Buchstaben-Bausatz, bestehend aus einem Folienstreifen als Buchstabenträger und Flachbuchstaben mit einseitiger Haftschicht Es sind seit langem Werbeschilder aus Kunststoff- folie bekannt, die eine Haftschicht tragen und so auf Schaufensterscheiben. Türen oder dgl. befestigt werden können. Diese Schilder können sowohl als Werbe- wie auch als Hinweisschilder usw. verwendet erden. Es ist ferner bekannt, Schilder aus selbsthaftender Folie herzu stellen. In neuerer Zeit hat man ausserdem einzelne Buchstaben aus derartigen Folien und auch aus Folien ausgestanzt, auf die eine Klebemasse aufgetragen ist, um so einen freistehenden Schriftzug zu erhalten.
Hierbei wird vielfach so vorgegangen, dass aus einer Verbund folie, die aus der Buchstabenschicht und einer Trag schicht besteht, die Buchstaben ausgestanzt werden, wo bei jedoch die Ausstanzung nur so tief geführt wird, dass die Tragschicht unbeschädigt bleibt, d. h. mit an deren Worten. es entsteht auf der Tragschicht das feststehende Schild. Zur t-#bertragung dieses Schildes auf den endgültigen Untergrund kann man dann eine ein seitig haftende Folie - mit der Haftschicht auf die Buchstaben - als Abdeckung auflegen. Man zieht da nach die Trägerfolie von der Abdeckung ab und hat nunmehr Buchtaben und Abdeckung frei, so dass man diese jetzt auf die endgültige Tafel aufbringen kann.
Die Buchstabenfolie wird dabei üblicherweise mit einem stärker abbindenden Kleber als die Abdeckfolie ver sehen. Die Trägerfolie kann aus Kunststoff oder Papier bestehen. Sie ist in jedem Falle nur Hilfsmittel.
Die Anwendungsmöglichkeiten dieses Verfahrens sind dadurch sehr eingeschränkt, dass für jeden Schrift zug ein Stanzteil angefertigt werden muss und eine Um stellung der Buchstaben nicht möglich ist. Anderseits besteht ein starker Bedarf nach Schildern bzw. Be- schriftunzen, die vom Verbraucher beliebig zusammen gestellt, wieder auseinandergenommen und in anderer Folge wieder zusammengesetzt werden können. Auf gabe der Erfindung ist es daher, einen Buchstaben-Bau- satz zu schaffen, der beliebig oft und in beliebiger Buch- stabenfolge zu Beschriftungen und Hinweisen zusam mengestellt werden kann.
Die Erfindungsaufgabe wird durch einen Buchsta- ben-Bausatz, bestehend aus einem Folienstreifen als Buchstabenträger und Flachbuchstaben mit einseitiger Haftschicht in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, dass jeder Flachbuchstabe als Einzelbuchstabe mit deutlich hervortretender Randkontur gestaltet und mit der Haft schicht auf eine Trägerfolie aufgeklebt ist, die ihn um den Abstand zur Trägerfolie eines Nachbar-Flachbuch- stabens und um den Abstand zu einer unteren Begren zungskante und zu einer oberen Begrenzungskante über ragt,
dass der Folienstreifen eine mit abziehbarem Ab deckpapier überdeckte Klebschicht aufweist und dass das Abdeckpapier als Anschlag für die oberen und un teren Begrenzungskanten der Trägerfolien dienende Ein schnitte aufweist, die sich im Abstand von der Länge der Buchstaben-Trägerfolie wiederholen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in den einzelnen Handhabungs phasen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Ansicht zu einem zusammengesetzten Wort; Fig. 2 eine Ansicht des Folienstreifens, das Abdeck- papier teilweise gelöst; Fig.3 eine Ansicht beim Einsetzen von Trägerfo lien, und Fig. 4 eine Ansicht beim Abziehen einer Trägerfolie zum zugehörigen Buchstaben.
Die Buchstab:n 4, 4a usw. sind auf rechteckigen Trägerfolien 3, 3a u@w. aufgeklebt. Sie werden zunächst zu dem gewünschten Wort zusammengesetzt (Fig. 1). Dann wird das Abdeckpapier ? von dem Folienstreifen 1 entlang den Einschnitten 7, 8 gelöst (FiQ. ''). Hierauf werden die Buchstaben 4, 4a usw, des Wortes nach Fig.
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1 <SEP> seitenverkehrt <SEP> auf <SEP> das <SEP> vom <SEP> Abdeckpapier <SEP> 2.
