CH486831A - Halshalterahmenvorrichtung für Grossvieh - Google Patents

Halshalterahmenvorrichtung für Grossvieh

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CH486831A
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CH
Switzerland
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vertical
rods
holding
rod parts
parts
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Application number
CH326868A
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English (en)
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Schmid Gertraud
Original Assignee
Schmid Gertraud
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/062Neck-bars, e.g. neck collars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description


  



     Halshalterahmenvorrichtung    für   Grossvieh   
Die Erfindung betrifft eine   Halshalterahmenvorrich-    tung für   Grossvieh,    mit wenigstens einem Halterahmen, der zwei senkrechte, an ihren oberen und unteren Enden beweglich angebrachte Haltestangen und obere Quer  verbindungsstangenteile sowie    eine untere Querverbindungsstange aufweist, mit denen er oben und unten beweglich an ortsfesten Teilen befestigt ist, wobei mittels einer oberhalb der senkrechten Stangen angebrachten Vorrichtung die oberen Enden der   vertikalen Halte-    stangen und die damit verbundenen   Querverbindungs-    stangenteile zu einem geschlossenen Rahmen zusammengezogen bzw.

   in eine offene   Halterahmenlage    auseinanderbewegt werden können.



   Bei derartigen   Halshalterahmenvorrichtungen ist    man bestrebt, dem Vieh das Hinlegen und Aufstehen, wobei es mit dem Kopf und dem Körpervorderteil halb  'treisbogenförmige    Bewegungen ausführt, zu erleichtern und Behinderungen durch starre Halshalterahmenstan  en    zu vermeiden.



   Die bekannten   Halshalterahmenvorrichtungen    tra  en    diesen Bedürfnissen der Praxis nicht genügend Rechnung.



   Beim Aufstehen des Viehs hebt sich zuerst die   Hinterhand    und schiebt sich die   Schulterpartie    mit dem   (opf    von oben kommend   halbkreisbogenförmig    nach orn und unten. Anschliessend schwenkt beim   Aufstel-    en der Vorderfüsse der Schulter-und   Kopfteit    halb  creisbogenförmig    nach hinten und oben. Bei der   letzte-    en   halbkreisbogenförmigen    Bewegung des Viehs kann lasselbe durch starre Haltestangenteile hinter den Ohren md den   Hörnern    behindert werden, wenn die Halte tangen in ihren oberen Teilen nicht nachgiebig ge . taltet werden.



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser
Nachteile und die Verbesserung der bisherigen   Halte-       ahmenvorrichtungen,    damit sie allen Bedürfnissen der  'raxis voll Rechnung tragen.



   Erreicht wird dies dadurch, dass bei einer Halshalte    ahmenvorrichtung    der vorerwähnten Art die   vertika-       : n Haltestangen    an zwei im Abstand von ihren oberen und unteren Enden in   gleichen Höhenlagen befindli-    chen Stellen unterteilt und an den Unterteilungsstellen mittels Gelenkverbindungen unter   Beibehaltung des gtei-    chen horizontalen   Abstandes paralleler Haltestangen-    teile voneinander in der Ebene rechtwinklig zur gemeinsamen Ebene der senkrechten Haltestangen einknickbar ausgebildet sind, so dass   parallele Haltestangen-    teile die beiden   senkrechten Haltestan,

  en    bei dieser Bewegung in Abhängigkeit von den Bewegungen des Viehs stets gleichen Abstand voneinander behalten.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt :
Fig. I eine Ausführungsform der   Halshalterahmen-    vorrichtung in gestreckter, vertikaler Lage mit zwei   Gclenkverbindungs-und Knickstellen    der dreiteiligen, senkrechten Haltestangen in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht der gleichen   Halshalte-    rahmenvorrichtung in ausgezogenen Linien in geschlossener Lage, und in gestrichelten Linien in geöffneter,   auscinandergezogener    Lage der oberen Enden der Haltestangen, in strichpunktierten Linien den Halterahmen in seitlich geschwenkter Lage der beiden unteren Haltestangenteile, unter Beibehaltung des glcichen Abstandes paralleler Stangenteile zueinander,
Fig.

   3 die gleiche Halshalterahmenvorrichtung in Seitenansicht, mit den Haltestangen in einer mittleren Stellung in ausgezogenen Linien, und in zwei Zwischenstellungen beim Aufstehen oder Hinlegen des Viehs bzw. bei dessen Vor-oder Rückwärtsbewegung in gestrichelten Linien,
Fig. 4 zwei gelenkig zu verbindende   Haltcrahmen-    teile an der unteren   Unterteilungsstelle, mit verstell-    bar mit den benachbarten Enden der dreitciligen Haltcstangen verbundenen   Zwischenstangenteiten    und gelenkiger Verbindung zwischen diesen, in Vorderansicht des unteren Halshalterahmenteiles.



