CH485579A - Verfahren und Vorrichtung zum Klemmen von Materialbogen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Klemmen von Materialbogen

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CH485579A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
gripper
tongue
support surface
movement
spring
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Application number
CH4969A
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English (en)
Inventor
Peter Dipl Ing Straube
Original Assignee
Planeta Veb Druckmasch Werke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/08Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by grippers, e.g. suction grippers
    • B65H5/14Details of grippers; Actuating-mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Klemmen von Materialbogen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Klemmen von Materialbogen zwischen einer Auflagefläche und einer Greiferzunge, wobei die Greiferzunge federnd gelagert ist.



   Zum   Obergeben    von Bogen in Verarbeitungsma  schinen,    z. B. in Druckmaschinen, ist es notwendig, eine genaue Lagefixierung der Bogen vorzunehmen, um z. B. einen   passhaltigcn    Druck zu erreichen. Die Vorrichtungen zum Klemmen der Bogen müssen den einmal fixierten Bogen exakt in dieser Lage festhalten.



  Dazu sind sehr grosse Haltekräfte erforderlich, die ihrerseits wiederum grosse Lagerkräfte hervorrufen.



   Zur Vermeidung grosser Lagerkräfte sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die Greiferzunge federnd in dem   Greiferkörper    angeordnet ist.



   Derartige Vorrichtungen haben den Nachteil, dass sich die Greiferzunge beim Klemmen auf der Auflage  Hache    dadurch verschiebt, dass die Greiferzunge sich auf einer Kreisbahn bewegt. Eine exakte Fixicrung des Materialbogens ist nicht erreichbar.



   Um die Nachteile der kreisförmigen Bewegung zumindest teilweise zu beseitigen, wurde vorgeschlagen, eine Anordnung zu treffen, bei der der Drehzapfen für die federnde Greiferzunge, die Mitte der Greiferwelle und der   Greiferschlusspunkt    auf dem Druckzylinder bei geschlossenem Greifer möglichst in einer geraden Linie liegen.



   Durch diese Massnahme wird zwar erreicht, dass die letzte Bewegungsphase im Bereich   90  liegt    und auf Grund der sin-Funktion die Verschiebung gering ist.



  Nachteilig für eine exakte Lagefixierung bei mehreren Übergaben ist aber auch diese geringe Verschiebung.



   Zweck der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mängel zu beseitigen und eine genaue Lagefixierung von Materialbogen zu ermöglichen.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu finden, durch welche eine Relativbewegung der Spannmittel zueinander vermieden wird.



   Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass eine Greifertraverse mit einer Greiferzunge in der crsten Bewegungsphase eine Kreisbewegung um eine Grei  ferwellenmittellinie ausfuhrt    und die Greiferzunge in der zweiten Bewegungsphase eine in bezug auf die Auflagefläche senkrechte oder annähernd senkrechte Bewegung bis zum vollständigen Klemmen der Materialbogen auf der Auflagefläche ausführt, wobei die Bewegungseinleitung für beide Bewegungen über ein gemeinsames Steuerglied, die Greiferwelle, erfolgen kann und die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens so ausgebildet sein kann, dass eine Greifertraverse, sich durch eine Zugfeder mittels eines Anschlages gegen eine An  schlagschraube    abstützend, lose auf einer Greiferwelle angeordnet ist und die Greiferzunge,

   die über einen Stössel mit einer fest auf der Greiferwelle befestigten Stellbuchse verbunden ist, mittels zweier als Federparallelogramm ausgebildeter Blattfedern auf der Greifertraverse angeordnet ist, wobei zur Führung des Stö Bels, der einerseits mit der Stellbuchse und anderseits mit der Greiferzunge verbunden sein kann, in der Greifertraverse ein   StöBellager angeordnet    werden kann und die   Blattfçdern    des Federparallelogramms bei Klemmung des Materialbogens parallel zueinander und parallel zur Auflagefläche angeordnet werden können.



   Die Erfindung soll nachstehend an einem   Ausfüh-    rungsbeispiel nähcr erläutert werden.



