CH485544A - Kinderwagen mit Fahr- und Schlittengestell - Google Patents

Kinderwagen mit Fahr- und Schlittengestell

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CH485544A
CH485544A CH1008569A CH1008569A CH485544A CH 485544 A CH485544 A CH 485544A CH 1008569 A CH1008569 A CH 1008569A CH 1008569 A CH1008569 A CH 1008569A CH 485544 A CH485544 A CH 485544A
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CH
Switzerland
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wheels
stroller according
dependent
runners
axles
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CH1008569A
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English (en)
Inventor
Meyer-Braun Paul
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Meyer Braun Paul
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/18Vehicles having alternatively-usable runners and wheels or other transport means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Description


  Kinderwagen mit Fahr- und Schlittengestell    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kinderwa  gen mit einem Fahr- und Schlittengestell.  



  Die heutzutage verwendeten Kinderwagen sind im  Winter, insbesondere bei hohem und weichem Schnee  und bei mit Eisbuckeln bedeckten Wegen, nur sehr  schlecht zu handhaben. Als Abhilfe kennt man Schnee  kufen aus Holz, die mit den zwei Rädern jeder Seite,  gewöhnlich mittels Riemen, verbunden werden können,  doch haben sich diese nicht durchsetzen können. Ab  gesehen davon, dass solche Kufen im Handel nicht ohne       weiteres    erhältlich sind, ist     ihre    Montage, zumal bei  kaltem Wetter im Freien mit Handschuhen, unbequem  und     zeitraubend.    Weitere Nachteile bestehen darin, dass  sie bei bestimmten Arten der Federung diese versteifen,  dass sie den Wagen schwerfällig machen und auch keine  Feststellbremse aufweisen.  



  Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe,  einen Kinderwagen mit einem Fahr- und Schlittengestell  zu schaffen, bei dem die vorerwähnten Nachteile ver  mieden sind und der sich im Winter ohne zusätzlich  anzubringende Elemente mit wenigen Handgriffen in ein  vollwertiges Schlittengefährt verwandeln lässt. In einer  bevorzugten Ausführungsform soll dieser Kinderwagen  zudem auch von ungeübten Händen auf ein kleines, fla  ches Volumen zusammenklappbar sein, in welcher Form  er sich dann auch in Kleinautos leicht unterbringen lässt.  



  Das Gestell eines solchen Kinderwagens kann mit  verschiedenen Aufsätzen - Liegekorb für Säuglinge,  Sportwagenaufsatz,     Wohnungs-,    Auto- und Camping  sitz - versehen werden, so dass ein und dasselbe Gestell  während des ganzen Jahres für alle Altersstufen eines  Kleinkindes und für alle üblichen Zwecke verwendbar  ist.  



  Der erfindungsgemässe Kinderwagen besitzt ein  Chassis, an dem ein Aufsatz zur Aufnahme des Kindes  sowie die Laufräder angebracht sind, und ist dadurch  gekennzeichnet, dass am Chassis unabhängig von den  Rädern benutzbare Schlittenkufen vorgesehen sind.  



  Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestell-         tes    Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nä  her beschrieben. In der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 eine     axonometrisch     Ansicht des Gestelles  eines erfindungsgemässen Kinderwagens mit abgenom  menen Rädern und ohne Aufsatz,       Fig.    2 einen Grundriss des Gestelles nach     Fig.    1  mit strichpunktiert angedeuteten Rädern,

         Fig.    3 in kleinerem Massstab den zu     Fig.    2 gehöri  gen     Seitenriss    und       Fig.    4 einen Schnitt gemäss dem in     Fig.    3 angedeu  teten Schnittverlauf     IV-IV    mit einer eingeklappten       Fahrwerkhälfte.     



