CH487816A - Verfahren zur Herstellung von Chlorbenzolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chlorbenzolen

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CH487816A
CH487816A CH985767A CH985767A CH487816A CH 487816 A CH487816 A CH 487816A CH 985767 A CH985767 A CH 985767A CH 985767 A CH985767 A CH 985767A CH 487816 A CH487816 A CH 487816A
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hexachlorocyclohexane
hydrogen chloride
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CH985767A
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Heinz Dr Maier
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Oesterr Chem Werke
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C17/00Preparation of halogenated hydrocarbons
    • C07C17/25Preparation of halogenated hydrocarbons by splitting-off hydrogen halides from halogenated hydrocarbons

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Chlorbenzolen
Die   Erfindung bezieht sich auf e ; n    Verfahren zur   Herstellung von Ch ! orbenzolen, insbesondere    von Tri  chlorbenzolen    in Form semes Isomerengemisches.



   Es ist bekannt, chlorierte Benzole durch Chlorwasserstoffabspaltung aus Polychlorcyclohexeanen herzustellen. Diese   Chiorwasserstoffabspattung führt bei      Hexachiorcyctohexanen zu den isomeren Trichtorben-    zolen.



     FUr    die Abspaltung von Chlorwasserstoff kann man sich der Umsetzung mit Alkali- oder Erdalkalihydroxyden bedienen. Diese Methode hat den Nachteil, dass der bei der   Spaitung entstehende wertvolle Chtorwasserstoff    durch Neutralisation verlorengeht und wertlose Alkalibzw. Erdalkalisalze entstehen.



   Es wurden auch schon thermische Verfahren zur Abspaltung von   Chlorwasserstoff aus Hexachlorcyclo-    hexanen angewendet. die den genannten Nachteil nicht aufweisen. Nach einem dieser Verfahren wird die Zerlegungsreaktion in einer Destillationsblase bei Temperaturen zwischen 270 und 300 C durchgeführt und das gebildete Trichlorbenzol entweder laufend während der   Zcrkgungsreaktion    oder portionenweise nach periodisch   wiederhohen Zertegunssreaktionen    aus der   Destillations-      blasc über    eine   Kolonne abfraktioniert.

   Die    Reaktionszeiten sollen beim Arbeiten unter Normaldruck 4 bis 6 Stunden betragen und die Ausbeuten an Trichlorbenzolisomeren, bezogen auf das eingesetzte Hexachlorcyclo  hexanisomerengemisch. zwischen    70 und 88, 7% der Theorie liegen, bei etwa   8, ; Ruickstand    im   Reaktions-      gefä#, Durch Anwendung eines Überdruckes soll    man die Reaktionszeiten   auf 1@2 Stunden herabsetzen    und die Ausbeuten auf 90% steigern können.



   Bei einem weiteren Verfahren dieser Art werden die durch Erhitzen von   Pohchiorcyclohexanen    gebildeten, bereits Polychlorbenzole und Chlorwasserstoff ent   haltenden Dampfe durch    eine Destillationskolonne ge  fiihrt,    die mit Katalvsatorcn zur Förderung der Chlor  wasserstoffabspattung gefüllt    ist und notwendigerweise mit einer   fliissigen    Phase arbeitet. Bei dieser Destillation   erfolgt eme selbsttätige Ruckflu#regelung dadurch, da#    durch den Wärmeverbrauch der Chiorwasserstoffabspal tung ei Teil des Polychlorbenzols verflüsstgt und nicht umgesetztes Polychloreyclohexan in die Destillationsblase   zurückgespü@t wird.

   Bei diesem Verfahren sollen    die Sumpftemperaturen vorteilhaft zwischen 230 und 300 C hegen. die Temperatur am Kolonnenkopf soli unter 195 C bleibe. Für Reaktionszeiten von 2 bis    2 Stunden werden Ausbeuten an Trichiorbenzoiiso-      meren    von 96 bis 98 der Theorie. bezogen auf umge  setztes    Hexachloreyelohexanisomerengemisch. angegeben.



   Die bekannten thermischen Verfahren stellen Dcstillationen dar   und haben den Xachtcii. dass hohe. bis      370'--C    betragende Temperaturen notwendig sind. Das bedeutet hohen   Wärmeverbrauch und au#erdem hohe    Anforderungen an das verwendete Apparatematerial.



