CH492408A - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Nahrungsmittel-Chips - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Nahrungsmittel-Chips

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CH492408A
CH492408A CH1020768A CH1020768A CH492408A CH 492408 A CH492408 A CH 492408A CH 1020768 A CH1020768 A CH 1020768A CH 1020768 A CH1020768 A CH 1020768A CH 492408 A CH492408 A CH 492408A
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dough
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cutting
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CH1020768A
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Leon Liepa Alexander
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Procter & Gamble
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L19/00Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof
    • A23L19/10Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops
    • A23L19/12Products from fruits or vegetables; Preparation or treatment thereof of tuberous or like starch containing root crops of potatoes
    • A23L19/18Roasted or fried products, e.g. snacks or chips
    • A23L19/19Roasted or fried products, e.g. snacks or chips from powdered or mashed potato products

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Nahrungsmittel-Chips    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor  richtung zum     Herstellen    von Nahrungsmittel-Chips mit  einheitlicher Form, wobei man vorgeformte     Teigstücke     in heissem Fett backt. Man kann damit knusprige,  schnitzet- oder scheibenförmige Knabberartikel, z. B.  Kartoffel-Chips, herstellen.  



  Beim üblichen Verfahren zum Backen von     Kartof-          fel-Chips    werden rohe Kartoffeln zu Scheiben geschnit  ten, die Scheiben in einen Behälter gegeben, der heisses  Fett enthält, und eine bestimmte Zeit, während der die  Scheiben zum knusprigen Zustand geröstet werden, im  Fett gehalten und die gerösteten Chips aus dem Fett  genommen. Die so hergestellten Chips haben eine re  gellose Oberflächenkrümmung, die durch den Durch  messer und die Dicke der Kartoffelscheiben beeinflusst  wird und sowohl von der Zeit, während der die Scheiben  sich im heissen Fett befinden, als auch von der Tempera  tur des Fetts abhängt.

   Die zufälligen Formen, die     d'ie     Chips annehmen, erfordern eine Verpackungsanordnung  mit einem niedrigen Raumgewicht des Produkts auf  Grund des grossen Luftraumes in der Verpackung und  erhöhen die erforderliche Menge des Verpackungsma  terials und damit die Kosten der Verpackung. Ausser  dem werden die Scheiben nicht zwangsweise durch das  Fett bewegt, so dass sich Unterschiede in der Farbe und  im Gefüge bei den erhaltenen Chips durch die unter  schiedliche Zeit, während der sie mit dem heissen Fett  in Berührung sind, ergeben.

   Sowohl die endgültige Form  der Chips als auch die Röstzeit für jeden Chip sind in  den üblichen Vorrichtungen zur Herstellung von Chips  schwierig zu regeln,     3o    dass es nicht möglich ist, Chips  herzustellen, die eine verhältnismässig gleichmässige  Farbe, ein verhältnismässig gleichmässiges Gefüge und  eine gleichmässige Form haben.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man  a) dünne, im wesentlichen gleiche     Teigstücke    her  stellt,    b) die     Teigstücke    auf die Oberfläche einer von  zwei gleich geformten, zusammenwirkenden, mit     Aus-          nehmungen    versehenen Formhälften ablegt,  c) die zusammenwirkenden Formhälften um die       Teigstücke    schliesst, um diese zu formen,  d) die     cingeschlos:zenen        Teigstücke    durch einen Be  hälter mit heissem Backfett führt, bis die     Teigstücke     knusprig sind und  e) die gebackenen Stücke aus den Formen freigibt.

    Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit  den Abbildungen beispielsweise beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt schematisch als Seitenansicht und teil  weise im Querschnitt eine     Chipverarbeitungsvorrichtung.          Fig.    2 zeigt als Seitenansicht im Schnitt das Chip  sehneidewerk der Vorrichtung.  



       Fig.    3 zeigt das     Chipschneidewerk    von unten.  



       Fig.    4 zeigt perspektivisch die Formhälften zur For  mung des Produkts, wobei die Formhälften sich in der  offenen Stellung befinden, in die sie gebracht werden,  um sowohl das Produkt aufzunehmen als auch auszu  stossen.  



       Fig.    5 zeigt perspektivisch die Formen mit den  Formhälften in     Schliessstellunc.     



       Fig.    6 zeigt einen Schnitt durch den Salzstreuer der  Vorrichtung.  



       Fig.    7     zeigt    als     Seitenan"icht    die     Chipverarbeitungs-          vorrichtung    gemäss der Erfindung und     veranschaulicht     ihre verschiedenen Teile in ihrer Beziehung während des  Betriebes.  



       Fig.    8 ist eine Teilansicht der Fördervorrichtung und  des Antriebsmechanismus des Schneidwerks von der  gleichen Seite wie in     Fig.    7.  



       Fig.    9 ist eine Teilansicht der Fördervorrichtung  und des Antriebsmechanismus des     Schneidewerks,    gese  hen von der Seite der Maschine, die der in     Fig.    8 dar  gestellten Seite entgegengesetzt ist.  



       Fig.    10 ist eine Teilansicht längs der     Linie    10-10  von     Fig.    8 und zeigt als Stirnansicht die     Fördervorrich-          tung    und den Antriebsmechanismus des     Schneidewerks.              Fig.   <B>11</B> ist eine Teilansicht in Draufsicht längs der  Linie 11-<B>11</B> von     Fig.    8 und zeigt die Fördervorrichtung  und den Antriebsmechanismus des     Schneidewerks    von  oben.  



       Fig.    1 zeigt schematisch eine Vorrichtung 10 zur  Herstellung und Formung von Chips, der ein Fladen 12  aus essbarem Teig durch das endlose Förderband 11 zu  geführt wird.  



  Das Förderband 11 ist vorzugsweise geschlossen,  um das     Teigband    vollständig zu tragen, und hat eine im  wesentlichen flache Oberfläche, um das dünne     Teigband     im flachen Zustand zu halten, während er der Chip  schneide- und Formvorrichtung zugeführt wird.  



  Das Band 11 bewegt sich taktweise in der durch  die Pfeile in     Fig.    1 angedeuteten Richtung und nimmt  einen     Teigfladen    auf, der geformt wird, indem der     an-          eemischte    Teig durch zwei (nicht dargestellte) Walzen  geführt wird, die oberhalb des Bandes 11 angeordnet  sind. Das Band<B>11</B> wird von der Rolle 13 getragen und  läuft um diese Rolle zu den Walzen zurück, die den       Teiefladen    bilden.

   Der     Teigfladen    12 wird von dem  Band 1 1 getragen und läuft von der Rolle 13 nach unten  zur Rolle 14, die unter der Rolle 13 angeordnet ist,  und dann seitlich von der Rolle 14 in eine Stellung un  mittelbar oberhalb des     Schneidewerks,    das allgemein bei  15 angedeutet ist.  



  Die     Schneidvorrichtung    ist in Einzelheiten in     Fig.    2  und 3 dargestellt. Ein Obermesser 16 ist so geformt und  ausgebildet, dass es im Zusammenwirken mit einem Un  termesser 17 ein     Teigstück    aus dem     Teigfladen    12  schneidet. Das Obermesser 16 kann zum Teil 17 der       Schneidvorrichtun@,    taktweise so hin und her bewegt  werden, dass     Teigstücke    aus dem     Teigfladen    geschnitten  werden, während dieser in eine Stellung zwischen dem  Obermesser und dem Unterteil der     Schneidvorrichtung     gebracht wird.

   Das Obermesser 16 besteht aus einer  Befestigungsplatte 51, einem zentralen     Luftverteilungs-          rohr    52 und seitlichen     Luftverteilungsrohren    55. Die  Luftleitungen können verwendet werden, um entweder  Unterdruck oder Druck auf die Unterseiten des Ober  messers 16 mit Hilfe der Luftkanäle 56 zur Einwirkung  zu bringen, die im wesentlichen gleichmässig in radialer  Richtung verteilt sind und mit seitlichen     Luftverteilungs-          rohren    55 in Verbindung stehen, die in Öffnungen 57  auf der Unterseite des Obermessers 16 münden.

   Wenn  der Teig zwischen das Obermesser 16, das sich in der  oberen Stellung des Zyklus der Hin- und     Herbewegung     befindet, und das Untermesser 17     geführt    wird, kann  ein Vakuum an das     "entrale        Luftverteilungsrohr    52 ge  legt werden. Wenn das Obermesser 16 sich nach unten  bewegt, schneidet es einzelne     Teigstücke    aus dem grossen       Teigband    aus. Durch den Unterdruck, der an der Ober  fläche des Obermessers an den Öffnungen 57 erzeugt  wird, bleiben die einzelnen geschnittenen Stücke daran  haften.

   Die geschnittenen     Teigstücke    werden von der  Messeroberfläche durch Aufheben des Vakuums in den  Verteilerrohren 52 und 55 unter Erzeugung eines     Drucks     in diesen Rohren freigegeben, wodurch Luftstrahlen aus  den Öffnungen 57     austreten    und die     Teigstücke    nach  unten drücken und sie zu einem bestimmten Zeitpunkt,  auf den später eingegangen wird, von der Oberfläche  des Obermessers zwangsweise abwerfen. Der Unterdruck  und der Druck können nach einem bestimmten Zeit  zyklus, der von der Häufigkeit der Tätigkeit des Ober  messers 16 abhängt, abwechseln.

   Sie dienen zur zwangs-    weisen Kontrolle über die     Teigstücke,    um sicherzustel  len, dass sie am Obermesser 16 haften bleiben und zum  richtigen Zeitpunkt davon freigegeben werden. Das Fest  halten der ausgeschnittenen     Teigstücke    durch Vakuum  ist eine     Fakultativmassnahme.    Die Beschaffenheit des  Teigs kann derart sein, dass er von sich aus ohne Mit  hilfe des Vakuums am Obermesser 16 haftet. Wie in       Fig.    2 und 3 dargestellt, sind Messer von elliptischer  Form vorgesehen, jedoch können auch anders geformte       Schneidvorrichtungen        @.,erwendet    und dementsprechend  anders geformte     Teigstücke    gebildet werden.  