  Das in den Figuren gezeigte Gestell weist als Haupt  teile zwei in eine gemeinsame Ebene     hineinklappbare     Rahmen 1, 2 sowie zwei rechtwinklig zur Ebene dieser  Rahmen in der in     Fig.    I abgebildeten Gebrauchsstellung  verlaufende,     gekröpft:,-    Achsen 3, 4 auf. Die zwei Ach  sen 3, 4 sind gleich geformt und besitzen je zwei mit  einander fluchtende Achsstummel 5, 6 und einen zwi  schen diesen liegenden, nach oben     abgekröpften    Mittel  teil 7. Im folgenden werden gleiche Elemente der bei  den Achsen 3, 4 und der beiden Rahmen 1, 2 auch  mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet.  



  Etwas einwärts ihrer Enden weisen die Achsstummel  5, 6 der Achsen Ringnuten 8, 9 auf zur Aufnahme  nicht dargestellter Achsklammern zwecks axialer Siche  rung der auf die Achsstummeln 5, 6 aufsteckbaren Rä  der 10, 11 (siehe     Fig.    2 bis 4).  



  Die Hauptteile der beiden Rahmen 1, 2 bilden je  eine an ihren beiden Enden halbkreisförmig gebogene,  stark federnde Rohrbügel 12, 13 aus Stahlrohr sowie       ebenfalls    aus Stahlrohr gefertigte, an den Enden halb  kreisförmig auslaufende     Kufenträger    14, 15, an denen  flache, an ihrer Lauffläche im Querschnitt     ballig    aus  gebildete Kufen 16, 17 befestigt sind. Die     Kufenträger     14, 15 sind mit den Rohrbügeln 12, 13 an ihren Be  rührungsstellen vorzugsweise mittels     Hartlötung        oder          Schweissung    starr miteinander verbunden, sie könnten  aber natürlich auch mittels Kleben, Nieten oder der  gleichen vereinigt sein.

   Gleiches gilt auch für die Ver-           bindung    der Kufen mit den     Kufenträgern.    Die Kufen  bestehen vorzugsweise aus einem Leichtmetall oder  einem Kunststoff. Aus den     Fig.    2 und 3 geht hervor,  dass die aufwärts gebogenen     Kufenteile    an ihren Enden  frei liegen und diese Enden sich über kurze Streben 18,  19 an den     Kufenträgern    14, 15 abstützen.  



  Zur Verbindung der Rahmen 1 und 2 mit     d;,n    Ach  sen 3 und 4 dienen Verbindungsbeschläge 20, 21 mit  einander senkrecht kreuzenden Bohrungen 22, 23 für die  Aufnahme der Achsstummel 5, 6 bzw. der Rohrbügel  12, 13 an ihren geraden Teilen. Während die Achs  stummel fest in ihren Bohrungen 23 sitzen, sind die  Rohrbügel 12, 13 in ihren     Bohrung n    22 drehbar ge  lagert. Der Festsitz der Achsstummel in ihren Bohrun  gen kann durch Einpressen, Einkleben oder Festklem  men mittels Schrauben oder dergleichen erzielt werden.  Um die Rohrbügel in ihre Bohrungen 22 einzubringen,  müssen die Beschläge, wie aus     Fig.    2 hervorgeht, geteilt  ausgeführt sein, wobei die obere Lagerschale 24 des Be  schlages mittels Schrauben 25 mit dessen Grundkörper  26 verbunden ist.

   In der rechten Hälfte der     Fig.    2 ist  die Lagerschale und der Rohrbügel abgenommen und  nur der     Kufenträger    14 mit seiner Kufe 17 sowie der  Grundkörper 26 des Verbindungsbeschlages sichtbar.  



  Die in den Verbindungsbeschlägen drehbar gelager  ten Rohrbügel 12 und 13 und damit die beiden Rah  men 1, 2 lassen sich, wie die rechte Hälfte der     Fig.    4  zeigt, in eine annähernd zu den Achsstummeln der bei  den Achsen 3, 4 parallele Ebene umklappen, wobei die  beiden Rohrbügel nach aussen schwenken. In der in       Fig.    1 dargestellten Gebrauchsstellung dienen an den  Rohrbügeln 12, 13 und; oder     Kufenträgern    14, 15 an  gelötete oder angeschweisste Anschlagpratzen 27, 28 mit       Ausrundungen    29, 30, die sich in der Gebrauchsstellung  auf die inneren Teile der Achsstummel stützen, als Si  cherungen für die senkrechte Lage der Rahmen gegen  ein Kippen nach innen.

