CH489316A - Schienenschweissmaschine - Google Patents

Schienenschweissmaschine

Info

Publication number
CH489316A
CH489316A CH1705868A CH1705868A CH489316A CH 489316 A CH489316 A CH 489316A CH 1705868 A CH1705868 A CH 1705868A CH 1705868 A CH1705868 A CH 1705868A CH 489316 A CH489316 A CH 489316A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rail
rollers
machine frame
guide rollers
longitudinal direction
Prior art date
Application number
CH1705868A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Zollinger Hans
Original Assignee
Schlatter Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlatter Ag filed Critical Schlatter Ag
Priority to CH1705868A priority Critical patent/CH489316A/de
Publication of CH489316A publication Critical patent/CH489316A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/0026Arc welding or cutting specially adapted for particular articles or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Schienenschweissmaschine    Die Erfindung betrifft eine     Schienenschweissmaschi-          ne,    die ein längliches Maschinengestell, das an seinen  Stirnseiten mit Durchtrittsöffnungen für die Schienen  versehen ist, und für jedes zu verschweissende Schienen  ende eine Spannvorrichtung und eine mit einem Pol der  Sekundärwicklung des Schweisstransformators verbunde  ne Stromzufuhrvorrichtung hat, wobei die Spannvorrich  tung- und die Stromzufuhrvorrichtung für das eine zu       verschweissende    Schienenende von denen für das andere  zu verschweissende Schienenende elektrisch isoliert und  in Längsrichtung des Maschinengestells bewegbar sind,  und die bewegbare Spannvorrichtung mit einer Vor  schub-,

   Rückzug- und     Schweisskraftausübungsvorrich-          tung    verbunden ist.  



  Bei den zu verschweissenden Schienenenden sind die  Lauffläche des Schienenkopfes, auf welcher im Eisen  bahnbetrieb der Radreifen der Fahrzeueräder läuft, und  die seitliche Führungsfläche des Schienenkopfes, welche  den Spurkranz führt, an einem Schienenende in der Regel  nicht im gleichen Masse abgenutzt wie am anderen. Es ist  erforderlich, die Schienenenden zum lagerichtigen     Zu-          sammenschweissen    jeweils so auszurichten, dass die  Lauffläche und die seitliche Führungsfläche des Schie  nenkopfes eines Schienenendes mit den entsprechenden  Flächen     des    anderen Schienenendes fluchten.  



  In bisherigen Schienenschweissmaschinen mussten zu  diesem Zwecke die Schienenenden auf ihren Unterlagen  (untere Spannbacken) seitlich in die richtige Lage ge  bracht werden. Zum Ausrichten der oberen Laufflächen  der Schienen war entweder die Spannvorrichtung für ein  Schienenende höhenverstellbar oder es mussten Zwi  schenlagen zwischen dem Schienenfuss und die Unterlage  einer Schiene     eingefügt    werden. Dieses Ausrichten der  Schienenenden war umständlich und zeitraubend. Wenn  ungenau ausgerichtet wurde, entstand an der Schienen  verbindung eine Stufe, die später auf jedes über sie  laufende Fahrzeugrad einen Stoss ausübte, der zu einem  erhöhten Verschleiss der Radreifen und der Achsenlager  führte und den Fahrkomfort herabsetzte.  



  Bei bisher üblichen Maschinen waren die bewegbaren  Spann- und Stromzufuhrvorrichtungen auf einem Schlit  ten befestigt. der in einer Führung in Längsrichtung des    Maschinengestells verschiebbar gelagert war. Der kon  struktive Aufwand und das Gewicht solcher Maschinen  waren erheblich.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe     zugrunde,    diese  Nachteile zu vermeiden und eine     Schienenschweissma-          schine    zu schaffen, bei welcher die Schienenenden selbst  tätig ausgerichtet werden, so dass das umständliche und  zeitraubende Ausrichten der Schienenenden wegfällt, und  bei der auch die aufwendige, schwere Schlittenkonstruk  tion sowie deren     Führung    durch einfachere Mittel ersetzt  sind.  



