Skibindungsteil Die Erfindung betrifft einen Skibindungsteil, der einen schwenkbaren, an der Schuhsohle angreifenden Halteteil aufweist, der von mindestens einer Feder in der Gebrauchsstellung gehalten ist, wobei der Halte teil bei Überschreiten einer Totpunktlage in die Frei gabestellung gedrückt wird, und ist dadurch gekenn zeichnet, dass die wirksame Federkraft an zwei zum Schwenkpunkt des Halteteiles symmetrisch angeordne ten Punkten angreift, wobei entweder ein federbelaste ter, zweiarmiger Kippteil oder zwei Federn, deren Achsen sich kreuzen, vorgesehen ist bzw. sind.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise darge stellt. Es zeigen: Die Fig. 1 und 2 einen Schwenkbacken in zwei Stellungen und die Fig. 3 und 4 eine weitere Ausbildungsmöglichkeit.
Bei der Konstruktion nach den Fig. 1 und 2 ist ein vorderer Schwenkbacken 16 drehbar um die Achse 3 gelagert. Im Schwenkbacken sind Ausnehmungen 17 vorgesehen, in welche Rollen 11, die durch die Federn 12 belastet sind, eingreifen. Sowohl die Rollen als auch die Federn 12 sind auf Bolzen 18 gelagert, welche in einem Schwenkteil 19 verschiebbar angeordnet sind. Zur Veränderung der Vorspannung der Feder 12 sind auf den Bolzen 18 Muttern vorgesehen. Durch Ver drehen der Muttern kann auch die genaue Mittellage des Schwenkbackens 16 eingestellt werden.
Bei geringfügigen Verdrehungen des Schwenkbak- kens 16 wird dieser durch die Federn 12 in seine in Fig. 1 dargestellte Mittellage zurückgebracht. Bei einer Verschwenkung, bei der die Wirkrichtung einer Feder 12 über die Verbindungslinie zwischen der Achse 3, der Schwenkbacke 16 und dem Anlenkpunkt 7 des Schwenkteiles 19 vorbeischwenkt, wird der Backen auto matisch aufgekippt, so dass der Schuh aus der Bindung herausgedrückt wird. Um diesen Effekt in beiden Schwenkrichtungen des Backens zu nützen, sind zwei federnde Rollen<B>11</B> angeordnet.
Wie man aus Fig. 2 erkennt, liegt die Wirkrichtung der Feder 12 genau auf der Verbindungslinie zwischen den Schwenkpunkten 3-7. Je nachdem, in welcher Richtung jetzt eine ganz kleine Kraft wirkt bzw. in welchem Sinne die Backe gerade bewegt wurde, erfolgt ein Kippen entweder in die Gebrauchsstellung nach Fig. 1 oder ein vollkom menes Lösen bzw. Herausdrücken des Schuhes aus der Bindung.
Ebenfalls einen Schwenkbacken 16 veranschaulichen die Fig. 3 und 4. Hier greift in die Ausnehmungen 17 des Schwenkbackens 16 ein Kippteil 21 mit seinen Armen 22, welche die Rollen 11 tragen, ein. Der Kipp- teil 21 ist auf einem Schieber 23 schwenkbar gelagert. Eine Feder 12 stützt sich einerseits am Schieber 23 und anderseits aus einer Mutter 24 ab und drückt so mit die Rollen in die Ausnehmung 17 des Schwenk teiles 16. Durch Verdrehen der Mutter 24 kann die Vorspannung, also die Kraft, mit der der Backen in seiner Mittellage nach Fig. 7 gehalten wird, verändert werden.
Beim Verschwenken des Drehbackens wird auch der Kippteil 21 verschwenkt und der Schieber 23 gleitet gegen die Kraft der Feder 12 in seiner Führung. Bei kleineren Schwenkbewegungen des Backens 16 kippt der Kippteil 21 den Backen wieder in seine Mittellage zurück. Bei einer grösseren Schwenkbewegung des Bak- kens 16, bei dem eine Rolle 11 über die @t'irkrichtung der Feder 12 hinausschwenkt, kippt der Kippteil 22 den Schwenkbacken 16 auf und drückt somit den Schuh aus der Bindung heraus. In Fig. 4 liegt das Mittel der einen Rolle 11 gerade in der Wirkrichtung der Feder 12.
Je nachdem, in welcher Richtung gerade eine Kraft auftritt, wird der Schwenkbacken entweder auf- oder zugekippt.
Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungs beispiele nicht beschränkt. Es ist eine Reihe von Kon struktionsmöglichkeiten gegeben, die innerhalb des Rah mens der Erfindung liegen. Beispielsweise könnte bei der Ausbildung nach den Fig. 3 und 4 eine Zugfeder vorgesehen werden, welche am Schieber 23 angreift und eventuell auf der Achse 3 des Backens 16 ihren zweiten Angriffspunkt hat. Durch so eine Feder wird der gleiche Effekt erreicht wie durch die Feder 12 in den Fig. 7 und B.
Ski binding part The invention relates to a ski binding part which has a pivotable holding part which engages the shoe sole and is held in the position of use by at least one spring, the holding part being pressed into the free position when a dead center position is exceeded, and is characterized by that the effective spring force acts on two symmetrically arranged points to the pivot point of the holding part, with either a spring-loaded ter, two-armed tilting part or two springs whose axes intersect, is or are.
In the drawing, the subject matter of the invention is shown in several embodiments, for example, Darge. 1 and 2 show a swivel jaw in two positions, and FIGS. 3 and 4 show a further embodiment.
In the construction according to FIGS. 1 and 2, a front swivel jaw 16 is rotatably mounted about the axis 3. In the swivel jaws, recesses 17 are provided, in which rollers 11, which are loaded by the springs 12, engage. Both the rollers and the springs 12 are mounted on bolts 18 which are arranged to be displaceable in a pivot part 19. To change the bias of the spring 12 18 nuts are provided on the bolts. By turning the nuts Ver, the exact center position of the swivel jaw 16 can be set.
If the swivel jaw 16 is rotated slightly, it is brought back into its central position shown in FIG. 1 by the springs 12. When pivoting, in which the direction of action of a spring 12 pivots past the connecting line between the axis 3, the pivot jaw 16 and the pivot point 7 of the pivot part 19, the jaw is automatically tilted so that the shoe is pushed out of the binding. In order to use this effect in both pivoting directions of the jaw, two resilient rollers <B> 11 </B> are arranged.
As can be seen from Fig. 2, the direction of action of the spring 12 lies exactly on the connecting line between the pivot points 3-7. Depending on the direction in which a very small force is now acting or in which sense the jaw has just been moved, a tilting takes place either in the position of use according to FIG. 1 or a completely menes loosening or pushing the shoe out of the binding.
3 and 4 also illustrate a swivel jaw 16. Here, a tilting part 21 with its arms 22, which carry the rollers 11, engages in the recesses 17 of the swivel jaw 16. The tilting part 21 is pivotably mounted on a slide 23. A spring 12 is supported on the one hand on the slide 23 and on the other hand from a nut 24 and thus presses with the rollers in the recess 17 of the pivot part 16. By turning the nut 24, the bias, i.e. the force with which the jaws in his Central position of Fig. 7 is held, can be changed.
When the rotating jaw is pivoted, the tilting part 21 is also pivoted and the slide 23 slides against the force of the spring 12 in its guide. With smaller pivoting movements of the jaw 16, the tilting part 21 tilts the jaw back into its central position. In the event of a larger pivoting movement of the jaw 16, in which a roller 11 pivots beyond the working direction of the spring 12, the tilting part 22 tilts the pivot jaw 16 and thus presses the shoe out of the binding. In FIG. 4, the center of one roller 11 lies straight in the direction of action of the spring 12.
Depending on the direction in which a force is occurring, the swivel jaw is either tilted open or closed.
The invention is not limited to the illustrated embodiment examples. There are a number of construction options that are within the framework of the invention. For example, in the embodiment according to FIGS. 3 and 4, a tension spring could be provided which acts on the slide 23 and possibly has its second point of application on the axis 3 of the jaw 16. With such a spring the same effect is achieved as with the spring 12 in FIGS. 7 and B.