  Ein   weiterer      Nachte@ des erstgenannten thermischen      Verfahrens besteht darin, dass beim Abdestiiheren des      gebildeten Trieh) orhenzo    ! s nicht umgesetztes Hexachlorcyclohexan durch Sablimation in das Trichlorbenzol   dest.i))atgetangt.Umdemzubegegnen.\\irddieFrak-    tionierung der gebildeten Trichlorbenzole mit hohem   Rückflu#verhältnis durchgeführt. was einen erhohten    Wärmeverbrauch bedingt. Die bekanten thermtschen Verfahren setzen auch   voraus, dass wasserfreies Hexa-    chlorcyclohexan zur Erzielung der erforderlichen hohen Reaktionsemperaturen als Rohstoff eingesetzt wird.

   Ein weiterer   fachtet)    besteht   darin. da# die Destillations-    blasen nicht bei   konstanter Temperatur betriebeil wer-    den, die Sumpftemperaturen müssen vielmehr während der Reaktion progressiv gesteigert werden. Hinzu kommt. dass das ais Rohstoff verwendete Hexachlorcyclohexan. ein   auf Halden gelagertes Abfallprodukt. mit Ru#. Erde    usw. verunreinigt zum Einsatz   kommt. Diese Verunreini-      gungen verbleiben    in der Destillationsblase und müssen von Zeit zu Zeit ausgetragen werden. well sie die Wärmeübertragung verschlechtern.

   Ein Teil des eingesetzten Hexachlorcyelohexans wird von den mechanischen   Verunreinigungen immer zurückgehalten, so da# eine      vollständigeUmsetzungdesE)n.-utzmateria'snichtmög-    lich ist.



   Es wurde   nun gefunden. da# eine praktisch voll-    ständige Aufarbeitung von Polychloreyclohexanen zu Trichlorbenzoltsomeren statfindet, wenn man Polychlorcyclohexane. insbesondere Hexachlorcyclohexan bzw. Hexachlereyclohexangemische, in cinem Strom eines   Tragergase-bei Temperaturen verdunstet,    bei   denen un wesentlichen noch keine Chtorwasserstoffab-    spaltung crfolgt. worauf man das so entstandene gasförmige Gemisch von Polychlorcyclohexandampf und   Tragergas\vei:

  ererhitztundbeieineroberhalb    der
Verdunstungstemperatur liegenden Temperatur, also in Gasphase. über einen Chlorwasserstoff abspaltenden Kontakt,   insbesondere über einen Aktivkohtekontakt,      leitet und schlie#lich aus dem gasförmigen, von    Hexachlorcyclohexan praktisch freien Reaktionsgemisch die Chlorbenzole und den Chlorwasserstoff. z. B. durch   Kondensation bzw. Absorption, abscheidet.   



     Das erfindungsgemä# erfolgende Verdunsten,    z. B. von Hexachlorcyclohexan, uater Anwendung eines Trägergasstromes wird vorteilhaft bei einer Temperatur von 160 bis 220 C. vorzugsweise von 190 bis 210  C, durchgeführt. Diese Verflüchtigung erfolgt also bei   Temperaturen, bei weichen noch    keine Chlorwasserstoff abspaltung stattfindet. im   Gegensatz    zu den bekannten
Methoden. bei welhen die thermische Zersetzung   ausschlie#lich oder zu einem wesentlichen Teil    bei bis zu   3, ()    C betragenden Temperaturen in der De  st    tionsblase vor sich geht.



   Das   4tif    der   verhältnismä#ig niedrigen Temperatur      des      Verdunstungsvorganges befindliche gasförmige    Ge  misch von Polychiorcyctohexandampf    und Trägergas muss nun auf eine etwas höher liegende Temperatur für die Chlorwasserstoffabspaltung gebracht werden. Zu diesem Zweck wird die für die Umsetzung   der Polychlor-       cvctohexanc am Kontakt erforderliche Reaktionswärme    dem   Gasgemisch am besten    in einem nach dem Verdunsten eingeschalteten Wärmeaustauscher zugeführt.