  Der Mechanismus, durch den die     Schneidvorrichtung     16 hin und her bewegt wird, ist in     Fie.    1 und<B>11</B> dar  gestellt. Sie besteht aus einer Welle<B>101</B> mit einem Ex  zenter 54, der einen Kurbelarm 5 3 antreibt, der mit  Hilfe eines Stiftes mit dem Obermesser 16 beweglich  verbunden ist. Im Betrieb dreht sich die Welle<B>101</B> takt  weise in einer Weise und mit Hilfe von Mechanismen,  die später     ausführlicher    beschrieben werden. Auf Grund  der Versetzung des Exzenters 54 wird das Obermesser  taktweise durch den Kurbelarm 53 hin und her bewegt.  



  Nachdem die     Teigstücke    aus dem     Teigfladen    12 aus  geschnitten worden sind, läuft der verbleibende Teil des  Fladens um die Rolle 18 nach oben und wird dem end  losen     Rückführband    22 zugeführt, das mit dem Förder  band 11 synchronisiert ist.

   Nach dem Ausschneiden be  finden sich im durchlöcherten     Teigfladen    20 eine Anzahl  von mit Abstand zueinander angeordneten Löchern 21,  deren Seitenabstand von der Zahl und dem Abstand der  einzelnen     Schneidvorrichtungen    abhängt, und deren Ab  stand in Längsrichtung von der Laufgeschwindigkeit des       Teigfladens    und von der     Häufigkeit    abhängt, mit der die       Schneidvorrichtung    15 in Tätigkeit tritt.

   Das Band 22  liegt über der     Schneidvorrichtung    15 und läuft um die  Rolle 19, um den durchlöcherten     Teiefladen    20 zu den  (nicht dargestellten) Rollen zu führen, die den Teig     auf-,-          rollen,    wo der Fladen zerkleinert und mit frisch     ge-          mischtem    Teig     zusammengegeben    wird.  



  Beim Betrieb des vorstehend beschriebenen     Teigzu-.     führ- und     Teigschneidsystems    rückt der von den endlo  sen     Bändern    11 und 22 transportierte Tiefladen 12  nur vor, wenn das Obermesser 16 mit Abstand zum  Untermesser 17 stillsteht. Wenn ein     ungeschnittener    Teil  des     Teigfladens    12 sich zwischen den Teilen 16 und 17  des     Schneidmechanismus    befindet, bleibt der     Teigfladen     stehen.

   Die Welle 101, die den Exzenter 54 trägt. wird  auf die später beschriebene Weise in     Drehung    versetzt,  wodurch sie den Teil 16 des     Schneidmechanismus    mit  Hilfe des Kurbelarms 5 3 nach unten führt. Hierdurch  schneidet dieser Teil 16 in Zusammenarbeit mit dem  Untermesser 17 Stücke aus dem stillstehenden     Teiafla-          den    aus.

   Der Teil 16 des     Schneidnicchanismus    wird vom  Untermesser 17 wieder     zurückgezogen,    um einen Ab  stand zwischen diesen Teilen zu bilden, und bleibt dann  in zurückgezogener Stellung stehen, während der Teig  fladen 12 vorrückt, um einen weiteren     uneeschnittenen     Teil des Teigs zwischen die Teile 16 und 17 des       Schneidmechanismus        iu    bringen, worauf der vorstehend  beschriebene Vorgang     wiederhoit    wird.  



  Wie in     Fig.    1, 10 und 1 1 dargestellt, sind unter dem       Schneidmechanismus    15 zwei mit Abstand parallel zu  einander angeordnete Förderketten 29 und 29a vorhan  den, von denen nur eine in     Fig.    1 dargestellt ist. Die  Ketten 29 und 29a tragen eine Reihe von Formen 23,  die in     Fig.    1 dargestellt sind. Die einzelnen Formen sind      ausführlicher in     Fig.    4 und 5 dargestellt. Sie bestehen  aus einer feststehenden Formhälfte 24 und einer beweg  lichen Formhälfte 25, die beide die gleiche Gestalt ha  ben.

   Die Formhälften sind so ausgebildet, dass sie ein       Teigstück,    das     zv:        anLswei.    e vom     Schneidmechanismus     15 durch die aus den Öffnungen 57 austretenden Luft  strahlen ausgestossen wird, aufnehmen, festhalten und  transportieren.

   Die     0b;:rfliiclien    der Formhälften 24 und  25 können     sattelförmig    sein, wie in     Fig.    4 und 5 dar  gestellt, wobei die entsprechenden Teile der feststehen  den Formhälften 24 und der     beweglichen    Formhälften  25 in der gleichen Weise in     j,;    zwei     orthogonalen    Ebenen  gekrümmt sind, oder sie können jede andere gewünschte  Form haben.

   Vorzugsweisse sind die Formhälften     sattel-          förmig,    damit gleichmässige Chips erhalten werden, die  das gleiche Aussehen haben wie die im Handel erhält  lichen Chips, die durch     Rösten    von nicht eingeschlosse  nen rohen Kartoffelscheiben hergestellt werden, und da  mit die Chips kompakt und     enganhegend    verpackt wer  den können.  



  Die     zweitcili_en    Formen 23 sind an einem Querträ  ger 40     befestigt,    der an beiden Enden mit je zwei Stif  ten 41 versehen ist, die in entsprechende Löcher in der  Förderkette 29 und 29a eingesetzt sind, so dass diese den  Querträger 40 und damit die Formen 23 längs eines  vorbestimmten Weges transportieren können. Von der  Oberseite des Querträgers 40 ragen Träger 42 nach  oben, an denen die feststehenden Formhälften 24 be  festigt sind.  