  Dies wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht, dass  erste Führungsrollen für die eine Schiene und von diesen  elektrisch isolierte erste Führungsrollen für die andere  Schiene über die Länge des     Maschinengestells    verteilt  angeordnet sind, um die mit der Lauffläche und der  seitlichen Führungsfläche des Schienenkopfes auf diesen       Führungsrollen    laufenden Schienen so zu führen, dass  einander entsprechende dieser Flächen der zu     verschweis-          senden    Schienen in einer Flucht liegen,

    zweite Führungsrollen für das eine Schienenende und  von diesen elektrisch isolierte zweite Führungsrollen für  das andere Schienenende über die Länge des     Maschinen-          2estells    verteilt angeordnet und mit Druckausübungsvor  richtungen verbunden sind, um die mit der Basisfläche  des Schienenfusses und der der seitlichen Führungsfläche  des Schienenkopfes gegenüberliegenden Kopfseite auf  diesen Führungsrollen laufende Schienen an die ersten  Führungsrollen zu pressen,  eine erste Spannzange für das eine Schienenende am  Maschinengestell so gelagert ist, dass ihre Spannbacken  quer zur Längsrichtung des Maschinengestells bewebgar,  in dieser Längsrichtung jedoch nicht bewegbar sind,  und eine zweite Spannzange für das andere Schienen  ende,

   deren Spannbacken quer zur Längsrichtung des  Maschinengestells bewegbar sind, am Maschinengestell in  dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert und mit der  Vorschub-, Rückschub- und     Schweisskrattausübungsvor-          richtung    verbunden sind,  eine erste     Stromzufuhrzange    für das eine Schienenen  de am Maschinengestell angeordnete, quer zu dessen  Längsrichtung bewegliche Kontaktbacken hat und eine      zweite Stromzufuhrzange für das andere Schienenende  quer zu dieser Längsrichtung bewegliche Kontaktbacken  hat und parallel zur Längsrichtung des Maschinengestells  verschiebbar gelagert ist.  



  Die Führungsrollen dieser Maschine führen und hal  ten beide Schienenenden zwangsläufig in der ausgerichte  ten Lage. Dabei dienen die Führungsrollen für das  Schienenende, an dem die mit der Vorschub-, Rück  schub- und Schweisskraftausübungsvorrichtung verbun  dene Spannzange angreift, auch dazu, dieses Schienenen  de während des Schweissvorschubs in der ausgerichteten  Lage zu führen. Somit fallen der bisherige Stauchschlit  ten und dessen Führung weg.  



  Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher be  schrieben. Es zeigen:  Fig. 1 einen schematischen, vertikalen Längsschnitt  durch eine Schienenschweissmaschine,  Fig.2 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie  II-II in Fig. 1, wobei die Spannvorrichtungen und die  Stromzufuhrvorrichtungen sowie das Maschinengestell  nicht dargestellt sind,  Fig.3 einen teilweisen Querschnitt nach der Linie  111-I11 in Fig. 1 und 2, in grösserem Massstab.  



  Die dargestellte Maschine hat ein längliches Maschi  nengestell 1, das an seinen Stirnseiten mit nach aussen  trichterförmig erweiterten Durchtrittsöffnungen 2 und 3  für die Schienen versehen ist, und für jedes Schienenende  4 und 5 eine Spannzange 6 bzw. 7 und eine Stromzufuhr  zange 8 bzw. 9, die je mit einem Pol der Sekundärwick  lung eines Schweisstransformators 10 verbunden sind,  hat. Die Spannzange 6 und die Stromzufuhrzange 8 sind  elektrisch     isoliert    am Maschinengestell 1 montiert und in  dessen Längsrichtung nicht verschiebbar. Die Spannzan  ge 7 und die Stromzufuhrzange 9 sind in Längsrichtung  des Maschinengestells 1 verschiebbar gelagert.

   An der  Spannzange 7 greifen vier am Maschinengestell 1 abge  stützte Kolben-Zylinder-Einheiten an, die symmetrisch  zum Schwerkpunkt des Schienenquerschnitts angeordnet  und von denen in Fig. 1 nur zwei dargestellt und mit 11  und 12 bezeichnet sind. Diese Kolben-Zylinder-Einheiten  dienen zum Schweissvorschub und zur Ausübung der  Schweisskraft.  



  Die Maschine hat erste     Führungsrollen    13 bis 24, die  in zwei Reihen 13 bis 18 und 19 bis 24 mit zueinander  rechtwinkligen Rollenachsen angeordnet sind. Die Rollen  13 bis 18 sind dazu bestimmt, auf der Lauffläche 25  (Fig. 3) des Schienenkopfes zu laufen, auf der im Eisen  bahnbetrieb der Radreifen der Fahrzeugräder läuft, wäh  rend die Führungsrollen 19 bis 24 dazu bestimmt sind,  an der Seite 26 des Schienenkopfes zu laufen, welche im       Bahnbetrieb    den Spurkranz der Fahrzeugräder führt.  



  Die Rollen 13, 14, 15 und 19, 20, 21 sind in bezog auf  das     Maschinengestell    elektrisch isoliert.  



  Die Rolle 13 ist an einem Arm eines zweiarmigen  Hebels 27 gelagert, der uni eine horizontale Achse  schwenkbar am Maschinengestell 1 befestigt und mittels  zweier Stellschrauben 28 verstellbar ist. Die Rolle 18 ist  ebenso wie die Rolle 13 und die Rollen 19 und 24 sind  entsprechend uni vertikale Achsen schwenkbar gelagert  und verstellbar. Die Rollen 14 und 15 sind je an einem  Arm eines dreiarmigen Hebels 29 gelagert, der am  Maschinengestell 1 um eine horizontale Achse schwenk  bar gelagert und mittels Stellschrauben 30, die an seinem  dritten Arm angreifen, verstellbar ist. Die Rollen 16 und  17 sind gleich ausgeführt wie die Rollen 14 und 15. Die  Rollen 20 und 21, 22 und 23 sind um vertikale Achsen    schwenkbar gelagert und dabei verstellbar.

   Die Rollen 13  bis 18 werden so eingestellt, dass ihre in Fig. 1 unteren  Teile eine gemeinsame Tangentialebene haben, und die  Rollen 19 bis 24 werden so eingestellt, dass ihre in Fig. 2  unteren Teile ebenfalls eine gemeinsame Tangentialebene  haben. Dadurch wird erreicht, dass die Lauffläche 25 des  Schienenkopfes des Schienenendes 4 mit der entsprechen  den Fläche des Schienenendes 5 und die Seitenfläche 26  des Schienenkopfes der Schiene 4 mit der entsprechenden  Fläche des Schienenendes 5 fluchtet, wenn die Rollen 13       bis    18 an der Lauffläche 25 und die Rollen 19 bis 24 an  der seitlichen Führungsfläche 26 der Schienenenden 4  und 5 anliegen bzw. laufen.  



  Um sicherzustellen, dass die ersten Führungsrollen 13  bis 24 an diesen Flächen der Schienen laufen, sind zweite  Führungsrollen 31 bis 42 in zwei Reihen 31 bis 36 und 37  bis 42 mit zueinander rechtwinkligen Achsen je einer der  ersten Führungsrolle gegenüber angeordnet. Die Rollen  31 bis 36 sind dazu bestimmt, an der Basisfläche 43  (Fig. 3) des Schienenfusses zu laufen. Die Rollen 37 bis  42 sind dazu bestimmt, an der Seitenfläche 44 des  Schienenfusses zu laufen, die dessen seitlicher Führungs  fläche 26 gegenüber liegt.  



  Die Rolle 31 ist an einem Arm eines zweiarmigen  Hebels 45 gelagert, der am Maschinengestell um eine  horizontale Achse schwenkbar befestigt ist, und an  dessen anderen Arm eine Kolben-Zylinder-Einheit 46  angreift, die am Maschinengestell 1 schwenkbar ange  lenkt ist und dazu dient, die Rolle 31 an das Schienenen  de 4 und dadurch das Schienenende 4 an die Rolle 13 zu  drücken. Die Rolle 36 ist ebenso und die Rollen 37 und  42 sind entsprechend um vertikale Achsen schwenkbar  gelagert und zum gleichen Zwecke an die Schiene  druckbar. Die Rolen 32 und 33 sind je an einem von zwei  Winkelhebeln 47 und 48 gelagert, die unabhängig vonein  ander uni eine gemeinsame, horizontale Achse schwenk  bar sind.

