CH487911A - Verfahren zur Herstellung von in 7-Stellung durch basische Gruppen substituierten s-Triazolo(1,5-a)pyrimidinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in 7-Stellung durch basische Gruppen substituierten s-Triazolo(1,5-a)pyrimidinen

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CH487911A
CH487911A CH439067A CH439067A CH487911A CH 487911 A CH487911 A CH 487911A CH 439067 A CH439067 A CH 439067A CH 439067 A CH439067 A CH 439067A CH 487911 A CH487911 A CH 487911A
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triazolo
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water
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CH439067A
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Nat Tenor Ernst Dr Rer
Nat Fueller Heinz Dr Rer
Habil Hausschild Fritz Pro Med
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Hydrierwerk Rodleben Veb
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems

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Description


  Verfahren zur Herstellung von in     7-Stellung    durch basische     Grtippen     substituierten     s-Triazolo(1,5-a)pyrimidinen       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  <B>e C</B>  von in     7-Stellunc,    durch basische Gruppen substituierten  <B>C</B>       s-Triazolo-(1,5-a)pyrimidinen    der Formel<B>1</B>  
EMI0001.0006     
    sowie deren Salze, worin R, und R, gleich oder verschie  den sind und Wasserstoff,     Alkylreste    mit 1-4     C-Atornen,          Alkyoxyalkylreste,    Halogenatome oder gegebenenfalls im  Kern substituierte     Aralkyl-    oder     Arylreste,

      bedeuten.     R--          stellt    ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine niedere       Alkyl,        Alkenyl-,        Aralkyl-    oder     Arylgruppe    dar.

   R, be  deutet eine freie oder durch gleiche oder verschiedene  Reste substituierte     Aminogruppe,    wobei diese Reste       Alkyl-,        Cycloalkyl-,        Alkenyl-,        Hydroxyalkyl-,        Alkyl-          aminoalkyl-,        Alkoxygruppen,    aber auch gegebenenfalls  substituierte oder     Heteroatome    enthaltende     Aryl-    oder       Aralkylgruppen    sein können; ferner gegebenenfalls sub  stituierte     Hydrazino-    oder     Guanidinogruppen.     



  Solche Verbindungen der Formel<B>1,</B> in der R, einen       Methylrest,    R, und R, Wasserstoffatome und R:, ba  sische Reste darstellen, können soweit sie bereits be  kannt sind, durch Reaktion des     5-Methyl-7-chlor-s-tri-          azolo(1,5-a)pyrimidins    mit den entsprechenden Aminen  in alkoholischer Lösung hergestellt werden.  



  Es wurde überraschend     festoestellt,    dass die basisch  substituierten     s-Triazolo(1,5-a)pyrimidine    im Tierversuch  eine in dieser Verbindungsklasse noch nicht beschriebene  und bekannten Verbindungen gleicher Wirkungsrichtung  überlegene     koronargefässerweiternde    Wirkung zeigen, wie  aus     Ver"leichsversuchen        hervoraeht,    Die     UnterSI.Ichunaen     wurden am isolierten     Säugetierherzen    nach der Methode    von     Langendorff    (Pflügers Archiv<B>61,

   (1895 </B> in der     Mo-          C          difikation    nach     Ryser    und     Wilbrandt        (Arch.        int.        phar-          macodyn.        XCVI   <B>131 (1953 </B> durchgeführt.

   Dabei erwies       z:     sich, dass     u.a.    die Verbindungen     2,5-Dimethyl-7-furfuryl-          amino-        bzw.        5-Methyl-7-diäthylarnino-        bzw.        5-Methyl-7-          -benzylamino-s-triazolo(1,5-a)        pyrimidin    die     10-20fache          coronar,gefässerweiternde    Wirkung im Verhältnis zu     Eu-          phylin    und     Theocor    zeigen.

   Bei den Untersuchungen am       Ganzlier,    bei denen die     Durchflussmenge    in den     Coro-          nargefässen    mit einem     Nycotron-flow-meter    am     uneröff-          rieten        Coronargefäss    gemessen wird, ergab sich bei einer  <B>C 0</B>  Dosierung, von<B>1</B>     m(,/kg    eine initiale Steigerung des     Durch-          0   <B>C C</B>     CI          flusses    auf das     2-3fache    der Norm für die Dauer von  4-5 Minuten,

   der eine anhaltende Steigerung des     corona-          ren        Durchflusses    auf das     1,2-1,5fache    der Norm für     ca.     200 Minuten folgt. Vergleichbare Messungen     mit        Prenyl-          amin        zei-en    deutlich geringere Effekte. Diese Verbin  dungen können deshalb zur Therapie von     Coronargefäss-          krankheiten    herangezogen werden.  



       Das        erfindun        gsg        ge        mässe        Verfahren        ist        nun        dadurch     ,gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel<B>11</B>  
EMI0001.0101     
    in der R ein Halogenatom, eine     Mercapto-,        Alkylmer-          capto-    oder     Alkoxygruppe    ist, R" R., und R., die oben  <B>C</B>  angegebenen Bedeutungen haben, mit Verbindungen der  <B>C C</B>  Formel     R,H,    in denen R,

   die oben     ance-ebene    Bedeutung  <B>C> C</B>  zukommt,     Iii        Ge-enwari    von säurebindenden     Nlittein        um-          C          gaesetzt    werden.

   Diese Reaktion kann in an sich bekann  ter Weise     durchoeführt    werden, indem man     z.B.        Verbin-          C,          dun-en    der Formel<B>11,</B> in der R für ein Chlor-     bzw.    ein  <B>C</B>           Brom-Atom    steht,     mit    Aminen bei Raumtemperatur bis  Siedetemperatur des Lösungsmittels oder des im     über-          schuss    eingesetzten Amins umsetzt.

   Als Lösungsmittel  werden     vorzusweise    Wasser,     Wasser-Alkohol-Gernische,     auch     Benzol,'-Dioxan    oder Chloroform verwendet. Die  Verwendung von Wasser als Lösungsmittel erlaubt eine  besonders einfache und elegante Reaktionsführung, und  die Herstellung der gewünschten basisch substituierten  Verbindung aus der     Halogenverbindung    ohne deren     vor-          heri   <B>' g</B> e Isolierung.

   Zum Abfangen der bei der Reaktion  freiwerdenden     Halogenwasserstoffsäure    werden die vor  zugsweise im     überschuss    eingesetzten säurebindenden  Mittel wie     z,B.    Amine,     Triäthylamin    oder     Alkalicarbo-          nate,    benötigt. Die Aufarbeitung der Reaktionsprodukte  kann in üblicher Weise erfolgen, indem     z.B.    die End  produkte von den gebildeten Halogenverbindungen ge  trennt und durch Umkristallisation, Extraktion oder De  stillation gereinigt werden.  



  Die Synthese der basisch substituierten     s-Triazolo          (1,5-a)pyrimidine    kann auch so vorgenommen werden,  dass Verbindungen der Formel<B>11,</B> in der R eine     Mer-          capto-,        Alkylmercapto-    oder     Alkoxygruppe    bedeutet, mit  den im     überschuss    eingesetzten Aminen der Formel     R--H     vorzugsweise bei Siedetemperatur des Lösungsmittels,     z.B.     Äthanol,     Dioxan,    zur Reaktion gebracht werden.

   Dabei  entweicht Schwefelwasserstoff     bzw.        Alky)mereaptan,    oder  es spaltet sich Alkohol ab, in der Lösung     hinterbleibt     das Endprodukt, das wie oben angegeben gereinigt wer  den kann.  



       Die        als        Ausg        ,angsprodukte        benötigten        substituierten          7-Chlor-    oder     7-Brom-s-triazolo(1,5-a)pyrimidine    können  durch     Urnsetzung    der     7-Hydroxyverbindungen    mit einem       Phosphorhalogenid    in Gegenwart von     N,N-Dimethylanilin     oder     N,N-Dimethylformamid    dargestellt werden.

   Die  substituierten     7-Mercapto-s-triazolo(1,5-a)pyrimidine   <I>ge-</I>  winnt man am besten in an sich bekannter Weise durch  Reaktion der Halogenverbindung mit     Thioharnstoff    und  nachfolgender alkalischer Hydrolyse oder durch     Thionie-          rung    der     7-Hydroxy-Verbindungen        m#it        Phosphorpenta-          sulfid.    Eine anschliessende Reaktion mit     Alkylierungs-          mitteln    ergibt die     7-Alkylmercapto-s-triazolo(1,5-a)pyri-          midine,

      während die     7-Alkoxy-Verbindungen    aus den Ha  logenverbindungen mittels     Alkalialkoholaten    dargestellt  werden können.  



  Die benötigten     7-Hydroxy-s-triazolo(1,5-a)pyriniidine     können soweit sie nicht bekannt sind, in üblicher Weise  durch Kondensation eines     gegebenanfalls    substituierten       5-Arnino-1,2,4-triazols    mit einer gegebenenfalls substi  tuierten     1,3-Dicarbonylverbindung    gewonnen werden.  



  Die erhaltenen Verbindungen können     gewünschten-          falls    durch Behandlung mit Säuren in ihre Salze     überge-          cl     führt werden.  



  <I>Beispiel<B>1</B></I>  <B><I>5,1 g</I></B>     7-Chlor-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin    werden in  <B>50</B> ccm Wasser mit<B>9,6 g</B>     Diäthylamin   <B>5</B> Stunden bei leich  tem Rückfluss gehalten. Man dampft die Reaktionslö  sung unter Vakuum ein und extrahiert den Rückstand mit       Petroläther.    Beim     Umkristallisieren    aus     n-Heptan    erhält  man<B>3 g</B> farblose Kristalle des     7-Diäthylamino-s-triazolo          (1,5-a)pyrimidins    vom     Schmp.   <B>681.</B>  



  <I>Beispiel 2</I>  <I>4,6<B>g</B></I>     7-Chlor-s-triazolo(1,5-a)pyrirnidin    werden in  <B>50</B> ccm Wasser mit 6,4<B>g</B>     Benzylamin   <B>5</B> Stunden unter  Rühren und Rückfluss erhitzt. Danach wird die Reak  tionslösung abgekühlt, das     Kristallisat        abgesaugt    und der  e    Rückstand aus     Äthano)    umkristallisiert. Das erhaltene       7-Benzylamino-s-triazolo(1,5-a)pyriniidin   <B>(5.2 g)</B> schmilzt       bei216-2171.     



  <I>Beispiel<B>3</B></I>  <B>8,8 g</B>     2-Äthyl-5-niethyl-7-chlor-s-triazolo(1,5-a)pyri-          midin    werden in<B>50</B> ccm Wasser mit<B>7,5 g</B>     Diäthylamin     <B>2,5</B> Stunden unter Rühren und leichtem     Rückfluss    ge  halten. Die Reaktionslösung wird zur Trockne einge  engt und der Rückstand mit Aceton versetzt. Das     Hydro-          chlorid    bleibt ungelöst zurück.

   Nach dem     Abdunsten    des  Acetons wird die zurückbleibende Flüssigkeit destilliert  und das Destillat aus Äther     urnkristallisiert.    Man erhält  <B>5,9 g</B> farblose Kristalle des     2-Äthyl-5-methyl-7-diäthyl-          amino-s-triazolo(1,5-a)pyrimidins    vom     Schmp.        61-630.     <I>Beispiel 4</I>  In<B><I>50</I></B><I> ccm</I>     Äthanol    werden zur Lösung von 4<B>g</B> des       5-Methyl-6,7-dichlor-s-triazolo(1,5-a)pyrimidins   <B>2,5 g</B>     Fur-          furylamin    gegeben.

   Man erhitzt<B>3</B> Stunden unter     Rück-          fluss    auf dem Dampfbad, dann wird im Vakuum zur  Trockne eingeengt, und der Rückstand aus     Wasser/Di-          oxan    umkristallisiert. Man erhält 4,5<B>o</B>     5-Metliy]-6-chlor-          -7-furfurylanlino-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin,        Schnip.   <B>1631.</B>  <I>Beispiel<B>5</B></I>  In 20<B>g</B>     Diäthylamin    werden 4,6<B>g</B>     5-Methyl-6-brom-          -7-chlor-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin   <B>5</B> Stunden unter Rüh  ren und Rückfluss gehalten.

   Anschliessend wird das über  schüssige     Diäthylamin        abdestilliert,    der Rückstand mit  Wasser versetzt und abgesaugt. Das Ungelöste wird aus  Benzin umkristallisiert. Das erhaltene     5-Methyl-6-brom-          -7-diäthylamino-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin   <B>(3.8 g)</B> hat  einen     Schmp.    von<B>84-860.</B>  



  <I>Beispiel<B>6</B></I>  <B>7,6</B><U>g</U>     2-Isopropyl-5-methyl-7-chlor-s-triazolo(1,5-a)py-          rimidin'-und   <B>6,5 g</B>     Piperidin    werden in<B>50</B> ccm Wasser  <B>2,5</B> Stunden unter Rückfluss gehalten. Unter Vakuum zur  Trockne einengen, mit     n-Heptan        umkristallisieren    oder  im Feinvakuum bei     KP"#    200-2020 destillieren. Man er  hält<B>3,5 g</B> des     2-Isopropyl-5-methyl-7-piperidino-s-triazolo          (1,5-a)pyrimidins    vom     Schmp.        73-75c>.     



  <I>Beispiel<B>7</B></I>  8,4 g     S-Methyl-7-chlor-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin    wer  den in<B>75</B>     ccm        Äthano)    gelöst. Dazu gibt man<B>5,5</B>     Tri-          äthylamin    und 4,5<B>g</B>     n-Amylamin    und erhitzt<B>5</B> Stunden  unter     Rückfluss    auf dem Dampfbad. Die Reaktionslö  sung wird im Vakuum zur Trockne eingeengt und mit       n-Heptan    extrahiert.

   Aus     n-Heptan    umkristallisiert, er  hält man<B>8 g</B> des     5-Methyl-7-n-amylamino-s-triazolo          (1,5-a)pyrimidins    vom     Schmp.        111-1120.     



  <I>Beispiel<B>8</B></I>  <B>5 g</B>     2-(3',4',5'-Trimethoxyphenyl)-5-methyl-7-chlor-s-          -triazolo(1,5-a)pyrimidin    werden in<B>75</B>     ccm        Butanol    mit  <B>3,5 g</B>     Piperidin   <B>10</B> Stunden unter Rühren und Rückfluss  erhitzt. Das überschüssige     n-Butanol    wird im Vakuum       abdestilliert,    der Rückstand abgesaugt und aus     Isopro-          panol    unikristallisiert.

   Man erhält<B>2,3 g</B> des 2-(3',4',5'       -Trimethoxyphenyl)-5-methyl-7-piperidino-s-triazolo(1,5-          a)pyrimidins    vom     Schrnp.        186-187,D.     



  <I>Beispiel<B>9</B></I>  In<B>50</B> ccm     Butanol    gibt man<B>5,7</B>     a-5Phenyl-7-chlor-s-          C>          -triazolo(I.,5-a)        pyrimidin    und<B>5,3 g</B>     Diäthanolamin    und      hält<B>5</B> Stunden unter Rückfluss. Dann wird das Lösungs  mittel unter Vakuum     abdestilliert,    der Rückstand in ver  dünnter Essigsäure gelöst, filtriert und das Filtrat mit       Sodalösung    auf     pH   <B>5</B> eingestellt. Das anfallende<B>Öl</B> wird  nach einiger Zeit fest.

   Aus Wasser     urnkristallisiert,    erge  ben sich<B>6,2 g</B> des     5-Phenyl-7-diäthanolamino-s-triazolo          (1,5-a)pyrimidins    als farblose Kristalle, die bei     163-16511     schmelzen.  



  <I>Beispiel<B>10</B></I>  In<B>50</B> ccm     Butanol   <U>gibt</U> man<B>3,7 g</B>     2-Phenyl-5-methyl-          -7-chlor-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin    und<B>2,7 g</B>     Piperidin.     Nach     5stündigern    Rühren und Erhitzen unter Rückfluss  destilliert man das     überschüssi-e        n-Butanoi    ab und extra  hiert den Rückstand mit Benzin. Das erhaltene     2-Phe-          nyl-5-methyl-7-piperidino-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin   <B>(6</B> g)  schmilzt bei     174-1751D   <B>.</B>  



  <I>Beispiel</I>     11     6,4<B>g</B>     o-Chforanilin    und 4,3<B>g</B>     5-Methyl-7-chlor-s-tri-          ztzolo(1,5-a)pyrimidin    werden vorsichtig auf dem Wasser  bad erhitzt. Es setzt eine     hefti-e    Reaktion ein, die Reak  tionsmischung wird flüssig. Die erkaltete Schmelze wird  mit kochendem Wasser ausgezogen und aus     Tsopropanol/     Wasser umkristallisiert. Ausbeute: 4,5<B>g</B> an     5-Methyl-7-          -(o-chloranilino)-s-triazolo(1,5-a)pyrimid'in    vom     Schmp.     <B>177c,.</B>  



  <I>Beispiel 12</I>  In<B>50</B> ccm Äthanol werden 4,3<B>g</B>     5-Methyl-7-chlor-s-          -triazolo        (1,5-a)pyrimidin    und 4,2<B>g</B>     p-Aminobenzoe-          säureäthylester   <B>5</B> Stunden unter Rückfluss erhitzt. Dann  wird das     Äthanoi        abdestilliert,    der Rückstand mit Was  ser versetzt,     abcesau-t    und aus     Toluol    umkristallisiert.  Man erhält     7(p-Carbäthoxyanilino)-5-niethyl-s-triazolo          (1,5-a)pyrimidin    vom     Schmp.   <B>1850.</B>  



  <I>Beispiel<B>13</B></I>  <B>6,5</B>     N,N-Diäthyl-propylendiamin,    4,6<B>g</B>     5-Methyl-6-          -brom-7-chlor-s-triazolo        (1,5-a)pyrimidin    werden in<B>50</B>  ccm Äthanol<B>5</B> Stunden unter Rückfluss erhitzt. Unter  Vakuum einengen, mit Wasser versetzen, den Rückstand  aus     Wasser/Alkohol        urnkristallisieren.    Das     N,N-Diäthyl-          -N'-[5-methyl-6-brom-s-triazolo(1,5-a)pyrimidinyl        (7)]-          -propylendiamin    hat einen     Schmp.    von 1200.  



  <I>Beispiel 14</I>  <B>3,6 g</B>     5-Methyl-7-methylmercapto-s-triazolo(1,5-a)py-          rimidin,    4,2<B>g</B>     Benzylarnin    und<B><I>50</I></B><I> ccm</I>     Isopropanol    wer  den bis zur Beendigung der     Methylmercaptanentwicklun-          unter    Rückfluss erhitzt. Abkühlen lassen, absaugen, aus       Wasser/Isopropanol        umkristallisieren.    Es     faUen   <B>2,5 g</B> des       5-Methyl-7-benzylamino-s-triazolo(1,5-a)pyrimidins    vom       Schmp.        162-163D    an.  



  <I>Beispiel<B>15</B></I>  <B>2,7 g</B>     2,5-Dimethyl-7-äthoxy-s-triazolo(1,5-a)pyrimi-          din,   <B>6 g</B>     Furfurylamin    und<B>10</B> ccm     i-Propanot        lässt    man  2 Tage bei Raumtemperatur stehen. Der ausgefallene  Niederschlag wird abgesaugt und aus     Wasser/Isopropa-          nol    umkristallisiert. Man erhält<B>2,5 g</B> des     2,5-Dimethyl-          -7-furfurylamino-s-triazolo(1,5-a)pyrimidins.        Schmp.   <B>189-</B>  <B>1900.</B>  



  <I>Beispiel<B>16</B></I>  3,4     o,        2,5-Dimethyl-7-äthoxy-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin,     <B>C</B>  12<B>g</B>     Benzylarnin    und<B>10</B> ccm     1-Propanol    werden<B>3</B> Stun-    den unter Rückfluss erhitzt. Das     i-Propanol    wird     abde-          stilliert.    Aus     Wasser/Isoropanol    umkristallisiert, erhält  man<B>3 g</B>     2,5-Dimethyl-7-benzylamino-s-triazolo(1,5-a)py-          rimidin    vom     Schmp.        162-163".     



  <I>Beispiel<B>17</B></I>  <B>2,7 g</B>     2,5-Dimethyl-7-äthoxy-s-triazolo(1,5-a)pyrinii-          din,   <B>5 -</B>     Piperidin    und<B>10</B> ccm     i-Propanol    lässt man 2  Tage bei Raumtemperatur stehen.

   Dann wird die     Reak-          tionslösun-        einceen,c#,(.    Der Rückstand wird in     wenic,     Wasser suspendiert, durch Zugabe von Salzsäure gelöst,  filtriert Lind durch     Zu-abe    von     25c/,iaer    Kalilauge wird  e     ID   <B>C</B>  die Base als     Öl,    das     lanusam    fest wird,     -efällt.    Aus     n-          Heptan        umkristallisiert,

          ergeben        c        sich        2,7   <B>-</B>     des        2,5-Dime-          C          thyl-7-piperidino-s-triazolo(1,5-a)pyriniidins    vom     Schmp.          93-9411.     



  <I>Beispiel<B>18</B></I>  8,4<B>g</B>     5-Methyl-7-chlor-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin    wer  den in<B>30</B> cm' Wasser     stispendiert        Li.   <B>7,3 g</B>     Diäthylamin     werden zugegeben. Nach zweistündigem Erwärmen unter  Rühren wird unter Vakuum     eincyeenìt.    Der Rückstand  wird am     n-Heptan    umkristallisiert. Man erhält<B>8,1 g</B>  des     5-Methyl-7-diäthylamino-s-triazolo(1,5-a)pyrimidins     vom     Schmp.        103-1040,    Das in üblicher Weise hergestellte  Hydrochlorid hat einen     Schnip.    von     212'-.     



  <I>Beispiel<B>19</B></I>  8,4     o,        2,5-Dimethyl-7-chlor-s-triazolo(1,5-a)pyrimidin     werden in<B>25</B>     cm3    Wasser suspendiert und<B>7,3 -</B>     Isobutyl-          amin        zujatropft.    Dann wird zwei Stunden erwärmt, un  ter Vakuum eingeengt, der Rückstand wird aus Benzin  umkristallisiert.

   Das     2,5-Dimethyl-7-isobutylamino-s-tria-          zolo(1,5-a)pyrimidin   <B>(5 g)</B> schmilzt bei<B>97-980.</B> Durch Zu  gabe von ätherischer     HCI    zur Lösung der Verbindungen  in Aceton erhält man das Hydrochlorid,     Schmp.    1480       (Butanol/Äther).  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von in 7-Stellung durch basische Gruppen substituierten s-Triazolo(1,5-a)pyr-imi- dinen der Formel<B>1</B> EMI0003.0136 sowie deren Salzen, worin R, und R, gleich oder ver schieden sind und Wasserstoff, Alkylreste mit 1-4 C-Ato- men, Alkoxyalkylreste, Halogenatome oder gegebenen falls im Kein substituierte Aralkyl- oder Arylgruppen, R., ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine niedere Alkyl-, Alkylen-,
    Aralkyl- oder Arylgruppe, R, einen C Oegebenenfalls substituierten Amino-, Hydrazino- oder Guanidinorest bedeuten, dadurch cekennzeichnet, dass <B>C</B> Triazolo(1,5-a)pyrimidine der Formel<B>11</B> EMI0004.0001 in der R für ein Halogenatorn, eine Mercapto-, Alkyl- mercapto- oder Alkoxygruppe sieht,
    R"<U>R.,</U> und R, die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit Verbindun gen der Formel R,H, wobei R, die oben angegebene Be deutung hat, in Gegenwart von säurebindenden Mitteln umocsetzt werden. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass R, eine durch Alkyl-, Cycloalkyl-, Alke- nyl-, Hydroxyalkyl-, Alkylaminoalkyl-, Alkoxy-,
    gegebe nenfalls substituierte oder Heteroatome enthaltende Aryl- oder Aralkylreste substituierte Aminogruppe ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die säurebinden den Mittel Amine oder Alkalicarbonate sind.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionen der Verbindungen der Formel<B>11,</B> in der R für ein Halogenatom steht, mit Verbindungen der For mel R,H vorzugsweise in Wasser oder in Wasser-Alkohol- Gemischen bei Temperaturen zwischen<B>01</B> und der Siede temperatur des Lösungsmittels durchgeführt werden. 4. Verfahren nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die erhaltenen Basen durch Behandlung mit Säuren in ihre Salze übergeführt werden.
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