  An jedem Ende der Oberseite des Querträgers 40  ist ein Lager 45 angeordnet, in dem eine Querrille 43  gelagert ist, an der die beweglichen Formhälften 25 mit  Hilfe von Streben 42     b festict    sind. Die Streben 42 und  44 dienen dazu, die feststehenden und beweglichen  Formhälften     itn    Abstand von den Förderketten 29 und  29a zu halten, damit die zwischen ihnen eingeschlosse  nen     Teitgstücke    durch das Röstmedium geführt werden  können, ohne dass auch die Ketten durch dieses     iNiedium     laufen müssen.

   Durch Drehen der Welle 43 werden die       beweglichen    Formhälften 25 entweder in die Schliessstel  lung in praktisch gleichmässigem Abstand neben den  feststehenden Formhälften 24 gebracht, wie in     Fig.    5  dargestellt, oder sie können in einen verhältnismässig  weiten Abstand voneinander gebracht werden, wie in       Fig.    4 dargestellt, damit die     Teigstücke    auf die festste  hende Formhälfte 24 abgelegt oder die gerösteten Chips  davon entfernt werden können.  



  An einem Ende der Welle 43 ist eine Kurvenscheibe  27 befestigt, die sich gegen die in     Fig.    1 dargestellten  feststehenden     Rampenflächen    26 und 28 in einer Weise  legen, die nachstehend näher     erläutert    wird. An der  Welle 43 ist ferner ein     Schaltrad    46 mit zwei An  schlägen 47     befestigt,    die einen Abstand von etwa     110      des Kreisbogens voneinander haben und mit einer feder  belasteten Kugel 48 so zusammenwirken, dass sie die  Welle 43 in einer vorbestimmten Stellung und damit die  Formen entweder in der Schliessstellung oder in der of  fenen     Stelhing    halten.

   In     Fig.    5 ist einer der Anschläge  47     dargestellt.    Dieser Anschlag hält die beweglichen  Formhälften ::5 in der offenen Stellung. Der andere An  schlag ist in     Fiuy.    5 nicht sichtbar, weil er sich bei dieser  Ansicht an der Unterseite des Schaltrades 46 befindet  und mit der federbelasteten Kugel 48 die Formhälften  25 in der Schliessstellung mit den feststehenden Form  hälften 24 hält. Wenn die Formhälften sich in der  Schliessstellung befinden, haben ihre gegenüberliegenden    Oberflächen einen engen und im wesentlichen gleich  mässigen Abstand über ihre gesamten Flächen. Bei Ver  wendung der Vorrichtung gemäss der Erfindung für die  Herstellung von Kartoffel-Chips beträgt dieser Abstand  vorzugsweise etwa 0,76 bis 2 mm.  



  Die Formhälften 24 und 25 sind mit einer Vielzahl  von Bohrungen 49 bzw. 50 versehen. Diese Bohrungen  sind vorzugsweise gleichmässig über die Oberflächen der  Formhälften verteilt und ermöglichen es, dass das er  hitzte Backmittel mit den Oberflächen der     Teigstücke,     die sich zwischen ihnen befinden, in innige Berührung  kommt und hierbei die     Teigstücke    mit gleichmässiger  Farbe und gleichmässigem Gefüge backt. Es wird zwar  bevorzugt, dass die Öffnungen gleichmässig gross und so  verteilt sind, dass im wesentlichen alle Teile der Ober  fläche der     Teigstücke    mit dem heissen Fett in Berührung  kommen, jedoch können auch ungleichmässig grosse     öff-          nungen    verwendet werden.

   Ausserdem sind die Bohrun  gen in     Fig.    4 und 5 nur beim ersten Paar der Formhälf  ten und rund dargestellt, jedoch sind alle Formhälften  mit Bohrungen versehen, die jede gewünschte Form ha  ben können. Der Abstand der Bohrungen ist nur durch  ihren Einfluss auf die     Steifigkeit    der Formoberflächen  begrenzt, die ihre Form behalten müssen, damit Chips  mit der gewünschten einheitlichen Oberflächengestalt er  halten werden.  



  Bezüglich der Grösse sind Bohrungen, die einen  Durchmesser von mehr als etwa 9,5 mm haben, uner  wünscht, weil das im Teig     dispergierte    Wasser während  des Backens unter Bildung von Wasserdampf verdamp  fen kann, wodurch Oberflächenblasen darauf gebildet  werden, die zur Folge haben, dass der Teig sich durch  die Öffnungen ausdehnen und Schwierigkeiten verursa  chen kann, wenn die gerösteten Chips aus den Formen  entfernt werden sollen. Bei einer hier als Beispiel ge  nannten Ausführungsform der Erfindung waren die  Formhälften 24 und 25 aus nichtrostendem Stahlblech  einer Dicke von etwa 0,8 mm hergestellt und mit run  den Bohrungen 49 und 50 von etwa 1,6 mm Durch  messer versehen, wobei die Mittelpunkte der Bohrungen  in einem gleichmässigen Abstand von etwa 4,8 mm ver  setzt angeordnet waren.  



  Die Förderketten 29 und 29a tragen eine Vielzahl  von mit Abstand zueinander angeordneten Gruppen 23  von Formen und sind so     ani@cordnet,    dass die daran be  festigten Gruppen von Formen unmittelbar unterhalb  des     Schneidmechanismus    15 durchlaufen.

   Die Ketten be  wegen sich kontinuierlich, und ihre Geschwindigkeit und  der Abstand der Gruppen 2-3 von Formen sind so ein  gestellt,     dass    die letzteren mit der taktweisen Hin- und       Herbewegung    des     Schneidmechanismus    16 so synchro  nisiert sind, dass eine offene Form sich unter dem       Schneidmechanismus    befindet und die     Teigstücke    auf  nimmt, die durch Luftstrahlen, die durch die Öffnungen  57 austreten, periodisch vom     Schneidmechanismus    15  ausgestossen werden. Die Ketten laufen um ein antrei  bendes Kettenrad 30 und     Führungskettenräder    31, 32,  33 und 34.

   In der Abbildung sind vier einzelne Formen  dargestellt, die mit Querabstand zueinander angeordnet  sind und sich vom Querträger 40 aus erstrecken, jedoch  könnte in     Abhängigkeit    von dem seitlichen Abstand der  Förderketten 29 und 29a eine beliebige Zahl von For  men in dieser Weise angeordnet werden. Vorzugsweise  entspricht jedoch die Zahl der Formen, die eine einzelne  Gruppe 23 von Formen bilden, der Anzahl der einzel  nen     Schneidmesser    im     Schneidmechanismus    15.      Nach dem Ausstoss aus dem     Schneidmechanismus     15 fällt das     Teigstück    durch die Schwerkraft auf die  feststehende Formhälfte 24.

   Die     Bewegung    der Form  gruppe 23 ist zeitlich so geschaltet, dass ihr Durchgang  unter der     Schneidvorrichtung    bewirkt, dass die Teig  stücke auf die Mitte der feststehenden Formhälften 24  gelegt werden. Die Formhälften werden dann durch die  Förderketten 29 und 29a an der Rampenfläche 26       (Fig.    1) vorbeigeführt, die mit der Kurvenscheibe 27  so zusammenwirkt, dass die Welle 43 gedreht und hier  durch die bewegliche Formhälfte 25 in die Schliessstel  lung zur feststehenden Formhälfte 24 geführt und das  ausgeschnittene     Teigstück    zwischen den Formhälften  festgehalten wird.

   Ein Anschlag 47 auf dem Schaltrad  46 arbeitet mit einer federbelasteten Kugel 48 so zu  sammen, dass die bewegliche Formhälfte in der Schliess  stellung gehalten wird.  



  Die     Förderketten    29 und 29a transportieren dann  die Gruppen 23 von Formen um die     Führungskettenrä-          der    31 und 32 in einen Behälter 35, der ein geeignetes  erhitztes     Backfett    36 enthält. Die     Führungskettenräder     32 und 33 sind im Verhältnis zu der     Länae    der Streben  42 und 44 so angeordnet, dass nur die Formhälften 24  und 25 durch das Backfett geführt werden und hier  durch eine     Verunreinigung    des letzteren durch Schmier  mittel, Schmutz und ähnliche Fremdstoffe, die an den  Förderketten 29 und 29a haften können, verhindert  wird.

   Die Zeit, während der die     Teigstücke    im Backfett  eingetaucht sind,     hängt    sowohl von der linearen     Ge-          schwindiekeit    der Förderketten 29 und 29a als auch  vom Abstand zwischen den     Führungskettenrädern    32  und 33 ab.  



  Durch das Backen werden die     Teigstücke    zu     knuspri-          Qen    Chips, die durch die Formgruppen 23 aus dem  Backmittel zum     Austragband    37 für fertige Chips trans  portiert und darauf abgelegt werden. Dieses Band läuft  kontinuierlich um die Führungsrolle 38 in der in     Fig.    1  angedeuteten Richtung und transportiert die fertigen  Chips zu einer Verpackungsstation. Die Chips werden  aus den Formen 23 freigegeben, indem die bewegliche  Formhälfte 25 von der feststehenden Formhälfte 24       hinweggeschwenkt    wird.

   Diese Schwenkbewegung wird  hervorgerufen, indem die Formgruppen 23 an der Ab  lauframpe 28 vorbeigeführt werden, die mit der Kurven  scheibe 27 so zusammenwirkt, dass die Scheibe gedreht  wird und hierdurch die Welle 43 dreht, an der die be  weglichen Formhälften 25 befestigt sind. Nachdem die  bewegliche Formhälfte 25 sich von der feststehenden  Formhälfte 24 getrennt hat, fallen die Chips durch die  Schwerkraft aus den Formen 23 auf das     Austragband     37, das die Chips aus der Vorrichtung 10, in der sie  geformt und gebildet wurden, unter den Salzstreuer 39  führt, der ihre     Oberfliichen    gleichmässig mit Salz be  streut. Es ist auch möglich, die Chips     zwangsweise    mit  Hilfe eines Luftstrahls aus der feststehenden Formhälfte  24 zu entfernen.  



  Der Salzsteuer ist in Einzelheiten als Querschnitts  ansieht in     Fi,(?.    6 dargestellt. Er besteht aus einem Salz  behälter 58,     @in    dem sich eine Salzmenge 59 befindet.  Das Rad 60 ist mit der Welle 61 verkeilt und unter  dem Behälter 58 angeordnet. Das Rad ist mit einer  Vielzahl     abwechselnder    Zähne 62 und Zwischenräume  63 besetzt. Die letzteren bilden die salzaufnehmenden  Taschen um den Umfang des Rades 60. Wenn das Rad  60     sedreht    wird, tragen sie das Salz vom Behälter 58  zu einem Auslauftrichter 65, der unter dem Rad 60 an  geordnet ist. An den Umfang des Rades 60 ist tangen-         lial    eine Luftleitung 64 angesetzt, durch die Luft auf  den Umfang des Rades 60 gerichtet ist.

   Die Luft bläst  das Salz aus den Zwischenräumen 63 und wirbelt es in  den Auslauftrichter 65, so dass es gleichmässig darin  verteilt ist und hierdurch gleichmässig auf die Chips  verteilt wird, die unter dem Trichter vorbeigeführt wer  den. Die vom Salzstreuer 39 abgegebene Salzmenge  hängt von der Drehgeschwindigkeit des Rades 60 und  dem Volumen der Zwischenräume 63 ab.  



  Der Gesamtaufbau der Vorrichtung und die Bezie  hung der verschiedenen mechanischen Antriebsteile sind  in     Fig.    7 bis<B>11</B> dargestellt.     Fig.    7 zeigt den Gesamtauf  bau und die Anordnung der schematisch in     Fig.    1 dar  gestellten Vorrichtung. Die Vorrichtung wird vom Rah  men 66 getragen, der die Kanten eines rechteckigen     Par-          allelpipedons    begrenzt und von den Stützen 67 und 68       (yetragen    wird.  



  Wie am besten in     File.    8     dargestellt,    dient zum  Antrieb ein Elektromotor 69, der auf dem Fundament  66 montiert ist. Die Antriebskraft     urcift    an der Welle  70 an, die in der Platte 71 gelagert ist, die ihrerseits  mit den Bolzen 72 am Rahmen 66     befestigt    ist. Die  Welle 70 trägt die Kettenräder 73     Lind    74, die die Kraft  auf das Antriebssystem des Schneid- und Zuführungs  mechanismus bzw. auf das Antriebssystem des     Förder-          mechanismus    über die Ketten 89 bzw. 75 übertragen.  



  Die in     Fig.    10 und 11 dargestellten Förderketten  29 und 29a werden durch die Kettenräder 30 und 30a  angetrieben, die beide an der Welle 78 befestigt sind.  Wie     FiQ.    7 und 8 zeigen, treibt die Kette 75, die um das  an der Welle 70 befestigte Kettenrad 74 und um das       Führungskettenrad    76 läuft, das an der Welle 78 be  festigte Kettenrad 77. Die Welle 78 ist im Rahmen 79  gelagert, der durch die Verlängerung der Stütze 67 und  durch Streben 80 und 81 am Rahmen 66 befestigt ist.  Der Rahmen 79 trägt ausserdem die Wellen 82, 83, 84  und 85     (Fig.    1 und 7), an denen die Kettenräder 31, 32,  33 bzw. 34 befestigt sind. Diese Kettenräder legen den  Weg der Förderketten 29 und 29a fest.  



  Vom Rahmen 66 erstrecken sich die Stützen 86 und  87 nach oben, an denen der Rahmen 88 befestigt ist       (Fig.    7 und 8). Ebenso tragen die Stützen 86a und 87a  an der -genüberliegenden Seite der Vorrichtung den  Rahmen 88a, wie deutlicher in     Fig.    9 dargestellt.  



  Der Schneid- und Fördermechanismus wird durch  die Kette 89     (Fig.    7 und 8) angetrieben, die um das an  der Welle 70 befestigte Kettenrad 73 läuft. Die Kette  89 läuft um das an der Welle 91 befestigte Kettenrad  90, das von dieser Kette angetrieben wird. Die Welle 91  ist an jedem Ende im Rahmen 88 und 89a gelagert       (Fig.    8 und 9). Wie     Fig.    9 zeigt, ist an der Welle 91 an  dem Ende, das dem Ende mit dem Kettenrad 90     cegen-          überliegt,    ein Zahnrad 92 befestigt. Das Zahnrad 92 ist  mit dem Zahnrad 93 in Eingriff, das die Welle 94 treibt.

    Wie in     Fig.    7 und 8 dargestellt, trägt das dem Zahnrad  93 gegenüberliegende Ende der Welle 94 ein     Sektorzahn-          rad    95, das periodisch in die Zahnräder 96 und 106  eingreift und diese Zahnräder treibt. Das     Sektorzahn-          rad    95 überträgt Kraft auf den     Schneidmechanismus     15, indem es periodisch das Zahnrad 96 antreibt, das  an der Welle 97 befestigt ist, an der das Kettenrad 98  befestigt ist, und die das Kettenrad 100 über die Kette  99 antreibt.

   Das Kettenrad 100 ist seinerseits an der  Welle<B>101</B> befestigt, an der der Exzenter 54 befestigt  ist     (Fig.    1 und 10), der den Teil 16 des     Schneidmecha-          nismus    betätigt.      Wie in     Fig.    9 dargestellt, ist an dem Ende der Welle  101, das dem Kettenrad 100 gegenüberliegt, eine     Nok-          kenscheibe    102 befestigt, die sich mit der Welle dreht  und in ständiger Berührung mit einem Stössel am Schal  ter 103 ist.

   Der Schalter 103 ist ein Mikroschalter, der  ein elektrisch betätigtes Ventil so steuert, dass dieses für  einen Augenblick geöffnet wird und Luft durch die Luft  verteilungsleitungen 52 und 55 strömen lässt, die in       Fig.    2 dargestellt sind. Diese Anordnung ermöglicht  einen gesteuerten Austritt von Luft, die die ausgeschnit  tenen Teig     stücke    an den Oberflächen des Obermessers  16 ausstösst.  



  Wie in     Fig.    7, 8 und 10 dargestellt, treibt das Sektor  zahnrad 95 ausserdem periodisch das Zahnrad 106, das  an der Welle<B>105</B> befestigt ist, die das Kettenrad 104  trägt und antreibt. Eine Kette 107 läuft um die Ketten  räder 104 und<B>108</B> und treibt das an der Welle 109  befestigte Kettenrad 108. An der Welle 109 ist ausser  dem ein Zahnrad<B>110</B> befestigt, das in das Zahnrad 111  eingreift und dieses antreibt, wodurch die Welle 112  und hierdurch das an dieser Welle befestigte Kettenrad  113 gedreht wird. Wie in     Fig.    7, 8, 10 und 11 dar  gestellt, wird die Kette 114 durch das Kettenrad 113  angetrieben. Diese Kette treibt das Kettenrad 115 an,  das seinerseits die Welle 116 dreht.

   Die Welle 116 trägt  die Rolle 13     (Fig.    1, 7, 8, 9, 10 und 11), um die das  Zuführungsband 11 läuft. An der Welle 108 ist die  Rolle 14 und an der Welle 105 die Rolle 18 befestigt       (Fig.    1). Um diese Rollen läuft der     Teigfladen    12, bevor  und nachdem er durch den     Schneidmechanismus    15 ge  führt wird.  



  Wie am besten die     Fig.    7, 8 und 9 zeigen, sind  die Wellen 105, 109 und 112 in Platten 88 und 88a  gelagert.  



  Mit Hilfe des     Sektorzahnrades    95 und der Zahn  räder 96 und 106, in die es eingreift     (Fig.    7, 8 und 10),  werden der     Schneidmechanismus    5     (Fig.    1) und der  Mechanismus der Zuführungsrollen, der die Rollen 13,  14 und 18 treibt     (Fig.    1), abwechselnd angetrieben,  d. h. die Rollen laufen und rücken hierbei den Teig  fladen vor, während der     Schneidmechanismus    stillsteht.  Das     Teigzuführungsband    11     (Fig.    1, 7, 8, 9 und 10)  wird durch die Rolle 13 über die Welle 116 angetrie  ben.  



  Das     Rückführband    22     (Fig.    1, 7, 8 und 9) wird  durch die Rolle<B>19</B> angetrieben, die auf der Welle 120  gelagert ist. Wie     Fig.    9 zeigt, ist das Kettenrad 119  an der Welle 120 befestigt und wird durch die Kette  118 .angetrieben. Die letztere wird durch das Kettenrad  117 angetrieben, die an dem Ende der Welle 105 be  festigt ist, das dem Kettenrad 106 gegenüberliegt. Wenn  also das     Sektorzahnrad    95 das Zahnrad 106 antreibt,  macht dieses nur eine Vierteldrehung, wodurch die  Welle 105 den gleichen Winkelabstand durchläuft.

   Mit  Hilfe der in     Fig.    7. 8 und 9 dargestellten     Kettenanord-          nunaen    werden sowohl das     Teigzuführungsband    11 als  auch das     Teigrückführband    22 sowie die Rollen 14 und  18 sämtlich gleichzeitig durch diesen kleinen Abstand  bewegt. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Kopf  des     Schneidmechanismus    15 in der oberen Stellung, so  dass der     Teigfladen    12 zwischen dem Obermesser 16  und dem Untermesser 17 hindurchlaufen kann     (Fig.    1  und 2).

   Wenn sich das     Sektorzahnrad    vom Zahnrad 106  trennt, bleibt die Welle 105 stehen     (Fig.    7 und 8), und  das     Sektorzahnrad    kommt bei der Fortsetzung seiner  Drehung mit dem Zahnrad 96 in     Eingriff    und bewegt  dieses durch einen verhältnismässig kleinen Kreisbogen.    Mit Hilfe der Kette 99 wird der     Schneidkopf    durch die  Welle 101 betätigt. Während dieser Vorgang abläuft,  stehen die Bänder 11 und 22 sowie die Rollen 14 und  18 still     (Fig.    1), so dass der     Teigfladen    ebenfalls still  steht und geeignete Stücke herausgeschnitten werden  können.  



  Wie in     Fig.    7 und 8 dargestellt, sind die Wellen 116  und 120, auf denen die Rollen 13 und 19 befestigt sind,  um die die Bänder 11 bzw. 22 laufen, an den Kastenträ  gern 123 bzw. 124 befestigt, an denen die Lager 125  und 126 angebracht sind. Die Kastenträger 123 und  124 sind an den Stützen 121 und 122 befestigt, die  sich vom Rahmen 66 nach oben erstrecken.  



  Die Erfindung     wurde    vorstehend in Verbindung mit  einer hin und her gehenden     Schneidvorrichtung    beschrie  ben, jedoch können auch andere     Schneidvorrichtungen,     z. B. eine rotierende     Schneidvorrichtung,    verwendet wer  den. Ebenso ist als Fördermittel eine einzelne Kette  dargestellt, die beide Formhälften trägt, jedoch können  auch zwei Ketten verwendet werden, die jeweils eine  der zusammengehörenden Formhälften tragen. Im letz  teren Fall kann jede Kette über einen Teil des Zyklus  einen gesonderten Weg nehmen, worauf das Kettenpaar  während eines anderen Teils des Zyklus einen parallelen  Weg nehmen kann, damit die ausgeschnittenen Teig  stücke zwischen den Formhälften ergriffen werden kön  nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPROCHE I. Verfahren zum Herstellen von Nahrungsmittel- Chips mit einheitlicher Form, wobei man vorgeformte Teigstücke in heissem Fett backt, dadurch gekennzeich net, dass man a) dünne, im wesentlichen gleiche Teigstücke her stellt, b) die Teigstücke auf die Oberfläche einer von zwei gleich geformten, zusammenwirkenden, mit Ausnehmun- gen versehenen Formhälften ablegt, c) die zusammenwirkenden Formhälften um die Teigstücke schliesst, um diese zu formen, d)
    die eingeschlossenen Teigstücke durch einen Be hälter mit heissem Backfett führt, bis die Teiostücke knusprig sind, und e) die gebackenen Stücke aus den Formen freigibt. Il. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch a) Fördermittel mit einem endlosen Förderband (11), b) Mittel (15) zum Schneiden von Teigstücken aus einem Teigband, c) wenigstens zwei in gleicher Weise geformte Form hälften (24, 25), die zum Transport an den Fördermit- teln befestigt sind und von denen wenigstens eine so angeordnet ist,
    dass sie periodisch unter die Schneid mittel geführt wird und hier aufeinanderfolgende Teig stücke aufnimmt, die von den Schneidmitteln (15) zu geführt werden, wobei die Formhälften (14, 25) mit einer Vielzahl von Ausnehmungen (49, 50) versehen sind, die eine Verbindung zwischen den Aussenseiten der Formhälften und den inneren Oberflächen der Form hälften bilden, die in Schliessstellunu einzelne Teigstücke zwischen gegenüberliegenden Oberflächen aufnehmen und einschliessen, d) Mittel zum Öffnen und Schliessen der Formhälften und e) Mittel zum Backen der Teigstücke, während diese längs der Fördermittel transportiert werden,
    um essbare Chips aus den Teigstücken herzustellen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man die gebackenen Stücke zu einem Salzer führt und wenigstens eine Oberfläche der Stücke gleichmässig mit Salz bestreut. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schneidmittel einen männlichen Schneidkopf (16) und einen damit zusammenwirkenden weiblichen Schneidkopf (17) aufweisen, wobei der männ liche Schneidkopf mit einer Vielzahl von im Abstand zu einander angeordneten Öffnungen (57) an seiner Ober fläche versehen ist, die ständig mit einer Quelle in Ver bindung stehen, welche abwechselnd Druckluft und Va kuum erzeugt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Formhälften (24, 25) folgende Teile aufweisen: a) einen Träger (40), b) wenigstens eine gegenüber dem Träger festste hende Formhälfte (24), die sich vom Träger (40) aus erstreckt und eine formende Oberfläche im Abstand zu diesem Träger aufweist, c) wenigstens eine gegenüber dem Träger bewegli che Formhälfte (25) mit einer formenden Oberfläche, deren Gestalt derjenigen der feststehenden Formhälfte entspricht, wobei die Formhälften (24, 25) so ausgebil det sind, dass sie miteinander ein dünnes flaches Teig stück einschliessen und formen, und mit einer Vielzahl von Öffnungen (50) versehen sind,
    die eine Verbindung zwischen den Aussenseiten der Formhälften und ihren inneren Oberflächen bilden, damit das Backfett in di rekte Berührung mit dem Teig kommen kann, und d) Mittel, um die bewegliche Formhälfte (25) gegen über der feststehenden Formhälfte (24) zu bewegen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Öffnen und Schliessen der Formhälften (24, 25) a) wenigstens eine feststehende Nockenfläche (26, 28) und b) einen beweglichen Nocken (27) aufweist, der an der beweglichen Formhälfte (25) befestigt ist und diese bewegt, wenn er der feststehenden Nockenfläche (26, 28) folgt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausnehmungen (50) in den Form hälften (24, 25) rund und gleichmässig über die Ober flächen der Formhälften verteilt sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Oberflächen der Form (24, 25) uneben sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Oberflächen der feststehenden und beweglichen Formhälften (24, 25) in der gleichen Weise in je zwei orthogonalen Ebenen gekrümmt sind. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die beweglichen Formhälften (25) sich von einer drehbaren Welle (43) aus erstrecken, die im Träger gelagert ist, und ein Abstand zwischen den Formoberflächen und der Welle (43) vorgesehen ist.
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