   In der dazugehörigen Zeichnung zeigen :
Fig. I die Prinzipskizze einer erfindungsgemässen Vorrichtung in geöffneter Stellung,
Fig. 2 die gleiche Vorrichtung nach Ablauf der ersten Bewegungsphase,
Fig. 3 die gleiche Vorrichtung in geschlossener   Stel-    lung,
Fig. 4 Einbaubeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung in den Gegendruckzylinder einer Druckmaschine.



   Auf einer Greiferwelle   I    ist drehbar eine Greifertraverse 2 angeordnet, auf der sich ein Lagerbock 3 befindet. Zwischen dem Lagerbock 3 und einem Spannstück 4 sind die Blattfedern 5 so angeordnet, dass sie ein   Federparallelogramm    bilden. Die Distanz zwischen den Blattfedern 5 wird durch Lagerklötze 6 hergestellt.



  Auf dem Spannstück 4 befindet sich eine Greiferzunge 7.



  Durch eine Zugfeder 8 wird ein Anschlag 9 der Greifertraverse 2 gegen eine in einem Gegenlager 14 angeordnete einstellbare   Anschlagschraube    10 gedrückt. Fest mit der Greiferwelle   I    ist eine mit zwei Anschlägen versehene Stellbuchse 11 verbunden. Zwischen der Stellbuchse 11 und der Greifertraverse 2 ist eine Druckfeder 12 so angeordnet, dass sie sich einerseits auf einem Stössel 15 und anderseits an einem in der Greifertraverse 2 befindlichen   StöBellager    13 abstützt. Innerhalb der Druckfeder 12, kraftschlüssig mit dem genannten Anschlag der Stellbuchse 11 verbunden, ist ein im Stössellager 13 geführter, an dem Spannstück 4 befestigter Stössel 15 angeordnet. Alle Bewegungen werden durch ein Verdrehen der Greiferwelle   I    eingeleitet.



  In geöffnetem Zustand ist die Greiferwelle   I    entgegen der Uhrzeigerbewegung bis in ihre Endstellung bewegt worden. Der eine Anschlag der Stellbuchse 11 hat dabei über einen Stift 16 die Greifertraverse 2 entgegen der Kraft der Zugfeder 8 mitgenommen. Die Federkräfte der Zugfeder 8 und der Druckfeder 12 sind unter Berücksichtigung der Hebelarme so eingestellt,   dal3    das rechtsdrehende Moment der Greifertraverse 2 gröBer ist als das linksdrehende. Nach Ankunft des Materialbogens auf der Auflagefläche 18 beginnt der Schliessvorgang mit einer Rechtsdrehung der Greiferwelle   1    und der auf ihr befestigten Stellbuchse   11.   



  Durch die Zugfeder 8 verbleibt der Stift 16 weiterhin in Kontakt mit dem Anschlag der Stellbuchse 11. In dieser Bewegungsphase bcwegt sich die Greiferzunge 7 auf einer Kreisbahn um die Mittellinie 19 und der Abstand zwischen dem Spannstück 4 und dem Anschlag der Stellbuchse 11 bleibt glcich. Zwischen der Greifertraverse 2 und der Stellbuchse 11 sowie zwischen der Greiferwelle   I    und der Greifertraverse 2 findet keine Relativbewegung statt. In dieser ersten Bewegungsphase ist das   Federparallelogramm    leicht ausgelenkt. Am Ende dieser Bewegungsphase befindet sich die Greiferzunge 7 in einem Abstand von der Auflagefläche 18, der der doppelten Dicke des Materialbogens entspricht. Die Fläche der Greiferzunge 7 liegt annähernd parallel zur Auflagefläche 18.

   Nachdem der Anschlag 9 an der Anschlagschraube 10 anliegt, beginnt die zweite Bewegungsphase. Die Greifertraverse 2 steht jetzt absolut still. Da sich die Greiferwelle   I    mit der Stellbuchse 11 weiter nach rechts bewegt, kommt es zu einer Relativbewegung zwischen Greiferwelle   I    und Greifertraverse 2 sowie zwischen Greifertraverse 2 und Stellbuchse 11 sowie zwischen Lagerbock 3 und Spannstück 4. Auf Grund der besonderen Anordnung bewirkt eine kleine Winkelveränderung nur eine extrem kleine   Wegverände-      rung.    Das Lagerspiel des Stössellagers kann diese kleine Wegveränderung aufnehmen, so daB auf Grund der Charakteristik eines Federparallelogramms eine senkrechte Bewegung der Greiferzunge 7 auf die Auflagefläche 18 erreicht wird.