<SEP> befreite
<tb> Feld <SEP> des <SEP> Folienstreifens <SEP> so <SEP> gelegt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> rechteckigen
<tb> Trägerfolien <SEP> in <SEP> Seitenrichtung <SEP> dicht <SEP> aneinander <SEP> an schliessen <SEP> und <SEP> oben <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> oberen <SEP> Bcgrenzungskan tzn <SEP> 6 <SEP> und <SEP> unten <SEP> mit <SEP> ihren <SEP> unteren <SEP> Begrenzungskanten <SEP> 5
<tb> an <SEP> den <SEP> jetzt <SEP> als <SEP> Anschlag <SEP> dienenden <SEP> Einschnitten <SEP> 7, <SEP> 8
<tb> anstossen <SEP> (Fig. <SEP> 3). <SEP> Alsdann <SEP> wird <SEP> die <SEP> Trägerfolie <SEP> 3, <SEP> 3a
<tb> usw. <SEP> von <SEP> den <SEP> einzelnen <SEP> Buchstaben <SEP> a. <SEP> -1a <SEP> usw. <SEP> abge zogcn <SEP> (Fig. <SEP> a).
<tb> Beim <SEP> beschriebenen <SEP> Buchstaben-Bausatz <SEP> werden <SEP> die
<tb> einzelnen <SEP> Buchstaben <SEP> zun;
ichst <SEP> wie <SEP> beim <SEP> bekannten <SEP> Ver fahren <SEP> aus <SEP> der <SEP> Buchstabenfolie <SEP> ausgestanzt. <SEP> Vorzugs weise <SEP> werden <SEP> sie <SEP> mitsamt <SEP> der <SEP> zugehörigen <SEP> Trägerfolie
<tb> aus <SEP> einer <SEP> Verbundfclie
<tb> wobei <SEP> die <SEP> untere
<tb> Begrenzungskante <SEP> und <SEP> die <SEP> obere <SEP> Be-renzungskante <SEP> der
<tb> Trägerfolie <SEP> die <SEP> spätere <SEP> Höhenlage <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Fohenstrei fen <SEP> festlegen <SEP> und <SEP> die <SEP> Schriftlinie <SEP> bestimmen <SEP> und <SEP> wobei
<tb> ferner <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Schnittkanten <SEP> rechts <SEP> und <SEP> links <SEP> vom
<tb> Buchstaben <SEP> die <SEP> normale <SEP> Spationierung <SEP> e:
<SEP> geben. <SEP> Man
<tb> kann <SEP> nunmehr <SEP> die <SEP> Buchstaben <SEP> mit <SEP> ihrer <SEP> Trägerfolie <SEP> in
<tb> einer <SEP> Art <SEP> Setzka-.ten <SEP> anordnen. <SEP> -o <SEP> dass <SEP> der <SEP> Verbraucher
<tb> aus <SEP> einem <SEP> Setzkasten <SEP> grosser <SEP> und <SEP> aus <SEP> einem <SEP> Setzkasten
<tb> kleiner <SEP> Buchstaben <SEP> jede <SEP> beliebige <SEP> Beschriftung <SEP> jeder zeit <SEP> zusammenstellen <SEP> kann.
<tb> Bei <SEP> der <SEP> Zusammenstellung <SEP> von <SEP> Beschriftungen <SEP> un ter <SEP> Heranziehung <SEP> des <SEP> erfindungsgemä <SEP> Asen <SEP> Bausatzes <SEP> ist
<tb> es <SEP> zweckmässig, <SEP> die <SEP> Abdeckung, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Azetat-Folie <SEP> bzw.
<tb> Abdeckpapier,- <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Markierung. <SEP> die <SEP> die <SEP> spätere
<tb> Schriftlinie <SEP> darstellt.
<SEP> zu <SEP> versehen, <SEP> oder <SEP> aber <SEP> auch <SEP> voll
<tb> mit <SEP> einem <SEP> Raster <SEP> zu <SEP> bedrucken. <SEP> wodurch <SEP> das <SEP> Aus richten <SEP> der <SEP> einzelnen <SEP> Buchstab=e <SEP> sowohl <SEP> in <SEP> der <SEP> Längs als <SEP> auch <SEP> in <SEP> der <SEP> Querrichtung <SEP> wesentlich <SEP> erleichtert <SEP> wird.
<tb> Auch <SEP> ist <SEP> es <SEP> möglich. <SEP> das <SEP> Abdeckpapier <SEP> in <SEP> Höhe <SEP> der
<tb> späteren <SEP> Schriftlinie <SEP> zu <SEP> teilen <SEP> und <SEP> den <SEP> unteren <SEP> Teil <SEP> als
<tb> Grundlinie <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Folienstreifen <SEP> zu <SEP> belassen.
<SEP> Bei <SEP> dem
<tb> beschriebenen <SEP> Ausfiihrunz,b2ispiel <SEP> wird <SEP> jedoch <SEP> für <SEP> den
<tb> zu <SEP> bildenden <SEP> Schriftzug <SEP> ein <SEP> passender <SEP> Streifen <SEP> Abdeck papier <SEP> abgezogen. <SEP> Hierauf <SEP> werden <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Buch staben <SEP> mit <SEP> ihrer <SEP> nichtklebenden <SEP> Seite <SEP> sei;
enverkehrt <SEP> auf
<tb> die <SEP> Klebschicht <SEP> des <SEP> Folienstreifens <SEP> aufgebracht, <SEP> wobei
<tb> darauf <SEP> zu <SEP> achten <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> die <SEP> lotrechten <SEP> Begrenzungs kanten <SEP> der <SEP> Tr@igerfolie <SEP> genau <SEP> aneinander <SEP> stossen <SEP> und <SEP> die
<tb> oberen <SEP> und <SEP> unteren <SEP> Begrenzungskanten <SEP> der <SEP> Trägerfolie
<tb> an <SEP> den <SEP> horizontal <SEP> verlaufenden <SEP> Kanten <SEP> sich <SEP> anlegen,
<tb> die <SEP> durch <SEP> das <SEP> vom <SEP> Abdeckpapier <SEP> befreite <SEP> Feld <SEP> am <SEP> ver bliebenen <SEP> Abdeckpapier <SEP> entstanden <SEP> sind. <SEP> Danach <SEP> wird
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die <SEP> Trägerfolie <SEP> von <SEP> jedem <SEP> Buchstaben <SEP> abgezogen, <SEP> so
<tb> dass <SEP> deren <SEP> Haftschicht <SEP> freigelegt <SEP> wird.
<SEP> Jetzt <SEP> kann <SEP> der
<tb> gesamte <SEP> Schriftzug <SEP> auf <SEP> die <SEP> vorgesehene <SEP> Stelle <SEP> übertragen
<tb> werden. <SEP> Soll <SEP> der <SEP> Text <SEP> erst <SEP> später <SEP> übertragen <SEP> werden,
<tb> wird <SEP> das <SEP> zuvor <SEP> abgezogene <SEP> Abdeckpapier <SEP> auf <SEP> die
<tb> Haftschicht <SEP> der <SEP> Buchstaben <SEP> gelegt. <SEP> Nach <SEP> der <SEP> Cbertra gung <SEP> des <SEP> Schriftzuges <SEP> wird <SEP> der <SEP> Folienstreifen <SEP> abgezogen.
<tb> Der <SEP> Folienstreifen <SEP> wird <SEP> in <SEP> der <SEP> Regel <SEP> aus <SEP> einfachem
<tb> Schutzpapier <SEP> bestehen. <SEP> das <SEP> zweckmii,:
.sig <SEP> silikonisiert <SEP> ist.
<tb> damit <SEP> sich <SEP> die <SEP> Teile <SEP> mit <SEP> Klebschicht <SEP> leicht <SEP> von <SEP> diesem
<tb> Papier <SEP> abziehen <SEP> lassen. <SEP> Die <SEP> Buchstaben <SEP> können <SEP> aus
<tb> jedem <SEP> beliebigen <SEP> Material <SEP> <U>hergestellt</U> <SEP> werden, <SEP> obgleich
<tb> sie <SEP> in <SEP> der <SEP> Regel <SEP> auch <SEP> aus <SEP> Kunststoff <SEP> bestehen <SEP> werden.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> jedoch <SEP> auch <SEP> möglich, <SEP> sie <SEP> aus <SEP> Metallfolie <SEP> oder <SEP> aus
<tb> Papier <SEP> herzustellen. <SEP> Für <SEP> die <SEP> Trägerfolie <SEP> kommt <SEP> eine
<tb> Klarsichtfolie <SEP> oder <SEP> ein <SEP> durchsichtiges <SEP> Papier <SEP> in <SEP> Frage.
<tb> Es <SEP> genügt, <SEP> im <SEP> Baukanten <SEP> einige <SEP> Folien <SEP> in <SEP> Grundabmes sungen <SEP> vorzusehen.
<SEP> da <SEP> sowohl <SEP> die <SEP> Tr;igerfolien <SEP> als <SEP> auch
<tb> der <SEP> Folienstreifcn <SEP> beliebig <SEP> oft <SEP> wied-,r <SEP> zu <SEP> verwenden <SEP> sind.