   In Fig. 1 bis 3 sind   I,      2,    3 die   Haltcstangen-    teile der   Hatshatterahmenstangen    4 und 5 des mit zwei   einknickbaren Unterteilungsstellen    6 und 7 versehenen   Halshalterahmens,    der oben bei 8 und unten bei 9 in gewissem Abstand vom Stallbarren 10 mit bestimmtem horizontalem Bewegungsbereich vertikal angeord  net ist. Die oberen Enden der Halshalterahmenstangenteile 1 sind mit rechtwinklig dazu verlaufenden, durch    einen bekannten Mechanismus   11    seitlich auseinander bewegbaren Querstangengliedern 12 und 13 starr verbunden, die um ihre Längsachse drehbeweglich mit dem bckannten Auseinanderzich-Mechanismus 11 in Verbindung stehen.

   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der mittlere Stangenteil 2 länger ausgeführt wie der obere Stangenteil 1 bzw. der untere Stangenteil 3, die vorzugsweise gleich lang sind. Es cmpfiehlt sich, jede Haltestange im Verhältnis von 1 . 2 . 1 zu unterteilen.



   Es Kölnen aber auch die drei Stangenteile 1, 2,3 der   Halsrahmenstangcn    4 und 5   g) eich lang ausge-    führt werden.



   Die unteren Stangenteile 3 sind bei dem Ausführungsbeispiel unten durch ein Einlegestangenteil 14 und Verbindungsbolzen 15 verstellbar, aber starr miteinander verbunden und zu einem   U-förmigen    Bügel vereinigt.



  Die unteren Stangenteile 3 können auch mit ihrem   Querstangenteil    als einstückiger,   U-förmiger    Bügel ausgeführt werden.



   Die Gelenkverbindungen an den   Unterteilungsstel-    len 6 und 7 Können in einfacher Weise so ausgeführt werden, dass kreisrunde oder ovale Ringglieder   16    durch Querlöcher 17 in den Enden der zu verbindenden Stangenteile hindurchgeführt sind und so   eim    allseitige Schwenkbewegung der Haltestangenteile 1, 2,3 zueinander zulassen.



   Um die Längen der Halshalterahmenstangen 4 und   5    entsprechend der Grösse des Vichs verändern zu können, sind die Stangenteile 1, 2,3 zweckmässig durch   Einlegestangen    oder Zwischenglieder 18,19 mit Querbolzen 20 in Löchern   21    in den benachbarten Stangenzwischengliedern   18,    19 und in den Enden der zwei senkrechten Haltestangenteile 1, 2, 3 in Längsrichtung derselben verstellbar verbunden. Die Ringglieder 16 und die Löcher 17 sind dann in den Einlegestangengliedern 18, 19 angeordnet (Fig. 4).



   Es empfiehlt sich, die Halshalterahmenstangen 4,5 als Rohre auszuführen, in welche die gelenkigen Verbindungsglieder an den Unterteilungsstellen leicht   ein-    geführt und fest durch Schweissung oder   vcrstellbar    mittels Bolzen   befestigt wcrden können.   



   Fig. 2 zeigt die Stellung der Haltestangenteile 1, 2,3 in ausgezogenen Linien in der geschlossenen, vertikalen Normalstellung des Halshalterahmens 4, 5, in gestrichelten Linien die mittels des bekannten Auseinanderzieh-Mechanismus 11 bewirkte Lage mit seitlich verstellter, auseinandergezogener Lage der oberen Stangenteile 1, 2, und in strichpunktierten Linien eine seitlich verschwenkte Lage der unteren Stangenteile 2, 3 bei seitlicher Bewegung des Viehs, unter Beibehaltung des gleichen Abstandes der Haltestangenteile voneinan  dcr.   



   Fig. 3 zeigt die Stangenteile 1, 2, 3 in verschiedenen Lagen beim Hinlegen, Aufstehen oder beim Vor- und Zurückbewegen des Viehs.



   Beim Hinlegen des Viehs durch Einknicken der Vorderbeine geht die untere Unterteilungsstelle 7 nach vorn auf den Barren 10 zu, wobei die Haltestangenteile 1, 2 etwas folgen und die gestrichelte, vorspringende Lage cinnehmen. Beim Niedergehen des Hinterteils des Viehs bewegt sich dessen Kopf etwas nach rückwärts, und die Haltestangenteile 1, 2 nchmcn die in ausgezogenen Linien gezeigte Lage in Fig. 1 ein.



