Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Nahrungsmittel-Chips Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor richtung zum Herstellen von Nahrungsmittel-Chips mit einheitlicher Form, wobei man vorgeformte Teigstücke in heissem Fett backt. Man kann damit knusprige, schnitzet- oder scheibenförmige Knabberartikel, z. B. Kartoffel-Chips, herstellen.
Beim üblichen Verfahren zum Backen von Kartof- fel-Chips werden rohe Kartoffeln zu Scheiben geschnit ten, die Scheiben in einen Behälter gegeben, der heisses Fett enthält, und eine bestimmte Zeit, während der die Scheiben zum knusprigen Zustand geröstet werden, im Fett gehalten und die gerösteten Chips aus dem Fett genommen. Die so hergestellten Chips haben eine re gellose Oberflächenkrümmung, die durch den Durch messer und die Dicke der Kartoffelscheiben beeinflusst wird und sowohl von der Zeit, während der die Scheiben sich im heissen Fett befinden, als auch von der Tempera tur des Fetts abhängt.
Die zufälligen Formen, die d'ie Chips annehmen, erfordern eine Verpackungsanordnung mit einem niedrigen Raumgewicht des Produkts auf Grund des grossen Luftraumes in der Verpackung und erhöhen die erforderliche Menge des Verpackungsma terials und damit die Kosten der Verpackung. Ausser dem werden die Scheiben nicht zwangsweise durch das Fett bewegt, so dass sich Unterschiede in der Farbe und im Gefüge bei den erhaltenen Chips durch die unter schiedliche Zeit, während der sie mit dem heissen Fett in Berührung sind, ergeben.
Sowohl die endgültige Form der Chips als auch die Röstzeit für jeden Chip sind in den üblichen Vorrichtungen zur Herstellung von Chips schwierig zu regeln, 3o dass es nicht möglich ist, Chips herzustellen, die eine verhältnismässig gleichmässige Farbe, ein verhältnismässig gleichmässiges Gefüge und eine gleichmässige Form haben.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge kennzeichnet, dass man a) dünne, im wesentlichen gleiche Teigstücke her stellt, b) die Teigstücke auf die Oberfläche einer von zwei gleich geformten, zusammenwirkenden, mit Aus- nehmungen versehenen Formhälften ablegt, c) die zusammenwirkenden Formhälften um die Teigstücke schliesst, um diese zu formen, d) die cingeschlos:zenen Teigstücke durch einen Be hälter mit heissem Backfett führt, bis die Teigstücke knusprig sind und e) die gebackenen Stücke aus den Formen freigibt.
Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit den Abbildungen beispielsweise beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch als Seitenansicht und teil weise im Querschnitt eine Chipverarbeitungsvorrichtung. Fig. 2 zeigt als Seitenansicht im Schnitt das Chip sehneidewerk der Vorrichtung.
Fig. 3 zeigt das Chipschneidewerk von unten.
Fig. 4 zeigt perspektivisch die Formhälften zur For mung des Produkts, wobei die Formhälften sich in der offenen Stellung befinden, in die sie gebracht werden, um sowohl das Produkt aufzunehmen als auch auszu stossen.
Fig. 5 zeigt perspektivisch die Formen mit den Formhälften in Schliessstellunc.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch den Salzstreuer der Vorrichtung.
Fig. 7 zeigt als Seitenan"icht die Chipverarbeitungs- vorrichtung gemäss der Erfindung und veranschaulicht ihre verschiedenen Teile in ihrer Beziehung während des Betriebes.
Fig. 8 ist eine Teilansicht der Fördervorrichtung und des Antriebsmechanismus des Schneidwerks von der gleichen Seite wie in Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Teilansicht der Fördervorrichtung und des Antriebsmechanismus des Schneidewerks, gese hen von der Seite der Maschine, die der in Fig. 8 dar gestellten Seite entgegengesetzt ist.
Fig. 10 ist eine Teilansicht längs der Linie 10-10 von Fig. 8 und zeigt als Stirnansicht die Fördervorrich- tung und den Antriebsmechanismus des Schneidewerks. Fig. <B>11</B> ist eine Teilansicht in Draufsicht längs der Linie 11-<B>11</B> von Fig. 8 und zeigt die Fördervorrichtung und den Antriebsmechanismus des Schneidewerks von oben.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung 10 zur Herstellung und Formung von Chips, der ein Fladen 12 aus essbarem Teig durch das endlose Förderband 11 zu geführt wird.
Das Förderband 11 ist vorzugsweise geschlossen, um das Teigband vollständig zu tragen, und hat eine im wesentlichen flache Oberfläche, um das dünne Teigband im flachen Zustand zu halten, während er der Chip schneide- und Formvorrichtung zugeführt wird.
Das Band 11 bewegt sich taktweise in der durch die Pfeile in Fig. 1 angedeuteten Richtung und nimmt einen Teigfladen auf, der geformt wird, indem der an- eemischte Teig durch zwei (nicht dargestellte) Walzen geführt wird, die oberhalb des Bandes 11 angeordnet sind. Das Band<B>11</B> wird von der Rolle 13 getragen und läuft um diese Rolle zu den Walzen zurück, die den Teiefladen bilden.
Der Teigfladen 12 wird von dem Band 1 1 getragen und läuft von der Rolle 13 nach unten zur Rolle 14, die unter der Rolle 13 angeordnet ist, und dann seitlich von der Rolle 14 in eine Stellung un mittelbar oberhalb des Schneidewerks, das allgemein bei 15 angedeutet ist.
Die Schneidvorrichtung ist in Einzelheiten in Fig. 2 und 3 dargestellt. Ein Obermesser 16 ist so geformt und ausgebildet, dass es im Zusammenwirken mit einem Un termesser 17 ein Teigstück aus dem Teigfladen 12 schneidet. Das Obermesser 16 kann zum Teil 17 der Schneidvorrichtun@, taktweise so hin und her bewegt werden, dass Teigstücke aus dem Teigfladen geschnitten werden, während dieser in eine Stellung zwischen dem Obermesser und dem Unterteil der Schneidvorrichtung gebracht wird.
Das Obermesser 16 besteht aus einer Befestigungsplatte 51, einem zentralen Luftverteilungs- rohr 52 und seitlichen Luftverteilungsrohren 55. Die Luftleitungen können verwendet werden, um entweder Unterdruck oder Druck auf die Unterseiten des Ober messers 16 mit Hilfe der Luftkanäle 56 zur Einwirkung zu bringen, die im wesentlichen gleichmässig in radialer Richtung verteilt sind und mit seitlichen Luftverteilungs- rohren 55 in Verbindung stehen, die in Öffnungen 57 auf der Unterseite des Obermessers 16 münden.
Wenn der Teig zwischen das Obermesser 16, das sich in der oberen Stellung des Zyklus der Hin- und Herbewegung befindet, und das Untermesser 17 geführt wird, kann ein Vakuum an das "entrale Luftverteilungsrohr 52 ge legt werden. Wenn das Obermesser 16 sich nach unten bewegt, schneidet es einzelne Teigstücke aus dem grossen Teigband aus. Durch den Unterdruck, der an der Ober fläche des Obermessers an den Öffnungen 57 erzeugt wird, bleiben die einzelnen geschnittenen Stücke daran haften.
Die geschnittenen Teigstücke werden von der Messeroberfläche durch Aufheben des Vakuums in den Verteilerrohren 52 und 55 unter Erzeugung eines Drucks in diesen Rohren freigegeben, wodurch Luftstrahlen aus den Öffnungen 57 austreten und die Teigstücke nach unten drücken und sie zu einem bestimmten Zeitpunkt, auf den später eingegangen wird, von der Oberfläche des Obermessers zwangsweise abwerfen. Der Unterdruck und der Druck können nach einem bestimmten Zeit zyklus, der von der Häufigkeit der Tätigkeit des Ober messers 16 abhängt, abwechseln.
Sie dienen zur zwangs- weisen Kontrolle über die Teigstücke, um sicherzustel len, dass sie am Obermesser 16 haften bleiben und zum richtigen Zeitpunkt davon freigegeben werden. Das Fest halten der ausgeschnittenen Teigstücke durch Vakuum ist eine Fakultativmassnahme. Die Beschaffenheit des Teigs kann derart sein, dass er von sich aus ohne Mit hilfe des Vakuums am Obermesser 16 haftet. Wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, sind Messer von elliptischer Form vorgesehen, jedoch können auch anders geformte Schneidvorrichtungen @.,erwendet und dementsprechend anders geformte Teigstücke gebildet werden.