   Als weitere Lagesicherung, ins  besondere gegen ein nach Aussenkippen der Rahmen  1, 2, dient der eingehängte Korb, der jedoch in der  Zeichnung zur besseren Übersichtlichkeit nicht dar  gestellt ist. Der Korb wird an vier Lederschlaufen 31,  32 befestigt, die an den     freien    Enden der Rohrbügel 12,  13 vorgesehen sind. An den einen,     in        Fig.    1 vorderen  Enden sind die Schlaufen 31 mittels Ringen 33 befe  stigt, wogegen die Schlaufen 32 an den hinteren Enden  der Rohrbügel an Zapfen 34 hängen, die fest mit ab  gekröpften Spannhebeln 35 verbunden sind. Letztere sind  um Bolzen 36 in den hinteren Enden der Rohrbügel  drehbar und dienen zum Spannen der Schlaufen nach  dem Einhängen des Korbes.

   Zum Einhängen werden  die     Spannhebel    aus der in     Fig.    1 gezeichneten Lage  nach innen um eine halbe Drehung gegen das Gestell  umgelegt, sodann am Korb vorhandene Bolzen in die  Schlaufen eingehängt und schliesslich die beiden Spann  hebel 35 wieder nach aussen über die     Totpunktstellung     zurückgeschwenkt, so dass die     beiden    exzentrisch gela  gerten Zapfen 34 die Schlaufen 32 mitnehmen und diese  kräftig gespannt werden. Bunde an den Enden der am  Korb vorgesehenen Bolzen sowie an den Zapfen 34 ver  hindern dabei ein Abrutschen der Schlaufen. Durch die  ses Spannen wird     das    ganze Wagengestell versteift, na  mentlich gegen seitliche Beanspruchungen.  



  An der Aussenseite des Rahmens 2     befindet    sich eine  Feststellbremse, die nach     Belieben    zum Blockieren eines  Rades oder zum Feststellen des als Schlitten verwende  ten Gestelles dienen kann. Diese Bremse besitzt einen  zweiarmigen Handhebel 37, der um einen an einer    Lagerplatte 38 befestigten Bolzen 39 drehbar gelagert  ist. Der untere Hebelarm dieses Handhebels endet in  einem waagrecht nach aussen gekröpften Bremsarm 40,  der zwecks     Blockierens    des Wagens zum Eingriff mit  dem benachbarten Wagenrad 11 gebracht werden kann.

    Mit dem unteren Hebelarm ist ferner ein diesen Hebel  arm durchsetzender fester Bolzen 41 verbunden, an des  sen hinterem, dem Gestell zugekehrten Teil eine Brems  stange 42 mittels einer an deren oberem Ende     angebo-          genen    Öse gelenkig gelagert ist. Das untere, gerade Ende  der Bremsstange ist in einem am unteren Teil des Kufen  trägers 15 befestigten Ring 43 geführt. Am vorderen,  in den Figuren sichtbaren Teil des Bolzens 41 ist das  eine Auge einer Zugfeder 44 befestigt, deren zweites  Auge an einem weiteren Bolzen 45 der Lagerplatte 38  verankert ist.

   Wenn man den Handhebel 37 nach un  ten legt, so kommt bei aufgesetzten Rädern der waag  rechte Bremsarm 40 zum Eingriff mit der Aussenfläche  des Radreifens und gleichzeitig wird     dab--i    die im Ring  43 geführte Bremsstange 42 nach oben gezogen. Dabei  befinden sich der Hebel 37 und die Feder 44 in ihrer  über die     Totpunktlage    hinaus     überstreckten    Stellung, in  der die Feder 44 selbsttätig den     Br msarm    40 gegen  den Reifen des Rades 11 drückt. Der Bremsarm     blok-          kiert    also in dieser Stellung das Rad dauernd.