   Beim Aufstehen des Viehs führt dessen Kopf und Körpervorderteil eine bogenförmige Bewegung nach oben und hinten aus, so dass der mittlere Stangenteil 2 und der untere Stangenteil 3 ebenfalls in   die gestrichcttc      rückwärtige Lage folgen, während der obere Stangcn-    teil 1 die in ausgezogenen Linien angedeutete Lage einnimmt. Ausser diesen Schwenkbewegungen beim Hinlegen und Aufstehen des   Viehs    können die Haltestangenteile 1, 2,3 bei entsprechender Rückwärtsbewegung des Viehes aus der vertikalen Normallage nach hinten schwenken, in welcher die Haltestangenteile 2 und 3 die rückwärtige gestrichelte Lage und der Haltcstangenteil 1 die rückwärts geschwenkte Lage in ausgezogenen Linien einnimmt.

   Bei Vorwärtsbewegung des Viehs nimmt der untere Haltestangenteil 3 die nach vorn geschwenkte Lage in ausgezogenen Linien ein,   wäh-    rend die Haltestangenteile 1 und 2 die in   gestrichcl-    ten Linien angeordnete, nach vorn geschwenkte Lage cinnehmen. Die seitliche Bewegungsmöglichkeit des Viehs in seinem Stand ist in Fig. 2 in   strichpunktier-    ten Linien angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Halshalterahmenvorrichtung für Grossvieh, mit we- nigstens cinem Halterahmen, der zwei an ihren oberen und unteren Enden beweglich angebrachte, senkrechte Haltestangen und obere Quervcrbindungsstangenteik sowie eine untere Quervcrbindungsstang :
    aufweist, mit denen er oben und unten beweglich an ortsfesten Tei- len befestigt ist, wobei mittels einer oberhalb der senkrechten Stangen angebrachten Vorrichtung die oberen Enden der vertikalen Haltestangen und die damit verbundenen Qucrverbindungsstangenteite zu cinem geschlossenen Rahmen zusammengezogen bzw.
    in eine offene Halterahmenlage auseinander bewegt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Halte- stangen (4,5) an zwei im Abstand von ihren oberen und unteren Enden in gleichen Höhenlagen befind- lichen Stellen unterteilt und an den Unterteilungsstellen mittels Geknkverbindungen (6,7) unter Beibehaltung des gleichen horizontalen Abstandes paralleler Halte- stangenteile (1, 2,3) voneinander in der Ebene recht winklig zur gemeinsamen Ebene der senkrechten Haltestangen (4, 5) einknickbar ausgebildet sind, so dass parallele Haltestangenteile (1, 2, 3) der beiden senkrechten Haltestan-en (4,5) bei dieser Bewegung in Abhängigkeit von Bewegungen des Viehs stets gleichen Abstand voneinander behalten.
    UKTERANSPRÜCHE 1. Halshalterahmenvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindungen (6, 7) die senkrechten Haltestangen (4,5) im Ver- hältnis von 1 : 2 : 1 unterteilen.
    2. Halshalterahmenvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden der senkrechten Haltestangen (4, 5) mit den oberen Querverbindungsstangenteilen (12, 13) und die unteren Enden der senkrechten Haltestangen (4,5) mit der untercn Querverbindungsstange (14) starr verbunden sind, so dass die starr verbundenen Stangcntcile (1, 12 ; 1, 13 ; 3, 14) keine Schwenkbewegungen zueinander ausführen können.
    3. Halshalterahmenvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Unterteilungsstel- len der senkrechten Haltestangen (4,5) zusätzliche Zwischenstangenteile (19) vorgesehen sind, die mit den benachbarten Haltestangenteilen (2,3) in Längsrich- tung verstcllbar und miteinander durch die Getenkvcrbindungen (16), wic sie für die gelenkigen Verbindungen (6,7) der senkrechten Haltestangentcile e (t, 2,3) verwendet sind, gelenkig verbunden sind.
    4. Halshalterahmenvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (1, 2,3) der senkrechten Haltestangen (4,5) aus Rohren bestehen, in welche die zusätzlichen Zwischenstangenteile (19) eingeschoben und befestigt sind.
CH326868A 1968-03-02 1968-03-02 Halshalterahmenvorrichtung für Grossvieh CH486831A (de)

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