CH488733A - Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolverbindungen

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CH488733A
CH488733A CH1428569A CH1428569A CH488733A CH 488733 A CH488733 A CH 488733A CH 1428569 A CH1428569 A CH 1428569A CH 1428569 A CH1428569 A CH 1428569A CH 488733 A CH488733 A CH 488733A
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dioxides
oxides
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CH1428569A
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Atso Dr Ilvespaeae
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D417/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00
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    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/02Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings
    • C07D277/20Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D277/32Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D277/58Nitro radicals

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer Thiazolverbindungen    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von 1-Oxyden und 1,1-Dioxyden von     Thio-          morpholinen,    die in 4-Stellung einen     5-Nitrothiazolyl-          (2)-rest    tragen.  



  In den neuen Verbindungen können die     Thiomor-          pholin-    und Thiazolringe noch weiter substituiert sein,  so z. B. der Thiomorpholinring durch Alkylreste und/  oder Alkoxyalkylreste und/oder die 4-Stellung des     Thia-          zolringes    z. B. durch niedere Kohlenwasserstoffreste ali  phatischen Charakters. Als niedere Kohlenwasserstoff  reste aliphatischen Charakters kommen vor allem nie  dere Alkylreste in Betracht, wie Methyl, Äthyl, Propyl,  Isopropyl, Butyl, Isobutyl oder Pentylreste.

   Alkylreste  am Thiomorpholin-1-oxyd- oder 1,1-dioxydring sind  vor allem niedere Alkylreste, wie die oben genannten,  und als Alkoxyalkylreste sind vor allem     Niederalkoxy-          niederalkylreste    zu nennen, worin die niederen Alkyl  reste insbesondere die oben genannten sind, wie z. B.  Methoxymethyl-, Äthoxymethyl-, Propoxymethyl- oder  -äthylreste.  



  Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle phar  makologische Eigenschaften. So weisen sie neben einer  trichomonadenhemmenden Wirkung insbesondere eine  amoebicide Wirkung auf, wie sich im Tierversuch, z. B.  bei oraler Gabe in Dosen von 30-150 mg kg an Ham  stern zeigt. Ferner zeigen sie eine Wirkung gegenüber  Schistosomen, insbesondere S. mansoni, wie sich in  Versuchen an der mit Schistosomen infizierten Maus  zeigt. Die neuen Verbindungen können daher als anti  parasitäre Mittel in der Human- oder Veterinärmedizin  Verwendung finden. Insbesondere eignen sie sich     zur     Behandlung der durch die genannten Erreger verur  sachten Erkrankungen. Die neuen Verbindungen sind  aber auch wertvolle Zwischenprodukte für die Herstel  lung anderer nützlicher Stoffe.

      Besonders wertvoll bezüglich ihrer biologischen Ei  genschaften sind diejenigen Verbindungen, in denen der  5-Nitrothiazolyl-(2)-rest unsubstituiert ist, insbesondere  Verbindungen der Formel  
EMI0001.0011     
    worin n für 1 oder 2 steht und Ro und R.,     Niederalkoxy-          niederalkylreste,    Niederalkylreste oder Wasserstoffato  me bedeuten.  



  Hervorzuheben sind vor allem die 1-Oxyde und  1,1-Dioxyde von Verbindungen der Formel  
EMI0001.0014     
    worin n für 1 oder 2 steht und R und     R,    niedere  Alkylreste oder Wasserstoff bedeuten, und ganz beson  ders das     4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-2,6-dimethyl-thiomor-          pholin-1-oxyd    der Formel  
EMI0001.0018     
      das     4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-2,6-dimethyl-thiomorpho-          lin-1,1-dioxyd    der Formel  
EMI0002.0002     
    des.

   4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-thiomorpholin-1-oxyd und  vor allem das     4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-thiomorpholin-          1,1-dioxyd    der Formel  
EMI0002.0005     
    das beispielsweise an Hamstern bei oraler Gabe in  Dosen von 30-100 mg'kg eine ausgeprägte Heilwir  kung bei durch E.histolytica verursachten Leberabszes  sen ausübt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet,  dass man 1-Oxyde oder 1,1-Dioxyde von     Thiomorpho-          linen,    die in 4-Stellung einen in Stellung 5'     unsubsti-          tuierten    Thiazolyl-(2)-rest tragen, nitriert. Die     Nitrie-          rung    kann in der für die Thiazol-Chemie bekannten  Weise durchgeführt werden, zweckmässig unter Verwen  dung von Salpetersäure, gegebenenfalls in konzentrier  ter oder rauchender Form und/oder unter Zusatz von  konzentrierter Schwefelsäure oder Eisessig.  