   Eine Zylinder-Kolben-Einheit 49 greift mit  einem Ende am Hebel 47 und mit dem anderen Ende am  Hebel 48 an, um diese entgegengesetzt zueinander zu  schwenken und dadurch gleichzeitig an das Schienenende  4 zu pressen. Die Rollen 34 und 35 sind ebenso und die  Rollen 38 und 39, 40 und 41 sind entsprechend an, um  vertikale Achsen schwenkbaren Winkelhebeln gelagert  und paarweise mit einer Zylinder-Kolben-Einheit ausge  rüstet.  



  Den Rollen 20 bis 23 und 38 bis 41 entsprechende  Rollen sind am Maschinengestell angeordnet, um den  Schienenfuss an beiden Seiten zu führen. Vier dieser  Rollen sind in Fig.2 mit 201, 231, 381 bzw. 411  bezeichnet.  



  Die Rollen 31, 32, 33, 37, 38 und 39 und die  entsprechenden der soeben genannten Rollen sind in       bezog    auf das Maschinengestell 1 elektrisch isoliert.  



  Zwischen den Führungsrollen 13, 19, 37 und den  Führungsrollen 14, 20, 32, 38 ist die erste Spannzange 6  für das Schienenende 4 angeordnet. Diese Spannzange 6  (Fig.3) hat zwei in bezog auf einander schwenkbar  gelagerte Zangenarmpaare 50 und 51, deren untere  Enden einander gegenüber schwenkbar am Maschinenge  stell 1     angelenkt    sind.

   Ein Ende einer     Kolben-Zylinder-          Einheit    52 ist an das obere Ende der Zangenarme 50 und  das andere Ende dieser     Kolben-Zylinder-Einheit    ist an  das obere Ende der Zangenarme 51     angelenkt.    An den  Zangenarmen 50 ist eine Klemmbacke 53 und an den       Zanenarmen    51 ist eine Klemmbacke 54 gegenüber der  Klemmbacke 53 befestigt und in bezog auf das Maschi  nengestell 1 elektrisch isoliert.

   Diese beiden Klemmbak-      ken 53 und 54 sind dazu bestimmt, bei Beaufschlagung  der Kolben-Zylinder-Einheit 52 an beiden Seiten des  Schienensteges anzugreifen, um das Schienenende 4 in  Längsrichtung unbeweglich in der Maschine zu fixieren,  Die vertikale Abmessung der Klemmbacken 53 und 54 ist  etwas kleiner als die Höhe des Schienensteges, damit die  Klemmbacken auch bei abgenutztem Schinenkopf weder  an diesem noch am Schienenfuss anstossen. Wie ersicht  lich, bildet diese Spannzange eine Viergelenkkette. Die  Zangenarme 50 und 51 sind gleich lang und die Klemm  backen 53 und 54 haben gleiche Abstände von den  Gelenken dieser Zangenarme. Dadurch wird erreicht,  dass der Festspannvorgang keinerlei Einfluss auf die  Lage des Schienenendes 4 hat, so dass dieses in der durch  die Führungsrollen bestimmten Lage festgespannt  wird.  



  Zwischen den Führungsrollen 17, 23, 35, 41 und den       Führungsrollen    18, 24, 36, 42 ist die zweite Spannzange 7  für das Schienenende 5 angeordnet. Diese zweite Spann  zange 7 unterscheidet sich von der soeben beschriebenen  ersten Spannzange 50, 51, 52, 53. 54 dadurch, dass ihre  Klemmbacken nicht isoliert und ihre Zangenarme, von  denen in Fig. 1 nur die den Zangenarmen 51 entsprechen  den Zangenarme 55 dargestellt sind, am Maschinengestell  in     dessen    Längsrichtung verschiebbar gelagert und mit  den vier am Maschinengestell angelenkten Kolben Zylin  der-Einheiten (u.a. 11, 12) verbunden sind, die in Längs  richtung des Maschinengestells wirken und zum  Schweissvorschub des Schienenendes 5 und zur Aus  übung der     Schweisskraft    dienen.

   Die unteren Enden der  Zangenarme dieser zweiten Spannzange 7 sind an eine  nicht dargestellte Traverse     altgelenkt,    die in Längsrich  tung des Maschinengestells verschiebbar gelagert ist. Da  die vier Kolben-Zylinder-Einheiten (u.a. 11, 12) symme  trisch zum Schwerpunkt des Schienenquerschnitts ange  ordnet sind und gleiche Kräfte ausüben, wirkt die  Vorschubkraft und die Schweisskraft in der Längsrich  tung der Schienen, so dass sie die gegenseitige Lage der  Schienenenden 4 und 5 nicht verändert. Die Stromzufuhr  zange 8 für das Schienenende 4 hat eine obere Kontakt  backe und eine untere Kontaktbacke 58, die in bezug auf  das     Maschinengestell    elektrisch     isoliert    sind.

   Die untere  Kontaktbacke 58 kann mittels einer     Kolben-Zylinder-          Einheit    59 an die Basis des Schienenfusses, die obere  Kontaktbacke kann mittels einer gleichen Kolben-Zylin  der-Einheit an die obere Fläche des Schienenkopfes  gepresst werden. Die beiden Kolben-Zylinder-Einheiten  sind am     Maschinengestell    befestigt und üben gleiche  Kräfte aus, so     dass    die Lage des Schienenendes 4 durch  das Anpressen dieser     Kontaktbacken    nicht verändert  wird.  



  Die Stromzufuhrzange 9 für das andere Schienenende  5 unterscheidet sich von der soeben beschriebenen nur  dadurch,     dass    ihre     Kontaktbacken    nicht isoliert montiert  und ihre Kolben-Zylinder-Einheiten 60 in Längsrichtung  des Maschinengestells 1 verschiebbar gelagert sind, um  den Schweissvorschub des Schienenendes 5 zu ermögli  chen. Dabei dienen (nicht dargestellt) Federn dazu, diese  Stromzufuhrzange 9 in ihre in Fig. 1 dargestellte Lage  zurückzuziehen, wenn sie beim Vorschub des Schiene  nendes 5 und beaufschlagten Zylindern in Längsrichtung  des Maschinengestells verschoben und danach ihre Kon  taktbacken zurückgezogen wurden.  



  An jedem der Hebelarme, an denen eine der Füh  rungsrollen 15, 33, 21, 39 gelagert ist, ist ein Abgratmes  ser 61, 62, 63 bzw. 64 einstellbar befestigt. Diese  Abgratmesser werden so eingestellt, dass ihre Schneide    sich unmittelbar an der Fläche der Schiene     befindet,    auf  welcher die betreffende Führungsrolle läuft. Durch diese  Anordnung wird erreicht, dass die eingestellte Lage der  Abgratmesser in bezug auf die Schiene unabhängig  davon, wie stark diese abgenutzt ist, erhalten bleibt. Die  dem Schienenkopf zugeordneten Messer sind Profilmes  ser. Nach dem Zusammenschweissen der Schienenenden  4 und 5 wird der Schweissgrat ohne einen besonderen  Arbeitsgang entfernt, wenn die Schienen in Fig.

   I und 2  in der Zeichnung nach links weitergeschoben werden, um  die nächstfolgende Schiene von rechts in die Maschine  einzuführen und danach die nächste Schweissung vorzu  nehmen. Um diese nächstfolgende Schiene in die Maschi  ne einzuführen, werden die Führungsrollen 34, 35, 36 und  40, 41, 42 und die den letzteren entsprechenden Füh  rungsrollen (u.a. 411) zunächst so weit gelöst, dass die  nächste Schiene nur lose zwischen     diesen    Führungsrollen  und den ihnen gegenüberliegenden Führungsrollen 16, 17,  18 und 22, 23, 24 und den den letzteren entsprechenden  Führungsrollen (u.a. 231) geführt ist.

   Nachdem das  nächste Schienenende die Rollen 16, 22,     311    und 40  passiert hat, werden die Kolben-Zylinder-Einheiten der  Rollen 34, 35, 36 und 40, 41, 42 und der den letzteren  entsprechenden Führungsrollen (u.a. 411) beaufschlagt.  



  Die beschriebene Maschine kann aufgestellt oder  beispielsweise in einem Eisenbahnwagen aufgehängt wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schienenschweissmaschine, die ein längliches Maschi nengestell, das an seinen Stirnseiten mit Durchtrittsöff nungen für die Schienen versehen ist, und für jedes ztt verschweissende Schienenende eine Spannvorrichtung und eine mit einem Pol der Sekundärwicklung des Schweisstransformators verbundene Stromzufuhrvorrich tung hat, wobei die Spannvorrichtung und die Stromzu fuhrvorrichtung für das eine zu verschweissende Schiene nende von denen für das andere zu verschweissende Schienenende elektrisch isoliert und in Längsrichtung des Maschinengestells bewegbar sind, und die bewegbare Spannvorrichtung mit einer Vorschub-, Rückzug- und Schweisskraftaussübungsvorrichtung verbunden ist, da durch gekennzeichnet. d;
    iss erste Führungsrollen (13, 14, 15, 19, 20, 21) für die eine Schiere (4) und %on diesen elektrisch isolierte erste Führungsrollen (16, 17, 18, 22, 23, 24) für die andere Schiene (5) über die Li:nge des Nl < < schinengestells (1) verteilt angeordnet sind, um die mit der Lauffläche (25) und der seitlichen Führungsfläche (26) des Schienenkop fes auf diesen Führungsrollen laufenden Schienen (4, 5) so zu führen, dass einander entsprechende dieser Flächen der zu verschweissenden Schienen in einer Flucht lie gen, zweite Führungsrollen (31, 32, 33, 37, 38, 39) für das eine Schienenende (4) Lind von diesen elektrisch isolierte zweite Führungsrollen (34, 35, 36, 40, 41, 42) für das andere Schienenende (5)
    über die Länge des Maschinen gestells (1) verteilt angeordnet Lind mit Druckausübungs- vorrichtungen (46, 49) verbunden sind, um die mit der Basisfläche (43) des Schienenfusses und der der seitlichen Führungsfläche (26) des Schienenkopfes gegenüberliegen den Kopfseite (44) auf diesen Führungsrollen laufende Schienen (4, 5) an die ersten Führungsrollen (13 bis 24) zu pressen, eine erste Spannzange (6) für das eine Schienenende (4) am Maschinengestell (1) so gelagert ist, dass ihre Spannbacken (53, 54) quer zur Längsrichtung des Ma schinengestells bewegbar, in dieser Längsrichtung jedoch nicht bewegbar sind, und eine zweite Spannzange (7)
    für das andere Schienenende (5), deren Spannbacken quer zur Längs richtung des Maschinengestells bewegbar sind, am Ma schinengestell (1) in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert und mit der Vorschub-, Rückschub- und Schweisskraftausübungsvorrichtung (11, 12) verbunden sind, eine erste Stromzufuhrzange (8) für das eine Schienen ende (4) am Maschinengestell angeordnete, quer zu dessen Längsrichtung bewegliche Kontaktbacken hat und eine zweite Stromzufuhrzange (9) für das andere Schiene nende (5) quer zu dieser Längsrichtung bewegliche Kontaktbacken hat und parallel zur Längsrichtung des Maschinengestells (1) verschiebbar gelagert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die ersten Führungsrollen (13 bis 24) in parallelen Reihen angeordnet sind, wobei die Rollenachsen einer Reihe zu den Rollenachsen einer anderen Reihe recht winklig verlaufen, wobei die Rollen (13 bis 18) der einen Reihe dazu bestimmt sind, auf der Lauffläche (25) des Schienenkopfes und die Rollen der anderen Reihe (19 bis 24) dazu bestimmt sind, an der seitlichen Führungsfläche (26) des Schienenkopfes zu laufen, und die zweiten Führungsrollen (31 bis 42) in parallelen Reihen angeordnet sind, wobei die Rollenachsen einer Reihe zu den Rollenachsen einer anderen Reihe recht winklig verlaufen, wobei die Rollen (31 bis 36)
    der einen Reihe dazu bestimmt sind, an der Basisfläche (43) des Schienenfusses und die Rollen (37 bis 42) der anderen Reihe dazu bestimmt sind, an der der Führungsfläche (26) gegenüberliegende Seite (44) des Schienenkopfes zu laufen. 2. Maschine nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Reihe erster (201, 231) und eine Reihe zweiter Führungsrollen (381, 411), die dazu bestimmt sind, je an einer Seite des Schienenfusses anzuliegen. 3. Maschine nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der ersten Rollen (13 bis 24, 201, 231) justierbar am Maschinenge stell (1) befestigt sind. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens ein Paar (z.B. 14, 15) achsparal leler, erster Führungsrollen gemeinsam justierbar sind, indem die Rollen des Paares je an einem Arm eines dreiarmigen Hebels (29) gelagert sind, der am Maschi nengestell (1) schwenkbar befestigt ist, und an dessen dritten Arm Einstellmittel (30) angreifen. 5. Maschine nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Paar (z.B. 32, 33) achsenparalleler, zweiter Führungsrollen eine Druckausü- bungsvorrichtung (49) gemeinsam haben, deren Aktions kraft auf eine (32) und deren Reaktioiskraft auf die an dere Rolle (33) des Paares wirkt.
CH1705868A 1968-11-15 1968-11-15 Schienenschweissmaschine CH489316A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1705868A CH489316A (de) 1968-11-15 1968-11-15 Schienenschweissmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1705868A CH489316A (de) 1968-11-15 1968-11-15 Schienenschweissmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH489316A true CH489316A (de) 1970-04-30

Family

ID=4422426

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1705868A CH489316A (de) 1968-11-15 1968-11-15 Schienenschweissmaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH489316A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3615706C2 (de)
DE1404519B1 (de) Einrichtung zum stumpfen Miteinanderverbinden aufeinanderfolgender Abschnitte eines Gewebestreifens
DE4323820C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Abstandhalterrahmen für Isolierglasscheiben aus Hohlprofilleisten
DE3931747C2 (de) Maschine zur zerspanenden Bearbeitung eines Radsatzes
DE20104582U1 (de) Dreiwalzen-Biegewerkzeug
EP3201395A1 (de) Schweissaggregat
DE2935790C2 (de) Bandsägemaschine
DE19508864C1 (de) Maschine zum Ummanteln von länglichen Werkstücken
CH489316A (de) Schienenschweissmaschine
DE2738238C2 (de)
EP0173854B1 (de) Einrichtung zum Stumpfschweissen von hohlzylindrischen und längsgeschlitzten Rohlingen zu Felgenrohstücken
DE3316161C2 (de) Ausziehvorrichtung für die aus einer Strangpresse austretenden Profile
EP0401636B1 (de) Vorrichtung zum Einführen eines eine Druckwalze tragenden Einschubwagens in eine Druckmaschine
DE1015161B (de) Widerstands-Schweissmaschine zum Abbrenn-Schweissen von Schienen
DE1911381B2 (de) Vorrichtung zum Verschweißen von Blechen, insbesondere Bändern
DE1108048B (de) Einrichtung zum Durchsetzen eines Metall-profils
DE1904481A1 (de) Rohlaufstreifenzufuehrvorrichtung
WO2020141005A1 (de) Verfahren zum wechsel des kaliberbereichs einer kettenglieder umfassenden ziehkette einer raupenzugziehmaschine sowie raupenzugziehmaschine
DE3219279C2 (de)
DE3148895A1 (de) Verfahren zum pressstumpf- oder abbrennstumpfschweissen von kreisfoermigen werkstuecken und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DD220518A1 (de) Richtpresse zum abschnittsweisen richten von langen profilstaehlen
DE1577059C3 (de) Elektrische Kettenschweißmaschine für C-förmig vorgebogene Kettenglieder
DE2543552C3 (de) Kettenschweißmaschine
CH318912A (de) Elektrische Abbrenn-Schweissmaschine zum Schweissen von Schienen
DE374990C (de) Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Widerstandsschweissen von insbesondere gekruemmten Naehten

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased