CH492435A - Verfahren zum anbringen einer wegwerfbaren schutzverkleidung um behandlungsgut und flachmaterial zur durchführung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum anbringen einer wegwerfbaren schutzverkleidung um behandlungsgut und flachmaterial zur durchführung des verfahrens

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CH492435A
CH492435A CH882267A CH882267A CH492435A CH 492435 A CH492435 A CH 492435A CH 882267 A CH882267 A CH 882267A CH 882267 A CH882267 A CH 882267A CH 492435 A CH492435 A CH 492435A
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CH882267A
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Rudolf P Gartenmann
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Rudolf P Gartenmann
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00—Details
    • F24C15/007—Removable panels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


  Verfahren     zum    Anbringen einer     wegwerfbaren    Schutzverkleidung um Behandlungsgut  und Flachmaterial zur Durchführung des Verfahrens    Es ist allgemein bekannt, dass bei der Wärmebe  handlung vieler Behandlungsgüter, insbesondere beim  Backen, Braten und Grillieren im Backofen, der Boden  und auch die Wände des Behandlungsraumes, z. B. des  Backofens durch     ausfliessendes    oder herausspritzendes  Gut verunreinigt werden. Die Verunreinigungen bren  nen im     geheizten    Ofen an     und    verursachen üblen Ge  ruch und können nur schwer wieder entfernt werden.  



  Es     ist    bereits der Vorschlag gemacht worden, we  nigstens den Boden des Backofens mit     einer    Aluminium  folie zu     belegen,    doch hat sich gezeigt, dass die durch  die Aluminiumfolie bedingte Wärmestauung den Back  ofen schädigen kann. Es ist nämlich klar, dass eine lose  in den Backofen eingelegte Folie im allgemeinen die       Backofenoberfläche    nicht     berührt,    so dass zwischen der  Folie und der     Backofenoberfläche    ein isolierendes Luft  kissen entsteht, welches die Wärmeübertragung hemmt.  Ausserdem wird durch die blanke Oberfläche der Folie  die Wärmestrahlung praktisch restlos zurückgeworfen.

    Schliesslich bietet lediglich die Belegung des Backofen  bodens keinen vollkommenen Schutz, d. h. die durch  aus mögliche Verunreinigung der     Backofenwände    wird  nicht verhindert.     Das    hat dazu geführt, dass sich solche  Massnahmen nicht durchgesetzt haben, sondern dass in  der Fachliteratur sogar davon abgeraten wird.  



  Es ist das Ziel vorliegender Erfindung, ein Ver  fahren bzw. ein Flachmaterial zu dessen Durchführung       anzugeben,    welche die oben erwähnten Nachteile zu  vermeiden gestattet. Das erfindungsgemässe Verfahren  zum Anbringen     einer    Schutzverkleidung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass eine     hitzebeständige    Hülle zu einer  das     Behandlungsgut    mindestens teilweise umgebende  Schutzverkleidung geformt und so     in    den Behandlungs  raum eingebracht wird, dass mindestens aussen eine die  Strahlungsabsorption     begünstigende    Oberfläche entsteht.

    Die hierbei erstellte Hülle ist ein räumliches Gebilde,  welches gestattet, einen Behandlungsraum, beispiels  weise einen Backofen, allseitig auszukleiden,     wobei     aber die Form der Hülle weder an die genaue    Form des Behandlungsraumes, noch an die genaue  Form des zu behandelnden Gutes angepasst zu sein  braucht.  



  Da nämlich die Hülle mindestens aussen eine die  Strahlungsabsorption begünstigende     Oberfläche    aufweist,  treten die oben erwähnten, gefürchteten Wärmestauun  gen nicht auf. Die formsteife Ausbildung der Hülle  gestattet dabei unter Umständen einen erheblichen       Zwischenraum    zwischen den     beheizten    Wandungen des  Behandlungsraums und der Hülle einzuhalten, in wel  chen Zwischenräumen keine gefangenen     Luftpolster     entstehen, sondern in welchen eine gewisse Zirkula  tion stattfinden kann.  



  Es ist zwar an sich bekannt, bestimmte Güter, ins  besondere Fleisch, in Aluminiumfolien einzuwickeln und  in diesem Zustand zu backen oder zu braten, aber  dieses Vorgehen eignet sich nicht für allgemeine An  wendung, denn sehr viele Güter können nicht in     einer     anliegenden Umhüllung behandelt werden. Je nach den  Anforderungen kann die Hülle innen blank oder dunkel       ausgeführt    werden, wobei das Gut je nach der Innen  fläche der Hülle     bei    bestimmter Temperatur     einer    mehr  oder weniger intensiven Wärmestrahlung ausgesetzt ist.  



  Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher er  läutert.  



       Fig.    1 zeigt eine räumliche Darstellung der Ver  kleidung, und       Fig.    2 zeigt einen Zuschnitt zur Herstellung der  Verkleidung nach     Fig.    1 in flachem Zustand.  



  Die dargestellte Verkleidung dient zum Schutz eines  Backofens,     dessen    Wandung 1 in     Fig.    1 schematisch  angedeutet ist. Die Seitenwände des     Backofenraums     weisen Stützrippen 2 zum Einschieben von Gittern  und Blechen auf. Als Verkleidung dient eine Hülle  mit einem Bodenteil 3,     zwei        Seitenteilen    4, einem Rück  teil 5, einem Deckteil 6 und einem Vorderteil 7.

   Diese       Teile        bestehen    gemäss     Fig.    2 aus einem einteiligen       Folienausschnitt.    In die Seitenteile 4     sind    Rippen 8 ein-      geprägt, in welche die Stützrippen 2 der     Backofensei-          tenwände    bei eingesetzter Auskleidung eingreifen. Diese  Rippen dienen zugleich der Versteifung der Seitenteile.  Grundsätzlich können auch die übrigen Teile der Ver  kleidung eine gewisse versteifende Profilierung aufwei  sen. Der Bodenteil 3 und Deckteil 6 des Zuschnitts  weisen seitliche Streifen oder Klappen 9 auf.  



  Zum Einlegen der Schutzverkleidung werden die  Teile 3, 4 und 6 in gleicher Richtung um     j;        cincn     Winkel von 90  um die sie mit dem Rückteil 5 ver  bindenden, vorzugsweise     vorgeprägten    Faltlinien nach  vorne gelegt und die Streifen oder Klappen 9 werden  um die Aussenseiten der Seitenteile 4 herumgelegt, wo  mit     ein    genügend formsteifes kastenartiges Gebilde ent  steht, welches in der in     Fig.    1 angedeuteten Weise in  den Backofen eingeschoben werden kann.

   Nach dem       Einführen    des     Backgutes,    das ohne weiteres auch auf  einem sich auf die Rippen 8     bzw.    2 abstützenden  Rost angebracht werden kann, wird der Vorderteil 7  noch nach oben geklappt, worauf die     Backofentüre     geschlossen werden kann.  



  Durch die dargestellte Schutzverkleidung ist der  Backofen vollständig gegen überlaufendes Kochgut oder  Spritzer geschützt. In     Fig.    1 ist dabei angenommen, dass  die Hülle ziemlich eng an den Innenflächen des Back  ofenraumes anliege. Auch in diesem Falle entstehen  zwischen den Innenflächen des Backofens und den  Aussenflächen der Hülle mehr oder weniger dicke Luft  polster. Eine Wärmestauung kann trotzdem nicht ein  treten, weil die Wärmestrahlung von den dunkel aus  geführten und daher die Wärmestrahlung gut absor  bierenden Aussenflächen der Hülle praktisch vollständig  absorbiert wird, wobei die derart absorbierte Wärme  durch die gut leitende Folie nach innen geleitet wird  und den eigentlichen Backraum beheizt.

   Wie bereits  erwähnt, kann auch die Innenfläche der Hülle den  Anforderungen entsprechend behandelt     sein,    d. h. wenn  eine verhältnismässig hohe Wärmestrahlung zum Backen  oder Grillieren erwünscht ist, kann die Innenfläche  der Hülle ebenfalls dunkel ausgeführt werden, während  für andere Anwendungen eine blanke Innenfläche gün  stiger ist, von welcher die Wärme infolge Zirkulation  der Luft im Backraum durch Konvektion abgeführt  wird.  



  Während     Fig.    1 eine Auskleidung zeigt, die eng an  der Innenseite des Backraums des Backofens anliegt,  besteht ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemässen  Flachmaterials. gerade darin, dass es infolge seiner che  mischen Eigenschaften und gegebenenfalls eigenen       Formsteifigkeit    beliebige, von der     Backofenform    unab  hängige Form aufweisen kann. Es ist klar, dass die  dargestellte, den Backofen vollständig ausfüllende Ver  kleidung verhältnismässig viel Material     beansprucht.    Für  bestimmte Zwecke wäre aber eine Hülle mit wesent  lich kleinerem Innenraum ebenfalls verwendbar. Eine  solche Hülle kann entweder am Boden des Backofens  oder auf einen auf die Stützrippen 2 aufgelegten Rost  aufgesetzt werden.

   Besonders wenn die Schutzhülle all  seitig von den Innenwänden des     Backofenraums    ent  fernt auf einen Rost     aufgesetzt    wird, erfolgt die Wärme  übertragung von den     Backofenwänden    an die Hülle  grösstenteils durch Wärmestrahlung, zum Teil aber auch  durch Konvektion.  



  Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, dass die  Schutzverkleidung     eine    allseitige Verkleidung des Be  handlungsraums ermöglichen muss. In vielen Fällen ist  es     erwünscht    oder gar erforderlich, den Deckteil 6    wegzulassen. Das kann beispielsweise in Fällen ange  zeigt sein, wo an der Decke des Backofens eine be  sondere Heizschlange zum Grillieren angebracht     ist,        in     welchem Falle eine direkte Strahlungseinwirkung vom  glühenden Heizkörper auf das     Behandlungsgut    er  wünscht ist. Gerade in diesem Falle ist es aber auch  erforderlich, die übrigen Teile     des        Backofenraums    zu  schützen.

   In diesem wie auch in anderen Fällen kann  der Bodenteil schalenförmig geprägt sein, was nicht  nur seine     Steifigkeit    erhöht, sondern eine Auffangschale  bildet, aus welcher sich sammelnde Flüssigkeit wieder  über das zu behandelnde Gut gegossen werden kann.  



  Während das Ausführungsbeispiel auf einen Back  ofen zugeschnitten ist, kann das erfindungsgemässe  Flachmaterial in anderen Räumen zur Wärmebehand  lung verwendet werden, in welchen das zu behandelnde  Gut unter der Einwirkung der Wärme     Veruareinigun-          gen    bewirken könnte.  



  Bisher wurde angenommen, die Schutzverkleidung  sei einteilig ausgeführt, doch ist auch eine mehrteilige  Ausführung möglich und in vielen Fällen vorteilhaft.  So kann beispielsweise ein schalen- oder tellerförmiger  Unterteil und ein gewölbter, z. B.     kuppelförmiger    Ober  teil vorgesehen sein, der in den unterteil gestellt werden  kann. Der Unterteil kann weggelassen werden, wenn  das zu behandelnde Gut sich ohnehin in einem Ge  fäss befindet oder wenn keine Verunreinigung des Bo  dens des Behandlungsraums zu     erwarten    ist, während  z. B. zum Grillieren nur der Unterteil verwendet werden  kann.  



  Die Schutzverkleidung braucht nicht zugeschnitten  und vorgeformt oder gefaltet an die Verbraucher ge  liefert zu werden, sondern das zu ihrer Erstellung er  forderliche Flachmaterial kann in Rollen verkauft und  vom Verbraucher selbst in eine passende Form ge  bracht werden. In jedem Falle entsteht eine gleich  artige Schutzverkleidung. Es können auch Mittel zum  Fixieren der Schutzverkleidung im Behandlungsraume,  insbesondere Backofen, vorgesehen werden.     Es    können  beispielsweise an der Innenwand des Behandlungsraums  Stifte oder Haken angebracht werden, an welchen die  Schutzverkleidung angehängt werden kann. Es ist aber  auch möglich, die Schutzverkleidung mittels Magneten  an der Wand des Behandlungsraums festzuhalten.

   Ver  suche haben gezeigt, dass die Haftung der Schutzver  kleidung zwischen der Wand eines Backofens und von  innen angelegten kleinen Magneten genügend ist. Es  wäre allerdings auch möglich, mit Haken oder Stiften  versehene Magnete direkt an der Wand des Behand  lungsraums anzubringen und die Schutzverkleidung an  den Stiften oder Haken einzuhängen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Anbringen einer wegwerfbaren Schutzverkleidung um Behandlungsgut zur Wärmebe handlung in einem Raum, insbesondere zum Backen und Braten im Backofen, dadurch gekennzeichnet, dass eine hitzebeständige Hülle zu einer das Behandlungsgut min destens teilweise umgebenden Schutzverkleidung geformt und so in den Behandlungsraum eingebracht wird, dass mindestens aussen eine die Strahlungsabsorption be günstigende Oberfläche entsteht.
    Il. Flachmaterial zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus hitzebeständigem Material besteht und min destens einseitig eine die Strahlungsabsorption begün stigende Oberfläche aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülle aus einem flachen Zu schnitt gefaltet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülle durch Prägungen versteift wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, zur Behandlung in einem Backofen, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei gegenüberliegende Seitenteile der Hülle Rippen geprägt werden, zum Zwecke diese über Stützrippen des Back ofens einzuschieben. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hülle mit einem schalenförmig geprägten Bodenteil geformt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Behand lung in einem Backofen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle mit geringeren Abmessungen als diejenigen des Backofenraums geformt wird, zum Zwecke diese im Abstand von mindestens einem Teil der Backcfen- wandungen einzubringen. 6.
    Flachmaterial nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es als Folie oder Blech, z. B. Alu miniumfolie ausgbildet ist. 7. Flachmaterial nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass es einseitig blank und auf der andern Seite dunkel ist. B. Flachmaterial nach Patentanspruch II, dadurch gakennzeichnet, dass es beidseitig dunkle Oberflächen hat.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996020374A1 (fr) * 1994-12-23 1996-07-04 Christian Poirier Dispositif jetable pour la protection interne des fours menagers
DE102006025822A1 (de) * 2006-06-02 2007-12-06 Leifheit Ag Backpapierbefestigungsvorrichtung
DE102019114634A1 (de) 2019-05-31 2019-09-05 Robin Paulus Backofeneinlage/-spritzschutz

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