CH490353A - Verfahren zur Herstellung von substituierten Essigsäure-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten Essigsäure-Derivaten

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CH490353A
CH490353A CH907368A CH907368A CH490353A CH 490353 A CH490353 A CH 490353A CH 907368 A CH907368 A CH 907368A CH 907368 A CH907368 A CH 907368A CH 490353 A CH490353 A CH 490353A
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CH
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lower alkyl
hydrogen
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halogen
trihalomethyl
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CH907368A
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English (en)
Inventor
Maynard Schultz Everett
Maurice Sprague James
Original Assignee
Merck & Co Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/16Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms acylated on ring nitrogen atoms
    • C07D295/18Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms acylated on ring nitrogen atoms by radicals derived from carboxylic acids, or sulfur or nitrogen analogues thereof
    • C07D295/182Radicals derived from carboxylic acids
    • C07D295/185Radicals derived from carboxylic acids from aliphatic carboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C327/00Thiocarboxylic acids

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Description


      Verfahren    zur Herstellung von substituierten     Essigsäure-Derivaten       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Verbindungen der Formel:  
EMI0001.0003     
    worin R     Niederalkanoyl,    R' Wasserstoff,  
EMI0001.0005     
         Niederalkyl    oder     Niederalkyl    substituiert mit einer     Ami-          no-,    Halogen-,     Trihalogenmethyl-,        Carboxyl-,        Alkylthio-,          Phenylthio-,        Pyrrolidino-,        Piperidino-,

          Morpholino-    oder  
EMI0001.0017     
    Gruppe, worin     X3    Wasserstoff, Halogen,     Niederalkyl     oder     Niederalkoxy,    m eine ganze Zahl von 1-5 ist, be  deutet, R= Wasserstoff, Halogen,     Trihalogenmethyl,        Hy-          droxy,    eine     Cycloalkyl-,        Alkylcycloalkyl-,     
EMI0001.0026     
         Niederalkyl-,        Niederalkoxy-    oder     Niederalkylthio-Grup-          pe,

      wobei die     Niederalkylgruppen    durch eine     Amino-,          Trihalogenmethyl-,        Carboxyl-,        Alkylthio-    oder  
EMI0001.0036     
    Gruppe substituiert sein können, bedeutet;

   R3,     R',        RS     und     Re    Wasserstoff, Halogen,     Trihalogenmethyl,    Nieder  alkyl,     Niederalkoxy,        Carboxyalkoxy,        Hydroxy,        Nitro     oder     Acylamino    darstellen bzw. zwei benachbarte R3  bis RB-Reste zusammen mit den     Ringkohlenstoffatomen,     an welche sie gebunden sind, einen 5- bis 6gliedrigen,       carbocyclischen,        annellierten    Ring bilden;

   A Sauerstoff  oder Schwefel ist und X     Hydroxy,        -0M,    worin M ein       Alkalimetall,    das Äquivalent eines     Erdalkalimetalls    oder  ein     Ammoniumion    ist,     Alkoxv.     
EMI0001.0055     
      worin R" und     RI    Wasserstoff,     Niederalkyle    oder  
EMI0002.0003     
    Gruppen sind bzw.

   die     R--    und     R\-Radiale    zusammen  mit dem Stickstoffatom eine     Pyrrolidino-,        Piperidino-          oder        Morpholino-Gruppe    bilden, oder eine  
EMI0002.0010     
    Gruppe, worin die     R"-Radikale    Wasserstoff oder     Nieder-          alkvl    sind.  



  'Dieses Verfahren ist dadurch     gekennzeichet,    dass man  eine Verbindung der Strukturformel:  
EMI0002.0015     
    mit einer     Thiacarbonsäure        RSH    zur Reaktion bringt.  



  In den oben angeführten Definitionen und den An  sprüchen umfasst die Bezeichnung Halogen Chlor, Brom,  Jod, Fluor;     Trilialogenmethyl    kann     Trichlormethyl,        Tri-          fluormethyl    und ähnliche sein.

