CH485082A - Filterstein aus hochporösem Beton - Google Patents

Filterstein aus hochporösem Beton

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CH485082A
CH485082A CH1519267A CH1519267A CH485082A CH 485082 A CH485082 A CH 485082A CH 1519267 A CH1519267 A CH 1519267A CH 1519267 A CH1519267 A CH 1519267A CH 485082 A CH485082 A CH 485082A
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filter
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filter stone
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CH1519267A
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Horn Alfred
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Horn Alfred
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7023Drying or keeping dry, e.g. by air vents by collecting water in basements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description


  Filterstein     aus        hochporösem        Beton       Es ist bekannt, zum Schutz von Mauerwerk gegen  Feuchtigkeit am Fusse der Mauer zur Ableitung des im  Boden enthaltenen Wassers, eine Leitung aus     Drän-          rohren    zu verlegen und zwischen dem Mauerwerk und  dem anstehenden Erdreich eine Filterschicht vorzu  sehen, in der das Wasser nach unten fliessen kann,     das     dann durch die     Dränrohrleitung        abgeführt    wird.  



  Diese Filterschicht vor dem Mauerwerk     kann    aus  Kies aufgebaut werden.  



  Dieses Verfahren ist jedoch umständlich und er  fordert viel Sorgfalt.  



  Es ist auch bekannt, diese     Filterschicht    aus recht  eckigen Filterplatten aufzubauen, die dann schichtweise  mit Erdreich     hinterfüllt    werden.  



  Die zu diesem Zwecke verwendeten Filterplatten  besitzen meist an ihrer einen Flachseite Aussparungen,  so dass sich beim Verlegen der Platten zwischen Fil  terplatte und Mauerwerk senkrechte Luftkanäle bilden.  



  Diese Luftkanäle bewirken, dass das Mauerwerk, das  nur noch im Bereiche der Rippen zwischen den Aus  sparungen der Filterplatte mit dieser in Berührung steht,  durch die Luftzirkulation besser trocken gehalten wird.  



  Die beste Wirkung wird hierbei erzielt, wenn die       Filterplatte    möglichst dünnwandig ist und möglichst  wenig Rippen besitzt.  



  Leider ist es aus Festigkeitsgründen nicht     möglich,     die Anzahl der Rippen und die Wanddicke beliebig zu       verkleinern.     



  Ein weiterer Nachteil der Filterplatte besteht darin,  dass das Wasser nur in der Platte selbst abziehen kann.  Es ist auch schon versucht worden, an Stelle der  verhältnismässig dünnen Filterplatten, bei denen die       Entlüftunjskanä!e    zwischen der     Filterwand    und dem -schützenden     Mauerwerk    gebildet werden, dickere Fil  tersteine zu verwenden, die doppelwandig ausgeführt  sind, bei denen also die Entlüftungskanäle im Inneren  der     Steine    liegen.  



  Auf diese Weise kann der für die Luftzirkulation  vorgesehene Raum vergrössert werden, und grössere    Mengen     Wasser    können in den Kanälen im Inneren des  Steines direkt nach unten abfliessen.  



  Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Filter  steine besteht darin, dass der     Stein    mit einer Aussenfläche  ganz an der Aussenwand des zu schützenden Bauwerkes       anliegt,    so dass die Luft nur durch die Wand des Fil  tersteines hindurchtretend an das Bauwerk gelangen       kann.     



  Da ausserdem bei diesem Filterstein die Kanäle im  Inneren des Steines gleichzeitig zur Luftzirkulation und       zur.Entwässerung    dienen, wird die Luft     in    diesen Kanä  len besonders in niederschlagsreichen Perioden so mit  Feuchtigkeit angereichert, dass die durch die Belüftung  bezweckte verstärkte Trockenhaltung des Bauwerkes  kaum noch erreicht werden kann.  



       Vielmehr    wird, da sowohl Filterplatten als auch  Filtersteine aus feinkörnigen, gebrochenen Steinkörnun  gen mit     Zementbindung    hergestellt werden und deshalb  immer eine     gewisse        kapillarbedingte    Feuchtigkeit be  sitzen, insbesondere bei den ganz am     Mauerwerk    an  liegenden     Filtersteinen,    ein gewisser Teil der Feuchtigkeit  direkt an der zu schützenden Aussenwand des Bau  werkes festgehalten.  



  Die der vorliegenden Erfindung     zugrundeliegende     Aufgabe bestand darin, einen Filterstein zu schaffen,  der die Nachteile der Filterplatte     und    des bekannten       Filtersteines    vermeidet und eine sichere Trockenhaltung  der zu schützenden Wände ermöglicht.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Filterstein aus       hochporösem    Beton, zum Aufbau einer belüfteten Fil  terwand vor der Aussenwand eines Bauwerkes, mit  mindestens     einem    in seinem Inneren parallel zu min  destens einer der äusseren Seitenflächen durchlaufen  den, von geschlossenen Seitenwänden umebenen Kanal,  bei dem erfindungsgemäss an einer seiner äusseren Seiten  flächen, die bei aufgebauter Filterwand der Aussenwand  des Bauwerkes zugekehrt ist, mindestens zwei im ein  gebauten Zustand senkrecht verlaufende Abstandsrip  pen angeordnet sind.  



  Diese Abstandsrippen können     nun    leicht so ange-      ordnet werden, dass möglichst wenig     Berührungspunkte     zwischen der Aussenwand des Bauwerkes und dem Fil  terstein entstehen.  



  So kann zum Beispiel bei einer bevorzugten Aus  führungsform des neuen Filtersteines der Abstand zwi  schen je zwei Abstandsrippen grösser sein, als die  grösste in derselben Richtung gemessene lichte Weite  eines der Kanäle im Inneren des Filtersteines.  



  Um den     Durchtrittsweg    der Feuchtigkeit von dem  anstehenden Erdreich bis zur Aussenwand des zu schüt  zenden Bauwerkes möglichst gross zu halten, ist es  zweckmässig, wenn jede Abstandsrippe an einer Stelle  der Aussenfläche angeordnet ist, hinter der sich im  Inneren des     Filtersteines    ein Kanal befindet.  



  Weiterhin hat es sich zur ausreichenden Belüftung,  sowohl des anstehenden Erdreiches als auch der Aussen  wand des Bauwerkes als vorteilhaft erwiesen, wenn die  Wandstärke zwischen der Aussenfläche des     Filtersteines     und den Kanälen im Inneren auf der dem Erdreich  zugewandten Seite und im Bereich zwischen den Ab  standsrippen höchstens 2 cm beträgt.  



  Um das Abkippen der Filtersteine beim Aufbau der       Filterwand    zu verhindern und um gleichzeitig zu verhin  dern, dass der Boden bei nicht genauer     Masshaltigkeit     der Filtersteine oder bei nicht ganz sorgfältiger Ver  legung in die dann entstehenden Fugen zwischen den  Steinen     eindringen    kann, ist es weiterhin     vorteilhaft,     wenn sich an den bei aufgebauter Filterwand senk  recht stehenden, dem benachbarten Filterstein zuge  wandten Schmalseiten mindestens auf einem     Teil    der  Höhe     ineinandergreifende    Stufen oder     Nut-Feder-Ver-          bindungen    befinden.  



  In den Abbildungen sind verschiedene     Ausführungs-          formen    des neuen Filtersteines dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Filterstein     in        axonometrischer     Ansicht.  



       Fig.    2     zeigt    den gleichen Filterstein     in    Aufsicht auf  die bei Aufbau der Filterwand oben liegende Schmal  seite.  



       Die        Fig.    3 und 4 zeigen ähnliche Ausführungs  formen des Filtersteines,     ebenfalls    in Ansicht.  



  Wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich, ist der Filterstein<B>1</B>  in seinem Inneren von bei aufgebauter Filterwand senk  recht stehenden Kanälen 2 durchzogen, die durch Zwi  schenwände 3 voneinander getrennt sind.  



  Die bei aufgebauter Filterwand der Aussenwand  des Bauwerkes zugekehrte Seitenfläche 4 des Filter  steines ist mit drei in eingebautem Zustand senkrecht  verlaufenden Abstandsrippen 5 versehen.  



  Auf diese Weise bilden sich zwischen der Aussen  fläche 4 und der     strichpunktiert    angedeuteten Aussen  wand des Bauwerkes die der Belüftung des Bauwerkes  dienenden Kanäle 7.  



  Wie weiterhin aus den Abbildungen ersichtlich, ist  der Abstand zwischen je zwei Abstandsrippen 5     grösser     als die grösste in derselben Richtung, d. h. der     Längs-          richtung    des Steines, gemessene lichte Weite     eines   <B>der</B>  Kanäle 2.  



  Der     Durchtrittsweg    der Feuchtigkeit von der dem  Erdreich zugewandten Seite 8 des     Filtersteines    bis zu  der in     Fig.    2 strichpunktiert angedeuteten Aussenwand  des Bauwerkes kann relativ gross gemacht werden.  



  Er verläuft im ungünstigsten Falle in Richtung des  in     Fig.    2 gestrichelt angedeuteten Pfeiles von der Aussen  fläche 8 durch die Aussenwand des Steines über eine  der Zwischenwände 3 und eine der     Abtandsrippen    5.  



  Durch besonders zweckmässige Anordnung<B>der Ab-</B>         standsrippen    kann dieser     Durchtrittsweg    noch weiter  vergrössert werden.  



  Dies ist in den     Fig.    3 und 4 an zwei Ausführungs  beispielen dargestellt, bei denen jede Abstandsrippe 15  bzw. 25 an einer Stelle der Aussenfläche 14 bzw. 24 an  geordnet ist, hinter der sich im Inneren des Filtersteines  ein Kanal 12 bzw. 22 befindet. Mit den in den     Fig.    3  und 4 gestrichelt eingezeichneten Teilen ist der ver  grösserte     Durchtrittsweg    der Feuchtigkeit angedeutet.  



  Bei allen in den Figuren dargestellten Ausführungs  formen     befinden    sich an den bei aufgebauter Filter  wand senkrecht stehenden, dem benachbarten Filter  stein zugewandten Schmalseiten 9     Nut-Feder-Verbin-          dungen    10.  



  Durch sie wird ein Abkippen einzelner Filtersteine       beim    Aufbau der Filterwand verhindert.  



  Ausserdem verhindern sie das Durchtreten von Erd  reich durch die Fugen, die sich zwischen den Filter  steinen bei nicht genauer     Masshaltigkeit    der einzelnen  Steine oder bei nicht ganz sorgfältiger Verlegung bilden  können.  



       Die    Steine selbst bestehen aus hochporösem Beton  - zweckmässig     Einkorn-Beton    - wie er zur Herstellung  von hochporösen Rohren und anderen     Bauteilen    verwen  det     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Filterstein aus hochporösem Beton, zum Aufbau einer belüfteten Filterwand vor der Aussenwand eines Bauwerkes, mit mindestens einem in seinem Inneren parallel zu mindestens einer der äusseren Seitenflächen durchlaufenden von geschlossenen Seitenwänden umge benen Kanal, dadurch gekennzeichnet, dass an einer seiner äusseren Seitenflächen (4), die bei aufgebauter Filterwand der Aussenwand des Bauwerkes zugekehrt ist, mindestens zwei im eingebauten Zustand senkrecht verlaufende Abstandsrippen (5) angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Filterstein nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand zwischen je zwei Abstands rippen (5) grösser ist als die grösste in derselben Rich tung gemessene lichte Weite eines der Kanäle (2) im Inneren des Filtersteines (1). 2. Filterstein nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass jede Abstandsrippe (15, 25) an einer Stelle der Aussenfläche (14, 24) angeordnet ist, hinter der sich im Inneren des Filtersteines (1) ein Kanal (12 22) befindet. 3.
    Filterstein nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke zwischen der Aussenfläche (4, 8) des Filtersteines und den Kanälen (2) im Inneren auf der dem Erdreich zugewandten Seite und im Bereich zwi <B>schen den</B> Abstandsrippen (5) höchstens 2 cm beträgt. <B>4. Filterstein</B> nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sich an den bei aufgebauter Filterwand senkrecht stehenden, dem benachbarten Filterstein zuge wandten Schmalseiten (9) mindestens auf einem Teil der Höhe ineinandergreifende Stufen befinden. 5.
    Filterstein nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sich an den bei aufgebauter Filterwand senkrecht stehenden, dem benachbarten Filterstein zu gewandten Schmalseiten mindestens auf einem Teil der Höhe Nut-Feder-Verbindungen (10) befinden.
CH1519267A 1967-08-22 1967-10-30 Filterstein aus hochporösem Beton CH485082A (de)

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DE1967H0059981 DE1974590U (de) 1967-08-22 1967-08-22 Filterstein, insbesondere aus hochporoesem beton.

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CH485082A true CH485082A (de) 1970-01-31

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CH1519267A CH485082A (de) 1967-08-22 1967-10-30 Filterstein aus hochporösem Beton

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DE (1) DE1974590U (de)

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DE1974590U (de) 1967-12-07
AT285133B (de) 1970-10-12

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