Der Mechanismus, durch den die Schneidvorrichtung 16 hin und her bewegt wird, ist in Fie. 1 und<B>11</B> dar gestellt. Sie besteht aus einer Welle<B>101</B> mit einem Ex zenter 54, der einen Kurbelarm 5 3 antreibt, der mit Hilfe eines Stiftes mit dem Obermesser 16 beweglich verbunden ist. Im Betrieb dreht sich die Welle<B>101</B> takt weise in einer Weise und mit Hilfe von Mechanismen, die später ausführlicher beschrieben werden. Auf Grund der Versetzung des Exzenters 54 wird das Obermesser taktweise durch den Kurbelarm 53 hin und her bewegt.
Nachdem die Teigstücke aus dem Teigfladen 12 aus geschnitten worden sind, läuft der verbleibende Teil des Fladens um die Rolle 18 nach oben und wird dem end losen Rückführband 22 zugeführt, das mit dem Förder band 11 synchronisiert ist.
Nach dem Ausschneiden be finden sich im durchlöcherten Teigfladen 20 eine Anzahl von mit Abstand zueinander angeordneten Löchern 21, deren Seitenabstand von der Zahl und dem Abstand der einzelnen Schneidvorrichtungen abhängt, und deren Ab stand in Längsrichtung von der Laufgeschwindigkeit des Teigfladens und von der Häufigkeit abhängt, mit der die Schneidvorrichtung 15 in Tätigkeit tritt.
Das Band 22 liegt über der Schneidvorrichtung 15 und läuft um die Rolle 19, um den durchlöcherten Teiefladen 20 zu den (nicht dargestellten) Rollen zu führen, die den Teig auf-,- rollen, wo der Fladen zerkleinert und mit frisch ge- mischtem Teig zusammengegeben wird.
Beim Betrieb des vorstehend beschriebenen Teigzu-. führ- und Teigschneidsystems rückt der von den endlo sen Bändern 11 und 22 transportierte Tiefladen 12 nur vor, wenn das Obermesser 16 mit Abstand zum Untermesser 17 stillsteht. Wenn ein ungeschnittener Teil des Teigfladens 12 sich zwischen den Teilen 16 und 17 des Schneidmechanismus befindet, bleibt der Teigfladen stehen.
Die Welle 101, die den Exzenter 54 trägt. wird auf die später beschriebene Weise in Drehung versetzt, wodurch sie den Teil 16 des Schneidmechanismus mit Hilfe des Kurbelarms 5 3 nach unten führt. Hierdurch schneidet dieser Teil 16 in Zusammenarbeit mit dem Untermesser 17 Stücke aus dem stillstehenden Teiafla- den aus.
Der Teil 16 des Schneidnicchanismus wird vom Untermesser 17 wieder zurückgezogen, um einen Ab stand zwischen diesen Teilen zu bilden, und bleibt dann in zurückgezogener Stellung stehen, während der Teig fladen 12 vorrückt, um einen weiteren uneeschnittenen Teil des Teigs zwischen die Teile 16 und 17 des Schneidmechanismus iu bringen, worauf der vorstehend beschriebene Vorgang wiederhoit wird.
Wie in Fig. 1, 10 und 1 1 dargestellt, sind unter dem Schneidmechanismus 15 zwei mit Abstand parallel zu einander angeordnete Förderketten 29 und 29a vorhan den, von denen nur eine in Fig. 1 dargestellt ist. Die Ketten 29 und 29a tragen eine Reihe von Formen 23, die in Fig. 1 dargestellt sind. Die einzelnen Formen sind ausführlicher in Fig. 4 und 5 dargestellt. Sie bestehen aus einer feststehenden Formhälfte 24 und einer beweg lichen Formhälfte 25, die beide die gleiche Gestalt ha ben.
Die Formhälften sind so ausgebildet, dass sie ein Teigstück, das zv: anLswei. e vom Schneidmechanismus 15 durch die aus den Öffnungen 57 austretenden Luft strahlen ausgestossen wird, aufnehmen, festhalten und transportieren.
Die 0b;:rfliiclien der Formhälften 24 und 25 können sattelförmig sein, wie in Fig. 4 und 5 dar gestellt, wobei die entsprechenden Teile der feststehen den Formhälften 24 und der beweglichen Formhälften 25 in der gleichen Weise in j,; zwei orthogonalen Ebenen gekrümmt sind, oder sie können jede andere gewünschte Form haben.
