CH492630A - Steuersystem für einen Aufzug - Google Patents
Steuersystem für einen AufzugInfo
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Description
Steuersystem für einen Aufzug Die Erfindung betrifft ein Steuersystem für einen Aufzug mit einer Mehrzahl Haltestellen, welches auf Signale die Aufzugskabine von beliebig ausgewählten Haltestellen wegfahren und in beliebig ausgewählten Haltestellen anhalten lässt.
Das Steuersystem eines Aufzuges, welches meist auch als Wählteil bezeichnet wird, dient zwei Aufgaben. So tastet es die Haltestellen vor der Annäherung der Kabine ab, um die betreffende auszuwählen, bei welcher der nächste Halt gemacht werden soll. Nach der Wahl der Haltestelle bildet der Wählteil ein Steuersignal für die Steuerung des Antriebsmotors, wodurch der Antriebsmo tor die Kabine in Abhängigkeit vom Abstand der gewählten Haltestelle verzögert, um zu gewährleisten, dass die Kabine genau an der Haltestellung zum Still stand kommt.
Es sind bereits viele Aufzugssteuersysteme entworfen und hergestellt worden, welche diese Funktion einwand frei ausführen. Es handelt sich dabei jedoch meistens um schwere und sehr komplizierte mechanische Vorrichtun gen. Es wurde daher angestrebt Steuerungen herzustellen, welche nicht nur leichter und kompakter sind, sondern. auch mechanisch einfacher. Dabei besteht die Schwierig keit, dass die Vorrichtungen dadurch entweder kostspieli ger in der Herstellung und beim Einbau sind als die vorherigen Wählteile, wobei sie meistens nicht imstande sind, die Funktionen derart einwandfrei auszuführen wie die bisherigen Wählteile, insbesondere bei hohen Gebäu den.
Die Erfindung hat die Schaffung eines Steuersystems für einen Aufzug zum Ziel, welches mechanisch einfach ist, bei welchem die meisten bisher erforderlichen mecha nischen Teile entfallen, welches bezüglich der Funktion mit dem bisherigen Steuersystem vergleichbar ist und zu einem Preis hergestellt und eingebaut werden kann, welcher niedriger ist als der bei den bisherigen Steuersy stemen.
Das erfindungsgemässe Steuersystem ist gekennzeich net durch eine erste, auf ein Signal zum Anhalten der Kabine in einer ausgewählten Haltestelle ansprechende Steuereinrichtung zur Steuerung der Anfangsphase der Geschwindigkeitsabnahme der Kabine bei ihrer Fahrt zu dieser Haltestelle, eine zweite Steuereinrichtung zur Steuerung der Endphase der Geschwindigkeitsabnahme der Kabine bis zu deren Anhalten und durch eine Umschaltvorrichtung, welche anspricht, wenn die Kabine bei ihrer Fahrt zur ausgewählten Haltestelle eine in einer bestimmten Distanz vor der Haltestelle liegende bestimm te Position erreicht und von der Steuerung der Geschwin digkeitsabnahme der Kabine durch die erste Steuerein richtung auf die Steuerung derselben durch die zweite Steuereinrichtung umschaltet,
wobei die zweite Steuerein richtung auf die Auswahl der genannten Haltestelle ansprechende Mittel zur Erzeugung eines elektrischen zweiten Bezugssignals, welches bei der Fahrt der Kabine von der genannten bestimmten Position zur ausgewählten Haltestelle die Lage der Haltestelle anzeigt; durch die sich von der bestimmten Position der Haltestelle bewe gende Kabine beeinflusste Mittel zur Erzeugung eines die jeweilige Kabinenposition anzeigenden veränderlichen elektrischen zweiten Positionssignals, und eine Ver gleichsschaltung enthält, welche aus dem zweiten elektri schen Bezugssignal und dem zweiten elektrischen Posi tionssignal ein die Distanz zwischen der augenblicklichen Kabinenposition und der genannten Haltestelle anzeigen des, veränderliches,
elektrisches zweites Ausgangssignal für das Steuersystem zur Steuerung des letzten Bewe gungsabschnittes der Kabine von der bestimmten Posi tion bis zum Halt in der ausgewählten Haltestelle bil det.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch darge stellten Ausführungsbeispieles der Erfindung. Es zeigt: Fig. 1 eine vereinfachte schematische Darstellung einer Aufzugsanlage mit einem gemäss der Erfindung ausgebildeten Steuersystem, Fig. 2 ein Schaltschema von logischen Schaltkreisen, die den Wählteil des Steuersystems bilden und zur Betätigung verschiedener Wählrelais dienen, und Fig.3 ein Schaltschema verschiedener logischer Schaltkreise und eines Vergleichskreises.
Aus Gründen der Anschaulichkeit sind in Fig. 1 nur die betreffenden Teile eines Aufzuges dargestellt, die zur Verständlichkeit der Erfindung erforderlich sind.
In Klammern gesetzte Zahlen, die sich bei gewissen Bezugszeichen für verbindende Leitungen in der Zeich nung befinden, dienen der Aufgabe der Figuren, in welchen die Fortsetzung dieser Leitungen dargestellt ist.
Die Zeichen 1, 2 sowie T, die vor gewissen Bezugszei chen angeordnet sind, bestimmen die Zuordnung des betreffenden Teiles zur ersten, zweiten und obersten Etage.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 ist eine Auf zugskabine 10 mit einem Gegengewicht 11 auf die übliche Weise an Seilen 12 aufgehängt. Die Kabine bewegt sich immer, wenn die Bremse 13 angehoben wird, und ein Motor 14 von einer Motor- und Betriebsartsteue- rung 15 Strom erhält und eine Seiltrommel 16 dreht. Bei der Drehung der Seiltrommel 16 treibt die Welle 18 des Motors 14 gleichzeitig einen Tachogenerator 17 an, wel cher eine der Geschwindigkeit der Kabine 10 proportio nale Spannung in eine Leitung VT,". liefert.
Ein Band 19 verbindet die Kabine 10 mit dem Gegengewicht 11. Das Band 19 ist über ein Kettenrad 21 geführt und treibt dieses an, wenn sich die Kabine zwischen beliebigen der Haltestellen L1 bis LT bewegt. Das Kettenrad 21 dient dem Antrieb der Eingangswelle eines ersten Getriebes GB1. Die Ausgangswelle dieses Getriebes dient gleichzeitig dem Antrieb der Eingangs welle eines zweiten Getriebes GB2 sowie eines in einer ersten Steuereinrichtung 1 enthaltenen Läufers BR1, d.h. eines elektrischen Schleifkontaktes eines mehrgängi gen ersten Potentiometers P1,
welches zur Bestimmung der Kabinenposition dient. Je nach den Stellungen von Kontakten KHl eines Halterelais KH und von Kontakt 1K1, 2K1 und TKl von Wählrelais 1K, 2K und TK für die Etagen ist das Widerstandselement des Potentiome- ters P1 entweder direkt an die Spannung zwischen einer Leitung E2+ und Erde angeschlossen oder in Brücken schaltung mit dem Widerstandselement eines von ersten Vergleichspotentiometern 1RE1, 2RE1 oder TREl ge schaltet, die an Leitungen E2-,
E2- angeschlossen sind, Der Läufer BR1 ist entweder über Kontakte KH3 des Halterelais KH und einem Widerstand R1 an einen der Eingänge eines Summierverstärkers ADSUM oder über Kontakte KH2 des Halterelais KH an den Eingangskreis eines Funktionsgebers HSFG für hohe Kabinengeschwin digkeiten angeschlossen.