   Für die Chlorwasserstoffabspaltung, die zur gänze in der   zweiten Stufe des erfindungsgemässen    Verfahrens an einem Spaltkatalysator und in der Gasphase vor  genommen wird. sind Temperaturen von 220    bis   250     C,   vorzugsweise von 220 bis 235    bis   vol ; ig    ausreichend.



  Bei dieser Gasreaktion, die in Gegenwart eines   Träger-    gases bei viel tieferen als den bisher üblichen Spalttemperaturen stattfindet, cntfällt vollständig das Arbeiten mit einer Destillationskolonne und mit einer flüssigen Phase.



   Mit der vorhegenden Erfindung wird somit ein   besonderer technischer Fortschritt    erzielt, der gegen über den bisher   bekannten Verfahren    vor allem darin   besteht, dass die Chtorwasserstoffabspaltung    bei wesentlich tieferen Temperaturen als Gasreaktion duchgeführt werden kann. weil sie an cinem die Chlorwasserstoffabspaltung katalysierenden Kontakt in der durch ein Trägergas verdünnten Gasphase erfolgt. Ein weiterer   wesentlicher Vorteil besteht darin, da# sowohl die    Verdunstung z. B. der Hexachlorcyclohexanc als auch die in der   zweiten Verfahrcnsstufe anschliessende    Um  sctzunc des Gasgemisches am    Kontakt bei konstanter Temperatur durchgeführt werden kann.



   Die   wesentheh tieferen Zcrsetzungstemperaturen. ge-    genüber denjenigen der bisher bekannten Verfahren ergeben erhehliche Wärmecinsparungen. Da es sich bei   dem erfindungsgemä#en Verfahren um eine Gasreak-    tion handelt, ergibt sich eine zusätzliche Wärmeein  sparung dadarch. da# die für das Verdampfen des    rücklaufenden, kondensierten Trichlorbenzols in den Destillationskolonnen der bekannten Verfahren erforder) Wärme nicht benötigt wird.



      Die erfindungsgenä# ermöghchten tieferen Arbeits-    temperaturen bedingen weniger hohe Anforderungen an die Apparatematerialien. Die Anlage wird beim Anfahren mit dem Trägergas zunächst auf die gewünschten Temperaturen gebracht bzw. beim Abstellen mit   hei#em Trägergas chlorwasserfrei gemacht. so    dass im   Verdunstung-.-undReaktionstei!derApparan'.r    besondere Probleme hinsichtlich Korrosion durch Saizsäure nicht auftreten konnen und auf die Verwendung von z. B. hochtemperaturbestandigem Email oder der   gleichen Werkstoffen verzichtet werden kann. Dies erg@b2 wesentliche Kostenetnsparungen bei der Ersteliung de@    Anlage.



      Als Trägergas kann man b@ dem erfindung gemä#en Verfahren sehr zweckmä#ig mit Laft arbeiten E@ kön-    nen jedoch auch andere, die Verdunstung bei tiefen Temperaturen fördernde. gegenüber dem Hexachlorcyclohexan und den Chlorbenzolen inerte Gase. wie z. B.



  Stickstoff oder Kohlendioxyd. nut Vorteil eingesetzt werden. Das Verfahren kann auch bei Anwendung feuchter   Trägergase    ohne   nachteiligen Einfiu# auf den Ver-    dunstungs- und den Spaltvorgang erfolgreich ausgefuhrt werden. Für das Verdunsten von Hexachlorcyclohexan empfiehlt sich wie beobachtet wurde. die Einhaltung eines   Verhaitnisses    von wenigstens 1 Gewichtsteil Luft. vorzugsweise von   l,    5 bis 2.5 Gewichtsteile Luft. auf   1 Gewichtsteil Hexachlorcyclohexan, bezogen auf e@ne Verdunstungstemperatur von 200 bis 220 C. doch    können auch   noch grö#ere Mengen des Trägergases im    Rahmen eines verfahrensökonomisch annchmbaren Prozesses   angewendet      werden.   



   Bei   der Zerlegung des Hexachloreyclohexan@ in der    Gasphase an einem Aktivkohlekontakt erfolgt che Chloiwasserstoffabspaltung spontan. wobei schon eine sehr kurze Berührungsdauer ven nur wenigen Sekunden ausreicht, im Gegensa, z zu   den nach Stunden zu messen-    den   Berührungszeiten    bei der Nachzersetzung des Rücklaufes in einer zusätzlich mit Katalysatorkörpern ver  sehenen    Destillationskolonne nach der bekannten Spaltmethode. Es   kurde      gefunden. da# für das Verhren der      Erfndung eine ganz kurze Verweilzeit des gasförmigen Gemisches am Kontakt von mindestens 0.1 und bis    zu 5 sec genügt. um eine vollstädige Spaltung zu e zielen.



   Das den Kontakt verlassende Gasgemisch besteht im    wesentlichen aus Trichiorbenzoldampf. Chforwasserstoff    und dem Trägergas und   nthilt    kein   Polvchlorc\clo-    hexan mehr.   Das Trichlorbenzol wird zweckmä#ig    in    einem Kondensator gewonnen, wahrend der Chlor-    wasserstoff einfach durch Absorption in   Wasser a ! s    hochkonzentrierte   Salzsäure,    z. B. von etwa 35 Gew.%, abgeschieden wird und direkt zu weiteren Anwendungszwecken zur Verfügung steht. Das zurückbleibende Trägergas kann,   gewünschtenfaHs nach entsprechender    Trocknung, wieder in den   ProzcR      eingeführt werden.   



  Die Ausbeuten an isomerem Trichlorbenzol sind nahezu quantitativ, bezogen   auf eingesetztes Hexacruor-    cyclohexan.



   Ein weiterer   \orteil    des   crfindungsgemaiBn    Verfahrens besteht darin. dass die   Verwendung von Hexa-      chtorcyciohexanen. die mechanisch z.    B. mit Ruf   rode)    Erde verunreinigt sind. keine Verluste an Einsatzmaterial bringt, das ja bei den bisher   bekannten Ver-    fahren hren durch die mechanischen Verunreinigungen in   den    Destillationsblasen zum Teil zurückgehalten wird.



  Die in der ersten Stufe des vorliegenden Verfahrens er  , Icr chiorcvclohexane    in das
Trägergas   @@t    vollständig,   so da# ausschlie#lich die   me Chantschen Verunreintgnugen im Verdunster zurückbleiben. Ebenso wird auch durch den Einsatz von    w:'.sserha!tigenHexachforcyctohexanenkeinungünstiger EinflussaufdaserfindungsgemasseVerfahrenausgeübt.



   Beispiel I
230 Gewieht@@eile Hexachlorcyclohexanisomeren-    gemisch werden im Luftstrom bei 200 C verdunstet, über einen   Wärmeaustauscher und anschlie#end über      den      clcitct,    in   wu, hem    bei 235 C   dlirchgfbhrt wird. Das    entstehende Trichlorbenzolisomerengemisch wird in   einem Kühier kondensiert und der Chforwasserstoff    in   Wasser absorbiert. Nach) Stunde    ist die Reaktion beendet.

   Es werden 143 Gewichtsteile Trichlorbenzol    @somerengemisch. entsprechend einer Ausbeute    von 99.6, der Theorte. sowie 85,3 Gewichtsteile Chlor   \vassers[tfcrta)[e"..D;'.sabgeschiedeneCh)orbenzo[-    gemisch zeig t fc ! n.:.Curc7whitts:inlv: s e:
Trichlorbenzole 93,80%  (davon 1,2,4-Trichlorbenzol 85,26%)
Dichlorbenzole 5,61%
Tetrachlorbenzole 0,59 %
Dieses Produkt ist frei von Hexachlorcyclohexan.



  Im Verdunster verbleiben 0.3% Rückstand, bezogen auf das Einsatzprodukt. bestehend aus mechanischen Verunreinigungen des Rohstoffes.



      B < '/.tp/2   
68,9 Gewichtsteile Hexachlorcyclohexan werden wie in Beispiel 1 beschrieben behandelt. Anstelle von Luft wird Stickstoff als Trägergas verwendet. Die Rcaktionszcit beträgt 30 Minuten. An Trichlorbenzol werden   42.      3    Gewichtsteile. das sind 98.8%, bezogen auf das Einsatzprodukt, und 25,4 Gewichtsteile Chlorwasserstoff erhalten. Das Trichlorbenzol enthält über 84%    1.    2.4-Isomere und ist frei von   Hexachicrcyciohexan.   



   Bei. spiel 3
82,6 Gewtchtstetle Hexachlorcyclchexan werden   nach der    in Beispiel 1 beschriebenen Weise behandelt.



  Als Trägergas wird Kohlendioxvd verwendet. Es werden   teil.    I Gewichtsteiler Trichlotbenzel erhalten, das sind 98.9%, bezogen auf das   Einsatzprodukf.    An Chlorwasserstoff werden 30.8 Gewichtsteile erhalten. Das Trichlorbenzol enthalt über 84' 1.2.4-Isomere und ist   froi    von Hexach ! orcyclohexan.



   Bei. sptel 4
215.6 Gewichtsteile Hexachlorcvclohexan werden ber 220 C mit   der    ler gleichen Gewichtstmenge Luft, die bei 50 C mit Wasser gesättigt ist, verdunstet und wie in Beispiel 1 über den Aktivkohlekontakt geführt. Es werden 133 Gewichtsteile Trichlorbenzol, entsprechend einer   Ausbaute    von 98.8%, und 80 Gewichtsteile Chlor  wasser. stoff erhaften.    Das   Trichlorb. nzol    ist frei von Hexachlorcyclohexan und enthält über 84% an 1,2,4 Isomere.



   Beispiel 5
185.6 Gewichtsteile Hexachioreyclohexan werden    gemä# Beispiel 1 behandelt. 7.3 Gew. des Einsatz-    produktes stellen mechanische Verunreinigungen dar. Als   Endprodukt erhä ! t    man   ! 05. 6 Gewichtsteiie Trichior-    benzol, das sind 98.6 %, bezogen auf die rückstandfreie Einsatzmenge, und   64.    5 Gewichtsteilc Chlorwasserstoff.



  Der   Riickstand    enthält kein Hexachlorcyciohexan. Das   Trichtorbenzo) besteht    zu über 84  aus der 1,2,4-Iso  mere und    ist frei von Hexachloreyclohexan.



   PATENTA. NSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von Chlorbenzolen, insbesondere von   Trichtorbenzoien. durch thermische Ab-    spaltung von Chlorwasserstoff aus Polychlorcyclohexanen in Gegenwart von Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass man Polychlorcyclohexane in einem Strom eines Trägergases bei Temperaturen verdunstet, bei denen im wesentlichen noch keine Chlorwasser   stoffabspaltunQ crfolqt,

   worauf man das so entstandene    gasförmige Gemisch von   Potychiorcyclohexandampf und    Trägergas weiter erhitzt und bei einer oberhalb der   Verdunstungstemperatur Hegenden Temperatur über    einen Chlorwasserstoff   abspaltendzn      Kontakt Icitet    und schliesslich aus dem von Polychlorcyclohexan praktisch freien Gasgemisch die Chlorbenzole und den Chlorwasserstoff abscheidet.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRLCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man als Polychlorcyclohexan ein Hexa chiorcyctohexan oder einHexachtorcyc'iohexangemisch einsetzt.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass man das Verdunsten von Hexachlor cyciohexan bei einer Temperatur von 160 bis 220 C, vorzugsweise von 190 bis 210 C. durchführt 3. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, da man als abspaltenden kontakt aktivkohle verwendet.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass man das nastormine Gemisch bei 220 bis 250 C, vorzugsweise bei 220 bis 235 C, über den Aktivkohlekontakt leitet.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man a ! s Trägergas Luft. Stickstoff oder Kohlendioxyd, gegebenenfalls auch in feuchtem Zustand, einsetzt.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Verwendung von Luft als Trägergas ein Verhältnis von wenigstens ! Gewichtstei) Luft, vorzugsweise von 1,5 bis 2,5 Gewichtsteilen Luft, auf I Gewichtsteil Hexachlorcvclohexan. bezogen auf eine Verdunstungstemperatur von 200 bis 220 C, anwendet.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man eine Verweilzeit des gasförmigen Ge- misches am Kontakt von mindestens 0, 1 biS S sec einha) t.
    8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gckcnn- zeichnet, dass man als Ausgangsmaterial unreines, gege- benenfalls feuchtes Hexachiorcydohcxan einsetzt.
CH985767A 1966-07-29 1967-07-11 Verfahren zur Herstellung von Chlorbenzolen CH487816A (de)

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