CH483604A - Lüftungsgerät - Google Patents
LüftungsgerätInfo
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- CH483604A CH483604A CH382068A CH382068A CH483604A CH 483604 A CH483604 A CH 483604A CH 382068 A CH382068 A CH 382068A CH 382068 A CH382068 A CH 382068A CH 483604 A CH483604 A CH 483604A
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F7/00—Ventilation
- F24F7/007—Ventilation with forced flow
- F24F7/013—Ventilation with forced flow using wall or window fans, displacing air through the wall or window
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air-Flow Control Members (AREA)
Description
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Lüftungsgerät Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lüftungsgerät zum Einbau in Wände, Mauern oder Fenster.
Bei der Behandlung von Kleinlüftungsproblemen in kleinen Restaurants, Cafes, Sitzungszimmern, Studios etc. fehlte bis heute ein steckerfertiges Gerät, das die erforderlichen lufttechnischen Funktionen, wie Ventilieren mit Zuluft, Abluft, Umluft sowie Heizen und Filtrieren auf einfache Art bewältigen konnte.
Man behalf sich mit Fensterventilatoren, die Luft in den Raum oder Luft aus dem Raum fördern konnten. Ein solcher Ventilator kann jedoch nie beide Funktionen gleichzeitig ausüben.
Diese Lösung befriedigte nie ganz, weil bei Zuluft- betrieb oft Zugserscheinungen auftraten (Kaltluft im Winter) und meistens der Lärm störte. Bei grösseren Objekten konnten die Probleme sehr gut durch Klimaanlagen mit Zu- und Abluftgruppen gelöst werden. Die einfachen Fensterventilatoren waren billiger, aber entsprachen nicht den Forderungen. Für kleinere Objekte war die Klimaanlage zu teuer, und ein geeignetes Mittelgerät fehlte.
Die vorliegende Erfindung soll nun diese Lücke schliessen.
Das Lüftungsgerät nach der vorliegenden Erfindung zeichnet sich aus durch ein Gehäuse, im Gehäuse angeordnete Luftfördermittel, deren Saugseite aus einem ersten Raum und deren Druckseite in einen zweiten, vom ersten getrennten Raum des Gehäuses mündet, durch zwei verschiedene in den Saugraum führende Lufteintrittsöffnungen und zwei verschiedene aus dem Druckraum führende Luftaustrittsöffnungen, welche derart angeordnet sind, dass sich im eingebauten Zustand des Gerätes jeweils eine Lufteintrittsöffnung und eine Luftaustrittsöffnung auf der einen bzw. auf der anderen Seite der Wand, Mauer resp. des Fensters befinden, und durch im Saugraum bzw.
im Druckraum vorgesehene Steuermittel, um einstellbare Anteile der Ge- samtluftmenge durch die Eintrittsöffnungen anzusaugen bzw. durch die Austrittsöffnungen auszublasen.
Dank diesem Gerät ist es möglich, wenn es in eine Fassade, d. h. Aussenwand oder Fenster, eingebaut ist, folgende Funktion durchzuführen: Das Gerät kann einem Raum 100 % Frischluft zu- führen oder von diesem Raum 100 % verbrauchte Luft fortführen.
Zudem lässt sich jedes gewünschte Frischluftverhält- nis stufenlos einstellen. Bei einer besonderen Ausführungsform kann die Zuluft erwärmt und die Frischluft und Umluft filtriert werden.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles noch etwas näher erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Vertikalschnitt durch ein schematisch dargestelltes, in einer Gebäudeaussenwand montiertes Lüftungsgerät nach der Erfindung. Zwecks Verdeutlichung wurde dabei das Gerät stark überdimensioniert dargestellt.
In der Zeichnung ist in eine einen Raum 2 nach aussen abschliessende Wand 2' ein Lüftungsgerät 1 eingebaut. Das Gerät 1 besteht aus einem kastenförmigen Gehäuse 3, das durch eine Zwischenwand 4 in zwei Räume 5 und 6 unterteilt ist. In der Zwischenwand 4 ist ein Radialventilator 7 montiert, dessen Saugseite aus dem Raum 5 und dessen Druckseite in den Raum 6 mündet. Der Ventilator 7 kann ein- oder mehrstufig oder auch stufenlos verstellbar angetrieben sein.
In der Vorder- und in der Rückwand des Gehäuses 3 sind wenigstens je eine Lufteintritts- und eine Luftaustrittsöffnung 8, 9 bzw. 8', 9' vorgesehen. Die Lufteintrittsöffnungen 8, 8' führen in den Saugraum 5, während die Luftaustrittsöffnungen 9, 9' aus dem Druckraum 6 führen. Direkt hinter den Eintrittsöffnungen 8, 8' sind Luftfilter 10, 10' vorgesehen.
In den Öffnungen 8, 8', 9, 9' sind Leitgitter, nämlich ein Frischluftgitter 11, ein Umluftgitter 12, ein Abluftgitter 13 und ein Zuluftgitter 14 vorgesehen. Im Betrieb des Gerätes sind damit die mit Pfeilen A, B, C und D bezeichneten Luftwege möglich.
Im Saugraum 5 ist ein gekrümmter Schieber 15 vorgesehen, der stufenlos von einer die Öffnung 8 vollstän-
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dig abdeckenden Stellung, in welcher die Öffnung 8' frei ist, in eine die Öffnung 8' vollständig abdeckende Stellung verschiebbar ist. In der letzteren Stellung ist die Öffnung 8 frei.
Im Druckraum 6, direkt über dem Ventilatoraus- ganQ, ist eine über diesem Ausgang schwenkbare Klappe 16 vorgesehen. Mit dieser Klappe 16 wird der Druckraum in zwei Kammern unterteilt.
Vor der dem Raum 2 zugekehrten Luftaustrittsöff- nung 9' sind auf Wunsch zuschaltbare elektrische Heiz- elemente 17 vorgesehen. Eine geeignete Verriegelung (nicht dargestellt) sorgt dafür, dass bei nichtlaufendem Ventilator die Heizelemente ausser Funktion treten.
Dank dem Schieber 15 kann 100 /o Frischluft (Luft- weg A) oder 100 % Umluft (Luftweg B) sowie irgendein beliebiges Mischverhältnis Frischluft/Umluft vom Ventilator angesaugt werden.
Die schwenkbare Klappe 16 ihrerseits erlaubt, je nach Stellung, 100 % der geförder- ten Luft ins Freie (Luftweg C) oder 100 % der geförder- ten Luft in den Raum 2 (Luftweg D) zu blasen oder irgendein Teilverhältnis der Gesamtluftmenge in die beiden Richtungen C und D zu befördern.
Dank dem Schieber 15 und der Klappe 16, die unabhängig voneinander stufenlos verstellbar sind, kann nun jede gewünschte Luftmengenverteilung eingestellt werden, wie z. B.: 100 % Luft von B zu C, 100 % Luft von A zu D, oder irgendeine Luftmengenverteilung über alle Luftwege A, B, C und D hergestellt werden.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Stellung von Schieber 15 und Klappe 16 würde 50 '% Frischluft aus Richtung A und 50,% Umluft aus Richtung B ange- saugt und im Saugraum 5 und Ventilator 7 gemischt;
von der Gesamtförderluftmenge würde 50,% als Zuluft in Richtung D in den Raum 2 und 50 'I/o als Abluft in Richtung C ins Freie befördert.
Es kann eine Steuerung vorgesehen sein, die bei einer Einstellung 100 % Frischluft in Richtung A nach 100 % Abluft in Richtung C den Ventilator ausschaltet.
Statt der elektrischen Heizelemente könnte natürlich auch eine andere Heizung vorgesehen werden (Warmwasser, Dampf usw.). Damit ein Überhitzen der Heizelemente und damit eine Beschädigung des Gerätes vermieden werden kann, ist es möglich, bei Heizbetrieb die Klappe 16 derart zu verriegeln, dass immer eine minimale Teilluftmenge über die Heizelemente zur Austrittsöffnung 9' gelangen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lüftungsgerät zum Einbau in Wände, Mauern oder Fenster, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, im Gehäuse angeordnete Luftfördermittel, deren Saugseite aus einem ersten Raum und deren Druckseite in einen zweiten, vom ersten getrennten Raum des Gehäuses mündet, durch zwei verschiedene in den Saugraum führende Lufteintrittsöffnungen und zwei verschiedene aus dem Druckraum führende Luftaustrittsöffnungen, welche derart angeordnet sind, dass sich im eingebauten Zu- stand des Gerätes jeweils eine Lufteintrittsöffnung und eine Luftaustrittsöffnung auf der einen bzw.auf der anderen Seite der Wand, Mauer resp. des Fensters befinden, und durch im Saugraum bzw. im Druckraum vorgesehene Steuermittel, um einstellbare Anteile der Ge- samtluftmenge durch die Eintrittsöffnungen anzusaugen bzw. durch die Austrittsöffnungen auszublasen. UNTERANSPRÜCHE 1. Lüftungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse die Form eines Kastens aufweist und in der Vorderwand und der Rückwand dieses Kastens jeweils eine Lufteintritts- und eine Luftaustrittsöffnung vorgesehen sind. 2.Lüftungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Steuermittel aus einem Schieber im Saugraum des Gehäuses und einer Klappe im Druckraum des Gehäuses, welche beide stufenlos verstellbar sind, bestehen, wobei der Schieber im Saugraum von einer ersten Stellung, in welcher er die eine Lufteintrittsöffnung vollständig abdeckt und die zweite Lufteintrittsöffnung frei lässt, in eine zweite Stellung verstellbar ist, in welcher er die genannte zweite Öffnung vollständig abdeckt und dabei die erstgenannte Öffnung frei lässt, während die Klappe im Druckraum derart im aus den Luftfördermitteln führenden Luftweg angeordnet ist,dass den beiden Luftaustrittsöffnungen beliebig einstellbare Anteile der geförderten Luftmenge zuführ- bar sind. 3. Lüftungsgerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftfördermittel von einem Ventilator gebildet sind und der Schieber im Saugraum etwa peripherisch zum Gehäuse des Ventilators verstellbar ist. 4. Lüftungsgerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber und die Klappe unabhängig voneinander verstellbar sind. 5.Lüftungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel im Druckraum aus einer letzteren in zwei Kammern unterteilenden, direkt hinter der Auslassöffnung der Luftfördermittel angeordneten Klappe bestehen, welche über die genannte Aus- lassöffnung bewegbar ist. 6. Lüftungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Druckraum vor einer der Luftaustrittsöffnungen separat einschaltbare Heizelemente angeordnet sind. 7. Lüftungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Lufteintrittsöff- nung ein Filter angeordnet ist. B.Lüftungsgerät nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine Verriegelung für die Heizelemente, welche den Betrieb letzterer bei unter eine vorbestimmte Menge gedrosselter Zuluft oder bei nichtlaufenden Luft- fördermitteln unterbricht. 9. Lüftungsgerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber aus flexiblem Material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH382068A CH483604A (de) | 1968-03-12 | 1968-03-12 | Lüftungsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH382068A CH483604A (de) | 1968-03-12 | 1968-03-12 | Lüftungsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH483604A true CH483604A (de) | 1969-12-31 |
Family
ID=4264165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH382068A CH483604A (de) | 1968-03-12 | 1968-03-12 | Lüftungsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH483604A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994027093A1 (en) * | 1993-05-13 | 1994-11-24 | The Ha Ha Company Limited | A vent assembly and a method for heating air entering a room through a wall vent |
-
1968
- 1968-03-12 CH CH382068A patent/CH483604A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994027093A1 (en) * | 1993-05-13 | 1994-11-24 | The Ha Ha Company Limited | A vent assembly and a method for heating air entering a room through a wall vent |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |