CH487848A - Verfahren zur Herstellung von Zimtsäureamidderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zimtsäureamidderivaten

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CH487848A
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methyl
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Nelson Brown Carter
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Lilly Co Eli
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/12Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by halogen atoms or by nitro or nitroso groups

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   Zimtsäureamidderivaten   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung neuer Derivate der Zimtsäure, insbesondere auf bestimmte ungesättigte Amide, die zur Linderung bestimmter menschlicher   Geisteskrankheiten    und zur Beruhigung von Tieren in der veterinärmedizinischen Praxis brauchbar sind.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen können durch die folgende Formel I dargestellt werden :
EMI1.1     
 wobei   R'Wasserstoff oder Methyl, R= und R Methyl,      Athyl,      n-Propyl    oder Isopropyl,   Rt den Rest-C¯CR)    und   R--,    Wasserstoff oder Methyl bedeuten.



   Zu den neuen Verbindungen gehören beispielsweise :
N-Äthyl-N-[3-(1-butynyl)]-3, 4, 5-trimethoxy   zimtsäureamid,   
N-Isopropyl-N- [3- (1-hexynyl)]-3, 4, 5-trimethoxy zimtsäureamid.   



   N-n-Propyl-N- [3- ( 1-pentynyl)]-3, 4, 5-trimethoxy- zimtsäureamid,       N-Methyl-N- [4- (2-hexenyl)]-3,    4, 5-trimethoxy   zimtsäureamid    und ähnliche.



   Die Verbindungen können aus den leicht erhältlichen substituierten   Zimtsäuren    oder ihren-Methylderivaten und Acetylaminen nach bereits bekannten Verfahren hergestellt werden.



   Die Herstellung   der 1,-Methyl-3,    4, 5-trimethoxyzimtsäuren und der sich davon ableitenden N-substituierten Amide kann ohne Schwierigkeiten ausgefüh, rt werden, indem man von einer der verfügbaren Substanzen ausgeht. Gallussäure (3,   4*5-Trihydroxybenzoesäure)    kann beispielsweise als bequemes Ausgangsmaterial für die Synthese verwendet werden.

   Als erster Schritt wird Trimethylgallussäure hergestellt durch   Methyberung    von Gallussäure mit Dimethylsulfat unter basischen   Bedingun-    gen   (vgl.      Organic   Syntheses  ,    Collectiv   Volume 1,    573   [1941]).    Im zweiten Schritt wird die Trimethylgallussäure mit einem   Überschuss an Thiony) ch) orid    am Rückfluss gekocht, um Trimethylalloylchlorid herzustellen, das in üblicher Weise von dem Umsetzungsgemisch abgetrennt wird. Diäthylmalonat und   Trimethylgalloylchlorid    werden sodann in Gegenwart von   Magnesiumäthylat    umgesetzt unter Bildung von Diäthyl-3, 4, 5-trimethoxybenzoylmalonat.

   Dieser Ester wird hydrolysiert und decarboxyliert durch   Rückflusskochen    in einem Ge  misch    aus Eisessig und konzentrierter Schwefelsäure unter Bildung von 3, 4, 5-Trimethoxyacetophenon   (      Organic   Syntheses  , Collectiv    Volume IV, 708 [1963]), das ein für die Synthese der   erfindungsgemä#en ss-Methyl-    verbindungen geeignetes Zwischenprodukt darstellt.



   Das substituierte Keton, wie es auf Grund des oben aufgezeigten Herstellungsverfahrens zur Verfügung steht, wird verwendet zur Herstellung der   j3-Nlethyl-3,    4, 5  trimethoxyzimtsäuren.    Ein Herstellungsverfahren besteht in der Aldolkondensation nach Dunnavant und Hauser (vgl. J. Org.   Chem.,      25      [1960]    506). Die Synthese wird in folgender Weise durchgeführt   : Zu    einer gerührten Suspension von Lithiumamid in wasserfreiem flüssigem Ammoniak wir deine Lösung von Athylacetat in Äther zugesetzt, wobei das Rühren noch etwa 20 Min. danach fortgesetzt wird. Das substituierte Keton wird dann innerhalb von 1 Minute hinzugefügt   und das Umsetzungsgemisch    etwa 1 Stunde lang gerührt.

   Das Reaktionsproduktgemisch wird aufgearbeitet durch Neutralisieren mit festem Ammoniumchlorid und durch allmähliches Ersetzen des flüssigen Ammoniaks durch Äther. Wenn der Austausch vollkommen ist, wird kaltes Wasser hinzugefügt und die ätherische Schicht, die das Rohprodukt enthält, abgetrennt und nacheinander mit verdünnter Mineralsäure, verdünnter Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen, um Verunreinigungen und unerwünschte Nebenprodukte zu entfernen. Die Atherlösung wird getrocknet, das Lösungsmittel im Vakuum entfernt, und der Rückstand unter vermindertem Druck destilliert, wobei sich ein Ester, ss-Methyl-p-hydroxy-3, 4, 5-trimethoxyhydrozimtsäureäthylester ergibt.

   Diesem Ester wird Wasser entzogen durch   Rückfluusskochen    mit Acetanhydrid, wasserfreier Ameisensäure, einem Gemisch aus   Acetanhvdrid    und   Acetyt. chforid oder    einem   ähn-    lichen   wasserentziehenden Mittet. Der    auf diese Weise erhaltene ungesättigte Ester. ss-Methyl-3,4,5-trimethoxy  zimtsäureäthylester,    wird hydrolysiert durch   Rückfluss-      kochcn    mit einer starken Base in   wässrigäthanotischer    Lösung. Geeignete starke Basen zur Durchführung dieser Hydrolyse sind   Natriumhydroxyd,    Kaliumhydroxyd und dergleichen.

   Das   Hydrolysegemisch wird    dann mit   wäss-      river    Mineralsäure angesäuert. um die ss-Methyl-3,4,5trimethyoxyzimtsäure auszufällen, die bequem aus einem Gemisch von Benzol und Petroläther umkristallisierbar ist.



   Ein weiteres Verfahren zur Synthese von substituier, ten   Zimtsäuren    stellt die bekannte   Reformatzky-Reaktion    dar (vgl. Shriner. Org. Reactions, 1 [1942] 1). Bei diesem Verfahren wird ein Gemisch aus aktiviertem Zink und wasserfreiem Tetrahydrofuran gerührt und am Rückfluss zum Sieden eebracht ; eine Lösung von Athylbromacetat und substituiertem Keton in einem Gemisch aus gleichen   Volumteilen trockenem Benzol    und Tetrahydrofuran wird mit einer solchen Geschwindigkeit hin¯ zugefügt, dass ein gutes   Rückflussverhäl, tnis    aufrechterhalten bleibt. Nach vollständigem Zusatz und nachdem das   Umsetzungsgemisch    eine Stunde lang am Rückfluss gekocht hat. wird es gekühlt und mit einem Überschuss an gesättigter Ammoniumchloridlösung versetzt.

   Das Gemisch. das sich teilweise verfestigt hat, wird mehrmals mit Äther extrahiert, und die Atherextrakte werden mit Wasser ausgewaschen und getrocknet. Die getrocknete Lösung wird im Vakuum destilliert, wobei sich der Ester,  ss-Methyl-ss-hydroxy-3, 4, 5-trimethoxyhydro   zimtsäureathylester,    ergibt. Der Ester wird wie oben aufgezeigt dehydratisiert und hydrolysiert unter Bildung der ss-Alkyl-3, 4. 5-tri  methoxyzimtsäure.   



   Eine dritte Methode zur Herstellung   der ss-Methyl-    3. 4, 5-trimethoxyzimtsäuren beruht auf der Anwendung der   Phosphonat-Carbanion-Arbeitsweise    von   Wadsworth    und Emmons   (vgl.    J. Am. Chem. Soc. 83 [1961] 1737), wobei Phosphonat-Carbanionen, die   elektronenabzie-    hende Gruppen enthalten, mit Ketonen in einem aproti  schen      (amenikan.    :     aprotic  ) Lösungsmittel    umgesetzt werde n.



   Beispielsweise wird ein Gemisch von   Triäthy) phos-      phonacetat und Natriumhydrid (50   ; ige Dispersion in    Mineralöl) gerührt und in einem geeigneten inerte   Lösungsmittel, vorzugsweise 1,2-Dimethoxyäthyn. be@    Zimmertemperatur umgesetzt, bis die   Wasserstoffgns-    Entwicklung aufgehört hat. Geeignete lösungsmittel sind solche, bei denen die Löungsmittlmoleküle keine um  setzungsfähigen    und   keineersetzbarenWasserstoffatom    aufweisen. Zu dem sich ergebenden Gemisch wird eine Lösung von   3.    4. 5-Trimethoxyacetophenon, vorzugsweise in dem gleichen Lösungsmittel, gegeben und das   Ge-    misch so lange gerührt. bis die Umsetzung vollständig abgelaufen ist.

   Der auf diese   WeisegebildeteEster.   



   ss-Methyl-3 4,5-trimthoxyzimtsäureäureäthylester, wird hydrolysiert und die freie Säure, wie oben geschildert, erhalten.



   Aus den nach einem der angegebenen Verfahren hergestellten   Zimtsäuren    werden die N-substituierten Zimtsäureamide synthetisiert. Bei einer   bevorzugten Aus-    führungsform werden das   Zimtsäurechiorid    und ein   Überschu#    an   3-N1ethylamino-1-butyn    in Benzol und über Nacht bei etwa Raumtemperatur umgesetzt.



  Der   tAberschuss    an 3-Methylamino-1-butyn wirkt als Säureakzeptor und neutralisiert den während der   Um-    setzung gebildeten   Chlorwasserstoff. Au#er Benzol    gehören zu den geeigneten Verdünnungsmitteln Äther, Aceton.   Äthyjacetat,      Benzoldimethylacetamid    und   ähn-      liche Lösungsmittel,    die nicht   umsetzungsfähig    sind gegenüber den Reaktionsteilnehmern und dem Endprodukt. Nach beendeter Umsetzung wird die Reaktionsproduktlösung mit Wasser gewaschen und   getrock-    net. Das Benzolverdünnungsmittel wird unter Vakuum entfernt und der Rückstand aus einem geeigneten Lö  sungsmittel,    wie z.

   B. einer Mischung aus Benzol und Petroläther,   umkristalbsiert.   



   Die Amine können nach dem Verfahren von G. F.



  Hennion und J. J. Sheehan, J. Am. Chem. Soc.   71,    1964 (1949) und dem von G. F. Hennion und J.   M.   



  Campbell, J. org. Chem. 21, 791 (1956) hergestellt werden. Diese Mthoden   schlie#en    die Umsetzung von   Natriumacetylid    mit einem geeigneten substituierten Aldehyd, den Austausch der Hydroxylgruppe des entstehenden   Carbinols    gegen Chlor oder Brom. z.

   B. unter Verwendung von Thionylchlorid, Phosphoroxychlorid oder   Phosphortribromid,    und den anschliessenden Ersatz der Halogengruppe durch ein geeignetes substituiertes Amin dem folgenden   Umsetzungsschema    ein :
EMI2.1     


<tb>  <SEP> O <SEP> OH
<tb>  <SEP> NH3 <SEP> Hydrolyse <SEP> 1
<tb> R3-C-H-f-Na ='C <SEP> = <SEP> CRb---- <SEP> R3-C-C-CR5
<tb>  <SEP> H
<tb>  <SEP> C <SEP> ! <SEP> R'-NH
<tb> SOCI-1 <SEP> 1 <SEP> R > NH2 <SEP> !
<tb>  <SEP> R3-C-C-C <SEP> RS <SEP> --- <SEP> R$-C-C-C <SEP> RS
<tb> Pyridin
<tb>  <SEP> H <SEP> H
<tb> 
Die dargestellte gewählte Methode zeigt die Umsetzung mit Thionylchlorid in Gegenwart von Pyridin,   nu    die Allenacetylen-Umlagerung zu vermeiden, wie sie bei Johnson   Acetylcnic Compounds  , Edward Arnold  &  Company. London, 1946, Band I, Seite 63 beschrieben wird.



   Zu den neuen Verbindungen, die nach dem obigen Verfahren hergestellt werden, gehört   3-Methylamino-l-    butyn, Siedepunkt 88 C, 740 mm,   n= t, 4280.   



   Die erfindungsgemässen neuen Zimtsäureamide haben einzigartige, unerwartete und sehr erwünschte Tranquilizer-Eigenschaften, während sie gleichzeitig von den  üblichen, als Begleiterscheinungen auftretenden und uner  wünschten,    Muskelschlaffheit verursachenden und den Körper allgemein entspannenden Eigenschaften, die andere   Tranquilizer-Drogen zeigen,    frei sind. Die neurosedative Wirkung der vorliegenden Verbindungen wurde durch Versuche an männlichen Ratten nachgewiesen, die aggressiv und   hvperreizbar    gemacht worden waren durch mechanische   Ablation    des Septums.

   Nach Verabreichung dieser Drogen verloren die   Versuchstiere    ihre   Aggressivi-    tät und   Ansprechbarkeit    auf   reizauslösende    sensorische Stimuli.



   Die   neurosedative    Wirkung der vorliegenden Verbindungen machen sie in hohem Masse brauchbar in der Human-und   Veterinärmedizin.    Der fehlende Einfluss auf die Bewegungsfähigkeit ist ein entscheidender Vorteil, wenn die Verbindungen zur Linderung von Angst Syndromen verwendet werden, die bei   geistesgestörten    Personen häufig auftreten. Auch können sie vor einem operativen Eingriff verwendet werden, um einen   ängst-    lichen Patienten zu beruhigen.

   Im Bereich der   Veterinär-    medizin können sie vor der Operation von verletzten Tieren verwendet werden ; zur Linderung der Angst von Tieren beim Transport (eine häufige Krankheit genannt     shipping sickness  )    und zur Beruhigung von Tieren, die in   tierärztlichen      Käfigen    und Ställen dicht zusammengedrängt sind.



   Das   folg nde    Beispiel soll die Erfindung klarer beschreiben, jedoch nicht beschränken.



   Beispiel
185 g von   s2o"Isiatriumhydrid    in Mineralöl wurde in 3350 ml Athylenglycoldimethyläther dispergiert. Die Suspension wurde dann in einem Salz-Eis-Bad gekühlt und tropfenweise mit 905 g   Triäthylphosphonacetat    behandelt, wobei die Temperatur immer unter   20  C    gehalten wird. Nach vollständiger Zugabe liess man die Lösung sich auf Raumtemperatur erwärmen und   rührte    sie gelinde 16 Stunden lang unter Stickstoffatmosphäre.



     Anschliesseend    wurden rasch 840 g   3,    4,   5-Trimeth-    oxyacetophenon in 2520 ml   Athytenglycoldimethyläther    zugefügt. Die entstehende Lösung wurde drei Tage lang bei Raumtemperatur zelinde gerührt ; dann mit 10 Liter Wasser verdünnt, mit Äther extrahiert, der Äther getrocknet und im Vakuum verdampft, um eine   Roh-    mischung von   Athylmethyl-3,    4,   5-trimethoxyzimtsäure    und Mineralöl zu erhalten.



   2350   g Kaliumhydroxid    wurden in 3560 ml Wasser und 3560 ml Äthanol gelöst. Die rohe Ester-Mineralöl Mischung wurde hinzugefügt und das Gemisch 16 Stunden lang am Rückfluss erhitzt. Die Flüssigkeit wurde durch   Vakuumdestitlation    entfernt, wobei ein fester Salzkuchen erhalten wurde. Der Festkörper wurde in   einem Mim-    mum an Wasser dispergiert und zweimal mit gleichen Äthervolumen gewaschen. Die resultierende wässrige Lösung wurde gekühlt und mit konzentrierter Salzsäure angesäuert. Das so ausgefällte Produkt wurde abfiltriert und an der Luft getrocknet. Ausbeute : 2075 g. Smp. :    153,    5 bis 154.   5'C.   



     5 g    (0, 021 Mol) 3, 4,   5-Trimethoxyzimtsäure    wurden in 50 ml trockenem Benzol gelöst und 6, 7 g (0, 0528 Mol)   Oxalvlchlorid    hinzugefügt. Das Reaktionsgemisch wurde am Rückfluss erhitzt, bis die Entwicklung von Chlorwasserstoffgas   aufhörte.    wonach unter Vakuum die Lösungsmittel abgezogen wurden. Der Rückstand wurde in 25 ml Dimethylacetamid aufgenommen und tropfenweise zu einer gerührten Lösung von 50 ml   Dimethyl-    acetamid, enthaltend 1, 72 g (0, 021   Mol) 3-Methylamino-      1-butyn    und 2, 1 g (0, 021 Mol) Triäthylamin, hinzugefügt. Das Reaktionsgemisch wurde drei Stunden lang am Rückfluss gerührt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt.



   Das so erhaltene Gemisch der Umsetzungsprodukte wurde in ein grosses Volumen Wasser gegossen und die entstandene Lösung zweimal mit Äther extrahiert. Die   Ätherextrakte    wurden vereinigt und der Reihe nach mit gesättigter   NaHCO3-Lösung.    6n HCI und Wasser gewaschen. Die   Atherschicht    wurde schliesslich mit Kohle entfärbt, filtriert, getrocknet und der Äther verdampft.



  Der Rückstand wurde in der kleinen Menge Benzol aufgenommen und bis zur leichten Trübung mit   Petrol-    äther verdünnt.



   Kühlen der Lösung ergab das kristalline Produkt    N-Methyl-N-[2-(3-butynyl)]-3,    4, 5-trimethoxy   zimtsäureamid,    Schmelzpunkt : 82 bis   84 C.   



   Ebenso wurde nach dem obigen Verfahren die folgende Verbindung hergestellt :    N-Methyl-N- [2- (3-butynyl)]-l-methyl-3,    4,   5-tri-       methoxyzimtsäureamid,    Schmelzpunkt : 77 bis   80"'C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Zimtsäurederivaten der Formel 1 EMI3.1 wobei R'Wasserstoff oder Methyl, R'und R ; Methyl, Äthyl, n-Propyl oder Isopropyl, R4 den Rest C-CRU und Ré Wasserstoff oder Methyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Säurehalogenid der Formel 11 EMI3.2 in der X ein Halogenatom bedeutet, mit einem tertiären Amin der Formel III EMI3.3 umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch geken. nzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart eines Säure- akzeptors durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in einem Überschuss des tertiären Amins ausgeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart eines flüssigen Verdünnungsmittels ausgeführt wird, welches gegenüber der Reaktion inert ist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Reaktion bei erhöhter Temperatur ausgeführt wird.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei der Rückflusstemperatur des Gemisches ausgeführt wird.
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