Der Ausgang des Funktionsgebers HSFG ist über eine Leitung HSF und Kontakte LSEl an die Motor steuerung 15 angeschlossen. Ein anderer Eingang der Motorsteuerung 15 ist über eine Leitung HX mit einem Distanz-Vergleichsgerät HXCOM verbunden.
Das Ver gleichsgerät HXCOM weist drei Eingänge auf, von denen der erste über Kontakte XD3 eines Hilfsrelais XD für Fahrtrichtung abwärts mit einer Leitung E4, der zweite Eingang über Kontakte XU3 eines Hilfsrelais XU für die Fahrtrichtung aufwärts mit der Leitung E4+ und der dritte über einen Widerstand R7 mit einer auf Geschwin digkeiten ansprechenden Signaleinrichtung verbunden ist. Diese Signaleinrichtung enthält einen kapazitiven Annä herungskreis AC und eine Klemmschaltung VCL mit veränderlicher Spannung.
Der Annäherungskreis AC ist über einen Widerstand R6, Kontakte XUl des Hilfsrelais XU für Fahrtrichtung aufwärts und eine Leitung El mit einer Quelle für negative Spannung sowie über einen Widerstand R5, Kontakte XD1 des Hilfsrelais Xd für Fahrtrichtung abwärts und Leitung E1+ mit einer Quelle für positive Spannung verbunden.
Je nach Fahrt richtung bildet der eine oder der andere dieser Kreise einen Ladekreis für einen Kondensator QA, welcher über einen Widerstand R4 und Kontakt KH4 des Halterelais KH entladen werden kann. Die Spannung führende Elektrode des Kondensators ist über einen Widerstand R3 und den Widerstand R7 gleichzeitig an den erwähn ten Eingang des Distanz-Vergleichsgerätes HXCOM so wie über einen Widerstand R2 an den zweiten Eingang des Summierverstärkers ADSUM angeschlossen. An die Verbindungsstelle der Widerstände R2 und R3 ist der Ausgang der Klemmschaltung VCL angeschlossen.
Diese Klemmschaltung enthält einen Spannungs-Folgeverstär- ker VF, Dioden D1 und D2 sowie positive und negative Spannungsquellen, die als Batterien VS-' und VS eingezeichnet sind. Der Eingang der Klemmschaltung VCL ist über einen Widerstand R8 und die Leitung VTACH mit dem Tachogenerator 17 verbunden.
Der Ausgang des Summierverstärkers ADSUM ist an die einen Eingänge von Vergleichsschaltungen 1COM, 2COM und TCOM für die Haltestellen angeschlossen. Der andere Eingang jeder dieser Vergleichsschaltungen führt zum Läufer eines entsprechenden Potentiometers 1RE3, 2RE3 oder TRE3 für die Haltestellenpositionen. Das Widerstandselement jedes dieser Potentiometer liegt an einem Ende an Erde und sein anderes Ende ist an eine positive Spannung führende Leitung E5 + angeschlossen.
Jede dieser Haltestellen-Vergleichsschaltungen weist eine eigene Schaltverzögerung auf, so dass die, eine gewisse Zeit nach dem Empfang von jeweils den beiden Eingän gen zugeführten Eingangssignalen an Ausgangsleitungen 1C, 2C oder TC abgegebenen Haltestellen-Abtastsignale ein bestimmtes Verhältnis zueinander erhalten.
Die Ausgangswelle des zweiten Getriebes GB2 ist mit den in einer zweiten Steuereinrichtung 2 enthaltenen Läufern BRA und BRB von zweiten Drehpotentiometern PA und PB für die Kabinenpositionen gekuppelt, welche jedoch nur für eine einzige Umdrehung ausgelegt sind.
Die Endklemmen der Widerstandselemente dieser zwei ten Potentiometer PA, PB sind an Leitungen E3+ und E3 - angeschlossen, so dass ihre Widerstandselemente in Brückenschaltung mit den Widerstandselementen von zweiten Vergleichspotentiometern 1RE2, 2RE2 und TRE2 geschaltet sind, deren Endklemmen ebenfalls an die Leitungen E3+ und E3- angeschlossen sind.
Kon takte 1K2, 2K2 und TK2 der bereits genannten Wählre- lais 1K, 2K und TK legen die Läufer der zweiten Vergleichspotentiometer 1RE2, 2RE2 und TRE2 an Erdpotential. Die Läufer BRA und BRB der zweiten Drehpotentiometer PA, PB sind über Kontakte KAB1 und KAB2 mit dem Eingang eines Funktionsgebers LSFG für niedrige Kabinengeschwindigkeit verbunden.
Der Ausgang dieses Funktionsgebers ist über Kontakte LSE2 und die Leitung LSF an einen weiteren Eingang der Motorsteuerung 15 angeschlossen.
Die Wicklung jedes der Haltestellen-Wählrelais 1K, 2K und TK ist entsprechend der Darstellung in Fig.2 über je einen zugeordneten Relais-Schaltkreis RDlK, RD2K und RDTK mit je einer logischen Schaltung verbunden. Jede dieser logischen Schaltungen enthält sechs N-UND-Elemente ANl bis AN6, d.h. Und-Elemen- te mit negierten Ausgängen, was, wie üblich, durch kleine Kreise in den Ausgangsleitungen dargestellt ist.
Die logischen Schaltungen nach Fig.3 enthalten in ähnlicher Weise N-Und-Elemente. Jedes der einzelnen den Haltestellen zugeordneten N-Und-Elemente lAND9 und TAND9 im Wicklungskreis des Wählrelais KAB des zweiten Potentiometers für die Kabinenpositionen enthält einen zugeordneten von Hand betätigbaren Umschalter lAB, 2AB und TAB in einer seiner Eingangsleitungen. Der bewegliche Kontakt jedes dieser Umschalter liegt dauernd an einem seiner festen Kontakte A oder B.
Der Kontakt A wird immer dann gewählt, wenn beim Anhal ten der Kabine 10 in einer Haltestelle der Läufer BRA (Fig.l) des Kabinenpositions-Potentiometers PA der Mitte des Widerstandselementes dieses Potentiometers näher liegt als der Läufer BRB bei seinem Potentiometer PB und umgekehrt.
Einer von den drei Eingängen einer Vergleichsschal tung LSECOM für niedrige Geschwindigkeit ist mit dem Funktionsgeber HSFG für hohe Geschwindigkeit (Fig. 1) über eine Leitung kISF verbunden. Ein anderer dieser Eingänge ist über Kontakte XD2 des Hilfsrelais XD für Fahrtrichtung abwärts an eine positive Spannung führen de Leitung E6+ angeschlossen und der dritte dieser Eingänge ist über Kontakte XU2 des Hilfsrelais XU für Fahrtrichtung aufwärts an eine negative Spannung füh rende Leitung E6- angeschlossen.
Die Vergleichsschal tung LSECOM für niedrige Geschwindigkeit liefert über eine Relais-Antriebsschaltung RDLSE ein Ausgangssi gnal zur Erregung der Wicklung eines Schalters LSE für niedrige Geschwindigkeit, und zwar immer dann, sobald die Signalspannung in der Leitung HSF kleiner ist als die Spannung der Leitungen E6+ oder E6 -, wobei die erste für die Bewegung nach oben und die zweite für die Bewegung nach unten gilt.
Bevor die Funktion des Systems eingehend erläutert wird, ist nochmals hervorzuheben, dass das erste Poten- tiometer P1 für die Kabinenpositionen ein Drehpotentio- meter für mehrere Umdrehungen ist und dass das Übersetzungsverhältnis des ersten Getriebes GB1 derart gewählt ist, dass bei einem vollen Hub der Kabine der Läufer BR1 von der einen Endklemme des Widerstands elementes des Potentiometers PI zur anderen Endklem- me gelangt.
Der vom Läufer BR1 abgegriffene Wider standswert des Potentiometers P1 gibt demnach die jeweilige Position der Kabine 10 an. Da die zwischen Leitung E2+ und Erde aufrechterhaltene Spannung am Widerstandselement des Potentiometers P1 liegt, wird die Position der Kabine an irgendeiner der Haltestellen von ihrer Position in jeder der anderen Haltestellen durch einen verschiedenen bestimmten Wert der Spannung am Läufer BR1 unterschieden.
Die Kontakte 1K1, 2K1 und TKl (Fig. 1) der Halte- stellen-Wählrelais 1K, 2K und TK legen die Läufer ihrer zugeordneten ersten Vergleichs-Potentiometer 1RE1, 2RE1 und TREl an Erdpotential. Bei jedem dieser Vergleichspotentiometer ist der Läufer mechanisch in einer bestimmten Stellung fixiert, und zwar bei einem Widerstandswert, welcher das gleiche Verhältnis zum gesamten Widerstand des Widerstandselementes hat wie die Höhe der betreffenden Etage zum gesamten Hub der Kabine.
Der durch die Stellung seines Läufers bestimmte Widerstandswert jedes ersten Vergleichs-Potentiometers ist dem diejenige Haltestelle bezeichnenden Widerstands wert des ersten Potentiometers P1 proportional, die dem betreffenden Vergleichs-Potentiometer zugeordnet ist. Der Proportionalitätsfaktor ist durch das Verhältnis des gesamten Widerstandes des Widerstandselementes des ersten Vergleichspotentiometers zu dem gesamten Wider stand des Widerstandselementes des ersten Potentiome- ters P1 bestimmt.
Die von diesen Potentiometern gebilde te Brückenschaltung ist somit jeweils dann abgeglichen, wenn die Kabine 10 in einer Etage angehalten wird. In der gleichen Weise sind die Läufer der Potentiometer 1RE3, 2RE3 und TRE3 für die Haltestellenpositionen mechanisch in Stellungen fixiert, deren Widerstandswerte den Widerstandswerten des ersten Potentiometers P1 proportional sind, welche den entsprechenden Haltestel len zugeordnet sind.
Bei der beschriebenen Ausführung sind die zweiten Potentiometer PA, PB für die Kabinenpositionen Drehpo tentiometer für eine einzige Umdrehung, deren Läufer kon tinuierlich in jeder Richtung in die Nullstellung gedreht werden können. Die Übersetzungsverhältnisse der Getrie be GB1 und GB2 sind so gewählt, dass der Läufer jedes dieser Potentiometer jeweils eine Umdrehung bei einem Hub der Kabine um 2,4 m ausführt.
Bei einer vollen Drehung bewegt sich jeder der Läufer BRA und BRB fortschreitend von der Endklemme, welcher der Stellung Null Ohm am Widerstandselement des zugeordneten Potentiometers entspricht, in die Endstellung, welche dem maximalen Widerstandswert entspricht und von dort durch einen unwirksamen Bereich zurück zur erstgenann ten Endklemme. Die Potentiometer sind jedoch derart angeordnet, dass ihre Läufer die Bewegung durch die unwirksamen Bereiche ihrer Potentiometer um 180 versetzt beginnen. Während sich somit einer der Läufer durch seinen unwirksamen Bereich bewegt, so bewegt sich der andere durch seinen wirksamen Bereich.
Bei einer bestimmten Haltestelle wird immer jeweils das Potentiometer benutzt, dessen Läufer der Mittelstellung seines Widerstandselementes an nächsten ist, oder mit an deren Worten, dessen Läufer am weitesten vom unwirksa men Potentiometerteil entfernt ist, wenn die Kabine an der betreffenden Haltestelle zum Halten gebracht wird. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass bei jeder Haltestelle, in welcher die Kabine zum Halten gebracht wird, jeweils ein ausreichender grosser Bereich des Widerstandselementes des gewählten Potentiometers an beiden Seiten des Läufers zur Verfügung steht.
Bei jedem der zweiten Vergleichs-Potentiometer 1RE2, 2RE2 oder TRE2 ist durch mechanische Fixierung seines Läufers entspre chend der ihm zugeordneten Haltestelle ein Widerstands wert festgelegt, der proportional dem durch den Läufer beim Anhalten der Kabine in der entsprechenden Halte stelle bestimmten Widerstandswert des für die betreffen de Haltestelle ausgewählten zweiten Potentiometers PA bzw. PB ist. Dadurch ist die aus diesen Potentiometern gebildete Brückenschaltung bei jedem Anhalten der Kabine in einer Haltestelle abgeglichen.
Mit anderen Worten ausgedrückt, der Läufer eines bestimmten zwei ten Vergleichs-Potentiometers ist bei einem Widerstands wert festgelegt, welcher zu dem gesamten Widerstand dieses Vergleichspotentiometers im gleichen Verhältnis steht, wie der beim Anhalten der Kabine in der dem betreffenden zweiten Vergleichs-Potentiometer zugeord neten Haltestelle, wie der durch den Läufer an dieser Haltestelle entsprechend ausgewählten zweiten Potentio- meters PA oder PB für Kabinenpositionen abgegriffene Widerstandswert zum gesamten Widerstand dieses zwei ten Potentiometers.
Es sei nun angenommen, dass die Kabine 10 in einer Haltestelle L1 steht und ein Signal zur Aufwärtsfahrt erhält. Die Aufwärtsfahrt der Kabine sei durch die Betätigung eines Hilfsrelais XU für Fahrtrichtung auf wärts vorbereitet, dessen Wicklung nicht dargestellt ist, und zwar aufgrund eines Rufsignals von einer Haltestel le, die über der Position der Kabine liegt.
In diesem System wird durch Schliessen der Kontakte eines Start schalters S, dessen Wicklung nicht dargestellt ist, ein Fahrtsignal erzeugt, und zwar infolge der Betätigung entweder des Hilfsrelais XU für Fahrtrichtung aufwärts oder des Hilfsrelais XD für Fahrtrichtung abwärts bei jeweils gleichzeitigem Abfall eines Zeitrelais NT (dessen Wicklung nicht dargestellt ist). Das Schliessen der Kon takte des Startschalters S hat zur Folge, dass die Motorsteuerung 15 ein logisches L -Signal in die Lei tung SS abgibt.
Auf dieses Signal ändert das Und- Element AND 4 mit seinem zugeordneten Inverter (Fig. 3) sein Ausgangssignal auf L . Daraus schliesst das Halterelais KH seine Kontakte KHl, KH3 und KH8. Durch das Schliessen der ersten beiden Kontaktpaare erhält ein Eingang des Summierverstärkers ADSUM über den Läufer BRl,
die Kontakte KH3 und den Widerstand R1 positive Spannung zugeführt, deren Grös- se der Ist-Position der Kabine 10 entspricht.
Gleichzeitig werden durch die Betätigung des Hilfsre lais XU für Aufwärtsfahrt die Kontakte XUI (Fig. 1) geschlossen und die Kontakte XU2 (Fig.3) und XU3 (Fig. 1) geöffnet. Das Schliessen der Kontakte XUl hat zur Folge, dass der Kondensator QA über den Wider stand R6 und die vorher geschlossenen Kontakte KH8 mit der negativen Spannung führenden Leitung El verbunden wird und sich aufzuladen beginnt.
Das hat zur Folge, dass eine zunehmende negative Spannung durch die Widerstände R3 und R2 dem anderen Eingang des Summierverstärkers ADSUM zugeführt wird. Die Span nung kann aber nur bis auf einen bestimmten Wert zunehmen, da die Diode Dl, die Spannungsquelle VS- und der Folgeverstärker VF der Klemmschaltung VCL eine Zunahme der Spannung über diesen bestimmten Wert nicht zulassen.
Anfänglich ist der Spannungs- Grenzwert jedoch ausreichend hoch, um zu gestatten, dass die Spannung am Kondensator QA die Grösse der durch die Leitung E4- dem Distanz-Vergleichsgerät HXCOM über die Kontakte XD3 zugeführten Spannung überschreitet.
Wenn dieser Spannungswert überschritten ,.wird, gibt das Vergleichsgerät HXCOM ein Signal über die Leitung HX an die Motorsteuerung 15, wo durch die Bremse 13 angehoben und eine bezüglich der Drehzahl geregelte Spannung dem Motor 14 zugeführt ..Vird, so dass dieser die Seiltrommel 16 in Bewegung setzt.
Wenn sich die Kabine zu bewegen beginnt, liefert der Tachogenerator 17 eine der Geschwindigkeit der Kabine proportionale Spannung an die Leitung VTACH. Diese Spannung wird über den Widerstand R8 der Klemmschaltung VCL zugeführt, welche die absolute Höhe des durch die Diode Dl, die Spannungsquelle VS- und den Folgeverstärker VF bestimmten Spannungs- Grenzwertes anhebt, und zwar in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Kabine.
Bei der beschriebenen Ausführung wurden der Annä herungskreis AC und die Klemmschaltung VCL derart ausgebildet, dass eine zunehmende negative Spannung, deren maximale Grösse einer Kabinen-Hubstrecke von 4,5 m entspricht, dem Summierverstärker ADSUM zuge- i ährt wird, bevor überhaupt die Kabine eine wesentliche Entfernung zurückgelegt und eine wesentliche Geschwin digkeit erreicht hat.
Der anfängliche Spannungs-Grenz- wert, der von der Klemmschaltung VCL bestimmt wird, ist gross genug, um eine Aufladung des Kondensators QA auf eine Spannung zu gestatten, deren Grösse den erwähnten 4,5 Metern entspricht, ohne dass die Leitung V-:.,H Spannung führt. Das ist erforderlich, um ausrei chend früh in den anderen Etagen die Positionen der Kabine durch Lichtsignale anzeigen zu können.
Abgesehen von dieser Verschiebung um 4,5 m be wirkt die an die Leitung VTAcu vom Tachogenerator 17 abgegebene Spannung, dass die Klemmschaltung VCL die negative Ausgangsspannung des Kondensators QA derart regelt, dass sie im wesentlichen zur tatsächlichen Geschwindigkeit der Kabine 10 proportional ist.
Durch geeignete Untersetzung wird diese Spannung ausreichend proportional der Weglänge gemacht, welche erforderlich ist, um die Kabine in einer gegebenen Weise von der Geschwindigkeit, mit welcher sie sich bewegt, zum Still stand zu bringen. Infolge der algebraischen Summierung liefert der Sununierverstärker ADSUM eine veränderli che Ausgangsspannung, deren Grösse ausreichend genau diejenigen von der Kabine liegenden Stellen anzeigen, deren von der jeweiligen Geschwindigkeit der Kabine abhängige Abstand nicht grösser ist als die zum Anhalten erforderliche Distanz.
Diese Ausgangsspannung wird durch die Vergleichsschaltungen 1COM, 2COM und TCOM mit den Ausgangsspannungen der Läufer der Positionspotentiometer 1RE3, 2RE3 und TRE3 vergli chen. Auf diese Weise wird jede der Haltestellen abgeta stet, wenn sich die Kabine in einer Position befindet, die in Fahrtrichtung im wesentlichen nicht weiter entfernt ist als die Distanz, die zum Anhalten der Kabine bei der Geschwindigkeit benötigt wird, mit welcher sich die Kabine bewegt.
Die anfängliche Zunahme der negativen Spannung des Kondensators QA hat zur Folge, dass die Ausgangs spannung des Summierverstärkers ADSUM abnimmt, und zwar auf einen Wert, der innerhalb eines bestimmten Bereiches der Grösse der Spannung liegt, die der zweiten Vergleichsschaltung 2COM vom Läufer des Positions- Potentiometers 2RE3 für die zweite Haltestelle zugeführt wird.
Das hat zur Folge, dass nach der Eigenverzögerung der Vergleichsschaltung 2COM die Leitung 2C ein Abtastsignal in Form eines logischen L führt, welches der Anzeige dient, dass sich die Kabine vor der zweiten Haltestelle befindet. Wenn in diesem Augenblick vor der zweiten Haltestelle ein Halt verlangt worden wäre, so würde das L -Signal der Leitung 2C mit einem Haltsi gnal zusammenwirken, um zu veranlassen, dass die Motorsteuerung 15 ein Signal bildet, welches bedeutet, dass die zweite Haltestelle für den nächsten Halt gewählt werden soll. Es sei jedoch angenommen, dass keine derartige Forderung vorliegt, und dass die Kabine ihre Aufwärtsfahrt fortsetzt.
Das hat zur Folge, dass sich ihre Geschwindigkeit bis auf den vollen Nennwert erhöht. Beim Erreichen dieser Geschwindigkeit bewirkt das in die Leitung VT,,CH abgegebene Ausgangssignal des Tacho- generators 17, dass der Annäherungskreis AC eine Ausgangsspannung bildet, welche der Anhaltedistanz für volle Geschwindigkeit entspricht. Der Wähler tastet nun die Haltestellen ab, welche sich in einer Entfernung der vollen Anhaltedistanz vor der Position der Kabine befin den.
1=,s sei nun angenommen, dass die Kabine eine Position erreicht, in der die Abtast-Ausgangsspannung des Summieiverstärkers ADSUM auf einen Wert absinkt, der innerhalb eines besimmten Wirkbereiches der der oberen Vergleichsschaltung TCOM vom Läufer des Positionspotentiometers TRE3 zugeführten Spannung liegt.
Dadurch entsteht nach Ablauf der Verzögerungszeit der Vergleichsschaltung in der Leitung ein L -Signal. Es sei auch angenommen, dass in der Motorsteuerung 15 ein Signal gebildet wurde, durch das ein Halt in der obersten Etage verlanb wird. Ein derartiges Signal wird auf Grund eines Rufsignals aus der obersten Etage oder eines Signals aus der Kabine gebildet. Das gleichzeitige Auftreten eines derartigen Rufsignals und des L - Abtastsignals in der Leitung TC bedeutet, dass die oberste Etage als Etage ausgewählt ist, bei welcher der nächste Halt durchgeführt werden soll.
Die Motorsteue rung 15 betätigt darauf den Startschalter S, wobei seine vorher geschlossenen Kontakte öffnen, und bewirkt, dass die Leitung SS (Fig. 3) O -Signale führt. Das Ausgangs signal des Und-Elementes AND4 und seines Inverters wird darauf auf L geändert, wodurch die Wicklung des Halterelais KH durch die Antriebsschaltung RDKH erregt wird.
Dadurch werden die Kontakte KHl, KH3 und KH6 geöffnet und die Kontakte KH2 geschlossen.
Durch öffnen der Kontakte KHl und KI-I3 (Fig. 1) wird die Zufuhr des Ausgangssignals des Läufers BRl des ersten Potentiometers P1 zum Summierverstärker ADSUM unterbrochen. Trotz der daraus sich ergebenden Unterbrechung eines der Eingänge der Vergleichsschal tung TCOM wird das L -Signal in der Leitung TC bis zum Ablauf der Verzögerungszeit der Vergleichsschal tung aufrechterhalten.
Infolge des öffnens der Kontakte KH6 (Fig. 3) führt die Leitung KHL (Fig. 3) L -Signal. Zur gleichen Zeit werden durch die Leitungen SE und TC dem der obersten Etage zugeordneten Und-Element TANl L -Signal zugeführt (Fig. 2). Das hat zur Folge, dass durch die Leitung TAP dem Und-Element TAN4 für die obere Etage ein L -Signal zugeführt wird.
Dieses Signal zusammen mit dem durch die Leitung KHL der Schaltung TAN4 zugeführten L -Signal hat zur Folge, dass das Element TAN4 und sein Inverter O -Signal abgibt. Dies bewirkt, dass das Signal in der Leitung TKAP auf O abgeändert wird und der Wählschalter TK durch das Und-Element TAN6 und den Relais- Antriebskreis RDTK erregt wird, wodurch die obere Etage zur Ausführung des nächsten Haltes ausgewählt wird.
Bei Betätigung des Relais TK schliessen die Kontakte TK1, wodurch das Widerstandselement des Potentiometers P1 in eine Brückenschaltung zwischen die Leitungen E2+ und E2- geschaltet wird, und zwar zusammen mit dem Widerstandselement des ersten Ver- gleichs-Potentiometers TREl für die oberste Etage.
Durch Erdpotential am Läufer des Potentiometers TREl wird die oberste Etage bezeichnet und die Span nung am Läufer BR1 des Potentiometers P1 zeigt die Position der Kabine an. Die Ausgangsspannung am Läufer BR1 ist demnach dem Abstand der Kabine 10 von der obersten Etage proportional. Diese Spannung wird durch Kontakte KH2 dem Funktionsgeber HSFG für hohe Geschwindigkeit zugeführt, wodurch ein Signal entsteht, welches über die Kontakte LSE1 der Motor steuerung 15 zugeführt wird.
Nach einer Bildung eines Haltesignals verzögert die Motorsteuerung 15 die Bewe gung der Kabine, wobei die Verzögerung eine Funktion des Kabinenabstandes von der obersten Etage ist.
Das Ausgangssignal des Funktionsgebers HSFG für hohe Geschwindigkeit wird gleichzeitig durch die Leitung HSF dem Vergleichsgerät LSECOM für niedrige Ge schwindigkeit zugeführt. Wenn diese Signalspannung unter den Spannungswert der Leitung E6+ fällt, was bedeutet, dass sich die Kabine 10 innerhalb eines gegebe nen Abstandes von der obersten Etage befindet, so wird über die Kontakte KH7 und den Relais-Antriebskreis RDLSE das Relais LSE für niedrige Geschwindigkeit erregt, so dass die Kontakte LSE1 geöffnet und die Kontakte LSE2 geschlossen werden.
Dadurch wird der Funktionsgeber für hohe Geschwindigkeit von der Mo- torsteuerung 15 getrennt und der Funktionsgeber LSFG für niedrige Geschwindigkeit an letztere angeschlossen.
In der Zwischenzeit bewirkt das L -Signal in der Leitung TKAP zusammen mit dem über den Widerstand TRll zugeführten Signal aus der Leitung Vl+, dass das Und-Element TAND9 der obersten Etage und sein Inverter ein Signal O abgeben. Durch dieses O Signal wird das Relais KAB durch den Relais-Antriebs- kreis RDKAB betätigt.
Die Kontakte KAB1 schliessen und verbinden das Widerstandselement des zweiten Po tentiometers PA für die Kabinenpositionen in einer Brückenschaltung mit dem zwischen die Leitungen E3-@ und<B>E3-</B> geschalteten Widerstandselement des zweiten Vergleichs-Potentiometers TRE2 für die oberste Eta ge.
Bei der beschriebenen Ausführung ist die Brücken schaltung, welche durch die zweiten Potentiometer PA und PB für die Kabinenpositionen und die zweiten Vergleichs-Potentiometer 1RE2, 2RE2 und TRE2 gebil det wird, wirksam, wenn sich die Kabine innerhalb eines Bereiches befindet, der sich von ungefähr 0,6 m unterhalb bis 0,6m oberhalb der gewählten Etage, an welcher ein Halt gemacht werden soll, erstreckt.
Innerhalb dieses gegebenen Abstandes bestimmt das Erdpotential am Läufer des dieser Etage zugeordneten zweiten Ver- gleichs-Potentiometers die Haltestelle, während die am Läufer des gewählten zweiten Positions-Potentiometers liegende Spannung gegenüber Erde die Position der Kabine bestimmt.
Im vorliegenden Falle, wenn die oberste Etage gewählt wurde, liefert die das zweite Potentiometer PA und das zweite Vergleichs-Potentiome- ter TRE2 enthaltende Brückenschaltung eine Ausgangs spannung am Läufer BRA, welche eine Funktion des Abstandes der Kabine von der obersten Etage ist, und zwar bei jeder Position der Kabine innerhalb einer Entfernung von ungefähr 0,6 m von dieser Haltestelle.
Diese Spannung wird über die Kontakte KABl dem Funktionserzeuger LSE2 für niedrige Geschwindigkeit zugeführt, welcher daraufhin ein Signal bildet und dieses über die Kontakte LSE2 durch die Leitung LSF der Motorsteuerung 15 zuführt, wodurch die Annäherung der Kabine und ihr Anhalten mit ausreichender Genauig keit in der obersten Etage bewirkt werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung eines Beispieles ergibt sich, dass das Steuersystem für Aufzüge nicht nur Haltestellen vor der Annäherung der Kabine abtastet, um die betreffende auszuwählen, bei welcher der nächste Halt ausgeführt werden soll, sondern auch Steuersignale für die Motorsteuerung erzeugt, welche eine Verzögerung der Kabine in Abhängigkeit von ihrer Entfernung von der gewählten Haltestelle gestatten, wodurch gewährlei stet wird, dass die Kabine genau an der betreffenden Haltestelle zum Halten gebracht wird.
Das beschriebene Steuersystem ist ausserdem mecha nisch einfach. Nachdem es einmal auf die gerade vorlie genden Stockwerkdistanzen eingestellt worden ist, arbei tet es mit den Läufern aller Potentiometerschaltungen, wobei jedoch die Läufer von drei dieser Potentiometer- schaltungen feststehen. Die im Betrieb beweglichen me chanischen Teile enthalten ausser der erforderlichen Lager nur ein Kettenrad, welches durch ein Band angetrieben wird, das zwischen der Kabine und ihrem Gegengewicht angeordnet ist, zwei Reduktionsgetriebe und drei Potentiometer.
Das Steuersystem ist auch fähig, zusätzliche, bei solchen Wählschaltungen erwünschte Funktionen auszu führen. So können z.B. Annäherungssignale für die Signallampen in den Etagen und in der Kabine gewonnen werden, wenn z.B. die Ausgangssignale der Vergleichs schaltungen 1COM, 2COM und TCOM auf den Leitun gen 1C, 2C und TC den Wählrelais 1K, 2K und TK zugeführt werden. Den Abstand der Kabine von einer gewählten Haltestelle anzeigende Signale sind durch Verwendung eines Vergleichsgerätes erhältlich, welches dem Vergleichsgerät LSECOM für niedrige Geschwin digkeit ähnlich ist.
Signale, welche abgetastete, in Fahrt richtung vor der Position der Kabine liegende Haltestel len anzeigen, sind ebenfalls erhältlich. Diese können durch die Verwendung von Vergleichsgeräten erhalten werden, die dem Distanz-Vergleichsgerät HXCOM ähn lich<U>sind.</U> Die Ausgangssignale in den Leitungen ADL und ADL der Fig.3 sind weitere, bei Steuersystemen dieser Art gewünschte Signale. Das erste von ihnen zeigt an, dass eine Haltestelle gewählt wurde und dass die logischen Schaltkreise diese Wahl behalten haben. Das zweite Signal ist ein invertiertes Signal des ersten.
Weitere Funktionen, welcher das beschriebene Steuer system fähig ist, ergeben sich für den Fachmann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Steuersystem für einen Aufzug mit einer Mehrzahl Haltestellen, welches auf Signale die Aufzugskabine von beliebig ausgewählten Haltestellen wegfahren und in beliebig ausgewählten Haltestellen anhalten lässt, gekenn zeichnet durch eine erste, auf ein Signal zum Anhalten der Kabine (10) in einer ausgewählten Haltestelle (L1, L2, LT) ansprechende Steuereinrichtung (1) zur Steue rung der Anfangsphase der Geschwindigkeitsabnahme der Kabine bei ihrer Fahrt zu dieser Haltestelle, eine zweite Steuereinrichtung (2) zur Steuerung der Endphase der Geschwindigkeitsabnahme der Kabine bis zu deren Anhalten und durch eine Umschaltvorrichtung (LSE), welche anspricht,wenn die Kabine bei ihrer Fahrt zur ausgewählten Haltestelle eine in einer bestimmten Di stanz vor der Haltestelle liegende bestimmte Position erreicht und von der Steuerung der Geschwindigkeitsab nahme der Kabine durch die erste Steuereinrichtung auf die Steuerung derselben durch die zweite Steuereinrich tung umschaltet, wobei die zweite Steuereinrichtung (2) auf die Auswahl der genannten Haltestelle ansprechende Mittel (1RE2, 2RE2, TRE2) zur Erzeugung eines elektri schen zweiten Bezugssignals, welches bei der Fahrt der Kabine von der genannten bestimmten Position zur ausgewählten Haltestelle die Lage der Haltestelle anzeigt,durch die sich von der bestimmten Position zur Haltestel le bewegende Kabine beeinflusste Mittel (PA, PB) zur Erzeugung eines die jeweilige Kabinenposition anzeigen den veränderlichen elektrischen zweiten Positionssignals, und eine Vergleichsschaltung enthält, welche aus dem zweiten Bezugssignal und dem zweiten Positionssignal ein die Distanz zwischen der augenblicklichen Kabinenposi tion und der genannten Haltestelle anzeigendes, verän derliches, elektrisches zweites Ausgangssignal für das Steuersystem zur Steuerung des letzten Bewegungsab schnittes der Kabine von der bestimmten Position bis zum Halt in der ausgewählten Haltestelle bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.Steuersystem nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Kabinen-Positionssignale er zeugenden Mittel (PA, PB) der zweiten Steuereinrichtung (2) ein erstes drehbares Potentiometer (PA) enthalten, welches ein mit zwei Endklemmen versehenes Wider standselement, einen zwischen den Endklemmen liegen den unwirksamen Bereich sowie einen Läufer (BRA) aufweist, welcher mit der Kabine (10) in Verbindung steht und bei deren Bewegung eine Drehbewegung in einer Drehrichtung ausführt, und zwar von der Endklem- me,welche der Stellung mit Null Ohm entspricht, über den vollen Bereich des Widerstandselementes bis zur Endklemme, welche dem vollen Widerstandswert ent spricht, und über den unwirksamen Potentiometerbereich zurück zur Endklemme, welche der Stellung mit Null Ohm entspricht, wobei diese Drehbewegung mehrmals für die Bewegung der Kabine in einer Richtung entlang der Mehrzahl der Haltestellen ausgeführt wird. 2.Steuersystem nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die elektri schen zweiten Bezugssignale erzeugenden Mittel (1RE2, 2RE2, TRE2) mindestens einen Widerstand mit zwei Endklemmen und einem elektrischen Anschluss (1K2, 2K2, TK2) enthalten, welcher Anschluss sich bei einem Widerstandswert befindet, der das gleiche Verhältnis zum Widerstandswert an einer der Endklemmen aufweist, wie der durch die Läuferstellung beim ersten drehbaren Potentiometer (PA) bestimmte Widerstandswert zu dem Widerstandswert an einer der Endklemmen des Potentio- meters,wenn sich die Kabine in der gewählten Haltestelle befindet. 3. Steuersystem nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Kabinen-Positionssignale er zeugenden Mittel (PA, PB) der zweiten Steuereinrichtung ein zweites drehbares Potentiometer (PB) mit einem mit zwei Endklemmen versehenen Widerstandselement, einem zwischen den Endklemmen liegenden unwirksa men Bereich sowie einem Läufer (BRB) enthalten, welcher Läufer ebenfalls mit der Kabine (10) in Verbin dung steht und bei deren Bewegung eine Drehbewegung in einer Drehrichtung ausführt, und zwar von der Endklemme, welche der Stellung mit Null Ohm ent spricht,über den vollen Bereich des Widerstandselemen tes bis zur Endklemme, welche dem vollen Widerstands wert entspricht, und über den unwirksamen Potentiome- terbereich zurück zur Klemme mit Null Ohm, wobei diese Drehbewegung mehrmals für die Bewegung der Kabine in einer Richtung entlang der Mehrzahl der Haltestellen ausgeführt wird, und wobei das erste und das zweite Potentiometer (PA, PB) derart gewählt und ihre Läufer derart mit der Kabine verbunden sind,dass während des gesamten Hubes der Kabine jeweils der Läufer eines der Potentiometer über den unwirksamen Potentiometerbereich und der Läufer des anderen Poten- tiometers über das Widerstandselement seines Potentio- meters bewegt wird. 4.Steuersystem nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die elektrischen zweiten Bezugssignale erzeugenden Mittel (1RE2, 2RE2, TRE2) eine Mehrzahl von Widerstandselementen enthalten, von denen jedes einer der Mehrzahl der Haltestellen zugeord net ist und zwei Endklemmen sowie einen elektrischen Anschluss aufweist, wobei der elektrische Anschluss eines bestimmten Widerstandselementes bei einem Wi derstandswert angeordnet ist, welcher zum Widerstands wert an einer der Endklemmen des betreffenden Wider standselementes das gleiche Verhältnis hat, wie der durch den Läufer eingestellte Widerstandswert eines der dreh baren Potentiometer (PA bzw.PB) zu dem Widerstands wert an einer der Endklemmen des Potentiometers, wenn sich die Kabine in der betreffenden Haltestellung befin- det, welche dem bestimmten Widerstandselement zuge ordnet ist. 5.Steuersystem nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes der drehbaren Potentiometer (PA, PB) derart dimensioniert und sein Läufer (BRA, BRB) angetrieben. ist, dass der Läufer bei jeder Bewe gung der Kabine von einer Haltestelle zur nächstfolgen den Haltestelle eine volle Umdrehung, und zwar von der Endklemme, welche der Stellung mit Null Ohm ent spricht, ausgehend über den vollen Bereich seines Wider standselementes zur Endklemme, welche dem maximalen Widerstandswert entspricht,und von dieser über den unwirksamen Potentiometerbereich zurück zur Endklem- me, welche dem Widerstandswert von Null Ohm ent spricht, ausführt. 6. Steuersystem nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes der Widerstandselemente der die zweiten Bezugssignale erzeugenden Mittel (1 RE2, 2RE2, TRE2) als Potentiometer mit einem Läufer ausgebildet ist, wobei der Anschluss (1K2, 2K2, TK2) jeder der Widerstandselemente mit dem Läufer des zugeordneten Potentiometers verbunden ist. 7.Steuersystem nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der genannten Vergleichsschaltung die Endklem- men der drehbaren Potentiometer (PA, PB) für die Kabinen-Positionssignale und die der Potentiometer für die Erzeugung der zweiten Bezugssignale über Leiter (E3-j-, E3 -) in einer Brückenschaltung an eine Span nungsquelle angeschlossen sind, dass die Läufer der je einer bestimmten Haltestelle zugeordneten Bezugssignal- Potentiometer über Wählmittel (1K2, 2K2,TK2) in Abhängigkeit von der Wahl einer der Haltestellen zur Ausführung des nächsten Haltes an Erdpotential anleg- bar sind und dass ein nach der Bildung eines Erdan schlusses und beim Einlaufen der Kabine in die genannte bestimmte Position vor der gewählten Haltestelle erreg bares Wählorgan (KAB) für die drehbaren Kabinenposi- tions-Potentiometer (PA, PB) der Wahl des Läufers (BRA bzw.BRB) eines der drehbaren Kabinenpositions- Potentiometer (PA, PB) als Ausgang der Brückenschal tung dient, welche das genannte zweite Ausgangssignal bildet. B.Steuersystem nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die erste Steuereinrichtung (1) auf die Auswahl einer Haltestelle ansprechende erste Mittel (1RE1, 2RE1, TRE1) zur Bildung eines ersten die Position der gewählten Haltestelle angehenden Bezugssi gnals, erste auf die Wahl der betreffenden Haltestelle ansprechende und durch die Bewegung der Kabine beeinflusste Mittel (PI) zur Bildung eines ersten Posi tionssignals für die jeweilige Kabinenposition, welches erste Positionssignal im Verhältnis zum ersten Bezugssi gnal der Anzeige der Position der Kabine dient und eine erste Vergleichsschaltung enthält,welche auf die Wahl der bestimmten Haltestelle anspricht und das erste Vergleichssignal mit dem ersten Kabinen-Positionssignal vergleicht und aufgrund des Vergleiches ein erstes Aus gangssignal bildet, welches die Distanz zwischen der jeweiligen Kabinenposition und der Lage der gewählten Haltestelle anzeigt und zur Steuerung der Geschwindig keitsabnahme der Kabine bei ihrer Fahrt zur Haltestelle in der Anfangsphase dient. 9. Steuersystem nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die die ersten Kabinen-Positionssigna- le erzeugenden ersten Mittel (P1) vor der Wahl einer Haltestelle zur Bildung einer Spannung erregbar sind, durch deren jeweilige Grösse jede Kabinenposition von allen anderen Kabinenpositionen unterschieden wird. 10.Steuersystem nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1-9, gekennzeichnet durch eine geschwin digkeitsabhängige Einrichtung (AC, VCL), welche gleich zeitig auf ein Startsignal und auf die tatsächliche Ge schwindigkeit der Kabine anspricht und der Bildung einer von der Kabinengeschwindigkeit abhängigen Span nung dient, wobei die Grösse der Spannung mindestens der kürzesten, zum Anhalten der Kabine aus ihrer Fahrt benötigten Distanz entspricht, durch eine Summierein- richtung (ADSUM), welche vor der Wahl einer Haltestel le erregbar ist und dem Empfang und der algebraischen Summierung der durch die ersten Mittel (P1)erzeugten, die Kabinen-Positionssignale darstellenden Spannung und der von der Kabinengeschwindigkeit abhängigen Bremdistanz-Spannung sowie der Bildung einer verän derlichen Vorschub-Spannung dient, deren Grösse gegen über einer bestimmten Bezugsspannung vor der fahren den Kabine liegende Positionen bezeichnet; durch jeder Haltestelle zugeordnete Mittel (1RE3, 2RE3, TRE3) zur Bildung einer die Lage der zugeordneten Haltestelle bezeichnenden Spannung, wobei der jeweilige Span nungswert im Verhältnis zur gegebenen Bezugsspannung die ihm zugeordnete Haltestelle von allen anderen auf der Bahn des Aufzuges unterscheidet;eine Vergleichsschal tung (1COM, 2COM, TCOM) zum Vergleich der verän derlichen Vorschub-Spannung mit der die Lage der Haltestellen bezeichnenden Spannung und zur Abgabe eines Haltestellen-Abtastsignals, sobald ein bestimmtes Verhältnis zwischen den beiden genannten Spannungen besteht; sowie Schaltmittel (1K, 2K, TK) zur Wahl der Haltestelle, welche Mittel bei gleichzeitigem Vorhanden sein eines Anhalte-Signals für eine bestimmte Haltestelle und des Abtastsignals für die betreffende Haltestelle ansprechen. 11.Steuersystem nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die geschwindigkeitsabhängige Ein richtung (AC, VCL) einen kapazitiven Schaltkreis (AC) enthält, an welchen eine negative und eine positive Spannungsquelle<B>(EI</B> -, E 1 +) anschliessbar sind, wobei der kapazitive Schaltkreis in Abhängigkeit von einem Startsignal betätigbar ist und die von der Geschwindig keit abhängige Spannung durch eine in Abhängigkeit von der Bewegung der Kabine stattfindende Aufladung aus entweder der negativen oder der positiven Stromquelle bildet. 12.Steuersystem nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die geschwindigkeitsabhängige Ein richtung (AC, VCL) eine Klemmschaltung (VCL) für veränderliche Spannung, welche an den kapazitiven Schaltkreis (AC), der die Grösse der der Summiereinrich- tung (ADSUM) zugeführten geschwindigkeitsabhängigen Spannung begrenzt, angeschlossen ist, und einen Tacho- Generator (17) enthält,welcher von der Bewegung der Kabine abhängig ist und der Bildung einer die tatsächli che Geschwindigkeit der Kabine darstellenden Ausgangs spannung dient, welche der Klemmschaltung zugeführt wird und der Änderung des Grenzwertes für die Grösse der von der Geschwindigkeit abhängigen Spannung dient, die von der Summiereinrichtung (ADSUM) emp fangen werden kann. 13.Steuersystem nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die das erste Vergleichssignal erzeu genden Mittel (1RE1, 2RE1, TREI) für jede Haltestelle ein erstes Vergleichs-Potentiometer enthalten, dessen Widerstandselement an eine gegebene Spannung zwi- scheu zwei Leitungen (E2+, E2-) angeschlossen ist und dessen Läufer in Abhängigkeit von der Wahl der zuge ordneten Haltestelle an Erdpotential bei einem Wider standswert anschliessbar ist,welcher zum gesamten Wi derstand des zugeordneten Widerstandselementes das gleiche Verhältnis aufweist wie die Höhe der zugeordne ten Haltestelle zur gesamten vertikalen Bahn der Kabi ne. 14. Steuersystem nach den Unteransprüchen 9 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die ersten Kabinen- Positionssignale erzeugenden ersten Mittel (P1) ein Po tentiometer enthalten, dessen Läufer (BRl) mit der Kabine in Verbindung steht und durch die Kabine bei einer Fahrt über die gesamte mögliche Bahn höchstens von einer Endklemme des Widerstandselementes des Potentiometers zur anderen Endklemme bewegt wird,wobei jede der beiden Klemmen des Potentiometers an je eine der Speiseleitungen (E2+, E2-) angeschlossen ist, und eine der Leitungen (E2-) auf ein Startsignal an Erdpotential anschliessbar ist und wobei durch Wahl einer Haltestelle der genannte Erdanschluss trennbar und das der gewählten Haltestelle zugeordnete Vergleichspo tentiometer (1RE1 bzw. 2RE1 bzw.TREl) mit dem die ersten Kabinen-Positionssignale liefernden Potentiometer (P1) in einer ersten Vergleichsschaltung schaltbar sind, wobei die erste Vergleichsschaltung aus einer Brücken schaltung aus dem die Kabinen-Positionssignale liefern den Potentiometer (P1) und dem betreffenden ersten Vergleichs-Potentiometer besteht.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN119822182A (zh) * | 2025-01-14 | 2025-04-15 | 日立楼宇技术(广州)有限公司 | 一种电梯轿厢位置确认与显示方法及装置 |
-
1969
- 1969-03-18 CH CH404469A patent/CH492630A/de not_active IP Right Cessation
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| CN119822182A (zh) * | 2025-01-14 | 2025-04-15 | 日立楼宇技术(广州)有限公司 | 一种电梯轿厢位置确认与显示方法及装置 |
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