CH484628A - Verfahren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwaren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung kohlehydratarmer TeigwarenInfo
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23L—FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
- A23L7/00—Cereal-derived products; Malt products; Preparation or treatment thereof
- A23L7/10—Cereal-derived products
- A23L7/109—Types of pasta, e.g. macaroni or noodles
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Description
\'erfahren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwaren Die in den letzten 15 Jahren eingetretene industrielle Entwicklung und die dadurch bedingte Verstädterung hatten u.a. zur Folge, dass auf dem Nahrungsmittel- Sektor stark veränderte Verhältnisse eingetreten sind.
Indem einerseits zufolge der Verstädterung bei vielen, f rüber auf dem Lande lebenden Personen die Möglich- lteit, einen erheblichen Teil ihres Nahrungsmittelbedarfes durch Eigenpflanzung ini Garten oder in Pflanzland zu erzeugen, in der Stadt fehlt und anderseits sehr viele Hausfrauen beruflich tätig sind, besteht ein Bedürfnis, im Haushalt Nahrungsmittel zu verwenden, die ohne grossen Zeitaufwand zubereitet werden können, die aber trotz dem nahrhaft sind und in abwechslungsreicher Form auf den Tisch gebracht werden können.
Als eines dieser Mittel, das diese Eigenschaften besitzt, haben sich Teigwaren erwiesen, die in einer Vielzahl von Variationen im Handel erhältlich sind, die vor der Zubereitung keine Vorbehandlung erfordern und die verhältnismässig rasch tischfertig gemacht werden können.
Die in den letzten Jahren stets steigenden Umsätze in Teigwaren zeu-cri für das grosse Interesse, das diese unter den Heutigen Verhältnissen in der Haushaltküche finden.
Leider haftet den Teigwaren der Nachteil an, dass sie einen ;iusserorde?itlichen hohen Gehalt -:n Kohlehydraten aufweisen, der sich auf die Verdauungsorgane ungünstig auswirkt.
Bereits hat die Teigwaren-Industrie eine Reihe von Ver.,uchen unternommen, um den Kohlehydratgchalt der Teigwaren, z.B. durch Beigabe von Casein, Lactalbumin, Weizenkeimen usw. oder durch Herstellung sog>. Gemüse- oder Vollkorn-Teigwaren, herabzusetzen.
Alle diese Ver suche genügten aber nicht, um den Kohleliydr@it#,elialt wirksam herabzusetzen, d.h. den Proteingehalt entspre chend ztt erhöhen. vielfach führten sie sogar zu @t;a@it@its- verschlechterun-en. Viele dieser Versuche führten auch zu Farbveränderungen des Endproduktes, so dass dieses nicht mehr ansprechend wirkte.
Bei Durchführung einer ;rossen Zahl von FahrikL:- tionsversuchen hat sich gezeigt, dass z.B. durch Beigabe von Milch- und NIagermilchpulver zum Grundstoff ein verhältnismässig hoher Prozentsatz an Proteinen sowie an Wirkstoffen, die sich auf die Gesundheit des Konsu menten solcher Teigwaren günstig auswirken, bei der Teigwarenherstellung in die Teigwaren hineingebracht werden können, was gleichzeitig eine Reduktion des Kohlehydratgehaltes derselben zur Folge hat.
Bei Durch führung ausgedehnter Kochversuche hat sich aber ge zeigt, dass das im Milch- bzw. Magerniilchpulver enthal tene nicht koagolierte Milcheiweiss beim Kochen solcher Teigwaren sich im Siedewasser löst. Je länger der Kochprozess dauert, UM so mehr Eiweiss wird ausgekocht, was sich in einer auffallenden geschmacklichen Ver schlechterung der so behandelten Teigwaren ausdrückt, die dann einen mehligen Charakter erhalten.
Diesen Übelständen abzuhelfen ist das Ziel der vorlie genden Erfindung. Dieselbe bezieht sich auf ein Verfah ren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwaren, und zwar zeichnet sich dasselbe dadurch aus, dass dem zur Herstellung derselben dienenden kohlehydrathaltigen Grundstoff ein solches Protein beigemischt wird, welches beim Kochen dieser Mischuni in Wasser oder wässriger Lösung nicht in Lösung geht.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des Ver fahrens wird das in dem, dem kohleli\dr < < tlialtigen Grundstoff beigemischten proteinhaltigen Zusatzstoff enthaltene Eiweiss schon in seiner Grundform koago- liert.
Durchgeführte Versuche haben ergeben, dass sich Speisequark als Zusatzstoff vorzüglich eignet. Besonders ..iinstige Resultate wurden erzielt mit Speisequark, das einen Proteingehalt von ca. 607, aufweist.
Die Zugabe von Speisequark zum Teigwaren-Grund- stoff führt zu einer ganz wesentlichen Verfeinerung der auf diese Weise hergestellten Teigwaren, wobei noch hinzukommt, dass die auf die beschriebene Weise herge stellte Teigmasse einen angenehm hellen Farbton er hält.
Eingelicnde Kochversuche mit nach dem beschriebe nen Verfahren hergestellten Teigwaren haben gezeigt, dass diese trotz der erwähnten Zugabc die Kochfestigkeit normaler Teigwaren besitzen, und dass sie zudem eine wesentliche Geschmacksverbesserung und eine bei Teig waren bisher nie erreiche Feinheit aufweisen.
Währenddem sich bei den durchgeführten Versuchen gezeigt hat, dass schon minimale Zugaben des vorer wähnten Zusatzstoffes zum Grundstoff eine Geschmacks verbesserung der Teigwaren herbeiführen, kann durch U-össerc oder kleinere Beigaben des Zusatzstoffes zum Grundstoff der Kohlehydratgehalt der Teigwaren ent sprechend mehr oder weniger herabgesetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwa ren, dadurch gekennzeichnet, dass dem zur Herstellung derselben dienenden kohlehydrathaltigen Grundstoff ein solches Protein beigemischt wird, welches beim Kochen dieser Mischung in Wasser oder wässriger Lösung nicht in Lösung geht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das in dem, dem kohlehydrathaltigen Grundstoff beigemischten proteinhaltigen Zusatzstoff enthaltene Eiweiss bereits in seiner Grundform koaguliert ist. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dem kohlehy- drathaltigen Grundstoff beigemischte proteinhaltige Zu satzstoff aus Speisequark besteht. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der proteinhaltige Zusatzstoff einen Proteingehalt von ca. 60 aufweist. 4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der proteinhaltige Zusatzstoff dem kohlehydrathaltigen Grundstoff in Form von Quarkmehl beigemischt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1106866A CH484628A (de) | 1966-07-28 | 1966-07-28 | Verfahren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwaren |
| CH462667A CH491609A (de) | 1966-07-28 | 1967-03-31 | Verfahren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1106866A CH484628A (de) | 1966-07-28 | 1966-07-28 | Verfahren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH484628A true CH484628A (de) | 1970-01-31 |
Family
ID=4369707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1106866A CH484628A (de) | 1966-07-28 | 1966-07-28 | Verfahren zur Herstellung kohlehydratarmer Teigwaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH484628A (de) |
-
1966
- 1966-07-28 CH CH1106866A patent/CH484628A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |