolle, leicht     zugängliche,        erfindungs-          gemäss    erhältliche     kupfer-    und     nickelhaltige        Bisforma-          zanfarbstoffe,    die sich durch gute     färberische    Eigen  schaften auszeichnen, weisen keine in Wasser sauer       dissoziierenden,    salzbildenden Gruppen auf     und    entspre  chen der Formel     VI     
EMI0004.0099     
    in der       A1    und E je einen die Gruppe     Y1    bzw.

       Y2    in     o-Stellung     zur     Azo-    bzw.     Hydrazonbindung    enthaltenden  aromatischen Rest der     Benzolreihe,          R1    einen     carbocyclisch-aromatischen    Rest, beson  ders einen     Benzolrest,          Y1    und     Y2    je eine metallbindende -O- oder     -COO-          Gruppe,    von welchen mindestens ein Y     -O-          sein    muss,       Q1    die     -S02--    oder -CO- Gruppe,

   und       Me    Ni oder besonders     Cu    bedeuten.  



  Diese     Bisformazanmetallkomplexe    können einheitli  che Verbindungen oder Gemische zweier oder mehrerer  definitionsgemässer Verbindungen darstellen.    Die Aufarbeitung und Isolierung der     erfindungsge-          mäss    hergestellten     schwermetallhaltigen        Formazanfarb-          stoffe        erfolgen    nach den üblichen Methoden. Gegebenen  falls ist eine     anschliessende    Reinigung zwecks Entfer  nung störender Nebenprodukte vorzunehmen. Eine sol  che kann z. B. durch     Umlösen    geschehen.  



  Von     wasserlöslichmachenden    Gruppen freie     erfin-          dungsgemäss    hergestellte     metallhaltige        Bisformazanfarb-          stoffe    können zum Beispiel zum Färben von Kunststof  fen aller Art, wie von Lacken, Firnissen oder Spinnmas  sen aus     Acetylcellulose    oder synthetischen     Polyamiden     gebraucht werden.  



  Diejenigen     Bisformazanfarbstoffe,    welche     wasserlös-          lichmachende        Gruppen,    wie z. B.     Carbonsäure-    oder           Phosphonsäure-    und vor allem     Sulfonsäuregruppen    ent  halten, eignen sich zum Färben und Bedrucken von  Leder, Papier und Fasermaterial der verschiedensten  Art, besonders von     Textilmaterial    aus     natürlichen    oder  synthetischen     Polypeptiden,    wie z. B.

   Wolle, Seide,  synthetischen Polyamid- und     Polyurethanfasern.    Man  verwendet für Textilmaterial dieser     Art    besonders solche  Farbstoffe, welche höchstens zwei     Sulfonsäuregruppen     aufweisen. Sie ziehen auf dieses Material     vielfach    schon  aus schwach saurem Bade.

   Die bevorzugte Gruppe  bilden jedoch diejenigen erfindungsgemäss hergestellten  Farbstoffe, welche ausser gegebenenfalls     an    der Kom  plexbildung beteiligten, keine in Wasser sauer dissoziie  renden, salzbildenden Gruppen, beispielsweise keine     Car-          bonsäure-    und     Sulfonsäuregruppen,    sondern nur die  Wasserlöslichkeit begünstigende     Substituenten,    z.

   B. nie  dere     Alkylsulfonyl-,        Sulfonsäureamid-    und durch niede  re     Alkylreste        substituierte        Sulfonsäureamidgruppen,    so  wie niedere     Carbonsäure-dialkylamidgruppen    aufweisen.  Diese Farbstoffe besitzen gegenüber Wolle und     färbe-          risch    sich -ähnlich verhaltendem Material eine sehr gute  Affinität und ziehen darauf schon aus neutralem bis  schwach saurem Bade vollständig auf.

   Gegebenenfalls  wird die Wasserlöslichkeit solcher Farbstoffe noch durch  Beimischung von     anionaktiven    oder     nicht-ionogenen     Netz- oder     Dispergiermitteln    oder von     Coupagemitteln     erhöht.    Wenn sie faserreaktive     Gruppierungen        enthalten,     können die     erfindungsgemäss        erhältlichen        Bisformazan-          komplexe    auch zum Färben von     Cellulosematerial,    wie  Zellwolle, Jute,     Ramie,    Hanf und vor allem Baumwolle  verwendet werden.

   Zur Erzielung ausreichender Löslich  keit sollen die Farbstoffe in diesem Falle im     allgemeinen     mindestens zwei, vorzugsweise 4 bis 6 in Wasser sauer  dissoziierende,     wasserlöslichmachende    Gruppen, wie       Sulfonsäure-    oder     Carboxylgruppe,    im Molekül aufwei  sen.  



  Die neuen     erfindungsgemäss    hergestellten     Bisforma-          zanfarbstoffe    zeichnen sich durch ihre hohe Farbstärke  und teilweise durch ihre reinen Farbtöne aus. Die mit  ihnen erzeugten Färbungen sind     korinth,    braun,     violett,          grün,    oliv,     blaugrün,    blau, grau bis schwarz. So zeichnen  sich     Wollfärbungen    besonders durch die gute Licht- und  Reibechtheit     und    vorzügliche     Nassechtheiten,    z.

   B. die  guten Wasch-, Alkali-,     Walk-,    Meerwasser-,     Dekatier-          und        Schweissechtheiten,    aus. Ferner sind die Färbungen  gleichmässig.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempera  turen in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  
EMI0005.0053     
    18,8 g     1-Hydroxy        -2-aminobenzol-4-sulfonsäurea-          mid    werden bei 0-10  mit 6,9 g     Natriumnitrit    und  30 ml     10n-Salzsäure        diazotiert.    Die braune Suspension  der     Diazoniumverbindung    wird mit soviel     Natriumbicar-          bonat    neutralisiert, dass Kongopapier eben nicht mehr  gebläut wird.

   Dann gibt man sie zu einer Lösung von  20 g     Phenylformylessigsäureäthylester    in 200 ml     Aetha-          nol    und 10 ml     10n-Natronlauge.    Die Mischung stellt  man mit Natronlauge alkalisch, sodass     Phenolphthalein-          papier    gerötet wird, und rührt, bis die Kupplung beendet  ist.  



  Dann erwärmt man das Kupplungsgemisch auf 50 ,  gibt 70 ml     10n-Natronlauge    zu, hält 30 Minuten auf  50-55  und kühlt wieder auf Raumtemperatur ab. In  die so gebildete braune Lösung gibt man der Reihe nach  16,8 g Weinsäure, tropfenweise 100     ml        lm-Kupfersul-          fatlösung,    dann die     Tetrazoniumverbindung    aus 16,8 g       3,3'-Diamino-4,4'-dicarboxydiphenylsulfon    und schliess-         lich    Salzsäure bis zu einem     pH-Wert    der Mischung von  9.

   Es bildet sich der Kupferkomplex vorstehender  Formel, zu dessen     Abscheidung        man    das Reaktionsge  misch nach beendeter Kupplung auf 50  erwärmt und  mit     Natriumchlorid    versetzt. Man filtriert den Farbstoff  ab, wäscht ihm mit verdünnter     Natriumchloridlösung     und trocknet ihn. Er stellt dann ein blauschwarzes  Pulver dar, das Wolle aus essigsaurem Bad in lichtech  ten, gut     meerwasserechten    blauen Tönen färbt. .  



  Zur Herstellung der genannten     Tetrazoniumverbin-          dung    löst man 16,8 g     3,3'-Diamino-4,4'-dicarboxy-di-          phenylsulfon    und 6,9 g     Natriumnitrit    in 100 ml     ln-          Natronlauge    auf und tropft die Lösung auf eine Mi  schung von 30 ml     10n-Salzsäure    mit soviel Eis, dass sich  eine Temperatur von     0-10     einstellt. Nach beendeter       Tetrazotierung    zerlegt man überschüssiges Nitrit mit       Sulfaminsäure    und neutralisiert die Suspension, sodass  Kongopapier nicht mehr gebläut wird.

      
EMI0006.0001     
    14 g     3,3'-Diamino-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfon     werden in 40     ml        Wasser    und 15 ml     10n-Salzsäure    gelöst  und unter Zugabe von Eis bei 0-10  mit einer Lösung  von 6,9     Natriumnitrit        tetrazotiert.    Die braune Suspen  sion der     Tetrazoniumverbindung    wird mit     Natriumbicar-          bonat        neutralisiert,    bis Kongopapier eben nicht mehr  gebläut wird.

   Dann gibt man sie zu einer Lösung von 20 g       Phenylformylessigsäureäthylester    in 200 ml     Aethanol     und 10 ml     10n-Natronlauge.    Durch Zugabe von Natron  lauge hält man die Mischung     alkalisch.    Nach beendeter  Kupplung erwärmt     man    die Mischung auf 50 , setzt ihr  70 ml     10n-Natronlauge    zu und rührt sie 30 Minuten bei  50-55 .

   Dann kühlt man sie auf Raumtemperatur ab    und     setzt    der Reihe nach 16,8g Weinsäure, tropfenweise  100 ml     lm-Kupfersulfat-Lösung,    eine durch direkte Dia  zotierung nach bekannten Verfahren hergestellte     Diazo-          niumsuspension    aus 18,7 g     1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-          methylsulfon    und schliesslich Salzsäure bis zu einem     pH-          Wert    der Mischung von 9 zu. Dann     rührt    man die  Mischung über Nacht. Es bildet sich der Farbstoff der  vorstehenden Formel.

   Man     filtriert    ihn ab, wäscht ihn  mit     verdünnter        Natriumchloridlösung    und trocknet  ihn.  



  Er stellt ein blauschwarzes Pulver dar, das Wolle aus  neutralem oder essigsaurem Bad in lichtechten, gut  walk- und waschechten blauen Tönen färbt.  
EMI0006.0030     
    23,2 g     1-Hydroxy-2-amino-5-nitrobenzol-4-        methyl-          sulfon    werden mit 30 ml     10n-Salzsäure    und 6;9 g Na  triumnitrit unter Zugabe von Eis bei 0-10      diazotiert.     Nach beendeter     Diazotierung        neutralisiert        man    die     Mi-          schun    mit     Natriumbicarbonat    bis sie Kongopapier nicht  mehr bläut.

   Diese     Diazoniumsuspension    gibt     man    bei  0-10  zu einer Lösung von 20 g     Phenylformylessigsäu-          reäthylester    in 200 ml     Aethanol    und 10 ml     10n-Natron-          lauge    und setzt der Mischung weiter Natronlauge zu, bis  ein     pH-Wert    von 9-10 erreicht wird. Man     rührt,    bis die  Kupplung beendet ist. Dann     erwärmt    man auf 50 , setzt  der Mischung 70     ml        10n-Natronlauge    zu und     hält    die    Temperatur für 30 Minuten auf 50-55 .

   Hierauf kühlt       man    die     Lösung    auf     Raumtemperatur    ab, gibt nachein  ander 16,8 g Weinsäure, tropfenweise 100 ml     Im-Kup-          fersulfatlösung,    dann die     Tetrazoniumverbindung    aus  14 g     3,3'-Diamino-4,4'-dihydroxy-diphenylsulfon    (ana  log hergestellt wie die     Tetrazoniumverbindung    in Bei  spiel 1,     Abschnitt    3)     und        schliesslich        Salzsäure    zu, bis  das Gemisch einen     pH-Wert    von 9 aufweist.

   Man     rührt     das     Ganze    einige Stunden, erwärmt     langsam    auf 50  und       rührt,    bis die     Tetrazoniumverbindung    vollständig umge  setzt ist.

        Es entsteht der Kupferkomplex     vorstehender    For  mel, den man     dur    Zusatz von     Natriumchlorid    vollständig  abscheidet,     abfiltriert,        mit        verdünnter        Natriumchloridlö-          sung    wäscht und     trocknet.    Er stellt ein schwarzes Pulver  dar, das Wolle aus neutralem oder essigsaurem Bad in  blaugrünen, sehr gut licht- und nassechten Tönen  färbt.

           Farbstoffe    mit ähnlichen Eigenschaften werden er  halten, wenn man bei sonst gleicher     Arbeitsweise    anstelle  der     iin    vorstehenden Beispiel 3 verwendeten Komponen  ten je die äquivalente Menge einer der in der folgenden  Tabelle aufgeführten Komponenten verwendet. In der  letzten Kolonne sind die Farbtöne von mit den entspre  chenden     Bisformazanmetallkomplexen    auf Wolle erhal  tenen Färbungen angegeben.

    
EMI0007.0014     
  
    Beispiel <SEP> Diazokomponente <SEP> Tetrazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Metall <SEP> aarbtonla
<tb>  4 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methylsulfon <SEP> 4,4'-Dihydroxy-3,3'-di- <SEP> Phenyl-formyl-essig- <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  amino-diphenylsulfon <SEP> säureäthylester
<tb>  5 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-sulfon- <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> da.
<tb>  säureamid
<tb>  6 <SEP> do. <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Ni <SEP> brzun  violett
<tb>  7 <SEP> 2-Amino-benzoesäure-5-sulfonsäure- <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  amid
<tb>  8 <SEP> 1-Bis-(methylsulfonyl)-amino-2- <SEP> amino- <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> do.
<tb>  benzol <SEP> (unter <SEP> Verseifung <SEP> nach <SEP> der
<tb>  Kupplung)
<tb>  1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methylsulfon
<tb>  9 <SEP> + <SEP> (502 <SEP> do. <SEP> da.

   <SEP> Cu <SEP> do.
<tb>  i <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-sulfonsäure  amid <SEP> <B>MM</B>
<tb>  10 <SEP> 1-4ydroxy-2-amino-4-(tl-methyl-PJ-acetyi- <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  amino)-benzol
<tb>  11 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-phenylsulfon- <SEP> '- <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  sulfonsäur-earnid
<tb>  12 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-phanylsulfon- <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> <B><I>da.</I></B>
<tb>  3'-sulfonsäure
<tb>  #1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-phenylsulfon  3'-sulfonsäureamid <SEP> (50ä)
<tb>  13 <SEP> + <SEP> da. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> do.
<tb>  1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methylsulfon
<tb>  (502       
EMI0008.0001     
  
    Beispiel <SEP> Diazokomponente <SEP> Tetrazokomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Metall <SEP> Farbton
<tb>  PJr.

   <SEP> auf <SEP> Wolle
<tb>  1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-phenylsul- <SEP> 4,4'-Dihydroxy-3,3'-di- <SEP> Phenyl-formyl-essig- <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  fon-3'-sulfonsäureamid <SEP> (50%) <SEP> amino-diphenylsulfon <SEP> säureäthylester
<tb>  14 <SEP> +
<tb>  1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-sulfonsäure  (hl=phenyl-N-äthyl-)amid-4'-sulfon  säure <SEP> (50$)
<tb>  15 <SEP> 6-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> blau  methylsulfon <SEP> de. <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> grün
<tb>  6-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4  methy)sulfon <SEP> (50%)
<tb>  16 <SEP> + <SEP> <B>de.</B> <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methylsulfon
<tb>  (502
<tb>  1? <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methylsulfon <SEP> 3,3'-Diamino-diphenylsulfon  4,4'-dicarbonsäure <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  18 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-sulfonsäure- <SEP> de.

   <SEP> <B>de.</B> <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  amid
<tb>  19 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-phenylsulfon- <SEP> 3'  sulfonsäureamid <SEP> de. <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  20 <SEP> 5-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> de. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> blau  methylsulfon <SEP> grün
<tb>  21 <SEP> 6-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> do. <SEP> <B>de.</B> <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  methylsulfon
<tb>  22 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methylsulfon <SEP> 4,4'-Dihydroxy-3,3'-diamino- <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  diphenylmethan
<tb>  23 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-sulfonsäure  amid <SEP> <B>de.</B> <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  24 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-phenyisulfon- <SEP> de. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> <B><I>de.</I></B>
<tb>  3'-sulfonsäureamid
<tb>  25 <SEP> 5-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> blau  methylsulfon <SEP> de. <SEP> do.

   <SEP> Cu <SEP> grün
<tb>  26 <SEP> 6-Nitro_1-hydroxy-2-aminoberzol-4- <SEP> do. <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> rio.
<tb>  methylsulfon       
EMI0009.0001     
  
    Bei <SEP> spie <SEP> Diazokomponente <SEP> Tetrakomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Metall <SEP> Farbton
<tb>  Nr. <SEP> aif <SEP> doll
<tb>  27 <SEP> 1-Hydroxy-2-a,-,iinobenzol-4-methyl- <SEP> 3,3'-Diamir;0-diphenyl@@@etf:

  an- <SEP> Phenyl-f@rmyl-essig- <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  sulfon <SEP> 4,4'-dicarbonsäure <SEP> säureäthylester
<tb>  28 <SEP> 1 <SEP> !lydroxy-2-ami^ob nzol-4-silfon- <SEP> <B>de.</B> <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  säureamid
<tb>  29 <SEP> 1-Flydroxy-2-aminobenzol-4-phenyl- <SEP> <B><I>de.</I> <SEP> de.</B> <SEP> Cu <SEP> <B><I>de.</I></B>
<tb>  sulfon-3'-sulfonsäureamid
<tb>  30 <SEP> 5-Nitro-l-hydroxy-2-aninobenzol-4- <SEP> blau  methylsulfon <SEP> de. <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> grün
<tb>  31 <SEP> 6-Nitro-l-hydroxy-2-n <SEP> inobenzol-4- <SEP> do. <SEP> do. <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  methylsulfon
<tb>  32 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methyl  sulfon <SEP> 4,4'-Dihydroxy-3,3'-di- <SEP> a-Naphthyl-fGi@mylessig- <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  amino-diphenylsulfon <SEP> säuremethylester
<tb>  33 <SEP> 5-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> de. <SEP> de.

   <SEP> Cu <SEP> blau  4-methylsulfon <SEP> grün
<tb>  34 <SEP> 1-Nydroxy-2-aminobenzol-4-methyl- <SEP> <B>de.</B> <SEP> Benzylforo,yl-essigsäure <SEP> Cu <SEP> violett
<tb>  sulfon <SEP> äthylester
<tb>  35 <SEP> 5-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> <B>de.</B> <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> blau  methylsulfon <SEP> grau
<tb>  36 <SEP> 1-Nydroxy-2-aminobenzol-4-methyl- <SEP> de. <SEP> Phenylthioformylessig- <SEP> Cu <SEP> grau
<tb>  sulfon <SEP> säureäthyiester
<tb>  37 <SEP> 1-Nydroxy-2-aminobenzol-4-sulfon- <SEP> 3,3'-Diamino-diphenylsulfon <SEP> Phenylformyl-essig- <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  säure-(N-phenyl-N-äthylamid)4'- <SEP> säureäthylester
<tb>  sulfonsäure
<tb>  38 <SEP> de. <SEP> 4,4'-Diamino-diphenylsulfon <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  39 <SEP> de. <SEP> 4,4'-Diamino-diphenylsulfid <SEP> de.

   <SEP> Cu <SEP> blau  grün
<tb>  40 <SEP> 1-Nydroxy-2-aminobenzol-4-methyl- <SEP> 4,4'-Dihydroxy-3,3'-diamino- <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  sulfon <SEP> benzophenon
<tb>  41 <SEP> 1-ilydroxy-2-aminobenzol-4-sulfon- <SEP> de. <SEP> <B>de.</B> <SEP> Cu <SEP> do.
<tb>  säureamid       
EMI0010.0001     
  
    Beispiel <SEP> Diazokomponente <SEP> Tetrakomponente <SEP> Kupplungskomponente <SEP> Metall <SEP> Farbton
<tb>  1=r. <SEP> auf <SEP> Wolle
<tb>  42 <SEP> 1 <SEP> 1lydroxy-2-aminobenzol-4-phenylsul- <SEP> 4,4'-Dihydroxy-3,3'-diamino- <SEP> Phenylformyl-essig- <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  fon-3'-sulfonsäureamid <SEP> benzophenon <SEP> säureäthylester
<tb>  43 <SEP> 5-tlitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> blau  methylsulfon <SEP> <B><I>de.</I> <SEP> de.</B> <SEP> Cu <SEP> grün
<tb>  44 <SEP> 6-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol-4- <SEP> <B>de.</B> <SEP> de.

   <SEP> Cu <SEP> <B>de.</B>
<tb>  methylsulfon
<tb>  45 <SEP> 1-Hydroxy-2-aminobenzol-4-methyl- <SEP> N,N'-D1-(3-amino-4-hydroxy- <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> blau
<tb>  sulfon <SEP> benzolsulfonyl)-äthylendiamin
<tb>  46 <SEP> 5-Nitro-l-hydroxy-2-aminobenzol- <SEP> de. <SEP> de. <SEP> Cu <SEP> blau  4-methylsulfon <SEP> grün
<tb>  47 <SEP> <B>de.</B> <SEP> N,N'-Di-(3-amino-4-hydroxy- <SEP> <B>de.</B> <SEP> Cu <SEP> de.
<tb>  benzolsulfonyl)-propylepdiamin       <I>Beispiel 48</I>  
EMI0010.0002     
    24,6 g     1-Hydroxy-2-amino-6-acetylaminobenzol-4-          sulfonsäure    werden mit 6,

  9g     Natriumnitrit    und 30 g       konz.    Salzsäure in bekannter Art     indirekt        diazotiert    und  in alkalischer wässerig-alkoholischer Lösung mit 20 g       Phenylformylessigsäureäthylester    gekuppelt.     Anschlies-          send    stellt man die Mischung alkalisch, bis     Mimosapa-          pier    gerötet wird, und rührt sie 30 Min. bei 50-55 .  Nun fügt man eine alkalische Lösung des     Kupfer-          ditartrato-Komplexes,    enthaltend 6,35 g Kupfer, zu.

   Bei       10-20     kuppelt man den entstandenen Kupferkomplex  mit der     Tetrazoniumverbindung    aus 14 g     3,3'-Diamino-          4,4'-dihydroxy-diphenylsulfon.    Während der Kupplung  hält man das Reaktionsgemisch durch Zugabe von       Natriumcarbonat    schwach alkalisch. Sobald die Kupp  lung beendet ist, wird die Temperatur auf 90  erhöht  und die Lösung des gebildeten Kupferkomplexfarbstof-         fes    mit soviel einer konzentrierten wässerigen Natrium  hydroxydlösung versetzt, dass die     Laugenkonzentration     5 % beträgt.

   Darauf rührt man das Gemisch zwecks       Verseifung    der     Acetylaminogruppe        während        einiger     Stunden bei 90-100 . Anschliessend wird der gebildete  kupferhaltige     Bis-aminoformazanfarbstoff    durch Zugabe  von     Natriumchlorid        ausgefällt,        abfiltriert    und mit Na  triumchloridlösung gewaschen.

   Das     Filtergut    wird hier  auf in Wasser von 30-35  gelöst und     mit    einer  wässerigen     Disperion    von 32,2 g des Kondensationspro  duktes aus je einem     Mol        Cyanurchlorid    und     m-Amino-          benzolsulfonsäure    versetzt. Die     Mischung    wird einige  Stunden bei 30-35  gerührt; gleichzeitig wird der     pH-          Wert        durch    Zugabe einer     Natriumcarbonatlösung    auf  6,5-7,0 gehalten.

   Nach beendeter Reaktion     wird    der  gebildete     Reaktivfarbstoff        mit        Natriumchlorid    ausge-      fällt,     abfiltriert,    mit     Natriumchloridlösung    gewaschen  und im Vakuum bei     60-70     getrocknet.  



  Er stellt ein blauschwarzes Pulver dar, das sich     in     Wasser mit blauer Farbe löst. Er färbt Baumwolle und       regenerierte        Cellulosefasern    in Gegenwart eines säure  bindenden Mittels in blaugrauen Tönen, die nach     10-          minütigem    Seifen sehr licht- und nassecht sind.  



  <I>Färbevorschrift</I>  In 4000 Teilen Wasser löst man 2 Teile des gemäss  Beispiel 3 hergestellten     kupferhaltigen    Farbstoffs sowie 3  Teile     Ammoniumsulfat    und geht bei 40-50  mit 100         Teilen    gut benetzter Wolle in das Färbebad ein. Man  erhitzt es innerhalb einer halben Stunde zum Sieden,     hält     es     3/4    Stunden siedend, spült die Wolle     mit    kaltem Was  ser und trocknet sie. Die erhaltene blaugrüne Färbung ist  sehr gut licht-,     meerwasser-,    walk-     und    waschecht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von kupfer- oder nickel- haltigen Bisformazanfarbstoffen, dadurch gekennzeich net, dass man eine metallisierbare Hydrazonverbindung der Formel I oder 1I EMI0011.0024 worin A, B und D je einen die Gruppe X1, X2 bzw.
    X3 in o- Stellung zur -NH-Gruppe enthaltenden aro matischen Rest der Benzol- oder Naphthalinrei- he, R einen einwertigen organischen Rest, X1, X2 und X3 je eine metallisierbare Gruppe und Q einen zweiwertigen gesättigten Kohlenwasser stoffrest, den Acylrest einer zweibasischen Car- bonsäure oder eine zweiwertige schwefelhaltige Brücke bedeuten,
    zuerst mit einem Kupfer oder Nickel abgebenden Mittel behandelt und dann mit der Tetrazoniumverbindung eines Diamins der Formel IV X2 X3 H2N - B - Q - D - NH2 ( IV bzw. mit der Diazoniumverbindung eines Amins der Formel III, X1 - A - NH2 (III) worin A, B, D und Q die unter Formel I bzw.
    II angegebene Bedeutung haben, X1, XE und X3 je Wasserstoff oder eine metallisierbare Gruppe bedeuten und die Gruppen X1 und NH2 bzw.
    X2 und NH2 bzw. X3 und NH2 in o- Stellung zueinander stehen, zu einem metallhaltigen Bisformazanfarbstoff der For mel V, EMI0011.0063 in der Y1, Y2 und Y3 je Wasserstoff oder den Rest einer metallisierbaren Gruppe bedeuten, wobei entwe der beide Y1 oder Y2 und Y3 je den Rest einer metallisierbaren Gruppe darstellen müssen, Me Kupfer oder Nickel darstellt und A, B, D, Q und R die unter Formel I bzw.
    II angegebene Bedeutung haben, kuppelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet, durch die Verwendung einer Verbindung der Formel II bzw. IV, in der B-X2 und D-X3 identisch sind. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Verbindung der Formel III bzw. IV, in der X1, X2 und X3 je eine metallisierbare Gruppe bedeuten. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran- spruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung je "einer Verbindung der Formel I und IV bzw. 1I und III, in denen X1, X2 und X3 je die Hydroxylgruppe bedeu ten. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung je einer Verbindung der Formel I und IV bzw. II und III, in denen entweder X1 die Hydroxylgruppe und X2 und X3 je die Carboxylgruppe bedeuten, oder in denen X1 die Carboxylgruppe und X2 und X3 je die Hydroxylgruppe bedeuten.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran- sprächen 1-4, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Verbindung der Formel II bzw. IV, in der Q die -S02-Brücke bedeutet. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran- sprächen 1-4, gekennzeichnet, durch die Verwendung einer Verbindung der Formel II bzw. IV, in der Q die -CO-Brücke bedeutet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 1-6, gekennzeichnet durch die Verwendung je einer Verbindung der Formel I und IV bzw. II und III, in denen A einen Rest der Benzolreihe, B und D identische Reste der Benzolreihe und R einen carbocy- clisch-aromatischen Rest, besonders einen Benzolrest, bedeuten. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 1-7, gekennzeichnet, durch die Verwendung je einer Verbindung der Formel I und IV bzw. II und III, in denen A, B, D und R in Wasser nicht sauer disso ziierende, wasserlöslichmachende Gruppen enthalten. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man metallhaltige Bisformazanfarb- stoffe der Formel V, in der Y1 bzw. Y2 und Y3 eine Dialkylsulfonylamino- oder Diarylsulfonylaminogruppe bedeuten, unter Abspaltung einer Alkylsulfonyl- bzw. Arylsulfonylgruppe verseift.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung von gemäss Patentanspruch I herge stellten metallhaltigen Bisformazanfarbstoffen der For mel V zur Herstellung entsprechender, faserreaktive Gruppierungen enthaltender Farbstoffe, dadurch ge kennzeichnet, dass man acylierbare Aminogruppen ent haltende Bisformazanfarbstoffe der Formel V mit Säu ren oder mit reaktionsfähigen Derivaten von Säuren, die im Säurerest einen als Anion abspaltbaren Substituenten oder eine additionsfähige Mehrfachbindung aufweisen, umsetzt.
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