   Nach dem Aufsetzen der Greiferzunge 7 auf den Materialbogen erfolgt die Phase des sogenannten   tZberdrückens    und damit Festhalten des Materialbogens. Hierbei erfolgt eine Relativbewegung zwischen dem Spannstück 4 und dem Lagerbock 3 bis in eine Stellung, in der sich die Blattfedern 5 parallel zur Auflagefläche 18 befinden. Der   Offnungsvorgang    geschieht in umgekehrter Reihenfolge.



   Der geradlinige Hub der Greiferzunge 7 ist über ein auf dem   Stössel 15    aufgebrachtes Feingewinde und Stellmuttern 20 einstellbar. Die Haltekraft zwischen der Greiferzunge 7 und der Auflagefläche 18 ist über die Druckfeder 12 regulierbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Verfahren zum Klemmen von Materialbogen zwischen einer Auflagefläche und einer federnd gelagerten Greiferzunge, dadurch gekennzeichnet, dass eine Greifertraverse (2) mit einer Greiferzunge (7) in der ersten Bewegungsphase eine Kreisbewegung um eine Greiferwellenmittellinie (19) ausführt und die Greiferzunge (7) in der zweiten Bewegungsphase eine in bezug auf die Auflagefläche (18) senkrechte oder annähernd senkrechte Bewegung bis zum vollständigen Klemmen der Materialbogen auf der Auflagefläche (18) ausführt.
    IT. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Greifertraverse (2), sich durch eine Zugfeder (8) mittels eines Anschlages (9) gegen eine Anschlagschraube (10) abstützend, lose auf einer Greiferwelle (1) angeordnet ist und die Greiferzunge (7), die über einen Stössel (15) mit einer fest auf der Greiferwelle (1) befestigten Stellbuchse (11) verbunden ist, mittels zweier als Federparallelogramm ausgebildeter Blattfedern (5) auf der Greifertraverse (2) angeordnet ist.
    UNTERANSPROCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinleitung für beide Bewegungen über ein gemeinsames Steuerglied, die Grei ferwelle (I) erfolgt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern (5) des Federparallelogramms bei Klemmung des Materialbogens parallel zueinander und parallel zur Auflagefläche (18) angeordnet sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des Stössels (15), der einerseits mit der Stellbuchse (11) und anderseits mit der Greiferzunge (7) verbunden ist, in der Greifertraverse (2) ein Stössellager (13) angeordnet ist.
CH4969A 1968-02-21 1969-01-06 Verfahren und Vorrichtung zum Klemmen von Materialbogen CH485579A (de)

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DD13034568 1968-02-21

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CH4969A CH485579A (de) 1968-02-21 1969-01-06 Verfahren und Vorrichtung zum Klemmen von Materialbogen

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AT (1) AT298522B (de)
CH (1) CH485579A (de)
SE (1) SE355758B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0213398A3 (en) * 1985-08-19 1987-10-28 M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft Spring mounted gripper for sheet-fed rotary printing machines
EP0213397A3 (en) * 1985-08-19 1987-11-04 M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft Spring-mounted gripper for sheet-fed rotary printing machines
EP0212366A3 (en) * 1985-08-19 1987-11-04 M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft Spring-mounted gripper for sheet-fed rotary printing machines

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0213398A3 (en) * 1985-08-19 1987-10-28 M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft Spring mounted gripper for sheet-fed rotary printing machines
EP0213397A3 (en) * 1985-08-19 1987-11-04 M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft Spring-mounted gripper for sheet-fed rotary printing machines
EP0212366A3 (en) * 1985-08-19 1987-11-04 M.A.N.-Roland Druckmaschinen Aktiengesellschaft Spring-mounted gripper for sheet-fed rotary printing machines

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Publication number Publication date
SE355758B (de) 1973-05-07
AT298522B (de) 1972-04-15

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