   Die oben genannten,     er-          findunosgemäss        erzeueten        Verbindun-en    besitzen     diureti-          sche,        natriuretische    und     chloruretische    Eigenschaften und  sind deshalb bei der Behandlung von vielen Leiden, die  von einer übermässigen     Retention    von Elektrolyten, wie       z.B.    bei Ödem und ähnlichen, herrühren, nützlich.  



  Gemäss dem     erfindungsgemässen    Verfahren wird die       Thiocarbonsäure        RSH    mit dem     (u-Alkylidenacyl)pheno-          xy-    oder     -phenylmercapto-Derivat    einer     Carbonsäure    um  gesetzt. Die Reaktion geht     vorteilhafterweise    unter leich  ter Wärmezuführung vor sich, welche nur so gross zu  sein braucht, um die Reaktionsteilnehmer zum Schmel  zen zu bringen. Nach Abkühlung wird das Produkt im  allgemeinen in Form eines Feststoffes erhalten.

   Im Falle  die     Thiocarbonsäure        RSH    flüchtig ist, wird ein     Über-          schuss    desselben verwendet, um sicher zu sein, dass zur  Reaktion     senügend        Thiocarbonsäure    vorhanden ist, um  eine     vorteilhaft;.    Ausbeute des Produktes zu erzielen. Ein       Erwärmen    des Reaktionsgemisches ist nicht notwendig,  falls die     Thiocarbonsäure    und die     x-Alkylidenacyl-Ver-          bindung    direkt miteinander reagieren.

   Im allgemeinen  kann die Reaktion entweder mit oder ohne einem     I.ö-          sungg@mittel    und entweder mit oder ohne     Zuführung    von  Wärme bewerkstelligt werden.  



       117l    Falle jedes Reaktionsmittel in einer     Natriumbi-          carbonatlösung    löslich ist, kann in einer andern Alter  native jedes Reaktionsmittel in einer separaten wässeri  gen     Natriumbicarbonatlösung        gelöst    werden, die Lösun  gen können dann vereinigt und stehengelassen werden,       vorteilhafterweise    bei Zimmertemperatur. solange     b:s    die  Reaktion im wesentlichen beendet ist.  



  Falls die     Thiocarbonsäure        RSH    in einer     Natriumbi-          carbonatlösung    nicht löslich ist, wird es zu der Natrium-         bicarbonatlösung    der     x-Alkylidenacyl-Verbindung    zu  gegeben und das Reaktionsgemisch wird gerührt     oder    ge  schüttelt, solange bis sich das lösliche     Produkt    bildet und  sämtliche oder im wesentlichen sämtliche unlösliche       Thiocarbonsäure    verschwindet.  



  Falls das Reaktionsprodukt eine basische Gruppe,  wie eine     Aminogruppe,    enthält, kann es so isoliert wer  den, dass man das Reaktionsgemisch ansäuert, bis zur  Trockne abdampft und das Produkt aus den sich gebil  deten anorganischen Salzen, durch Extraktion mit einem  organischen Lösungsmittel, separiert. Falls das Produkt  nur saure     Gruppen    aufweist, wird es nach Ansäuern des  Reaktionsgemisches separiert.  



  Die als Ausgangsmaterialien     verwendeten        Thiocar-          bonsäure-Verbindungen    sind bekannt und können ent  weder im Handel erhalten oder sie können mit Hilfe  der in der Literatur beschriebenen     Herstellungsverfah-          ren    erzeugt werden.

      <I>Beispiel</I>         2,3-Dichloro-4-[2-(acetylthiontetftyl)hut        yryd   <I>] essigsaure</I>  2,68 g,     d.s.    0,01 Mole der     2,3-Dichloro-4-(2-methylen-          butyryl)-phenoxyessigsäure    werden zu 0,6     -,        d.s.   <B>0,01</B>  Mole     Thioessigsäure    zugegeben. Das Gemisch wird dann  auf 80-90 C unter Rückfluss erhitzt.

   Im Hinblick auf die       Flüchtiekeit    der     Thiocarbonsäure    werden weitere Men  gen desselben zugegeben, um entsprechende     Thiocarbon-          säure    in der Reaktionsmasse zu sichern. Nach Bildung  eines klaren     Reaktionsgemisches    wird das Gemisch wäh  rend weiteren 5 Minuten erhitzt, der     Thiocarbonsäure-          Überschuss    dann abgedampft und der Rückstand ab  kühlen gelassen, wobei dasselbe erstarrt.

   Nach Kristalli  sieren des Feststoffes aus einem 1 :     2-Gemisch    von Ben  zol und     Hexan    erhält man 3 g,     d.s.    66,     2,3-Dihloro-4-          -[2-(acetylthiomethyl)butyryl]phenoxyessigsäure    mit F ist  = 98-102 C.  
EMI0002.0097     
  
    Analyse <SEP> für <SEP> C"5H";C1-O,,S:
<tb>  Berechnet: <SEP> C <SEP> 47,50 <SEP> H <SEP> 4,25 <SEP> <B>Cl</B> <SEP> 18,70
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 48,03 <SEP> H <SEP> 4,19 <SEP> Cl <SEP> <B><I>18,50</I></B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel EMI0002.0098 worin R Niederalkanoyl, R' Wasserstoff, EMI0002.0101 Niederalkyl oder Niederalkyl substituiert mit einer Ami- no-, Halogen-, Trihalogenmethyl-, Carboxyl-, Alkylthio-, Phenylthio-, Pyrrolidino-, Piperidino-, Morpholino- oder EMI0003.0013 Gruppe,
    worin X3 Wasserstoff, Halogen, Niederalkyl oder Niederalkoxy, m eine ganze Zahl von 1-5 ist, bedeutet, R- Wasserstoff, Halogen, Trihalogenmethyl, Hydroxy, eine Cycloalkyl-, Alkylcycloalkyl-, EMI0003.0022 Niederalkyl-, Niederalkoxy- oder Niederalkylthio-Grup- pe, wobei die Niederalkylgruppen durch eine Amino-, Trihalogenmethyl-,
    Carboxyl-, Alkylthio- oder EMI0003.0032 Gruppe substituiert sein können, bedeutet; R3, R3, R5 und RS Wasserstoff, Halogen, Trihalogenmethyl, Niederalkyl, Niederalkoxy, Carboxyalkoxy, Hydroxy, Nitro oder Acyl- amino darstellen bzw.
    zwei benachbarte R3- bis RB-Reste zusammen mit den Ringkohlenstoffatomen an welche sie @_ebunden sind, einen 5- bis 6gliedrigen carbocyclischen annellierten Ring bilden;
    A Sauerstoff oder Schwefel ist und X Hydroxy, -0M, worin M ein Alkalimetall, das Äquivalent eines Erdalkalimetalls oder ein Ammonium ion ist, Alkoxv, EMI0003.0054 worin R7 und RS Wasserstoff, Niederalkvle oder EMI0003.0058 Gruppen sind bzw.
    die R7- und RS-Radikale zusammen mit dem Stickstoffatom eine Pyrrolidino-, Piperidino- oder Morpholino-Gruppe bilden, oder eine EMI0003.0065 Gruppe, worin die R -Radikale Wasserstoff oder Nieder alkyl sind, bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Strukturformel: EMI0003.0067 mit einer Thiocarbonsäure RSH zur Reaktion bringt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch zur Herstellung von (2,3-Dichloro-4-(2-(Acetyl-thiomethyl)butyryl)phen- oxy]essigsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man (2,3- -Dichloro-4-(2 -Metllylenbutyryl)phenoxy)essigsäure mit Thioessi,zsäure behandelt.
    Anmerkung des Eidg. Amtes <I>für geistiges</I> Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH907368A 1962-11-19 1963-11-19 Verfahren zur Herstellung von substituierten Essigsäure-Derivaten CH490353A (de)

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