   Bei ab  genommenen Rädern, also bei Verwendung des Kinder  wagens als Schlitten, kann die Feder 44 den     Hebel    37  weiter um seinen Bolzen 39 drehen, wobei die Brems  stange 42 noch weiter nach     oben    gezogen wird, bis ihr  Ende sich über der Unterkante der Kufe 17 befindet  und damit nicht mehr bremsend wirkt. Zum Bremsen  wird der Hebel 37 in die aus     Fig.    3 ersichtliche Stel  lung gebracht, in der sich das Ende der Bremsstange in  den Schnee     oder    in das Eis eingräbt und das Fahrzeug  sicher hält.  



  Zum Transport kann das Gestell nach Abnahme des       Korbes    und der Räder (letztere nach Entfernen der Si  cherungsklammern für die Räder aus den Nuten 8 der  Achsstummeln 5, 6) so wie in der rechten Hälfte der       Fig.    4 dargestellt, zusammengeklappt werden. Im zu  sammengelegten Zustand nimmt das Gestell in der Höhe  wenig Platz ein, es lässt sich also im Kofferraum eines  Autos leicht verstauen, ohne den Platz für anderes Ge  päck wesentlich zu beeinträchtigen. Gleiches gilt auch  für die Räder, die sich sogar, wenigstens zum Teil in  dem zwischen den Rahmen 1, 2     in    der eingeklappten  Stellung noch vorhandenen Platz unterbringen lassen.

    Der Korb mit dem Baby oder Kleinkind wird auf den  Sitzen untergebracht, wobei zu seiner Befestigung  zweckmässig fest eingebaute Gurte oder Schlaufen vor  gesehen sein können. Besonders     vorteilhaft    ist für Klein  kinder eine Kombination eines solchen Gestelles mit  einem     Autositzkorb,    der sich auch als am Tisch einer  Wohnung     befestigbarer    Korb ausbilden lässt, wodurch  sich die Anschaffung mehrerer Körbe für verschiedene  Zwecke erübrigt.  



  Es sind natürlich noch weitere Ausführungsformen  eines solchen Kinderwagens denkbar. Falls die Räder  wie beim beschriebenen Beispiel über die Kufen hin  ausragen, können sie gemeinsam mit ihren Achsen nach  oben einklappbar ausgeführt werden. Die Achsstummel  müssen dabei ausserhalb der Verbindungsbeschläge       Schwenkbolzen    aufweisen, um die sie nach oben ge  schwenkt werden können, ausserdem sind     Arretierele-          mente    zur Verriegelung der Achsstummel in der aus  geschwenkten Stellung vorzusehen.

   Falls die Kufen hö  her sind und     über    die tiefsten Punkte der Räder hinaus-      ragen, können auch die Kufen mit ihren     Kufenträgern     gegenüber ihren Rohrbügeln nach innen einklappbar ge  staltet werden. Allerdings müssen dann, um das Gestell  wie oben beschrieben und eingangs gefordert, zusammen  legen zu können, die Räder ebenfalls abnehmbar sein,  wogegen dies     bei    nach oben einschwenkbaren Rädern  nicht     unbedingt    nötig ist. In beiden Fällen müssen aber  selbstverständlich die übrigen Elemente der seitlichen  Rahmen - Rohrbügel und     Kufenträger    - gleichfalls in  die Ebene der Achsen schwenkbar sein.  



  Bei einer weiteren zweckmässigen Ausführungsform  sind die Kufen mittels eines Scherengitters oder einer       Exzentereinrichtung    in ihrer Ebene gegenüber dem Rah  men, an dem sie befestigt sind, ein- und ausfahrbar,  und zwar bis über die tiefsten Punkte der Räder hinaus,  so dass diese an Ort und Stelle bleiben können.

   Neben  dem für das Ein- und Ausfahren erforderlichen     Ge-          stänge    oder sonstigen Mittels sind     dabei    noch zusätzlich  Führungselemente für die Führung der Kufen in ihrer       Bewegungsebene    vorhanden, oder     aber    es müssen die  Mittel zum Ein- und Ausfahren so steif gestaltet wer  den, dass sie auch die auftretenden Seitenkräfte aufneh  men können und spezielle Führungen somit entbehrlich  sind. In beiden Fällen benötigt man noch     Arretiermittel     für die Verriegelung der Kufen in der     eingezogenen     bzw. ausgefahrenen Stellung.  



  Ein Kinderwagen wie     beschrieben    vereinigt in sich  einen     vollwertigen    Räderwagen mit einem Schlitten, der  allen     diesbezüglichen    Ansprüchen genügt. 1n der Aus  führung mit einschwenkbarem Kufen- und/oder Räder  werk oder mit abnehmbaren Rädern und zusammen  klappbaren Seitenrahmen erfüllt ein solcher Kinderwa  gen auch die     Forderung    in     bezug    auf leichte, platzspa  rende Unterbringung und in Verbindung mit verschie  denen Aufsätzen - Bettkorb, Sitzkasten für Auto, Cam  ping und Wohnung usw. - stellt er ein universelles, für  praktisch alle vorkommenden Bedürfnisse verwendba  res     Kindertransportgerät    dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kinderwagen mit Fahr- und Schlittengestell, mit einem Chassis, an dem ein Aufsatz zur Aufnahme des Kindes sowie die Laufräder angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass am Chassis unabhängig von den Rädern benutzbare Schlittenkufen vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Kinderwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Chassis zwei gekröpfte Achsen (3, 4) und zwei an denselben schwenkbar befestigte Rah- men (1, 2) aufweist, die in eine wenigstens angenähert zu den beiden Achsen parallele Ebene klappbar sind und sich aus Rohrbügeln (12, 13) zur Aufnahme ver schiedener Wagenaufsätze sowie mit diesen Rohrbügeln verbundenen Kufenträgern (14, 15)
    mit Schlittenkufen (16, 17) zusammensetzen. 2. Kinderwagen nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Räder (10, 11) auf Achsstummeln (5, 6) der Achsen (3, 4) gelagert und mittels ohne Werkzeug aufsteckbarer und abnehmbarer Achsklam mern axial gehalten sind, dass die Unterkanten der Ku fen oberhalb der tiefsten Punkte der Räder liegen, und dass die Kufenträger (14, 15) starr mit den Rohrbügeln verbunden sind. 3.
    Kinderwagen nach Unteranspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Räder auf Achsstummeln sitzen, die an den Enden der beiden Achsen um 90 nach oben schwenkbar sind, und dass Arretiermittel zur Sicherung der schwenkbaren Achsstummeln in ihrer ein- und aus geschwenkten Stellung vorgesehen sind. 4. Kinderwagen nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kufenträger an ihren Rohrbügeln diesen gegenüber in ihrer Ebene ein- und ausfahrbar befestigt sind. 5.
    Kinderwagen nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Ein- und Ausfahren der Kufen träger gegenüber ihren Rohrbügeln in ihren Endstellun- gen fixierbare Scherengitter oder Exzentermittel vorge sehen sind. 6.
    Kinderwagen nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, gekennzeichnet durch eine an einem Rahmen (2) des Chassis vorgesehene Bremseinrichtung, bestehend aus einem um einen Bol zen (39) einer Lagerplatte (38) drehbaren Handhebel (37) mit einem zum Blockieren eines Rades dienenden Bremsarm (40), einer am Handhebel (37) drehbar ge lagerten und in einem Ring (43) geführten Bremsstange (42) zum Feststellen des als Schlitten verwendeten Kin derwagens, sowie einer an einem Bolzen (45) der La gerplatte (38) und am Handhebel (37) angreifenden Zug feder (44). 7.
    Kinderwagen nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass an den oberen Enden der Rohrbügel (12, 13) Schlaufen (31, 32) zum Einhängen eines Kin derwagenaufsatzes und eine aus einem einarmigen He bel (35) und einem Bolzen (34) zur Aufnahme der Schlaufen (32) bestehende Spannvorrichtung vorgesehen sind.
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