  In erhaltenen Verbindungen kann man im Rahmen  der Endstoffe Substituenten abwandeln oder abspalten.  So kann man beispielsweise erhaltene 1-Oxyde zu den  1,1-Dioxyden oxydieren. Diese Oxydation kann in be  kannter Weise erfolgen, z. B. durch Umsetzung mit ei  nem Oxydationsmittel, wie Wasserstoffperoxyd, Per  säuren, wie besonders Peressigsäure, Perbenzoesäuren  oder Phthalmonopersäuren, die auch substituiert sein  können, z. B. durch Halogenatome. Chromsäure, Ka  liumpermanganat oder Salpetersäure und dgl.  



  Die neuen Verbindungen können, falls sie an den  C-Atomen des Thiomorpholin-1-oxyd- oder     -1,1-dioxyd-          ringes    substituiert sind, je nach Grad der Substitution  als cis- und trans-Isomere oder gegebenenfalls als     Ra-          ccmate    bzw. als optische Antipoden vorkommen. Die  erhaltenen Racemate bzw. Isomerengemische können,  falls erwünscht, in üblicher Weise aufgetrennt werden.  



  Isomeren- bzw. Racematgemische können auf Grund  der physikalisch-chemischen Unterschiede der Bestand  teile in bekannter Weise in die reinen Isomeren bzw.  reinen Racemate aufgetrennt werden, beispielsweise  durch Chromatographie und/oder fraktionierte Kristal  lisation.  



  Reine Racemate fassen sich ebenfalls nach bekann  ten Methoden zerlegen, beispielsweise durch Umkri  stallisation aus einem optisch aktiven Lösungsmittel  oder mit Hilfe von Mikroorganismen. Vorzugsweise iso  liert man den Wirksameren der Bestandteile.  



  Geht man von cis-trans-Isomeren bzw. optischen  Antipoden der in 5-Stellung des Thiazolringes     unsub-          stituierten    4-[Thiazolyl-(2)]-thiomorpholin-1-dioxyde    oder -1,1-oxyde aus, so erhält man die entsprechenden  cis- oder trans-Isomeren bzw. optischen Antipoden der  gewünschten Nitrothiazolylthiomorpholin-1-oxyde oder  -1,1-dioxyde als Endprodukte.  



  Die genannten Reaktionen können in üblicher Wei  se, in An- oder Abwesenheit von Verdünnungsmittel,  Kondensationsmitteln und/oder Katalysatoren, bei er  niedrigter Temperatur, gewöhnlicher oder erhöhter  Temperatur, bei normalem oder erhöhtem Druck oder  unter einer Inertgasatmosphäre durchgeführt werden.  



  Vorzugsweise verwendet man solche Ausgangsstoffe,  die zu den eingangs genannten, besonders wertvollen  Produkten führen.  



  Die verwendeten Ausgangsstoffe sind bekannt oder  werden, falls neu, in an sich bekannter Weise herge  stellt.  



  Erhaltene Racemat- oder Isomerengemische können  dabei nach den bei den Endprodukten beschriebenen,  üblichen Methoden in die reinen Racemate bzw. in die  cis- und trans-Isomeren bzw. optischen Antipoden auf  getrennt werden.  



  Die Erfindung betrifft auch diejenigen Abwand  lungsformen des Verfahrens, bei denen man von einer  als Zwischenprodukt auf irgendeiner Verfahrensstufe  erhältlichen Verbindung ausgeht und die fehlenden Ver  fahrensschritte vornimmt, oder bei denen ein Ausgangs  stoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen ge  bildeten rohen Reaktionsgemisches eingesetzt oder ge  gebenenfalls in Form eines Salzes oder eines     Isomeren-          bzw.    Racematgemisches bzw. ihrer Bestandteile ver  wendet wird.  



  So kann man z. B. Thiomorpholine, die am Stick  stoffatom einen in 5-Stellung unsubstituierten     Thiazo-          lyl-(2)-rest    tragen mit Salpetersäure umsetzen, wobei  intermediär die oben als Ausgangsstoffe genannten     Thio-          morpholin-1-oxyde    oder -1,1-dioxyde, die in 4-Stellung  einen, in 5-Stellung unsubstituierten Thiazolyl-(2)-rest  tragen, entstehen.  



  Die neuen Verbindungen können als Heilmittel,  z. B. in Form pharmazeutischer Präparate, verwendet  werden. welche diese Verbindungen zusammen mit phar  mazeutischen, organischen oder anorganischen. festen  oder flüssigen Trägerstoffen, die für enterale. z. B. orale,  oder parenterale Gabe geeignet sind, enthalten.  



  Die eingangs genannten Verbindungen können aber  auch zusammen mit gebräuchlichen Futter- bzw. Trä  gerstoffen in der Veterinärmedizin in Form von Präpa  raten oder als Futter- bzw. Futterzusatzmittel bei der  Aufzucht von Tieren     Verwendung    finden.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempera  turen in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  Ein Gemisch von 10 ml konz. Schwefelsäure und  10 ml konz. Salpetersäure wird innerhalb von 30 Mi  nuten unter Rühren bei<B>10-15-</B> einer Lösung von 10,7  g 2-(cis-2,6-Dimethyl-thiomorpholin)-thiazol in 35 ml  konz. Schwefelsäure zugetropft. Man rührt anschliessend  über Nacht bei 30-35='. Hierauf wird das     Reaktiosn-          gemisch    auf ca. 500 g Eis gegossen. Nach dem Auf  tauen wird dreimal mit     Methvlenchlorid    aasgeschüttelt,  mit wasserfreiem     11lagnecittntulfat    getrocknet und die       1lethylenchloridau@züöc    eingedampft.

   Der verbleibende  Rückstand     er@#ibt    nach ilern Umkristallisieren aus 50 ml      Methanol     4-[5'-Nitro-thiazolyl-(2)]-cis-2,6-dimethyl-          thiomorphofin-1-oxyd    der Formel  
EMI0003.0002     
    vom F. 146-147 .  



  Das 2-(cis-2,6-Dimethyl-thiomorpholino)-thiazol  kann durch Kondensation von 2-Brom-thiazol mit     cis-          2,6-Dimethyl-thiomorpholin    hergestellt werden. Es stellt  ein wasserhelles 01 vom Sdp. 109-110 /0,12 Torr  dar.  



  Cis-2,6-Dimethyl-thiomorpholin kann durch sorg  fältige fraktionierte Destillation des durch Kondensa  tion von Diallylamin mit Schwefelwasserstoff erhaltenen  Isomerengemisches gewonnen werden. Es stellt ein was  serklares öl von Sdp. 110 /63 Torr dar.  



  <I>Beispiel 2</I>  Ein Gemisch von 6 ml konzentrierter Schwefelsäure  und t ml konzentrierter Salpetersäure wird innerhalb  von 25 Minuten unter Rühren bei l0-15  einer Lö  sung von 6,0 g     cis-4-[5hiazolyl-(2)]-2,6-dimethyl-thio-          morpholin-1,1-dioxyd    in 25 ml konzentrierter Schwefel  säure zugetropft. Man rührt anschliessend über Nacht  bei 30-35 . Hierauf wird das Reaktionsgemisch auf  ca. 300 g Eis gegossen. Nach dem Auftauen wird drei  mal mit Methylenchlorid ausgeschüttelt, mit wasser  freiem Magnesiumsulfat getrocknet und die     Methylen-          chloridauszüge    eingedampft. Der verbleibende Rück  stand wird mit 20 ml Isopropanol zerrieben, zwei Tage  stehen gelassen, abgenutscht und mit Isopropanol ge  waschen.

   Das so erhaltene feste Produkt wird mittels  präparative Dünnschichtchromatographie gereinigt  (Schichtmaterial: Kieselgel;     Fliessmittel:        Chloroform-          Aceton    1:1). Durch Ausschaben und Elution der gelb  gefärbten Zone wird das     cis-4-[5'-Nitro-thiazolyl-(2)]-          2,6-dimethyl-thiomorpholin-1,1-dioxyd    der Formel  
EMI0003.0014     
    vom Smp. 216-217  gewonnen.  



  Das     4-[Thiazolyl-(2)]-cis-2,6-dimethyl-thiomorpho-          lin-1,1-dioxyd    kann wie folgt hergestellt werden:  Eine Lösung von 24,0 g 85%iger     m-Chlor-perben-          zoesäure    in 450 ml Methylenchlorid wird während 30  Minuten unter Rühren bei 20-25' einer Lösung von  10,4 g 2-(cis-2,6-Dimethyl-thiomorpholino)-thiazol in  150 m1 Methylenchlorid zugetropft. Man rührt     an-          schliessend    noch 4 Stunden bei Zimmertemperatur,  nutscht dann die ausgefallene m-Chlor-benzoesäure ab  und schüttelt das Filtrat zuerst zweimal mit je 300 ml  0,5-N wässriger Natriumbicarbonatlösung und dann  noch zweimal mit je 100 ml Wasser aus.

   Die Methylen-    chlorid-Lösung wird mit wasserfreiem Natriumsulfat ge  trocknet und eingedampft. Der verbleibende feste Rück  stand wird aus 50 ml Isopropanol umkristallisiert. Nach  nochmaligem Umkristallisieren aus 30 ml Isopropanol  erhält man das     4-[Thiazolyl-(2)]-cis-2,6-dimethyl-thio-          morpholin-1,1-dioxyd,    das bei 135-139  unter Zer  setzung schmilzt.  



  In analoger Weise wie im Beispiel 1 beschrieben  können auch folgende Verbindungen erhalten werden:  4-[5'-Nitro-2-thiazolyl-(2)]-thiomorpholin-1-oxyd,  F. 227-228  (unter schwacher Zersetzung);  4-[5'-Nitro-thiazolyl-(2)]-thiomorpholin-1,1-dioxyd,  F. 258  (unter schwacher Zersetzung);       4-[5-Nitrothiazolyl-(2)]-2,6-dimethyl-thiomorpholin-1-          oxyd,    F. l29-132';       4-[5'-Nitro-thiazolyl-(2)]-2,6-dimethyl-thiomorpholin-          1,1-dioxyd,    F. 189-193 ;       4-[5'-Nitro-thiazolyl-(2)]-trans-2,6-dimethyl-thiomor-          pholin-1-oxyd,    F. 224-225' (unter schwacher Zer  setzung);

         4-[5'-Nitro-thiazolyl-(2)]-trans-2,6-dimethyl-thiomor-          pholin-1,1-dioxyd,    F. 206-207 ;       4-[5'-Nitro-4-methyl-thiazolyl-(2)]-thiomorpholin-1,1-          dioxyd,    F. 233 ;       4-[5'-Nitro-thiazolyl-(2)]-3-(methoxymethyl)-thiomor-          pholin-1,1-dioxyd,    F. l55-156  (aus Essigester).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1-Oxyden und 1,1- Dioxyden von Thiomorpholinen, die in 4-Stellung einen 5-Nitrothiazolyl-(2)-rest tragen, dadurch gekennzeich net, dass man 1-Oxyde oder 1,1-Dioxyde von Thio- morpholinen, die in 4-Stellung einen, in Stellung 5' unsubstituierten Thiazolyl-(2)-rest tragen, nitriert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man einen Ausgangsstoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen gebildeten rohen Reaktionsgemisches einsetzt. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man Thiomorpholine, die am Stick stoffatom einen in Stellung 5 unsubstituierten Thiazolyl- (2)-rest tragen, mit Salpetersäure umsetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene 1-Oxyde zu den 1,1- Dioxyden oxydiert. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel Wasser stoffperoxyd, Persäuren, Chromsäure, Kaliumperman ganat oder Salpetersäure verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Racemat- oder Diastereoisomerenge- mische auftrennt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Ausgangsstoff in Form eines Racemats oder Racematgemisches oder ihrer Bestand teile verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man 1-Oxyde und 1,1-Dioxyde von Verbindun gen der Formel EMI0004.0000 worin R und R1 niedere Alkylreste oder Wasserstoff bedeuten, herstellt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-2,6-dimethyl-thio- morpholin-1-oxyd der Formel EMI0004.0003 herstellt. 9. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-2,6-dimethyl-thiomor- pholin-1,1-dioxyd der Formel EMI0004.0007 herstellt. 10. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-thiomorpholin-1-oxyd her stellt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-[5'-Nitrothiazolyl-(2)]-thiomorpholin-1,1-dioxyd der Formel EMI0004.0009 herstellt.
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