Vorzugsweisse sind die Formhälften sattel- förmig, damit gleichmässige Chips erhalten werden, die das gleiche Aussehen haben wie die im Handel erhält lichen Chips, die durch Rösten von nicht eingeschlosse nen rohen Kartoffelscheiben hergestellt werden, und da mit die Chips kompakt und enganhegend verpackt wer den können.
Die zweitcili_en Formen 23 sind an einem Querträ ger 40 befestigt, der an beiden Enden mit je zwei Stif ten 41 versehen ist, die in entsprechende Löcher in der Förderkette 29 und 29a eingesetzt sind, so dass diese den Querträger 40 und damit die Formen 23 längs eines vorbestimmten Weges transportieren können. Von der Oberseite des Querträgers 40 ragen Träger 42 nach oben, an denen die feststehenden Formhälften 24 be festigt sind.
An jedem Ende der Oberseite des Querträgers 40 ist ein Lager 45 angeordnet, in dem eine Querrille 43 gelagert ist, an der die beweglichen Formhälften 25 mit Hilfe von Streben 42 b festict sind. Die Streben 42 und 44 dienen dazu, die feststehenden und beweglichen Formhälften itn Abstand von den Förderketten 29 und 29a zu halten, damit die zwischen ihnen eingeschlosse nen Teitgstücke durch das Röstmedium geführt werden können, ohne dass auch die Ketten durch dieses iNiedium laufen müssen.
Durch Drehen der Welle 43 werden die beweglichen Formhälften 25 entweder in die Schliessstel lung in praktisch gleichmässigem Abstand neben den feststehenden Formhälften 24 gebracht, wie in Fig. 5 dargestellt, oder sie können in einen verhältnismässig weiten Abstand voneinander gebracht werden, wie in Fig. 4 dargestellt, damit die Teigstücke auf die festste hende Formhälfte 24 abgelegt oder die gerösteten Chips davon entfernt werden können.
An einem Ende der Welle 43 ist eine Kurvenscheibe 27 befestigt, die sich gegen die in Fig. 1 dargestellten feststehenden Rampenflächen 26 und 28 in einer Weise legen, die nachstehend näher erläutert wird. An der Welle 43 ist ferner ein Schaltrad 46 mit zwei An schlägen 47 befestigt, die einen Abstand von etwa 110 des Kreisbogens voneinander haben und mit einer feder belasteten Kugel 48 so zusammenwirken, dass sie die Welle 43 in einer vorbestimmten Stellung und damit die Formen entweder in der Schliessstellung oder in der of fenen Stelhing halten.
In Fig. 5 ist einer der Anschläge 47 dargestellt. Dieser Anschlag hält die beweglichen Formhälften ::5 in der offenen Stellung. Der andere An schlag ist in Fiuy. 5 nicht sichtbar, weil er sich bei dieser Ansicht an der Unterseite des Schaltrades 46 befindet und mit der federbelasteten Kugel 48 die Formhälften 25 in der Schliessstellung mit den feststehenden Form hälften 24 hält. Wenn die Formhälften sich in der Schliessstellung befinden, haben ihre gegenüberliegenden Oberflächen einen engen und im wesentlichen gleich mässigen Abstand über ihre gesamten Flächen. Bei Ver wendung der Vorrichtung gemäss der Erfindung für die Herstellung von Kartoffel-Chips beträgt dieser Abstand vorzugsweise etwa 0,76 bis 2 mm.
Die Formhälften 24 und 25 sind mit einer Vielzahl von Bohrungen 49 bzw. 50 versehen. Diese Bohrungen sind vorzugsweise gleichmässig über die Oberflächen der Formhälften verteilt und ermöglichen es, dass das er hitzte Backmittel mit den Oberflächen der Teigstücke, die sich zwischen ihnen befinden, in innige Berührung kommt und hierbei die Teigstücke mit gleichmässiger Farbe und gleichmässigem Gefüge backt. Es wird zwar bevorzugt, dass die Öffnungen gleichmässig gross und so verteilt sind, dass im wesentlichen alle Teile der Ober fläche der Teigstücke mit dem heissen Fett in Berührung kommen, jedoch können auch ungleichmässig grosse öff- nungen verwendet werden.
