CH483269A - Planiervorrichtung zum Präparieren von Skiabfahrten und dergleichen - Google Patents
Planiervorrichtung zum Präparieren von Skiabfahrten und dergleichenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H4/00—Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow
- E01H4/02—Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow for sporting purposes, e.g. preparation of ski trails; Construction of artificial surfacings for snow or ice sports ; Trails specially adapted for on-the-snow vehicles, e.g. devices adapted for ski-trails
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Description
Planiervorrichtung zum Präparieren von Skiabfahrten und dergleichen Gegenstand der Erfindung ist eine Planiervorrich- tung zum Präparieren von Skiabfahrten und dergleichen, bestehend aus einem Geräteträger mit einem höhen verstellbaren Planiergerät, zum Anhängen an Schnee fahrzeuge.
Durch das mehrmalige Befahren einer Skipiste durch die Skiläufer entstehen auch trotz vorheriger Präparie- rung mit Pistenraupen in den steileren Hängen Schnee hügel unterschiedlicher Grösse und je nach Schnee beschaffenheit verschiedener Härte. Das Befahren einer solchen Buckelpiste kann dann höchstens noch von guten Skiläufern gemeistert werden.
Um wieder eine halbwegs befahrbare und glatte Pistenoberfläche zu bekommen, werden daher zur Zeit diese Hügel vom Pistendienst unter erheblichen Kosten und in langwieriger Arbeit mit Schaufeln und Hauen beseitigt. Bei vereister Piste ist derzeit eine Präparierung in grösserem Umfang ausgeschlossen.
Um diese Mängel zu beheben und für die bereits zahlreich im Einsatz befindlichen Pistenraupen auch für die Zeit, in der keine Schneefälle auftreten, eine Ver wendungsmöglichkeit zu schaffen, schlägt die Erfindung ein Zusatzgerät für Pistenraupen vor. Damit wird so wohl eine bessere Präparierung der Pisten als auch eine grössere Rentabilität der teuren Pistenraupen erreicht.
Erfindungsgemäss sind am Geräteträger zur seitli chen Stabilisierung mit unter die Lauffläche vorstehende Führungsschienen versehene Führungskufen angebracht und es ist wahlweise ein Planierschild mit vertikal an geordneten, in Fahrtrichtung sich erstreckenden Schneid blechen, die sich über die ganze Schildhöhe erstrecken und unter die Unterkante hinausragen, oder eine Fräse montierbar.
In einer Ausführungsform sind Mittel vorgesehen, um die Höhenverstellung des Planiergerätes durch eine mitfahrende Person durchführen zu können, für die auf dem Geräteträger ein Sitz angeordnet ist.
Zwischen der Fräse und dem Geräteträger kann ein Federelement eingebaut sein, das die Fräse auf die Schneeoberfläche drückt. Zusätzlich kann vor dem Pla- nierschild ein Reisser angebracht sein.
Die Planiervorrichtung kann mittels einer Anhänge kupplung an eine Pistenraupe angehängt werden. Beim Bergfahren sind die Planiereinrichtungen abgehoben, sodann wird von oben herab die Piste bearbeitet. Durch das Planierschild allein oder in Kombination mit dem Reisser werden die Hügel abgeschert. Bei eisiger Schnee oberfläche werden die Hügel mit der Fräse beseitigt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Planiervor- richtung werden nachstehend anhand der Zeichnungen beschrieben, ohne dass die behandelten Ausführungs beispiele die Erfindung darauf beschränken sollen. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 und 3 je eine Seitenansicht der Planiervor- richtung.
Die dargestellte Planiervorrichtung besteht aus einem Geräteträger 1, dessen vorderes Ende in eine Deichsel ausläuft. Am hinteren Ende sind zwei Führungskufen 2, die gleichzeitig als Abstützung dienen, angebracht. Dar über ist ein Sitz 8 für einen Beifahrer montiert. Jede Kufe 2 hat eine über die Lauffläche vorstehende Füh rungsschiene, welche die Seitenstabilität erhöhen. Der hinter der Deichsel vorgesehene Reisser 4 hat die Auf gabe, die Schneeoberfläche aufzubrechen. Die Höhe ist verstellbar und wird den Gegebenheiten angepasst. Als Planiergerät ist ein gewölbtes Planierschild 3 mit ange brachten Schneidblechen vorgesehen.
Die vertikal an geordneten Schneidbleche erstrecken sich in Fahrtrich tung über die ganze Schildhöhe und ausserdem ragen sie unter die Unterkante des Schildes hinaus. Die Planier vorrichtung erreicht dadurch eine enorme Seitenstabili tät. Der Beifahrer kann hier durch eine mechanische oder hydraulische Höhenverstellung des Schildes eine optimale Pistenoberfläche erzielen. Als weiteres Planier- gerät kann die Fräse 5 mit eigenem Benzin- oder Diesel motor 7 montiert werden.
Die Unebenheiten der Piste werden dadurch abgefräst, so dass nur mehr pulvriger Schnee entsteht, der sich von selbst verteilt. Zwischen der mechanischen oder hydraulischen Höhenverstellung und der Fräse 5 ist ein Federelement 6 vorgesehen, welches den Anpressdruck der Fräse 5 begrenzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Planiervorrichtung zum Präparieren von Skiabfahr ten und dergleichen, bestehend aus einem Geräteträger mit einem höhenverstellbaren Planiergerät, zum An- 'hängen an Schneefahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass am Geräteträger (1) zur seitlichen Stabilisierung mit unter die Lauffläch-- vorstehende Führungsschienen versehene Führungskufen (2) angebracht sind, und wahl weise ein Planierschild (3) mit vertikal angeordneten, in Fahrtrichtung sich erstreckenden Schneidblechen,die sich über die ganze Schildhöhe erstrecken und unter die Unterkante hinausragen, oder eine Fräse (5) mon tierbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Hö henverstellung des Planiergerätes durch eine mitfahrende Person durchführen zu können, für die auf dem Geräte träger (1) ein Sitz (8) angeordnet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Fräse (5) und dem Geräteträger (1) ein Federelement (6) eingebaut ist, das die Fräse (5) auf die Schneeober fläche drückt. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zusätzlich vor dem Planierschild (3) ein Reisser (4) angebracht ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT245268A AT274885B (de) | 1968-03-13 | 1968-03-13 | Universal-Pistenhobel |
| AT8069 | 1969-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH483269A true CH483269A (de) | 1969-12-31 |
Family
ID=25591378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH311569A CH483269A (de) | 1968-03-13 | 1969-02-28 | Planiervorrichtung zum Präparieren von Skiabfahrten und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH483269A (de) |
-
1969
- 1969-02-28 CH CH311569A patent/CH483269A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |