Leuchtenanordnung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchtenan- ordnung, insbesondere für Raumbeleuchtung.
Der gegenwärtige Markt bietet eine grosse Zahl verschiedenartiger Beleuchtungskörper, so dass man praktisch für jeden Zweck und alle Ansprüche eine passende Leuchte finden kann. Es ist jedoch keine Leuchtenbauart bekannt, die mehreren Anforderungen inbezug auf Funktion und Gestaltung gerecht wird.
Die vorliegende Erfindung hat eine Leuchtenanord- nung zum Gegenstand, die sich aus gleichen Elementen zusammensetzen lässt und vielfältige Gestaltungsmög lichkeiten zwecks Anpassung an individuelle Bedürfnisse bietet. Es sollen also mit gleichen Elementen passende Beleuchtungskörper für verschiedene Räume und Zwek- ke zusammengestellt werden können, von der einfachen Nachttischlampe bis zum repräsentativen Theatersaal leuchter.
Hierbei sollen folgende Forderungen erfüllt sein: Möglichst viele Variationsmöglichkeiten mit mög lichst weingen Elementen; Flexibilität in der Formgebung nach allen drei Raumrichtungen; Einfachste Konstruktion und Anspruchslosigkeit hinsichtlich Bedienung und Unterhalt; Möglichkeit eines schnellen Um- und Abbaus, und schliesslich Freizügigkeit in der Formgebung der dekorativen Elemente.
Diese Forderungen lassen sich optimal erfüllen durch Aufteilung in Elemente für je eine spezifische Funktion, und zwar für die Funktionen der Stromzufuhr und der Beleuchtung. Die vorliegende Leuchtenanord- nung ist nach diesem Grundsatz konstruiert.
Die erfindungsgemässe Leuchtenanordnung besitzt Stützelement, die der Befestigung der Leuchtkörper und der Stromzuführung dienen und ist dadurch gekenn- zeichnet, dass die Stützelemente als prismatische oder zylindrische Stäbe ausgebildet sind und mehrere zur Längsachse parallele Kanäle aufweisen für die Aufnah me und Befestigung der Stromzuführungselemente und der Leuchtkörper, dass die Leuchtkörper mehrere Füh rungsleisten zur Führung in den Kanälen aufweisen, dass die Stromzuführungselemente Steckerpaare aufweisen,
dL ren eine Hälfte als in den Kanälen geführter und darin festklemmbarer Klotz ausgeführt ist und deren zweite Hälfte in einer der Führungsleisten vorgesehen ist, wobei der Klotz als Anschlagelement für die Fixierung des Leuchtkörpers dient.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichung dargestellten Ausführungsbeispielen näher er läutert. In der Zeichnung stellen dar: Fig. 1 eine axonometrische Schnittansicht einer gegenständlichen Leichtenanordnung mit aufgeschnitte nen Elementen, Fig. 2 und 3 eine Stützsäule im Auf- und Grund- riss, Fig. 4 und 5 zu den Fig. 2 und 3 gehörige Schnitte, Fig. 6-8 schematische Darstellungen der Verbin dungsmittel für die Elemente der Leuchtenanordnung,
Fig. 9 und 10 einen quaderförmigen Leuchtkörper im Längs- und Querschnitt, Fig. 11 eine Komposition aus quaderförmigen Leuchtkörpern an einer Stützsäule von quadratischem Querschnitt, Fig. 12 eine Anordnung kubischer Leuchtkörper für eine grosse flächenförmige Leuchte, und Fig. 13-15 schematische Druafsichten auf ver schiedene Leuchten mit an der Stützsäule strahlenförmig angeordneten Leuchtkörpern.
In Fig. 1 ist die Stützsäule mit 1 und der Leuchtkör- per mit 2 bezeichnet. Der tragende Körper der Stützsäu le ist ein hohles Strangpressprofil 3, dessen Form aus Fig. 5 hervorgeht. Er besteht in der Regel, je nach Verwendungszweck und zu erwartender Beanspruchung, aus Metall, vorzugsweise einer Aluminiumlegierung, oder Kunststoff. Die umschriebene Figur des dargestell ten Profils ist ein Quadrat.
Wie aus Fig. 5 hervorgeht, zeigt das Profil ein zur Aussenbegrenzung konzentri sches quadratisches Kernrohr 4, mit an den Ecken sich fortsetzenden Schenkeln 5, 6 und 7, die um das Kernrohr 4 herum Kabelkanäle 8 und am Umfang des Profils Schlitze 9 bilden. Die obere Stirnfläche des Strangpressprofils ist versenkt angefräst, wie aus Fig. 4 hervorgeht, und in dieser Vertiefung befindet sich eine sternförmige Verteilerplatte 10 für die Zufuhr des Stromes. Den Grundriss dieser Verteilerplatte zeigen die Fig. 1 und 3.
An der Verteilerplatte sind vier Kabel 11 angeschlossen, die in die Kabelkanäle 8 hineinhängen und in je einer Steckdose 12 enden (Fig. 1). Die Steckdose 12 ist T-förmig profiliert, wobei die Breite ihres Steges der Breite des Schlitzes 9 entspricht. Sie ist im Kabelkanal verschiebbar und in beliebiger Höhe mittels einer Klemmschraube 13 feststellbar. Die Fig. 5 zeigt, dass der Schlitz 9 gegenüber dem Kabelkanal 8 seitlich versetzt ist. Dadurch kann die Schlaufe des Kabels frei herabhängen, ohne die Verschiebung der Steckdose zu behindern.
Die Stützsäule, deren Länge dem Zweck angepasst gewählt wird, kann bei leichteren hängenden Beleuch tungskörpern direkt am Stromzufuhrkabel aufgehängt sein, bei grösseren Leuchten wird man dazu eine eigene tragende Kette oder ein Seil verwenden.
Bei Wand- und Stehleuchten wird man die Stützsäu le mittels geeigneter Stützen an der Wand befestigen bzw. in einem Ständerfuss verankern.
Das zweite Hauptelement der Leuchte ist der Leuchtkörper ?. Die in Fig. 1 dargestellte Variante ist quaderförmig. der Leuchtkörper kann aber beliebig gestaltet sein, sofern die Partie für die Befestigung an der Stützsäule letzterer angepasst ist. An den vier 1Nlantelflächen des Quaders sind T-förmige Führungslei sten 15 vorgesehen, die in den Kabelkanal 8 bzw. Schlitz 9 der Stützsäule als Führung eingeschoben werden.
Eine der in die Stützsäule eingeführten Leisten 14 ist an ihrem unteren Ende als Stecker ausgebildet, der mit der Steckdose 12 verbunden werden kann und von dem die Lampenfassung 15 bzw. die Glühlampe 16 im Innern des Leuchtkörpers mit Strom versorgt wird. Die an der Stützsäule festgeklemmte Steckdose dient gleichzeitig als Auflager für den Leuchtkörper. Gewöhnlich wird die GIüiila:i-,pe nach unten gerichtet sein, wobei der Oberteil des Leuchtkörpers von einer undurchsichtigen Platte 17 ahc,edeckt ist.
Es ist natürlich auch möglich, den Leuchtkörper mit nach oben gerichtetem Lichtaustritt zwecks in,iirekter Beleuchtung zu montieren oder aber, wie in Fig. 9 strichliert eingezeichnet, eine zweite, nach oben gerichtete Lampe 16' in einer zweiten Fassung 15' vorzusehen, wobei der Deckel 17 selbstverständlich aus durchsichtigem oder transparentem Material, vorzugs weise Silikat- oder Plexiglas , bestehen muss.
Aus Fig. 9 und dem dieser Figur zugeordneten Grundri < s nach Fig. 10 erkennt man Lüftungsschlitze <B>18,</B> durch die die enväriitte Luft aus dem unteren Teil des Leuchtkörpers nach oben steigen kann. Aus Öffnun gen 19 beidseitig des Deckels 17 kann zwecks Wärme abfuhr die warme Luft nach oben entweichen.
Wie bereits erwähnt, dient die an der Stützsäule festgeklemmte Steckdose 12 als Stütze für den Leucht- körper 14 (Fig. 1 und 6). Beim Aufschieben des Leuchtkörpers stellt der Strecker an der Führungsleiste 14 den elektrischen Kontakt mit der Steckdose her, wobei gleichzeitig durch die Reibung des Steckers in der Steckdose der Leuchtkörper gegen eine Verschiebung nach oben gesichert wird.
Zusätzlich kann, was sich insbesondere für die Fixierung mehrerer Leuchtkörper empfiehlt, oberhalb des Leuchtkörpers bzw. der Leucht- körper ein im Querschnitt T-förmiges Klemmstück 20 (siehe Fig. 8) eingeschoben und wie die Steckdose durch Anziehen einer Schraube festgeklemmt werden.
Die Fig. 11 zeigt in axonometrischer Darstellung eine aus einer Stützsäule 1 und vier quaderförmigen Leuchtkörpern 2 zusammengesetzte Leuchtenanord- nung. Die Fig. 12 zeigt, wie sich aus solchen Elementen eine flächenförmige Leuchtenanordnung, aufbauen lässt, wie sie beispielsweise als Deckenleuchte für grosse Räume in Frage kommt, Weitere Varianten stellen die Fig. 13 bis 15 dar. Dabei handelt es sich vorzugsweise um Hängeleuchten mit strahlenförmig angeordneten Leuchtkörpern um eine mittige Stützsäule.
Eine solche Komposition ergibt aber auch eine dekorative Stehlam pe. Bei der Ausführung nach Fig. 14 ist eine Stützsäule von rechteckigem Querschnitt mit prismatischen Leucht- körpern von regelmässigem achteckigem Grundriss be stückt.
Die Variante nach Fig. 13 besitzt kreiszylindrische Leuchtkörper und eine Stützsäule, deren Umriss dem Leuchtkörpermantel entsprechende Einbuchtungen auf weist. Bei der in Fig. 15 dargestellten Leuchte ist die umschriebene Figur des Querschnittes der Stützsäule ein Kreis und die die Führungsleisten tragenden Flächen der Leuchtkörper Teile einer Kreiszylinderfläche.