Ausserdem sind die Bohrun gen in Fig. 4 und 5 nur beim ersten Paar der Formhälf ten und rund dargestellt, jedoch sind alle Formhälften mit Bohrungen versehen, die jede gewünschte Form ha ben können. Der Abstand der Bohrungen ist nur durch ihren Einfluss auf die Steifigkeit der Formoberflächen begrenzt, die ihre Form behalten müssen, damit Chips mit der gewünschten einheitlichen Oberflächengestalt er halten werden.
Bezüglich der Grösse sind Bohrungen, die einen Durchmesser von mehr als etwa 9,5 mm haben, uner wünscht, weil das im Teig dispergierte Wasser während des Backens unter Bildung von Wasserdampf verdamp fen kann, wodurch Oberflächenblasen darauf gebildet werden, die zur Folge haben, dass der Teig sich durch die Öffnungen ausdehnen und Schwierigkeiten verursa chen kann, wenn die gerösteten Chips aus den Formen entfernt werden sollen. Bei einer hier als Beispiel ge nannten Ausführungsform der Erfindung waren die Formhälften 24 und 25 aus nichtrostendem Stahlblech einer Dicke von etwa 0,8 mm hergestellt und mit run den Bohrungen 49 und 50 von etwa 1,6 mm Durch messer versehen, wobei die Mittelpunkte der Bohrungen in einem gleichmässigen Abstand von etwa 4,8 mm ver setzt angeordnet waren.
Die Förderketten 29 und 29a tragen eine Vielzahl von mit Abstand zueinander angeordneten Gruppen 23 von Formen und sind so ani@cordnet, dass die daran be festigten Gruppen von Formen unmittelbar unterhalb des Schneidmechanismus 15 durchlaufen.
Die Ketten be wegen sich kontinuierlich, und ihre Geschwindigkeit und der Abstand der Gruppen 2-3 von Formen sind so ein gestellt, dass die letzteren mit der taktweisen Hin- und Herbewegung des Schneidmechanismus 16 so synchro nisiert sind, dass eine offene Form sich unter dem Schneidmechanismus befindet und die Teigstücke auf nimmt, die durch Luftstrahlen, die durch die Öffnungen 57 austreten, periodisch vom Schneidmechanismus 15 ausgestossen werden. Die Ketten laufen um ein antrei bendes Kettenrad 30 und Führungskettenräder 31, 32, 33 und 34.
In der Abbildung sind vier einzelne Formen dargestellt, die mit Querabstand zueinander angeordnet sind und sich vom Querträger 40 aus erstrecken, jedoch könnte in Abhängigkeit von dem seitlichen Abstand der Förderketten 29 und 29a eine beliebige Zahl von For men in dieser Weise angeordnet werden. Vorzugsweise entspricht jedoch die Zahl der Formen, die eine einzelne Gruppe 23 von Formen bilden, der Anzahl der einzel nen Schneidmesser im Schneidmechanismus 15. Nach dem Ausstoss aus dem Schneidmechanismus 15 fällt das Teigstück durch die Schwerkraft auf die feststehende Formhälfte 24.
Die Bewegung der Form gruppe 23 ist zeitlich so geschaltet, dass ihr Durchgang unter der Schneidvorrichtung bewirkt, dass die Teig stücke auf die Mitte der feststehenden Formhälften 24 gelegt werden. Die Formhälften werden dann durch die Förderketten 29 und 29a an der Rampenfläche 26 (Fig. 1) vorbeigeführt, die mit der Kurvenscheibe 27 so zusammenwirkt, dass die Welle 43 gedreht und hier durch die bewegliche Formhälfte 25 in die Schliessstel lung zur feststehenden Formhälfte 24 geführt und das ausgeschnittene Teigstück zwischen den Formhälften festgehalten wird.
Ein Anschlag 47 auf dem Schaltrad 46 arbeitet mit einer federbelasteten Kugel 48 so zu sammen, dass die bewegliche Formhälfte in der Schliess stellung gehalten wird.
Die Förderketten 29 und 29a transportieren dann die Gruppen 23 von Formen um die Führungskettenrä- der 31 und 32 in einen Behälter 35, der ein geeignetes erhitztes Backfett 36 enthält. Die Führungskettenräder 32 und 33 sind im Verhältnis zu der Länae der Streben 42 und 44 so angeordnet, dass nur die Formhälften 24 und 25 durch das Backfett geführt werden und hier durch eine Verunreinigung des letzteren durch Schmier mittel, Schmutz und ähnliche Fremdstoffe, die an den Förderketten 29 und 29a haften können, verhindert wird.
Die Zeit, während der die Teigstücke im Backfett eingetaucht sind, hängt sowohl von der linearen Ge- schwindiekeit der Förderketten 29 und 29a als auch vom Abstand zwischen den Führungskettenrädern 32 und 33 ab.
Durch das Backen werden die Teigstücke zu knuspri- Qen Chips, die durch die Formgruppen 23 aus dem Backmittel zum Austragband 37 für fertige Chips trans portiert und darauf abgelegt werden. Dieses Band läuft kontinuierlich um die Führungsrolle 38 in der in Fig. 1 angedeuteten Richtung und transportiert die fertigen Chips zu einer Verpackungsstation. Die Chips werden aus den Formen 23 freigegeben, indem die bewegliche Formhälfte 25 von der feststehenden Formhälfte 24 hinweggeschwenkt wird.
Diese Schwenkbewegung wird hervorgerufen, indem die Formgruppen 23 an der Ab lauframpe 28 vorbeigeführt werden, die mit der Kurven scheibe 27 so zusammenwirkt, dass die Scheibe gedreht wird und hierdurch die Welle 43 dreht, an der die be weglichen Formhälften 25 befestigt sind. Nachdem die bewegliche Formhälfte 25 sich von der feststehenden Formhälfte 24 getrennt hat, fallen die Chips durch die Schwerkraft aus den Formen 23 auf das Austragband 37, das die Chips aus der Vorrichtung 10, in der sie geformt und gebildet wurden, unter den Salzstreuer 39 führt, der ihre Oberfliichen gleichmässig mit Salz be streut. Es ist auch möglich, die Chips zwangsweise mit Hilfe eines Luftstrahls aus der feststehenden Formhälfte 24 zu entfernen.
Der Salzsteuer ist in Einzelheiten als Querschnitts ansieht in Fi,(?. 6 dargestellt. Er besteht aus einem Salz behälter 58, @in dem sich eine Salzmenge 59 befindet. Das Rad 60 ist mit der Welle 61 verkeilt und unter dem Behälter 58 angeordnet. Das Rad ist mit einer Vielzahl abwechselnder Zähne 62 und Zwischenräume 63 besetzt. Die letzteren bilden die salzaufnehmenden Taschen um den Umfang des Rades 60. Wenn das Rad 60 sedreht wird, tragen sie das Salz vom Behälter 58 zu einem Auslauftrichter 65, der unter dem Rad 60 an geordnet ist. An den Umfang des Rades 60 ist tangen- lial eine Luftleitung 64 angesetzt, durch die Luft auf den Umfang des Rades 60 gerichtet ist.
Die Luft bläst das Salz aus den Zwischenräumen 63 und wirbelt es in den Auslauftrichter 65, so dass es gleichmässig darin verteilt ist und hierdurch gleichmässig auf die Chips verteilt wird, die unter dem Trichter vorbeigeführt wer den. Die vom Salzstreuer 39 abgegebene Salzmenge hängt von der Drehgeschwindigkeit des Rades 60 und dem Volumen der Zwischenräume 63 ab.
Der Gesamtaufbau der Vorrichtung und die Bezie hung der verschiedenen mechanischen Antriebsteile sind in Fig. 7 bis<B>11</B> dargestellt. Fig. 7 zeigt den Gesamtauf bau und die Anordnung der schematisch in Fig. 1 dar gestellten Vorrichtung. Die Vorrichtung wird vom Rah men 66 getragen, der die Kanten eines rechteckigen Par- allelpipedons begrenzt und von den Stützen 67 und 68 (yetragen wird.
Wie am besten in File. 8 dargestellt, dient zum Antrieb ein Elektromotor 69, der auf dem Fundament 66 montiert ist. Die Antriebskraft urcift an der Welle 70 an, die in der Platte 71 gelagert ist, die ihrerseits mit den Bolzen 72 am Rahmen 66 befestigt ist. Die Welle 70 trägt die Kettenräder 73 Lind 74, die die Kraft auf das Antriebssystem des Schneid- und Zuführungs mechanismus bzw. auf das Antriebssystem des Förder- mechanismus über die Ketten 89 bzw. 75 übertragen.
Die in Fig. 10 und 11 dargestellten Förderketten 29 und 29a werden durch die Kettenräder 30 und 30a angetrieben, die beide an der Welle 78 befestigt sind. Wie FiQ. 7 und 8 zeigen, treibt die Kette 75, die um das an der Welle 70 befestigte Kettenrad 74 und um das Führungskettenrad 76 läuft, das an der Welle 78 be festigte Kettenrad 77. Die Welle 78 ist im Rahmen 79 gelagert, der durch die Verlängerung der Stütze 67 und durch Streben 80 und 81 am Rahmen 66 befestigt ist. Der Rahmen 79 trägt ausserdem die Wellen 82, 83, 84 und 85 (Fig. 1 und 7), an denen die Kettenräder 31, 32, 33 bzw. 34 befestigt sind. Diese Kettenräder legen den Weg der Förderketten 29 und 29a fest.
Vom Rahmen 66 erstrecken sich die Stützen 86 und 87 nach oben, an denen der Rahmen 88 befestigt ist (Fig. 7 und 8). Ebenso tragen die Stützen 86a und 87a an der -genüberliegenden Seite der Vorrichtung den Rahmen 88a, wie deutlicher in Fig. 9 dargestellt.
Der Schneid- und Fördermechanismus wird durch die Kette 89 (Fig. 7 und 8) angetrieben, die um das an der Welle 70 befestigte Kettenrad 73 läuft. Die Kette 89 läuft um das an der Welle 91 befestigte Kettenrad 90, das von dieser Kette angetrieben wird. Die Welle 91 ist an jedem Ende im Rahmen 88 und 89a gelagert (Fig. 8 und 9). Wie Fig. 9 zeigt, ist an der Welle 91 an dem Ende, das dem Ende mit dem Kettenrad 90 cegen- überliegt, ein Zahnrad 92 befestigt. Das Zahnrad 92 ist mit dem Zahnrad 93 in Eingriff, das die Welle 94 treibt.
Wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, trägt das dem Zahnrad 93 gegenüberliegende Ende der Welle 94 ein Sektorzahn- rad 95, das periodisch in die Zahnräder 96 und 106 eingreift und diese Zahnräder treibt. Das Sektorzahn- rad 95 überträgt Kraft auf den Schneidmechanismus 15, indem es periodisch das Zahnrad 96 antreibt, das an der Welle 97 befestigt ist, an der das Kettenrad 98 befestigt ist, und die das Kettenrad 100 über die Kette 99 antreibt.
Das Kettenrad 100 ist seinerseits an der Welle<B>101</B> befestigt, an der der Exzenter 54 befestigt ist (Fig. 1 und 10), der den Teil 16 des Schneidmecha- nismus betätigt. Wie in Fig. 9 dargestellt, ist an dem Ende der Welle 101, das dem Kettenrad 100 gegenüberliegt, eine Nok- kenscheibe 102 befestigt, die sich mit der Welle dreht und in ständiger Berührung mit einem Stössel am Schal ter 103 ist.
Der Schalter 103 ist ein Mikroschalter, der ein elektrisch betätigtes Ventil so steuert, dass dieses für einen Augenblick geöffnet wird und Luft durch die Luft verteilungsleitungen 52 und 55 strömen lässt, die in Fig. 2 dargestellt sind. Diese Anordnung ermöglicht einen gesteuerten Austritt von Luft, die die ausgeschnit tenen Teig stücke an den Oberflächen des Obermessers 16 ausstösst.
Wie in Fig. 7, 8 und 10 dargestellt, treibt das Sektor zahnrad 95 ausserdem periodisch das Zahnrad 106, das an der Welle<B>105</B> befestigt ist, die das Kettenrad 104 trägt und antreibt. Eine Kette 107 läuft um die Ketten räder 104 und<B>108</B> und treibt das an der Welle 109 befestigte Kettenrad 108. An der Welle 109 ist ausser dem ein Zahnrad<B>110</B> befestigt, das in das Zahnrad 111 eingreift und dieses antreibt, wodurch die Welle 112 und hierdurch das an dieser Welle befestigte Kettenrad 113 gedreht wird. Wie in Fig. 7, 8, 10 und 11 dar gestellt, wird die Kette 114 durch das Kettenrad 113 angetrieben. Diese Kette treibt das Kettenrad 115 an, das seinerseits die Welle 116 dreht.
Die Welle 116 trägt die Rolle 13 (Fig. 1, 7, 8, 9, 10 und 11), um die das Zuführungsband 11 läuft. An der Welle 108 ist die Rolle 14 und an der Welle 105 die Rolle 18 befestigt (Fig. 1). Um diese Rollen läuft der Teigfladen 12, bevor und nachdem er durch den Schneidmechanismus 15 ge führt wird.
Wie am besten die Fig. 7, 8 und 9 zeigen, sind die Wellen 105, 109 und 112 in Platten 88 und 88a gelagert.
Mit Hilfe des Sektorzahnrades 95 und der Zahn räder 96 und 106, in die es eingreift (Fig. 7, 8 und 10), werden der Schneidmechanismus 5 (Fig. 1) und der Mechanismus der Zuführungsrollen, der die Rollen 13, 14 und 18 treibt (Fig. 1), abwechselnd angetrieben, d. h. die Rollen laufen und rücken hierbei den Teig fladen vor, während der Schneidmechanismus stillsteht. Das Teigzuführungsband 11 (Fig. 1, 7, 8, 9 und 10) wird durch die Rolle 13 über die Welle 116 angetrie ben.
Das Rückführband 22 (Fig. 1, 7, 8 und 9) wird durch die Rolle<B>19</B> angetrieben, die auf der Welle 120 gelagert ist. Wie Fig. 9 zeigt, ist das Kettenrad 119 an der Welle 120 befestigt und wird durch die Kette 118 .angetrieben. Die letztere wird durch das Kettenrad 117 angetrieben, die an dem Ende der Welle 105 be festigt ist, das dem Kettenrad 106 gegenüberliegt. Wenn also das Sektorzahnrad 95 das Zahnrad 106 antreibt, macht dieses nur eine Vierteldrehung, wodurch die Welle 105 den gleichen Winkelabstand durchläuft.
Mit Hilfe der in Fig. 7. 8 und 9 dargestellten Kettenanord- nunaen werden sowohl das Teigzuführungsband 11 als auch das Teigrückführband 22 sowie die Rollen 14 und 18 sämtlich gleichzeitig durch diesen kleinen Abstand bewegt. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Kopf des Schneidmechanismus 15 in der oberen Stellung, so dass der Teigfladen 12 zwischen dem Obermesser 16 und dem Untermesser 17 hindurchlaufen kann (Fig. 1 und 2).
Wenn sich das Sektorzahnrad vom Zahnrad 106 trennt, bleibt die Welle 105 stehen (Fig. 7 und 8), und das Sektorzahnrad kommt bei der Fortsetzung seiner Drehung mit dem Zahnrad 96 in Eingriff und bewegt dieses durch einen verhältnismässig kleinen Kreisbogen. Mit Hilfe der Kette 99 wird der Schneidkopf durch die Welle 101 betätigt. Während dieser Vorgang abläuft, stehen die Bänder 11 und 22 sowie die Rollen 14 und 18 still (Fig. 1), so dass der Teigfladen ebenfalls still steht und geeignete Stücke herausgeschnitten werden können.
Wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, sind die Wellen 116 und 120, auf denen die Rollen 13 und 19 befestigt sind, um die die Bänder 11 bzw. 22 laufen, an den Kastenträ gern 123 bzw. 124 befestigt, an denen die Lager 125 und 126 angebracht sind. Die Kastenträger 123 und 124 sind an den Stützen 121 und 122 befestigt, die sich vom Rahmen 66 nach oben erstrecken.
Die Erfindung wurde vorstehend in Verbindung mit einer hin und her gehenden Schneidvorrichtung beschrie ben, jedoch können auch andere Schneidvorrichtungen, z. B. eine rotierende Schneidvorrichtung, verwendet wer den. Ebenso ist als Fördermittel eine einzelne Kette dargestellt, die beide Formhälften trägt, jedoch können auch zwei Ketten verwendet werden, die jeweils eine der zusammengehörenden Formhälften tragen. Im letz teren Fall kann jede Kette über einen Teil des Zyklus einen gesonderten Weg nehmen, worauf das Kettenpaar während eines anderen Teils des Zyklus einen parallelen Weg nehmen kann, damit die ausgeschnittenen Teig stücke zwischen den Formhälften ergriffen werden kön nen.